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Familie Robis Weg in die Unabhängigkeit

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Sir Invest-a-Lot
(@sir-invest-a-lot)
Beiträge: 95
Aktiver Freiheitskämpfer
 

Wow, was du geschaffen hast ist bemerkenswert. Ich habe ein paar Fragen und Anmerkungen.

 

Anmerkungen:

Veröffentlicht von: @robi

Meine Frau und ich haben ein Gemeinschaftskonto. Das Konto war erst mein eigenes, das wir dann in ein Gemeinschaftskonto umgewandelt haben.

Bei einem Gemeinschaftskonto gibt es steuerliche Herausforderungen: Jede Überweisung auf das Konto wird als Schenkung gewertet werden. Innerhalb von zehn Jahren könnte so der Schenkungsfreibetrag ausgeschöpft werden. Stirbt ein Partner, prüft das Finanzamt diese Vorgänge, was im schlimmsten Fall zu Erbschaftsteuer führen kann.

 

Fragen:

Veröffentlicht von: @robi

Festgeld wird noch weiter hochgefahren

Warum so viel Festgeld? 

Wo, zu welchem Zinssatz und in welchem Intervall?

 

Hochinteressant:

Veröffentlicht von: @robi

Kind 1 85,6t (+12,7)

Kind 2 59,8t (+9,6)

Ich habe ebenfalls zwei Kinder. Leider kann ich nur ein Bankkonto für eines meiner Kinder eröffnen. Ein Kind von mir ist in USA Geboren und die Banken bieten kein Kinderdepot für US-Bürger an. Ich habe dazu auch einmal eine Petition wegen Diskriminierung aufgrund der Herkunft einreichen wollen. Diese wurde jedoch abgewiesen, da das Thema zu finanzspezifisch sei. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um eine klare Diskriminierung gemäß Art. 3 Abs. 3. Selbst die Sparkasse bietet kein Depot an. 

Nutzt du einen Freistellungsauftrag für deine Kinder?
Hast du Erfahrung mit einer Nichtveranlagungsbescheinigung vom Finanzamt? Akzeptiert die DKB diese? Ich gehe davon aus, dass du dort Kunde bist, weil ich etwas von dir zur DKB gelesen hatte.

 

Wie sind die Kinder Krankenversichert: GKV oder PKV?
Musst du auf die 565 € monatliche Einnahmen der Kinder durch Kapitalerträge achten –>Familienversicherung?

Wofür ist das Geld deiner Kinder gedacht?

Führerschein, Studium? oder zahlt du das auch noch zusätzlich?

Zahlst du monatlich einen Betrag auf das Bankkonto deiner Kinder, damit die einen ETF-Sparplan besparen können? Falls ja, hast du darüber nachgedacht, deine Gewinne aus ETFs/Aktien teilweise auf deine Kinder zu übertragen, um diese mithilfe der Nichtveranlagungsbescheinigung steuerfrei verkaufen zu können?


 
Veröffentlicht : 1. Juli 2026 12:20
Robi mag das
Robi
 Robi
(@robi)
Beiträge: 1011
Gold Freiheitskämpfer
Themenstarter
 

Hallo @sir-invest-a-lot ,

Thema Gemeinschaftskonto:

Meine Frau und ich verdienen beide ähnlich gut, die letzten Jahre habe ich pro Jahr etwa 10t Euro mehr verdient als sie. In den Elternzeit-Jahren war es deutlicher, aber nicht so, dass wir in 10 Jahren über 500t Euro gekommen wären.

Wenn wir beide getrennte Konten führen würden hätten wir doch das gleiche Problem, wenn einer stirbt und plötzlich ein größerer Betrag auf den anderen übergeht. Oder ist hier der Vorteil, dass das Geld dann auch auf die Kinder verteilt werden könnte?

Thema RK1 Kapital:

Das Geld liegt bei der DKB teilweise im Tagesgeld für 1% sowie im Festgeld (1 Jahr Laufzeit und 2,1% Verzinsung). Da mich die einjährige Bindung bei den größer werdenden Beträgen stört werde ich einen Geldmarkt ETF kaufen, wo ich zur Not direkt ran komme.

Veröffentlicht von: @sir-invest-a-lot

Warum so viel Festgeld? 

Der Festgeld-Anteil liegt bei uns bei unter 10% vom investierten Kapital, unter 5% vom Gesamtvermögen. Ich halte den Anteil nicht für übermäßig groß.

Thema Kinderdepots:

Ich nutze von Anfang an Nichtveranlagungsbescheinigungen für meine Kinder, um die Gewinne steuerfrei realisieren zu können. Natürlich achte ich dabei auf die Freibeträge bei der GKV, damit sie noch in der Familienversicherung bleiben können. Die Kinderdepots laufen bei der Consors, da gab es bis jetzt keine Probleme mit der NVB. Wird aber bei den anderen deutschen Banken genauso laufen. Beim Finanzamt die Bescheinigung beantragen und eine Kopie an die Bank schicken, die gilt dann immer für 3 Jahre.

Nächstes Jahr werde ich voraussichtlich eine ETF Position der großen Tochter nur teilweise realisieren können, da bis dahin schon mehr Gewinne darauf aufgelaufen sind.

Das Geld ist erstmal für alles gedacht, was die Kinder später brauchen werden. Auslandsaufenthalte, Führerschein, evtl. erster Roller o.ä. Uns ist bewusst, dass das Geld dem Kind gehört und es ab 18 frei darüber verfügen kann. Wie schon weiter oben geschrieben hoffen wir, dass wir den Kindern einen vernünftigen Umgang mit Geld vermitteln und sie das Depot mit 18 nicht auf den Kopf hauen werden. Aber das wird die Zeit zeigen. Sonst sparen wir kein Geld für die Kinder an, was wir aber auch nicht für nötig erachten.

Die monatlichen Beträge gehen direkt auf das Verrechnungskonto von ihren Depots, von wo es dann per Sparplan investiert wird. Die Kinder haben noch kein Girokonto im eigentlichen Sinn.

Momentan haben wir nicht vor, Teile von unseres Depots an die Kinder zu übertragen. So wie es die letzten Jahre gelaufen ist haben ihre Depots schon gereicht um die Freibeträge zu erreichen.

 


 
Veröffentlicht : 1. Juli 2026 13:15
Sir Invest-a-Lot
(@sir-invest-a-lot)
Beiträge: 95
Aktiver Freiheitskämpfer
 

Veröffentlicht von: @robi

Meine Frau und ich verdienen beide ähnlich gut, die letzten Jahre habe ich pro Jahr etwa 10t Euro mehr verdient als sie. In den Elternzeit-Jahren war es deutlicher, aber nicht so, dass wir in 10 Jahren über 500t Euro gekommen wären.

Wenn wir beide getrennte Konten führen würden hätten wir doch das gleiche Problem, wenn einer stirbt und plötzlich ein größerer Betrag auf den anderen übergeht. Oder ist hier der Vorteil, dass das Geld dann auch auf die Kinder verteilt werden könnte?

Ich glaube, du unterschätzt das Problem. Das Problem besteht auch ohne Todesfall und zwar durch die Schenkungssteuer innerhalb von zehn Jahren. Bei einem Gemeinsamen Gehaltseingang im Jahr von 50.000€ hat du bereits das Problem. Informier dich besser. Das Finanzamt hat Zugriff auf alle deutschen Bankkonten und kann diese jederzeit überprüfen. Der Staat benötigt Geld und dieses Thema wird sicherlich bald von den einzelnen Finanzämtern als mögliche Geldquelle geprüft werden.

Wir haben das Problem anders gelöst: Jeder hat ein eigenes Bankkonto. Ein weiteres Konto gehört einer Person, während die andere eine Vollmacht erhält. So können beide auf das Konto zugreifen, juristisch gehört es jedoch nur einer Person.

Praktisch machen wir das jedoch anders: Ich übernehme alle Fixkosten sowie die Urlaubsausgaben und meine Gattin zahlt alle flexiblen Ausgaben, zum Beispiel den Wocheneinkauf.

Hier ein Auszug aus einem LLM:

Das Gemeinschaftskonto (insbesondere das klassische „Oder-Konto“, bei dem jeder Partner allein verfügungsberechtigt ist) gilt in Deutschland als eine der am häufigsten unterschätzten Steuerfallen.

Das Problem entsteht durch eine rechtliche Grundregel und die Logik des Finanzamts.

Das Kernproblem: Die „Halbe-Halbe“-Vermutung

Laut Bürgerlichem Gesetzbuch (§ 430 BGB) vermutet das Recht, dass das Guthaben auf einem Gemeinschaftskonto den Kontoinhabern zu gleichen Teilen gehört.

Zahlt nun ein Partner Geld auf dieses Konto ein, geht das Finanzamt im ersten Schritt davon aus, dass der andere Partner automatisch die Hälfte dieses Geldes geschenkt bekommen hat.

Ein typisches Szenario

Ein Ehepartner erbt 400.000 Euro oder erhält eine hohe Lebensversicherung ausgezahlt und lässt die Summe auf das gemeinsame Giro- oder Tagesgeldkonto überweisen.

  • Die Logik des Finanzamts: Der andere Partner hat in diesem Moment Zugriff auf das Geld und besitzt rein rechtlich die Hälfte. Es liegt eine Schenkung von 200.000 Euro vor

Veröffentlicht von: @robi

Thema RK1 Kapital

An deiner Stelle würde ich zum Beispiel zu Scalable Capital wechseln. Dort gibt es 2,5 % Zinsen monatlich auf Tagesgeld. Dadurch bist du flexibler.

Veröffentlicht von: @robi

Thema Kinderdepots:

Ich finde es gut, wie du das machst. Lob und Anerkennung!

Für ein Kind mache ich das auch, allerdings ist die Summe deutlich geringer. Ein Kind von mir hat eine Schwerbehinderung und ich habe Angst, dass sich die Regelung der Familienversicherung ändert. Daher ist die Summe deutlich niedriger. Ich habe jedoch vor, in einigen Jahren mehr Vermögen auf das Kind zu übertragen.

 

 

 
Veröffentlicht : 1. Juli 2026 13:42
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