Millionär Interview 40 Paule – Der Millionär von nebenan

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Phillipinen Urlaub MillionärIn den Millionär Interviews der Freiheitsmaschine geht es um Menschen, die aus eigener Kraft ein Millionenvermögen erschaffen haben. Sie berichten darin von Ihren Hindernissen und Ihren Erfolgen auf dem Weg zu einem siebenstelligen Vermögen.

Dabei gibt es dann z.B. ehrgeizige Unternehmer, die sich mit einer guten Geschäftsidee einen hohen Cashflow erzeugen konnten oder Menschen die im Beruf eine steile Managerkarriere gemacht und Ihr Geld gewinnbringend angelegt haben.

Aber es gibt auch noch eine andere Gruppe:

 

Der Millionär von nebenan

Im deutschsprachigen Raum gibt es eine gute Zahl an Menschen, die z.B. als Angestellte ein schönes Einkommen erzielen und dabei durch einen achtsamen und oft unauffälligen Lebensstil eine außergewöhnlich hohe Sparquote haben.

Wenn man das so angesparte Geld jetzt nicht auf dem Tagesgeldkonto verrotten lässt, sondern gewinnbringend investiert, steht langfristig selbst einem Millionenvermögen überraschend wenig entgegen.

So wie im heuten Millionär Interview mit Paule – Dem Millionär von nebenan.

Er hat sich mit Fleiß und einem achtsamen Lebensstil ein schönes Vermögen erarbeitet. Und da er dieses ersparte Geld dann gewinnbringend in den Aktienmarkt angelegt hat, ist daraus mittlerweile ein siebenstelliger Betrag geworden.

Und damit Bühne frei:

 

Hallo Maschinist.
Erstmal meinen Glückwunsch zu Deiner tollen Internetseite. Sie hebt sich sehr positiv und erfrischend von den meisten anderen Seiten zu den Themen Finanzen und Finanzielle Freiheit ab.
Besonders gut finde ich viele sehr informativ und fundiert geschriebene Artikel im Blog und natürlich die beiden Interviewreihen. Die ganzen Millionärsinterviews habe ich mir, als ich Deine Internetseite entdeckt hatte, noch am gleichen Wochenende komplett reingezogen.
Damals hatte ich auch mehr so aus Spaß an der Freud die Liste der Fragen zum Millionärsinterview für mich selbst mal beantwortet. Ich erfülle formal die Kriterien, aber im Vergleich zu den meisten anderen Interviews ist bei mir wohl alles höchst unspektakulär.

 

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Andererseits zeigt es aber, dass man es als normaler Angestellter auch schaffen kann, ein ordentliches Vermögen anzusammeln. Obwohl das oft selbst von vermeintlichen Fachleuten wie Gerd Kommer & Co. in Zweifel gezogen wird.
Als weiteres Anliegen würde ich gerne das Thema Entnahmestrategie und zur Jobaufgabe nötiges Vermögen speziell für meinen Fall in Deiner Community zur Diskussion stellen um einfach mal andere Meinungen dazu zu hören.
Vielen Dank,
Paule

 

 

Wie alt bist Du (und der Partner falls vorhanden) und wie lange seid Ihr schon zusammen?

Ich bin 53 Jahre alt und Single.

 

  • Hast Du Kinder und wenn ja, wie alt sind sie?
Ich habe keine Kinder.

 

  • Wo auf der Welt lebst Du (in der Stadt oder auf dem Land)?
In einer Kleinstadt im Rhein-Main-Gebiet.

 

  • Was ist Dein jährliches Nettoeinkommen aus euren Berufen sowie euren Investments?
Mein derzeitiges Nettogehalt liegt bei etwa 75K Euro/Jahr, dazu kommen noch ca. 8K Euro Nettoerlös aus den Mieteinnahmen für die beiden Eigentumswohnungen (nach Steuern und Abzug aller Unkosten).

 

  • Wie hoch sind Deine jährlichen Ausgaben und gibt es Dinge für die Du gerne Geld ausgibst?
Die jährlichen Ausgaben betragen etwa 26K Euro. Diese setzen sich zusammen aus:
18K Euro jährlich bzw. 1.500 Euro monatlich für regelmässige Lebenshaltungskosten, die sich betragsmässig ungefähr zu je einem Drittel auf die folgenden Bereiche herunterbrechen lassen:
  • Kaltmiete für meine gemietete 2-Zimmerwohnung
  • fixe Kosten: Mietnebenkosten, Versicherungen, Unterhaltskosten fürs Auto, Handyvertrag, GEZ, Internet, Strom, etc.
  • variable Kosten: Lebensmittel, Kleidung, kleine Anschaffungen, Freizeit (Sauna, Schwimmbad, Kneipe, etc.)
Dazu kommen noch etwa 6 – 10K Euro im Jahr für Urlaub / Reisen (ca. 7-8 Wochen verteilt auf 2–3 Fernreisen, dazu noch einige Wochenendreisen innerhalb Europas). Hier gäbe es sicherlich Einsparpotential. Das ist aber der Bereich, für den ich verglichen mit den anderen Kosten gerne und bewusst etwas mehr ausgebe.

 

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Unregelmäßige, größere Anschaffungen (z. B. Auto, etc.) sind hier nicht berücksichtigt und werden bei Bedarf aus der Cashreseve beglichen. Wobei ich beim Auto mit einem einfachen Mittelklassewagen nicht sonderlich anspruchsvoll bin. Formal gesehen könnte man hierfür noch ein gewisses Budget in den Lebenshaltungskosten oben zusätzlich berücksichtigen.
Meine Sparqote der letzten Jahre von meinem Angestelltengehalt ohne Berücksichtigung der Mieteinnahmen liegt damit um die 60 – 65% (in diesem Jahr wg. Pandemie und somit komplett „eingespartem“ Reisebudget bei > 75%).

 

  • Wie hoch ist Dein aktuelles Vermögen?
etwa 1030K Euro

 

  • Wie hast Du (Ihr) euer Vermögen investiert (z.B. Aktien, Aktienfonds, vermietete oder selbstgenutzte Immobilien, eigenes Business, sowie Bargeld (inkl. Giro- und Tagesgeld)

 

Immobilien: 280K Euro (Zwei vermietete, schuldenfreie 2-Zimmer-Eigentumswohnungen, bewertet mit dem 20-fachen der Jahreskaltmiete, wären wohl derzeit für 30 – 40% mehr verkäuflich)
Fondsdepot im Wert von 520K Euro, aufgeteilt wie folgt:
  1. Drei Aktienfonds: 140K Euro (40% Wachstumswerte weltweit, 40% Nebenwerte weltweit, 20% Emerging Markets)
  2. Ein vermögensverwaltender Multi-Asset-Fonds(aktienlastig): 60K Euro
  3. Vier ETF: 320K Euro (60% MSCI World, 15% MSCI EM, 15% MSCI EM Asia, 10% MSCI World Small Cap). Die 4 ETF werden im hier angegebenen Verhältnis monatlich mit 3500 Euro bespart.

 

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  • Kryptowährungen: 90K Euro (60% Bitcoin + 40% Ethereum)
  • Riestervertrag mit Fonds: 51K Euro (wird mit jährlich 2.100 Euro bespart)
  • Direktversicherung betriebliche Altersvorsorge: Aktueller Rückkaufswert 41K Euro (den Jahresbeitrag von 1.840 Euro zahlt komplett der Arbeitgeber)
  • private Kapitallebensversicherung: aktueller Rückkaufswert 32K Euro (Jahresbeitrag 900 Euro)
  • Cashreserve Girokonto: 23K Euro
Nicht berücksichtigt im oben genannten Vermögen sind:
  • 56 Entgeltpunkte in der deutschen Rentenversicherung
  • Etwa 4.9 Millionen Punkte- und Meilenguthaben in den Loyalitätsprogrammen von mehreren Airlines und Hotelketten, die konservativ bewertet für mich einen Gegenwert von ca. 30K Euro haben, sobald Reisen wieder möglich ist. Aus diesem „Pool“ ergänze ich wo es Sinn macht mein Reisebudget durch kostengünstige Flüge und Hotelübernachtungen.
  • Eine Erbschaft

 

  • Wie hast Du es geschafft, Dein Vermögen zu generieren?
Die kurze Version:
Ich arbeite als Ingenieur.
Nahezu das gesamte Kapital kommt aus meinem Job, dazu vernünftig mit den Ausgaben hausgehalten und das übrige Geld (überwiegend) sinnvoll angelegt und arbeiten lassen.
Etwas weiter ausgeholt:
Aufgewachsen bin ich in einfachen Verhältnissen in einem kleinen Dorf auf dem Land. Nach der mittleren Reife habe ich dann incl. Lehre insgesamt 7 Jahre in einem Handwerksberuf gearbeitet. Während dieser Zeit lag meine Sparquote bei genau 0, alles was reinkam habe ich gleich wieder für Konsum verprasst (zu der Zeit habe ich noch ohne Miete bei meinen Eltern gewohnt).
Mit 23 habe ich dann doch noch die Kurve gekriegt und auf dem zweiten Bildungsweg erst Fachabitur gemacht und dann mit 28 Jahren mein FH Studium abgeschlossen.
In dieser Zeit fand dann auch der Sinneswandel hin zu etwas überlegterem Umgang mit Geld und Bilden von Rücklagen statt. Durch Nebenjobs in den Semesterferien und an den Wochenenden konnte ich während des Studiums etwa 50K Euro eigene Rücklagen bilden (damals noch in DM).
Bei meiner ersten Stelle nach dem Studium lief es eher durchwachsen, habe dann nach 3 Jahren die Firma gewechselt. Positiv aus dieser Zeit anzumerken ist der Kauf meiner ersten Eigentumswohnung und damit Verbunden der Beginn mit dem Fondssparen zur späteren Abzahlung des tilgungsfreien Hypothekendarlehens.
Bei meinem zweiten und jetzigen Arbeitgeber lief es dann von Anfang an erheblich besser: In der Branche sind die Gehälter generell höher als in der meines ersten Arbeitgebers, der neue Tätigkeitsbereich lag und liegt mir sehr gut und macht mir Spaß. Das ganze Klima in der Firma war vor allem in den ersten Jahren so, dass gute Ergebnisse im Job anerkannt und auch entsprechend gefördert und honoriert werden.
Dadurch angespornt und motiviert habe ich mich in den folgenden Jahren beruflich voll reingehängt. Da es sehr gut lief, wurde mir bald die Verantwortung für den technischen Teil bei wichtigen Projekten übertragen, es gab zügig mehrere Beförderungen und damit verbunden gute Gehaltserhöhungen sowie regelmäßig nach erfolgreich abgeschlossenen Projekten außerplanmäßige Sonderzahlungen und Boni.
In diesem Job bin ich mittlerweile etwas mehr als 20 Jahre. Die oben geschilderte, positive Entwicklung hielt bis Ende vergangenen Jahres an, wenn auch in den letzten Jahren mit etwas gebremster Dynamik. Zwischendurch war ich auch mal für etwa 3 Jahre innerhalb der Firma in eine Managementrolle gewechselt, bin aber vor einigen Jahren auf eigene Initiative hin wieder in meine frühere technische Rolle zurückgewechselt, das liegt und gefällt mir deutlich besser.
Leider wurde dann zum Jahresende unsere Abteilung ganz unerwartet komplett geschlossen. Ich habe zwar als einer der wenigen Kollegen (m)einen Job behalten, doch es ist mir noch nicht wirklich klar, wie es beruflich weitergeht.
Das gute Einkommen über die vergangen 20 Jahre ermöglichte es mir, dauerhaft ganz ordentliche Rücklagen zu bilden, die größtenteils in 2 Eigentumswohnungen und in Aktienfonds und dann später ETF geflossen sind.

 

 

  • Welche Fehler hast Du auf Deinem Weg gemacht, was würdest Du Deinem jüngeren Ich dazu raten und was können die Leser Der Freiheitsmaschine davon lernen?
Zum einen gab es die in Sachen Vermögensbildung komplett verschenkten 7 Berufsjahre vor meinem Studium, die man hierfür sicherlich besser hätte nutzen können.
Es gab so von 2003 bis 2011 eine Phase, in der ich mit der „Brechstange“ mein Geld vermehren wollte und etliche Kapitalanlagemöglichkeiten mit relativ hohen Renditeprognosen „ausprobiert“ habe. Es waren wohl über die Jahre so etwa 15 verschiedene Produkte wie Hedgefonds Zertifikate, Managed Futures, Börsenbriefe, Handelssysteme für Währungen. Gemeinsam hatten alle diese Produkte verhältnismässig hohe Kosten und dass nicht ein einziges davon das vorher von den Anbietern in Aussicht gestellte Renditepotential mittel- bis langfristig auch erreichte. Aus den meisten bin ich zwar mit überschaubaren Verlusten oder auch mal mit kleinen Gewinnen herausgekommen, bei 3 Produkten habe ich mir aber eine in finanzieller Hinsicht richtig blutige Nase geholt und dabei insgesamt ca. 150K Euro versenkt.
Interessanterweise waren im Nachhinein betrachtet die großen Verlustbringer genau diejenigen Produkte, die anfänglich in den ersten Monaten die Renditeerwartungen erfüllt hatten, was zu weiteren Folgeinvestitionen meinerseits führte, bevor dann jeweils ein umso grössrer Absturz folgte. Wenn es dann erstmal abwärtsging, wurden dann „Verbesserungen“ an der Strategie vorgenommen, um sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen und damit wieder zu alter Stärke zurückzufinden. Was aber natürlich nicht funktioniert hat und wohl nur dazu diente, die dummen Anleger so lange wie möglich bei der Stange zu halten. Irgendwann habe ich es dann doch gerafft und einen harten, finanziell schmerzhaften Schlusstrich gezogen.
Die Ratschläge an mein jüngeres ich wären demzufolge:
  • schon in frühen Jahren so gut es geht mit der Vermögensbildung in Aktien und/oder Immobilien zu beginnen
  • Produkte mit hohen Kosten und unrealistisch hohen Renditeprognosen konsequent zu meiden, auch wenn sich manches verlockend nach schnellen Gewinnen anhört.

 

  • Was hast Du während Deines Weges zur finanziellen Unabhängigkeit gelernt und was können andere Menschen davon für sich nutzen?
Was ich hier zu schreiben habe, ist in wohl ähnlicher Form heutzutage auf vielen Finanzblogs nachzulesen und ist für Euch alle nichts Neues. Ich musste es mir über die Jahre selbst erarbeiten:
  • Eine gute Ausbildung, Engagement im Job und damit die Einnahmenseite optimieren
  • Die Ausgaben auf einem vernünftigen Niveau halten, um Ersparnisse bilden zu können
  • die Ersparnisse gewinnbringend aber mit kalkulierbarem Risiko anlegen, nicht auf unrealistische Renditeversprechen „hereinfallen“
  • mit den Punkten 1.) – 3.) so früh wie möglich beginnen, sich realistische Ziele setzen, ohne aber dafür komplett das „Leben“ aufzugeben.

 

  • Was machst Du aktuell um Dein Vermögen zu nutzen / zu erhalten oder noch zu erhöhen?
Letztendlich einfach weitermachen wie bisher.
Ich bin weiterhin in meinem Job in Vollzeit berufstätig, versuche meine Ausgaben in vernünftigem Rahmen zu halten und alles übrige Geld weiterhin gewinnbringend anzulegen. 
Feste monatliche Sparraten gehen von meinem Gehalt ab in die ETF Sparpläne, einen Riestervertrag und eine kleine Kapitallebensversicherung.
Die Überschüsse aus den beiden Wohnungen und die halbjährlichen Bonuszahlungen von meinem Argeitgeber gehen erstmal in die Cashreserve, von der bei Bedarf grössere Anschaffungen beglichen werden und situationsbedingt auch mal Neuinvestionen getätigt werden oder im Fonds- und Kryptobereich nachgekauft wird.

 

  • Hast Du eine bestimmte Vermögenshöhe, die Du erreichen willst?
Eigentlich war das Ziel mal eine Million Gesamtvermögen (was mir vor 25 Jahren als astronomisch hoch erschien). Der ursprüngliche Plan war, mich nach Erreichen dieses Ziels vom Arbeitsleben zu verabschieden. Nachdem ich es jetzt durch die gut laufenden Märkte schneller als erwartet erreicht habe, werde ich aber erstmal weiterarbeiten, bin aber parallel auch am überlegen, Informationen sammeln und planen wie der Ausstieg aus dem Berufsleben aussehen und wann er stattfinden könnte.
Einerseits macht mir mein Job grundsätzlich nach wie vor Spaß und das Geld verdient und vermehrt sich mit zunehmenden Berufsjahren und dem finanziellen Polster im Hintergrund gefühlt von Jahr zu Jahr leichter. Andererseits kommen nach der Abteilungsschliessung und den damit verbundenen Unsicherheiten immer öfter Gedanken auf, alles hinzuschmeißen und dem Arbeitsleben für immer den Stinkefinger zu zeigen.
Dazu kommt noch, das mir derzeit durch die Corona Pandemie und deren Folgen, mögliche Inflation wegen dem Gelddrucken der Zentralbanken, usw. nicht wirklich klar ist, wie es weitergehen wird und ob die Annahmen für Wertentwicklungen an den Kapitalmärkten und für die Inflationsrate, die aus statistischen Werten der Vergangenheit abgeleitet sind, in der Zukunft noch Gültigkeit haben werden.
Ich werde also jetzt erstmal weiterarbeiten bis sich hoffentlich die oben genannten Unklarheiten etwas aufklaren und auf 1.5 Mio Euro Gesamtvermögen hinarbeiten, trotzdem aber immer den Ausstieg im Hinterkopf.

 

 

  • Wo stehst Du aktuell? Was sind Deine Pläne für die Zukunft bezüglich Deine Lebensstils, Lebensortes oder Deiner aktuellen Arbeit?
Wie im letzten Punkt bereits angerissen: Der Plan ist, bis auf weiteres mit dem Job und der Vermögensbildung wie bisher weiterzumachen, und sobald mir mein Vermögen mit gutem Confidence Level als ausreichend dafür erscheint, meine Anstellung aufzugeben und ab dann die Zeit vorrangig für Reisen und längere Aufenthalte im Ausland zu nutzen. Das zumindest solange, wie es mir Spass macht und ich gesundheitlich dazu in der Lage bin.
Was natürlich auch bedeutet, dass der Finanzbedarf durch das Reisen vor allem in den nächsten 10 Jahren im Vergleich zu jetzt deutlich ansteigen wird. Ziel wäre, inflationsbereinigt etwa 50 – 100% mehr als meine derzeitigen Ausgaben zur Verfügung zu haben, also etwa 4K Euro im Monat. Wobei ich nicht mit vollem Kapitalerhalt plane, sondern prinzipiell das Vermögen auch bis zu meinem Lebensende (mit einer gewissen Sicherheitsmarge) weitestgehend aufgebraucht werden kann.
Sollte ich beiden geplanten Reisen „den“ für mich perfekten Ort zum Leben finden, wäre auch Auswandern bzw. irgendwo im Ausland sich dauerhaft oder für die Wintermonate niederzulassen eine ernsthafte Option. Ziel für das Ausscheiden aus dem Berufsleben ist allerspätestens das 60. Lebensjahr, eigentlich aber schon schon einge Jahre früher oder mit Teilzeit in der letzten Phase. Rente dann so früh es eben geht ab 63.
 
Edit:
Nachdem ich mich die letzten Wochen auch durch mein Interview nochmal intensiv mit der Thematik beschäftigt und auch ein wenig rumgerechnet habe, habe ich mich entschlossen, Nägel mit Köpfen zu machen und mir einen konkreten Zieltermin für den Komplettausstieg aus dem Berufsleben zu setzen. Gewählt habe ich den 30.6.2023, also in etwa 2 Jahren, dann werde ich 55 Jahre alt sein.
In dem Zuge habe ich auch angefangen, mir Gedanken über eine sinnvolle Entnahme- und Aufzehrstrategie zu machen. Hierzu würde ich gerne sozusagen als Erweiterung dieses Interviews neben dem Kommentarbereich in den nächsten Tagen oder Wochen einen eigenen Thread im Freiheitsforum eröffnen, um meine Gedanken vorzustellen mit dem Ziel, dazu Meinungen und Ideen zur Gestaltung und Verbesserung vom Maschinisten und den Freiheitskämpfern hier zu erhalten.

 

  • Gibt es noch einen Rat, den Du den Menschen in Der Freiheitsmaschine gerne mitgeben möchtest?
Auch wenn es als Angestellter anfangs schwierig erscheint, sich ein nennenswertes Vermögen zu erarbeiten: Immer und auch bei Rückschlägen zielstrebig und beharrlich dranbleiben, mit der Zeit geht es dann immer besser und leichter voran.

 

Highway Nr1 Kalifornien Millionär Reise

 

Das war das Millionär Interview mit Paule. Der Millionär von Nebenan

Vielen Dank, dass Du hier im Interview und auch im Forum bei uns dabei bist!

Du zeigst eindrucksvoll, dass man sich auch ohne Unternehmertum und unzählige Jobwechsel ein siebenstelliges Vermögen erarbeiten kann, wenn man einige Punkte beachtet und sich nicht übermäßig zur Lifestyle Inflation hinreißen lässt.

 

Und jetzt Ihr

Welche Fragen habt Ihr an Paule und welche Hinweise und eigenen Erfahrungen könnt Ihr Ihm bezüglich Vermögensentnahme und seinem geplanten Ausstieg geben?

Schreibt dazu im Kommentarbereich und später diskutieren wir das Thema auch im Freiheitsforum.

Außerdem: Mach auch Du mit bei den Millionär Interviews, wenn Du Dir aus eigener Kraft ein Vermögen von min. 500.000 Euro aufgebaut hast.

Schreib dem Maschinisten unter: maschinist@freiheitsmaschine.com und sei dabei.

Neben dem Fakt den anderen hier etwas zurück zu geben, lernst Du durch das Interview selbst wieder Neues und kannst das Feedback für Deinen weiteren Weg nutzen.

Ich garantiere allen Teilnehmern dabei absolute Anonymität.

Gib Gas mit der Freiheitsmaschine und mach Dein Leben zu einem wunderbaren Abenteuer.

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