Freiheitskämpfer Interview 27 – Die Allrounder

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Interview Vermögensaufbau AllrounderDie Freiheitskämpfer Interviews – Menschen bis 35 & mit selbsterschaffenem sechsstelligen Vermögen berichten über Ihre Motivation, Ihren Lebensweg und Ihre Träume für ein freies und selbstgestaltetes Leben.

Heute schreiben uns die Allrounder.

Beide haben in Ihren Berufen ordentlich Gas gegeben und sich mit zwei DAX-Konzerngehältern in eine sehr gute Position gebracht.

 

Los geht’s

 

Hallo Zusammen!
Wir haben mit Aufmerksamkeit die Interviews der Freiheitskämpfer und Millionäre gelesen. Die Vielfalt der Werdegänge und die cleveren Wege der Einzelnen haben uns beeindruckt!
Wir sehen unseren Weg dagegen eher als gewöhnlich und “normal” in Bezug auf das eingegangene Risiko an. Die Interviewfragen haben uns zum Nachdenken und Diskutieren angeregt.
Nebenbei verbesserten wir auch noch unsere Excel-Fertigkeiten 🙂
Manche Erkenntnisse waren hierbei negativ, wie z.B. unser Haushaltsbuch, das wir mit der App Finanzguru erstellten.
Positiv hingegen war die Erkenntnis des bisher Erreichten, sowie die mögliche Entwicklung unseres Depots.
Viele Grüße,
Die Allrounder

 

Die Allrounder Interview Vermögensaufbau Urlaub

 

  • Wie alt seid Ihr, wie lange seid Ihr zusammen und habt Ihr Kinder?
Meine Partnerin ist 26 Jahre und ich bin 31 Jahre alt. Wir bilden seit 2 Jahren ein kinderloses Paar, können uns Nachwuchs jedoch sehr gut vorstellen.

 

  • Wo auf der Welt lebt Ihr (in der Stadt oder auf dem Land)?
Seit 2016 bewohne ich eine Eigentumswohnung in einer norddeutschen Großstadt. Vor 1,5 Jahren ist meine Partnerin mit eingezogen. Niemanden über uns wohnen zu haben und zu Fuß zur Arbeit, ins Restaurant oder einfach mal so für kleine Besorgungen in die Stadt zu gehen war uns wichtiger als rationale Kennzahlen.
Aktuell bauen wir im benachbarten Stadtteil ein Einfamilienhaus – auch hier handeln wir nicht unbedingt 100% rational, sondern verwirklichen unseren Traum vom Haus.

 

  • Wie sieht Dein bisheriger Lebensweg aus und welche beruflichen wie privaten Erfahrungen hast Du dabei gemacht?
Mein Lebensweg war bisher ziemlich geradlinig. Abgesehen von einem Schuljahr auf dem Gymnasium, dessen Stufe ich so gut fand, dass ich diese gleich zweimal absolvierte, habe ich meine Aufgaben zügig absolviert.
Auf den Schulabschluss folgte direkt ein technisches Studium. Den Abschluss gab es an der Fachhochschule ein halbes Jahr früher mit einer Abschlussnote die ich in der Abizeit nur selten gesehen habe 😉
Den richtigen Einstieg in die Arbeitswelt habe ich als studentischer Mitarbeiter bereits 2 Jahre lang vorbereitet. Mir war es wichtig meine Stunden selber einzuteilen. In den Prüfungsphasen habe ich wenig bis gar nicht gearbeitet. Im Alltag waren es durchschnittlich 20 Wochenstunden.
In der vorlesungsfreien Zeit habe ich die erste Hälfte gearbeitet (30-40h/Woche) und die zweite Hälfte mit dem erarbeiteten Geld Urlaub gemacht. Zu dem Job musste ich damals mit dem Bus fahren. Mit Umsteigen hat mich das fast 2h gekostet. Das hatte mich gestört, denn mit dem Auto waren es nur 20min für Hin- und Rückweg. Da ich bei der Arbeit nach Stunden (14€/h) bezahlt wurde, fiel mir die Entscheidung mein erstes eigenes Auto zu kaufen leicht.
In Kinderjahren habe ich mir zusätzliches Geld durch Zeitungaustragen, Rasenmähen und Nachhilfestunden geben, erarbeitet. Mir wurde früh beigebracht das Geld verdienen etwas mit Fleiß zu tun hat.

 

  • Wie hoch ist Euer aktuelles jährliches Nettoeinkommen. Wie hat es sich entwickelt und wie sieht die weitere Entwicklungsmöglichkeit in Euren Bereichen aus?
Wir verdienen beide gleich viel. Insgesamt lag unser jährliches Nettoeinkommen in 2020 bei 95k Euro. Der Großteil entfällt auf das Angestellten-Dasein, der Rest sind Einnahmen aus Vermietungen sowie Dividendenzahlungen.
Die Einnahmen aus dem Depot sind stark abhängig von den Trades. Die Dividendenzahlungen variieren jährlich zwischen 1.5k – 2.5k. Hier sehe ich enormes Potential und möchte langfristig das Gesamtdepot weiter wachsen sehen.
In den letzten 8-10 Jahren hat sich der Verdienst aus unseren Jobs um 35% bzw. 60% verbessert. Durch tolle vertragliche Änderungen mit höherer Erfolgsbeteiligung erwarten wir ab 2021 einen Nettozuwachs von zusätzlichen 30k.

 

  • Würdest Du Deine / Eure berufliche Tätigkeit anderen Menschen empfehlen, wenn es um die Punkte Einkommen, Entwicklungsmöglichkeiten und persönliche Erfüllung geht und was sind die Gründe dafür?
Ich habe schon einige Interviews gelesen und habe gehörigen Respekt vor der Selbstständigkeit Vieler. Wir sind beide angestellt in einem DAX Konzern und haben uns in der letzten Dekade ganz gut entwickelt.
Der “Turbo” im nächsten Jahr ist bedingt durch eine besondere Funktion im Unternehmen bei gleichbleibendem Aufwand. Unser Ziel ist es nicht den Überstundenhebel umzulegen und mehr zu arbeiten, sondern bei gleichbleibenden Aufwand mehr zu verdienen.
Generell kann ich unsere Stellen empfehlen. Die Entwicklungsmöglichkeiten in unserem Dax Konzern sind riesig! Und damit meine ich nicht bloß die finanziellen Möglichkeiten. Innerhalb weniger Monate können wir komplett andere Aufgaben wahrnehmen und Standorte im In- wie Ausland nutzen. Wir hatten großes Glück, zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein. Sonst würden wir unsere aktuellen Stellen nicht bekleiden.
Ich hatte in der Vergangenheit die Möglichkeit in meinem Unternehmen den Karriereturbo zu starten. Die attraktiveren Aufgaben und mein Wunsch im geschätzten Umfeld zu bleiben waren mir wichtiger. Übrigens ein Schritt den ich heute 1:1 so wiederholen würde.

 

  • Wie hoch sind Eure aktuellen jährlichen Ausgaben und in welchen Bereichen schränkst Ihr Euch ein, um eigenes Vermögen aufzubauen?
Wir hatten bisher kein Haushaltsbuch geführt oder uns konkret bewusst gemacht wie hoch die jährlichen Ausgaben sind.
Unsere jährlichen Ausgaben belaufen sich auf ca. 50k Euro. Die größten Positionen sind die Krankenversicherungen, Wohnungsausgaben, Einkäufe (Drogerie, Lebensmittel, Kleidung), Urlaube, Autos und Darlehenszinsen.
Wir leben schon ganz gut. Während des Lebensmitteleinkaufes achten wir eher weniger auf Preise, freuen uns allerdings wenn das Lieblingseis mal 2€ günstiger ist – da freut sich dann meistens nach uns keiner mehr drüber 😉 Der Blick in den Kleiderschrank verrät, dass wir uns nur bei der Quantität einschränken, nicht aber bei der Qualität.
Wir haben zwar mehr Autos als wir benötigen, dafür aber ältere Fahrzeuge mit überschaubaren laufenden Kosten. Hier könnte ich mir gut vorstellen ein Auto zu verkaufen und das Geld passiv zu investieren.
Wir haben beide genaue Vorstellungen welche Autos wir gerne eines Tages fahren möchten. Das wäre auch heute schon realisierbar, wird zwecks Vermögensaufbau nicht umgesetzt. Das 1. Wunschfahrzeug werden wir jetzt über den Dienstwagen meiner Freundin realisieren. Wann der 2. Autotraum verwirklicht wird ist noch nicht geplant.
Unsere Sparquote liegt bei 35%. Hier berücksichtigt ist nur das Füttern des Depots (Sparquote allein: 10%) + Abbezahlen der Immobilien (Sparquote allein: 25%). Die Aufteilung wird sich in Zukunft zugunsten des Depots verändern.

 

  • Wie hoch ist Euer aktuelles Vermögen, wie habt Ihr es investiert und was möchtet Ihr in Zukunft dabei noch besser machen?
Die Frage hat mich etwas grübeln lassen welches Interview das Richtige sei. Wir haben die Immobilien so konservativ geschätzt, dass wir bei ca. 990k Euro an eigenem Vermögen landen. Der Begriff Freiheitskämpfer gefällt uns trotzdem einfach besser als Millionär.

 

Unser Vermögen hat folgende Aufteilung:

 

– Immobilien: 785k
Für das Einfamilienhaus, welches sich noch im Innenausbau befindet, haben wir bisher 600k ausgegeben. Der Weiterbau erfolgt mit einem noch nicht abgerufenen Kredit in Höhe von 270k (eff. Zins 0,89%). Dieses Projekt wurde dank fleißiger und großzügiger Eltern überhaupt erst möglich gemacht. Dafür sind wir sehr dankbar!
Drei Eigentumswohnungen habe ich mit einer 3. Person zu gleichen Anteilen gekauft:
Wohnung Nr.1 haben wir 2012 zu einem Kaufpreis inkl. Nebenkosten zu Kaltjahresmietenfaktor von 13,5 gekauft.
Wohnung Nr.2 kam im Jahr 2016 bei einem Faktor von 19,5 dazu.
Bis das Haus fertiggestellt ist, leben wir in der Wohnung Nr. 3. Wenn die Wohnung in die Vermietung geht, kann hier von einem Faktor 18 ausgegangen werden.
Die Wohnungen belaufen sich auf eine Vermögenssumme von 565k. Davon beträgt die Restschuld 195k. Mein Eigentumsanteil beläuft sich auf 185k. Hier kümmern sich unsere Mieter um den Vermögensaufbau.
Bei der Finanzierung unserer selbstbewohnten Immobilie haben wir damals nicht richtig aufgepasst. In dem Gespräch mit dem Bankberater wurde vereinbart, dass im Falle einer Vermietung der Abtrag 2x pro Jahr angepasst werden kann. Dooferweise haben wir dieses Detail nicht in unserem Vertrag stehen. Nun könnte man sich über so etwas ärgern, bringt aber nix. Deswegen ist die Immobilie in 4 Jahren abbezahlt.
– Bausparvertrag + Privatrente + zus. betriebliche Altersvorsorge: 85k
Der Bausparvertrag läuft mit 1,5% Zinsen ziemlich schlecht und wird aufgelöst. Das Geld wird dem Cashbestand zugeführt.

 

– Depot: 55k
Ich habe 5 Jahre geglaubt mit dem Kauf & Verkauf von Einzelaktien schlauer als der Markt zu sein. Das Ergebnis der Erkenntnis es nicht zu sein, führte kürzlich zu einem Strategiewechsel. Kurz darüber geärgert fällt der Rückblick nicht allzu negativ aus.
Das Lesen von Unternehmensberichten und der anschließende Austausch mit Freunden und Verwandten hat Spaß gemacht. Das Depot setzt sich aus 50k Einzelaktien (div. Banken, Shell, Covestro, Tencent, Porsche, AT&T, Bayer, Aegon, Imperial Brands) und 5k ETFs (DAX, Global Select Dividende, Emerging Markets) zusammen.
Das Jahr 2020 war für die Banken kein gutes Jahr und hat mir gezeigt, dass ich nicht genug diversifiziert hatte. In Zukunft wollen wir es hier ganz einfach halten und mit Sparplänen überwiegend in die ausschüttenden ETFs MSCI World, Emerging Markets und Small Caps investieren.

 

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Dabei helfen uns dein Blog, die Bücher von Gerd Kommer, Podcasts “Der Finanzwesir rockt” und “Aktien mit Kopf” rationale Grüße an der Stelle zurück!
In den nächsten Jahren möchte ich strukturierter und noch entspannter an das ganze Thema herangehen. Geplant sind Investitionen im laufenden Jahr von ca. 10k in die genannten ETFs. Sobald das Thema Eigenheim etwas runder ist, auch gerne mehr. Mir schweben hier jährlich 15k plus Dividenden vor.
Hier sehe ich enormes Potential und würde mich freuen wenn die ETF’s sich mit >5% p.a. weiterentwickeln. Eine Dividendenrendite habe ich mit 2% reinvestierend unterstellt. Durch den Hausbau und das Umstrukturieren wird es dieses Jahr sicherlich noch etwas holprig werden.

 

Folgend unser 5-Jahresplan für das Depot:
2021: Depotwert 55k  –> Jahresdividende nach Steuern 0.8k
2022: 66k im Depot –> 1k
2023: 82k im Depot –> 1.2k
2024: 98k im Depot –> 1.5k
2025: 115k im Depot –> 1.7k

 

– mobile Flotte: 30k
Wie bereits erwähnt, erwägen wir eine Ausdünnung des Fuhrparks. Sehr wahrscheinlich wird mittelfristig ein schneller Variant mit 4 Ringen die Kinder kutschieren. In letzter Zeit, ausgelöst durch Corona und div. Skandinavientrips liebäugeln wir mit einem alltagstauglichen Camper. Die Variante Camper werden wir testweise als Dienstwagen für uns ausprobieren.
– Überstundenkonto für erweiterte Elternzeit bzw. zus. Urlaubstage: 20k
Dieses Konto fühlt sich für mich deutlich wertvoller an als es der Gegenwert in Geld beziffert. Die Möglichkeit flexibel zu sein, ist eine sehr schöne…

 

– Cashflow: 15k
Hier müssen wir deutlich aufstocken, Ziel: 50k. Alleine schon um handlungsfähig bei den Immobilienprojekten zu sein.

 

– LVMH u. YSL Produke “Das Gold der Frauen”: 7k

 

  • Hast Du ein bestimmtes Vermögensziel?
Puuuh, für die Beantwortung der Frage haben wir am längsten gebraucht. Die Mieteinnahmen und Dividendenzahlungen schaffen es jedes Mal wieder ein Schmunzeln ins Gesicht zu treiben. Dieses Schmunzeln darf ruhig noch viele Jahre weitergehen und auch größer werden.
Wir können uns gut vorstellen die ETFs viele Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, zu besparen und noch weitere 1-3 vermietete Immobilien aufzunehmen. Frisch im Jahr 2021 haben wir uns eine weitere Immobilie angesehen und unser Kaufinteresse bekundet.
Sollte das gesamte passive Einkommen einmal 2-3k im Monat nach Instandhaltung und Steuern betragen, wird es verdammt schwer für meinen Arbeitgeber mich noch jenseits der 50 viel zu sehen. Meine Partnerin kann sich aktuell nicht vorstellen Stunden zu reduzieren oder früher aufzuhören. Das müssen wir auch nicht jetzt klären…
Nun aber mal etwas konkreter: Den 5-Jahresplan weitergeträumt, erwirtschaftet das Depot im Alter von 55 Jahren ein monatliches Nettoeinkommen von 0.6k. Dazu kommen die Mieteinnahmen der Wohnungen mit ca. 1k nach Steuern und Instandhaltung. Somit stünden dann 1.6k Nettoeinnahmen und ein Depotwert i.H.v. 800k zur Verfügung. Das Szenario zu erstellen hat gerade richtig Spaß gemacht.

 

  • Welche weiteren Lebensziele hast Du. Wo und wie möchtest Du Leben und was treibt Dich aktuell besonders an?
Wir reisen unheimlich gerne und freuen uns schon auf die Nach-Corona-Zeit. Hier schwebt uns ein Winterurlaub mit Wellnessanteil sowie Inselhoppen in der Karibik vor. Einmal mit einem Wasserflugzeug fliegen gehört definitiv dazu!
Dem späteren Nachwuchs früh an das Thema Depot heran zu führen und einfach mal knapp 18-25 Jahre Startvorteil zu verschaffen ist auch ein weiteres Ziel. Hier gefällt mir beispielsweise dein Ansatz, den du beim Finanzrocker im Podcast erläuterst.
Mit unserem Wohnort sind wir zufrieden. Wenn da nicht die matschigen und kalten Winter in Deutschland wären. Wir können uns beide gut vorstellen mal für 1-3 Jahre im Ausland zu leben. Das kommt auf die jeweilige Familiensituation und die Orte an. Wenn Südafrika, USA oder Südeuropa anklopfen, würden wir uns die Konditionen anhören. Das ist für uns die Rubrik: Kann, muss aber nicht.
Eines meiner Anliegen ist es die Arbeitszeit zu reduzieren.
Mir gefällt das Interview mit dem Freiheitskämpfer “Kleeblatt maximiert sein Lebensglück” zu dem Punkt sehr gut! Meine Motive dabei sind, mehr Zeit für Sport zu haben, längere Urlaube zu machen und das Heranwachsen des späteren Nachwuchses in vollen Zügen zu erleben.
Mir ist es übrigens schon seit Jahren ein Rätsel, wer sich damals bei der Festlegung des Wochenendes mit 2 Tagen zu Frieden gegeben hat. Schritt 1 wäre aus dem 2 zu 5 kurzfristig ein 3 zu 4 zu machen. Mittelfristig will ich in Führung gehen!

 

  • Was sagt Euer Umfeld generell zu Euren Plänen und werdet Ihr dabei unterstützt?
Den Einblick in unsere (finanziellen) Pläne, kennen sonst nur ganz wenige Personen in unserem Umfeld. Da reichen die Finger an einer Hand um diejenigen aufzuzählen.
Wir wenigen Kleininvestoren untereinander kennen uns und nutzen das auch zum regelmäßigen Austausch. Vieles habe ich exakt diesen Leuten aus meinem Umfeld zu verdanken. Ohne die entsprechenden Kontakte hätte ich vielleicht nicht mal ein Depot und vermutlich auch keine einzige Wohnung vermietet. Da Neid in unserer Gesellschaft ein großer Faktor ist, warum werde ich wohl nie verstehen, würde es ein paar Beziehungen nur unnötig kompliziert machen.

 

  • Gibt es noch etwas, dass Du den anderen Freiheitskämpfern mitgeben willst?
Spart bei den Gebühren und vergleicht die Depotanbieter.
Das Buch “Money – Die 7 einfachen Schritte zur finanziellen Freiheit” von Tony Robbins geht darauf detailiert ein. Ich bin aus dem Grund mit meinem gesamten Depot von comdirect zu Smartbroker umgezogen.
Haltet euch an die Experten. Es ist unmöglich alles selber zu wissen, warum also nicht vom Wissen Anderer profitieren.
Vermögensaufbau ist kein Einzelsport. Wenn euch das Risiko manchmal zu hoch vorkommt, teilt es einfach.
Lebt das Leben und macht was immer ihr wollt. Etwas Augenmaß und Vernunft schaden oft nicht. Nur sind es doch oft die unvernünftigen Dinge im Leben, die richtig Spaß machen.
Vergesst auch oft genug die ganze Finanzwelt und lasst es euch im Kreise der Familie, im Urlaub oder auf einem Festival gut gehen!

 

Interview Vermögensaufbau Allrounder Festival

 

Das war das Freiheitskämpfer Interview mit den Allroundern

 

Vielen Dank das Ihr beide dabei seid und herzlichen Glückwunsch zur schönen Vermögenssumme in eurem Alter unabhängig von Starthilfe oder nicht.

Das Interview liest sich für mich vom technischen Studium und den weiteren Stationen „sehr aufgeräumt“.

Du weißt was Du willst. Das drückt sich auch darin aus, dass Du der erste Interviewte bist, der sich darüber Gedanken macht, an welcher Stelle im Interview er seine Bilder platzieren möchte 😉

 

Und jetzt Ihr

Was gefällt euch gut am Lebensweg der Allrounder und welche Fragen habt Ihr an sie?

Außerdem mach auch Du mit bei der Interviewreihe, wenn Du Dich im Lebensabschnitt bis 35 und min. 100.000 Euro selbsterschaffenem Vermögen befindest.

Schreib dem Maschinisten unter: maschinist@freiheitsmaschine.com und nimm an den Freiheitskämpfer Interviews teil.

Neben dem Fakt den anderen hier etwas zurück zu geben, lernst Du durch das Interview selbst wieder Neues und kannst das Feedback für Deinen weiteren Weg nutzen.

Als zusätzliche Möglichkeit, kannst Du Deinen weiteren Weg gerne in einem Tagebuch hier in unserer Community veröffentlichen.

Die Millionär Interviews laufen natürlich auch weiter und auch hier freue ich mich auf weitere Gäste.

Gib Gas mit der Freiheitmaschine und mach Dein Leben zu einem wunderbaren Abenteuer!

45 thoughts on “Freiheitskämpfer Interview 27 – Die Allrounder”

  1. Guten Morgen,

    zunächst: Endlich mal wieder ein frisches Interview! 🙂
    Gratulation zu dem bisher von euch erreichten. Klingt alles schon sehr weitsichtig geplant und struturiert, top.
    Ich hätte noch ein paar Fragen:

    • Wo wurde das erste Bild aufgenommen? 😉
    • Welche genauen Autos sind eure Traummodelle?
    • Plant ihr, die ‘Altlasten’ im Depot (Stichwort DAX-ETF) langfristig zu liquidieren und umzuschichten?

    Alles Gute weiterhin und herzliche Grüße

    1. Guten Abend,
      wir lesen auch immer gerne die neuen Interviews, daher freut es uns nun auch mal zu der Interviewserie einen eigenen Beitrag leisten zu können.

      • Das 1. Bild stammt aus Ubud, Bali.
      • Bei den Autos könnten wir uns ein Duo aus Camper in dem Bullisegment gut vorstellen. Bei dem anderen Familienauto schwebt uns ein Audi RS6 vor. Hier schauen wir nach ca. 5 Jahre alten Gebrauchtwagen. Ist zurzeit mehr ein kleiner Zeitvertreib als ernsthafte Kaufabsicht
      • Ja, das ist auch schon ordentlich im Gange. Der DAX ETF ist verkauft und wenige Einzeltitel auch. Wir haben uns beim Lesen des Interviews selbst gewundert was in den letzten Monaten schon dazu kam 🙂

      Danke und viele Grüße zurück!

  2. Hallo,

    danke für das interessante Interview.

    Ich finde im Interview viele Verbindlichkeiten, die als Vermögenswerte dargestellt werden: “mobile Flotte”, “das Gold der Frauen”. Eigenheim als Traum wird finanziert über Kredit. Gleichzeitig finanzierte Immos zur Vermietung. Wieso finanzieren die Immos nicht den Traum vom Eigenheim?
    Und dann wird parallel trotzdem noch in Einzelaktien und ETFs investiert. Und grad bei den ETF sehe ich keine/kaum Streuung. Jedoch soll hier die Sparquote für das Depot von 10 % derzeit, massiv in Zukunft steigen.

    Für mich macht das ganze den Eindruck, dass es nur funktioniert, weil beide im Angestelltenverhältnis 95 k p.a. erwirtschaften. Die vermieteten Immos tragen sich noch nicht selbst. Der Eigenheimtraum ist auf Pump. Ganz schon viel Klumpenrisiko.

    Alles Gute euch.

    1. Hi Jonny,
      wir waren uns bei manchen Themen auch nicht 100% sicher ob das als Angabe passt. Da sind die Verbindlichkeiten zu nennen und auch sowas wie Krankenversicherung als Ausgabe.
      Zumal die mobile Flotte bereits zum Teil verkauft und ins Depot geflossen ist. Beim Gold der Frauen war ich selbst überrascht als meine Freundin mir zeigte wie wertstabil Taschen sein können. Das kannte ich vorher auch eher vom luftgekühlten Porsche oder einigen Luxusuhren.

      Mit den vermieteten Immobilien bin ich gerne auf der sicheren Seite. Die Mehrheit der Wohnungen sind älteres Baujahr, da möchte ich zuerst Rücklagen bilden um später sanieren/modernisieren zu können. Idealerweise komplett ohne extra Geld vom privaten Konto zu nutzen. Danach sind die Erträge aus den Gemeinschaftsprojekten für gemeinsame Dinge wie Urlaube, Anschaffungen, Events usw. gedacht gewesen.
      Rückblickend bin ich nicht auf alle Investitionen in Einzeltitel stolz und versuche nun mich auf ETF’s zu konzentrieren.

      Ja mit den Sparquoten ist das immer so eine Sache. Hier habe ich festgestellt das wir trotz Mitte Mai 2021 mit unseren Depots schon auf Interviewplanungsstand 2023/2024 angelangt sind.

      Die vermieteten Immobilien tragen sich seit Anfang an alleine. Das war damals wie heute ein wichtiges Kriterium.
      Der Eigenheimtraum ist zu 25% fremdfinanziert. Das wollen wir in den nächsten Jahren zurückzahlen und klar hätten wir das Projekt lieber ohne Fremdkapital gemacht 😉
      Unser Betongold als Klumpenrisiko sehen wir beide wie du. Ist bestimmt auch das größte “Risiko” in unserer Aufstellung. Auch einer der Gründe warum wir anstelle von weiteren Immobilien als Kapitalanlage absehen und uns auf die Depoterweiterung fokussieren.

      Danke & viele Grüße!

  3. Hallo und danke für das interessante Interview. Hut ab vor eurem beruflichen Ehrgeiz. Da habt ihr es in eurem Alter ja schon sehr weit gebracht.
    Was ich beim Überschlagen der Zahlen noch nicht verstehe ist, wie ihr auf 990k Nettovermögen kommt. Das wäre doch nur der Fall, wenn die Immobilienkredite bereits getilgt wären, oder?
    Das mit den Autos und dem Schmuck als Vermögenswerte sehe ich ähnlich wie Jonny. Das kann man glaube ich nur dann als Vermögenswerte ansehen, wenn es sich um Old-/Youngtimer mit potentieller Wertsteigerung handelt. Auch bei sonstigen Luxusartikeln gibt es wohl nur wenige Dinge auf die das zutrifft; Uhren der Marke Rolex würde ich persönlich teilweise als Ausnahme sehen.
    Ich wünsche euch noch viel Erfolg auf eurem weiteren Weg.

    Gruß
    Michael

    1. Moin und danke für dein Feedback.

      Dein Lob nehmen wir zum Anlass, den Maschinisten in einem Punkt zu verbessern. Meine Freundin hat gar nicht studiert, das hält sie dennoch nicht davon ab den größeren Teil zum Haushaltseinkommen beizutragen. Im Interview hatte ich noch geschrieben, dass wir durch tolle vertragliche Änderungen ab 2021 ca. 30k mehr verdienen. Die Erfolgsbeteiligung erhält aber eigentlich nur sie 😉

      Die 990k ergeben sich zum größten Teil aus dem Projekt Traumhaus wo über 600k Eigenkapital drin stecken. Dazu kommen 185k Eigenkapital aus den 3 Wohnungsprojekten. Dann noch die Depots, Tagesgeldkonten, Alters- sowie Flexibilitätsvorsorgen.
      Den “Schmuck” (Taschen) hatten wir im Interview mit aufgeführt, jedoch gar nicht dazugerechnet. Den Youngtimer habe ich verkauft und den Erlös ins Depot gesteckt. Einen Oldtimer kann ich mir gut vorstellen, würde aber wahrscheinlich immer nur alleine fahren 😀

      Viele Grüße zurück

      1. Danke für das Interview!
        Eine Frage: wie viel von den 900k habt ihr denn selbst verdient? Klingt in Relation zu Alter und Einkommen sportlich 🙂 nicht falsch verstehen, super Sache!

        1. Gerne.
          Die Hälfte davon haben wir uns selbst erarbeitet und gespart/erwirtschaftet. Das aktuelle Hausbauprojekt genießt großzügige Unterstützung…

  4. Hallo Allrounders,

    Lustig, ich bin auch, wie wahrscheinlich viele hier, bei den Themen Furhpark und Frauengold zusammengezuckt, da es im klassischen FIRE-Mindset einfach verpönt ist. Wie könnt ihr nur für sowas Geld ausgeben?!
    Allerdings für mich eine gutes Beispiel, sich auch bei solchen Themen zu hinterfragen. Ihr könnt es euch leisten und wenn es euch wirklich Spaß bringt, why not! Allerdings seid ihr halt auch in der komfortablen Lage Vermögensaufbau und Luxus parallel machen zu können. Nur ist natürlich auch klar, wenn die Ausgaben steigen, erhöht sich auch das benötigte Vermögen für FIRE.

    Danke für euer “Millionärsinterview” 😉

    1. Hallo BananenRapper,
      wir hatten auch mit etwas Kritik gerechnet für unseren Lebensstil und die hohen Ausgaben. Die Ausgabenhöhe hat uns selbst überrascht und mich wundert es immer noch wie Geld für z.B. Lebensmittel oder eine Krankenversicherung weggehen.
      Wir wissen um der komfortablen Situation in der wir uns befinden. Hätten wir die letzten 10 Jahre etwas mehr auf unsere Ausgaben geachtet und vielleicht insgesamt einen frugaleren Stil gelebt, würde das Depot heute auch in der Vermögensallokation balancierter abschneiden. Da wollen wir den Konjunktiv in der Vergangenheit lassen und in Zukunft aktiver anknüpfen.

      Gerne, danke fürs Feedback 🙂

    2. @ Allrounder

      Mit Eurem Gehalt könnt Ihr sehr viel Erreichen. Die vermieteten Einheiten erscheinen mir auch sehr gut. Die Restschuld ist bereits verhältnismäßig niedrig.
      Ich würde euch empfehlen das Haushaltsbuch weiter zu führen. Es muss ja nicht alles bis ins Detail aufgelistet sein. Ich zahle beispielsweise die Einkäufe in Bar und trage nur ein wie viel Cash insgesamt ausgegeben wurde. Dazu kommen natürlich weitere Positionen.
      Aktuell habt Ihr noch viele und teure Konsumwünsche. Das Eigenheim mit der anvisierten Kostenhöhe ist schon eine Hausnummer. Dann möchtest Du die zukünftigen Kinder im RS6 kutschieren. Warum? Du kannst Dich glücklich schätzen wenn Du Deine Kinder zu Fuß oder mit dem Rad zur Kita bzw. Schule bringen kannst. Die Zeit dafür ist schließlich kostbar wie Du bereits selbst festgestellt hast. Wir haben selbst einen Firmenwagen. Wozu fährt man mit einem Privatfahrzeug überhaupt in der Gegend rum, wenn man einen Firmenwagen verwenden kann? Bin selbst schon luftgekühlt im 911 unterwegs gewesen. Aber meine Zeit verbringe ich dann doch lieber mit der Familie. Zeit wird für Euch einen noch viel größeren Stellenwert bekommen. Nutzt Euer Top Gehalt und baut etwas auf. Ihr verdient bereits in jungen Jahren ein Schüppchen mehr als wir, dafür haben wir Eure finanziellen Endziele bereits heute erreicht. Mit zwei Kindern erzielen wir eigentlich jeden Monat 60% Sparquote auf das aktive Einkommen bezogen. Mit passiven Einnahmen noch etwas mehr. Wir fahren einen VW SUV. Ist als Firmenwagen gar nicht so teuer, auch wenn es natürlich noch günstigere Alternativen gibt. Ansonsten haben wir keine Fahrzeuge und vermissen auch nichts. Wir geben mit längerer Historie 2400€ im Monat aus. Wir wohnen allerdings im fast abgezahlten Eigentum. Für 30k an Ausgaben im Jahr reicht darüber hinaus ein kleineres Vermögen für die FU.

      Viel Erfolg weiterhin!

      1. Schöne Gedanken Kiev.

        Als junger Spekulant setzte ich mir als Ziel (gebrauchter) BMW M3 E46 bei 500.000 Euro Vermögen.
        Als ich die hatte, waren andere Dinge wichtiger geworden und ich konnte durch meinen Job sowieso viele Fzg. ausprobieren.

        Heute denke ich ab und zu an eine gebrauchte C7 Z06 Corvette oder einen gebrauchten Porsche Cayman GT4 mit 4 Liter Saugmotor & Handschalter.

        Dann überlege ich, wann und warum ich den neben dem Dienstwagen überhaupt fahren soll, wenn ich viel lieber mit meinen Kindern einen Fahrradausflug mache oder mit Ihnen im Garten grille.

        Mein Sohn findet Lamborghinis genial und will sich als Erwachsener unbedingt einen kaufen. Ich fördere sein Ziel indem ich Ihm vorrechne, das er das natürlich schafft, wenn er genug in Aktien investiert. Das macht er auch fleißig mit seinem Taschengeld.
        Er kam jetzt schon selbst auf den Gedanken: “Eigentlich blöd, dass ganze Geld dann für ein Auto auszugeben, wenn es investiert so viele Dividenden bringt”.

        Ziele sind super, weil sie dafür sorgen, dass man sich auf den Weg macht.
        Wo man dann am Ende rauskommt, ist wieder etwas ganz anderes und das Ergebnis ist oft noch viel besser als der ursprüngliche Plan.
        😉

        1. @ Maschinist

          Vielleicht bin ich manchmal etwas ungeduldig. Aus dem Text mit den Wünschen über die Freizeitgestaltung in Kombination mit dem Wunsch einer Familie, kann ich mir schon sehr gut ausmalen wie wichtig Zeit wohl für ihn werden wird. Da finde ich die Ausgaben im Ganzen bei den phantastischen Einnahmen deutlich ausbaubar. Am Ende fehlt das Geld wenn es um wirklich wichtige Entscheidungen geht. Mittlerweile kann ich auch gut verstehen, was viele meinen wenn sie davon sprechen, dass sie gerne früher angefangen hätten zu investieren. Es geht vermutlich nicht um die Rendite an sich sondern die früheren Möglichkeiten, die sich einem eröffnet hätten.
          Stundenreduktion, Arbeitgeberwechsel, Kurzarbeit usw., neues Betriebsklima. Es gibt viele Dinge, die die Arbeit wesentlich unangenehmer machen können. Ein Vermögen ist hier im Gegensatz zu Verbindlichkeiten ein Gegenpol und sorgt für Innere Ausgeglichenheit.
          Ein Ur 911 gefällt mir auch weiterhin. Aber wann habe ich denn Zeit den zu fahren? Die Kinder möchten bestimmt nicht auf den Notsitzen hinten hocken. Mit zwei Kindern bin ich heute schon froh, wenn ich Zeit für mich für eine Radtour in meiner Region finden kann. Die würde ich bei gutem Wetter dann auch dem Oldtimer vorziehen.
          Erlebnisse sind mir heute viel wichtiger als materielle Gegenstände. Die dürfen auch gerne etwas Kosten.

        2. Unabhängig von Freizeit kann mit Vermögen auch eine gerechtere Aufteilung bei Kinderbetreuung, Corona “durchstehen” gemacht werden. Bei Elterngeld / Elternzeit kann man mehr nach Zeit statt Geld entscheiden und auch die Kurzarbeit ist weniger schlimm. Zudem wird man mit steigenden Vermögen selbstbewusster. Letztendlich ist es immer eine Abwägung, wie sehr man investiert und es sich gut gehen lässt. Es geht beides, allerdings sind beide Extreme mMn zu vermeiden…

        3. @ Natman

          Eine Aufteilung der Arbeitszeit und Familienzeit unabhängig von monetären Hintergründen finde ich absolut erstrebenswert. Bei den Gehältern sieht es bei den Allrounders sehr gut aus und er hat auch ein Zeitkonto für eine erweiterte Elternzeit. Das sind schon alles sehr gute Vorraussetzungen. Die Sparquote von 35% erscheint mir allerdings gut ausbaufähig.
          Ich hatte beispielsweise für 2 Monaten Kurzarbeit. Da durfte ich einen Tag die Woche nicht arbeiten und habe fast das volle Gehalt kassiert. Das war für mich in Anbetracht von Kosten/ Nutzen natürlich traumhaft. Andere mit 2-3 Tagen Kurzarbeit und hohen Verbindlichkeiten freuen sich darüber sicherlich nicht. Viele Ereignisse können wir nicht beeinflussen, aber man kann das eigene Exposure am besten im Vorfeld reduzieren. Ich habe beispielsweise erfolgreich an einem Freiwilligenprogramm teilgenommen und eine hohe Abfindung erhalten. Dazu habe ich bei meinen Verbindlichkeiten ein gewisses Vermögen benötigt. Die absolute Höhe kann ich dafür nicht beziffern, aber bei solchen Möglichkeiten benötige ich zumindest ein gutes Gefühl und entsprechend Sicherheiten. Ist bisher alles sehr gut verlaufen und hat sich scheinbar sehr gelohnt.
          Eine Sparquote von 60% sollte bei den Gehältern ohne Geiz zu erreichen sein. Wir wohnen beispielsweise in einer traumhaften Wohnung. Hier haben wir allerdings in Eigenleistung viel umgesetzt. Erst gestern war ein Bauunternehmen bei uns, da wir und räumlich etwas vergrößern werden. Der Unternehmer hat aus Interesse abseits der Maßnahme unseren Garten betrachtet und die Umsetzung von Terrasse, Loggia und Küche gelobt und uns gefragt wie wir an so ein Haus gekommen sind. So bescheiden wohnen wir scheinbar nicht und ich hatte auch keine Lumpen an. Mein frugalistischer Trick ist allerdings die Größe. Die reine Wohnfläche beträgt 103qm. Nach der Vergrößerung werden wir ein neues Zimmer und einen zusätzlichen großen Balkon erhalten. Dann werden wir ca. 130qm Wohnfläche haben und für jedes Kind ein eigenes Zimmer. Das Zusammenleben hat den Kindern nicht geschadet und wir konnten auf diese Weise sehr viel Geld sparen. Die Preise sind hier extrem hoch. Die 1.5 zusätzlichen Zimmer haben uns grob 440€ im Monat eingebracht.

        4. Wir haben derzeit auch nur 25-35% Sparquote, gibt aber mehrere Gründe:
          – Kompromiss da meine Frau Elternzeit hat und nicht so FIRE begeistert wie ich
          – ich brauche ein paar Rückstellungen für die vermietete Immo
          Ich gehe davon aus, dass die Sparrate wieder steige wird. Aber mehr als 50% sehe ich erst, wenn bei uns noch mehr Einnahmen kommen.

          Beim Miet DHH haben wir auch etwas Platz gespart und werden haushalten, dass langfristig jedes Kind einen Teilbereich bekommt weil 3 Zimmer gibt es bei 3 Kindern nicht…

        5. @ Natman
          Die Sparquote habe ich jetzt auf den Beitrag bezogen. Mit drei Kindern ist nicht mehr so viel drinnen wie als Dinks. Das meine ich genau mit dem Aufbau eines Vermögens gerade am Anfang. Später wird man vielleicht die Einsicht oder Weisheit erlangen was einem wirklich wichtig ist und sich ärgern, dass man nicht ein wenig mehr investiert hatte als man es noch gut machen konnte. Ich kann natürlich verstehen wenn man sich wie in Eurem Fall für eine geringere Sparquote entscheidet, da man mehr Zeit mit den Kindern verbringen möchte und bei weniger Gehalt verhältnismäßig weniger hängen bleibt.

        6. Hallo Maschinist,

          etwas Begeisterung für Fahrzeuge lese ich bei dir auch heraus. Den GT4 würden andere vermutlich als Verbindlichkeit sehen, für mich ist das ein gutes Beispiel für eine Wertanlage.

          Die Begeisterung für Lamborghini sehe ich bei meiner Nichte auch schon. Ich habe mir mal vor Jahren für 30€ einen orangenen ferngesteuerten Lambo gekauft. Sie spielt damit so häufig, dass der Flitzer sich bei der Laufleistung vor dem einen oder anderen echten nicht verstecken braucht.

          Dein Sohnemann ist in dem Punkt passives Einkommen schon weiter als ich vor es vor 10 Jahren gewesen bin 🙂

          Eine Anregung hätte ich in dem Zusammenhang mit deinem ersten Satz. Wir haben uns immer aufmerksam die Interviews durchgelesen in denen viele Pläne und Vorhaben formuliert wurden.
          Auch durch die rasche Veränderung unsereins von dem Zeitpunkt der Erstellung des Interview bis in die Gegenwart, kam uns die Idee das ein Update der Interviews ganz spannend sein könnte.

          VG
          Allrounder

      2. Hallo nach Kiev,

        die Wohnungen liefen die letzten Jahre gut. Ein wenig Glück gute Jahre am Immobilienmarkt mitgenommen zu haben, war da sicherlich dabei. Hoffentlich geht das ähnlich weiter. Ich glaube das wird auch nochmal schön wenn die Überschüsse aus den vermieteten Objekten die Pizza und Cola am Abend bezahlen werden 😉

        Das Haushaltsbuch tut uns beiden ganz gut. Wir führen das jetzt seit Anfang des Jahres und haben die Kosten durch die bewusste Führung optimieren können. Da kommt es uns auch nicht auf die Penibilität an, sondern um eine transparente Übersicht.

        Den Gedanken die Kinder zu Fuß oder mit dem Rad zur Kita/Schule zu bringen, gefällt uns auch sehr gut. Wir haben bei der Lage des Eigenheims darauf geachtet, das alles was man so als Familie braucht und schätzt (Bildungsmöglichkeiten, Einkaufsmöglichkeiten, Spielplätze, kulinarische Plätze, Ärzte, usw.) vorhanden sind. Wo die Freunde der Kinder oder auch von uns wohnen werden, ist sicherlich noch einmal etwas anderes.
        Das Thema mit den Autos ist bei mir noch von früher verankert. Ich hatte mich damals als Kind und Teenager immer gefreut wenn mein Vater mit unterschiedlichen Autos zurückkam und wir unsere “Testfahrten” unternommen haben. Oft hat er sowas mit Pflichtfahrten um mich von Freunden, Trainingsorten oder Auswärtsspielen hinzubringen bzw. abzuholen verbunden. Wir haben damals nicht so zentral und gut angebunden gewohnt.

        Die Auswahl bei den Firmenwagen beschränkt sich bei uns auf Neuwagen und mir sind die Dienstwagenfahrer die mit ihrem Privatfahrzeug zu Treffen kommen immer sympathischer als diejenigen die ihre Firmenfahrzeuge zur Show stellen…

        Generell merke ich für mich auch dass die gemeinsame Zeit und die tollen Gespräche mir mehr bedeuten als materielle Dinge. Das kam im Interview vielleicht nicht so richtig rüber..

        Die Sparquote ist dieses Jahr auch schon stark angestiegen, wobei uns die absolute Zahl nicht viel bedeutet, sondern viel mehr das erreichen der Vorhaben die dahinter stehen.

        Viele Grüße

  5. Hallo,

    Glückwunsch zum bisher Erreichten, das sind starke Zahlen! Vor allem das deine Partnerin in so jungen Jahren schon so einen hohen Verdienst hat, finde ich beeindruckend.

    Aber mal zwei andere Fragen:
    1. Du erwähntest, dass die Eltern mitgeholfen hätten bei eurem Haus. Wie hoch war die finanzielle Hilfe?
    2. Du gibst den Wert einer bAV direkt in Euro an. Gibt es bei euch einen klar ermittelbaren Gesamt-Euro-Wert für die bAV? Bei uns erhalte ich bloß eine Auskunft, wie hoch meine monatliche Betriebsrente wäre, aber einen Gesamtbetrag bekomme ich da nicht genannt.

    Viele Grüße
    Hans

    1. Hallo Hans,
      das hat sie auch wirklich gut gemacht und sich über viel Fleiß und Einsatz m. E. nach verdient.

      Zu deinen Fragen:

      • Das Hausprojekt in der Form hätte es ohne diese Unterstützung gar nicht gegeben! In einem Kommentar weiter oben hatten wir die Höhe so auf 400-500k geschätzt. Das soll jetzt nicht falsch klingen, aber noch mehr freuen wir uns über die handwerkliche und allgemeine Unterstützung, da wir vieles selber machen.
      • Die bAV im Interview spiegelt nur vereinfacht die Höhe die wir eingebracht haben wieder. Die Dynamik durch Überschussbausteine und Marktentwicklung sind nicht berücksichtigt. Solche Hochrechnungen wie bei dir gibt es bei uns auch einmal im Jahr.

      VG
      Allrounder

  6. Wow,

    ich muss sagen das ist ein sehr beeindruckendes Interview. Ich finde es enorm spannend, wie weit man es auch mit “normalen” Leistungen am richtigen Ort schaffen kann! (Grüße aus der 3er Abiturreihe 😉
    Die Position im Dax Konzern ist natürlich schon sehr schön, das muss man sagen, umso mehr, wenn man die Freude mit der Partnerin teilen kann, ebenso die Begeisterung für die finanzielle Freiheit! Das geht vermutlich zu weit, aber welcher Dax Konzern ist denn so flexibel, wie du schreibst?
    Ich wünsche Euch von Herzen viel Erfolg weiterhin und eventuell bald auch mit Nachwuchs 😉

    Viele Grüße

    Maximilian

    1. Hey Maximilian,
      danke für deine freundlichen Worte.
      Die 3er Abiturreihe ist mir nicht ganz unbekannt und hat mir eben beim Lesen auch einiges an Erinnerungen hervorgerufen. Auf diese Zeit schaue ich nun mit einem frechen Grinsen zurück ;D
      Die Freiheiten in Form von Möglichkeiten sind auch hart erkämpft! Unser Arbeitgeber hat in den letzten Jahren einiges für die Arbeitnehmer getan und in meinen Augen verstanden entsprechende Angebote für eine bessere Work-Life Balance anzubieten. Ich lote da schon einiges für mich aus und habe festgestellt, dass es in den Gesprächen mit meiner Freundin und den Freunden um konkretere Konzepte geht als noch vor einem Jahr.

      Danke! JA, der Nachwuchs kann kommen. Mal schauen was meine Freundin morgen sagt wenn sie die Antwort liest 😉

      Viele Grüße
      Der männliche Part vom Allrounderteam

  7. Ich habe mir den Beitrag jetzt mehrmals durchgelesen und habe da einige Fragen:
    Warum werden hier Verbindlichkeiten als Vermögen aufgezählt? Ein KFZ ist eine Verbindlichkeit, da es laufend Kosten generiert. Ein Eigenheim ist auch eine Verbindlichkeit und in eurem Fall steht das Gebäude noch nicht einmal fertig da. Noch dazu verliert ein Neubau über die Jahre an Wert und gewinnt nicht dazu. Macht euch lieber Gedanken über einen Notfallplan für eventuelle Baumängel und für den Fall, dass es zu einer Trennung kommt. Ihr habt 827 Tausend Euro für ein EFH bezahlt. Das ist eine wahnsinnig hohe Summe, die auch erst einmal erarbeitet werden muss (soviel kostet bei mir ein ganzes Neubau Mehrfamilienhaus). Nebenbei ist es auch nicht selbst erschaffenes Vermögen, sondern nur durch sehr großzügige Unterstützung von den Eltern zustande gekommen..
    Ihr geht ca. 50k im Jahr an Lebenshaltungskosten aus und freut euch, wenn ein Eis im Supermarkt 2€ billiger ist…Häää?
    Du strebst ein Depot an, das dir ca. 1700€ im JAHR an Dividende abwirft (aber ihr habt Lebenshaltungskosten von aktuell 50.000€???)
    Ganz nebenbei macht ihr euch aber viel mehr Gedanken über weitere Konsumgüter (Audi RS6, Transporter…) als eure Ausgaben in den Griff zu bekommen.
    Eure Stärken liegen im Dax Konzern, da ihr hier in relativ kurzer Zeit eine sehr großzügige Gehaltssteigerung verhandeln konntet. Aber sobald ein Einkommen von euch wegfällt, fällt das Kartenhaus in sich zusammen. Das hat eigentlich nicht viel mit Freiheit oder Vermögen zu tun.

    1. Hallo Chris,

      bei der “Vermögensaufstellung” haben wir für uns geschaut was wir besitzen und welcher Marktwert ungefähr dahinter steht. Sicherlich etwas inspiriert durch die vorangegangen Interviews. Fahrzeuge und Immobilien sind Verbindlichkeiten, die auch laufende Kosten verursachen. Doch auch hier sehe ich Chancen, ähnlich wie bei Aktienkäufen. Da meinen wir doch auch zu einem guten Zeitpunkt eine Unternehmensbeteiligung zu kaufen mit dem Ziel einer Wertentwicklung. Nicht anders waren meine Erfahrungen mit Fahrzeugen und deren Verkäufe sowie mit den Entwicklungen der Immobilien. Mir ist bewusst das Fahrzeugkäufe mit der Absicht auf spätere Verkaufserlöse schwer planbar sind, nur bin ich hier einfach geprägt von meinen positiven Erfahrungen.

      Die unangenehmen Themen wie was passiert wenn haben wir diskutiert. In Anbetracht unser doch noch “frischen” Beziehungszeit gehört sowas bei den Projektgrößen für uns zwangsläufig dazu. Wir regeln vor einer Anschaffung die Besitzansprüche und dementsprechend auch wer was bezahlt.

      Die Freude über das Eisangebot steht hier auch sinnbildlich für die kleinen Dinge im Leben 😉

      Ich persönliche plane gerne Sachen die mich glücklicher machen und wenn neben gemeinsamer Zeit mit Familie und Freunden, tollen Reisen da auch ein Autotraum auftaucht und das teilweise mit passiven Einkommen finanziert wird, so why not?

      Dein letzter Punkt ist grundsätzlich wichtig und richtig und ich würde auch jedem der mich fragt, raten die Planung so aufzustellen, dass ein Gehalt ausreicht. In dem Falle handeln wir nicht anders…

  8. Der Grundstock ist zweifellos da. Ich bin aber auch der Meinung, dass eine nüchterne Unterscheidung zwischen Vermögen und Verbindlichkeit sowie zwischen eigener Leistung und familiärer Unterstützung zu einem realistischeren Bild führen würde.

    Dann kommen die Schwangerschaften, das erste Kind, Nächte mit wenig Schlaf, ein Wasserschaden hier, das zweite Kind, ein säumiger Mieter da, eine Umstrukturierung im Konzern, Ärger mit Dienstleistern, vielleicht eine Fusion, die Großeltern brauchen Hilfe. Und irgendwann ist der Allrounder 45 Jahre alt, liest den Blogeintrag aus dem Jahr 2021 und fragt sich, ob das die Freiheit ist, an die er damals gedacht hat.

    Mit 31 und 26 Jahren, das ist genau die richtige Zeit für einen optimistischen, rosaroten Blick in die Zukunft. Wann auch sonst?

    1. Hallo Andreas,
      du kannst einem ja mit deinem Szenario Angst und Schrecken bereiten 🙂

      Ich habe gar nix dagegen die Verbindlichkeiten und die finanzielle Unterstützung abzuziehen. Die Höhe der Vermögenssumme war uns nie und ist uns hoffentlich in Zukunft auch nicht so wichtig. Alles in allem schätzen wir die Interviews der Freiheitskämpfer sehr (finde den Namen nebenbei erwähnt echt super!) und fühlen uns in dem Kreise pudelwohl.

      Wie ich mal mit 45 Jahren auf dieses Interview zurückschaue ist eine gute Frage. Das ist gefühlt noch so weit weg und aktuell mache ich mir mehr Sorgen um die Nächte mit wenig Schlaf…

      1. Hallo Allrounder,

        das tut mir leid. Für Angst gibt es keinen Grund. Das ist nur eine Auswahl von Ärgernissen, die so passiert sind, mir oder in meinem Umfeld. Ich habe sie aufgezählt, weil den rosaroten Plänen innewohnt, dass solche Ereignisse nicht in ihnen vorkommen.

        Wenn keines davon eintritt: Glück gehabt. Ein paar Sorgen in dieser Kampfklasse sind zu erwarten. Wirklicher Horror ist schlimmer.

        Ich glaube, wenn ihr es schafft, den schmalen Pfad zwischen Optimismus und Übermut zu finden, dann gibt es mit 45 wenig zu bereuen. Und auch nicht mit 60.

  9. Moin,
    Mal ein etwas anderes Interview, aber dennoch sehr interessant.

    Ich persönlich finde es gut, wenn ihr auch schon im jetzt lebt und euch etwas gönnt. Solange ihr dennoch einiges investiert, ist doch alles gut. Der Grundstock mit den vermieteten Wohnungen ist gelegt.

    Ich verfolge einen ähnlichen Weg mit meinen 30 Jahren. Habe im Hamburger Umland drei vermietete Einheiten. Unsere noch selbst benutzte ETW verkaufen jedoch aufgrund des Hauses, wo gerade der Bau beginnt. Ich möchte, dass meine Kinder mit Garten aufgewachsen und möchte keinen Stress mehr mit einem Vermieter. Zumal die Kaltmieten selbst am Stadtrand und im Hamburger Umland für Häuser /Reihenhäuser enorm hoch sind. Sicherlich könnte ich das Geld der Kaufnebenkosten vom Haus zusätzlich investieren, aber ich freue mich auf mein eigenes Haus und das niemand mir die Haltung von unserem Hund verbieten kann.
    Wir investieren zwar aktuell weniger monatlich, aber dennoch werden jeden Monat weiter fleißig Aktien und ETfs gekauft.
    Ich kann euch absolut nachvollziehen, man sollte sich jetzt auch schon was gönnen.
    Sicherlich sehen es viele anders.
    Viele Grüße
    Gudde

    1. Hi Gadde,
      danke für dein Kommentar und den Einblick in dein Leben 🙂
      Das hört sich alles sehr gut an. Wir finden es auch schön wenn Kinder im Garten spielen können und man seine eigene Haustür hat. Ein Haus zu bauen und bei der Gestaltung sowie dem Grundriss mitzuwirken hat schon seine Vorteile.

      Dein Ansatz passives Einkommen aufzubauen und gleichzeitig das Eigenheim abzuzahlen halten wir nicht für falsch. Der eine sieht das so, der andere anders. Wir sehen das so wie du.

      Viel Erfolg beim Hausbau und starke Nerven! 🙂

  10. Interessantes Interview. Meine Fragen und Anregungen:
    – wie viel Arbeit machen die fremdvermieten Immos. Wollt ihr noch mehr kaufen? Habt ihr einen Vertrag wegen den Wohnungen mit mehreren Eigentümern/gibt es dort Diskussionen?
    – ich finde eure Ausgaben etwas hoch für Singles, da kommt mit Kids dann noch was drauf
    – zu dem Audi: why not wenn es Spaß macht, ich würde damit aber noch warten, Vermögensaufbau sollte vorgehen mMn
    – zu den LVMH Produkten, ist das nicht Moden unterworfen? Ich finde es nett, so etwas kaufen zu können, aber irgendwie frage ich mich, wie wertstabil so etwas langfristig ist. Dann kommt etwas Neues weil ein Royal das trägt und dann kostet die Tasche nicht 5 Riesen sondern nur noch 500 (k.a. was das kostet, bin Informatiker ^^).
    – habt ihr schon überlegt, wie es wäre, wenn der Konzern eine andere Richtung einschlagen würde, was macht ihr? Mehr in Immos / Aktien gehen und reduzieren und / oder wechseln. Das finde ich eine spannende Frage.
    – mir gefällt am Interview, dass ihr auch das Leben genießt 🙂

    1. Guten Abend Natman,

      die vermieteten Immos machen zum Glück sehr wenig Arbeit. Die Eigentümerversammlungen fallen Reihenweise aus, das ist für uns kein Problem. Im Gegenteil es spart Zeit. Die Steuererklärungen erfordern jeweils ca. 3h im Jahr. Hier nutze ich Programme, wo ich die Daten aus dem Vorjahr übernehmen kann. Für die Betriebskostenabrechnungen kommen nochmal 2h im Jahr dazu. Dann ist es im Schnitt 1 Besuch vor Ort weil mal etwas kaputt ist oder es Gesprächsbedarf gibt. Insgesamt kannst du von 10h pro Einheit ausgehen.
      Die letzten Jahre liefen sehr gut mit den Wohnungen. Ich habe eigentlich keinen Bedarf weitere Objekte zu kaufen und schaue auch nicht mehr aktiv. Das soll aber nicht bedeuten das ich bei einer guten Gelegenheit, mir das nicht genauer anschaue. Ich werde ab und an mal angesprochen, ob ich mir ein weiteres Gemeinschaftsobjekt kaufen möchte. Wenn es dazu kommt würde ich ein Projekt mit 4-6 Einheiten besser finden als kleckerweise hier eine Wohnung und da eine andere Wohnung. Da hat sich meine Einstellung im Laufe der Jahre geändert.

      Das mit den Ausgaben hat sich auch schon gebessert. Wir fanden das auch etwas zu hoch. Speziell die Komponente Lebensmittel ist sehr hoch, sogar ohne Restaurantbesuche.

      Den Vermögensaufbau priorisieren wir aktuell auch und warten noch z.B. mit dem Autokauf. Bei dem Punkt bin ich ganz bei dir!

      Bei den Modesachen bin ich ebenfalls etwas unbedarft. Hatte mich über den Einkaufswert und besonders über den aktuellen Wert nach einigen Jahren gewundert. Da ist es wohl bei Taschen so, dass einzelne Objekte im Wert gestiegen sind, als diese aus dem Sortiment genommen wurden. Wie das aber in Zukunft aussieht wissen wohl nur die Frauen die so etwas haben wollen.

      Der Arbeitgeber strahlt so eine Sicherheit aus, dass wir uns darüber noch keine Gedanken gemacht haben. Die Frage finde ich nicht schlecht…Mehr in Aktien zu gehen könnte ich mir gut vorstellen. Genauso gut bei selbstständigen Freunden einzusteigen oder auf Teilzeitbasis mal was ganz was anderes zu machen. Ich für meinen Teil könnte mir auch im sozialen Bereich eine Tätigkeit vorstellen z.B. die Auslastung mit Projekten sichern damit eingeschränkte Menschen weiterhin wertschöpfende Tätigkeiten ausüben dürfen. Da gibt es Einrichtungen zu den ich bereits Verbindungen habe. Generell die Arbeit mit Menschen müsste mir liegen. Auch vorstellbar ist eine Tätigkeit in sportlichen Einrichtungen. Gibt schon Möglichkeiten, die in Betracht kämen wenn ein Umdenken nötig wäre.

      Vielen Dank und Grüße
      Allrounder

  11. Eine Frage hätte ich noch, beim Gesamtvermögen schreibst du ca. 990k. Sind da die Verbindlichkeiten schon mit eingerechnet oder ist das der Gesamtwert. Gute Lebenseinstellung, vor allem das mit dem zu kurzen Wochenende 🙂

    1. Ja das mit dem Wochenende ist mir wirklich ein Rätsel. Das klingt mir etwas zu japanisch.
      Finde da den Ansatz in anderen Ländern gar nicht verkehrt. In Australien wenn du z.B. am Flughafen in Brisbane angestellt bist arbeitest du 4 Tage a 10h und hast dann 4 Tage frei und so weiter. Urlaubstage ganz normal.
      Die Skandinavischen Ländern haben die 4 Tage Woche a 6h Arbeitszeit schon teilweise eingeführt. Bei den Pilotprojekten in Schweden kam damals heraus, dass die Produktivität darunter nicht leidet. Gibt es im Netz ein paar interessante Berichte zu. Finde ich persönlich Klasse!

      In der Summe hatten wir die Verbindlichkeiten(Eigenheim, Fahrzeuge…) mit aufgelistet.

      VG
      Allrounder

  12. > Mir ist es übrigens schon seit Jahren ein Rätsel, wer sich
    > damals bei der Festlegung des Wochenendes mit 2 Tagen
    > zufrieden gegeben hat.

    In den frühen 1950er Jahren (das war zugegeben vor meiner Zeit) war der Samstag allgemeiner Arbeitstag. Die 5-Tage-Woche haben die Gewerkschaften von Mitte 1950er bis Mitte 1960er durchgesetzt.

    > Schritt 1 wäre aus dem 2 zu 5 kurzfristig ein 3 zu 4 zu
    > machen. Mittelfristig will ich in Führung gehen!

    Ich habe meine Arbeitszeit schon vor über 20 Jahren auf 4 Tage verkürzt, war damit als Mann zu dieser Zeit aber ein absoluter Exot. Frauen waren schon damals recht häufig teilzeitbeschäftigt, wenn sie Kinder hatten, Männer so gut wie keine.

    Ich habe mir das damals gut überlegt. Finanziell konnte ich es mir leisten (FI!), aber ich wollte die sachliche Auswirkung möglichst gering halten. In Deutschland herrscht nach wie vor die Präsenz-Unkultur.

    Einen rechtlichen Anspruch auf Teilzeit gab es damals schon, der allein ändert in den Köpfen der Leute aber nichts. Ein Teilzeitmitarbeiter ist ggf. schwieriger einzuplanen als ein Vollzeitler, der zu den allgemeinen Arbeitszeiten normalerweise anwesend ist. Welche Auswirkungen das auf die Arbeitsorganisation hat, hängt sicher sehr von der Stelle ab. In meinem Fall hätte es demn Arbeitgeber die Arbeitsorganisation sehr erleichtert, wenn er meine Arbeitszeit hätte frei verteilen können. Das wäre natürlich nicht in meinem Sinne gewesen. Ich ließ daher eine passende Klausel in die Vereinbarung aufnehmen.

    Seither ist jedes Wochenende lang, und das ist herrlich. Ok, es kostet Einkommen, aber das ist ja klar. Große Karrierehoffnungen braucht man sich nach einer Arbeitszeitverkürzung nicht mehr zu machen, aber die waren in meinem Fall ohnehin nicht mehr gegeben.

    Du schwärmst oben von “Entwicklungsmöglichkeiten” bei Deinem aktuellen Arbeitgeber. Die mögen ja durchaus gegeben sein, und Du hast ja den größten Teil Deines Berufsweges noch vor Dir. Es könnte aber durchaus sein, daß Du den Prellbock siehst, wenn Du Dir per Teilzeit ein langes Wochenende kaufst.
    Und wenn Du den Arbeitgeber wechselst, ist das lange Wochende vermutlich auch wieder weg.

    Man sollte nicht verkennen, daß man mit der Teilzeit eben nicht mehr 100% dazugehört. Was am Abwesenheitstag verhandelt wird, bekommt man nicht mit, und nicht jeder hat einen Gewährsmann im Unternehmen, der ihn darüber dennoch informiert.

    Mag sein, daß Home-Office mit einem ähnlichen Effekt einhergeht. Ich habe im letzten Jahr von verschiedener Stelle gehört, daß den Heimarbeitern der Flurfunk fehlt.

    Ich erwäge gerade, auf halbe Tage zu gehen (natürlich 4 halbe Tage). Halbe Tage bringen prinzipiell das Problem mit sich, mitten in der allgemeinen Arbeitszeit pünktlich aus dem Laden herauszukommen (bei uns gibts keine feste Mittagspause, man geht zu Tisch, wenn es paßt). Rein rechnerisch wären 2 ganze Tage gleichviel Arbeitszeit wie 4 halbe Tage, da hätte man dieses Problem nicht. Nur 2 Tage Anwesenheit (von 5 Arbeitstagen) würde ich in meinem Arbeitsumfeld aus dem oben genannten Grund aber nicht haben wollen.

    In der Zwischenzeit gibt es unter den Männern viel mehr Teilzeitbeschäftigte, auch unter Vorgesetzten. Da haben wohl auch andere das Thema Work-Life-Balance für sich entdeckt. Man sollte sich nur nicht fälschlich einbilden, daß das Thema nur eine einzige Dimension hätte.

    So viel aus meiner Teilzeitpraxis 🙂

    1. Sehr guter Input von dir. Bei uns in der Firma gibt es auch Positionen, die etwas trocken sind: Audits, Assessments, Qualitätsabteilung. Da gehen auch 16h als Minimum. Nur bin mir nicht recht sicher, ob dies wirklich erstrebenswert ist.

    2. Hallo Adolar,

      schön zu lesen dass du da schon Erfahrung mitbringst. Das Modell langes Wochenende ist momentan auch die Idee vom Einstieg in die Teilzeit. Ich finde bei dir auch keine Formulierung das du den schritt bereut hast, oder gab es hier und da mal Momente?
      Der Schritt Teilzeit wird bei uns im Unternehmen recht flexibel angeboten. Ich sehe das wie du, dass die beruflichen Schäfchen im Trockenen sein sollten. Bei mir wäre das eher finanzielle Zufriedenheit als Unabhängigkeit und das bewusst machen wie viel Geld ich benötige für das was ich machen möchte und die Akzeptanz dann weniger sparen zu können.
      Der Schritt wird bei mir bestimmt nicht mit tosendem Beifall von Kollegen und Führungsebene einhergehen. So einen Schritt macht man ja auch nicht für die anderen sondern für einen selbst bzw. für die eigene Familie. So sehe ich das.

      Beim Thema Entwicklungsmöglichkeiten würde ich grundsätzlich in zwei Richtungen unterscheiden. Die vertikale ist vermutlich die weit verbreitete. Die streben bei mir im Unternehmen viele an, da geht es um Gehaltssteigerung und Personalverantwortung. Die Gespräche in die Richtung habe ich im Traineeprogramm schon immer als sehr anstrengend empfunden. Jetzt mit Blickrichtung Teilzeit interessieren mich die horizontalen Entwicklungsmöglichkeiten viel mehr. Da sind mir andere Aspekte wichtig. Hier schaue ich mich nach reizvollen Aufgaben und nach guter Teamatmosphäre um. In Gesprächen herauszubekommen, wie die Führungskraft zum Thema Familie und Urlauben tickt hat auch nochmal einen anderen Stellenwert bekommen.

      Welche Motivation steckt bei dir hinter der zweiten Reduzierung der Arbeitsstunden? Euer Ansatz, essen zu gehen wie es passt und nicht im vorgeschriebenen zeitlichen Korridor würde ich bei uns auch besser finden. Planst du bei den halben Tagen ein die Mittagessen mit den Kollegen noch mitzunehmen? Da werden ja die “wirklich wichtigen” Sachen besprochen und du hättest den Vorteil zum passenden Essen auch mal ein Glas Wein trinken zu können 😉

      Work-Life Balance wird immer mehr thematisiert, das habe ich auch schon positiv wahrgenommen. Ebenfalls das Führungsaufgaben und Teilzeit kein Tabu Thema mehr sind, finde ich gut.

      Danke für deinen kurzen Teilzeiteinblick!

      1. Ich habe meine Arbeitszeitreduktion vor 20 Jahren nie bereut.

        Ein Teil meiner damaligen Arbeit war selbstorganisiert, ein anderern teil fremdorganisiert. Was meine selbstorganisierte Arbeit anlangte, ging ein Tag pro Woche weniger völlig nahtlos. Der fremdorganisierte Teil erforderte eigentlich körperliche Anwesenheit an allen Arbeitstagen, da mußte mich dann am Freitag halt ein Kollege vertreten. Einen Preis durfte die Firma schon auch zahlen, wenn sie schon 20% Gehalt einspart. 🙂

        Vor einigen Jahren bin ich in einen Bereich gewechselt, der für alle auf Tagesbasis organisiert wird. Dort funktioniert ein Tag pro Woche Abwesenheit völlig reibungslos. Ich hatte berichtet, daß männliche Kollegen in anderen Abteilungen, bei denen die Arbeit auch auf Tagesbasis organisiert ist, einzelne Arbeitstage reduziert haben, einer am Freitag, sein Vorgesetzter am Donnerstag. Auch das funktioniert offensichtlich reibungslos. Nein, Home-Office geht bei uns eigentlich nicht.

        Ich bin rentennaher Jahrgang. Ich erwäge, mir meine eigene Altersteilzeit zu gestalten, in meinem Fall als echte Teilzeit und nicht etwa die halbe Zeit volle Arbeitzeit und dann die andere Hälfte der Zeit ganz weg.

        In der alten Abteilung wäre es für meine eigene, selbstbestimmte Arbeit schwierig geworden, einen weiteren Tag zu verkürzen. In der jetzigen wäre das möglich, aber ich will das eigentlich nicht. Mir wären für die restliche Zeit halbe Tage lieber.

        Wir arbeiten prinzipiell durchgehend und nehmen unsere Mittagspause flexibel nach Arbeitsanfall. Wenn man den ganzen Tag da ist, ist das ja kein großes Ding, ob man um 12 Mittag macht oder um 2. Eine Casino-Kultur gibt es bei uns nicht, wir essen nicht gemeinsam.

        Wenn einer aber halt zu einer bestimmten Zeit mitten am Tag Feierabend hat, gibt das unvermeidlich Konflikte. Man könnte das unproblematisch per Stempeln lösen oder gar (huch!) mittels Vertrauensarbeitszeit. Mal sehen, ob ich das geregelt bekomme. Ich muß ja nicht. Der Leidensdruck ist nicht groß.

        Ich habe die hier so vielgenannte “finanzielle Freiheit” längst erreicht (Was für ein Wunder! Bei _dem_ Alter!). Ich mache das aber ganz gern, was ich mache (werde meine Tätigkeit hier aber nicht näher spezifizieren). Infolgedessen genieße ich meinen freien Freitag sehr, aber er soll noch nicht so schnell von vier anderen freien Tagen begleitet werden. Ich könnte mir sogar vorstellen, über das gesetzliche Rentenalter hinaus zu arbeiten, fürchte allerdings, daß mein Arbeitgeber dabei nicht mitmachen wird.

        Schauen wir mal!

  13. Hallo Allrounder,

    ich habe Euer Interview mit Interesse gelesen. Leider finde ich (wie schon andere hier), dass schwer nachzuvollziehen ist, wo ihr finanziell heute wirklich steht und wie ihr da hingekommen seid. Eurer Vermögen (v.a. euer Anteil am Marktwert eures Hauses und den Wohnungen sowie das Depot) beläuft sich in der Nähe einer halben Million, wenn ich das richtig sehe. Auch das ist für euer Alter wirklich beachtlich! Es wäre insteressant, genauer zu erfahren, wie das zustandegekommen ist. Der Marktwert der Wohnungen ist sicher gestiegen, aber ein großer Teil muss doch daduch angesammelt worden sein, dass Ihr in der Zeit eurer Berufstätigkeit weniger ausgegeben als eingenommen habt, oder? Wie ihr das bei eurem Lebensstil in weniger als 10 Jahren (trotz sehr guten Verdienste) geschafft habt, wird mir nicht klar. Insofern ist es dann auch schwierig, Hinweise zu geben.

    Wie andere schon geschrieben haben, ist euer Konsumverhalten ziemlich FIRE-untypisch. Das “Frauengold” ist natürlich lustig, aber mit 7k letztlich irrelevant. Viele Fernreisen, Luxusautos und -immobilien (“wir verwirklichen unseren Traum”) und kostspielige Restaurantbesuche sind sonst eher die Sachen, die man vermeidet, sofern man nicht wirklich sicher ist, daraus extrem viel Glück zu ziehen (was bei euch aber der Fall zu sein scheint, insofern ist es für Euch vermutlich genau das Richtige, und ich bin die Letzte, die das kritisieren würde).

    Persönlich würde ich mehr in Richtung Aktien gehen, um zu diversifizieren. Ihr habt jetzt einfach schon sehr viel in Immobilien (was ja nicht schlecht ist!). Und halt das Konsumverhalten etwas im Auge behalten, bzw. checken, wo man das reduzieren kann, ohne das eigene Glücksempfinden aufs Spiel zu setzen.

    Ach so: Wirklich schade, dass ihr bezüglich des Namens eures Arbeitgebers so dicht haltet … 😉 Telekom oder SAP vielleicht?

    Viele Grüße!

    1. Guten Abend MillioNERDin,

      interessanter Name nebenbei erwähnt 😉

      Dafür ist Feedback gut. An manchen Stellen haben wir uns nicht ganz klar ausgedrückt.
      Klammern wir das aktuelle Bauprojekt mal aus, denn hier fließt nur ein kleiner Teil des erarbeiteten Geldes rein.
      Wir beide haben jetzt jeweils 10 Jahre immer ganz gut verdient und deutlich weniger ausgegeben als am Monatsende wieder reinkam. Das spülte neues Geld in die Kassen. Wir haben die Jahre über auch beide viel gearbeitet und dafür immer einen finanziellen oder zeitlichen Ausgleich erhalten. Der eine Part von uns war viel auf Dienstreisen wo immer am gesetzlichen Limit gearbeitet wurde.
      Im Folgenden mal kurz aufgelistet was wir damit gemacht haben:

      • früher war ein 5-stelliger Betrag auf den Konten bei der Bank, die damals auch noch Zinsen abwarfen
      • Beim 1. Wohnungskauf als Kapitalanlage sind noch knapp 30k Eigenkapital dafür benutzt wurden. Das würde ich heute anders machen. Die Wohnung haben wir zu speziellen Firmenkonditionen kaufen können. Die Wohnung hat sich in knapp 10 Jahren im Wert verdoppelt.
      • Die 2. Wohnung als Kapitalanlage hat sich in 5 Jahren auch leicht steigernd entwickelt. Hier wurden nur die Nebenkosten aus eigener Tasche beglichen.
      • Die 3. Wohnung hat mit 100k Eigenkapital einen Teil des verdienten Geldes verschlungen. Eine baugleiche Wohnung wurde vor kurzem verkauft. Bei dem Preis sind es 100k Wertentwicklung in 5 Jahren
      • dann sind seit 2016 70k ins Depot geflossen, die mittlerweile auch zwischen 90-100k pendeln. Hier sind schon knapp über 10k Gewinne abgeschöpft und in andere Projekte geflossen
      • 6-7 Fahrzeugverkäufe verliefen auch alle mit einem, relativ zu den Fahrzeugwerten, satten Gewinn. Da kommen ca. 5k zusammen.
      • die Hälfte von uns hat bis zum Alter von 25 Jahren gratis zu Hause bei den Eltern gewohnt, da wurde außer einer Flasche Wein kein Kostgeld akzeptiert.

      Die Summe der Einzelheiten mit den Jahren sind es auch gewesen warum wir fanden das der Name Allrounder gut passt. Wir haben nicht die eine Sache wie der Hausmeister mit seinen Wohnungen, der Topmanager mit seinem Verdienst oder der Tesla oder GameStop Großaktionär.

      Das FIRE Prinzip kennen wir auch. Wir sind da eher mit so einem Kompromiss unterwegs. Statt Nudeln mit Ketchup darf es auch mal die Arrabiata Variante bei uns sein. Klar kannst du Carbonara auch mit dem Kochschinken im Angebot und der reduzierten Kochsahne machen, ich geb gerne mehr Geld im italienischen Feinkostladen für Guanciale & Pecorino aus. Wir haben die Interviews hier auch gelesen und uns manchmal nicht schlecht gewundert, wie niedrig bei manch einem die Ausgaben waren. Eine leicht frugale Einstellung ist bestimmt auch nicht verkehrt. Nur ist es doch kein Wettkampf wer mit weniger durchs Leben kommt.

      Dein Tipp mehr in Aktien zu gehen haben wir uns schon seit Anfang des Jahres zu Herzen genommen und möchten da auch weitermachen. Das Depot macht zurzeit nur knapp 10% unser Finanzen aus. Da würden wir uns freuen wenn der Anteil irgendwann mal 25% und mehr beträgt. Das ganze soll genauso wie du es schreibst alles ablaufen mit einem gesundem Maß an Reduzierung (hier hat uns die Einführung eines Haushaltsbuches und Corona geholfen) bei gleichbleibendem oder leicht gesteigertem Komfort.

      Unseren Arbeitgeber möchten wir hier außen vor lassen. Um dir trotzdem etwas entgegen zu kommen, können wir die beiden vorgeschlagenen Kandidaten verneinen, damit bleiben nur noch 28 übrig…

      Viele Grüße zurück 😉

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