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Reblaus Depotbesprechung und Tradingnotizen  

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 C-C
(@c-c-2)
Verdienter Freiheitskämpfer

@reblaus

lässt du diese Limits eigentlich noch weiter drin oder fliegen die nach dem letzten freitag mit tagesgültigkeit raus?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. Oktober 2019 07:48
Reblaus
(@reblaus)
Freiheitskämpfer Gold
Veröffentlicht von: @c-c-2

@reblaus

lässt du diese Limits eigentlich noch weiter drin oder fliegen die nach dem letzten freitag mit tagesgültigkeit raus?

Erstmal wieder draußen. Sind jetzt so weit weg und ich will mir den Cashbestand nicht blockieren 😉

AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. Oktober 2019 23:14
(@hasenzauber)
Aktiver Freiheitskämpfer

Weil ich weiß, dass Du ebenfalls Mitglied bei Mr. Market bist:

2019 (Stand 30.9.): +13,5%

Die drei Mitgliederdepots dort (Stand Ende Sep.) zw. 28-32% vorne, Zeitaufwand: Kaufen am 01.01, sonst nichts.

Mich macht sowas immer äußerst nachdenklich, Dich nicht?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 08:45
Reblaus mag das
Reblaus
(@reblaus)
Freiheitskämpfer Gold
Veröffentlicht von: @hasenzauber

Weil ich weiß, dass Du ebenfalls Mitglied bei Mr. Market bist:

2019 (Stand 30.9.): +13,5%

Die drei Mitgliederdepots dort (Stand Ende Sep.) zw. 28-32% vorne, Zeitaufwand: Kaufen am 01.01, sonst nichts.

Mich macht sowas immer äußerst nachdenklich, Dich nicht?

ja, da hast du recht. Mein anderes Depot, wo ich mehr buy&hold betreibe und durch die Bank einen Ansatz von 2 Jahren+ Haltezeit präferiere, hat etwa +26%.

So gesehen, war das aktive Trading seit Mai für die Katz'.

Wenn ich es runterbreche haben 4 schlechte und drei ganz schlechte Trades mir sicher 20% Performancepunkte gekostet! Wobei die 3 ganz schlechten Trades durch hasardieren (Versuch des Egos und der Rechthaberei, die Positionen zu retten), erst zu ganz schlechten Trades wurden.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 09:26
Snoops und Maschinist mögen das
Raffus
(@raffus)
Freiheitskämpfer Gold

@hasenzauber

95% der Aktien, die man am 01.01 gekauft hat, stehen heute 2-stellig höher.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 09:28
Snoops mag das
Reblaus
(@reblaus)
Freiheitskämpfer Gold
Veröffentlicht von: @raffus

@hasenzauber

95% der Aktien, die man am 01.01 gekauft hat, stehen heute 2-stellig höher.

weltweit? oder die wichtigsten Märkte in US/EU/Asien?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 09:59
(@hasenzauber)
Aktiver Freiheitskämpfer

Ich wollte auch nicht die Performance von Reblaus kritisieren.

Und auch Raffus hat Recht: wer am Jahresanfang zugelangt hat, hat gut lachen.

Mich ärgert es einfach immer wieder, wenn ich Zeitaufwand und Ergebnis des Tradings mit einer weitestgehend ruhigen buy & hold-Strategie vergleiche. Ich komme mir immer wieder vor, als wenn ich einzelnes kleines Licht schlauer als der Markt, also alle anderen, sein wollte. Das Ergebnis zeigt in der Regel, dass dem nicht so ist.

Vor dem Hintergrund, dass unser einzig wirklich knappes Gut die Zeit ist, frage ich mich, ob es nicht einzig der "Spieltrieb" ist, der einen immer und immer wieder versuchen lässt, sich einen Vorteil zu erarbeiten. Oder ob ich die investierte Zeit nicht lieber mit vielleicht wichtigeren Dingen verbringen sollte?

Ähnliche Diskussionen und Überlegungen gab es ja auch schon öfter mal bei MT früher. Wie oft macht man einen wirklichen Lauf nicht mit, weil man hektisch raus geht oder sich mit ein paar Prozent zufrieden gibt? Wenn ich da z.B. an meinen recht hoch gewichteten Tesla-Trade denke, den ich im ersten Quartal 2013 mit knappem Plus statt völlig gefahrlosen ca. 300% ins Ziel gebracht habe, könnte ich mir heute noch ...

Vielleicht sollte man eher versuchen, sich solchen Chancen zu widmen statt täglich zig Aktien durchs Dorf zu treiben, immer auf der Suche nach dem schnellen Geld?

Beispielhaft sei hier Vectron genannt. Hier wurde sehr schön darauf hingewiesen und ich habe seit dem fein mit der Aktie verdient. Nur zuletzt las man nichts mehr davon. Vielleicht wäre es eine Variante, solche Sondersituationen und Perlen intensiver zu begleiten?

Könnte es nicht dazu führen, das Depot ruhiger aber am Ende erfolgreicher zu führen? Ich für meinen Teil bin oft viel zu hektisch. Das kostet Geld und Nerven. Und immer öfter denke ich: Du bist zu alt für so einen ...  Lass es ruhiger angehen. Schont am Ende auch die Gesundheit. 

   

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 09:59
Ste Fan und Snoops mögen das
Raffus
(@raffus)
Freiheitskämpfer Gold

@Reblaus

"Gefühlt" -)

@hasenzauber

Sehr langfristig betrachtet steigen die Märkte "fast" kontinuierlich seit 80 Jahren.
So gesehen war so gut wie immer Buy & Hold besser als Trading, vor allem wenn man den reingesteckten Aufwand miteinrechnet.

Das ist der Grund warum ich dieses Jahr mein langfristiges Dividenden-Depot angefangen habe, parallel zu meinem Trading-Depot. Man kann ja beides machen - man muss sich nicht für das eine oder das andere entscheiden.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 10:11
Snoops mag das
Snoops
(@snoops)
Freiheitskämpfer Silber
Veröffentlicht von: @hasenzauber

Ich wollte auch nicht die Performance von Reblaus kritisieren.

Und auch Raffus hat Recht: wer am Jahresanfang zugelangt hat, hat gut lachen.

Mich ärgert es einfach immer wieder, wenn ich Zeitaufwand und Ergebnis des Tradings mit einer weitestgehend ruhigen buy & hold-Strategie vergleiche. Ich komme mir immer wieder vor, als wenn ich einzelnes kleines Licht schlauer als der Markt, also alle anderen, sein wollte. Das Ergebnis zeigt in der Regel, dass dem nicht so ist.

Vor dem Hintergrund, dass unser einzig wirklich knappes Gut die Zeit ist, frage ich mich, ob es nicht einzig der "Spieltrieb" ist, der einen immer und immer wieder versuchen lässt, sich einen Vorteil zu erarbeiten. Oder ob ich die investierte Zeit nicht lieber mit vielleicht wichtigeren Dingen verbringen sollte?

Ähnliche Diskussionen und Überlegungen gab es ja auch schon öfter mal bei MT früher. Wie oft macht man einen wirklichen Lauf nicht mit, weil man hektisch raus geht oder sich mit ein paar Prozent zufrieden gibt? Wenn ich da z.B. an meinen recht hoch gewichteten Tesla-Trade denke, den ich im ersten Quartal 2013 mit knappem Plus statt völlig gefahrlosen ca. 300% ins Ziel gebracht habe, könnte ich mir heute noch ...

Vielleicht sollte man eher versuchen, sich solchen Chancen zu widmen statt täglich zig Aktien durchs Dorf zu treiben, immer auf der Suche nach dem schnellen Geld?

Beispielhaft sei hier Vectron genannt. Hier wurde sehr schön darauf hingewiesen und ich habe seit dem fein mit der Aktie verdient. Nur zuletzt las man nichts mehr davon. Vielleicht wäre es eine Variante, solche Sondersituationen und Perlen intensiver zu begleiten?

Könnte es nicht dazu führen, das Depot ruhiger aber am Ende erfolgreicher zu führen? Ich für meinen Teil bin oft viel zu hektisch. Das kostet Geld und Nerven. Und immer öfter denke ich: Du bist zu alt für so einen ...  Lass es ruhiger angehen. Schont am Ende auch die Gesundheit. 

   

Da ist Vieles dran an deinen Worten. 

Gesundheit und Zeit sind kostbar. Wie kostbar, beurteilt jeder selbst. Ich  selbst war nach langer Zeit mal wieder für drei Tage aus dem Alltag; Natur, gutes Essen, Ruhe. Da hatte ich ähnliche Gedanken: was nutzt all das Traden, wenn diese Sache doch auch Nerven strapazieren (egal, ob mit Gewinn oder Verlust).

Manche Dinge kosten kein Geld, sondern lediglich ZEIT. Und manches Mal bekommt man ähnliche Glücksgefühle, nur ohne vorausgegangene Anspannung, die letztlich gegen die eigene Gesundheit laufen kann. 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 10:13
Hasenzauber mag das
(@hasenzauber)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @raffus

@Reblaus

"Gefühlt" -)

@hasenzauber

Sehr langfristig betrachtet steigen die Märkte "fast" kontinuierlich seit 80 Jahren.
So gesehen war so gut wie immer Buy & Hold besser als Trading, vor allem wenn man den reingesteckten Aufwand miteinrechnet.

Das ist der Grund warum ich dieses Jahr mein langfristiges Dividenden-Depot angefangen habe, parallel zu meinem Trading-Depot. Man kann ja beides machen - man muss sich nicht für das eine oder das andere entscheiden.

Mir schwebt eher eine Mischung vor: Sondersituationen wie bei einer Vectron über einen möglichst weiten Weg zu begleiten. Wie weit so ein Weg geht, kann die Gemeinschaft sicher besser erarbeiten als jeder einzelne von uns? Kein hektisches Traden, kein Halten bis in die Urne, sondern die Kuh melken, so lange sie läuft.

Nehmen wir z.B. Schaltbau: Jörg im "Nachbarboard" brachte die vor kurzem ins Spiel. Die Argumente sind auf den ersten Blick nicht schlecht dafür, dass hier ein vergessener Nebenwert den Phönix geben könnte.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 10:16
Snoops mag das
Reblaus
(@reblaus)
Freiheitskämpfer Gold
Veröffentlicht von: @hasenzauber
Veröffentlicht von: @raffus

@Reblaus

"Gefühlt" -)

@hasenzauber

Sehr langfristig betrachtet steigen die Märkte "fast" kontinuierlich seit 80 Jahren.
So gesehen war so gut wie immer Buy & Hold besser als Trading, vor allem wenn man den reingesteckten Aufwand miteinrechnet.

Das ist der Grund warum ich dieses Jahr mein langfristiges Dividenden-Depot angefangen habe, parallel zu meinem Trading-Depot. Man kann ja beides machen - man muss sich nicht für das eine oder das andere entscheiden.

Mir schwebt eher eine Mischung vor: Sondersituationen wie bei einer Vectron über einen möglichst weiten Weg zu begleiten. Wie weit so ein Weg geht, kann die Gemeinschaft sicher besser erarbeiten als jeder einzelne von uns? Kein hektisches Traden, kein Halten bis in die Urne, sondern die Kuh melken, so lange sie läuft.

Nehmen wir z.B. Schaltbau: Jörg im "Nachbarboard" brachte die vor kurzem ins Spiel. Die Argumente sind auf den ersten Blick nicht schlecht dafür, dass hier ein vergessener Nebenwert den Phönix geben könnte.

Zu der Sache gibt es so viele Meinungen, dass man für sich selbst - wie so oft im Leben - den "richtigen Mittelweg" finden muss. Da gibt es kein Patentrezept. Ich versuche, zumindest 2-3 Sonderstories im Depot mitzuschleifen, falls sie sich noch nicht entwickelt haben. Aktuell ist das zB. 3U und Vectron.

Bei Vectron kamen am Tag nach dem allgemeinen Börsenabsturz (zu dem Zeitpunkt hielt sich die Aktie noch) zwei Musterdepotverkäufe (einer war Platow, die seit 2015 mit Kursen um 3,5 dabei waren).

Ich habe da zugekauft, weil mir Minus 11-12% zuviel vorkam. Unberücksichtigt von den sonstigen Marktturbulenzen. Von den MD Verkäufen habe ich erst am nächsten Tag gelesen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 10:39
Snoops mag das
(@ste-fan)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @hasenzauber

Mir schwebt eher eine Mischung vor: Sondersituationen wie bei einer Vectron über einen möglichst weiten Weg zu begleiten. Wie weit so ein Weg geht, kann die Gemeinschaft sicher besser erarbeiten als jeder einzelne von uns? Kein hektisches Traden, kein Halten bis in die Urne, sondern die Kuh melken, so lange sie läuft.

Nehmen wir z.B. Schaltbau: Jörg im "Nachbarboard" brachte die vor kurzem ins Spiel. Die Argumente sind auf den ersten Blick nicht schlecht dafür, dass hier ein vergessener Nebenwert den Phönix geben könnte.

Wobei die grundlegende Frage wohl ist in welchem Zeitfenster man Traden bzw. seine Einstiege suchen will - bzw. wo man die besten Chancen sieht...

Daytrading bringt wohl den goessten Stressfaktor. Will man spezielle Situationen oder Turnarounds traden und die Aktie somit Wochen oder Monate halten reicht eigentlich ein EOD handeln - der Stress und Aufwand waere da schon sehr reduziert.

Das waere wohl eine Frage fuer die Runde: Welches Zeitfenster waere fuer den normalen "Retail"-Trader in Bezug auf Stress/Aufwand/moegliche Rendite das Vorteilhafteste?

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 10:45
Reblaus
(@reblaus)
Freiheitskämpfer Gold

ausserdem muss man sagen, dass bei der Wahl der Mitgliederdepots einfach gute bis sehr gute Arbeit geleistet wurde, dank des Auswahl- und Abstimmverfahrens (bei dem ich übrigens auch mitgewirkt habe)

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 10:47
Snoops mag das
(@floorian)
Freiheitskämpfer Silber
Veröffentlicht von: @reblaus

ausserdem muss man sagen, dass bei der Wahl der Mitgliederdepots einfach gute bis sehr gute Arbeit geleistet wurde, dank des Auswahl- und Abstimmverfahrens (bei dem ich übrigens auch mitgewirkt habe)

Um welche Depots geht es, wenn ich fragen darf? 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 11:00
Reblaus
(@reblaus)
Freiheitskämpfer Gold
Veröffentlicht von: @floorian
Veröffentlicht von: @reblaus

ausserdem muss man sagen, dass bei der Wahl der Mitgliederdepots einfach gute bis sehr gute Arbeit geleistet wurde, dank des Auswahl- und Abstimmverfahrens (bei dem ich übrigens auch mitgewirkt habe)

Um welche Depots geht es, wenn ich fragen darf? 

um die Mitgliederdepots auf Mr-Market.de (Premiumbereich)

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 11:07
floorian mag das
Reblaus
(@reblaus)
Freiheitskämpfer Gold
Veröffentlicht von: @ste-fan
Veröffentlicht von: @hasenzauber

Mir schwebt eher eine Mischung vor: Sondersituationen wie bei einer Vectron über einen möglichst weiten Weg zu begleiten. Wie weit so ein Weg geht, kann die Gemeinschaft sicher besser erarbeiten als jeder einzelne von uns? Kein hektisches Traden, kein Halten bis in die Urne, sondern die Kuh melken, so lange sie läuft.

Nehmen wir z.B. Schaltbau: Jörg im "Nachbarboard" brachte die vor kurzem ins Spiel. Die Argumente sind auf den ersten Blick nicht schlecht dafür, dass hier ein vergessener Nebenwert den Phönix geben könnte.

Wobei die grundlegende Frage wohl ist in welchem Zeitfenster man Traden bzw. seine Einstiege suchen will - bzw. wo man die besten Chancen sieht...

Daytrading bringt wohl den goessten Stressfaktor. Will man spezielle Situationen oder Turnarounds traden und die Aktie somit Wochen oder Monate halten reicht eigentlich ein EOD handeln - der Stress und Aufwand waere da schon sehr reduziert.

Das waere wohl eine Frage fuer die Runde: Welches Zeitfenster waere fuer den normalen "Retail"-Trader in Bezug auf Stress/Aufwand/moegliche Rendite das Vorteilhafteste?

 

puh, Königsfrage.

Also wenn man eher der klassische Feierabend-Trader ist, sollte man die Intraday und die Overnight Zeitebene eher außen vor lassen und versuchen, ob seine Ideen eher im mehrwöchigen/mehrmonatigen Bereich umsetzen kann.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 7. Oktober 2019 11:11
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