Dein interaktives Budget

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Das Internet ist nach meiner Meinung neben Meilensteinen wie der Entdeckung des Feuers oder dem Rad, die wichtigste Erfindung aller Zeiten. Es hat jetzt schon und wird in Zukunft noch viel mehr dafür sorgen, dass das Wissen und die Ideen der Menschheit allen zur Verfügung steht.

Eine noch nie zuvor erlebte exponentielle Verbreitung von Wissen und Kenntnissen findet derzeit statt und die Auswirkungen davon werden neben mehr Wohlstand und Freiheit auch ein deutliches mehr an Lebenszufriedenheit sein.

Denn jeder Mensch findet im Jahr 2018 mit wenigen Klicks Gleichgesinnte, mit denen er Ideen austauschen kann und die Ihn dabei unterstützen, sein Leben so zu leben wie er es für richtig hält. Egal was Dich interessiert und antreibt – Du bist nicht allein!

 

So wie hier in der Freiheitsmaschine

Denn selbst wenn Du vor wenigen Dekaden ganz allein auf solche Ideen wie der durchschnittlichen 200 jährigen Aktienmarktrendite, der langfristig sicheren Entnahmerate oder Sparquoten und deren Auswirkung gekommen wärst – Wie schwierig wäre es gewesen all das umzusetzen, wenn Du niemanden gehabt hättest mit dem Du diese Konzepte besprechen kannst und der Dich versteht und unterstützt.

Darum leben wir hier und heute in der besten aller Zeiten und entgegen all den negativen Boulevardnachrichten wird diese Entwicklung in Zukunft so weiter gehen.

Falls Du Kinder hast, werden Sie online bald alles lernen können was Sie möchten. Internetschulen und Universitäten werden in wenigen Dekaden den Großteil aller Lernangebote stellen und Du und Deine Lieben können daran teilnehmen, egal wo auf der Welt Ihr euch befindet.

Selbst der Maschinist, der mit seinen 45 Lebensjahren schon einiges erlebt hat möchte das für sich nutzen. Es macht mich glücklich neue Dinge zu lernen und online ist das so einfach wie noch nie zuvor. Egal ob ein neues Gitarrenriff, die beste Technik beim Gewichtheben, gesunde Ernährung oder auch das Erstellen einer Webpage.

 

Das Grundprinzip hinter dem Internet lautet Geben ist seliger als Nehmen


In der kapitalistischen Version ausgedrückt lautet das: Sei (auch) ein Produzent und nicht nur ein Konsument! Anderen Menschen etwas zu geben und selbst etwas zu produzieren macht uns glücklich und der Maschinist ist dabei keine Ausnahme.

Daher gibt es heute hier Dein interaktives Budget. Die Idee dahinter startete mit meiner persönlichen Excel Liste mit der ich meine Ausgaben tracke und die dann bei der Freiheitsmaschine macht blau Serie weiter wuchs. Irgendwann war es dann nicht mehr weit bis zur heute veröffentlichten Version.

Nachfolgend findest Du zwei Varianten mit jeweils drei Budgets für Singles und für Familien. Dort sind in den einzelnen Positionen des täglichen Lebens schon Kosten eingetragen. Weiter unten rechnet das Tool dann für den deutschen Raum die Steuern dazu und ermittelt mit der sehr sicheren Drei Prozent Entnahme Regel das notwendige Vermögen.

Der Clou ist, dass Du direkt hier in Der Freiheitsmaschine die grauen Felder mit Deinen eigenen Werten ändern kannst, und das Tool updatet online die für Dich nötige Vermögenssumme bei der Du finanziell unabhängig geworden bist. Du kannst damit also gut “Was wäre wenn” – Szenarien durchspielen oder Deinem Lebenspartner einfach einmal zeigen, was möglich ist.

Falls Du Dich einmal vertippst oder in einem nichtgrauen Feld mit einer Formel landest, kannst Du einfach die Internetseite neu laden und schon ist alles wieder im ursprünglichen Zustand.

Tool für Singles

(Falls Du die Rechner bei Dir nicht sehen kannst, blockiert Dein Netzwerk wahrscheinlich externe Verknüpfungen/Laufwerke)

Als Steuersatz habe ich bei Singles ohne weitere Einnahmen als Basis den Quellensteuersatz von 15% angenommen. Hier siehst Du dass das durch die Günstigerprüfung relativ einfach zu erreichen und mit etwas Optimierung sogar noch zu hoch gegriffen ist. Der 15% Steuersatz funktioniert sogar noch beim rechten Beispiel mit dem Single Überfluss Budget, da die Kosten für die Krankenkasse das anrechenbare Einkommen für die Steuer reduzieren.

Krankenversicherungskosten sind in meinem Beispiel 17% Deines Einkommens (GKV). Diese Kosten sind von der Steuer absetzbar.

Falls Du durch eine private Krankenversicherung andere Kosten in diesem Bereich hast, kannst Du das ändern.

 

Tool für Familien


(Falls Du die Rechner bei Dir nicht sehen kannst, blockiert Dein Netzwerk wahrscheinlich externe Verknüpfungen/Laufwerke)

Bei Familien habe ich ebenfalls mit einen 15% Steuersatz gerechnet, der durch die Günstigerprüfung mit etwas Optimierung erreicht wird. Zusätzlich haben Familien mit Kindern im deutschsprachigen Raum den Vorteil des steuerfreien Kindergeldes, dass das notwendige Vermögen reduziert.

Falls Du noch weitere steuerfreie Leistungen erhältst, kannst Du diese in dem Bereich ebenfalls mit negativen Werten eingeben.

Und jetzt bist Du dran. Wie hoch sind Deine oder eure jährlichen Ausgaben? Wo habt Ihr noch Potenzial und wo wollt Ihr hin? Teile Deine Werte im Kommentarbereich oder auch im Forumsthread in dem Du Dein Budget auch hochladen kannst.

Viel Spaß beim Ermitteln und Optimieren!

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Gast
auf_dem_Weg

Danke Maschinist für diese Exceltabelle. Vielleicht sollte ich mir auch mal eine Ein/Ausgabe-Liste erstellen. Habe das Ganze mal durchgespielt, erschreckend was da so weggeht, und da war bestimmt das Ein oder Andere zu konservativ gerechnet, oder auch noch gar nicht dabei.
Ich denke das ich es nicht mehr schaffen werde, dafür bin ich zu alt. Oder ich muss halt genügsamer werden. Wenn ich eine langfristige Nachsteuerrendite von 5% bei den ETF´s nehme muss ich noch mind. 15 Jahre sparen. Bei allem hin und her gerechne, mehr als 2k im Monat kann ich nicht zur Seite legen. Leben möchte ich auch jetzt noch, und da sind vorallem die Urlaube die fetten Posten in der Tabelle.
Was mir im Argen hängt ist der SUV. Da ist noch Potenzial zum sparen.Aber hier tut der Dieselskandal sein übriges, werde ihn fahren bis nichts mehr geht.
Ebenso weiß ich nicht welchen Weg meine Kinder einschlagen, hier benötige ich Cash für evt. Studium, Eigenheim etc.
Mein Ziel wäre es mit 4 Personen 25K/ Jahr auszukommen.

Gast
Hauke

Kannst du das ganze auch als (unabhängigen) Offline Download zur Verfügung stellen?

Gast
Bonanza

Vielen Dank für das Finanztool. Bei uns fällt der große Posten Mobilität sehr klein aus. Durch einen Firmenwagen der uns auch zu Privatnutzung zur verfügung steht, sind die notwendigen Fahrten abgedeckt. Wir zahlen nach der 1%-Regel, führen aber Fahrtenbuch, so das bei der Steuererklärung eine große Erstattung zurück kommt.
Der ganze Posten Wohnen ist bei uns etwas teuer als in der Familienbeispielrechnung (ca 13500€). Als Paar ohne Kinder (DINK) stehen wir knapp vor der “finanziellen Freiheit”. Wir sind aber auch keine 20 mehr, sondern gehen auf die 50 zu 😉
Bewußten Vermögensaufbau betreiben wir seit 8 Jahren.

Gast
Sparstrumpf hat ein Loch

Deine Übersicht ist interessant. Wir sind eine vergleichbare Familie. 4 Personen, allerdings Baby und Kindergarten Kind.
Leider kommen wir auf ca. 10k höhere Ausgaben im Jahr.
Unterschiede zur Maschinisten Familie:
1) Nahrung pro Monat bei uns 700€. Kaufen organic, leider teuer.
2) 2 Autos. Haben ziemlich genau die doppelten Ausgaben. Leben im Speckgürtel einer B-Stadt. ÖNV vorhanden, aber als Berufstätige extrem schwierig den Alltag zu meistern.
3) Für Urlaube geben wir knapp 6k aus. Sommerurlaub, Ski, Kurztrips. Alles möglichst günstig, aber ab und an eine Flugreise haben wir uns die letzten Jahre gegönnt. Leider teuer!
4) Kindergartengebühr (private Einrichtung) aktuell knapp 500€ pro Monat. Wird in Zukunft leider noch mehr.

Einsparpotential besteht bei den Autos, Urlauben und Kindergartengebühr für uns.

Gast
Elias

Ich kriege immer Tränen in den Augen wenn ich lesen “Haus für 400.000€” – dafür kriegt man hier nicht mal ne 3 Zimmer-Wohnung. Mit 2 Kindern eher knapp.
Und nein, wir wohnen nicht in München…

Gast
Mattoc

Vorab: Interessanter Blog und guter Schreibstil.

Zum Thema:

Die Steuer muss doch „nur“ auf den Gewinnanteil des Entnahmebetrags gezahlt werden. Beispiel: Ich habe einen Depotstand von 800.000 Euro. Davon sind 400.000 Euro angespart und 400.000 Gewinn. Wenn ich nun 3% entnehme, sind das 24.000 Euro. Aber diese 24.000 Euro muss ich nicht komplett versteuern, sondern den Gewinnnteil nach dem FiFo-Prinzip. Ist das berücksichtigt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich bei 12.000 Euro zu versteuerndem Gewinn, 3000 Euro Steuern zahlen muss. Eher Richtung 0 Euro nach Günstigerprüfung.

Mitglied
MichaelE

Schöner und informativer Blog. Motiviert ungemein. 🙂
Ich hätte eine Frage zum Punkt Mobilität im Budget. Warum gibt es keinen Punkt für Rückstellungen für ein neues KfZ? Man muss ja auch mit einem passiven Einkommen für größere Ausgaben sparen. Sehe ich hier vielleicht was falsch?