0% Steuern in Deutschland

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Deutschland und die Steuern – Weltklassethema! Zusätzlich zu den üppigen Sozialleistungen und der guten Infrastruktur, die mit Steuergeldern finanziert werden muss, haben die Deutschen generell ein ausgeprägtes Bedürfnis nach „Steuergerechtigkeit“. Was bedeutet, dass es für fast jeden Steuerfall auch wieder eine oder mehrere Ausnahmen gibt.

Aber null Prozent Steuern, wie soll das gehen? Jetzt ist der Maschinist durchgedreht. Das ist bestimmt nur ein Eyecatcher.

Aber nein, das ist es nicht. 0% Steuerquote kann eine finanziell freie Familie mit Kindern in diesem wunderschönen Land relativ einfach Erreichen. Und auch für Singles, die nach abgeschlossener Ansparphase nun von Dividenden und Kapitalerträgen leben möchten, ist die effektive Steuerquote meistens nur sehr gering wenn man einige Dinge beachtet. Nur sehr gering bedeutet kaum mehr als ca. 10%!

 

“10% für Singles und 0% für Familien? Das will ich sehen!” Die Standartwerte sehen nämlich ganz anders aus. Arbeitseinkommen wird in Deutschland durch die progressive Steuerausgestaltung gerade bei Alleinstehenden hoch besteuert.

Zusätzlich fallen im weltweiten Vergleich zusätzlich hohe Sozialabgaben bei Arbeitnehmern an. Das Ergebnis ist bei alleinstehenden Durchschnittsverdienern die nach Belgien zweithöchste Abgabenquote aller Industrieländer.

Bei verheirateten Bürgern mit Kindern sieht es dann durch Dinge wie Ehegattensplitting, Kinderfreibeträgen/Kindergeld schon etwas besser aus.

Soweit zum Rahmen

Aber wir hier in der Freiheitsmaschine sprechen ja nicht nur über Arbeitseinkommen, sondern auch über Dividenden und Kapitalerträge. Diese machen auf Deinem Weg zu mehr Freiheit und Unabhängigkeit nach einiger Zeit durch Sparen und Investieren dieses Geldes einen immer höheren Anteil Deiner Einnahmen aus. Und bei entsprechend hoher Sparquote wird schon mehrere Dekaden vor dem normalen Rentenbeginn zusätzliches Geldverdienen für Dich optional.

„Danke für die Erinnerung Maschinist. Aber wie ist das jetzt genau mit Kapitalerträgen?“

Für diese Einkommensklasse gibt es in Deutschland einige Besonderheiten.

Die Basics:

Als Besonderheit gibt es seit 2018 in Deutschland für „viele“ Aktienfonds durch das Investmentsteuergesetz eine Variation dieser Kapitalertragssteuer. Dabei erhält man einen 30% Rabatt auf die normalerweise anfallende Kapitalertragsteuer, kann aber gleichzeitig  „fondsseitige“ Quellensteuern nicht mehr auf diese Kapitalertragsteuer anrechnen lassen.

Das Ganze unterteilt sich dann noch in den Zweig der Besteuerung für akkumulierende Fonds und der für ausschüttenden Fonds.

Spätestens an dieser Stelle wird den meisten Bürgern schwindelig und aufklärende Freiheitskämpfer wie der Finanzwesir haben über das Thema halbe Dissertationen verfasst. Der Maschinist lässt diesen Hasenbau des deutschen Steuer-Dschungel deshalb unberührt und verweist auf seine Kollegen.

 

Soweit also ganz nett aber wir wollten ja eigentlich was anderes. 0% Steuern für finanziell freie Familien.

„So Maschinist. Das heißt, ich bin abzüglich ein wenig Freibetrag generell bei 26.38% Steuern für Menschen, die neben Ihrem Arbeitseinkommen Kapitalaufbau mit Aktien betreiben. Bei den meisten europäischen Investmentfonds ist es in Summe seit 2018 meistens sogar noch etwas mehr, nämlich bei 15% Quellensteuer auf Fondsebene in Summe 33,46% auf die Dividenden (15% + (0.7 x26,375)), da die Quellensteuer nicht mehr anrechenbar ist. Wo ist hier die Nullsteuer?“

Machen wir also weiter.

In Deutschland gibt es mit der “Günstigerprüfung” eine Alternative zur 26.38% Kapitalertrag Steuerveranlagung. Du kannst Dich wahlweise nach der normalen Einkommensteuertabelle veranlagen lassen. Das bringt für die meisten Menschen mit Arbeitseinkommen wegen der hohen Steuerprogression keinen Vorteil. Aber es macht plötzlich sehr viel Sinn, wenn Du in Deiner finanziellen Unabhängigkeit keine oder nur geringe weitere Einkommen aus einem Angestelltenjob oder einer Selbständigkeit hast.

Wie sieht das genau aus und wie hoch sind dabei die Grenzwerte?

Wenn Du nur Kapitalerträge versteuern muss und keinerlei weitere Einkommen hast, kannst Du nach der 2018er Einkommenssteuertabelle als Single bis zu 55.500 Euro und als Ehepaar bis zu 101.000 Euro als bereinigtes Einkommen verdienen, bis Deine durchschnittliche Steuerbelastung aus diesem bereinigten Einkommen die Höhe der Kapitalertragsteuer von 26.375% erreicht!

Hammer oder?

Das liegt besonders am Grundfreibetrag von im Jahr 2018 jeweils 9.000 Euro pro Person, auf den keinerlei Steuer anfällt. Das heißt, wer als Familie mit fünfstelligen Dividendeneinkommen „auskommt“ und keinerlei sonstige Einkünfte hat, fährt meistens besser mit der Einkommenssteuerveranlagung!

 

Und es wird noch besser. Denn was heißt „Bereinigtes Einkommen“?

Das ist das was übrig bleibt, nachdem weitere abzugsfähige Ausgaben und Freibeträge vom Bruttoeinkommen abgezogen wurden. Das sind unter anderem der erwähnte Sparerfreibetrag (801 Euro pro Person) und z.B. auch die gesamten Kosten für die Krankenversicherung (bis zum Leistungsniveau der GKV).

Dadurch wird der Schnittpunkt, ab dem eine durchschnittliche Besteuerung von 26.375% erreicht wird, noch einmal um mehrere tausend Euro nach oben verschoben!

Ich weiß ja nicht wie es euch geht aber meine Familie genießt bei abbezahlter Immobilie mit weniger als der Hälfte dieses Cashflows in Deutschland aus finanzieller Sicht ein wunderbares Leben in Zufriedenheit und täglich erlebtem Überfluss!

Das heißt die durchschnittliche Steuerbelastung für eine finanziell unabhängige Familie, die größtenteils von Einkommen von Kapitalerträgen leben möchte, wird rein aus Steuersicht deutlich geringer als die Kapitalertragsteuer von 26.375% sein!

Aber wie viel geringer und was ist möglich?

Rechnen wir das einmal durch. Neben einer abbezahlten Immobilie rechne ich hier mit üppigen ca. 40.000 Euro jährlichen Ausgaben in Deutschland für die Maschinisten Familie. Dieser Betrag ist aufgrund der dann nicht mehr vorhandenen Wohnkosten mehr als die meisten Familien in Deutschland zur Verfügung haben und auch für uns selbst ist das durch mehrere Sicherheitsfaktoren überdimensioniert. Mit etwas Anstrengung kann man das noch deutlich reduzieren. Alleine das Urlaubsbudget der Familie habe ich dabei jährlich mit fast 7.000 Euro veranschlagt. Extremer Luxus!

Wenn ich diese 40.000 Euro im deutschen Einkommensteuerrechner eingebe, komme ich auf eine Steuerbelastung von ca. 13%. Aber da gehen ja noch unsere anrechenbaren Freibeträge und Ausgaben von ab und außerdem erhalten wir den unglaublichen und weltweit fast einmaligen Luxus des Kindergeldes in Deutschland für unsere Familie. Dieses Geld müssen wir gar nicht selbst erwirtschaften!

Durch das Kindergeld für unsere zwei Kinder werden aus den 40.000Euro weniger als 35.500 Euro, die ich selbst mit Kapitalerträgen generieren und damit auch versteuern muss. Und daraus werden durch den Sparerfreibetrag (1.602 Euro)  und die steuerlich voll anrechenbare Krankenkasse nur noch ca. 29.000 Euro, die dann für die deutsche Einkommenssteuer relevant sind.

Mit diesen ca. 29.000 Euro im Einkommensteuerrechner für Ehepaare, komme ich auf eine Steuerbelastung von 7,5% oder in Zahlen 2.177 Euro an Steuern!

Wenn ich jetzt das Kindergeld für meine beiden Kinder (4.656 Euro im Jahr 2018) gegenrechne, dass ich leistungslos vom deutschen Staat erhalte, wird klar, dass ich im Optimum nicht nur bei einer Nullbesteuerung, sondern sogar bei einer negativen Steuerbelastung lande!

Ich zahle nach Verrechnung mit dem staatlichen Kindergeld im Optimum nicht nur keine Steuern sondern ich erhalte auch noch mehr als 2.400 Euro leistungslos vom Staat.

Ein Traum und das weltweit fast einmalig. In den meisten anderen Ländern gibt es entweder gar nichts für Kinder oder es gibt nur Freibeträge auf normalerweise zu zahlende Steuern.

 

Das Einzige was uns jetzt noch die Tour versauen kann und wofür wir eine Strategie brauchen sind die Quellensteuern.

Das sind die Steuern, die Du bei Einzelaktien und auch ETF in den Ländern bezahlst, die eine eigene Quellensteuergesetzgebung haben. Beim größten Aktienmarkt der Welt, den USA, sind das zum Beispiel für deutschsprachige Bürger 15%, da die USA mit den meisten europäischen Ländern ein Steuerabkommen hat, ansonsten wären es 30% Quellensteuerabzug.

Wie beschrieben waren diese Quellensteuern bis Ende 2017 neben Aktien auch bei allen Investmentfonds auf die deutsche Steuer anrechenbar. Für Menschen die Ihre Dividenden mittels Kapitalertragsteuer versteuerten, blieben die 26.38% auch durch die 15% Quellensteuer im Normalfall in Summe 26.38%.

15% wurden halt davon nur im Ausland gezahlt, der Rest ging an den deutschen Staat. Erst bei einer Gesamtsteuerbelastung in Deutschland von weniger als 15% wie oben im Einkommensteuergesetz mit der Günstigerprüfung dargelegt, tut das weh, da man bei Produkten mit Quellensteuer nicht unter diese 15% Gesamtbelastung sinken kann (Länder mit Quellensteuern interessieren sich nicht für Deinen persönlichen Steuersatz in Deutschland).

Nun kommt seit Januar 2018 für viele besonders in Europa aufgelegte ETF als Neuregelung die nun nicht mehr anrechenbare Quellensteuerthematik bei gleichzeitigem Abschlag bei der deutschen Steuer hinzu.

Bei ausschüttenden Fonds hat man dadurch in Summe eine Steuerbelastung von bis zu 33.46% (15% + 0,7 x 26.38%) auf die Dividenden.

Auf der anderen Seite gibt es aber auch einige schöne Länder ganz ohne Quellensteuerabzug. Die Bekanntesten sind dabei Singapur, Hong Kong, England und Brasilien. Wenn man Einzelaktien oder ETF direkt aus diesen Ländern hält, fällt überhaupt keine Quellensteuer an und es wird nur die deutsche Kapitalertragsteuer fällig.

 

Wenn wir diese drei Fälle einmal mit unserem obigen Beispiel mit den 35.500 Euro Dividendeneinkommen und 29.000 Euro bereinigtes Einkommen für die deutsche Steuer durchrechnen, wird der Unterschied sichtbar:

Worst Case: Versteuerung nach der neuen 2018er Investmentgesetz Besteuerung für Aktienfonds mit Quellensteuer:

ETF Beispiel irischer Vanguard für den US S&P500 (Kürzel: VUSD): 15% Quellensteuer Abzug direkt auf Fondsebene fallen an und sind für die deutsche Steuer nicht anrechenbar. Hinzu kommt die Deutsche Steuer mit wahlweise Günstigerprüfung nach deutscher Einkommensteuertabelle und mit 30% Abschlag für Aktienfonds:

  • Ergibt insgesamt 19,76% Steuerbelastung auf die Ausschüttungen (15% + 6,8×0,7) oder 6.658 Euro an Steuern (35.500×0.15+29.000×0.048) in unserem Beispiel. Wenn ich das mit dem Kindergeld gegenrechne, landen wir bei einer Steuerbelastung von 5,7%. (6.658-4.656)/35.500)

 

Das ist schon mal ok aber wie aus der Rechnung sichtbar wird, ist die neue Besteuerungsformel für ETF mit nichtanrechenbarer Quellensteuer auf Fondsebene nicht die beste Lösung für passive Investoren, die Ihre Investments permanent halten.

Besser ist für diese Anleger, eine Versteuerung nach der normalen Kapitalertragsteuer Regelung mit Anrechenbarkeit der Quellensteuer und Günstigerprüfung.

Diese gilt neben allen Einzelaktien weiterhin auch für alle Aktien ETF, die selbst keine Quellensteuer auf Fondsbasis abführen.

 

Beispiel Normale Kapitalertragsteuer mit Quellensteuer:

Gilt zum Beispiel bei allen in den USA aufgelegten ETF, die dann auch ausschließlich US Werte im Fonds halten. Mit dem S&P500 Beispiel von oben nehmen wir dafür den amerikanischen Vanguard ETF (Kürzel: VOO) ins Depot. Dieser hält die absolut gleichen Werte wie der Vanguard VUSD, hat als Herausgabeland aber USA anstatt Irland.

  • Ergebnis: Insgesamt 15% Steuerbelastung (15%+0) oder 5.325 Euro (35.500×0.15) aus unserem Beispiel oben mit den 35.500 Euro aus Dividenden.

Die anfallende Quellensteuer wird bei diesem ETF nicht auf Fondebene abgeführt, sondern durch Deinen Broker. Damit ist Sie weiterhin für die deutsche Steuer anrechenbar! (Deine deutsche Steuerbelastung beträgt in diesem Beispiel null, da die eigentlich anfallenden 6,8% Steuerbelastung (29.000 Euro nach Einkommensteuertabelle) weniger als die 15% sind, die in den USA anfallen und von Deinem Broker abgezogen werden.

Verrechnet mit dem Kindergeld ergibt sich für finanziell freie Familien ohne Arbeitseinkommen beim Beispiel „Normale Kapitalertragsteuer mit 15% Quellensteuer und Günstiger Prüfung“ eine Steuerbelastung von 1.9% (5.325-4.656)/35.500)

Das ist schon schön nahe bei null Prozent. Aber es geht noch besser.

 

ETF oder Einzelaktien von Ländern ohne eigene Quellensteuer:

Nach meiner persönlichen Einschätzung spricht rein gar nichts dagegen, einen Teil des eigenen Vermögens direkt in ETF von ausgewählten Ländern ohne eigene Quellensteuer zu investieren.

Bei mir sind das zum Beispiel 10% meines Vermögens im Gesamtmarkt Hong Kong mit dem ETF Kürzel: 2800:hk (mit nur 0.1% Gebühren) und in Zukunft auch 10% meines Vermögens im Gesamtmarkt England mit dem Vanguard ETF Kürzel: VUKE (mit nur 0.09% jährlichen Gebühren).

Als Bonus sind beide Länder im Gegensatz zu den USA aktuell auch nicht allzu hoch bewertet und haben eine schöne Dividende.

Wenn unser gesamtes Depot nur aus Aktien und ETF dieser quellensteuerfreien Länder bestückt wäre, betrüge die Steuerbelastung daraus dann bei unserem Beispiel mit 29.000 Euro bereinigtem Einkommen nach deutscher Einkommensteuertabelle und Günstigerprüfung nur 7.5% (2.175 Euro) und nach der Verrechnung mit dem Kindergeld (4.656) kämen wir nicht nur auf Nullsteuern sondern auf eine Steuerrückzahlung von 2.481 Euro. Das heißt ein Geschenk des deutschen Staates von 7% Deiner gesamten jährlichen Dividenden.

Das ganze persönliche Vermögen würde ich nicht in diese Länder konzentrieren. Dafür sind deren Aktienmärkte gegenüber den USA nicht breit genug. Aber nachdem man z.B. ca. die Hälfte seines Vermögens in den USA mit US basierten ETF (und damit voller Anrechenbarkeit der Quellensteuer auf die deutsche Steuer) investiert hat, spricht nichts dagegen sich auch einmal bei den quellensteuerfreien Ländern umzuschauen. Das macht besonders nach Erreichen der finanziellen Freiheit Sinn, wenn durch die Günstigerprüfung der persönliche Steuersatz deutlich unterhalb der 26.38% liegt.

Ein Vermögensanteil von in Summe ca. 25% in den Länder ETF von England, Hong Kong und Singapur reicht z.B., um die gesamte Steuerbelastung nach Gegenrechnung mit dem Kindergeld in unserem Beispiel auf 0% zu senken.

Alle ETF in unserem Beispiel sind für deutsche Bürger zum Beispiel mit dem Broker InteractiveBrokers oder seinen europäischen Ablegern wie De Giro oder Lynx erwerbbar. Das sind für viele Anwendungen sowieso die günstigsten Broker im deutschen Raum.

 

In unserem Familienbeispiel liegt die Bandbreite der Steuerbelastung ohne Gegenrechnung mit den Kindergeld im günstigsten Fall also bei 7.5% und im schlechtesten Fall bei 19.76% oder in Geld ausgedrückt ein maximales Delta von 4.483 Euro (6.658-2.175). Und das jedes Jahr!

Wenn Du diese Steuerbelastung durch zusätzliche Dividenden verdienen musst, sind das nach der 3% Regel ca. 150.000 Euro, die Du zusätzlich brauchst und in Wirklichkeit sind es dann im Worst Case nochmals ca. 25% zusätzlich, da Du dieses Geld dann auch wieder versteuern musst (und dieses zusätzliche Geld dann nochmals usw.).

Das sind selbst für gutverdienende Familien, bei denen schon viele zehntausend Euro jährlich an Dividenden zusätzlich zur persönlichen Sparleistung auf den Depots landen, auf Ihrem Weg in die finanzielle Freiheit ca. zwei bis drei Jahre zusätzlich notwendige Ansparzeit!

 

Aus diesem Grund ergeben sich folgende Ratschläge für das Erreichen einer möglichst frühen finanziellen Freiheit bei einem Leben in Deutschland:

 

  1. Kaufe wenn möglich ETF, bei denen man die Quellensteuern weiterhin auf die deutsche Steuer anrechnen kann!

Das heißt kaufe z.B. alle ETF mit US Werten am besten direkt von einem US ETF Anbieter, der auf Fondsebene keine Quellensteuer abführt. Beispiele hier waren der Vanguard VOO oder noch besser den Vanguard VTI (Total US market, wegen der Marktbreite) aber es gibt natürlich auch viele andere.

Wenn Du noch in der Kapitalaufbauphase bist, beträgt der Unterschied in der Dividendenbesteuerung dadurch 26.38% vs. 33.46% mit Soli aber ohne Kirchensteuer bei ausschüttenden ETF.

Und wie unserem Beispiel sichtbar, wird der Unterschied nach Erreichen der finanziellen Unabhängigkeit und dem Leben von Kapitalerträgen dann meistens noch größer.

 

  1. Mische zusätzlich schon beim Kapitalaufbau auch gebührenarme ETF von Ländern hinzu, die selbst keine Quellensteuern haben und die selbst sehr sicher und marktwirtschaftlich orientiert sind.

Hong Kong, England und auch Singapur fallen hier besonders auf. Während des Kapitalaufbaus ist die Besteuerung der Dividenden in Deutschland dabei zwar gleich hoch (26,38% Kapitalertragsteuer) aber wenn später einmal keine oder kaum andere Einkommensquellen bestehen, sind die Unterschiede für Dich, wie im Beispiel mit der Günstigerprüfung gezeigt, bemerkenswert hoch.

Du hast umso mehr Nutzen von dieser niedrigen Besteuerung, je früher Du finanziell unabhängig werden kannst und alleine von diesen Kapitalerträgen leben möchtest.

Weil, wenn Du noch später einmal eine gesetzliche Rente beziehst, die in Zukunft voll steuerpflichtig sein wird, reduziert sich der Vorteil wieder. Eine freiwillige Verschiebung des gesetzlichen Rentenbezugs auf den spätmöglichsten Zeitpunkt könnte hier eine Lösung sein. Dadurch lohnt sich dann länger die Günstigerprüfung. (Außerdem wird die gesetzliche Rentenzahlung dann auch deutlich höher (jährlich 6%) und auch ein überlebender Ehepartner kommt dadurch in den Genuss einer höheren Hinterbliebenen Rente).

 

Aber das ist ein anderes Thema. Als finanziell freier Mensch ist eine gesetzliche Rente im optimalen Fall sowieso nur eine nette zusätzliche Geldquelle, die man eigentlich nicht benötigt und die nur einen zusätzlichen Sicherheitsfaktor darstellt.

Wenn Du willst, kannst Du dieses Geld dann zum Teil einfach an die für Dich sinnvollsten Einrichtungen spenden oder für die Enkelkinder einen schönen „Schul- und Studienfond“ auflegen. Deine aktuell hohe Spar- und damit Investitionsrate eröffnet Dir späte einer schier unendlich größe Bandbreite an Möglichkeiten, Dein Leben frei und selbstbestimmt zu leben.

 

Und das ist auch direkt die Überleitung für unsere Bonusfrage:

Was machst Du jetzt, wenn Du schon ein hohes Vermögen in ETF angelegt hast, die nun nach der neuen 2018er Fondsbesteuerung versteuert werden und dort schon hohe unrealisierte Kursgewinne angelaufenen sind, die Du bei einem Verkauf versteuern müsstest?

In dem Fall würde ich erstens neues Geld nun in die nach meiner Meinung steuerlich vorteilhafteren ETF  (ohne Quellensteuerabzug auf Fondsebene) investieren. Und auch wie beschrieben in welche, bei denen gar keine Quellensteuer anfällt.

Dabei musst Du natürlich trotzdem auf die Fondsgebühren achten. Die in den USA aufgelegten Vanguard Fonds (zum Beispiel der extrem gute Vanguard VTI mit nur 0.04% jährlichen Gebühren) sind aber sowieso gebührenärmer als so ziemlich jedes andere ETF Produkt im Rest der Welt. Dort ist der Wechsel in Richtung US Produkte als auch eher eine Verbesserung.

Deine alten Fonds würde ich dagegen erst einmal unberührt im Depot lassen!

Wenn Du dann später finanziell unabhängig bist und Du von den Kapitalerträgen nach der drei Prozent Regel leben willst und keine Lust hast in Summe fast 20% Steuern (minus Kindergeld) zu zahlen, könntest Du zum Beispiel als elegante Lösung Deinen steuerlichen Wohnsitz für ein Jahr in ein Land zu verlegen, bei dem die Realisierung von angelaufenen Kursgewinnen überhaupt nicht besteuert wird.

Du kannst dabei sogar in Europa bleiben. Portugal hat z.B. ein feines Programm mit dem Menschen wie wir an diesen schönen Punkt der Erde gelockt werden sollen, inkl. einer zehnjährigen Steuerfreiheit für Einkommen, die nicht in dem Land selbst angefallen sind.

Du könntest mit Deiner Familie zum Beispiel für ein Jahr für kleines Geld ein schönes Haus in Lissabon oder an der Algarve mieten, nachdem Du Deinen Steuerwohnsitz in Deutschland abgemeldet hast. Dort kannst Du dann einfach Dein Vermögen steueroptimal umstrukturieren, je nachdem wo Du danach leben willst.

Falls Du Lust hast ziehst Du danach wieder nach Deutschland und genießt dann dort die niedrigeren Steuern. Oder Du bleibst noch ein wenig länger an der Algarve und denkst dabei lächelnd an den Maschinisten, während Du mit Deiner Liebsten einen frisch gegrillten Fisch am Strand geniesst und dabei die salzige Luft atmest.

Portugal ist wunderschön und ist sowieso eine ausführliche Reise wert.  Aber damit sind wir schon fast bei einem der kommenden Themen für die „Freiheitsmaschine macht blau“ Reihe.

 

Bonus-Bonus Frage:

„Ich bin verwirrt! Soll ich jetzt überhaupt noch in ETF sparen bzw. überhaupt in Aktien investieren?“

Ja natürlich! Es gibt langfristig überhaupt keine Alternative dazu und keine Anlageklasse bietet langfristig eine vergleichbare Rendite fast ohne eigene Mühe!

Selbst mit dem aktuellen ETF-Worstcase, der Besteuerung nach dem neuen Investmentfondgesetz, ist in der Ansparphase die prozentuale Besteuerung auf die Gesamtrendite betrachtet ja extrem niedrig! Wir sprechen hier im Beispiel ja nur von der Steuer auf die Dividenden, die wir später zum Leben verwenden wollen und die Kursschwankungen dann ignorieren.

Die Gesamtrendite des US Gesamtmarktes in den letzten 80 Jahren betrug z.B. ca. 9%. Davon entfallen aber nur ca. 3% auf die Dividenden. Knapp 4% kommen von Kurssteigerungen durch Aktienrückkäufe und Produktivitätssteigerungen. Außerdem gleichen Aktien immer langfristig die Inflation aus. In diesen Zeitraum waren das ca. 2%.

Wenn Du nun unsere 33.48% Steuerrate in unserem Worst Case Beispiel von den US-Dividenden auf Deine gesamte 9%ige Rendite umrechnest, kommst Du auf eine Gesamtsteuerbelastung von nur 11.2%! (0,3348×3)/3+4+2)*100.

 

Die Besteuerung ist also extrem niedrig, wenn Du Aktien und Aktienfonds nicht handelst, sondern permanent passiv hälst.

Selbst wenn man Dir die Dividenden komplett wegnehmen würde, wären Aktien und Aktien-ETF in der Ansparphase immer noch die allerbeste Anlageform, wenn Du Sie nicht handelst und damit Kursgewinne nicht realisierst. (abgesehen von vermieteten Immobilien, die aber nie wirklich passiv sind).

 

Wir sprechen hier also von steuerlichen Optimierungen innerhalb der größten Wohlstandsmaschine aller Zeiten.

Und dabei gibt es langfristig nur eine Sache, die Du unbedingt beachten musst:
Permanent dabei zu sein!

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Gast

Hallo Maschinist,

coole Auflistung. Die meisten Menschen wissen gar nicht, was für Möglichkeiten es alle im Steuerrecht. Dabei kannst Du die meisten Vorteile erst nutzen, wenn Du flexibel bist und ein größeres Vermögen besitzt.

Ich muss Dir allerdings widersprechen, dass Du Geld vom Staat geschenkt bekommst. Du machst es wie die allermeisten Berechnungen im Internet und berücksichtigst nur die DIREKTEN Steuern, die Du selbst bezahlen musst. Dabei werden die indirekten Steuern vollkommen außer acht gelassen. Es sollten allerdings immer alle Steuern berücksichtigt werden, denn sonst ist es kein fairer Vergleich. Wenn sich ein Land zum Beispiel ausschließlich über indirekte Steuern finanzieren und die Umsatzsteuer dort 40 % betragen würde, was durchaus realistisch ist, würdest Du ja auch nicht sagen, dass das Land vollkommen steuerfrei ist.

Du hast an weiteren Abgaben noch:

Umsatzsteuer für fast jede gekaufte Ware oder Dienstleistung
KFZ-Steuer für ein Fahrzeug
Verbrauchsteuer auf Alkohol, Energie, Strom, Kaffee, Tabak (falls Du es nutzt)
Luftverkehrssteuer für Flugtickets
Kommunale Abgaben
GEZ
etc.

Alleine die Umsatzsteuer dürfte bei Ausgaben von 25.000 € im Jahr knapp 4.000 € betragen. Du lebst also noch nicht steuerfrei.

Natürlich stehst Du damit deutlich besser da als 99 % der Bevölkerung. Das liegt allerdings auch daran, dass die Besteuerung in Deutschland nicht nur zwischen 0- 45 % liegt.

Bei korrekter Berechnung sind es leider eher 60 % an Abgaben, die Du zahlen musst.
Du kannst also Deine direkten Steuern extrem reduzieren.

Schöne Grüße
Dominik

Gast

Moin Maschinist,

Interessant! Da hast Du bestimmt ein paar Stündchen drüber gebrütet. Vor solchen Steuerthemen habe ich immer einen Heidenrespekt. Vielen Dank dafür, dass Du Dich da reingekniet hast.

Ich hatte für mich auch mal verschiedene Szenarien zum Ausstieg berechnet (www.finanzglueck.de/finanzielle-freiheit-berechnung). Und wirklich überrascht hat mich dabei, dass Steuern dabei kaum noch ein Thema sind! Ich habe mein gesamtes Berufsleben lang immer viel Steuern bezahlt. Das ist völlig normal für mich. Die Vorstellung, dass in der finanziellen Freiheit diese Belastung zum Größten Teil (oder ganz) wegfällt ist schon enorm. Das Eigenheim – über das ja viel geschimpft wird – macht hiereinen gewaltigen Unterschied. Wenn die abbezahlte Bude nicht wäre, müsste ein viel größerer Teil an Einkommen generiert werden und dann reißt man auch wieder die (progressiven) Steuergrenzen.

Ich habe über das Steuerthema auch mit einigen finanziell freien Menschen gesprochen und sie konnten es bestätigen. Steuern sind dann irgendwann zu vernachlässigen.

VG, nico

Gast
Dr.Bundy

Nach der Hälfte habe ich dann aufgehört zu lesen. Nicht, weil der Artikel schlecht ist, sondern weil die Lösung noch viel einfacher ist: Auswandern. Ich verstehe sowieso nicht, warum man in solch einem land wie Deutschland oder Schweiz als finanziell Freier überhaupt leben will. Der grösste Grund, warum ich noch hier bin sind die hohen Löhne. Als finanziell Freier lebe ich da, wo mein Herz will und das heisst, wo die Menschen sehr freundlich, herzlich und offen sind, die Geschlechter in Harmonie leben und wo die Menschen frei von Politik, Gehirnwäsche und Bevormundung sind. Und in solchen Ländern haben die Staaten kaum Kontrolle über die Menschen, das Depot liegt natürlich weit weg vom Wohnort und vom Zugriff der Behörden. dann braucht man sich auch nicht über so viele willkürliche Gesetze und Ausnahmen Gedanken zu machen, ich mache mir dann lieber Gedanken über das Leben, das Glück, meine zukünftige Familie, wie ich anderen helfen kann usw.

Gast
Kiev

Schön, dass du Dich einmal um das Thema Steuern gekümmert hast. Man soll natürlich den Fokus auf die Einnahmenseite richten, aber wenn man langfristig in ETFs investiert sind solche Gedankengänge auch am Anfang sehr hilfreich.
Die günstiger Prüfung kann man immer anwenden. Wir leben in Deutschland und haben zwei Kinder und befinden uns noch in der Ansparphase. Unser Steuersatz liegt unter 25%. Bei unseren Einnahmen aus Immobilien kann ich die Besteuerung nicht ändern, aber das ist ja auch kein Problem.
Die Infrastruktur, Stabilität, Versorgung und Perspektive für die Kinder ist in Deutschland sehr gut. Ich weiß nicht was immer so viel rumgejammert wird. Ich wüsste nicht wohin ich auswandern würde. Ein Haus im warmen Süden Deutschlands und ein weiteres in der Nähe am Meer in Europa ist doch ideal. So haben die Kinder eine Perspektive und die Eltern könnten die (kulturelle) Infrastruktur einer deutschen Stadt genießen so wie das Leben auf dem Land in der Nähe zum Meer, je nach Gusto. Warum Kompromisse eingehen? Wenn ich beides haben will muss ich am besten zwei Wohnorte haben. Das Haus am Meer kann man auch in den Sommermonaten sehr gut vermieten. Wenn die Kinder nicht mehr mit in Urlaub fahren möchten, bevorzugt man vermutlich eh die Monate um den Massentourismus. Und in diesen Monaten kann man eh nicht so gut vermieten. Das hat eine sehr gute Korrelation. Du erhälst maximale Einnahmen wenn die Region überlaufen ist und geringe Einnahmen wenn hauptsächlich die Eigentümer vor Ort entspannen. Ich werde vermutlich April-Mai und September-Oktober in dem Ferienhaus verbringen. Das sind sehr schöne Monate und bringt eine tolle Sommerverlängerung. Dabei wird es nicht zu heiß und voll.
Ich kenne jemanden der ein paar Jahre im Ausland gelebt und gearbeitet hat. Mit Eigentum relativ frei. Sie sind zurück in die Schweiz gegangen und arbeiten jetzt dort wieder in der gleichen Branche wie im Dauerurlaub. Warum? Die Kinder leben alle um den ursprünglichen Wohnort verteilt in der Schweiz. Den Punkt sollte man auch bedenken, wenn man seine Kinder oder auch Enkelkinder mehr erleben möchte. Das Haus im Ausland haben sie behalten. Also können sie weiterhin dorthin fahren und auch im Alter dort längere Zeiten leben, sind aber auch in der Nähe der ihrer Kinder. Der Preis dafür ist in der Schweiz ordentlich, da braucht sich Deutschland nicht verstecken.

Gast
Dominik

Schöner Artikel. Die Kernaussage (“0% Steuern”) hat mit finanzieller Freiheit und Vermögensanlage eigentlich auch nichts zu tun. Sie lautet:

Familien mit mittleren Einkommen zahlen in Deutschland sehr wenig Steuern auf ihr Einkommen.

Im öffentlichen Diskurs wird zwar gerne mal suggeriert, es sei nicht so, indem Belastungen und Grenzfälle angeführt werden, aber Deine Rechnung zeigt sehr schön das Gegenteil. Es ist von einer großen Mehrheit der Gesellschaft so gewollt und ich halte es persönlich auch für gerecht.

Gast
Elmar

Hallo Maschinist,

mir tut es in der Seele weh, den Spielverderber geben zu müssen, weil dich der Artikel sehr viel Mühe gekostet haben dürfte. Als Steuerberater muss ich dir aber leider sagen: du unterliegst einem folgenschweren Missverständnis, was die Günstigerprüfung angeht, die leider deine Berechnungen über den Haufen wirft.

Du solltest dich mit dem Unterschied zwischen dem Durchschnittssteuersatz und dem Grenzsteuersatz auseinandersetzen. Für die Günstigerprüfung ist der Grenzsteuersatz relevant; du stellst aber auf den Durchschnitsssteuersatz ab. Ich weiß, das ist aus § 32d Abs. 6 EStG schwer rauszulesen.. aber glaube mir als Fachmann: das ist so. Schau in den von dir verwendeten BMF-Steuerrechner. Da ist ganz rechts auch die “Grenzbelastung” = Grenzsteuersatz angegeben.

Anstelle von 55.500 bzw. 101.000 Euro, die man deiner Ansicht nach verdienen darf, um von der Günstigerprüfung zu profitieren, sind es gerade einmal rund 16.500 bzw. 33.000. Dann ist der Grenzsteuersatz bereits höher als Abgeltungssteuersatz.

Grüße, Elmar

Gast
Suzanna

Hallo Herr Maschinist!

https://freiheitsmaschine.com/2017/10/13/finanzielle-freiheit-so-schaffst-du-es/#comment-671

Vor einem halben Jahr hatte ich die Idee mit in USA aufgelegten ETFs und du hast davon abgeraten. Woher kommt der Sinneswandel? Nur wegen der Besteuerung?

Außerdem glaube ich wenn man wegzieht für ein Jahr nach Portugal dass das dann nur geht mit der Steuerumgehung, wenn man in Deutschland kein Wohneigentum hat. Ein Bekannter wollte mal für ein paar Jahre nach Middleeast, aber sein Steuerberater oder das FA meinte er bleibe hier weiter steuerpflichtig solange er Immobilien hier hat.

Ciao

Gast
Joerg

@Maschinist, mich wuerde interessieren, wie hoch die bescheinigte Quellensteuern bei einem Auslands -ETF (ISIN US…) MSCIWorld oder ACWI oder FTSE World prozentual betraegt?
Ich halte nur welche mit IE ISIN. Da machte das 2016/2017 nur ca 6-8% der Ausschuettung aus, also bei 2% Ausschuettung ca 0,1-0,15% bezogen auf die Anlagesumme. Bzw je 1000€ mit 20€ Ausschuettung p.a. 1-1,5€
Also ziemlich aehnlich zu den 8% weniger Steuern wegen Teilfreistellung (1,60€) ab 2018?

Wo ist mein Fehler? Oder wo ist jetzt der Vorteil von einem nordamerikanischen ETF in einem Auslandsdepot?

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[…] 0% Steuern in Deutschland >> Die Freiheitsmaschine […]

Gast

Der Artikel hat mir wieder mal vor Augen geführt, wie schrecklich das deutsche Steuer-System ist. Ist doch klar, dass sich die breite Masse mit den vielen Regeln (und Ausnahmen!) nicht befassen will. Also ein einfacher Weg, die Kassen des Staates klingeln zu lassen.

Gast
Lars

Danke für den tollen Artikel, spannend finde ich die Quellensteuerthematik.

Der Vorteil des direkten Investments in US Fonds ist in der Tat die Anrechenbarkeit der Quellensteuer, jedoch fällt dafür die 30%ige Teilfreistellung für Kursgewinne ebenfalls weg. In Summe dürfte daduch das Investment in europäische Fonds besser sein. Es sei denn, die Teilfreistellungen gelten auch für die US Fonds, was im Moment aber noch nicht geklärt ist.

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