Vermögen macht aus Dir einen besseren Menschen

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„Geld verdirbt den Charakter“ – „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher ins Paradies“. Viele Menschen und auch die christliche Lehre haben negative Glaubenssätze zu Geld und eigenem Vermögen verinnerlicht.

Wenn man das liest, kommt man leicht auf die Idee, dass Geld und Vermögen etwas Negatives sind und vermieden werden sollten.

 

Stimmt das?

Wirst Du wirklich zu einem Arsch, nur weil Du eigenes Vermögen aufbauen willst um Dich damit finanziell unabhängig zu machen?

Nach 45 Jahren auf diesem wunderschönen Planeten kann ich mit gutem Gewissen behaupten, dass diese „Glaubensbekenntnisse“ nicht (mehr) stimmen und sich niemand schlecht fühlen sollte, wenn er eigenes Vermögen aufgebaut hat. Ganz im Gegenteil!

 

Der Maschinist ist vielmehr überzeugt, dass eigenes Vermögen bessere Menschen aus uns macht!

Wie kann das sein und wieso ist dann in den Köpfen vieler (zumeist mittelloser) Mitbürger noch Gegenteiliges enthalten?

Ein Grund ist, dass Vermögensaufbau heute anders stattfindet als fast in der gesamten Menschheitsgeschichte zuvor!

Von der Entdeckung des Feuers bis zum Ende des vorindustriellen Zeitalters wurden fast alle Vermögen aufgebaut, indem andere Menschen ausgebeutet wurden. „Erfindungen“ gab es kaum und falls doch waren Sie kaum finanziell nutzbar. Der verteilbare Wohlstandskuchen vor der industriellen Revolution war mehr oder weniger fix und wer mehr haben wollte, musste anderen etwas wegnehmen.

Extreme Ungleichheit, Kriege und viel Leid waren die Folge.

Erst die industrielle Revolution, aus der in Wirklichkeit eine kapitalistisch motivierte Befreiung für alle Menschen wurde, vergrößert nun diesen Wohlstandskuchen immer mehr und gibt allen Menschen, die in diesem kapitalistischem System leben, die Möglichkeit durch eigene Anstrengung und Ideen eigenen Wohlstand zu schaffen.

Dieses fantastische Video, das auch sehr gut für Deine Kinder geeignet ist, zeigt diese Entwicklung sehr anschaulich.

Die Schreiber der Bibel konnten nicht wissen, dass 2.000 Jahre später das dominierende System der Welt erstmals Freiheit und Wohlstand für alle Menschen ermöglicht und sich unser Wohlstandskuchen dabei fast exponentiell  weiter vergrößert.

 

„Schön und gut Maschinist. Die direkte Diebstahlkomponente beim Vermögen fällt jetzt vielleicht weg. Aber wie sieht es mit der Charakterveränderung selbst aus? Werden nette Menschen mit Geld nicht zu ********? -Geld verdirbt den Charakter! Das sagt schließlich jeder, der….“ (kein Geld hat? / Dein Geld mittels schlechtem Gewissen will etc.?)

Nein lieber Leser, das passiert nicht. Selbst wenn jemand plötzlich viel Geld ohne eigene Anstrengung erbt oder gewinnt, ändert das seinen Charakter nicht, sondern es verstärkt Ihn nur.

Ein arroganter Egomane, der bisher nicht groß aufgefallen ist, bleibt durch ein plötzlich hohes Vermögen ein arroganter Egoman. Aber jetzt fällt er mehr auf und er kann sein Geld dazu verwenden seine Egomanie auszuleben.  Diese Charaktereigenschaft war schon vorher vorhanden.

Das heißt Geld verdirbt nicht den Charakter, sondern es verstärkt den Vorhandenen!

 

Und bei Menschen, die sich Ihr Vermögen über einen längeren Zeitraum selbst aufgebaut haben, geschieht nach meiner Beobachtung noch etwas anderes: Sie werden nach meiner Erfahrung auf Ihrem Weg zu mehr Wohlstand und persönlicher Freiheit immer dankbarer und generell zufriedener!

Ein eigener Vermögensaufbau wirkt charakterbildend im guten Sinn!

Denn eigener Vermögensaufbau bedeutet zuerst einmal eine möglichst hohe Produktivität beim Geldverdienen und auf der anderen Seite bedeutet er Konsumverzicht!

Das heißt diese Menschen trainieren sich über viele Jahre darin, die unmittelbare Gratifikation die sich selbst erarbeitet haben, nicht zu konsumieren, sondern dieses Geld zum Wohle von persönlicher Freiheit und Sicherheit langfristig zu Investieren.

Neben der Erkenntnis selbst etwas erschaffen zu können, werden dadurch auch Dinge wie Selbstdarstellung vor anderen bewusst nicht ausgelebt.

Zurückhaltung wird geübt und das Wirken der fantastischen Wohlstandsmaschine kann in den eigenen Wertpapierdepots beobachtet werden.

Diese Menschen sehen mit eigenen Augen, dass die Unternehmen und damit die anderen Menschen daran arbeiten, den Wohlstand von uns allen immer weiter zu mehren!

Was für ein wunderbares System!

Was für eine wunderbare Kooperation und Zusammenarbeit von Millionen von Bürgern mit dem gleichen Ziel! Etwas gemeinsames Schaffen!

 

Was machst Du mit 10 Millionen Euro auf einer einsamen Insel?

… … …

Eben! Rein gar nichts!

Menschen, die sich eigenes Vermögen aufbauen, erkennen auch das auf Ihrem Weg.

Die kapitalistische Wohlstandsmaschine schaufelt nicht nur immer mehr Geld auf das Konto Ihrer Mitspieler und dieses Geld kommt nicht nur von all den anderen produktiven Menschen, die mit uns zusammen etwas schaffen.

Dieses Vermögen selbst macht auch anschließend nur Sinn und hat nur Wert, wenn es dann zusammen mit all den anderen Menschen genutzt werden kann.

Wir alle sind voneinander abhängig und wir alle profitieren voneinander.

Und das gilt nicht nur für Geld. Ohne Menschen, ohne Freunde und Familie hat vieles andere auch keinen Wert.

Durch die Arbeitsteilung haben wir in den letzten beiden Jahrhunderten ein noch niemals zuvor erreichtes Wohlstands- und Freiheitsniveau erreicht. Die Möglichkeiten sind so unglaublich, dass normale Bürger sich durch Konsumzurückhaltung und dem Investieren des dadurch vorhandenen Geldes in wenigen Dekaden finanziell unabhängig machen können. Weitere Arbeit ist optional! Und das heißt für den Maschinisten nicht, den ganzen Tag passiv vor dem Fernseher zu hocken, sondern es bedeutet die Freiheit tun und lassen zu können was man will.

  • Du willst dann weiter angestellt arbeiten, weil es Dich schon vorher glücklich gemacht hat?
  • Du willst danach etwas Neues in Angriff nehmen, mit dem sich wahrscheinlich kaum Geld verdienen lässt?

Super! Jetzt kannst Du es tun und Dich ganz Deinen Leidenschaften hingeben!

Die meisten Menschen möchten etwas schaffen und produktiv sein.

Das was die Meisten aber nicht wollen, ist etwas zwanghaft den ganzen Tag lang zu tun, nur weil Sie es für Ihren Lebensunterhalt brauchen.

Finanzielle Unabhängigkeit gibt Dir die Freiheit an Dingen zu arbeiten, die Dir die größtmögliche Freude bereiten. Unabhängig davon, wie viel Geld Du damit verdienst.

 

Der Maschinist lädt Dich deshalb ein auf die Reise zu mehr eigenem Vermögen!
Das wird gleichzeitig auch die Reise zu Deinem besseren Ich sein. Auch wenn es am Anfang gar nicht Dein Ziel war 😉

 

Die Freiheitsmaschine – Macht bessere Menschen seit 2016

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Gast

Hallo Maschinist,
Wahrscheinlich hast du Recht, dass Reichtum nur die vorhandenen Wesenszüge verstärkt.

Reichtum ist Macht und die lässt sich auch für gute Zwecke einsetzen.

Viele Grüße

Gast
Ulrich

Hallo Maschinist, wird man dann auch zu einem schlechteren Menschen, wenn man anfängt sein Vermögen langsam abzubauen oder es sogar im Crash wieder zu verlieren ? Das wäre ja nicht so wünschenswert, also weiter akkumulieren bis zum Ende, dann ist man der beste und reichste auf dem Friedhof.
Ich glaube ob man ein besserer oder schlechterer Mensch ist oder wird, korreliert nur sehr schwach mit dem vorhandenen Vermögen.
Man ist halt nur entspannter, wenn (kein) Geld zu haben kein Problem mehr darstellt und vermeidet die Zwänge, sich welches beschaffen zu müssen, wohlmöglich noch durch ungeliebte Erwerbsarbeit.

Gast

Hallo Maschinist,
generell stimme ich dir deinem Beitrag zu – und danke dafür
Was mir fehlt ist dass jede Person anders tickt und ob/wann er individuell Zufrieden ist. Anders gesagt wenn ich wenig brauche kann ich mir meinen Traum früher erfüllen. Arm sind die, die nie genug bekommen können, die Gelassenheit und die persönlich richtigen Entscheidungen nicht treffen können. Geld kann sicher positives oder schlechtes aus dem Menschen fördern.
Nur deinen Blog-Titel dass Vermögen aus einem einen besseren Menschen macht, den bezweifle ich – das ist doch ein Widerspruch schon zu deinem schönen Beitrag
Viel Erfolg & Zufriedenheit wünsche ich dir/euch
Bergfahrten

Gast
akelmann

Hallo Maschinist,
Du hast Recht mit den prinzipiellen Aussagen. Wir alle investieren gerne und geniessen die Früchte unseres Erfolges. Materieller Wohlstand macht gelassen und sollte mehr Akzeptanz finden. Mit der richtigen Einstellung kann daraus auch für andere viel Gutes erwachsen – siehe Melinda & Bill Gates, Warren Buffet etc. Aus meiner Sicht sollte man dem Kapitalismus, der für die Menschen tollen Lebensstandard geschaffen hat, jedoch auch etwas kritischer gegenüberstehen. Das vermisse ich ein wenig. Es geht eben nicht nur um den Menschen und dessen Wohlstand, es geht auch um das Gesamt-System (ohne dessen Erhalt dieser Wohlstand auf Dauer nicht möglich sein wird, die Dinge hängen nun einmal miteinander zusammen). Der Kapitalismus hat Entwicklungen möglich gemacht, die für die Umgebung überhaupt nicht gut sind. Gier und Gewinnstreben sind hoffähig. Alles ist Wachstum. Grenzenlose Expansion wird jedoch nicht auf Dauer möglich sein. Geplünderte Meere, abgeholzte Regenwälder, steigende Meeresspiegel, Artensterben usw. Es ist eben nicht nur wunderbar – wir leben in einem geschlossenen System – dem wunderschönen Planeten Erde. Diesem Planeten haben wir auf Kosten der Natur, auf Kosten vieler anderer Spezies bereits ganz schön zugesetzt. Eine Firma dürfte man so nicht führen, die wäre dann schnell pleite – Eigenkapital verbrannt. Wohin das noch führt, wenn die Entwicklung auch nur annähernd mit dem gegenwärtigen Tempo weiter geht, bleibt abzuwarten. In diesem Sinne – ich plädiere für eine differenzierte Sicht auf den Kapitalismus in seiner jetzigen Form – auf Lernen und auf Eigenverantwortung – im Leben und beim Investieren. Beste Grüsse, akelmann

Gast
Pascal Weichert

Hey Ankelmann,
du tappst hier in die Mehr Wachstum = Mehr Verbrauch falle. Wenn Wachstum durch neues Wissen getrieben ist, kann es mehr Wachstum bei weniger Ressourcen verbrauch geben. Siehe dir nur mal an wie wenig Strom heutzutage CPU verbrauchen. Und wie viel Strom die CPUs von vor 20 Jahren gebraucht hätten um die selbe Leistung zu erzielen, vor allem wie viele Ressourcen bei den alten Großraumcomputer die wenig Rechenleistung hatten drauf gegangen sind. Und das alles ist Wachstum.

Und wer ist denn der größte Umweltverschmutzer in diesen Land. Der Staat. Sieh dir nur mal an wie viel Strom + Gebäude + Papier + Personal durch eine ausufernde Bürokratie geblockt werden. Weil er Ressourcen Verschwenden kann. Er maximiert nicht seinen Gewinn. Von der Bundeswehr möchte ich gar nicht anfangen.

Gewinnmaximierung heißt auch Ressourcen schonend arbeiten. Von da aus ist der Kapitalismus das Beste was uns aus der Sicht des Umweltschutzes passieren kann.

Kleiner Hinweis, dass war die Ausgangslage in einem nicht Kapitalistischen System:
https://deutsche-einheit-1990.de/ministerien/muner/verschmutzung/

Wer erzeugt weniger CO2? Ein Afrikaner, der Keinen Wohlstand hat und deswegen die ganze Nacht ein großes Lagerfeuer anhaben muss, damit seine Familie nicht erfriert.
Oder doch ein Deutscher der viel Wohlstand hat und sich somit sehr effiziente Geräte leisten kann und sein Haus gut gedämmt ist?

Der Kapitalismus wird gerne für Sachen verurteilt die eher der Sozialismus begangen hat. Eine Differenziertere Sicht halte ich immer für gut. Und Umweltschutz halte ich auch für wichtig 🙂

Gruß,

Pascal

Gast
Peter

LOL, Pascal Weichert, könnte man fast schon “Fake News” nennen.
Bitte zuerst mal selbst nachdenken, dann sich informieren und dann Schlussfolgerungen ziehen.

Es gibt unzählige Beispiele für den Rebound Effekt.
Bsp:
Autos früher: klein, leicht, wenig Verbrauch.
Auto heute: groß, schwer, hoher Verbrauch, falls Verbrauch doch gering, Fahrleistung der Leute viel höher.

Gast
Martin

Der Afrikaner brauch ca 0,4t Primärenergieäqivalent.
Der deutsche braucht ca das zehnfache, 3,8t.
Dh. Deutsche erzeugen mit energiesparautos, und wärmedämmung und sparsamen CPUs, eine Größenordnung mehr CO2 als Afrikaner mit Lagerfeuer.

Dein Beispiel mit der CPU:
Am Ende wird in absoluten Zahlen in Tonnen Sand, Kupfer und Gigawattstunden Energie heute mehr Ressourcen weltweit für CPUs benutzt als irgendwann zuvor.
Jede technologische Einsparung ist im Mehrverbrauch aufgegangen.
Statt Megabytes Gigabytes.
Statt Megahertz Gigahertz.

Das ganze nennt sich Rebound.
Nirgends kenne ich Wachstum auf gesellschaftlicher Ebene der nicht mit einem mehrverbrauch an Energie und Materie einhergegangen ist.

Gast

Hallo lieber Maschinist,
Danke für den schönen Artikel – gefällt mir sehr gut!
Insbesondere der Aspket, dass Vermögen wohl den bestehenden Charakter stärker ans Licht bringt, statt ihn zu verderben, leuchtet mir ein. Denn Vermögen beseitigt die finanziellen Lasten und Abhängigkeiten, die das Hervortreten des wahren Charakters möglicherweise verhindern.
Darüber hinaus sei angemerkt, dass die Polemik in Richtung der “reichen Säcke” wohl stets von den Mittellosen lanciert werden.
Viele Grüße
Lukas

Gast

Hallo Maschinist,
sehr schöner Artikel, der wirklich zum Nachdenken anregt.
Wir Menschen wünschen uns oft, dass alles so bleiben möge wie es ist.
Der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier. Er liebt seine persönliche Komfortzone.
Wir trauen uns oft nicht neue Wege zu gehen, obwohl wir ganz genau:Veränderungen gehören zum Leben.

Freue mich auf weiter Artikel, danke
Johanna