Freiheitskämpfer Interview 20 – Der Präzisionsminister lebt glücklich & frugal

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Freiheitskämpfer Interview Präzisionsminister frugal hohe SparquoteDie Freiheitskämpfer Interviews – Menschen bis 35 & mit selbsterschaffenem sechsstelligen Vermögen berichten über Ihre Motivation, Ihren Lebensweg und Ihre Träume für ein freieres und selbstgestaltetes Leben.

 

Heute schreibt uns der Präzisionsminister.

Er unterbietet die Voraussetzung „bis 35“ um viele Jahre und seine geringen Ausgaben sind dabei sehr bemerkenswert.

Ich kann trotzdem nicht erkennen, dass er ob seines vergleichsweise sparsamen Lebensstils unglücklich ist. Im Gegenteil sehe ich einen zufriedenen und offenen Menschen, der gerne reist und sich viele Gedanken um sein Leben macht.

Und damit Bühne frei für den Präzisionsminister

 

Lieber Maschinist,
vor einigen Wochen bin ich auf deinen Blog gestoßen und habe seitdem sowohl deine Millionär-, als auch die Freiheitskämpfer Interviews gelesen und nun für mich entschieden, dass ich gerne Teil dieser Community sein möchte.
Daher stelle ich mich nun vor. Los geht’s!

 

  • Wie alt bist Du (& der Partner falls vorhanden), wie lange seid Ihr schon zusammen und habt Ihr Kinder?
Ich bin im Juli 28 Jahre jung geworden, meine Partnerin im August 26 und wir sind (mit einer Unterbrechung von 3 Monaten) seit fast 2 Jahren ein Paar.
Kinder haben wir aktuell nicht und ob sich dies noch ändert, wissen wir momentan noch nicht.

 

  • Wo auf der Welt lebst Du / Ihr (in der Stadt oder auf dem Land)?
Wir leben in einer Großstadt in NRW momentan noch getrennt in WGs (dazu später mehr). Wir planen aber, zum Jahreswechsel zusammen zu ziehen. Insgesamt wohnen wir beide eher stadtnah, ich sogar recht nach am Hauptbahnhof.

 

  • Wie sieht Dein bisheriger Lebensweg aus und welche beruflichen wie privaten Erfahrungen hast Du dabei gemacht?
Geboren und aufgewachsen bin ich in einer Kleinstadt im Münsterland (NRW) mit knapp 40.000 Einwohnern.
Geld wurde in meiner Familie insofern thematisiert, dass wir zwar nicht arm, aber auch nicht besonders wohlhabend waren/sind. Ich würde meine Familie als klassische Mittelschichtsfamilie bezeichnen.
Was ich von zu Hause noch mitbekommen habe, ist eine generelle Sparsamkeit und z.B. solche Dinge wie, dass möglichst keine Lebensmittel verkommen und weggeworfen werden sollen. Für diese Mindsets bin ich auch sehr dankbar.
Was Kapitalanlage angeht, besitzt mein Großvater zwar ein paar aktive Fonds seiner Hausbank, ansonsten habe ich zu diesem Thema von meinen Eltern aber nie Informationen bekommen. Ich erinnere mich lediglich noch, dass mein Vater eine Zeit lang einige Einzelaktien besaß und allabendlich im Videotext (das waren noch Zeiten :D) den Kurs verfolgt hat, bis er sie irgendwann (wohl mit größeren Verlusten) verkaufte.
Mein eigenes Interesse an Finanzen wurde vor 5-6 Jahren geweckt und seitdem führe ich auch ein Haushaltsbuch.
Ich habe an mehreren Standorten in Deutschland ein geistes-/sozialwissenschaftliches Fach studiert und promoviere nun auch seit fast genau zwei Jahren im gleichen Bereich. Mein Einstieg ins Vollzeit-Berufsleben ist also noch nicht so lange her.
Während des Studiums hatte ich erst während des Masters Nebenjobs, dafür dann aber bis zu 3 gleichzeitig (SHK an der Uni, Europcar, Sicherheitsdienst an Wochenenden).

 

  • Wie hoch ist Dein / Euer aktuelles jährliches Nettoeinkommen. Wie hat es sich entwickelt und wie sieht die weitere Entwicklungsmöglichkeit in Deinem Bereich aus?
Da ich mit meiner Partnerin noch keinen gemeinsamen Haushalt habe, beschränke ich mich hier auf meine eigenen Angaben.
Inklusive Jahressonderzahlung verdiene ich jährlich knapp 33.000€ netto.
Da ich über das Land angestellt bin, werde ich nach TV-L (13 – 100%) bezahlt und habe demnach die dort üblichen Steigerungen nach Berufsjahren im Tarif vor mir. Wie in diesem Bereich üblich, bin ich jedoch auch nur befristet beschäftigt.
Hinzu kommen jährlich knapp 1.000€ aus meinen ausschüttenden ETFs.

 

  • Würdest Du Deine / Eure berufliche Tätigkeit anderen Menschen empfehlen, wenn es um die Punkte Einkommen, Entwicklungsmöglichkeiten und persönliche Erfüllung geht und was sind die Gründe dafür?
Definitiv!
Wobei ich einschränkend sagen muss, dass eine Promotion ein langwieriger Prozess ist und es dafür unabdingbar ist, ein Thema zu haben, wofür man brennt und welches Dich auch an schlechten Tagen irgendwie zur Arbeit motiviert. Für mich persönlich ist dies ideal, da ich an einem wirklichen Herzensthema arbeiten und forschen darf.
Zu meiner beruflichen Tätigkeit gehören auch noch Aufgabenbereiche im Forschungsteam des Lehrstuhls sowie das Halten von Seminaren im Bereich der Lehre. Auch diese beiden Teilbereiche empfinde ich überwiegend als angenehm und bereichernd.
Bei der Lehre komme ich mir häufig wie ein Coach vor und kann auch meine zwischenmenschlichen Fähigkeiten verbessern.
Im Bereich der Forschungsprojekte ist es thematisch ab und zu nicht so ganz interessant, dafür hatten wir aber beispielsweise die Möglichkeit, im Oktober letzten Jahres für Feldforschung nach Japan zu reisen.
Ein weiterer positiver Aspekt meiner beruflichen Tätigkeit ist der ungemein hohe Grad an Flexibilität (Vertrauensarbeitszeit + Home-Office sind immer möglich, nicht erst seit Corona) sowie das für meinen Fachbereich überdurchschnittlich hohe Einkommen.
Außerdem ist der Job in Pandemiezeiten durch die Anbindung ans Land vergleichsweise krisensicher.

 

  • Wie hoch sind Deine / Eure aktuellen jährlichen Ausgaben und in welchen Bereichen schränkst Du Dich ein, um eigenes Vermögen aufzubauen?
Ich gebe meine monatlichen Ausgaben aufgeschlüsselt an, die Hochrechnung aufs Jahr kann dann jeder selbst vornehmen.
  • Kaltmiete WG-Zimmer inkl. Nebenkosten: 208,84€
  • Strom & Gas: 50€
  • Internet (mit Nachbar-WG geteilt): 7,50€
  • GEZ: 8,75€
  • KFZ: 7,84€ (Steuer) + 28,04€ (Teilkaskoversicherung – Tarif durch Meldung auf Mutter) -> 36,30€
  • Privathaftpflicht + Auslandskrankenversicherung: 8,15€
  • Semesterbeitrag Promotionsstudium: 52,48€
  • Akademische Mitgliedschaft: 2,92€
  • Lebensmittel: ~300€ (vegan & hauptsächlich Bio-Qualität)
  • Frisör: 12€
Macht als Fixkosten: 688,52€
Hinzu kommen schwankende Dinge wie Reisen & Aktivitäten, Bücherkäufe, Essen gehen außer Haus, Geschenke, Beantragung eines neuen Persos etc.)

 

Frugale Reisen Sparsam sein

 

Durch den Umzug zum Jahreswechsel erhöhen sich die Fixkosten durch eine größere, modernere und schöner gelegene Wohnung um ca. 130€.
Insgesamt ist es aber so, dass ich selbst bei sehr kostenintensiven Monaten nie auch nur die Hälfte meines Nettogehalts ausgebe.
In der Regel beträgt meine Sparquote ca. 66%.
Obwohl ich mich als Minimalist und Frugalist bezeichnen würde, schränke ich mich (gefühlt) nirgends stark ein.
Seit mehreren Jahren habe ich mir abseits von ein paar neuen Hemden für die Arbeit keinerlei Kleidung gekauft.
In Bezug auf Aktivitäten genieße ich die Zeit mit meiner Partnerin bei Spaziergängen und Ausflügen in der Natur oder beim Sport (Calisthenics, Basketball, Tischtennis). Keine dieser Sportarten ist sonderlich kostenintensiv.
Mein Auto ist ein 13 Jahre alter Golf 5, den ich von meiner Mutter kostengünstig übernehmen durfte. Diesen benutze ich zwar selten, aufgrund der günstigen Konditionen habe ich mich aber doch entschieden, ihn zu behalten und sehe dies als kleineren Luxus im Alltag an.

 

  • Wie hoch ist Dein / Euer aktuelles Vermögen, wie hast Du es investiert und was möchtest Du in Zukunft dabei noch besser machen?
Mein aktuelles Vermögen beträgt ca. 137.000€, welche sich wie folgt verteilen:
– Aktiendepots: ~121k
Vor ziemlich genau 4 Jahren habe ich meine ersten ETFs gekauft, damals noch den ETF110 und den ETF127 von ComStage. Die habe ich dann auch weiterhin bespart. In diesem Jahr kam der LYX00C (MSCI ACWI) von Lyxor hinzu, da ich immer nach Top-Preis ETFs suche, die ich kostenfrei besparen kann. Ich habe bislang für keinen ETF Kauf irgendwelche Gebühren zahlen müssen.
Perspektivisch stelle ich meinen Sparplan aber auf den A2PKXG bei der DKB um.
Hier kommt ihr als Community ins Spiel:
Ich überlege, welche Feinoptimierungen für mein Portfolio sinnvoll sein könnten. Ich habe bereits überlegt, einen Small-Cap ETF, REIT-ETFs (leider teils schwer handelbar und zu kleineren Teilen ja auch in den Weltfonds enthalten) und einen Ozeanien ex. Japan ETF (ebenfalls im Weltfonds enthalten aber womöglich aktuell unterbewertet?) nachgedacht.
Über Immobilien habe ich auch schon nachgedacht, finde den Aufwand von Information, Bürokratie, Instandhaltung aber im Vergleich zu Aktien/ETFs deutlich höher.
Momentan tendiere ich dazu, zum Jahreswechsel eine höhere Summe in die Small Caps zu investieren und damit eine Aufteilung von 70% World, 15% EM und 15% Small Cap zu haben, welche sich zumindest grob an der Marktkapitalisierung anlehnt.
  • Girokonto: 500€
In diesem Jahr bin ich erstmals so viel Risiko gegangen, dass ich zeitweise nur 500€ auf dem Girokonto hatte. Insgesamt möchte ich dauerhaft bei ca. 1000€ Puffer sein und den Rest konstant ins Depot überführen. Ich habe gemerkt, dass ich dieses Sicherheitsgefühl von 6-12 Monatsausgaben als Notgroschen nicht brauche, zumal ich 1) wie oben beschrieben weiß, dass mein Gehalt auf absehbare Zeit gesichert ist und 2) in den nächsten Jahren noch eine Resterbschaft von ca. 80.000€ ansteht. 20.000€ habe ich aus dieser Erbschaft bereits erhalten.
Aber auch ohne diese liege beim selbsterschaffenen Vermögen im sechsstelligen Bereich. Von daher versuche ich mein Glück mit diesen Angaben. 😉
  • Restwert Auto: ~3k
Rückkaufswert der Rentenversicherung (u.a. Dank des Austausches im Forum zum 1.12. gekündigt, danke nochmal für die Entscheidungshilfe!): ~12,5k

 

  • Hast Du ein bestimmtes Vermögensziel?
Angeregt durch die anderen Interviews habe ich mir die Frage gestellt, ob eine fixe Vermögenssumme oder ein monatlicher Cashflow ein sinnhafteres Ziel sind.
Aufgrund meiner jetzigen Ausgangslage und des Anlagehorizonts (hoffentlich mindestens 50 Jahre) ist es fast unvermeidbar, dass ich irgendwann Millionär werde.
Die Frage ist lediglich, wann.
Für meine finanzielle Freiheit sollte aufgrund des minimalistischen und sparsamen Lebensstils die Hälfte locker reichen. Mit den unterschiedlichen Entnahmeraten ergibt sich für mich folgende Kalkulation:
Jährliche Summe / Entnahmerate
3%
3,5%
4%
12,000€ („lean-FIRE“)
400.000
342.857
300.000
18.000€
600.000
514.285
450.000
24.000€ („fat-FIRE“)
800.000
685.714
600.000
Bezogen auf einen monatlichen Netto-Cashflow fände ich erstmal 1000€ gut, später dann – auch je nach familiärer Situation – mehr. Dazu frage ich mich, ob es sich dann lohnen würde, entweder künftig wieder mehr auf ausschüttende MSCI ACWI/FTSE zu setzen.
Was meint ihr?
Meine nächsten Meilensteine sind erstmal folgende Depotstände, auch wenn mir klar ist, dass diese als Ziele eigentlich suboptimal sind, da ich die Marktentwicklung nicht selbst beeinflussen kann, aber ein wenig Irrationalität sei auch mir gestattet 😉
  • Januar ´21: 175.000€
  • Dezember ´21: 200.000€
  • Dezember ´22: 300.000€ (dann vermutlich auch unterstützt durch die restliche Erbschaft)

 

  • Welche weiteren Lebensziele hast Du. Wo und wie möchtest Du Leben und was treibt Dich aktuell besonders an?
Ich bin ein absoluter Wärme-, Sonnen- und Sommerliebhaber und mit jedem deutschen Winter, den ich ertrage, sinkt die Bereitschaft, dies auch weiterhin zu tun.
Von daher ist das Ziel einer Auswanderung schon präsent, oder zumindest perspektivisch erstmal über die Winterzeit. Insbesondere die 4-6 Monate von Oktober/November bis Februar/März sind für mich schwierig zu ertragen und ich wünsche mir, diese perspektivisch dauerhaft in einem anderen Domizil verbringen zu können.
  • 2016 unternahm ich alleine eine viermonatige Weltreise durch 6 Länder (Thailand, Indonesien, Costa Rica, Panama, Jamaica, Kuba),
  • 2017 war ich in Kolumbien
  • 2018 in Marokko
  • 2019 in Südafrika, Portugal und Japan
  • 2020 in Dänemark

 

Tarumreisen trotz geringer Kosten

 

In Kolumbien verliebte ich mich in ein kleines Dorf namens Curiti in der Nähe von San Gil. Meine Vision war es längere Zeit, dorthin auszuwandern. Durch den Austausch mit einem Freund von mir, der seit 2 Jahren in Peru lebt, habe ich aber Zweifel bekommen, inwiefern die Pandemie nicht nur den Tourismus, sondern auch die Möglichkeit des Auswanderns nach Zentral- und Südamerika langfristig erschweren wird.
Auf der Suche nach den Orten in Europa mit den meisten Sonnenstunden stieß ich neben Malta, Zypern, Rhodos (Griechenland) auch auf die Algarve und die Costa del Sol, die ja beide hier schon thematisiert wurden. Aufgrund des ganzjährig milden Wetters und insbesondere der vielen Sonnentage und Sonnenstunden kann ich mir längere Aufenthalte dort in Zukunft vorstellen.
Im nächsten Februar/März plane ich, mit meiner Partnerin dort unseren Jahresurlaub zu verbringen, um ein Gefühl für den Ort und die Region zu bekommen. Für mich als Foodie ist zu dem die Perspektive der vielen exotischen Früchte, die in der Region angebaut werden, total verlockend. Ich stelle mir Andalusien als guten Kompromiss zwischen einem besseren Klima als hier, südländischer Gelassenheit, aber dennoch europäischen Standards in Bezug auf das Gesundheits- und Sozialsystem vor. Weiterhin wäre die Anbindung nach Hause vermutlich niederschwelliger als aus Kolumbien.
Dadurch wäre das Thema Reisen aber auch nicht abgeschlossen, ich habe vieles in Deutschland, Europa und auf der Welt noch nicht gesehen, was mich reizen würde. Ich möchte jeden Kontinent bereist haben und in Neuseeland einen Fallschirmsprung machen! Weitere Ziele die mich international reizen sind Mexiko, Indien, Vietnam und Patagonien.
Insgesamt treibt mich – wie viele andere hier wohl auch – das Ideal der Freiheit an. Ich würde mich selbst als sehr autonomieorientiert beschreiben und die Vorstellung, über „FU-Money“ zu verfügen, um nie wieder Tätigkeiten auszuüben, die mir nicht entsprechen, ist ein ganz großer und zentraler Antreiber für mich.
Ein anderer Antrieb ist meine Liebe zu Tieren, die sich nicht nur in der oben erwähnen veganen Lebensweise niederschlägt, sondern auch in meinem aktuellen Dissertationsprojekt. Ich kann mir gut vorstellen, auch nach oder neben der akademischen Karriere weiter in diesem Bereich tätig zu sein, sei es in einem Tierheim, auf Lebenshöfen oder in einem anderen freiberuflichen Rahmen.

 

  • Was sagt Dein Umfeld generell zu Deinen Plänen und wirst Du dabei unterstützt?
Aus meinem doch recht großen Freundes- und Bekanntenkreis gibt es tatsächlich nur eine Hand voll Menschen, mit denen ich das Thema Finanzen bespreche.
In meiner Familie ist es so, dass meine Schwester durch mich auch zur passiven Investorin geworden ist.
Mein Vater findet unsere Ansätze gut, will aber selbst nicht (mehr) aktiv werden.
Meine Mutter hat meine Vorgehensweise lange Zeit als Spekulation abgestempelt, auch wenn sie mittlerweile durch meine Ergebnisse in Form von Rendite offener für die Thematik wird.
Meine Partnerin ist durch mich auch zur Investorin geworden und besitzt seit diesem Jahr den gleichen Lyxor ACWI-ETF wie ich.
Außerdem habe ich seit wenigen Wochen auch meinen Mitbewohner mit dem Thema Börse und Investieren „infiziert“, sodass er auch in ETFs und inzwischen sogar Einzelaktien eingestiegen ist.
Die Auswanderungspläne sind noch recht frisch, die Reaktionen darauf aber überwiegend positiv und bestärkend. Nay-Sayer und Energievampire habe ich schon vor langer Zeit aus meinem sozialen Umfeld verbannt und ich kann nur jedem empfehlen, das gleiche zu tun.

 

  • Gibt es noch etwas, dass Du den anderen Freiheitskämpfern mitgeben willst?
Hört nie auf zu Lernen, bleibt neugierig und bleibt Schülerinnen und Schüler des Lebens (#benouattara), lest Bücher z.B.
Und Blogs (so wie diesen und mir haben auch der Finanzwesir und Zendepot sehr geholfen.
Hört Podcasts, schaut YouTube Videos (AktienMitKopf hat mir in dem Bereich meisten geholfen).
Vergesst bei allen finanziellen Zielen und Ambitionen nie, dass wahres Glück durch immaterielle Dinge kommt: Kleine Momente im Leben wie die Begegnung mit einem Eichhörnchen beim Spazieren gehen, eine unbeschwerte Runde Basketball im Park in der Sonne.
Eine gute Tat für einen anderen Menschen, ein Lächeln, ein offenes Ohr und ein offenes Herz bedeuten weit mehr als irgendwelche Zahlen auf dem Konto oder im Depot.
Geld ist für mich kein Selbstzweck, sondern ein Vehikel, ein Werkzeug, um frei sein zu können. Passend finde ich dazu ein Zitat von Manuel Gonzalez: „Geld ist nicht alles, aber Geld macht alles andere einfacher.“
An dieser Stelle möchte ich auch noch auf meinen persönlichen obersten Wert im Leben zu sprechen kommen, und zwar den der Gesundheit:
Damit meine ich sowohl psychische, als auch physische.
Zur psychischen Gesundheit zählen für mich Zufriedenheit, Ausgeglichenheit, Dankbarkeit, Liebe, Optimismus und Gelassenheit.
Physisch geht es mir persönlich nicht nur um einen durchtrainierten und starken, sondern auch um einen mobilen, flexiblen und beweglichen Körper, was ich durch tägliches Stretching und Yoga aufrecht zu erhalten versuche.
Auch dazu ein letztes Leitzitat für mich. „Ein gesunder Mensch hat viele Wünsche, ein kranker nur einen.“
Ich freue mich sehr auf eure Gedanken, Anregungen und euer Feedback in den Kommentaren!
Herzliche Grüße,
Der Präzisionsminister

 

Das war das Freiheitskämpfer Interview mit dem Präzisionsminister

 

Herzlichen Dank für das sympathische Interview und prima, dass Du hier mit dabei bist!

Dein schlankes Ausgabeniveau ist erstaunlich und zeigt, was bei geringen Wohn- und Transportkosten bei einem Single in Deutschland möglich ist.

Vielen Dank auch für die tollen Fotos! Das erzeugt bei mir direkt wieder Fernweh und Lust aufs Reisen.

 

Und jetzt Ihr

Welche Fragen habt Ihr an den Präzisionsminister. Was gefällt euch gut und was sagt könnt Ihr Ihm bezüglich seiner Fragen im Investitionsbereich und generell als Feedback antworten.

Außerdem: Mach auch Du mit bei der Interviewreihe, wenn Du Dich im Lebensabschnitt bis 35 und min. 100.000 Euro selbsterschaffenem Vermögen befindest.

Schreib dem Maschinisten unter: maschinist@freiheitsmaschine.com und nimm an den Freiheitskämpfer Interviews teil.

Neben dem Fakt den anderen hier etwas zurück zu geben, lernst Du durch das Interview selbst wieder Neues und kannst das Feedback für Deinen weiteren Weg nutzen.

Als zusätzliche Möglichkeit, kannst Du Deinen weiteren Weg gerne in einem Tagebuch hier in unserer Community veröffentlichen.

 

Die Millionär Interviews laufen natürlich auch weiter und auch hier freue ich mich auf weitere Gäste.

Gib Gas mit der Freiheitmaschine und mach Dein Leben zu einem wunderbaren Abenteuer!

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