Mit deren aktuellem Vermögensstand plus monatlich 250 Euro je Kind plus 5% Realverzinsung hat Kind 1 z.B. in 9 Jahren zum 18 Geburtstag ca. 150.000 Euro inflationsbereinigtes Vermögen!
Die Höhe des Vermögens bei Volljährigkeit unserer Kinder ist uns durchaus bewusst. Ebenso dass sie es sich damit ein paar Jahre gemütlich machen können.
Wir hoffen natürlich, dass wir ihnen bis dahin einiges an finanzieller Bildung beibringen können, sie das Geschenk zu schätzen wissen und sich nicht auf die faule Haut legen.
Heute, als ich das Sankey Diagramm erstellt und es anschließend mit meiner Frau besprochen habe, saß die ältere Tochter interessiert dabei und hat zu einigen Zahlen Fragen gestellt.
Falls wir vor dem 18. Geburtstag ein ungutes Gefühl haben werden wir das Geld in eine Immobilie stecken oder etwas anderes, das nicht so schnell aufgelöst werden kann wie ein Depot. Über Details werde ich mich aber erst schlau machen, wenn es dann soweit ist in 6-7 Jahren. Sich darüber jetzt schon den Kopf zu zerbrechen sehe ich nicht als zielführend.
Was den Umgang mit Geld betrifft, sind sich die beiden sehr ähnlich. Sie geben mir beide immer wieder von selbst Beträge aus ihrer Spardose, die ich für sie anlegen soll. Sie haben schon gelernt, dass es im Urlaub schöner ist, das Taschengeld für Eis auszugeben als sich davon billigen Plastikkram zu kaufen, der dann paar Tage später in der Ecke liegt oder kaputt ist.
Die Zukunft wird es zeigen, wieviel die Kinder von unseren Werten und unserem Verhalten übernehmen. Unsere Eltern haben das bei uns ganz gut geschafft, von dem her bin ich erstmal optimistisch.
Vor kurzem wurde ein Haus bei uns in der Straße verkauft. Es hat vorher einer Bank gehört und es besteht aus zwei Wohnungen (eine je Etage). Dach ist nicht ausgebaut, ca. 350qm Grund und ca. 200-220qm Wohnfläche. Käufer sind die Mieter aus der Erdgeschoß-Wohnung.
Baujahr 1964, dünne Ziegelbauweise -> neue Außendämmung wird gemacht
Der Keller war leicht feucht -> es wurde außenrum bis zur Bodenplatte freigelegt, neu abgedichtet und gedämmt.
Heizung noch Öl, normale Heizkörper -> Umbau auf Wärmepumpe und Fußbodenheizung
Der Dachstuhl wird neu gemacht werden und in dem Zug der Kniestock um einen Meter angehoben. Zusätzlich bekommt das Dachgeschoß noch einen Quergiebel für mehr Wohnfläche in der dann 3. Wohnung.
Kaufpreis für die Baustelle waren ---Trommelwirbel--- 400.000€ ![]()
Gut zu Wissen, dass meine Schätzung für unsere Bude mit 650.000€ SEHR defensiv ist.
Die Höhe des Vermögens bei Volljährigkeit unserer Kinder ist uns durchaus bewusst. Ebenso, dass sie es sich damit ein paar Jahre gemütlich machen können.
Wir hoffen natürlich, dass wir ihnen bis dahin einiges an finanzieller Bildung beibringen können, sie das Geschenk zu schätzen wissen und sich nicht auf die faule Haut legen.
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Falls wir vor dem 18. Geburtstag ein ungutes Gefühl haben, werden wir das Geld in eine Immobilie stecken oder etwas anderes, das nicht so schnell aufgelöst werden kann wie ein Depot.
Das darfst Du nicht. Auf diesen genialen Gedanken sind schon andere Leute gekommen, haben beispielsweise das Geld des Kindes mit 17 1/2 in ein 10jähriges Festgeld gesteckt. Das hat das Verhältnis zu den Kindern ziemlich zerstört. Die sind vor Gericht gegangen und haben das Geld freigeklagt.
Aber Du brauchst Dir darüber keine Sorgen zu machen, denn Du scheinst mit Deinen Kindern auf einem guten Weg zu sein. Du bemühst Dich ja auch (offensichtlich erfolgreich) um ihre finanzielle Bildung, also sollten sie dann mit 18 nicht unmittelbar Dummheiten machen.
Obwohl: Ein gewisses Maß (finanzieller) Dummheiten gehört eigentlich dazu, ich habe welche gemacht, Du hast welche gemacht und daraus dann gelernt. Freilich kann man auch aus anderer Leute Fehler lernen, aber ein paar Fehler muß man schon selber machen. Man kann ja ein Budget festlegen, mit dem man Dummheiten machen darf. Der Vater Deiner Töchter investiere ja einen kleinen Teil seines Portfolios in Kryptos, schreibt er. 🙂
Meine Tochter ist schon ausgeflogen und steht seit ihrer Volljährigkeit auf eigenen Beinen. Ich habe neulich angefangen, ihr nicht ganz unerhebliche Anteile meines Depots zu übertragen (Steuern sparen, in diesem Fall Erbschaftsteuer/Schenkungsteuer). Ich habe angeregt, was sie damit machen soll (nämlich ETFs davon kaufen). Sie sagt auch, daß sie das tut, aber ich will das ganz bewußt nicht kontrollieren. Ich könnte ja auf den Gedanken kommen, mir zum Beleg den Depotauszug zeigen zu lassen. Das macht man aber unter Erwachsenen nicht. Geschenke darf man nicht an Bedingungen knüpfen, sonst sind es keine. Selbst wenn sie das Geld verschwendete, es wäre ihre Sache.
Nach dem Abitur ist sie weggeflogen und hat ihren Traumberuf ergriffen, von dem sie seit ihrer Kinderzeit geschwärmt hat. Irgendwann einmal ist dann ein Studium dazugekommen, das mittlerweile abgeschlossen ist. Unterhalt wollte sie nicht, sie habe ja selber Geld. Ich brauche mir um ihre Finanzen wohl keine Sorgen zu machen.
So gut muß es bei den Deinen nicht unbedingt gehen, die Eltern sind ihren Kindern ja eigentlich den Unterhalt für die erste Ausbildung schuldig. So aber wie Du zumindest von Deiner älteren Tochter schreibst, wird sie wohl vernünftig mit ihrem Geld umgehen.
Diese Woche hat unser Aktien/ETF Anteil von Portfolio die nächste hunderttausender Hürde genommen.
Seit Beginn des Jahres haben wir 20t Euro eingezahlt, die restlichen 74t Euro waren Kursgewinne (etwa 12%)!
Wie @sir-invest-a-lot im Iran Krieg Thread schon bemerkt hat fühlt sich diese Entwicklung im derzeitigen Umfeld nicht richtig an.
Wie @sir-invest-a-lot im Iran Krieg Thread schon bemerkt hat fühlt sich diese Entwicklung im derzeitigen Umfeld nicht richtig an.
Vielleicht werden wir alle nur Nominal Reicher. Und real nehmen die Börsen, sowie Bitcoin die letzten Jahre eine menge vorweg. Ist jetzt auch nicht motivierender.
Trotzdem Cool
Meine Frau und/oder ich müssen/wollen vielleicht Stunden reduzieren um die Kinder nach der Schule zu betreuen... Das ist alles noch ungewiss.
Gestern habe ich den Schritt endlich gemacht. Der Antrag auf Teilzeit ist beim Chef abgegeben. Ab Oktober werde ich nur noch 25h arbeiten, also etwa 70%.
Meine Frau hat heute ein Gespräch mit ihrem Chef und wird da auch den Wunsch auf Teilzeit äussern.
Diese Reduzierung von uns beiden bedeutet etwa eine Verringerung des Haushaltseinkommens um 1800-2000€ netto monatlich.
Und gleichzeitig wie viel mehr Familienzeit?
Im Schnitt 10 Stunden pro Woche und mit Sicherheit der ein oder andere Tag, an dem ich mit meiner Frau Vormittags was unternehmen kann während die Kinder in der Schule sind.
Hi @robi sehr toller Schritt und ich beneide dich. Was habt ihr mit der Mehr an Zeit geplant? Wie machst du es, dass du im Job-Alltag auch wirklich mit den Stunden auskommst? Gibst du auch Aufgaben in der Arbeit ab, damit es gut funktionieren kann?
@natman Die Zeit wird für alles verwendet werden, war nichts mit Arbeit zu tun hat. Kinderbetreuung, Paarzeit, Sport, ...
Was den Job-Alltag betrifft: Ich werde weniger Aufgaben übernehmen, wie der Rest verteilt wird ist das Problem meiner Chefs. Wir sind eine große Firma, deswegen bin ich zuversichtlich dass das funktionieren wird.
Herzlichen Glückwunsch! Du bist ja schon weit auf dem Weg zur FF und ich finde es überragend kurz vor dem Ziel ein bisschen runterzufahren und das Leben zu genießen ☺️
Planst du mit fixen freien Tagen oder mit weniger Stunden an den 5 Tagen die Woche?
@arne habe meinem Chef gesagt dass ich es erstmal flexibel halten möchte und keinen fixen freien Tag jede Woche.
Ich bin gespannt auf Deine Berichte, vor allem wie sich das alles über die Zeit einpendelt. Viel Erfolg dabei!
Ich überlege nächstes Jahr nach meiner Elternzeit in Teilzeit wieder einzusteigen, höre aber von vielen Kollegen, dass es meistens 80% vom Geld aber weiterhin 100% der Aufgaben sind. Außerdem gibt es bei uns sehr viele (unnötige) Regelmeetings, die man auch in Teilzeit nicht loswird. Die Kalender der Kollegen sehen grauenvoll aus und sie kommen kaum noch zum arbeiten 🙈
Du bist ja auch in einem Konzern, sieht das ähnlich aus? Wie wird bei Euch damit umgegangen?
Regelmeetings zu denen ich nichts beitragen kann muss ich nicht besuchen. Zum Glück hat sich bei uns die Besprechungskultur mittlerweile geändert.
Das mit auf 80% reduzieren und trotzdem 100% arbeiten heißt es bei uns auch. Deswegen bin ich gleich auf 25h und nicht auf 28h.
