Freiheitskämpfer Interview 29 – Tim mit sechsstelligem Vermögen

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Freiheitskämpfer Interview 29 Tim VermögenIn unseren Freiheitskämpfer Interviews berichten junge Menschen, wie sie aus eigener Kraft vor Ihrem 35.ten Geburtstag ein sechsstelliges Vermögen aufbauen.

Sie berichten von Ihren Träumen und Plänen für ein selbstbestimmtes und freies Leben.

Und davon können wir alle etwas mitnehmen.

 

 

Heute schreibt uns Freiheitskämpfer Tim

Er hat sich in einem Alter, in dem ich nicht einmal wusste was genau eine Aktie ist, ein sechsstelliges Vermögen aufgebaut und das ohne Studium (oder vielleicht gerade deswegen? 😉 )

Das ist fantastisch und damit hat sich Tim viele Lebensoptionen erschaffen.

 

Und damit zum neuesten Freiheitskämpfer Interview

 

Servus Lieber Maschinist,
ich bin seit einiger Zeit Leser der Freiheitsmaschine und schaue nahezu täglich rein, ob es wieder neue, inspirierende Interviews gibt. Nun ist hoffentlich auch meins dran 😉
Ich war bisher nur passiver Leser und diesen Fakt möchte ich nun ändern und mich mehr mit gleichgesinnten Austauschen. Deshalb fange ich hier nun an bei den Interviews der Freiheitskämpfer.
Das Ausfüllen der Fragen hat mir Spaß gemacht und war eine super Möglichkeit, selbst zu reflektieren und dies zu dokumentieren.
Gruß, Tim

 

  • Wie alt bist Du (& der Partner falls vorhanden), wie lange seid Ihr schon zusammen und habt Ihr Kinder?
Ich bin 23 Jahre jung, befinde mich seit jeher in keiner festen Beziehung und muss daher sagen zum Glück (noch) keine Kinder.

 

  • Wo auf der Welt lebst Du / Ihr (in der Stadt oder auf dem Land)?
Mein Wohnsitz befindet sich in einem kleineren Dorf im schönen Bayern ca. 1 Stunde von der Landeshauptstadt entfernt. Aktuell wohne ich noch im Elternhaus wo ich mir Anfang des Jahres über der Garage eine kleine Wohnung mit Bad eingerichtet habe.

 

  • Wie sieht Dein bisheriger Lebensweg aus und welche beruflichen wie privaten Erfahrungen hast Du dabei gemacht?
Mein bisheriger Lebensweg ist relativ unspektakulär würde ich sagen, aber was noch nicht ist kann ja noch werden.
2014 habe ich die Realschule mit einem mittleren Ergebnis abgeschlossen danach startete ich eine Ausbildung zum Mechatroniker (nicht Kfz) bei meinem immer noch bestehenden Arbeitgeber.
Die Ausbildung konnte durch die guten Ergebnisse um ein halbes Jahr verkürzt werden. Die Abschlussprüfung schloss ich mit sehr gut ab, wofür ich dann vom damaligen CEO persönlich ein kleines Präsent und Glückwünsche erhalten habe, worauf ich im Nachhinein doch sehr stolz bin.
Nun arbeite ich seit 2017 als Elektriker in der Instandhaltung eines deutschen Autobauers wobei meine Tätigkeit mit dem Auto selber so gut wie nichts zu tun hat. Jedoch mit den automatisierten Anlagen die Komponente dafür herstellen. Meine Aufgaben bestehen hauptsächlich aus der Fehlersuche und Wartung der Maschinen. Wobei mich eher der Softwaretechnische Teil interessiert (SPS etc.).
Ende 2018 habe ich dann berufsbegleitend meinen Industriemeister in der Elektrotechnik Fachrichtung Automatisierungstechnik begonnen, welchen ich dann 2020 erfolgreich abgeschlossen habe.
Nun bin ich an einem Punkt, wie soll es nun weitergehen?
Die Intensionen der Weiterbildung zum Meister waren unteranderem, dass ich mich fachlich weiterbilde und dadurch mehr Möglichkeiten im Beruf bzw. zu einer weiteren Fortbildung habe.

 

  • Wie hoch ist Dein / Euer aktuelles jährliches Nettoeinkommen. Wie hat es sich entwickelt und wie sieht die weitere Entwicklungsmöglichkeit in Deinem Bereich aus?
2021 lag mein Netto-Gehalt bei ca. 28.000€ Netto Grundgehalt (45.000€ Brutto) und durch Schichtzulagen und Sonderzahlungen sind es ca. 37.500€ netto (ca.60.000€ Brutto). Zusätzlich kamen ca. 1400€ Dividenden, 2000€ Steuerrückzahlungen und 2000€ Meisterbonus dazu.
In meiner aktuellen Anstellung gibt es noch ein bisschen Potenzial nach oben und durch mögliche Stellenwechsel denke ich ist das Potenzial in einem deutschen Börsennotierten Großbetrieb ziemlich hoch.

 

  • Würdest Du Deine / Eure berufliche Tätigkeit anderen Menschen empfehlen, wenn es um die Punkte Einkommen, Entwicklungsmöglichkeiten und persönliche Erfüllung geht und was sind die Gründe dafür?
Also bisher würde ich sagen das sich dieser Weg in Punkto Einkommen und Entwicklungsmöglichkeiten lohnt, wenn man fleißig am Ball bleibt und sich weiterbildet.
Im dritten Punkt, der persönlichen Erfüllung würde ich sagen naja nicht zu 100%. Ich kann sagen, dass ich schon gern in die Arbeit gehe auch wenn man mal Tage dabei hat die ziemlich stressig verlaufen. Aber im Gesamtpaket aus Freizeit, Gehalt und Sonderleistungen kann ich mich nicht beschweren. Mit 30 Tage Urlaub und 35h Vertrag mit 38,75h Arbeitsstunden die Woche plus vereinzelt Wochenendeinsätzen komme ich im Durchschnitt auf 50 freie Tage im Jahr.

 

  • Wie hoch sind Deine / Eure aktuellen jährlichen Ausgaben und in welchen Bereichen schränkst Du Dich ein, um eigenes Vermögen aufzubauen?
Die Ausgaben tracke ich jetzt seit zwei Jahren, es handelt sich aber nur um ungefähre Angaben und komme hierbei auf ca. 16.000€ netto im Jahr also eine Sparquote von knapp 60%.

 

  • Haushaltsgeld/Miete sind mit 300€/Monat recht niedrig was daran liegt, dass ich wie oben erwähnt quasi noch zuhause wohne.
  • Ein weiterer größerer Faktor bei den Ausgaben ist die Mobilität mit auch grobe 300€ / Monat, also Sprit, Versicherung und Reparaturen. Bei dem Auto handelt es sich um ein 18 Jahre alten 3er BMW der mich vor 3 Jahren 1.500€ gekostet hat. Denn das Auto hat für mich keinen großen Stellenwert, sondern eher nur die Funktionalität.
  • Unter dem größten Anteil von 550€ / Monat zähle ich die ganzen Lifestyle und Freizeit Ausgaben, wie z.B. Urlaub, Essen gehen, Netflix, Hobbys etc.
  • Dann kommt noch ein Teil Versicherungen von 150€ / Monat mit BU, Unfallversicherung und Gewerkschaftsmitgliedschaft.

 

  • Wie hoch ist Dein / Euer aktuelles Vermögen, wie hast Du es investiert und was möchtest Du in Zukunft dabei noch besser machen?

 

  • Depotwert der Aktien und ETF’s ist im Moment bei 108.600€ bzw. 76.200€ Einstandswert.

 

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  • Notgroschen/Tagesgeld liegt bei 7.500€
  • Darlehen an Vater 3.000€
  • In P2P Kredite 4.000€
  • Des Weiteren eine kleine Position an Silbermünzen welche ich über die ganzen Jahre zu besonderen Anlässen geschenkt bekommen habe, diese schätze ich auf 1.250€
  • Mein Arbeitgeber bietet zusätzlich zu Mitarbeiteraktien auch eine betriebliche Altersvorsorge an hierbei ist das Guthaben bei 16.185€.
  • In Summe komme ich dann auf ca. 108.135€ Netto- und 140.535 Bruttovermögen.

 

  • Hast Du ein bestimmtes Vermögensziel?
Nein ein bestimmtes Vermögensziel habe ich mir noch keines gesetzt. Ich will nur nicht bis an die gesetzliche Rente (oder was auch immer ich im Jahre 2061 bekomme) vom Arbeitgeber abhängig sein und nur für die langersehnte Rente mein Leben lang hart schuften.
Das soll lieber mein Geld für mich übernehmen.

 

  • Welche weiteren Lebensziele hast Du. Wo und wie möchtest Du Leben und was treibt Dich aktuell besonders an?
Schwierige Frage. Beruflich sehe ich mich aktuell nicht als Person die groß Karriere machen möchte.
Kann sein, dass dies mein “jugendlicher Leichtsinn” sagt, der zurzeit eher mehr Zeit mit Hobbys, Freunden, Berge und Reisen verbringen will.
Ein Ziel von meinem “jugendlichem Leichtsinn” ist es auf alle Fälle, viel von der Welt zu sehen und daher bin ich im momentan am Überlegen, ob ich ein Sabbatical oder mit Urlaub + Stunden ein paar Monate “Pause” mache.

 

Freiheitskaempfer Interview 29 Tim Karibik Vermoegen

 

Auf alle Fälle strebe ich eine finanzielle unbeschwerte Zukunft an und da wir wissen, dass Geld allein nicht glücklich macht aber es ein verdammt mächtiges Vehikel ist, versuche ich so viel Spaß wie möglich im Leben zu haben und deshalb würde ich sagen, ist der Name Freiheitskämpfer doch recht treffend.
Des Weiteren habe ich mich mit dem Thema Zukunft, also bis auf meine finanzielle Vorsorge, noch nicht beschäftigt z.B. Eigenheim, Familie etc.

 

  • Was sagt Dein Umfeld generell zu Deinen Plänen und wirst Du dabei unterstützt?
Ich muss ehrlich gestehen, damit habe ich mit so gut wie noch keiner Person geredet, da viele meiner Freunde bzw. Bekannten leider sich nicht mit dem Thema Finanzen beschäftigen wollen oder noch nicht beschäftigt haben.
Allerdings wissen ein paar Leute Bescheid, dass ich in Aktien investiere. Aber für die meisten sind Aktien Teufelszeug und nur Zockerei.
Ich habe Ihnen gesagt, dass sie z.B. in ETF’s investieren können aber was Sie nicht kennen, kann ja nicht gut bzw. seriös sein. Da ich ja selber noch jung und dumm (@Willi Astor) bin können Sie mir dahingehend noch kein Vertrauen schenken glaube ich.
Habe zudem noch ein bisschen Respekt vor dem meist zutreffenden deutschen Neid-Mindset und daher habe ich nicht großartig über mein kleines Vermögen gesprochen.
Des Weiteren ist gefühlt jeder meiner Freunde und Familie der Meinung, Hausbauen, Kinder bekommen und arbeiten bis zur Rente dann hat man es endlich geschafft und kann das machen was man schon immer tun wollte.

 

  • Gibt es noch etwas, dass Du den anderen Freiheitskämpfern mitgeben willst?
Das man sich in jungen Jahren bereits mit dem Thema Finanzen beschäftigen soll, da dieses Thema doch eine ziemliche Kraft hat und man früh anfangen soll den Schneeball ins Rollen zu bringen.
Außerdem will ich hiermit zeigen, was in jungen Jahren auch mit nicht viel Aufwand und keinem Erbe oder wohlhabender Familie erreichbar ist.
Eher im Gegenteil war Geld früher bei uns zu Hause meistens ein Streitthema und zu viel war nie da. Das finanzielle Wissen war bei meinen Eltern also nicht so vorhanden.
Letztes Jahr habe ich z.B. meinem Vater 10.000€ zum Kauf eines Campers geliehen, welchen ich natürlich auch verwenden darf und auch schon für Kurzurlaube beansprucht habe, aber ich bin schon dran meinen Eltern dahingehend ein wenig zu informieren.
Meine Mutter hat mittlerweile einen monatlichen ETF Sparplan, worauf ich doch schon stolz, dass sie mir das Vertrauen schenkt und diesen Schritt von Geld ausgeben zum Investieren gegangen ist.
 
So das soll es nun gewesen sein, ich hoffe die Antworten lassen sich einigermaßen lesen, denn Deutsch war eigentlich nie meine Stärke (Abschlussprüfung war mit einer 5 nicht so prickelnd).
Zum Schluss möchte ich dem Maschinisten und all den Beteiligten der Interviews für die zahlreichen Inspirationen danken und mich auf die Feedbacks freuen.
Meace!

 

 

Das war das Freiheitskämpfer Interview mit Tim

Prima, dass Du hier dabei bist und herzlichen Glückwunsch, was Du in Deinem jungen Alter schon erreicht hast!

Wie gesagt, war ich in Deinem Lebensabschnitt bezüglich Vermögensaufbau nicht einmal ansatzweise dort, wo Du gerade bist. Du hast Dir damit eine wunderbare Basis für Deine eigene Zukunft erschaffen.

Super auch, dass Du versuchst, Deinen eigenen Eltern weitere Finanzkenntnisse zu vermitteln und Ihr Leben zu verbessern.

 

 Und jetzt Ihr

Welche Fragen oder auch Ratschläge habt Ihr an Tim.

Schreibt dazu gerne im Kommentarbereich.

Außerdem mach auch Du mit bei den beiden Interviewreihen der Freiheitskämpfer oder den Millionär Interviews. Schreib dem Maschinisten unter: maschinist@freiheitsmaschine.com und sei dabei.

Neben dem Fakt den anderen hier etwas zurück zu geben, lernst Du durch das Interview selbst wieder Neues und kannst das Feedback für Deinen weiteren Weg nutzen.

Ich garantiere allen Teilnehmern dabei absolute Anonymität.

Und bei der großen Freiheitskämpfer Community sind natürlich alle Menschen eingeladen, die Ihr Leben verbessern und neue Dinge lernen möchten.

Gib Gas mit der Freiheitsmaschine und mach Dein Leben zu einem wunderbaren Abenteuer.

50 thoughts on “Freiheitskämpfer Interview 29 – Tim mit sechsstelligem Vermögen”

  1. Du sprichst von dem deutschen Neid-Mindset bei einem 100k Depot. Gibt es wirklich Leute die neidisch auf ein 100k Depot sind?
    Warum schenkst du deinem Vater die 3k nicht? Wenn ich schon lese “Darlehen an Vater” dann sagt das viel über die Familienstruktur aus. Naja nichts für ungut

    1. Du bestätigst mit Deinem Beitrag Tim´s Aussage der Neidkultur.

      Ein 23 jähriger (!) junger Mensch aus einem Elternhaus ohne Finanzbildung erschaffft sich aus eigener Kraft in wenigen Jahren ein gut angelegtes sechsstelliges Vermögen –

      Und das ist Dein Kommentar.

      1. Dito, mMn unnötig abgehober Kommentar.

        100 k mit 23 sind eine großartige Leistung und eine stolze Summe, die mit absoluter Sicherheit nur eine prozentual kleine Menge an Leuten in Deutschland überhaupt aufweist (Immobilien mal ausgeklammert), und in dem Alter dürfte das wohl kaum der Fall der sein, sofern nicht aus reichem Hause oder durch Erbe.

        @Tim:

        Super, mach einfach weiter so.
        Versuche dir zudem, eine stabile Partnerschaft aufzubauen, evtl auch mit Kindern. Bei dem starken Finanzmindset gehst du das dann nämlich wesentlich entspannter an, als wenn man jeden Cent in einer Familie 3x umdrehen muss.

        Meine Empfehlung an dich wäre es (wie du bereits selbst überlegt hattest), dass du einen gewissen Teil deiner Finanzen einsetzt, um die Welt zu sehen und Eindrücke und Erfahrungen sammelst; diese kann dir keiner nehmen und du “zerrst” davon ein Leben lang.
        VG

        1. Danke für deine Worte.

          Das ist auf alle Fälle ein anzustrebendes Ziel.

          Da habe ich 2019 schon Blut geleckt als ich für 3 Wochen alleine nach Thailand geflogen bin, so etwas wäre für 2022 auch wieder ein Ziel ein paar Wochen zu verreisen sofern es die Lage zulässt.

          Gruß

    2. Danke für dein Kommentar.

      Naja das waren halt meine Gedanke bzw. Bedenken ob es so ist oder nicht weiß ich nicht.

      Gute Idee war auch so ähnlich angedacht, aber es wurde mir so vorgelebt seine Schulden zu begleichen.
      Außerdem schicke ich da ja keien Geldeintreiber vorbei sondern er gibt mir bei Gelegenheit Geld und das notiere ich halt um den Überblick zubehalten, was ich eben Darlehen genannt habe.

    3. Ich meine mich zu erinnern, dass 50% der Deutschen kein oder negatives Vermögen haben.
      Selbstverständlich sind viele Leute auf 100k Vermögen neidisch.

      Ich finde nichts verwerflich daran seinem Vater ein Darlehen zu geben. Es gibt keine Verpflichtung Geld zu verschenken und vielleicht will das der Vater auch gar nicht. Dein Kommentar ist einfach vermessen.

      1. Ja das waren auch meine Gedanken als ich den Kommentar gelesen habe.

        Wurde zwar von mir noch nicht angesprochen aber denke das er es vermutlich garnicht will.
        Deswegen finde ich es auch nicht gut gleich über die “Familienstruktur” zu urteilen.

    4. Hallo Leute, ich muss mich aufrichtig für meinen Kommentar entschuldigen. Nach euren Reaktionen und einem Tag Abstand konnte ich den Kommentar nochmal reflektieren. Sorry Tim !!

      1. Kein Problem, war nur kurz verwundert ob ich da bei dir einen Nerf getroffen habe oder das Interview einfach zu überheblich geschrieben habe o.Ä.
        Aber die nachfolgenden Kommentare haben mich dann doch beruhigt.

        Freue mich das du “Einsicht” zeigst und dich entschuldigst, Merce!

  2. Danke für den tollen Interviewbeitrag Tim! Du bist das beste Beispiel, das es auch ohne Studium in jungen Jahren gelingt mit der richtigen Einstellung.

    Ich bin zwar zwei Jahre älter wie du, aber Weiterbildung ist und bleibt auch bei mir der Schlüssel zum Erfolg! Ein klassisches Studium habe ich nie absolviert.

    Rein aus Interesse: Wie sieht dein Aktien- und ETF-Depot aus? Willst du uns dazu noch weitere Angaben machen?

    Liebe Grüsse
    Schweizer-Minimalist

    1. Danke dir Schweizer-Minimalist.

      Ja genau das ist auch meine Meinung.

      Gern, die Einzelaktien betragen ca. 90k Wert und diese teilen sich in 55% Wachstums- und 45% Dividendenaktien auf.
      Die ETF’s betragen 18k aber auf diese wurde in der letzten Zeit mehr investiert als in Einzelwerte und dies möchte ich auf momentan beibehalten.

      Könnte auch sofern das erlaubt ist mein Depot inform von dem Programm Parqet hier teilen.

      Gruß
      Tim

  3. Interessantes Interview und Top Leistung mit 23 Jahren. Glückwunsch dazu. Mir gefällt deine Einstellung und Zielstrebigkeit. Wenn Du weiter so am Ball bleibst, sollte nicht viel schiefgehen.
    Beste Grüße
    Meex

      1. Hallo Tim,

        auch von mir großen Respekt! Ich bin fast 32 und habe – dank Zivildienst, Ausbildung und Studium – deutlich später begonnen. Mein Brutto ist auf dem selben Level wie deins und die selben Sportarten betreibe ich auch. Mein Depot reicht dementsprechend noch nicht für diese Reihe (z.Z. 74k), vielleicht klappt es aber vor dem 35. Geburtstag. Ich persönlich finde es schön, auch “durchschnittlich” verdienende Menschen hier zu sehen. Das motiviert mich nochmal zusätzlich.

        Ich hätte wohl gute Chancen, die Karriereleiter weiter aufzusteigen und mehr zu verdienen – allerdings merke ich, dass aktuell 45h Arbeit + ca. 12h Pendeln / Woche für mich so viel Belastung ist, dass ich lieber auf dem Gehaltslevel bleibe und versuche, mein Leben mehr zu genießen (dafür benötige ich nicht viel, da ich sehr günstig wohne trotz Innenstadt-Lage) und meine Hobbies nicht die Welt kosten.

  4. Gut gemacht Tim, in dem Alter…da können nicht Viele mithalten,
    Alles Gute Dir.
    Kommentare wie von Heisenberg finde ich einfach nur abscheulich.

    1. Danke Annabella.

      Abscheulich würde ich jetzt nicht direkt sagen aber musste auch überlegen was ich auf die Worte antworten soll bzw. was ich daraus mitnehme soll.

  5. Super Leistung. Mit 23 Jahren war ich vielleicht bei ….

    mich würde mal die Meinung von Dir bzw. der Community interessieren:

    Ist es realistisch, das du mit 30 Jahren bei 1 Million bist?

    schöne Grüße

    leansoccer

    1. Danke,

      Puhh ich denke es könnte sich vielleicht ausgehen jenachdem was die Börsen machen aber stellt für mich aktuell persönlich kein Ziel da.

      Gruß
      Tim

    2. Ich habe mal kurz den Rechner angeschmissen.
      140.000€ Anfangskapital, 1750€ Sparrate pro Monat. 7% Rendite.
      7 Jahre Laufzeit. Keine Steuer.
      Ergebnis sind 413.434,61€.

      Die 1 Mio. hätte man unter diesen Parametern nach 16 Jahren, also noch vor dem 40.sten Lebensjahr.

      Coole Vorstellung wie ich finde. 🙂

  6. 2014 – ausbildungsbeginn
    2017 – ausbildung beendet
    2021 – 76.200 € einstandswert und 16.000 € sparquote

    annahme:

    76.200 € / 16.000 € = ca. 4,75 Jahre investiert

    ahja…

    1. Vielleicht hat er ein bisschen was geschenkt bekommen und schon während der Ausbildung mit dem Sparen angefangen. Das kommt doch genau hin, was gibt es an seinen Angaben zu zweifeln? Auf mich macht Tim einen bodenständigen und authentischen Eindruck und ich bewundere seine Zielstrebigkeit.
      Und zum deutschen Ausdruck/der Rechtschreibung: Man kann ein paar Dinge verbessern (das hätte vielleicht der Maschinist übernehmen sollen), aber so schlimm ist es nicht, da Tim sich klar ausdrückt. Also zunächst mal Respekt, und keine Zweifel und keinen Neid!

      1. Das ist richtig ich habe immermal bisschen was geschenkt bekommen aber keine nenneswert Hohe Beträge.
        Geld spare ich wie schon vermutet seit der Ausbildung und meine früheren Geldgeschenke von Geburtstagen etc. wurden auch auf ein Konto eingezahlt, welches ich dann seit Anfang 2017 investiert habe.

        Bezüglich dem Rechtschreibung habe ich ja schon im Interview hingewiesen, das dies nicht meine Paradedisziplin ist:D

    2. Da muss ich leider meiner nicht 100% genau getrackten Sparquote die Schuld geben, war nur eine ungefähre Annahme.
      Was ich allerdings Schwarz auf Weiß sehe ist der Einstandswert meiner Investitionen.

      Machst ja deinen Namen alle Ehre, aber das ist schon gut so man soll nicht immer alles glauben was im Netz steht;)

    3. korrektur, durch einen lesefehler meinerseits

      2021 ca. 25.700 € gespart, NICHT 16.000

      annahme:

      76.200 € / 25.700 € = ca. 2,9 jahre

      ahja 2….

      1. Hier kannst du sehen was rauskommt wenn ich ziemlich alle Abrechnungen in ein Programm einfüge.
        Wenn man das so sieht ganz schön viel ge- und verkauft..

  7. Hallo Tim,
    ich gratuliere zur super Leistung und super Sparquote.

    BU hätte ich nicht abgeschlossen aber das muss halt jeder für sich entscheiden. Das wurde in der Freiheitsmaschine ja auch schon öfters diskutiert.

    Ich schliesse mich dem Schweizer Minimalisten an und würde auch gerne deine Depotstruktur sehen.

    Jedenfalls scheinst du zielstrebig zu sein und wirst sehr gut durchs Leben kommen, wenn du so weiter machst.

    Schöne Grüsse
    Max

    1. Danke Max.

      Aus welchem Grund hättest du keine Abgeschlossen?
      Ich habe meine ich glaub mit 17 oder 18 abgeschlossen, da wurde mir von meiner Mutter und natürlich der Versicherung empfolen. Finde es aber aktuell auch noch wichtig mMn.

      Depot gern über den Link weiter unten;)

      Naja das wäre so der Plan, aber vielleicht ist es wie beim Reisen, besser nicht zu viel Planen um Spontan zu bleiben?!
      Deshalb gefallen mir heutzutage die Gedanken ein Haus zu bauen und mir eine “Fußfessel” anzubinden eher nicht so sehr auch wenn das in meinem Umfeld der normle Weg wäre.

      Aber zu meinen Freunden sag ich schon immer ich bin nicht ganz normal:D

      Grüße

      1. Hallo Tim,
        ich habe keine BU, weil die Versicherung nicht bezahlen will, wenn es um die Wurst geht.
        Im Handelsblatt war z.B. vor vielen Jahren ein guter Artikel einer Ex Mitarbeiterin, die das bestätigt hat.
        Schau dir mal an, was passieren muss, damit deine Versicherung bezahlt.
        Leuten mit niedrigem Risiko wird immer gerne eine BU aufgeschwatzt und Leute mit Risikoberufen bekommen gar keine.

        Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich nicht so der Versicherungskunde bin. Das Leben hat einfach Risiken und man kann nicht alles versichern.

        Am besten ist, wenn man Geld gespart hat und im Notfall selbst bezahlen kann was man braucht.

        Eigentlich brauche ich nur eine Krankenversicherung und eine private Haftpflicht.

        Schöne Grüsse
        Max

  8. Herzlichen Glückwunsch zum Erreichten @Tim! Und weiterhin viel Erfolg – aber vergiß in deinem zarten Alter auch den Spaß nicht. Du kannst ihn dir durchaus leisten, wenn du “dein Ding” gefunden hast – das ist doch Freiheit, wie sie im Buche steht.
    Lass dich nicht beirren und geh deinen Weg weiter!#

    P.S: Kann es sein, dass ich schonmal irgendwo ein Interview von dir gelesen habe, bei Tim Schäfer?

    1. Danke, ja der Spaß kommt vielleicht kürzer aber definitiv nicht zu kurz.
      Unternehmungen mit Freunden , Reisen, Festivals, Hobbys etc.

      Hmm mein Ding, ich glaub das es aktuell eine gute Lösung ist mit den ganzen Faktoren, also Beruf Hobbys Freunde. Aber das non Plus ultra würde ich es nicht nennen.

      Nein das ist nicht von mir kannst mir, aber gern einen Link zukommen lassen würde mich interessieren.

      Gruß
      Tim

  9. Klasse Leistung, Tim!

    In so jungen Jahren schon so viel gespart zu haben ist ordentlich.

    Beruflich bist du ja durch dein Engagement schon gut aufgestellt. Und durch den abgeschlossenen Meister hast du jetzt ja auch wieder etwas mehr Freizeit.

    Urlaube sind eine gute Idee und ich fand diese auch immer sehr bereichernd. Privat kannst du dich ja auch noch nach erfüllenden Hobbies umschauen.

    Bist du denn in der Region stark verwurzelt (Familie/Freunde) und möchtest dort bleiben? Oder würde es für dich auch in Frage kommen in nächster Zeit z.B. in eine größere Stadt auszuziehen?

    1. Danke Dustin!

      Das stimmt wobei mir der Meister auch nicht allzuviel Zeit geraubt hat aber trotzdem war es einmal im Monat ein Samstag den ich in der Schule verbracht habe.

      Da stimme ich dir zu, am meisten hat mich meine 3 Wöchige Reise nach Thailand bereichert aber eben nicht die “Saufurlaube” nach Rimini etc. (musste auch sein;)
      Für nächstes Jahr wäre auch wieder ein oder zwei größere Reisen geplant, mal schauen was Corona so macht..

      Bezüglich Hobbys habe ich schon welche für die ich gern meine Zeit “opfere”, also mal Sport allgemein mit Laufen, Rad fahren, Bouldern, Kegel (Ligabetrieb) und bisschen Bodyweight-Training. Desweiteren bin ich Sommer wie Winter gern in den Bergen, was aber leider immer min. 2h Fahrt verbunden ist.

      Die letzte Frage würde ich mit Ja beantworten, da es in so einem kleinen Dorf doch eher familierer also jeder kennt jeden zugeht und ich in 3 Vereinen bin und bei einem in der Vorstandschaft. Jedoch bin ich da aktuell noch unentschlossen wie die Zukunft aussehen soll.

      Gruß
      Tim

  10. Hi Tim, viele Grüße in meine alte Heimat Bavaria und krasses Interview von dir. Mir gefällt an deiner Vorstellung, dass du sehr klar den Karriereweg eingeschlagen hast, aber genau so sehr auf sie freien Tage und ein ausgewogenes Work-Life achtest. Ich kann dich nur ermutigen, einige Zeit ins Ausland zu gehen und neue Eindrücke zu sammeln und nicht wie manche Landsleute des Freistaates in Gefahr zu laufen, “engstirnig” zu werden und sich in Traditionen festzufahren. Habe noch ein paar Fragen:
    – welche Silbermünzen hast du als Geschenk erhalten?
    – hast du vor ETFs und Einzelaktien gleich zu gewichten?
    – haben die ersten 100k etwas geändert / du h bestärkt und wie war es für dich?

    1. Danke Natman viele Grüße zurück!
      Kann man so sagen, dass ich ihn eingeschlagen habe aber da kommen doch teilweise wieder so Gedanken warum sollte ich es so machen und nicht einfach den Hauptfokus aufs Private zu legen.

      Meinst du beruflich ins Ausland oder in Form von “Urlaub”?
      Und ja wie ich finde ein guter Kommentar mit dem zu engstirnig zu werden, was ich bei manchen Kollegen schon feststellen kann wo ich mir immer sage so will ich eigentlich nicht werden. Also zu den klassischen Grantlern wie man bei uns sagen würde:D
      Dazu muss ich sagen war meine Reise, auch wenn es “nur” 3 Wochen waren, gut fürs “Mindset”, da hat man gesehen wie die Leute auch ohne großen Statussymbole etc. glücklich sind (von Außen zumindest).

      • Dabei handelt es sich um Sammelmünzen meine ich, also so Silber-Gedenkmünzen mit 10DM oder 10€ Wert handelt. Was sie allerdings genau Wert sind weiß ich nicht.
      • Ich denke, dass ich den ETF Anteil weiter hochfahre ohne das ich groß umschichte, da man mit der Zeit einfach einsichtiger wird das es mit ETF’s einfacher ist bei ziemlich identischer Rendite. Aber trotzdem möchte ich mich nicht komplett von Einzelaktien trennen.
      • Also die Reine Marke 100k nicht viel würde ich sagen (Außer das ich hier im Freiheitskämpfer-Interview mitmachen konnte;), aber es gibt natrülich Sicherheit und durch die Gewissheit nicht jeden Cent umdrehen zumüssen gibt es einem Freiheit.
      • Bestärkt das ich mich mal bezüglich eines Sabbatical zu informieren, allerdings wurde das noch nicht kommuniziert.
      1. Sabbatical ist immer gut zur Orientierung oder auch für später. Und Eindrücke, die man nicht vergisst. Zu den Münzen da kommt es darauf an, welche Motive es sind und welche Prägequalität sie sind (polierte Platte oder Standard). Bei mehr Fragen dazu haben wir einen Edelmetalle Bereich hier 🙂

    1. Danke für den Link zum Portfolio.
      Nach meiner Leseart hat Dein Kern ca. 7,3% (MSCI World) und Deine Satelliten 92,7%. Von einem “klassischen” Core Satellite bist Du noch etwas entfernt. Selbst wenn man alle ETF zusammenzählt sind das vielleicht 16-17% als Kern. Meiner Meinung nach hast Du ein “Kraut und Rüben” Aktienportfolio mit vielen verschiedenen Titeln (Du hast den Begriff ja selber verwendet) und einer kleinen sich überlappenden Beimischung aus ETFs 😉
      Das kann für Dich das richtige Vorgehen sein, je nachdem welche Strategie Du verfolgst. Meine Vermutung wäre allerdings, dass sich das bei Dir mit der Zeit so angesammelt hat.

      In Summe sind 44 Einzelpositionen schon eine ziemliche Hausnummer. Wenn ich mir Deine Handel, bzw. Verkaufhistorie anschaue sind hier ja nochmal ca.26 Titel enthalten. Auf ca. 108.000 Euro Volumen sind das m.E. verdammt viele Einzelpositionen. Dabei hat ein Großteil der Positionen nur einen ganz kleinen Einfluss auf Dein Depot (Anteil <2%) und Du wirst Dich vermutlich schwertun alle Aktien im Blick zu behalten.

      Was ist denn Dein Ansatz im Portfolio? Möchtest Du ein Dividendendepot aufbauen, ergänzt um einzelne ETF? Oder möchtest auch kurzfristiger handeln? Oder geht es Dir um Wachstumwerte? Wenn ich Dein Depot ansehe, finde ich nämnlich aus jeder Kategorie Aktien hierfür.

      Mein Tipp an Dich wäre mir eine klare Strategie für das Depot zu überlegen, diese aufzuschreiben und dann einmal aufzuräumen, auszumisten und zu rebalancen (außer deine Strategie hat als Ziel genau so ein Depot wie es gerade sich darstellt). Wir können gerne die Diskussion hierzu auch hier oder im Forum führen, wenn Du das möchtest. Sorry für die direkten Worte.

      PS: Es ist immer leicht Tipps zu geben. Ich neige selbst auch immer wieder zu Kraut und Rüben im Portfolio 😉

      1. Danke für die wahre Kritik am Depot und wie du schon selber sagst es ist immer leicht anderen tipps zu geben so gehts mir auch:D

        Und habe ja erwähnt das ich die Investitionsquote für die ETF’s erst in letzter Zeit hochgefahren habe.

        Bin bei Einzelaktien immer hin und her gerissen, da Dividende schon immer aktraktiv ist aber dann sehe ich halt die Rendite von denn Tech-Wachstumswerten das kann man nicht vergleichen.

    2. Danke fürs teilen. Ganz schön viel Tech 🙂
      Ich stimme vic zu. Er hat Recht…. und auch ich habe ein Kraut und Rüben Portfolio…. unsere GmbH auch.
      Ich versuche inzwischen nur noch ETFs zu kaufen. Bei Aktien fällt es mir sehr schwer einen Verkaufszeitpunkt zu bestimmen.

  11. Hi Tim,

    Glückwunsch zu dem, was du schon erreicht hast! Ganz neidfrei und einfach voller Bewunderung.

    Mit 23 hielt ich Aktien selbst noch für Teufelszeug und war dabei mich zu fügen, dass man halt sein Leben lang arbeiten muss usw. Wenn du das Mindset nicht von zu Hause mitbekommen hast, woher kommt es dann bei dir? (falls du das schon geschrieben hast, sorry) Ich hab immer das Bedürfnis, die Teenies in meiner Umgebung für das Thema zu sensibilisieren, weiß aber nie so richtig, wie. Daher die Frage, wie bist du drauf gekommen mit 17?

    Nochmal Glückwunsch, und danke fürs Teilen!

    1. Servus danke dafür^^

      Also das sparsam sein war ich irgenwie schon immer gewohnt. Habe dann selber, mit 14 Jahre glaub ich war das, Zeitung am Wochenende ausgefahren und da erstes Geld verdient. Im Nachhinein war vielleicht das Geld nicht das wertvollste, eher das Gefühl zu Geld wenn man es sich selber erarbeiten muss und die Disziplin am Freitag nach der Schule bereits die Prospekte zu sortieren und sich nicht gleich vor einen Bildschirm zu setzten.
      Habe witziger Weiße in Computerspielen auch immer eher viel gespart und seltene Dinge sogut wie nie eingesetzt weil ich es nicht verschwenden wollte:D

      Dann mit den Aktien, das weiß ich auch noch gut wies angefangen, da hat ein guter Freund der gleichzeitig mit mir lernte gesagt er habe sich jetzt EON Aktien gekauft. (Ende 2016 bei ca. 6€)
      Ich dachte mir nur so was sind Aktien und warum sollte man da Geld reinstecken aber irgenwie hat es da die Interesse geweckt.
      Auch wenn es am Anfang eher um die Zockerei und Spaß ging. Dann habe ich mich im Internet über das Thema schlau gemacht und eingelesen. Das man da sowas wie Dividenden bekommt war für mich dann auch sehr interessant.

      Mein 1. Kauf waren dann 15 Stück vom MSCI World zu je 47,27€ (Hab eigentlich solide angefangen). Da war ich schon 18 aber noch in der Lehre. Dann habe ich ein paar Einzelaktien gekauft EON, Fresenius, BMW etc. , da war der Home Bias noch stark present und US Aktien kammen erst garnicht Infrage.

      Mitte 2017 als ich dann Ausgelernt war und montalich mehr zur Verfügung hatte starteten auch schon die ersten Sparpläne und habe so ca. 1000€ Investitionssumme.

      Habe dann am Anfang trotzdem “leider” relativ viel gezockt und gehandelt (der Bank hats bestimmt gefreut..).
      Aber habe mich immer mehr eingelesen also inform von Bücher, Blogs und Youtube Videos.

      Ende 2018 wurden dann auch das erste mal meine Nerven getestet und das Depot rutschte 2.500€ in die Miese was rund 10%- entsprach.
      Habe da auch bisschen was verkauft aber das meiste Behalten und per Sparpläne weitergekauft. usw.

      Bezüglich Mindset würde ich sagen hab ich schon was aus dem Elternhaus mitgenommen, das mit dem Geld investieren/zocken habe von einem Freund mitbekommen und selbst interesse entwickelt und mich das Thema reingearbeitet.
      Ich denke anschauliche Beispiele (Zinseszins) und so Sachen wie Dividende, also das man dafür nichts machen muss ist für mich schon recht spannend gewesen.

      Gruß Tim

  12. Das klingt alles super, mach weiter so. Dass du zu Hause wohnst und an deine Eltern eine kleine Miete zahlst, ist doch eine win win Situation für beide Seiten. Deine Einstellung zim Auto finde ich gut und ich denke mit einem alten BMW kommt man in Bayern auch nicht schlecht an.
    Einzig deine Sparquote wäre mir etwas zu hoch. Wenn dir keine vernünftigen Verwendung für mehr Geld einfällt, go for it. Wenn es aber Verzicht bedeutet, frage dich mal wozu das ganze.

  13. Finde es toll mit so jungen Jahren schon so weit zu sein. Ich bin “erst” mit 29 Jahren das erste Mal 6 Stellig gewesen. Der Traum finanziell unabhängig zu werden war schon länger da, aber der Anfang war schwer. Habe praktisch auch erst mit 24 Jahren angefangen konseqent zu sparen und zu investieren. Ein gutes Gehalt und die Ausgaben auf ein niedriges Level zu halten (habe nicht das Gefühl auf etwas zu verzichten) waren der Schlüssel.

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