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Dividendenwerte  

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Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold

Hey @judge-dredd, mich würde die Pepsi Inc interessieren, die hast du doch auch im Dividendendepot. Magst du sie einmal vorstellen? Pray  

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Veröffentlicht : 5. Oktober 2020 20:14
Judge Dredd mag das
auf_dem_Weg
(@auf_dem_weg)
Verdienter Freiheitskämpfer

schau doch mal hier, ein kleiner Anhaltspunkt.

 

https://aktie.traderfox.com/visualizations/US7134481081/DI/pepsico-inc

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Veröffentlicht : 5. Oktober 2020 21:01
Natman und Judge Dredd mögen das
(@judge-dredd)
Freiheitskämpfer Silber

@natman

Hey Natman, gerne. Wird nur vor meinem Urlaub wahrscheinlich nichts mehr. Aber setze ich dann mal direkt auf die Liste für den nächsten Dividendenwert hier.

VG

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Themenstarter Veröffentlicht : 6. Oktober 2020 18:07
Natman mag das
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold

Wie ist es möglich dass SL Green realty eine Dividende von 7% mit Business-Vermietung in Manhattan zahlen kann. Dieser REIT hat in NY einige Hochhäuser und muss doch riskant sein. Der Kurs ist zu Corona u jetzt noch Ordentlich unten bei ca -45% und sie sind für 40 Euro zu haben. Ich fühle mich mit OHI wohler.

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Veröffentlicht : 15. Oktober 2020 18:44
Judge Dredd mag das
(@judge-dredd)
Freiheitskämpfer Silber

@natman

da wird wahrscheinlich alles ausgeschüttet, was nicht bei 3 auf den Bäumen ist.  kenne den Reit nicht, aber Office in Manhattan ist zur Zeit jedenfalls wie bekannt nicht so toll. Aber wahrscheinlich laufen da noch Mietverträge. Die große Gretchenfrage wird ja wie sich die vorher extrem hohen Mieten in NYC so entwickeln. Würde mich im Reit Bereich auch eher im Wohn  oder Gesundheitsbereich wohl fühlen. Oder ein Reit wie Iron Mountain. 

Aber grundsätzlich ist es ja bei diesen Hochdividendenwerten das Problem, dass die Dividende nicht immer nachhaltig ist. Da sind mir dann 3 Prozent DiVR lieber , bei gutem Geschäftsmodel, Dividenwachstum und einer ausschüttungsquote die noch Luft zum Atmen lässt.

Pepsico ist übrigens  nicht vergessen, sondern auf der Liste für den Urlaub

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Themenstarter Veröffentlicht : 15. Oktober 2020 21:00
Maschinist und Natman mögen das
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold

6 Milliarden USD Schulden und 123% Ausschüttungsquote 2019, bei leicht negativem Gewinn pro Aktie -0,06 USD. 

Puh.... zahlen sind von marketscreener.com.

Cool mit Pepsi und schönen Urlaub Cool  

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Veröffentlicht : 15. Oktober 2020 21:17
Judge Dredd und Maschinist mögen das
(@judge-dredd)
Freiheitskämpfer Silber

Wie immer keine Anlageberatung und keine Garantie für Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten. Der Artikel soll lediglich einen kleinen Überblick über einen aus meiner Sicht spannenden Konsumgüterhersteller liefern.

 

PepsiCo, Inc. ist ein US- Getränke- und Lebensmittelkonzern mit Sitz im Bundesstaat New York. Gegründet wurde das Unternehmen 1965.

 

Der ewige Rivale von Coca Cola ist ein klassischer Wert aus dem Bereich nichtzyklischer Konsum. Die Produktpalette umfasst Soft- und Energiedrinks, Kaffee, Tee und Wasser, aber auch Snacks wie Chips mit dazugehörenden Dips sowie Zerealien, Reis- und Nudelprodukte, Sirups, Hafergrütze und Maismehl. Also alles nicht das gesündeste Zeug, aber man versucht sich hier weiter zu entwickeln.

 

Die Aktuelle Marktkapitalisierung liegt bei ca. 196 Mrd Euro. 2020 wird der Umsatz bei mehr als 69 Mrd Dollar liegen. Nach Nestle gilt Pepsico als zweitgrößter Nahrungsmittelkonzern der Welt. Zum Vergleich, der Umsatz von Coca Cola lag 2020 bei knapp 32. Mrd Dollar.

 

 

Bekannte Marken:

z.B. Pepsi, 7Up, die Energiedrinks von Rockstar, Lipton Ice Tea, Punica  oder Snacks wie Doritos oder Lays`s. Einen Überblick erhält man auf der Homepage von Pepsico. Die Produkte werden nahezu weltweit auch in den Schwellenländern verkauft.

 

 

Dividenden:

Bei dem Unternehmen handelt es sich um einen echten Dividendenaristokraten. Seit mehr als 25 Jahren, genauer seit 48 Jahren in Folge wird die Dividende erhöht. Seit 1965 wird eine Dividende gezahlt.  Die Dividendenhistorie lässt sich also mehr als sehen.

 

 Zuletzt wurde die Quartalsdividende von 0,95 Dollar auf 1,02 Dollar, mithin um 7 Cent mehr als ordentlich erhöht.

 

Laut onvista liegt aktuell die DivR bei ca. 2,8% was ganz ordentlich ist.  Bei 5,32 Dollar erwarteten Gewinn pro Aktie für 2020  und 4,01 Dollar Dividende je Aktie entspricht dies einer Ausschüttungsquote von ca. 75%, was aus meiner Sicht noch in Ordnung ist. Die Dividende wird verdient und es besteht noch genug Luft um zu reagieren. Daher ist aus meiner Sicht die Dividende stabil.

 

 

Aktuelle Kurseinschätzung/Marge:

 

Mit einem KGV von ca. 26 ist die Aktie nicht billig, für einen defensiven Konsumtitel aber in Ordnung. Coca Cola ist aktuell ca. gleich hoch bewertet.

 

Die Gewinnmarge ist mit 10% auch meiner Meinung nach in Ordnung, auch wenn die Marge von Coca Cola wesentlich höher ist.

 

Verschuldung:

2020 lag die Verschuldung bei 34,8 Mrd Dollar, was dem 2,65 fachen des EBITDA entspricht. Diese ist meiner Meinung noch in Ordnung. Der Freecashflow für 2020 wird mit ca. 6,5 Mrd angegeben.

 

 

Ausblick:

Die Umsätze sind zuletzt gesunken.  Süßgetränke und Chips sind in den gesundheitsbewussten Schichten der westlichen Welt nicht mehr so angesagt wie früher. Daher versucht Pepsico auf die Trend zu reagieren, wie z.B. die Kooperation mit Soda Stream. Auch am Zucker versucht man zu sparen. Nach eigenen Angaben sind bereits 48% der angebotenen Getränke zuckerfrei. 2018 hat man z.B. einen Anbieter für Veggie-Chips übernommen.

 

 

Fazit:

Meiner Meinung nach ein solides defensives Invesment. Größtes Risiko ist der Trend zu gesünderen Ernährung, sodass der Konzern sein Produktportfolio teilweise anpassen muss. Aber mit fast 3% DivR und einer stabilien Dividende ein schöner Incomewert. Zudem hat der Konzern zahlreiche weltbekannte Marken, die für einen Burggraben sorgen.  In den nächsten Jahren rechnet der Konzern wieder mit Wachstum, auch wenn die Aktie kein Verfielfachungspotential hat.

Ein Vorteil gegenüber einem Nahrungsmittelkonzern Nestle ist die bekannte Quellensteuer auf Schweizer Aktien, die ja für deutsche Anleger nicht ganz so steuereinfach ist, wie die auf US-Aktien. Eine Alternative für den Getränkebereich kann natürlich immer eine Coca Cola Aktie sein.

 

ich selbst habe die Pepsico schon länger im Depot, mit einer yield on cost von mittlerweile ca. 3,5% , daher werde ich die Aktie halten. In einigen Jahren kann daraus eine stabile DivR von 4% + erwachsen. Im Nahrungsmittelbereich ist für mich eine Unilever aber vorzugswürdiger (bei mir sogar im Aktiensparplan). Durch den kompletten Umzug nach GB entfällt hier die Quellensteuer zukünftig ganz, das Wachstum ist stärker und Unilever ist sehr stark in den EM.  Wenn gewünscht stelle ich hier gerne beizeiten mal die Unilever kurz vor.

 

Schönen Sonntag!

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Themenstarter Veröffentlicht : 18. Oktober 2020 10:50
Maschinist und Natman mögen das
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold

@judge-dredd

Hm sehr cool, dass mein Wunsch dieser Vorstellung umgesetzt worden ist. 
Ich habe immer überlegt, ob ich Pepsi kaufen soll, habe es aber gelassen.
Ich habe auch keine wirkliche Einzelaktie die Konsumgüter abdeckt. Gut ist nicht kritisch, habe ja die ETFs.
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Veröffentlicht : 18. Oktober 2020 11:04
Judge Dredd mag das
(@judge-dredd)
Freiheitskämpfer Silber

Wie immer keine Anlageberatung:

Noch einmal ein paar Hinweise für den Bereich nichtszyklischer Konsum (Nahrungsmittel):

Ein weiterer interresanter Wert neben Unilever, ist Danone. Zur Zeit ist der Kurs bei unter 50 Euro, was ein KGV von ca. 17 entspricht. Vorteil: Gutes breitgefächertes Angebot im Wasserbereich und im Bereich Milchprodukte. Zudem solide finanziert.  Nachteil: die französische Quellensteuer.

 

Aus dem Bereich "Fleisch" finde ich als Dividendenwachstumswert Hormel Foods ganz spannend. Super Dividendenwachstum die letzten Jahre. Sehr gute Ausschüttungsquote und starke Marktstellung mit bekannten US-Marken. Den Wert habe ich seit 2018 im Incomedepot. Alternative wäre z.B. Tyson Foods, den Wert habe ich mir aber noch nicht detailliert angeschaut. 

 

Habt ihr sonst neben Nestle noch spannende Einzelaktien im Bereich Nahrungsmittel in euren Depots?

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Themenstarter Veröffentlicht : 22. Oktober 2020 09:21
Maschinist mag das
(@judge-dredd)
Freiheitskämpfer Silber

Gerade kam die Mitteilung der Depotbank. Die Unilever N.V. Aktien werden steuerneutral im nächsten Monat in britische Unilever PLC im Verhältnis 1:1 eingetauscht. Damit werden die entsprechende Beschlüsse der Aktionärsversammlungen umgesetzt. Wichtigster Vorteil. Auf die britischen Unilever PLC wird keine Quellensteuer fällig. Rule Britannia 😉

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Themenstarter Veröffentlicht : 28. Oktober 2020 10:37
stef und Natman mögen das
stef
 stef
(@stef)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @judge-dredd

[…] Auf die britischen Unilever PLC wird keine Quellensteuer fällig. […]

Daumen drücken, dass das so bleibt nach dem Brexit. Wir haben noch Vodafone und GlaxoSmithKline, daher drücke ich auch beide Daumen.

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Veröffentlicht : 28. Oktober 2020 11:29
Judge Dredd, Natman und Maschinist mögen das
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold

@stef

Bei mir ruled die Britannia nur in meinem VUKE ETF und auf den gleichnamigen Gold- u. Silbermünzen. Zum Essen geht man besser nicht auf die Insel Cool außer Whisky gibt es da nix Genießbares

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Veröffentlicht : 28. Oktober 2020 13:23
Judge Dredd und stef mögen das
stef
 stef
(@stef)
Aktiver Freiheitskämpfer

@Natman - Britisches Wetter und britisches Essen... die Geburt einer Nation großer Seefahrer... 😋 

Wenn man dort länger lebt stellt man fest, dass es sonst nirgendwo ausserhalb Indiens so gutes Indisches Essen gibt. Uns Süßkram können sie, leider. Aber bei traditionellem Food gebe ich dir absolut Recht. Ich sag nur Kidney Pie 🤢 

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Veröffentlicht : 28. Oktober 2020 13:32
Judge Dredd und Natman mögen das
(@judge-dredd)
Freiheitskämpfer Silber

Vonovia will wohl die Dividende um satte 0,12 Euro auf 1,69 euro pro Aktie steigern. Ein schöner Dividendenwert der mal eine Vorstellung hier wert wäre. Mache mich die Tage mal dran. 

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Themenstarter Veröffentlicht : 29. November 2020 22:46
(@judge-dredd)
Freiheitskämpfer Silber

Heute mal einen neuen Dividendenwert aus meinem Incomedepot. Es geht um den bekannten DAX-Wert Vonovia.

 

Wie immer keine Anlageberatung und keine Garantie für Vollständigkeit und Richtigkeit der Daten. Ist wie immer nur meine ganz persönliche Meinung.

 

Mit der Vonovia stelle ich euch heute einen Immobilienwert aus Deutschland vor. Aus meiner Sicht sind Immobilien und REITs in Wohnimmobilien eine sehr einfache und liquide Form in Immobilien zu investieren und das auch schon mit wenig Kapital.

 

Im Gegensatz zu offenen Immobilienfonds sind Immobilienaktien sehr liquide. Daher kamen für mich offene Immofonds eher nicht in Frage. Da mir  das Kapital fehlt um eine Direktinvestion in cashflowproduzierende Wohnimmos zu tätigen und ich auch, wahrscheinlich berufsbedingt, nicht so der Vermieter Typ bin (zudem leider handwerklich unbegabt) stellen Immoaktien meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit dar um mit kleinen Beträgen in Real Estate zu investieren.

 

Wie investiere ich in Real Estate ganz konkret?

Ich decke das Thema natürlich einmal durch ETFs ab (im Vanguard All World sind z.B. laut Vanguard auch zu ca. 3% Immoaktien mit dabei. Da wir als Mieter ja rein gar nicht im Immobereich investiert sind, besparen wir zusätzlich und regelmäßig den ishares developed markets property yield von Blackrock. Hier entfällt natürlich das Enzelaktienrisiko. Aber man ist halt breit in allen Immobereichen investiert und nicht nur in Wohn und Logistik Immos, also auch mit über 14% im Retail Bereich:

Aktuelle Aufteilung im I Share developed markets property yield:

 

Industrial & Office Reits

24,17

Specialty Reits

19,02

Immobilienverwaltung und -erschließung

17,43

Retail Reits

14,25

Residential Reits

14,00

Diversified Reits

7,06

Hotel & Lodging Reits

3,44

 

Hier wäre im ETF Bereich natürlich ein reiner Wohn-Reit-ETF super, der von Vanguard ist aber leider nicht in Deutschland investierbar, zumindest zur Zeit.

 

Für den Wohnimmobilienbereich in Europa habe ich mich daher neben dem Blackrock Immo ETF  für eine Einzelaktie, nämlich die Vonovia entschieden. Daher genug der Vorrede und nun endlich zur Vonovia.

 

 

 

 

Vonovia:

Die aktuelle Marktkapitalisierung beträgt laut onvista zur Zeit ca. 32 Mrd. Euro. Damit liegt der Dax -Anteil bei ca. 2,6%. Das Unternehmen ist zudem seit September 2020 im Euro Stoxx 50 gelistet und damit ein absoluter deutscher und europäischer Large Cap mit ca. 10.000 Mitarbeitern.

 

Die Homepage von Vonovia ist übersichtlich gestaltet und ein interresierte Investor kann so schnell einen Überblick über das Unternehmen gewinnen.

 

Das Unternehmen gibt den Verkehrswert des Immobilienbestandes auf der Homepage mit ca. 56 Mrd Euro an, was natülich erstamal eine Hausnummer ist.

 

Vonovia gehören ca. 415.000 Wohnungen in Deutschland, Schweden und Österreich (mit fast 1 Mio Menschen die in den Vonovia Wohnungen leben). 74.000 fremde Wohnungen werden von Vonovia verwaltet. Die erzielte Durchschnittsmiete lag 2019 bei 6,93 Euro pro QM. Für 2020 wurde die QM-Miete sogar auf 7,07 Euro durchschnittlich gesteigert. Die organische Mietsteigerung wird mit 3,6% angegeben.

Die Gesamteinnahmen durch die erhaltenen Mieten sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.2019 lagen sie bei etwas über 2 Mrd Euro, der FFO betrug 2019 ca. 1,2 Mrd Euro, im Jahr 2020 hat Corona nur für geringe Mietausfällen geführt.

 

Neben Zukäufen von anderen ImmoUnternehmen baut Vonvia auch regelmäßig neue Wohnungen. So z.B. im Jahr 2020 allein ca. 1000 neue Wohnungen.

 

Was besonders gut ist, ist die aktuell mit 2,6% sehr geringe Leerstandsquote. Der NAV pro Aktie liegt bei 55,41 Euro.

 

Finanzsituation des Unternehmens:

kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von ca. 2,7 Mrd und langfristigen Verbindlichkeiten mit ca. 34,5 Mrd Euro, stehen ein Eigenkapital von 23,3 Mrd (ca. 2 Mrd kommen aber aus einer Kapitalerhöhung aus September 2020) gegenüber. Mit ca. 60% Fremdkapital und 40% Eigenkapital ist Vonvovia daher solider finanziert als manche 110% Hausfinanzierung, die ich gerade so im Umfeld gelegentlich wahrnehme. Also es wird nicht zu sehr gehebelt, was ich ganz sympatisch finde.

Vor dem Hintergrund der soliden Cashflows und des großen und werthaltigen Portfolios sind die Schulden meiner Meinung nach im vertretbaren Rahmen. S&P bewertet Vonovia mit BBB+, also im soliden investment- grade.

 

Regionale Aufteilung des Immoportfolios:

 

Regional sind die Wohnungen von Vonovia wie folgt aufgeteilt (nur die größten Bestände):

Berlin: ca.42.000 Wohnungen

Rhein-Main Gebiet: ca. 27.000 Wohnungen

Ruhrgebiet: ca. 68.000 Wohnungen

Dresden: ca. 38.000 Wohungen

Hamburg: ca. 19.000 Wohnungen

München: ca. 9000 Wohnungen

Kiel: ca. 23.000 Wohnungen

Stuttgart: ca. 13.600 Wohnungen

Hannover: ca. 16.000 Wohnungen

Bremen: ca. 11.000 Wohnungen

 

In Österreich sind es 22.360 Wohnungen und in Schweden 38.191 Wohnungen. In Schweden befinden sich diese überwiegend in den drei Großstädten Stockholm, Göteborg, und Malmö.In Österreich liegt der Schwerpunkt auf Wien.

Die Vonovia SE hat zuletzt in diesem Jahr eine Beteiligung von 2,6 % am Vesteda Residential Fund („Vesteda“) erworben. Damit macht Vonovia den ersten Schritt in den niederländischen Wohnimmobilienmarkt. Vesteda ist das führende Wohnimmobilienportfolio in den Niederlanden mit ca. 27.000 Wohneinheiten im mittleren Preissegment, die sich überwiegend in  Amsterdam und Rotterdam befinden.

 

 

 

Dividende:

Der FFO pro Aktie liegt aktuell bei 2,40 Euro für 2020. Die Dividende soll auf 1,69 Euro pro Aktie steigen, was also eine solide Ausschüttungsquote von 70% des FFO beträgt.  Die Dividende wird seit dem Börsengang genauso wie der FFO zuverlässig gesteigert. Im Jahr 2014 betrug die Dividende noch 0,74 Euro.

Es besteht auch die Möglichkeit, welche ich seit dem Beginn meines Investments in Vonovia 2018 immer wahrnehme, statt einer Auszahlung neue Aktien als Dividende zu erhalten. Meine Yield on Coast liegt daher zur Zeit bei dem Investment bei ca. 4,3% p.a. (Dividendenrendite auf meinen Einstiegskurs). Hoffe das diese perspektivisch in Richtung 5% geht.

Die aktuelle Dividendenrendite liegt bei ca. 3%.

 

Zusammenfassung:

Mit einem Investment in die Vonovia besteht die Möglichkeit mit einer Aktie in ein breites europäisches Wohnimmobilienportfolio zu investieren. Es besteht natürlich das Einzelaktienrisiko gegenüber einem ETF.

Mit einem aktuellen Kurs von ca.57 Euro ist die Aktie meiner Meinung nach im Vergleich zum NAV weder ein Schnäppchen noch besonders überteuert. Schnelle Kursgewinne sind nicht unbedingt zu erwarten und es ist auch kein Kandidat der in der nächsten Zeit ein multi-bagger werden wird. Aber mit der Aktie besteht die Möglichkeit einen sicheren Cashflow zu generieren. Bei einem Rücksetzer in die Nähe des NAV wäre der Kurs mit Sicherheit nochmal attraktiver.

Da der Gesamttrend stimmt (Corna=mehr Homeoffice) und durch die Gelddruckerrei der EZB Sachwerte attraktiv sind, dürfte das Rückschlagspotential mittelfristig überschaubar sein. Da Vonovia vor allem in Ballungszentren und nicht auf dem Land investiert, dürfte der Demographiefaktor zwar zu berücksichtigen sein, dürfte aber nicht zu tiefgreifenden Verwerfungen führen (mit altengerechten wohnen könnte man sogar dagegen steuern). Eines der größten Risiken sind Eingiffe des Regulators ins Mietrecht und insbesondere der ca. 10% Berlin-Klumpen (Stichwort linker Senat in Berlin).

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 2. Dezember 2020 15:08
stef, Natman, Chupete und 1 User mögen das
(@a-derra)
Aktiver Freiheitskämpfer

Triton International ( https://de.wikipedia.org/wiki/Triton_International) ist im Bereich Leasing und Verkauf von Containern tätig und sollte von einem Nachfrageanstieg profitieren.

https://www.fruchtportal.de/artikel/anstieg-der-containernachfrage-knnte-bis-2021-hinein-andauern/046556

Stabile Dividendenhistorie (ca. 5%) bisher, Chart (finanzen.net) ansprechend.

grafik
AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. Dezember 2020 10:33
Judge Dredd mag das
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