Der brutale Brokervergleich – Die neue Nr.1

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Teile die Freiheitsmaschine

Der grosse Brokervergleich der beste Depotanbieter Depottest BrokertestNach Winston Churchill sind Demokratie & freier Markt ein ganz fürchterliches System – Mit Ausnahme aller anderen.

Das Gesellschaftsmodell ist bei weitem nicht perfekt.

Aber trotzdem das Beste, was uns bisher eingefallen ist, um im historischen Vergleich nicht nur frei, sondern auch rasend schnell immer wohlhabender zu werden und gleichzeitig immer sicherer und länger zu leben.

Die meisten neuen Erfindungen und Verbesserungen in diesem Wirtschaftssystem entstehen dabei, weil verschiedene Anbieter miteinander konkurrieren.

Als Ergebnis davon konnte selbst ein Fürst vor 200 Jahren von unserem aktuellen Sicherheits- Gesundheits- und generellen Lebensstandard in seinem ungeheizten Schloss, Hausarzt mit betäubungsloser Amputationssäge und nächtlichen Überfällen, nur träumen.

 

Der Maschinist ist ein großer Anhänger der freien Marktwirtschaft

Und darum habe ich mich betreff Vermögensanlage auch gefreut, als in den letzten Monaten im Bereich der deutschen Broker ordentlich Bewegung herein kam.

  • Neue Depotanbieter sind hinzugekommen
  • Bestehende haben Ihre Preis- und Gebührenstruktur sowie die allgemeinen Konditionen zum Teil deutlich angepasst

 

Als Zeit für ein Update unseres Brokervergleichs.

 

Wenn man sich als Startpunkt dazu in einem Vergleichsrechner die aktuellen reinen Handelskosten ohne Börsengebühren und zum Teil weiteren versteckten Kosten anschaut, sieht die aktuelle Reihenfolge bei z.B. 12 manuellen Handelsvorgängen pro Jahr für jeweils 5.000 Euro folgendermaßen aus:

(Die Parameter Handelshäufigkeit und Handelsgröße sind frei einstellbar, wenn für Dich andere Werte realistischer sind).

Jetzt könnte man einfach den ersten Broker von oben für das eigene Depot wählen und wäre fertig.

 

Die Krux liegt aber wie immer im Detail

  • Neben den reinen Handelskosten gibt es bei vielen Brokern noch zusätzliche Börsengebühren
  • Bei manchen Anbietern gibt es mittlerweile eine negative Verzinsung auf das Verrechnungskonto zu unterschiedlichen Konditionen
  • Außerdem gibt es unterschiedliche Einschränkungen in der Handelsmöglichkeit
  • Einige sehr gute Broker sind in dieser Aufstellung gar nicht dabei
  • Und bei einem Anbieter in der Spitzengruppe gibt es sogar neuerdings eine monatliche Gebühr auf das gesamte Depotvolumen. Eine Depotvermögenssteuer.

 

Nehmen wir zum Beispiel einmal:

 

Flatex

Ein schon seit längerer Zeit im Markt agierender Broker.

Zu meiner Zeit als junger und aktiver Trader ist er mir immer noch in Erinnerung mit seinen „verläßlichen“ Systemausfällen in Crashzeiten.

Aber nehmen wir mal an, das ist mittlerweile kein Problem mehr und beim passiven Vermögensaufbau mit automatisierten Nachkäufen spielt das sowieso keine Rolle.

 

Wie sehen die weiteren Konditionen von Flatex aus?

 

Wenn man sich die Seite anschaut, ist alles super.

  • Fast überall steht “kostenlos”
  • Ein Trade kostet anscheinend weniger als 4 Euro
  • Sparpläne kosten 1,5 Euro je Ausführung
  • Neukunden können temporär günstiger handeln
  • und es gibt aktuell sogar noch 200 Euro Cashback bei der Kontoeröffnung.

Prima, oder?

 

Leider nicht und bevor jetzt jemand den Kontoeröffnungsprozess startet, sollte er lieber die weiteren Konditionen im Kleingedruckten lesen.

Denn die haben es in sich.

  • Außer unbedeutenden Kleinigkeiten wie, dass es das beworbene Cashback nur gibt, wenn man mindestens 20 Trades im ersten Jahr gemacht hat und die vergünstigte Handelsgebühr auch nur in den ersten 6 Monaten gilt, gibt es ein paar richtig negative Klopper bei Flatex.
  • Wie in der Flatex Gebührenordnung einsehbar, wird nichtinvestiertes Geld ab dem ersten Euro auf dem Verrechnunskonto mit minus 0,5% strafverzinst.

Das ist nicht schön. Aber man könnte noch darüber hinweg gehen und versuchen dort kein Geld liegen zu lassen

Und es gibt noch ein deutlich größeres Manko.

  • Als nach meiner Meinung echter Gau, wird auf das Depotvermögen mittlerweile eine jährliche Gebühr von 0,1% Prozent (plus 19% MwSt.) erhoben.

Also auf das gesamte Wertpapierdepot.

Das bedeutet je 100.000 Euro an investiertem Vermögen bei Flatex eine jährliche Vermögenssteuer von 119 Euro.

Und das jedes Jahr und mit der Vermögenssumme dann weiter steigend.

Sorry, aber damit hat sich dieser Anbieter nach meiner Meinung selbst ins Abseits befördert.

Das Motto lautet wohl: „Wir cashen die bestehenden Kunden aus und Neukunden lassen wir bei der Kontoeröffnung möglichst lange im Dunkeln“.

 

Und damit kommen wir zur ersten Freiheitskämpferregel für alle neuen und alten Aktiendepotbesitzer:

Vertraue Dein Geld keinem Unternehmen an, das regelmäßig die Konditionen ändert und Dich mit versteckten Gebühren im Kleingedruckten schröpfen will.

 

Fazit zu Flatex: Der Maschinist reibt sich verwundert die Augen. Die Konkurrenz wird es freuen.

 

Springen wir doch einmal weiter:

 

Die Consors Bank

Ebenfalls schon viele Jahre dabei, hatte ich während meiner Anfangszeit auch mal ein Depot bei Consors.

Und wenn ich scharf nachdenke, warum ich das damals nach einiger Zeit wieder aufgelöst habe, kommen wir zum Punkt Lockangebote.

  • Denn Consors bietet neuen Kunden damals wie heute (nur) in den ersten Monaten einen sehr günstigen Handelspreis. Nach Ablauf gehen die Kosten deutlich hoch.

 

Mit einem Broker gehst Du, wenn es gut läuft, eine Dekaden lange Verbindung ein.

 

Was nützt Dir ein einmaliger Tradebonus oder einige Monate lang gute Gebühren, wenn Du in den restlichen zwanzig Jahren dann andauernd das Gefühl hast, über den Tisch gezogen zu werden.

Nach 12 Monaten bezahlt man bei Consors pro Trade plötzlich mehr als das Doppelte.

Jetzt sind knapp 10 Euro für eine Order immer noch ok, aber halt nicht mehr richtig gut.

  • Außerdem kosten die meisten Sparpläne (außerhalb wiederrum eines Lockangebot-Zeitraums) jeweils 1,5% der gesamten Ordersumme.

Das ist zu viel.

Jemand, der sich über die Dekaden z.B. eine halbe Million Euro an Eigenkapital in einem Aktien-ETF zusammenspart, gibt Consors in diesem Zeitraum dadurch in Summe 7.500 Euro an Gebühren.

Andere Anbieter machen das im Sparplanbereich mit günstigen Festpreisen oder einer deutlich niedrigeren prozentualen Gebühr viel besser.

 

Fazit zu Consors: Besser als Flatex. Aber Lockangebote und teure Sparpläne sind vom letzten Jahrhundert.

 

Und unsere Freiheitskämpferregel Nr.2 im Aktiendepotbereich lautet dazu:

Lass temporäre Lockangebote bei Deiner Entscheidungsfindung außen vor und suche nach einem Anbieter mit konstant guten und verlässlichen Konditionen.

 

Hüpfen wir doch einmal zu einem anderen Anbieter:

 

Trade Republic

Das ist ein neuer Broker im Markt.

Beim Maschinisten ist jeder Wettbewerber herzlich willkommen und ich wünsche den Gründern von Trade Republic alles erdenklich Gute.

 

Aber ist es auch der aktuell beste deutsche Discount Broker?

 

  • Optisch sehen Null Euro Gebühren pro Handel natürlich fantastisch aus. Im echten Leben kommt hier noch 1 Euro Börsengebühr je Order hinzu. Aber das wäre ja immer noch super.

 

Aber wo kann man eigentlich bei Trade Republic handeln und womit?

 

  • Um es kurz zu machen, kann man bei diesem Anbieter aktuell nicht an einer echten Börse handeln, sondern die Orders werden über den Anbieter Lang & Schwarz abgewickelt.

Jetzt ist Lang & Schwarz ein tadelloses Unternehmen aber es ist trotzdem ein Zwischenhändler und legt damit selbst die jeweiligen Kauf- und Verkaufskurse aller Aktien und Aktien ETF fest, die man dort handeln kann.

Und wenn man sich das ein wenig anschaut, sind diese Kurse für den Handelnden nach meiner persönlichen Erfahrung meistens etwas schlechter als an den jeweiligen deutschen Handelsbörsen.

  • Die Kursunterschiede verursachen z.B. bei einer 5.000 Euro Order während der normalen Börsenhandelszeiten nach meiner Erfahrung zwischen 5 und 10 Euro an zusätzlichen Kosten, die man über Lang&Schwarz bei einem Kauf mehr bezahlt.

Das ist ja auch ok.

Von irgendwas müssen Trade Republic und Lang & Schwarz schließlich auch leben.

Aber ein Trade kostet damit dann in Wirklichkeit keine Null Euro und ein solches Angebot ist dann nicht voll transparent. Die optisch „kostenlose“ Handelsmöglichkeit hält einer genaueren Betrachtung durch den meist höheren Kauf- und Verkaufspread im Vergleich zum direkten Börsenhandel nach meinem Maßstab nicht stand.

  • Hinzu kommt, dass man bei Trade Republic bisher nur mittels Smartphone App handeln kann und nicht auf einem normalen Rechner.
  • Außerdem sind Sparpläne aktuell (noch) auf den Anbieter IShares beschränkt.

Offiziell sind diese Sparpläne „kostenlos“ aber natürlich läuft auch dieser Handel wieder über Lang&Schwarz mit der oben erwähnten Thematik.

Fazit zum neuen Anbieter Trade Republic: Herzlich Willkommen und viel Erfolg! Zur Nr. 1 beim Freiheitsmaschine Brokervergleich reicht es so aber noch nicht.

 

Und unsere Freiheitskämpferregel Nr. 3 im Depotbereich lautet:

Schau neben den Handelsgebühren immer auch auf die versteckten Kosten, den Handesspread und die generellen Handelsoptionen.

 

Wie gesagt, freue ich mich, dass es Trade Republic bei uns gibt. Erstens bringt das Konzept frischen Wind in die deutsche Brokerlandschaft und zweitens sind das jetzt keine No-Go Punkte wie eine Gesamtdepotvermögenssteuer oder Lockangebote, die sich nach kurzer Zeit in Luft auflösen.

Also Gesamtnote Zwei Minus und cool, dass Ihr dabei seid.

 

Kommen wir jetzt zur aktuellen Spitze

 

Bisher empfiehlt der Maschinist für deutsche Anleger, die auf einen automatischen Steuerabzug Wert legen, das:

 

Onvista Depot

Eine Order kostet dort flat 5 Euro plus zwei Euro Börsengebühren. Eine ETF Sparplanausführung kostet 1 Euro (bis 500 Euro je Ausführung, also min. 0,2% Gebühr) und der Handel findet an allen großen deutschen Börsen und wahlweise auch (zu höheren Kosten) an den größten US-Börsen statt.

Es gibt bei Onvista keine temporären Lockangebote, keine Negativverzinsung auf das Verrechnungskonto (bis zu einer Vermögenshöhe auf diesem Konto von 250.000 Euro) und natürlich auch nicht auf das Depot selbst.

Also eine prima Sache.

Ich habe selbst Investitionsdepots für meine Familie dort und habe das Onvista Depot bisher auch Freunden und Bekannten empfohlen.

 

Aber jetzt wird es spannend.

Denn es gibt ja noch einen weiteren neuen Anbieter in diesem Ranking:

 

Smartbroker

Als ich zuerst davon hörte, dachte ich an ein Konzept ähnlich dem von Trade Republic oder weiteren Neulingen wie Gratisbroker mit noch weiter eingeschränkten Handelsoptionen.

Aber bei genauem Blick wird deutlich:

 

Smartbroker ist ein seriöser und vollwertiger Anbieter.

 

  • Ein Handelsvorgang an einer deutschen Börse kostet bei Smartbroker 4 Euro zzgl. eventuellem Handelsplatzentgelt.
  • Eine Sparplanausführung schlägt mit 0,2% des Handelsvolumens (min. 0,80 Euro) zu Buche.

Das bedeutet, wie bei Onvista, 1 Euro für eine 500 Euro Sparplanausführung.

Bei davon abweichender Sparplanhöhe ist es durch die prozentuale Abrechnung (gedeckelt nach unten durch den Mindestpreis von 0,80 Euro) eventuell noch etwas günstiger.

Also kein Vergleich zu den 1,5% Kosten pro Sparplanausführung von Consors oder anderen.

Zusätzlich wird mittlerweile wie bei Trade Republic auch ein 1 Euro Handel über Lang&Schwarz angeboten und ein “kostenloser” Handel für Wertpapierorders bei Gettex und Derivate bei Morgan Stanley, HSBC und Vontobel (diese Gebührenmodelle finanzieren sich durch den oft größeren Handelsspread für die Vertragspartner).

Weiteres:

  • Eine Kontoeröffnung für ein Einzelkonto ist bei Smartbroker in wenigen Minuten durch das VideoIdent Verfahren auf den Weg gebracht und es gibt wie bei Onvista auch, bisher keine temporären Lockangebote.
  • Der Handel ist an überraschend vielen Börsen dieser Welt möglich (hier aber wie bei Onvista auch zu höheren Kosten).
  • Negativzinsen auf dem Verrechnungskonto gibt es aktuell nur dann, wenn die Geldmenge auf diesem Konto höher als 15% der investierten Depotsumme ist. Das heißt, diese Negativverzinsung lässt sich aktuell einfach vermeiden.
  • Wer an einem Effektenkredit interessiert ist, bekommt diesen bei Smartbroker aktuell zu günstigen 2,25%.

Besitzer von Smartbroker ist die Wallstreet Online Capital AG, also eine der großen Deutschen Finanzseiten und die Depotführung wird über die DAB BNP PARIBAS abgewickelt, die Mitglied im deutschen Bankenverbund ist, also gilt auch hier die deutsche Einlagensicherung plus Absicherung über den Bankverbund.

 

Was bedeutet das für die Depotempfehlung 2020 der Freiheitsmaschine?

 

Onvista war in den letzten Jahren ein für die deutsche Brokerlandschaft sehr guter Anbieter mit top Konditionen und fairer Preispolitik.

Smartbroker ist nach Papierform nun leicht vorne.

  • Die Handelsmöglichkeiten sind dort größer
  • die Handelsgebühren an den Börsen etwas niedriger und bei Handelspartnern wie Lang & Schwarz sogar fast umsonst
  • Der Broker ist zwar offiziell neu am Markt aber die beteiligten Unternehmen sind alte Hasen im deutschen Finanzbereich
  • Das Depot ist ein abgeleitetes DAB Konto, der bei erfahrenen Börsenteilnehmern bekannten DAB Bank.

Wer also ein neues Depot eröffnen oder eins übertragen will (z.B. weil er nicht einsieht, bei der Konkurrenz eine jährliche Vermögenssteuer auf sein Depotvermögen zu bezahlen) dem kann ich guten Gewissens den neuen Anbieter Smartbroker empfehlen.

Das Onvista Depot bleibt natürlich ein weiterer Top Pick und ich kann das ebenfalls bedenkenlos empfehlen (auch wenn die Bedienmaske ein wenig holprig ist).

Ein Video-Ident-Verfahren zur Anmeldung bieten beide Anbieter neben dem klassischen Postident an.

Und eine Depotübertragungsfunktion von einem anderen Broker wird bei Smartbroker wie auch Onvista angeboten.

Als generell im Auge zu behaltende Punkte, sehe ich die Konditionen betreff Negativzinsen auf dem Verrechnungskonto und die langfristige Stabilität der Preise.

 

Damit lautet die neue Depotempfehlung für Freiheitskämpfer mit deutschem Wohnsitz und gewünschter automatischer Steuerabfuhr

Smartbroker!

 

Das Onvista Depot ist nun direkt dahinter und bleibt der zweite Top Pick.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

PS: Mag der Maschinist noch einen weiteren Broker nach diesen Gesichtspunkten aus der Preisvergleichsliste?

Ja. Und zwar den:

DKB-Broker


Orders kosten bei der DKB zwar 10 Euro pro Ausführung (bis 10.000 Euro Handelsgröße) aber der Broker ist sehr verlässlich, hat ein seit Jahren gleichbleibendes Preisangebot ohne Lockangebote und versteckte Kosten.

Eine Sparplanausführung kostet generell 1,5 Euro und bei der Sparplanhöhe gibt es nach oben heraus kein echtes Limit.

Interessant ist das DKB Depot nach meiner Meinung für alle aktuellen oder zukünftigen DKB-Girokonto und Kreditkartenbesitzer, die dann z.B. per Sparplan Vermögen im Depot aufbauen wollen. In dem Fall hat man mit einem Depot dann alles aus einer Hand mit einem Login.

Außerdem bietet die DKB auch noch ein Junior Depot für den eigenen Nachwuchs an, wenn die Eltern dort auch ein DKB-Girokonto besitzen. Ein solches Junior Depot erhält man bei Onvista mittlerweile leider nicht mehr. (Bei Smartbroker aber angekündigt).

 

Das aktuelle Depotanbieter-Ranking des Maschinisten sieht damit folgendermaßen aus:

 

  1. Smartbroker (aktuell bestes Preis-Leistungsangebot bei voller Handelsmöglichkeit)
  2. Onvista Depot (Im direkten Windschatten der neuen Nr. 1 mit fast gleich gutem Angebot)
  3. DKB Depot (sehr gutes “All In One” Angebot mit erstklassigem Girokonto und Kreditkarte)

 

Und noch wichtiger als möglichst wenig Gebühren zu bezahlen ist noch etwas anderes:

Regelmäßig an der Börse zu investieren und sich besonders bei temporären Kurseinbrüchen nicht verrückt machen zu lassen!

Wer das schafft, den wird die größte Wohlstandsmaschine aller Zeiten reich beschenken.

  • Der Besitz von Aktien bedeutet die direkte Teilhabe an einem Unternehmen
  • Ein Gesamtmarkt Aktien-ETF bedeutet den direkten Mitbesitz an den größten und erfolgreichsten Unternehmen dieser Welt

Lass Dich von niemandem davon abbringen, Deine ganz persönliche Freiheitsmaschine aufzubauen!

 

Also jetzt ab zu Smartbroker und los geht´s!

 

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Pascal Weichert
Mitglied
Pascal Weichert

Lustig, habe Trade Republik die letzte Zeit auch getestet.
Ja die haben eine Bindung an Xetra Kurs, aber eben nur zu Xetra Zeiten. Es zählt dabei auch nur der Geldkurs. Der Briefkurs konnte auch mal um 4% abweichen, was nicht grade wenig ist. Also fällt es bei mir auch durch 😉
(Kleiner Funfact Wikifolios die schon seit Jahren “Kostenloses Trading ermöglichen” werden auch über L&S abgewickelt)
Was man aber TR zu gute halten muss, die Dividenden kommen sehr schnell an. Teilweise 2-3 Tage vor den anderen Instituten (z.B. ING Diba).

Consorsbank:
Die Sparplanausführung findet an der Börse München morgens um 8:00 Uhr Stadt. Nicht nur das es eine Nebenbörse ist, nein auch die US Börsen sind geschlossen -> Der Spread könnte sich unterscheiden.
https://wissen.consorsbank.de/t5/Sparen-Anlegen/Sparplanausf%C3%BChrung-8-00-B%C3%B6rse-M%C3%BCnchen/td-p/87382
Deshalb bin ich auch bei der Comdirect kunde.

Nett to Know.
Flatex hat DeGiro gekauft.
https://broker-test.de/flatex/nachrichten/flatex-kauft-degiro-das-sind-die-details/
Und die Comerzbank Comdirect geschluckt.

Die DKB ist besonders wenn man auf Reisen gehen möchte mit wenig Arbeit und kosten super (DKB Cash – Free Visa).

Smartbroker führt, soweit ich mitbekommen habe, die Sparpläne auch über L&S gegen 9:15 Uhr aus. Dann hätten wir wieder die TR Thematik. Kann man den Handelsplatz beeinflussen bei den Sparplänen? Wie sind die Spreads von den Sparplänen? Kannst du dazu noch was sagen?
Sonst frage ich morgen dort mal direkt an 🙂

Gruß,
Pascal

Joerg
Gast
Joerg

Moin Pascal,
bis jetzt ging alles gut mit den Spreads bei TR (Details/Faden hier: https://www.finanzwesir.com/blog/etf-sparplan-optimieren#1575300539)
Was Exotisches hattest du denn gefunden mit 4% Geld/Brief Spanne?
LG Joerg

Pascal Weichert
Mitglied
Pascal Weichert

Hab eben mit Smartbroker Telefoniert:

Sparplanausführung
9.15 Uhr, L&S
Befindet sich mittlerweile auch in den FAQs:
https://smartbroker.de/faq/

Hey Joerg,
Ja die Spanne war tatsächlich niedriger.
Das war die Akasol AG. Alle anderen waren bei über 40€ L&S bei an die 39€

Gruß,
Pascal

Gast
Philipp

Vielen Dank! Dieser Brokervergleich ist deutlich besser als die Vergleiche, die gerade in allerlei Zeitschriften stehen. Gerade die Details und versteckten Kosten sind doch ausschlaggebend. Den Hinweis mit dem höheren Spread bei TR liest man selten und oft wird Degiro empfohlen ohne darauf hinzuweisen, dass die keine Steuer abführen.
Ich finde man muss auch schauen, dass sich das Geschäftsmodell irgendwie trägt => Thema Nachhaltigkeit. Wie kann ein Broker nachhaltig alles gratis und kostenlos anbieten? Dann lieber ein Gebührenmodell, bei dem man merkt, dass der Broker etwas verdient und das dennoch für meine Bedürfnisse geringe Kosten produziert.

Andreas
Gast
Andreas

Ich finde es sogar von Vorteil, dass Degiro keine Steuer abführt. Dadurch kannst du effektiv eine Steuerstundung von bis zu 1,5 Jahren erreichen. Für die Nutzung des Zinseszins optimal. Und sooo viel Arbeit ist das jetzt nicht, die Steuer zu berechnen.
Degiro vermisse ich tatsächlich auch in der Liste – für mich der beste Broker.

Woldgang
Gast
Woldgang

Degiro ist ein niederländischer Broker, daher wird die Abgeltungssteuer nicht direkt abgeführt.
Man bekommt am Anfang des Jahres ein Reporting/Erträgnisaufstellung vom Vorjahr für die Steuer/den Steuerberater. Es ist also kein Nachteil dass Degiro die Abgeltungssteuer(nach einem Verkauf mit Gewinn) nicht direkt abführt.
Das ist sogar ein großer Vorteil. da man so bis zum Jahresende damit arbeiten kann.

Mitglied
reinvest

Vielen Dank für den Artikel Maschinist!
Kurze Ergänzung zu Depots für Minderjährige. Für meinen neugeborenen Sohn habe ich vor ca. 2 Monaten ein Depot bei comdirect eröffnet.
Die DKB eröffnet nur Depots für Minderjährige, wenn die Eltern (oder einer der Erziehungsberechtigten) bereits Kunde bei der Bank ist. Smartbroker muss ich mir mal anschauen, da 0,2% Gebühren für Sparpläne deutlich unter den 1,5% der comdirect liegen. Selbst bei der Anlage des Kindergeldes macht es einen Unterschied.

Oli von Penningfuxer.de
Gast

Hey Maschinist,
sehr guter Beitrag. Hast du Infos welche ETFs beim Smartbroker Sparplanfähig sind?

mfg
Oli

Der Autodidakt
Mitglied
Der Autodidakt
Kapitalistenschwein
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Kleiner Spartipp für alle:
Bei der DKB sind die Sparpläne wie du schreibst nach oben nicht gedeckelt, die Gebühr mit 1,50€ pro Ausführung aber schon. Da kommt der alte Amazon Sparabo-Trick ins Spiel:
Für einen Einmal Trade einen Sparplan mit der gewünschten Höhe einrichten (z.B. 10k) und nach der einen Ausführung wieder kündigen.
Macht 1,50€ Gebühr für eine Investition von 10.000€.

Petra
Gast
Petra

Wenn ich es richtig verstanden habe erteilt man Smartbroker eine sogenannte Transaktionsvollmacht. Bedeutet dies nicht ein zusätzliches Sicherheitsrisiko für das Depot?

P.S Bei Flatex kommt auf die 0,1% noch die Mehrwertsteuer drauf

Viele Grüsse

Petra

Peter Eckerle
Gast
Peter Eckerle

Gratulation zum besten, da umfassenden und ausgewogenen Vergleich.

Ich habe vor 20 Jahren bei der DAB Bank begonnen und war bis zur Zwangsübertragung zu CONSORS hoch zufrieden. Zugunsten von CONSORS kann ich heute noch feststellen, dass Spezialfälle wie Depotübertragungen u.a. einfach und meist komplett online abgewickelt werden können. Dafür sind die (entscheidenden) Kosten beim Handel immens. Insbesondere bei Auslandsorders wurden (vielleicht auch immer noch) auch für Teilausführungen am gleichen Tag die Mindestgebühr von 69,90 € berechnet. So entstanden in zwei Fällen bei einem Umsatz von ca. 30.000 € Gebühren > 1.000 €. Nach einer Intervention wurde zwar ein Großteil erstattet, aber ich möchte nicht immer als Bittsteller auftreten.

Beim Handel an Auslandsbörsen nutze ich daher DEGIRO mit sehr niedrigen Transaktionskosten, aber effektiv mit 0,5 % Negativzinsen. Wie sich der Einstieg von FLATEX hier gebührenmäßig auswirkt, bleibt abzuwarten.

Für Handel in den USA empfehle ich TRADESTATION, die überhaupt keine Gebühren erheben.

Deutsche Orders wickle ich seit Jahren über ONVISTA ab und habe den Worten im Test nichts hinzuzufügen. Da ich allerdings gelegentlich Wertpapierkredite in Anspruch nehme, ist SMARTBROKER offensichtlich die bessere Alternative, da der Zinssatz mit 2,25 % nur halb so hoch ist.

Ein schlechtes Gewissen habe ich gegenüber LYNX, deren Tipps im hervorragenden täglichen Newsletter ich schon öfters gewinnbringend genutzt, aber kein Depot eröffnet habe.

Mitglied
Ansel

Hallo, weiß denn jemand, wie hoch die Kosten bei einem Depotübertrag von Onvista zu Captrader sind? Hier kommt es ja zu einem Wechsel der Clearing-Stelle..
Gruß

Rina
Gast

Sehr interessanter Vergleich, danke dafür! Smartbroker kannte ich bis jetzt noch gar nicht so wirklich, da ich dachte es sei wieder sowas in Richtung Trade Republic. Aber jetzt muss ich mir den Laden doch nochmal genauer anschauen. Finde die Broker werden aber definitiv immer unverschämter mit ihren Gebühren. Bin da bei Onvista mitllerweile noch ganz zufrieden aber mal schauen wie lange das noch so bleibt.

Gast
Marsupilami

Toller Beitrag Maschinist – kurz und knackig auf den Punkt.
Ich habe derzeit mein Depot bei Onvista, das Junior Depot allerdings bei der Consorbank, da ich sonst keinen Anbieter gefunden hatte.
Für meinen Junior bespare ich monatlich mit 50€ den Vanguard All World ETF.
Consorbank verlangt 1,5% der Sparquote, was zwar prozentual viel ist, bei 50€ aber nur 0,75€ pro Vorgang sind.
Die Möglichkiet mit DKB finde ich toll, meine Frau und ich haben da Konten. Ich überlege mir einen Übertrag für den Junior zur DKB vorzunehmen, da die Konditionen hier besser zu sein scheinen. Stay amazing 😉

Georg
Gast

Noch ein Kriterium bei der Brokerwahl: Depotwechselprämie!

In den letzten Jahren haben wir regelmäßig Jahr den Broker gewechselt und dafür eine Prämie eingesackt.

2015 zur Commerzbank, da gab es 0,75% vom Depotvolumen als Wechselprämie (max. 5.000 Euro)
2017 zur Targobank, 0,66% Wechselprämie (max. 5.000 Euro)
2019 Deutsche Bank, 0,5% Wechselprämie (max. 7.500 Euro) (Angebot gilt auch in 2020!)

Ein Depotwechsel verursacht ca. 3h Arbeit in Summe. Je nach Depotvolumen bekommt man dafür einige Tausend Euro. Unterm Strich ein sehr guter Stundenlohn! Einzige Bedingung: die übertragenen Bestände müssen mindestens 1 Jahr bleiben, andernfalls muss man die Prämie wieder zurückzahlen.

Es gibt immer wieder gute Angebote, anscheinend lohnt sich das Modell im Schnitt auch für die Banken. Einfach mal “Depot Wechselprämie” googeln.

Für Neuanlagen, während das übertragene Depot beim Prämien-Anbieter die 12 Monate steht, nutzen wir ein weiteres Depot bei einem günstigen Onlinebroker.

Gruß
Georg

Gast
Ansel

Consors ändert den Handelsplatz und die Ausführungszeit!

https://de.extraetf.com/news/etf-news/consorsbank-tradegate

Ratio
Gast
Ratio

Danke, habe soeben ein smartbroker depot eröffnet

Mitglied
AndreasE

Hallo Maschinist,
vielen Dank für die tolle Recherche – ich habs leider erst spät gelesen, nachdem ich diverse Test-Depots aufgemacht habe. Interessanterweise sind insbesondere bei Sparplänen die Aussage bei den Gesamtkosten (inkl. fremden Kosten etc.) ohne Test wohl nicht so einfach. Bei der DKB habe ich für Sparpläne auf Vanguards-ETFs (für 700 EUR je Ausführung) nur 0,49 Gebühren bezahlt und nicht die 1,50 EUR die lt. Kostenverszeichnis fällig waren. Grund ist mir nicht klar.
Aber damit ist die DKB hier auf meiner Liste auf Platz 1 gelandet.
Grüße, Andi

Mitglied
ROSELYNE

Hallo Andreas, bei der DKB gibt es noch bis zum 31.12.2020 eine Aktion auf ausgewählte ETF-Sparpläne (u.a. von Vanguard) mit reduziertem Ausführungsentgeld. Daher die 0,49€ Gebühren anstatt der sonst üblichen 1,50€ je Ausführung.

Rudolf Renner
Gast
Rudolf Renner

Traurig leider nur wie OnVista beim aktuellen Crash überfordert war 🙁