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Uebersicht: Weltweite Aktienmarktbewertung  

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auf_dem_Weg
(@auf_dem_weg)
Reputable Member

Kauft ihr ???

Möchte gar nicht mehr Einzelaktien kaufen, obwohl ich viele interessante Werte jetzt sehe.

z.B. habe ich noch einen Bausparvertrag bei Wüstenrot. Der bringt mir noch sichere 3%. Die Wüstenrot Aktie dagegen bringt nun schon 3,7% Dividende.

BASF total verlockend

Total bietet über 5% und wandelt sich immer mehr.

Kaufe aber stetig meinen A1jx52 nach, aktuell noch bis zum 31.12 gebührenfrei bei der Onvista Bank.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 26/11/2018 3:10 pm
auf_dem_Weg
(@auf_dem_weg)
Reputable Member

Müssen wir Bedenken haben????

 

https://timschaefermedia.com/etf-pionier-jack-bogle-warnt-vor-macht-der-indexfonds/

AntwortZitat
Veröffentlicht : 02/12/2018 10:13 pm
Pascal Weichert
(@pascal-weichert)
Estimable Member

Disclaimer ich besitze ETFs von Vanguart. (Machen gut 40% meines Depots aus)
Ich empfehle dazu folgende Artikel zu sichten:

https://www.covacoro.de/2017/02/23/auch-etfs-sind-derivate/
https://www.atypischstill.com/allgemein/der-etf-oder-die-groesste-bombe-seit-der-finanzkrise

Das European Systemic Risk Board kommt auf ähnliche ergebnisse und möchte deshalb bei ETFs genauso wie heutzutage schon bei geschlossenen Immobilienfonds, Swing Prices und Haltefristen einführen. Sie sind der meinung der Gesetzgeber müsse hier Handeln und es bestehe Systemrisiko. Vorsitzender ist übrigens Drahgi. (Ich bin da grade ein Artikel darüber am Schreiben 🙂 )

Gefahr sehe ich besonders bei kleinen ETFs, die schnell in einer Kriese geschlossen werden könnten und man als Anleger daraufhin kein Zugriff auf das Geld für wenige Monate hat, welches bei einer Kriese viel Zeit ist. Bei großen, dass der Tracking Error grade in der Zeit des extremens Verkaufsdrucks stärker wird (its trader time...). Ich vermute, dass bei den ein oder anderen Produkt dann auch mal wieder, zumindes kurzfristig, kein Preis gestellt werden kann und es zu extra abschlägen kommt. Regulatorisch bewegt sich dort auf alle fälle was.

Die ETFs von Vanguard werden wahrscheinlich auch dieser Kriese trotzen. Sind groß, waren schon lange am Markt (hoffe ich zumindest, hab nur deren ETFs)

Auch die Vergötterung der ETFs in verbindung mit der "Quantität vor Qualität" Menataliät  zusammen mit einen glauben an einer Mündelsicheren 7% verzinsung bei vielen Privatanlegern, wird so manch einen Hard aufwachen lassen. (Welches für mich ein Zeichen des "Es ist Zeit Antizyklisch zu Handeln" ist) Die 7% gibts schon, langfristig 🙂

Mein Fazit:
- Ja, ETFs besitzen ein Systemrisiko welches mit zusätzlichen "Privatanleger" Geldern größer wird.
- Der große Crashtest wird noch kommen
- Ich sehe es von allen Anlagearten (P2P etc.) als die beste von allen an. Deshalb habe ich rund 40% meines Vermögens in diesen Produkten. (Finger weg von P2p)
- Sei keine Zittrige Hand, die könnten bei ETFs doppelt und dreifach bestraft werden. Langfristig 🙂

Wie immer keine Anlageberatung.
Gruß,
Pascal

This post was modified vor 1 Woche 2 times by Pascal Weichert
AntwortZitat
Veröffentlicht : 03/12/2018 8:10 am
Maschinist
(@maschinist)
Admin Admin

Ich sehe keine "Risikodifferenz" bezüglich des Kursverhaltens in einem Crash für einen Anleger ob er nun Einzelaktien oder einen Aktienkorb mittels ETF hält.

Alle Käufe und Verkäufe am Markt beeinflussen die Kurse. Egal ob man eine Einzelaktie direkt handelt oder einen Aktienkorb über ETF. Im Crash fallen Aktien natürlich auch ausgelöst durch ETF Verkäufe aber warum soll es deshalb "sicherer sein" Einzelaktien zu halten?

Ich sehe aber einen riesigen Vorteil von ETF im Vergleich zu Einzelaktien für Privatanleger bezüglich der langfristigen Gesamtperformance, der Planbarkeit und auch des Ausfallrisikos aufgrund von Firmenpleiten.

Egal ob Apple, Alphabet oder Facebook. Die aktuell größten Unternehmen der Welt waren vor zwanzig Jahren entweder kleine Buden oder noch gar nicht existent.

https://www.boerse.de/marktkapitalisierung/SundP-500-Aktien/US78378X1072

Gleichzeitig sind die damaligen Schwergewichte fast alle in der Versenkung verschwunden.

Die meisten Privatanleger unterperformen mit Einzelaktien massiv den Gesamtmarkt und langfristig hängen Sie damit in den "Old Industries" fest, weil uns fast allen die Phantasie und der Weitblick fehlt, wie sich die Welt verändert.

Egal ob Autoaktien, Energieproduzenten oder viele EU-basierte Banken. Das meiste davon wird in zwanzig Jahren Geschichte sein. Der Schutz davor und gleichzeitig eine langfristig fast garantierte Performance ist für die Anleger ein passiver Gesamtmarkt Fonds/ETF.

 

Schönen Tag

 

This post was modified vor 1 Woche 4 times by Maschinist
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Veröffentlicht : 03/12/2018 11:21 am Pascal Weichert zugestimmt
Maschinist
(@maschinist)
Admin Admin

Zum Thema: Stark steigende Investitionsvolumen in passive Gesamtmarkt ETF/Fonds:

Das ist eine ganz wunderbare Sache!

In den USA spart/investiert so mittlerweile der Großteil der Arbeitnehmer über steuerfreie 401k Konten direkt in das kapitalistische Wirtschaftssystem. Das gibt es erst seit Mitte der 80er Jahre und natürlich baut sich dadurch über Zeit immer schneller immer mehr Vermögen auf.

Es ist sozusagen die ursprüngliche Idee von Karl Marx der vollen Wohlstandsbeteiligung, wie Sie im Kapitalismus funktioniert.

Beteilige die Menschen direkt am Produktivkapital der Welt. Mache Sie alle zu Firmenbesitzern und gib Ihnen eigenes "Vermögen" in die Hand.

 

Dadurch:

- Sind Sie direkt Teilhaber der kapitalistischen Wohlstandsmaschine und erhalten den Großteil der Gewinne dieses Systems (und nicht nur einen Arbeitslohn, der niemals die gesamte persönliche Wertschöpfung darstellen kann, sonst würden die Unternehmen keine Gewinne machen).

- Die Bürger haben so alle ein eigenes Vermögen und damit selbst "etwas zu verlieren". Menschen die etwas zu verlieren haben, zünden keine Autos an sondern Sie unterstützen das bestehende System auch an der Wahlurne, um Ihren Besitz zu behalten.

- Parteien, die von der "Umverteilung" leben, versuchen die Etablierung des Aktiensparens für die Masse deshalb mit allen Mitteln zu verhindern.

 

Damit ich, meine Frau und besonders meine Kinder in einem freien Land Leben können, deren Menschen den freien Markt unterstützen, will ich mit diesem Blog so viele Menschen wie nur möglich dazu bringen permanent an der Börse eigenes Vermögen aufzubauen und Ihren Wohlstand zu steigern.

Der steigende Wohlstand von euch allen ist meine wahre Motivation. Denn im Endeffekt habe ich dadurch einen sehr großen Eigennutz.

Unser Land bleibt dadurch frei, es bleibt sicher, es gibt weniger Neid, mehr Chancen, mehr Hoffnung, mehr Wohlstand.

This post was modified vor 1 Woche 4 times by Maschinist
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Veröffentlicht : 03/12/2018 11:45 am Pascal Weichert zugestimmt
auf_dem_Weg
(@auf_dem_weg)
Reputable Member

Ich habe immer wieder in den letzten Wochen den Vanguard All World aufgestockt. Hoffentlich war dies richtig. Bin mittlerweile in den Vanguards ETF´s mit gut 60% investiert. Baue Nach und Nach die Einzelwerte ab.

 

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Veröffentlicht : 03/12/2018 2:05 pm Maschinist zugestimmt
auf_dem_Weg
(@auf_dem_weg)
Reputable Member
Pascal Weichert
(@pascal-weichert)
Estimable Member

Ich sehe keine "Risikodifferenz" bezüglich des Kursverhaltens in einem Crash für einen Anleger ob er nun Einzelaktien oder einen Aktienkorb mittels ETF hält.

Ich sehe die Risikodifferenz auch Positiv für große ETFs, besonders für Privatanleger. Sprich mit denen wird man weniger Risiko haben. Sofern man sie hält. Der Tracking Error interessiert hier dann nur Trader/Algos, oder eben die zittrigen Hände an der Börse 😉 

Im letzten Monat, bei dem kleinen Lüftchen, lag der TE bei: (min / max)
Vanguard Total Stock Marktes ETF bei (-0,03 ->  +0,03%)
Vanguard EM (-0,32% -> +0,15%)
Ishares MSCI Germany ETF bei (-0,28% -> -0,12%) 

Welches ein vielfaches des TEs der Monate davor war (meist nahe null). 
(Alle Daten von ETF.com) 

Auch diese Untersuchung Zeigt, der TE steigt, wenn es Volatil wird. Der TE steigt dann aber überall an. Wenns Volatil wird sind die Spreads gerne mal größer. Der TE bei Index Fonds ist sogar größer als bei ETFs. 
https://digitalcommons.sacredheart.edu/cgi/viewcontent.cgi?referer=https://www.google.de/&httpsredir=1&article=1018&context=wcob_wp

Eine andere Untersuchung noch aus dem Jahre 2008, die die Jahre 2001- 2002 betrachtet und ETFs mit Zertifikaten vergleicht. Zeigt, dass der TE bei den Zertifikaten im Vergleich zu den ETFs enorm ist. 

Also TE ist kein Problem gewesen bei ETFs. (Hätte ich nicht gedacht, dass er selbst 2008 so gering war, tja man lernt nie aus) 
(Mensch das wäre doch mal ein Thema für meine Bachelor-Arbeit 🙂 ) 

Was wäre denn die Alternative? 
Zertifikate/Optionsscheine? Emitentenrisiko -> Bank weg -> Dein Geld Weg
Cash? -> ein bisschen ist immer Gut, aber nur Geld macht halt kein Geld. 
Index Fonds -> Hohe gebühren im vergleich zu ETFs hoher TE
Aktien -> Super Sache, braucht aber viel Zeit, Neujustierung etc.
P2P -> Hey, kaufst du auch Aktien, wenn die Bank sagt "Ich nehme mir dann mal über 50% der Rendite für die Vermittlung, vorab? Risiko bleibt bei dir, alles klar!" 
Optionen -> Geile Dinger, an Messern und Werkzeugen verletzen sich aber gerne viele
ETFs -> Benötigt wenig Zeit zur Einarbeitung. Gibt einen reale Rendite, zu minimalen Risiko. Ist für den Privatanleger leicht zu verstehen. Die Zeitersparnis ist enorm. 

Aufgrund der sich ankündigen Regulierungen von ESRB und co. halte ich nur ausschüttende ETFs. Alle von Vanguard. 

Mit allen genannten Punkten vom Maschinisten gehe ich Konform. 

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Veröffentlicht : 03/12/2018 11:01 pm
Seite 2 / 2 Vor
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