Die größte Wohlstandsmaschine aller Zeiten

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Sie besteht seit über 200 Jahren. Sie hat alle Krisen überlebt. Sie ist für jeden zugänglich. Und sie arbeitet jeden Tag für Dich.

Erstveröffentlichung: 4. Juli 2016 · Komplett überarbeitet: März 2026

🔄 Komplett überarbeitet März 2026: Neue Daten, aktuelle Charts, erweiterte ETF-Empfehlungen & frische Quellenangaben.

Wir leben in der besten aller Zeiten

Ich weiß, es klingt verrückt.

Die Boulevard-Nachrichten sind oft voll mit Krisen, Kriegen und Katastrophen. Aber die meisten Nachrichten sind kein Abbild der Realität. Sie sind ein Zerrbild. Schlechte Nachrichten erhöhen die Clickrate. Gute Nachrichten langweilen unser menschliches Monkey-Brain

Aber die Realität ist: Wir leben mit riesigem Abstand in der besten Epoche, die es jemals für uns Menschen gegeben hat.

38% → 8,5%
Extreme Armut weltweit: 1990 vs. 2024 (Weltbank)
8 Mrd.
Menschen – mehr als je zuvor mit Zugang zu Bildung, Medizin & Internet
7–8%
Ø Rendite des globalen Aktienmarktes pro Jahr (seit 1970)

Niemals zuvor lebten so viele Menschen in Freiheit. Niemals zuvor hatten so viele Menschen Zugang zu Wissen und Information. Und niemals zuvor war der Durchschnitt der Menschheit so wohlhabend und gesund. Wie hier im 360° Artikel zur finanziellen Freiheit geschrieben, war es auch niemals so einfach, sich persönliche finanzielle Unabhängigkeit aufzubauen.

Aber das ist noch nicht alles, denn es wird fast jeden Tag noch besser. Damit meine ich keine spezifischen Regionen, die es manchmal arg trifft, sondern unsere Welt insgesamt.

Armut wird ausgerottet – warum heulen trotzdem alle rum?

Hier die Zahlen. Und sie sind geradezu spektakulär.

Im Jahr 1990 lebten noch zwei Milliarden Menschen in extremer Armut. Zwei Milliarden! Das war damals jeder dritte Mensch auf diesem Planeten.

Heute? Nur noch rund 692 Millionen laut Weltbank. Das sind noch 8,5 % der Weltbevölkerung. Immer noch zu viele – aber der Fortschritt ist historisch einmalig.

Extreme Armut weltweit: Von 38 % auf unter 9 %

In nur drei Jahrzehnten ist der Anteil der Menschen in extremer Armut um mehr als drei Viertel gefallen. Das ist die größte Erfolgsgeschichte der Menschheit – und niemand redet drüber.

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38 %→ 8,5 %

Quelle: Weltbank, Poverty and Inequality Platform (Stand: Oktober 2024). Armutslinie: <2,15 USD/Tag (KKP 2017). Ab 2023 Prognosen. Ausführliche Visualisierungen: Our World in Data – Extreme Poverty.

Allein in China sank die Zahl der extrem Armen in den letzten Dekaden von über 800 Millionen auf nahezu null. Auch Indien, Südostasien und große Teile Lateinamerikas machen große Fortschritte.

Subsahara-Afrika ist aktuell noch eine Herausforderung. Aber selbst dort sinkt die prozentuale Armut – trotz deutlichem Bevölkerungswachstum.

„Die Medien berichten über Flugzeugabstürze. Nicht über die Millionen Flugzeuge, die jeden Tag sicher landen.“

Der Motor: Der freie Markt

„Aber Warum wird die Welt immer besser, Maschinist?“, wirst Du Dich jetzt fragen.

Der Grund ist unser freies Wirtschaftssystem. Die Marktwirtschaft. Der Kapitalismus – ja, genau das bei vielen aus Unwissenheit auch im deutschsprachigem Raum geradezu verhasste Wort.

Dieses System hat um ein Vielfaches mehr für die Menschen dieser Welt getan als alle staatlichen Hilfsprogramme zusammen.

Du willst Beweise? Schau Dir die Welt mit wirklich offenen Augen an!

Singapur war vor 60 Jahren ein mückenverseuchter Sumpf. Heute ist es eines der reichsten Länder der Erde. Südkorea war nach dem Krieg ärmer als Ghana. Heute baut es Smartphones, Autos und Halbleiter, die die Welt antreiben. Taiwan. Hongkong. Same Story!

Und die Gegenbeispiele? Wie wärs mit Kuba & Venezuela. Traumhafte klimatische Bedingungen. Bodenschätze im Überfluss. Und trotzdem schaffen es die sozialistischen Regierungen nicht, ihre eigene Bevölkerung zu ernähren.

Persönliche Freiheit? Nicht einmal daran ist in unterdrückten & wirtschaftlich unfreien Systemen zu denken.

Das Muster ist fast immer dasselbe: Je freier die Wirtschaft, desto schneller der Wohlstand. So gut wie ohne Ausnahme.

Das Problem: Du bist nur lokaler Zuschauer

„Alles schön und gut, Maschinist. Aber MEIN Einkommen ist netto in den letzten Jahren kaum gestiegen. Ich fühle mich nicht besonders wohlhabend.“

Kann ich nachvollziehen.

Das Netto-Arbeitseinkommen der westlichen Welt ist durch die Globalisierung und einen riesigen Angebot an Arbeitskräften in den letzten Jahrzehnten nur langsam gewachsen. Zusätzlich haben sich Deutschland und Österreich in den letzten 10 Jahren geradezu „angestrengt“, dass der Wohlstand deren Bevölkerung nicht weiter steigt (Heizungsenergiegesetz, CO2-Steuern, statistisch eher unqualifizierte Zuwanderung sowie unzählige Regulierungen auf EU-Ebene).

Aber weltweit betrachtet sieht es ganz anders aus und der Wohlstand insgesamt betrachtet explodiert in den letzten Dekaden geradezu!

Außerdem

Arbeitseinkommen allein macht Dich nicht wohlhabend. Du musst einen Teil Deines Einkommens nicht für Konsum ausgeben, sondern Investieren. Du musst Vermögen aufbauen!

Der Unterschied zwischen dem Angestellten, der 40 Jahre arbeitet und am Ende mit einer mickrigen Rente dasteht, und einem finanziell freien Menschen ist nicht das Gehalt. Es ist die Tatsache, dass der eine sein Geld ausgibt – und der andere es investiert. Falls Du mir nicht glaubst, lies die Geschichten unserer 50 echten Selfmade-Millionäre – vom Hausmeister, der mit Mitte 30 Millionär wurde, bis zum Arzt und zur Unternehmerin.

Du musst aufhören, nur Zuschauer dieses Systems zu sein. Du musst Mitspieler werden. Eigentümer. Teilhaber an der Wohlstandsmaschine. Hör auf, Dein Geld für sinnlosen Konsum zu verbrennen, und fang an zu investieren.

Und wie der Maschinist pausenlos predikt, ist das viel einfacher als Du denkst.

Falls Du bisher noch kein nennenswertes Vermögen aufgebaut hast: Keine Panik. Hier zeige ich Dir, dass dazu nur ein paar Gewohnheiten nötig sind.

Was Papiergeld wirklich wert ist

Bevor wir zur Lösung kommen, schauen wir uns die harte Wahrheit an. Was passiert mit Deinem Geld, je nachdem wo Du es parkst?

Die folgenden Daten basieren auf über 200 Jahren Finanzgeschichte – erforscht von Prof. Jeremy Siegel (Wharton School) in seinem Standardwerk „Stocks for the Long Run“:

Reale Rendite der Anlageklassen (nach Inflation)

Aus einem investierten Dollar im Jahr 1802 wurden im US Aktienmarkt real über 2 Millionen Dollar.

Bei Gold? Rund 4 Dollar.

Bei Bargeld? Sind mittlerweile nur noch wenige Cent übrig.

+6,8 %
+3,5 %
+2,5 %
+0,6 %
−1,4 %
Aktien
Anleihen
Schatzanw.
Gold
Bargeld
Reale Rendite p.a. (nach Inflation) · über 200 Jahre

Daten basierend auf Jeremy Siegel, „Stocks for the Long Run“ (6. Auflage). US-Aktienmarkt, inflationsbereinigt, logarithmisch.

AnlageklasseReale Rendite p.a.Verdopplung (real)Urteil
Aktien (global)+5 bis +7 %~10–13 Jahre★★★★★
Anleihen (Staat)+1 bis +3 %~24–70 Jahre★★★☆☆
Gold+0,5 bis +1 %Min. ein Menschenleben★★☆☆☆
Bargeld−1 bis −2 %Verliert stetigMachst Du Witze?

Bargeld verliert jedes Jahr an Wert. Dein mühsam gespartes Geld auf dem Bankkonto? Es verrottet. Leise, unmerklich, aber unaufhaltsam. Die Inflation frisst es auf.

Gold bewegt sich in dekadenlangen Trends und gleicht über extrem lange Trends kaum mehr als die Inflation – wilde Schwankungen inklusive. Als Werterhalt auf extrem lange Zeiträume betrachtet brauchbar, als Vermögensaufbau aber nur sehr schlecht.

Staatsanleihen? Historisch betrachtet war die Idee, den Herrschern dieser Welt das eigene Geld anzuvertrauen, fast immer eine schlechte. Politiker können systembedingt nicht mit Geld umgehen. Sie sind nicht verantwortlich für das Ergebnis ihrer Handlungen und denken nur bis zur nächsten Wahl.

Anleihen performen seit dem zweiten Weltkrieg zwar brauchbar und US-Anleihen auch die letzten 150 Jahre aber die westlichen Demokratien sind fast alle überschuldet. Rate mal wie die diese Staaten Ihre Schuldenquote reduzieren werden – Mit neu gedrucktem Geld!

Und Anleihen gleichen die dadurch ausgelöste Inflation im Gegensatz zu Sachwerten nicht aus.

Bleibt also (neben vermieteten Immobilien) nur eine Anlageklasse übrig.

Der Aktienmarkt

Der Aktienmarkt ist die größte Wohlstandsmaschine, die der Menschheit jemals zur Verfügung stand.

Die größte Wohlstandsmaschine aller Zeiten!

Er existiert seit über 200 Jahren, hat alle Kriege überlebt, alle Revolutionen, alle Finanzkrisen und sogar Hyperinflationen.

Und er verdoppelt auf lange Sicht alle 10-13 Jahre das investierte Vermögen – nach Inflation!

Und das Beste: Heute kann jeder daran teilnehmen und das fast kostenlos.

~7–8 %
Ø Rendite MSCI World pro Jahr seit 1970 (nominal, in EUR)
~5–6 %
Davon real (nach Inflation) – das zählt!
0 Verluste
in jedem 15-Jahres-Zeitraum des MSCI World seit 1970

MSCI World: Jährliche Renditen 2000–2025

Ja ich weiß, der Markt schwankt. Manchmal sogar richtig stark. 2008 ging es z.B. auf Jahressicht über 37 % runter. Aber schau Dir die grünen Balken an. Sie dominieren. Immer. Langfristig gewinnt der Investor, der sich von Panik nicht anstecken läßt.

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■ Positiv ■ Negativ

Quellen: MSCI Inc., Stiftung Warentest, Finanztip. MSCI World Net Total Return in EUR. Inklusive reinvestierter Netto-Dividenden. Siehe auch: MSCI World Renditedreieck (Scalable Capital).

Der MSCI World bündelt ca. 1.400 Unternehmen aus 23 Industrieländern. Apple, Microsoft, Nestlé, LVMH, Toyota – die besten Firmen dieses Planeten arbeiten jeden Tag für Dich, wenn Du in diesen Index investierst.

Seit 1970 hat sich der US-Aktienmarkt nominal inkl. Dividenden und ohne Steuern z.B. mehr als verhundertfacht. Trotz Ölkrise, Dotcom-Blase, Finanzkrise, Euro-Krise, Corona, Ukraine-Krieg und allem, was noch kam. Willst Du selbst nachrechnen? Nutze unseren Aktienmarkt Performance Rechner.

Du hast noch nie davon gehört? Doch, hast Du. Du kennst den Aktienmarkt nur nicht richtig. Deshalb hast Du Angst vor ihm. Und diese Angst kostet Dich ein Vermögen.

Die Lösung ist simpel: Versteh die Maschine – und sie wird Dir für den Rest Deines Lebens dienen.

Wenn Du ihre Funktionsweise einmal verinnerlicht hast, brauchst Du weder viel Zeit noch Expertenwissen. Keine tägliche Kursbeobachtung. Keine Panik bei Crashs. Die Maschine arbeitet. 24 Stunden am Tag, auch wenn Du schläfst.

Genauer gesagt: Milliarden von fleißigen Menschen auf diesem Planeten arbeiten indirekt für Dich und Deinen Wohlstand, wenn Du in die Unternehmen dieser Welt investierst.

So investierst Du: ETFs – Einfach, günstig, genial

„Okay, Maschinist. Hör mal auf zu quatschen. Wie kann ich dabei sein?“

Die Antwort: Mit passiven Indexfonds, sogenannten ETFs.

Ein ETF (Exchange Traded Fund) bildet automatisch einen Aktienindex nach – z.B. den MSCI World mit seinen 1.400 Unternehmen. Statt einzelne Aktien zu kaufen, besitzt Du mit einem einzigen ETF automatisch Anteile an Tausenden Firmen weltweit.

Warum ist das genial?

Wie wäre es mit diesen Gründen:

1. Maximale Streuung. Ein Welt-ETF investiert in tausende der größten Unternehmen auf dem gesamten Erdball. Ein Unternehmen geht pleite? Egal, der Gesamtmarkt überlebt alles.

2. Extrem niedrige Kosten. Passive ETFs kosten mittlerweile nicht mehr als 0,2% pro Jahr. Bei aktiven gemanagten Fonds sind das oft noch 1–2 %. Die machen also primär den Fondmanager reich und Dich weniger. –> Passive ETF kaufen!

3. Automatische Selbstreinigung. Schlechte Firmen fliegen aus dem Index. Gute Firmen werden automatisch aufgewertet. Der Index reinigt sich selbst.

4. Fast Null Aufwand. Kein ausuferndes Finanzwissen nötig, keine fragwürdigen Tradingkurse und langfristig auch kein Timing. Einfach Sparplan einrichten und das Leben genießen.

John C. Bogle (Vanguard) hat 1975 den ersten Indexfonds gegründet. Die Wall Street hat ihn zu Beginn ausgelacht, bis Ihnen das Lachen aufgrend des Erfolge im Hals stecken blieb und Sie Ihn irgendwann kopierten. Heute verwaltet Vanguard über 8 Billionen Dollar.

Ein einziger Welt-ETF

Gerade zu Beginn brauchst Du nur einen einzigen ETF, ein Welt ETF.

Ein solcher investiert automatisch in die größten und stärksten Unternehmen der Welt. Über alle Länder, Branchen und Kontinente.

Wird China zur dominanten Wirtschaftsmacht? Bleiben die USA vorne? Wächst Indien am schnellsten? Who cares? Der Welt-ETF deckt alles ab. Gewinner im Index werden wertvoller, die Verlierer fallen raus.

Du musst keine Prognosen treffen, keine Nachrichten lesen und ganz besonders auch keinem „Experten“ glauben.

ETF-Empfehlungen für den Start

ETFIndexKosten (TER)FirmenBesonderheit
Vanguard FTSE All-World (A2PKXG)FTSE All-World0,19 %~3.700Industrie- & Schwellenländer, thesaurierend, >50 Mrd. € Volumen
Vanguard FTSE All-World (A1JX52)FTSE All-World0,19 %~3.700Ausschüttend (vierteljährlich), >19 Mrd. € Volumen
iShares Core MSCI World (A0RPWH)MSCI World0,20 %~1.400Nur Industrieländer, thesaurierend, der „Volks-ETF“
SPDR MSCI ACWI (A1JJTC)MSCI ACWI0,12 %~2.800Industrie- & Schwellenländer, sehr günstig

Das Allerwichtigste ist: Einfach anfangen und nicht nur grübeln und am Ende gar nichts machen

Gerade die eher vorsichtigen Bürger im deutschsprachigen Raum hinterfragen so lange, bis sie am Ende gar nichts tun und ihr Geld auf dem Bankkonto verrotten lassen.

Also einfach machen und Dich parallel weiter informieren.

In 3 Schritten loslegen

1
Depot eröffnen (Dauert vielleicht eine Stunde und ist mittlerweile kostenlos)Eröffne ein Online-Depot bei einem günstigen Broker. Trade Republic, Scalable Capital, ING, Finanzen.net Zero – alle bieten kostenlose Depots und kostenlose ETF-Sparpläne. Hier findest Du meinen aktuellen Depotvergleich.
2
Welt-ETF auswählenNimm am besten erst einmal einen der oben genannten ETFs. Meine Empfehlung für Einsteiger: Vanguard FTSE All-World thesaurierend (A2PKXG) oder ausschüttend (A1JX52) weltweit gestreut inkl. der Emerging Markets. Günstig, einfach, fertig.
3
Sparplan einrichtenWenn Dir regelmäßiges aktives Kaufen zu umständlich ist, richte einfach einen monatlichen Sparplan ein. Und wenn es erstmal nur 25 € monatlich sind. Hauptsache es geht los. Du gewöhnst Dich dann an die immer mal wieder vorkommenden Schwankungen und auch kurzfristigen Kurseinbrüche, die langfristig immer wieder aufgeholt werden. Lass die Wohlstandsmaschine für Dich arbeiten!

Was wird z.B. aus 10.000 € – je nach Anlage

Der Unterschied zwischen Sparbuch und Aktienmarkt über 30 Jahre eklatant. Es ist der Unterschied zwischen Hamsterrad bis zur kargen Rente und Freiheit!

Zeitraum10 % (S&P 500)7 % (real)2 % (Sparbuch)
Start10.000 €10.000 €10.000 €
5 Jahre16.453 €14.176 €11.051 €
10 Jahre27.070 €20.097 €12.212 €
15 Jahre44.539 €28.489 €13.495 €
20 Jahre73.281 €40.387 €14.913 €
25 Jahre120.569 €57.254 €16.480 €
30 Jahre198.374 €81.165 €18.212 €
■ 10 % Aktien: 198.374 €
■ 7 % real: 81.165 €
■ 2 % Sparbuch: 18.212 €

Modellrechnung auf Basis historischer Durchschnitte. S&P 500: ~10,4 % nominal seit 1926, ~7,25 % real (Quelle: officialdata.org). Keine Garantie für zukünftige Renditen.

Fazit: Leg jetzt los!

Langfristig wird Dich das stetige Investieren im Aktienmarkt – trotz aller Krisen, Crashs und Panik – wohlhabend machen.

Und wenn Deine Sparquote hoch genug ist, wirst Du sogar finanziell unabhängig. Das bedeutet: Du arbeitest nicht mehr, weil Du musst, sondern nur noch, weil Du willst.

Investiere in die größte Wohlstandsmaschine aller Zeiten!

Häufige Fragen (FAQ)

Meine Freunde sagen, der Aktienmarkt ist zu riskant.

Kurzfristig können die Kurse deutlich schwanken. Alle paar Dekaden kann es sogar kurzfristig mal bis zu 30–50 % runter gehen. Aber das sind nur bewertungsschwankungen und gute Möglichkeiten zum nachkaufen. Bei Deinem Lieblingsdiscounter kaufst Du die Butter schließlich auch mit Freude im Angebot und willst Sie gerade dann nicht zurückgeben, oder? 😉 An der Börse ist es das selbe und langfristig gibt es keinen einzigen 15-Jahres-Zeitraum seit 1970 mit dem man mit einem Einzelinvestment mit dem MSCI World Geld verloren hat. Dein wirkliches Risiko liegt nicht im Investieren – es liegt im Nicht-Investieren. Dein Geld auf dem Konto verrottet. Der passive Aktienmarktinvestor gewinnt langfristig immer.

Wann ist der beste Zeitpunkt zum Einstieg?

Jetzt, denn „Time in the Market“ schlägt „Timing the Market“. Wer auf den perfekten Moment wartet, verpasst meistens mehr Rendite als er bei einem schlechten Einstieg verloren hätte. Ein monatlicher Sparplan löst das Problem automatisch. Das MSCI World Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts zeigt es eindrücklich.

Reicht wirklich EIN ETF?

Grundsätzlich ja. Der Vanguard FTSE All-World enthält aktuell ca. 3.700 Unternehmen aus 49 Ländern. Das ist maximale Diversifikation in einem einzigen Produkt. Wer mehr will, kann optimieren. Stichwörter dazu sind Überbewertung einzelner Wirtschaftsregionen ausgleichen und bei hohem Vermögen irgendwann auch um aktuell eine mögliche deutsche Wegzugsteuer zu umgehen (derzeit ab 500k € pro ETF als Anschaffungspreis). Aber ein einziger Welt-ETF ist eine hervorragende Basis – und tausendmal besser als nichts zu tun.

Was ist mit Steuern?

Generell fallen in Deutschland auf realisierte Kapitalerträge und ausgeschüttete Dividenden 26,375 % Abgeltungssteuer an (25% plus Soli) plus eventuelle Kirchensteuer. Einbehaltene Quellensteuern (z.B. 15% auf US-Aktien mit deutschen Steuerabkommen) werden vom Finanzamt angerechnet.

Aktien ETF erhalten als Sonderregel auf deutscher Seite eine Teilfreistellung von 30% auf diese Abgeltungssteuer. Dafür ist die Quellensteuer auf Dividenden der jeweiligen Unternehmen im Gegensatz zu Einzelaktien bei ETF nicht anrechenbar. In Summe ergibt das grob eine vergleichbare Besteuerung von Einzelaktien und ETF.

Wer es geneuer wissen möchte: Steuerlich vorteilhaft ist die deutsche ETF Besteuerung als Daumenregel, wenn nur Aktien aus Ländern ohne Quellensteuern darin enthalten sind, z.B. Aktien aus England, Hong Kong, Singapur, da auch hier die 30% Teilfreistellung gilt aber es gar keine Quellensteuern gibt. Leicht nachteilhaft ist sie auf der Dividendenseite, wenn nur Aktien aus Ländern enthalten sind die z.B. wie die USA 15% Quellensteuer erheben. Dann sind es in Summe ca. 30% Besteuerung auf ausgeschüttete Dividenden und bei realisierten Kapitalerträgen weiterhin 18,46% (26,375×0,7).

Generell wird die Besteuerung bei ETF und Einzelaktien nur auf Dividenden und realisierte Kursgewinne angewendet und nicht auf unrealisierte Gewinne. Thesauriende ETF haben keine Ausschüttungen und als Ausgleich gibt es dafür eine sich jährlich ändernde  Vorabpauschale als Steuer, die vom generellen Zinssatz der Eurozone abhängt.

Da Du besonders in der Vermögensaufbauphase kaum Kursgewinne realisierst, ergibt das in Summe eine niedrige Besteuerung. Buy & Hold ist generell steuerlich vorteilhaft und entgegen all dem Gemecker vieler Mitbürger fördert der deutsche Staat mit diesen Regeln den langfristigen Vermögensaufbau, wenn man nicht wild hin und her traded oder in Bärenmärkten panikhaft verkauft.

Welchen ETF empfiehlt der Maschinist?

Für den einfachsten Einstieg: Vanguard FTSE All-World egal ob thesaurierend oder ausschüttend, physisch replizierend, riesiges Fondsvolumen, knapp 0,2 % Kosten pro Jahr. Alternative: iShares Core MSCI World (A0RPWH). Beide sind erstklassig.

Du hast weitere Fragen dazu? Komm in unser großes Freiheitsforum – dort diskutieren hunderte Freiheitskämpfer genau solche Themen.

Was passiert bei einem Crash?

Was soll schon passieren? Die Kurse fallen und irgendwann steigen sie wieder und machen neue Höchstände, wie seit über 200 Jahren. Du lässt einfach Deinen Sparplan weiterlaufen und verkaufst auf gar keinen Fall irgendwelche Anteile weil z.B. die Bildzeitung irgendeinen Blödsinn schreibt. Am besten kaufst Du gerade bei einem Kurseinbruch nochmal richtig nach, wenn Du gerade freie Liquidität hast.

Also mach hin und leg jetzt los!

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