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Freiheitsmaschine Beratung U30 - Das Geschenk  

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Christian
(@hanfpanzer)
Neuer Freiheitskämpfer

Hallo Zusammen,

mein Name ist Christian und verfolge den Blog jetzt seit über einem Jahr. Auf die Seite gestoßen bin ich über die Millionärsinterviews, welche zahlreiche Tipps und Tricks für junge Leute enthalten, die wirtschaftlich erfolgreich werden möchten. Ich bin 29 Jahre alt und als Berufseinsteiger im Projektmanagement bei einem Automobildienstleister in Süddeutschland tätig.

Studiert habe ich allg. Maschinenbau mit Abschluss Diplom-Ingenieur plus diverser Auslandssemester und Auslandspraktika in Lateinamerika und Spanien. Ich bin bis heute etwas mehr als 3 Jahre in meinem jetzigen Unternehmen beschäftigt. Ich sehe die Automobilbranche entgegen der Medienmeinung als sehr zukunftssicher an und glaube, dass es wieder einen starken Boom geben wird.

Weitergebildet habe ich mich neben der Freiheitsmaschine auch über Bücher, Youtube und Online Nachrichten zum Thema Wirtschaft, Finanzen und Immobilien. Durch Zufall habe ich vor kurzem Hörbücher für mich entdeckt und kann diese gezielter in meinen Arbeitsalltag integrieren. Mir ist bewusst, dass man beim Hören nur ca. 7% der Informationen im Gedächtnis behält. Daher höre ich viele Bücher auch mehrmals, was mir jedoch bei den zahlreichen Finanztipps und Lebensweisheiten nicht besonders schwer fällt.  Definitiv nutzen möchte ich jedoch in Zukunft Online Kurse zur Weiterbildung in digitalen Themen.

Mein Vermögen lag nach Abschluss meines Studiums bei null Euro. Ich habe daher seit Beginn meiner Tätigkeit sehr sparsam gelebt und konnte so ca. 20.000€ im Jahr zurücklegen. Als ich dann Anfing mich über Vermögensaufbau zu informieren, bin ich auch auf die Freiheitsmaschine gestoßen. Zu dem Zeitpunkt war ich bereits in einigen Immobilien investiert und hatte ein kleines Depot aus ETF Ansparplänen.

Generell bin ich durch mein relativ geringes Gehalt als Berufseinsteiger eher von Aktien abgeneigt, da mir der Vermögensaufbau bei durchschnittlich 7% Rendite/Jahr zu lange dauert. Mit Immobilien bin ich aktuell erfolgreicher und kann meine monatlichen Nettoeinnahmen steigern. Monatliche Ansparpläne von ETF´s habe ich nur noch für den Nasdaq 100.

Meine aktuellen Investments bestehen zu ca. 10% aus Aktien und zu 90% aus Immobilien. Ich habe innerhalb von 3 Jahren insgesamt 14 Wohneinheiten von 2-3 Zimmer Wohnungen zwischen 40-120 m² erworben. Dadurch habe ich zusätzliche Einnahmen von ca. 4500€ monatlich, von denen mir ca. 1000€ nach Abzug aller Kosten als Gewinn übrig bleiben. Vermietung und Verwaltung habe ich an einen Sonderverwalter zu günstigen Konditionen abgegeben. Ich möchte mein Immo Depot noch weiter ausbauen und finde trotz Immobilienhype auch noch gute, renditestarke Objekte. Leider mangelt es oft an Eigenkapital und ich möchte auch nicht über 100% finanzieren. Von stark renovierungsbedürftigen Objekten habe ich bisher Abstand genommen. Mit meinen handwerklichen Fähigkeiten könnte ich viele Wohnungen selber sanieren, jedoch steht dabei der Kosten/Nutzen Faktor in keinem Verhältnis mehr zur erzielbaren Miete.

Neben meinen Investments möchte ich mich auch beruflich weiterentwickeln und zurück in meine Heimat nach Leipzig. Ebenso könnte ich mir aber auch vorstellen noch einmal für einige Jahre ins Ausland arbeiten zu gehen.  Neben der beruflichen Perspektive sind mir ein gesundes Sozialleben und ein breites Freizeitangebot natürlich auch sehr wichtig. In Süddeutschland findet man als zugereister nur schwierig Anschluss und das schlägt sich auch in meiner Zufriedenheit nieder. Ich habe schon die halbe Welt bereist, bin sehr Kontaktfreudig, habe viele internationale Freunde, aber auch nach mehreren Jahren hier Vorort würde ich jederzeit ohne etwas zu vermissen wieder wegziehen.

Mein Ziel ist es noch einige Jahre Erfahrung als angestellter zu sammeln. Mit dem gewonnenen Know-How und den Mieteinnahmen als Rückendeckung soll es dann in die Selbstständigkeit gehen. Ich kann heute noch nicht sagen in welchen Bereich das genau gehen soll. Weiterhin möchte ich meinen Immobilienbestand auf 50 Wohneinheiten zu erhöhen mit einem positiven Cashflow von 10.000€ monatlich nach Abzug aller Kosten. Das Ziel will ich innerhalb der nächsten 5 Jahre erreichen.

Ich hoffe, die Beratung kann mir einige positive Impule geben für meine weiteren Schritte als Angestellter und mir mögliche berufliche Perspektiven aufzeigen. Ebenso möchte ich meine Immobilien Investments fortlaufend optimieren und Objekte zu günstigen Konditionen erwerben können. Eventuell bieten sich bereits jetzt Möglichkeiten sich einer nebenberuflicher Tätigkeiten nachzugehen?

 

Vielen Dank für das Lesen meines Beitrags

Christian

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Mai 2020 22:52
Maschinist und Natman mögen das
Kutscher
(@kutscher)
Neuer Freiheitskämpfer

Hallo zusammen,

 

mein Name ist Tobias, ich bin 27 Jahre alt und bereits seit über einem Jahr in unregelmäßigen Abständen als stiller Mitleser auf diesem Blog unterwegs. Vorab möchte ich daher einmal die Gelegenheit nutzen, um mich beim Maschinisten und allen hier im Forum Aktiven für den wertvollen Input in einem der mMn besten deutschen Finanzblogs zu bedanken.

Wie einige meiner Vorredner komme ich auch aus Süddeutschland, genauer gesagt auch aus dem Rhein-Main-Dunstkreis. Nach einem dualen Studium und anschließendem Masterstudium bin ich nun seit ca. 1,5 Jahren als Ingenieur in einem DAX30-Konzern tätig. Von daher konnte ich mich schon immer sehr gut mit dem Maschinisten identifizieren.

So hat es bei mir in dem Artikel mit der „Wohlstandsmaschine“ zum ersten Mal so richtig „Klick“ gemacht, dass man bei einem Investment in den Gesamtmarkt per ETF auf lange Sicht immer hervorragend fährt (sofern die Welt nicht untergeht ? – aber solch ein Mindset haben wir hier alle nicht). Auch das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit hat mich direkt gefesselt. Am allermeisten hat mich allerdings das Millionär-Interview des Hausmeisters beeindruckt, sodass ich mir dieses nach dem ersten Überfliegen als Lesezeichen abgespeichert habe und noch ein zweites Mal ganz genau lesen musste. Nach der Lektüre weiterer Bücher zum Thema Immobilien und Steuern war ich natürlich angefixt aufgrund des Fremdkapitalhebels und der Steuervorteile, die Immobilien mit sich bringen, im Gegensatz zu Aktieninvests, die man als Angestellter erst mit seinem bereits versteuerten Netto-Einkommen kaufen kann und auf deren Gewinne und Dividenden hinterher nochmals die Abgeltungsteuer anfällt. Das ist für die meisten hier sicher das bekannte Spiel.

Weiterhin habe ich das Glück, eine Partnerin zu haben, die die überwiegend gleichen Ansichten und Ziele in den großen Lebensbereichen hat. So investiert sie z.B. lieber ihr Geld in LVMH-Aktien anstatt sich deren Handtaschen zu kaufen und freut sich beim nächsten Städteurlaub über die Schlange vor deren Stores. Auch hier gibt es also wieder eine Parallele zum Maschinisten. Ohne uns allzu sehr einzuschränken oder bei „Erlebnissen“ (Reisen, gutes Eisen) Abstriche zu machen, erreichen wir so jeweils eine Sparquote von ca. 50 %, die im Moment vorwiegend in Einzelaktien investiert werden (ja ich weiß… aber es macht mehr Spaß und ich verspüre eine andere Freude, wenn ich die einzelnen Unternehmen in meinem Depot sehe, als wenn ich nur einen ETF als Blackbox sehe). Man könnte uns also eher mit Fam. Schlau als mit Fam. Blank bezeichnen ?. Wenn wir zusammen bleiben und unsere Gewohnheiten beibehalten, werden wir also obligatorisch irgendwann relativ wohlhabend sein und schönes Sümmchen passiv einstreichen können. Da wir beide Spaß an unseren Jobs haben, ist es momentan auch nicht das oberste Ziel, so schnell wie möglich theoretisch mit dem Arbeiten aufhören zu können.

Warum erzähle ich das so lang und breit? – Weil mittlerweile auch bei meiner Partnerin aufgrund der genannten Parameter das Interesse an dem Thema Immobilien in den letzten Monaten zugenommen hat und bei uns die Lust auf ein neues „Projekt“ gestiegen ist. Das hilft natürlich ungemein, wenn beide an einem Strang ziehen, da der Verwaltungsaufwand bisher mein größtes Zweifel-Argument war, um das Thema Immobilien konkret anzugehen.

Ein anderes „Projekt“, was mir ebenfalls schon seit längerem immer mal wieder durch den Kopf geht, ist früher oder später ein eigenes Unternehmen zu haben oder nebenberuflich in die Selbstständigkeit zu starten. Obwohl es karrieretechnisch noch bestens vorangeht und Spaß macht, ist es hin und wieder deprimierend zu sehen, wie eingeschränkt man als Angestellter in einer Konzernkarriere dennoch ist im Vergleich zu manchen Internet-Unternehmern mit rasant wachsenden Umsätzen und Gewinnen, wenngleich diese auch z.T. durch T-Shirt-Verkäufe und Geo-Arbitrage erzielt werden (die meisten werden wissen, an wen ich denke). Mein Ziel ist es dann schon, die Selbstständigkeit mit einer meiner Leidenschaften zu verbinden, in der ich gleichzeitig einen Expertenstatus habe oder erlangen kann und einen Kundennutzen erfüllen kann. „IHG“ zu machen („Irgendwas, Hauptsache Gewinn“ – wie es in einem Buch mal genannt wurde) kommt nicht in Frage. Dazu zählt für mich auch T-Shirts im Internet zu verkaufen. Nur in welchem Bereich kann man sich mit U30 guten Gewissens schon Experte nennen, wo man doch vielleicht eher der „Einäugige unter den Blinden“ ist? Diese Frage konnte ich für mich noch nicht beantworten.

Vielleicht kann sich auch mit dem letzten Absatz der ein oder andere identifizieren. Wahrscheinlich müsste ich bei den Themen Immobilie und Unternehmen, wie immer, einfach mal anfangen.

Aus diesem Grund würde ich mich über ein Treffen mit dem Hausmeister unheimlich freuen, der sicherlich speziell vor der ersten Immobilie ein idealer Gesprächspartner ist.

Aufgrund der festgestellten Gemeinsamkeiten würde ich ebenfalls mit dem Maschinisten gerne über den Zielkonflikt „110 % in der Konzernkarriere geben“ vs. „nebenberufliche Selbstständigkeit“ (und ggf. vs. „Hausmeister-Modell“) sprechen und erfahren wollen, ob er in der Rückschau (auch mit den ganzen Erfahrungen und persönlichen Berichten aus diesem Blog) etwas anders machen würde.

 

Alleine das mal „zu Papier“ gebracht zu haben ist ein super Gefühl.

 

Euch allen einen schönen Sonntag!

 

Viele Grüße

Tobias

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. Mai 2020 01:54
Maschinist mag das
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold

@kutscher

Hi Kutscher diese 3 Punkte sind spannend was besser ist: Konzern, Selbständigkeit, Immos wobei es sehr auf die Person ankommt u was einen erfüllt. Ich denke alle 3 Wege schließen sich langfristig aus. Ich plane auch alles drei, wobei ich für mich noch nicht final unterschieden habe, auf welches Pferd ich setze. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. Mai 2020 07:15
capitis
(@capitis)
Neuer Freiheitskämpfer

Hallo,

 

kurz vor Toreschluss möchte ich mich auch noch an der tollen Aktion beteiligen.

Erstmal vielen Dank für die zahlreichen Blogeinträge, die auch mir ein Stück mehr Klarheit verschafft haben auf dem Weg zur finanziellen Freiheit.

 

Zu mir:

Seit meiner Jugend träume ich vom eigenen Unternehmen und der Selbstständigkeit. Das Gefühl der unternehmerischen Freiheit und Gestaltungsmöglichkeit fasziniert mich. Gleichzeitig finde ich es spannend etwas zu "erschaffen".

Getrieben durch die Eltern und den gesellschaftlichen Druck habe ich nach dem Abitur erstmal den klassichen Weg mit Studium der Wirtschaftswissenschaften und DAX Praktikum und Werkstudententätigkeiten eingeschlagen. Da ich nach wie vor meinen Traum nicht los wurde und auch das Studium einfach nur langweilig fand, versuchte ich mich nebenbei in der Selbstständigkeit. Hierbei habe ich viele Erfahrungen gesammelt und bin zum Teil mangels EK oder fehlnder Erfahrung nicht so vorangekommen wie ich mir das dachte. Als kleinen Erfolg konnte ich den Aufbau einer kleinen Brand verzeichnen, welche durch die Übernahme eines Konkurrenten ein wenig Geld einbrachte.

Die bisherigen unternehmerischen Aktivitäten hatten leider noch nicht nachhaltig genügend Geld abgeworfen, sodass ich mich nach dem Studium um eine "reguläre" Anstellung bemühen musste. Da ich schon länger ein Interesse für den ganzen IT Sektor hatte, schaute ich mich in dem Bereich um. Glücklichweise konnte ich dann umgehend nach dem Studium bei einer Unternehmensberatung als IT Consultant starten. Die Zeit hat mir viel Spaß gemacht und man hat eine Menge gelernt, allerdings kam nach einiger Zeit wieder verstärkt mein Jugendtraum in mir hoch.

Durch die bisherige Erfahrung und Konakte, hatte ich die Möglichkeit vor kurzem mit 29 als Gesellschafter bei einer kleinen IT Beratung einzusteigen, welche mir die nötige unternehmerische Freiheit gibt. Jetzt stehe ich an dem Punkt, dass mir eigentlich alle Wege offen stehen bzw. ich es selber in der Hand habe und genau hier wäre die Unterstützung eines Profis mehr als hilfreich, um nicht unnötige Fehler zu machen.

 

Meine Ziele:

Mich als erfolgreicher Unternehmer etablieren und ein nachhaltiges Business aufbauen, ich habe auch eine Überlegung für eine eigene Software (daher würde eine Beratung mit dem Autodidakten bestens passen).

Finanziell Unabhängig zu werden, hierfür reicht ja auch ein stetiger Cashflow aus einer erfolgreichen Unternehmensbeteiligung.

Die Freheit für meine Leidenschaft des Reisens zu haben. Ich würde gerne 3-4 Monate pro Jahr reisen und die ganze Welt entdecken, dies sollte irgendwie mit der eigenen Tätigkeit vereinbar sein.

Wenn ich es "geschafft" habe, etwas zurückzugeben und mich in benachteilgten Regionen engagieren

 

 

Vielen Dank und beste Grüße Smile

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. Mai 2020 11:18
Maschinist mag das
Specialized
(@specialized)
Aktiver Freiheitskämpfer

Hallo zusammen,

erst einmal vielen Dank an den Maschinist für dieses klasse Angebot – es sind in diesem Thread tolle Geschichten zusammengekommen, die mich jetzt auch nochmal motiviert haben über meine Ziele nachzudenken. Da ich mich erst vor ein paar Wochen vorgestellt hatte wird dem ein oder anderen vielleicht noch etwas von den nächsten Zeilen bekannt vorkommen, für diesen Beitrag hole ich jedoch noch etwas weiter aus. Aber von vorne:

Ich bin 29 Jahre alt und ganz knapp vor der 30 (in meinem letzten Beitrag hatte ich wohl schon etwas in der Zukunft gedacht). Ich komme aus einer Arbeiterfamilie und war dort der erste der keine Ausbildung, sondern ein Studium aufgenommen hat. Nach meinem Bachelor bin ich vor 6 Jahren als Angestellter in der Automobilindustrie in einem Konzern eingestiegen und hatte gedacht, dass ich es damit geschafft hätte. Konzerngehalt und sicherer Job – was will ich schließlich mehr?! Von Finanzen hatte ich damals keine Ahnung und hätte mir nie vorstellen können, jemals in meinem Leben mehr als 100.000 Euro zu besitzen. Denn dazu muss man schließlich wirklich reich sein! Geld ist schließlich auch zum Leben da war mein Motto – Auto, Motorrad, Urlaub, Essen und Feiern gehen, das waren die Dinge, die mir wichtig waren.

Doch nach einiger Zeit habe ich gemerkt, dass mich die neuen Spielzeuge nicht mehr glücklich machen, woraufhin ich begonnen habe, diese wieder zu verkaufen. Parallel dazu verbrachte ich sehr viel Zeit auf der Arbeit und hatte daher fast gar keine Zeit mehr mein Geld zu „verkonsumieren“. Da sich nun mehr Geld auf meinem Girokonto sammelte, fragte ich einen Freund von mir nach Rat, obwohl wir das Thema Geld in meinem Freundeskreis sonst nie diskutierten. Er empfahl mir ein paar Finanzblogs. Das hat sich im Nachhinein als Glückstreffer herausgestellt, denn jetzt machte es „klick“ bei mir. Daraufhin begann ich an meiner eigenen Freiheitsmaschine zu arbeiten und mein Geld in ETFs zu investieren (Mittlerweile habe ich ~60k € angelegt).

Meine Motivation war geweckt und ich begann mich zu fragen, was ich sonst noch tun könnte. Im nächsten Schritt kam ich darauf, mein Humankapital zu steigern indem ich neben meinem Job noch ein Studium aufnehme, um den Masterabschluss zu erreichen. Das Studium habe ich vor kurzem abgeschlossen und danach auch innerhalb der Firma die Position gewechselt.

Die letzten Wochen habe ich mir  Gedanken über meine Strategie und Pläne gemacht und stehe dabei noch vor folgenden Fragen:

Die Wege nach oben im Konzern bedürfen einer ziemlich langen Ausdauer, dem richtigen Netzwerk, Selbstdarstellung und vorallem eines gewissen Alters – als junger Mensch schnell voranzukommen ist dort nicht wirklich vorgesehen. Auch die Einkommenserhöhung findet eher linear statt. Expatpositionen können den Aufstieg und das Einkommen beschleunigen, doch wie kommt man am besten an solche Positionen? Und wenn es eine konkrete Position gibt, wie geht man am besten mit seiner Partnerin / Frau um? So wie ich es kennengelernt habe kümmert sich die Firma lediglich um ihren Arbeitnehmer und nicht wirklich um den Partner.

Die Arbeit macht mir momentan zwar Freude aber ich Frage mich immer mehr, ob es der richtige Weg ist, sich jetzt voll darauf zu konzentrieren. Oder ob es vielleicht eine Alternative ist, nebenberuflich etwas anderes zu starten um sich dann später selbständig zu machen. Allerdings habe ich hier auch noch keine konkrete Idee. Außerdem bin ich auch der Typ, der etwas richtig machen und daher die volle Energie in eine Sache stecken will. Ich glaube nicht, dass zwei halbherzig durchgeführte Aktivitäten zum Erfolg führen können. Von daher erscheint es mir gerade eher plausibel in meinem aktuellen Job nochmal 1-2 Jahre Vollgas zu geben, mit der Hoffnung noch voranzukommen und dann die Situation noch einmal neu zu bewerten.

Die finanzielle Freiheit möchte ich spätestens in meinen 40er Jahren erreichen. Auf lange Sicht kann ich mir aber nicht vorstellen, mit dem Arbeiten ganz aufzuhören, da ich ein sehr umtriebiger Mensch bin. Die Arbeit mit Menschen und die Entwicklung macht mir zudem großen Spaß, sodass ich hier auf jeden Fall aktiv sein will und meine gewonnene Zeit durch die finanzielle Freiheit u.a. dafür nutzen möchte. Allerdings weiß ich auch wieder nicht, ob ich mich mit zunehmendem Alter noch in den Konzernstrukturen wohlfühlen werde und ob ich nicht auch mein Wohnort eher in das Ausland verlegen möchte.

Hierzu würde ich mich gerne z.b. mit dem Maschinisten austauschen, da dieser die Situation Konzern & Expat schon durchlebt hat und ich mir erhoffe, hier einige wertvolle Erfahrungen bekommen zu können.

Vielen Dank für das Lesen meiner Story und einen schönen Sonntag noch!

Beste Grüße

Specialized

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. Mai 2020 13:03
Natman und Maschinist mögen das
Maschinist
(@maschinist)
Maschinist Admin

Ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmer!

 

Es waren viele interessante Beiträge dabei und die Auswahl ist uns nicht leicht gefallen.

 

Für diese Runde haben wir folgende Kandidaten ausgewählt:

 

 

Im Nachrichtenbereich des Forums findet Ihr eine Message zum weiteren Vorgang. 

Gruß und schönen Abend!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27. Mai 2020 23:23
Sorcher, Specialized und Natman mögen das
Sorcher
(@sorcher)
Aktiver Freiheitskämpfer

Vielen Dank für die großartige Chance!

Viele Grüße!

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29. Mai 2020 18:16
Maschinist mag das
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