Warum ich froh bin, dass Donald Trump die Präsidentschaftswahl gewonnen hat

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Boom! Welch eine Überschrift; ganz besonders in Deutschland! Ein Land, in dem die Mehrheit immer noch Barack Obama liebt und geschätzte 90% der Menschen Hillary Clinton als neue Präsidentin wählen würden. Alle meine deutschen Freunde würden mir wahrscheinlich abraten, einen solchen Titel als Überschrift zu verwenden. Maschinist; damit kannst Du in Europa nur verlieren. Lass es lieber!

Aber nein, der Maschinist kann es nicht lassen seine Überzeugungen aufzuschreiben. Dieser Artikel ist noch mehr als alle anderen auch für seine Kinder gedacht! „Maschinist; bist Du verrückt geworden? Hr. Trump ist ein Macho und ein Populist. Er zieht über Minderheiten her. Er will eine Mauer bauen und er hat überhaupt keinen Anstand! Was soll das Deinen Kindern bringen?“


Ja, dass kann alles sein lieber Leser. Das und wahrscheinlich noch einiges mehr. Aber John F. Kennedy und Bill Clinton “verbrachten” auch mehr Zeit mit anderen Frauen als mit der eigenen. Richard Nixon hat seine politischen Gegner abgehört und den Goldstandard mit Lügen beendet. Ronald Reagan hat Geld aus dem Drogenhandel dafür verwendet, politische genehme Kräfte in Mittelamerika zu etablieren. George W. Bush war eigentlich nur eine politische Marionette. Und Barack Obama, den die meisten Europäer immer noch so doll lieben und sich derzeit auf Facebook mit den besten Fotos von „Mr. Cool“ überbieten, hat mit seiner Politik der politischen Umstürze in Nordafrika und dem Nahen Osten erst dafür gesorgt, dass sich Millionen von Menschen auf den Weg nach Europa gemacht haben.

Ja! Barack Obama ist dafür mitverantwortlich, dass Deutschland aktuell mit der Flüchtlingskrise zu kämpfen hat. Die „Rebellengruppen“ in Aleppo und anderen syrischen Städten haben nur deshalb Waffen, weil eine Koalition aus Saudi Arabien, den USA und anderen Sie Ihnen liefert. Der Grund warum das passiert, liegt erstens im Eigeninteresse der Sunniten, die z.B. so gerne eine eigene Gas Pipeline durch Syrien nach Europa kontrollieren würden. Auch wenn niemand die Details kennt, ist diese moslemische Gruppe mit den USA verbündet und die Spendengelder in Millionenhöhe an die Clinton-Stiftung haben diese Verbindung wahrscheinlich nicht geschwächt.  Als weiteres Beispiel für den aktuellen Wahnsinn ist Libyen hauptsächlich deshalb zu einem Failed-State mutiert und nun ein Hort von Terroristen und Menschenhändlern, weil Hr. Obama aktiv an der Beseitigung der alten Regierung beteiligt war. Um den Friedensnobelpreis zu erhalten, reicht es heute anscheinend aus, wunderbare Reden halten zu können, das eigentliche Endergebnis des Handeln spielt im Gegensatz zum freien Markt anscheinend keine Rolle.

Aber der Maschinist schreibt das alles gar nicht, um im politischen Sumpf nach Vergleichen zu suchen. Es geht Ihm wie fast immer um sein Thema: Um die Freiheit! Und ich bin dabei der festen Überzeugung: Die Wahl von Donald Trump ist trotz all seiner oben genannten Schwächen ein Sieg der Freiheit der US-Bürger und damit der westlichen Welt. Er ist der Präsident, der alleine schon durch seinen Outsider-Status die Demokratie im Land erneuern und die Macht der undemokratischen Interessengruppen verringern könnte. Trotz all seiner menschlichen Unzulänglichkeiten ist er nach meiner Meinung in der aktuellen Situation ein Glücksfall für die Republik der Vereinigten Staaten von Amerika!

Er braucht als erster Präsident seit vielen Dekaden kein zusätzliches Geld mehr für sich selbst und ist damit im deutlichen Gegensatz zu der Clinton Familie, die über Ihre Stiftung auch von den größten Schurkenstaaten Geld angenommen hat, nicht käuflich („Pay to Play“ und „Friends of Bill FOB“ sind aktuell wunderbare Begriffe für jede Suchmaschine, die einem die Augen öffnen, was dort eigentlich lief und weiterhin geplant war). Darüber hinaus hat Donald Trump das größte Steuersenkungsprogramm seit Ronald Reagan angekündigt. Da die Republikaner nach dieser Wahl aktuell alle drei politischen Machtzentren der USA beherrschen, ist die Umsetzung eines solchen Programms sehr wahrscheinlich. Besonders die Senkung des Unternehmenssteuersatz auf 15% wird in Amerika zu einem großen Wirtschaftsboom führen.

Er bringt die USA damit zurück zu Ihrem Kern – Dem eigentlichen Versprechen des Landes! Dieses Versprechen lautet: -Du kannst wohlhabend und frei werden, wenn Du Dich wirklich anstrengst!- Dieses Versprechen, hat aus einer abgelegenen, armen Kolonie am Ende der Welt, das reichste Land der Erde gemacht. Das wurde nicht durch Steuererhöhungen und Umverteilungen geschafft und auch nicht durch Dekrete aus Brüssel, sondern neben dem Erfindergeist seiner Bevölkerung durch eine grösstmögliche Freiheit des Einzelnen.

Ja, ich weiß; das bedeutet im gleichen Atemzug auch Ungleichheit. Aber wie „gut“ eine immer größere Umverteilung durch immer mehr Besteuerung und immer mehr Regeln funktioniert, kann man seit einigen Jahren gut in europäischen Ländern wie Frankreich und Italien beobachten. Dort wohnen sehr intelligente Menschen aber seht Ihr, dass dort noch irgend etwas Neues entwickelt wird? Seht Ihr dort irgend ein Zeichen des Aufbruchs und der Erneuerung? Nein, ich sehe dort nur einen schleichenden Niedergang, ein Festhalten der alten Eliten an Ihren Vorteilen und ganz besonders sehe ich die Hoffnungslosigkeit der jungen Menschen dort! Was tun wir diesen jungen Menschen dort nur an?


Aber anstatt, dass die deutschsprachige Presse einmal darüber schreibt, dass aktuell fast die Hälfte all dieser jungen Menschen in Italien, Portugal, Griechenland arbeitslos ist und die Verschuldung in diesen Ländern auch aktuell in Zeiten ohne Wirtschaftskrise weiter deutlich steigt und keine echten Lösungsansätze für das Euro Drama der südeuropäischen Länder unternommen werden, wird wie schon beim Brexit Votum nur auf Menschen verbal eingeschlagen, die den Status Quo hinterfragen.

Hr. Juncker verspottet nun selbst nach der Wahl den neuen US-Präsidenten. Dieser Hr. Juncker wurde von den europäischen Menschen im Gegensatz zum neuen US Präsidenten überhaupt nicht demokratisch gewählt! Das Ganze ist eine unfassbare Arroganz und zeigt die Denkweise dieser Brüsseler Strukturen. Europa, vielleicht mit Ausnahme des deutschsprachigen Raums, fährt aktuell in Rekordgeschwindigkeit gegen die Wand. Doch der Großteil der Deutschen Presse ist damit beschäftigt, Witze über die Frisur eines US Politikers zu machen; Ihn generell in einem möglichst schlechten Licht erscheinen zu lassen und seine Wähler als dümmliche und ungebildete Verlierer darzustellen. Fast 60% der weißen US-Bevölkerung haben für Ihn gestimmt. 60%! Das sind fast ohne Ausnahme europäische Auswanderer. Die größte Auswanderungsgruppe überhaupt waren Deutsche Bürger, die vor mehr als 100 Jahren dorthin gegangen sind. Das sollen also nun plötzlich alles Dummköpfe sein? Wacht auf – Bürger der EU-Matrix!

Ich bin das Gegenteil eines Verschwörungstheoretikers. Die Mondlandung hat stattgefunden, 9/11 war kein Inside Job und in Roswell steht kein verstecktes UFO. Aber eines habe ich in den letzten Monaten ganz klar gesehen. Die Mehrheit der westlichen Presse war und ist extrem voreingenommen! Wahlprognosen wurden durch statistisches Oversampling von demokratischen Wählern manipuliert, um den Sieg von Hillary Clinton wahrscheinlicher erscheinen zu lassen und damit Menschen von der Wahl des Gegners abzuhalten.

Es gab auch dieses Mal ein paar seriöse Wahlprognosen, wie z.B. die von Investors Business Daily. Dieses Unternehmen hat alle Präsidentschaftswahlen im neuen Jahrtausend mit der geringsten Abweichung vorhergesagt. Auch dieses Mal lagen Sie mit dem Sieg von Hr. Trump goldrichtig. Trotzdem wurden Sie weder in den USA noch in Deutschland besonders hervorgehoben. Ich persönlich habe eine schöne Summe Geld verdient, weil ich vor dem Wahlabend Mexikanische Pesos und Dow Jones Futures geshortet habe. Die Wahrscheinlichkeit eines republikanischen Sieges war einfach deutlich höher als es den westlichen Bürgern suggeriert wurde. Es wurde massiv versucht, die Menschen davon abzuhalten, den Gegner des Establishments zu wählen.

Was sagt mir das? Es gibt bei uns eine deutliche Voreingenommenheit der Presse! Es gibt mittlerweile eine viel zu enge Verbindung der politischen Klasse mit dem eigentlich doch freien Journalismus. Es gibt ein Problem damit, das einflussreiche Interessengruppen massiv versuchen, die Bürger der westlichen Welt zu beeinflussen. Selbst, wenn ich heute an diesem Tag nach der Wahl z.B. einen Blick in Spiegel Online werfe, lauten die heutigen Top Drei Berichte: 1. „Zweifel an der Nato Bündnistreue von Trump“ – 2. „Trump der Klimawandelleugner“ – 3. „Trump, die Gefahr für die Pressefreiheit“. Und darunter als vierten Bericht noch ein paar schöne Familienfotos der Familie Obama. Merkt eigentlich noch jemand, was los ist?

Wie weit ist es bestellt mit der Unabhängigkeit der Presse, wenn es Outlaws wie Wikileaks und Edward Snowdon unter Einsatz des eigenen Lebens braucht, um etwas über die Machenschaften der Regierenden zu erfahren? Die westliche Presse hat rein gar nichts zur Aufklärung dieser großen demokratiegefährdenden Skandale beigetragen. Für mich hat diese Voreingenommenheit und die Einflussnahme bedrohliche Ausmaße erreicht. Die westliche Welt kann nur dann frei bleiben, wenn auch die Presse unabhängig und kontrovers berichtet, anstatt auf Andersdenkende einzuschlagen!

Aus all diesen Gründen freue ich mehr außerordentlich darüber, dass Donald Trump diese Wahl gewonnen hat. Ganz unabhängig davon, dass er mir als Mensch nicht besonders sympathisch ist und ich auch mit seinem ganzen Protz nichts anfangen kann. Er ist eine Chance auf ein wieder transparenteres und auch demokratisches System, bei dem der Beste gewinnt und nicht derjenige mit den meisten gekauften politischen Kontakten.

Es ist ähnlich wie bei der Wahl im Jahr 1980 von Ronald Reagan. Er wurde damals genau wie nun Donald Trump fast von der gesamten Presse verunglimpft und wurde dann doch ein großartiger Präsident. Eben weil er wie Trump kein Politker aus Karrieregründen war, sondern sah in welche Richtung sein Land steuerte und er dagegen etwas tun wollte. Er führte die USA danach aus dem Trübsal der 70er Jahre. Er senkte massiv die Steuern. Er schuf die Bedingungen für Wohlstand und Freiheit von Millionen von Menschen. Er gewann aus einer Position der Stärke heraus den Kalten Krieg und machte so viele Menschen frei.

Und genauso gibt es heute wieder, mit der Abwahl des Establishments und dem Aufbrechen der verkrusteten Strukturen, die Chance auf die Erneuerung des amerikanischen Traums! Der Traum von Freiheit und Wohlstand! Nicht durch Umverteilung, sondern durch eigene Leistung!

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49 Kommentare auf "Warum ich froh bin, dass Donald Trump die Präsidentschaftswahl gewonnen hat"

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Gast

toller Artikel, Machinist. Du sprichst mir aus der Seele. Wenn ich hier in Deutschland genau Deine Argumente in Diskussionen im Büro oder im Sportverein anführe, werde ich als Idiot und Rechtsradikaler angesehen und muss sogar damit rechnen, dass mich Kollegen und Sportkameraden ab sofort meiden oder in einem ganz anderen (negativen) Licht betrachten als vorher. Traurig aber war. So weit sind wir schon. Und das ausgerechnet von denen, die selber doch immer ach so viel Toleranz für jeden und alles einfordern.
Ich glaube auch, dass Trump ein guter Präsident wird. Vorausgesetzt man lässt ihn auch (siehe Kennedy-Attentat). Trump hat nichts generell gegen Ausländer, sondern gegen kriminelle, illegale Einwanderer. Jeder Ausländer, der sich über die staatlichen Einwanderungsprogramme qualifiziert hat und sich anständig im Land verhält, hat doch in keinster Weise etwas zu befürchten.
Ich hoffe, es wird in Deutschland endlich ein Aufwachen geben, von der EU ist das nicht zu erwarten.

Gast

es tut gut, solche Artikel/Kommentare zu lesen: Es gibt zum Glück noch mehr Leute in unserer Gesellschaft, die so denken wie ich – und auch die Erfahrung gemacht haben, dass man schnell irgendwo “aneckt” oder in eine (extreme) politsche Schublade gepackt wird – nur weil man nicht mit der Meute heult…

Gast

Vielen Dank für deinen Mut diesen Artikel zu schreiben.
Im Grunde ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Mit Ausnahme einer persönlichen Anmerkung: ich schäme mich dafür, wie deutsche Politiker mit einem demokratisch gewählten amerikanischen Präsidenten umgehen bzw. glauben umgehen zu müssen. Wenn ein Herr Steinmeier (möglicherweise der nächste deutsche Bundespräsident) in Zusammenhang mit Trump von einem Hassprediger spricht und eine Bundeskanzlerin ihm Glückwünsche unter dem Vorbehalt übermittelt, dass eine Zusammenarbeit nur in Verbindung mit der ihr eigenen “demokratischen” Gesinnung zu machen sei, dann frage ich mich wie arrogant und selbstgefällig diese deutschen Politiker eigentlich sind. Es gibt natürlich noch viele andere Kommentare deutscher Politiker die ich hier lieber nicht anführe. Im gleichen Zusammenhang kann man sich auch fragen, warum diese deutschen Politiker nicht solche Worte zu Despoten wie z.B. Erdogan finden, ich weiß es nicht.

Ich schäme mich nicht nur für diese Art der Äußerungen, ich halte sie auch für dumm und äußerst schädlich für Deutschland, denn Deutschland braucht die Amerikaner als Verbündeten und Handelspartner deutlich mehr als umgekehrt – aber das ein Umdenken deutscher Politiker stattfindet, daran glaube ich nicht.

Aber ich bin sehr gespannt, wie die Wahlen im kommenden Jahr in Europa ausgehen werden.

Gast

Fast 100%ige Zustimmung.
Aber, warum dürfen reiche Menschen nicht zeigen das sie erfolgreich sind? Warum ist das dann protzen?
Soll jeder Reiche auch Flohmarkthosen tragen damit sich die graue (nicht erfolgreiche) Masse wohl fühlt?

Ich hoffe den europ. Eliten ergeht es 2017 genauso wie Clinton. Sie betteln förmlich darum wenn man sich deren Kommentare anschaut.

Gast

Danke für diesen schönen Klartext-Artikel!

Ich sprach heute mit einer Bekannten, die auch über Trump lästerte. Im Laufe des Gesprächs kam allerdings auch raus, dass sie fast nichts über die USA weiß. Das Mehrheitswahlrecht fand sie auch nicht so toll. Ich entgegnete, dass den meisten Briten und US-Bürgern dagegen das Verhältniswahlrecht unserer Ausprägung suspekt erscheinen dürfte.
Führt es doch mit den unseligen Listenplätzen dazu, dass Menschen in politische Ämter und somit an die Macht kommen, deren Verdienste darin bestanden, in der richtigen Partei zu sein, die “richtige” Meinung zu haben und brav für die “richtigen” Beschlüsse zu stimmen, wenn der Fraktionsvorsitzende es vorschreibt.
Das führt dann dazu, dass Menschen wie Angela Merkel, Winfried Kretschmann oder Andrea Nahles über mein Leben bestimmen dürfen…

Gast

Es gibt Gründe, warum Finanzblogs besser über das Schreiben von dem sie Ahnung haben – da nämlich ansonsten so unausgegorener Unfug herauskommt wie dieser Artikel. Die Sätze werden durch die vielen Ausrufezeichen inhaltlich nicht richtiger. In Zeiten von Twitter, Wikileaks und Breitbart News über “die Presse” zu schreiben, zeugt von Realitätsverdrehung. Es gibt schon längst kein Zeitungsmonopol mehr, die meisten Zeitungsverlage stehen kurz vor dem Exitus.
Nein, Zeitungen sind nicht für “die objektive Wahrheit” zuständig – was auch immer diese im Falle von Donald Trump sein mag. Insofern ist das Argument auch völlig absurd dem linksliberalen Spiegel vorzuwerfen, dass er linksliberale Berichterstattung betreibt. Sätze wie “Es gibt bei uns eine deutliche Voreingenommenheit der Presse! Es gibt mittlerweile eine viel zu enge Verbindung der politischen Klasse mit dem eigentlich doch freien Journalismus. ” sind einfach unwahre Tatsachenbehauptungen.

Man kann genausogut eine rechtsextreme Zeitung lesen – die freie Wahl gibt es am Bahnhofskiosk und im Internet sowieso.
Was bei der Wahl Grund zur Diskussion wäre, ist der Sinn und die Verlässlichkeit von Wahlprognosen. Und sorry, aber ich zweifle an dass Investors Daily den heiligen Gral der Demoskopie gefunden hat. Fooled by randomness bzw. “bisher hat ja immer alles gestimmt”. Das dachten sich alle anderen auch.

Die Snowden Leaks wurden vor allem durch ganz klassische Presse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich: nämlich durch den britischen Guardian und Spiegel Online. Insofern ist es schlichtweg falsch zu behaupten: “Die westliche Presse hat rein gar nichts zur Aufklärung dieser großen demokratiegefährdenden Skandale beigetragen.” Welche Skandale eigentlich genau? Bei Snowden ging es um die NSA und nicht um die Regierung. Aber solche Fragen sind egal, wenn man schon im Vorfeld weiß, dass “die Presse” lügt.

Gast

Die deutsche Presse hat nicht gelogen, das stimmt schon. Aber sie verhält sich wie ein Cheerleader oder Groupie. Keine Information mehr, nur Fanboy Gequatsche. Der Spiegel und die Bild dürfen das. Der öffentlich rechtliche nicht!!!!!!!!!! (!!!!!)

Und die Aussage das sich jeder nur zu dem Thema äußern darf, zu dem er ein “staatliches” Diplom vorweisen kann, das würde ich mir tatsächlich von unseren Politikern wünschen, dann hätten wir die nächsten 10 Jahre Ruhe, während sie in der Schule nachsitzen.

Jede Wette, wenn ich jetzt auf dein Blog gehe und scanne woher du kommst. Sicher öffentlicher Dienst oder angeschlossene Sozialindustrie.

Gast

Wieder mal ein hervorragender Artikel.
So eine Meinung in einem deutschen Büro in diesen Tagen offen von sich zu geben wäre sehr mutig.
Es sei denn man wäre finanziell frei und hat den Job und die Kollegen nicht mehr notwendig.
Noch ein Grund weiterhin regelmäßig diesen Blog zu lesen.

Das herumgetrumpel auf Trump in den meisten deutschen Medien ist bei mir der eigentliche Grund warum Trump mir mehr und mehr sympathisch wird.

Das krampfhafte Heruntermachen von Trump in Spiegel, Stern, Zeit und den öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten ist alles andere als eine objektive Berichterstattung.
Die Äußerungen vieler führender deutscher Politiker vor und auch nach dieser demokratischen Wahl setzen noch eins obendrauf.
Es wird getan als wenn der Weltuntergang bevor stünde.

Warum traut man dem Bürger nicht zu sich selbst eine Meinung zu bilden? Warum meinen so viele Medien ihn vor einer eigenen Meinung schützen zu müssen und ihm die fertige, politisch korrekte Meinung gleich liefern zu müssen?

Gast

Die wirtschaftlichen Vorteile Trumps mögen ja durchaus gegeben sein, was aber ist mit Themen die Trump offensichtlich falsch einschätzt bzw. nicht begreifen will, wie beispielsweise sein Leugnen des Klimawandels und weiters auch sein Vorhaben, Erneuerbare Energien wie die Windkraft zu behindern, obwohl diese Form der Energie mittlerweile auch ohne staatliche Subventionen wettbewerbsfähig ist und viele Jobs schafft?
Wieso soll man hier zurück in die Steinzeit?

Gast

Trump bringt also den amerikanischen Traum zurück???

Na dann…

Propheten, Populisten, Flüchtlings Ursachen Wahrheiten-Kenner…

Voreingenommenheit den Mainstream-Medien vorwerfen und selber???

Sorry, ich weiss nur, dass ich nicht die Zukunft kenne…

Die Attribute und Entscheidungsmacht einem solchem Geschäftsmann zuzusprechen?

Buffett ist ein vertrauenswürdiger und verlässlicher Unternehmer…
Bei Trump habe ich persoenlich meine Zweifel…

Gast

Ich würde Trump niemals mit Buffet vergleichen. Von Buffet weiß man, dass er sich sein Vermögen hart erarbeitet hat. Trump hat sein Vermögen lediglich geerbt und es erhalten können. Insofern würde ich auch gar nicht sagen, dass Trump tatsächlich ein guter Unternehmer ist. Es gibt bedeutend bessere, die aus seinen Voraussetzungen weit mehr geschaffen hätten. Daher ist Trumps Pluspunkt (“er ist Unternehmer und kennt sich mit der Wirtschaft aus”) vielleicht gar kein so großer Pluspunkt wie man in erster Linie denkt?

Gast

Wer Wind sät, wird Sturm ernten. (Hosea, Kapitel 8, Vers 7)
Mit seinen Hassreden wird Trump das Land das Land noch mehr spalten.

Gast

Wer unseren Medien Glauben schenken will, hat sich Buffett schon für Trump ausgesprochen.
Fakt ist nun mal, Trump ist gewählt – die Mehrheit traut hin mehr als der bewiesenermaßen korrupten Clinton.
Keiner kennt die Zukunft, aber die Amis wagen eben auch mal Risiko. Wer das System in Amerika ein wenig kennt, weiß das der Präsident (im Inland) wenig zu sagen hat, was nicht heißt das sich die Politik die er macht nicht sehr stark aufs Inland auswirkt (Kriege, Handel) etc.
Die Deutschen ticken da eben anders, “die schaffen das”, da wird der Weg bis zum Endsieg gegangen.
Ich hoffe nur, das Trump seine deutschen Wurzeln überwunden hat, sonst könnte es tatsächlich bitter werden.

Gast

@OT

“Fakt ist nun mal, Trump ist gewählt – die Mehrheit traut hin mehr als der bewiesenermaßen korrupten Clinton.”

Knapp 47 % haben nicht gewählt. In absoluten Zahlen der Stimmen der Wähler (nicht der Wahlmänner!) haben 25,6 % Clinton und Trum 25,5 %.

Fakt ist, dass Trump gewählt worden ist. Ja, das ist korrekt!
Dass die Mehrheit allerdings mehr Trump vertraut, ist schlichtweg Dein eigenes Weltbild und hat nichts mit Fakten zu tun!

Ihr werft den Mainstream-Medien “Falschheit und Lügen” vor und bestätigt aber auch nur euer eigenes Weltbild auch wenn die Fakten dagegen sprechen!

PS: Argumentiere ich eigentlich pro Clinton??? 😉

Gast

Das die Mainstream-Medien ein sehr einseitiges Bild gezeichnet haben ist ebenfalls Fakt, oder wie sollte man es denn sonst interpretieren, dass in 90% der Medien Trump=böse und Clinton=gut dargestellt wird ?

Und das man diesen Medien zumindest in Deutschland nicht mehr so ganz vertraut liegt ja nicht nur an der Wahl Trumps, ich erinnere mich zumindest noch sehr gut daran wie unsere Medien die Vorfälle in Köln in der letzten Sylvesternacht zunächst totgeschwiegen haben um dann mit tagelanger Verzögerung unfassbare Vorgänge nicht ohne erhobenen Zeigefinger zu kommentieren, der erhobene Zeigefinger ging wohlgemerkt nicht in Richtung der Täter, sondern in Richtung der Bevölkerung, der man wohl kein eigenes Urteil zutraut.

Gast

Hallo Maschinist,
als bisher stiller Mitleser Deines sehr interessanten Blogs möchte ich mich jetzt zu Wort melden, da ich das Thema Trump weitaus kritischer sehe, allerdings nicht primär aus den Gründen, die sich in den europäischen Medien finden.

Ja, ich verstehe den Frust vieler Amerikaner mit der Politik, der Frust, keine Möglichkeit zu sehen, sich aus eigener Kraft etwas aufzubauen, über die undurchdringliche Geschlossenheit der politischen Elite. Der Glaube, Trump wird daran auch nur im geringsten etwas ändern ist meiner Meinung nach allerdings aus (mindestens) zwei Gründen naiv:

1.) Ich glaube nicht, dass Trump der Ziegelstein ist, mit dem die Wähler die Scheibe des Establishments einschmeissen können, sondern dass dieser Ziegel Teil des Establishments ist und bei der betreffenden Scheibe ohnehin der Austausch auf dem Programm stand. Wir reden nicht von einem Arbeiterkind aus Ohio, dass mit viel Einsatz den Aufstieg geschafft hat, sondern von einem Milliardärssohn aus NY, bestens vernetzt bis in die verhasste Finanzelite.

2.) Immer wird so getan, als ob die kritikwürdigen Zustände in der US-Politelite eine Kaperung des amerikanischen Traums durch machtgierige Politiker und daher eigentlich etwas wie eine Infektion einer gesunden Person wäre. Könnte es aber nicht sein, dass das einfach nur die systemimmanente Perversion der USA ist, so wie die systemimmanente Perversion Europas seine überbordende Bürokratie ist (und damit meine ich jetzt gar nicht so sehr die EU, die weniger Beamte beschäftigt als meine Heimatstadt Wien, sondern die sklerotischen Nationalstaaten) und die des Kommunismus die alles erstickenden Aparatschiks des Realsozialusmus waren?

Ich habe jedenfalls bei Trump keine Hoffnung auf irgendeine Art von Erneuerung, die euphorische Reaktion der Börsen (über die ich als Aktionär ja grundsätzlich nicht böse bin), zeigt deutlich, dass sich da niemand in der Elite durch einen “frischen Wind” bedroht fühlt.

Und sonst fällt mir auch nichts wirkluch positives ein, die Abkehr vom Kampf gegen den Klimawandel könnte uns noch allen auf den Kopf fallen, wobei ich die Hoffnung habe, dass sich sowohl die Bundesstaaten als auch der Rest der Welt bezüglich erneuerbare Energien von Trump nichts vorschreiben lassen werden, da ja schon einiges an Geschäft dahintersteckt.

Und dann bleiben noch die ganzen Republikaner hinter Trump, die mit einer freien Gesellschaft nicht viel am Hut haben (zB Pence). In einem wirtschaftsliberalen Forum müssen wir natürlich nicht darüber diskutieren, dass es ohne wirtschaftliche Freiheit keine Freiheit geben kann, aber so wie viele Linke diesen Teil der Freiheit ausblenden, wird von der Gegenseite gerne die gesellschaftliche Freiheit, so zu leben wie man will, solange man damit niemandem Schaden zufügt, ausgeblendet. Ich könnte mich nicht frei fühlen, wenn ich Angst haben müsste, dass wenn einer meiner Söhne schwul sein sollte er zu einer Haftstrafe oder einer Elektroschoktherapie verurteilt werden könnte, wie das einigen Irren in der GOP, gegen die Trump ja noch ein politisch korrekter Linker ist, so passen würde.
So, lang genug geschrieben. Danke jedenfalls für diesen Artikel, der Grund für angeregte Diskussionen liefert!

Gast

Lieber Christian,

vielen Dank für Deinen sehr guten Kommentar.

Bin überrascht über die – aus meiner Sicht – sehr einseitige Sichtweise des Maschinisten.

Liebe Grüße !

Gast

@Markus, ich will Dich nicht persönlich angreifen, aber als „neutraler“ Beobachter müßtest Du doch anmerken:

@Christian schreibt, Trump wäre Establishment: Trump war nie Establishment. Das sagen auch seine Gegner, er hat keinerlei politische Erfahrung. Natürlich weiß auch jeder bis zum letzte Hillbilly der ihn gewählt hat, das er sich dieses Establishment bedient hat (gekauft hat). Aber wiederum seine Gegner werfen ihn vor, das er nicht „erfolgreich“ war, also deswegen auch keinen Grund hätte sich Politiker zu kaufen … verzwickte Sache.

Ich weiß auch nicht wirklich ob die Finanzelite verhaßt ist, glaubt man den linken Medien stimmt das wohl. Aber ich persönlich, mein Umfeld – ich kenne keinen der die Finanzelite so sehr verachtet, wie die politische Elite (ist eben Europa, nicht Amerika). Aber in punkto Verachtung stehen die Medien gleichauf mit den Politikern.
Ich bitte für die Verallgemeinerung um Nachsicht. Natürlich gibt es auch die eine schwach leuchte Leuchte in der Zeitung, und den einen mit leiser Stimme sprechenden Politiker den man zustimmen kann.

Den zweiten Punkt, eine seit 70zig Jahren sozialistisch regierte Stadt mit der EU zu vergleichen könnte sehr schnell zum Boomerang werden. Es kann doch nicht sinnvoll sein den EU-Beamten einen Zweitwohnsitz/Drittwohnsitz (Brüssel, Straßburg) mit allen dazugehörigen Boni (Zweitfrau etc.) zu bezahlen. Also Ösi ist Dir sicher der ehemalige Sozialist Hans Peter Martin mit seinen Aufdeckerstorys über die EU-Bürokratie bekannt.

Über das andere klein/klein kann man diskutieren.

Ich weiß nicht wie Schwule in der amerik. Gesellschaft dastehen. Bei uns zumindest erntet ein männl. schwules küssendes Pärchen max. ein Lächeln. Anders reagieren die „Schutzsuchenden“ auf derartige Verhältnisse – die werden dann schon mal handgreiflich, vor allem im Rudel, wie man so schön sagt.

Natürlich ist das nicht unbedingt mit südamerikanischen Einwanderern christlichen Glaubens vergleichbar. Aber scheinbar gibt es ein riesiges Gang- und Drogenproblem, das mit den „Nigerianern“ am Gürtel (in Wien) nicht wirklich vergleichbar ist.

Im Grunde habe ich von diesen Detailfragen keine Ahnung, aber genau aus diesem Grund wählen eben die Amerikaner ihre Politiker und wir unsere.

Was mir an Menschen wie Trump gefällt ist eben das sie sich um diese alles totschweigende und scheinheilige politische Korrektheit nicht scheren. Von einem Politiker Trump erwarte ich mir nur Steuersenkungen (bis vor kurzem noch Abschaffung von Obamacare), nicht viel mehr. Klimawandel wird von Politikern nur als Mittel zum Zweck gesehen, um den Menschen noch mehr in die Tasche zu greifen. 2 Grad weniger bis 2030? Von Politikern die es nicht mal schaffen Flüchtlinge an der Grenze zu registrieren oder mit Terrordatenbanken abzugleichen. Einfach lächerlich sowas zu erwarten.

Also auch hier, Klimawandel findet nach manchen Modellen von Wissenschaftlern statt, aber nichts Genaues weiß man nicht.

Und nochmals an @Markus gerichtet – ich lese einige Blogs, und bei Freiheitsmaschine poppt nicht alle 5 Sekunden ein Fenster auf um meine E-Mail-Adresse abzufragen, oder er will mir kein E-Book verkaufen – also unterstelle ich ihm erstmal das es ihm ein Anliegen ist das zu sagen was er sagt – ohne Hintergedanken.

Gast

Ich lebe an der US Westkueste und hier waren die meisten ebenfalls schockiert und ueberrascht vom Wahlergebnis. Natuerlich wird jetzt auch kritisch reflektiert, in Bezug auf Medien, Umfragen, und die ‘Arroganz’ der sog. Eliten gegenueber dem Volk in laendlichen Gegenden, die sich abgehaengt und ungehoert fuehlen. Ich war z.B. ueberrascht, dass auch ein grosser Teil Kaliforniens komplett republikanisch ist, sobald man die grossen Staedte und Kuestengebiete verlaesst.
Ich war ebenso ueberrascht dass sehr viele Unterstuetzer von Bernie Sanders jetzt Trump gewaehlt haben, da sie vor allem Veraenderung wollten und gegen die politische Elite stimmen wollten.

Ich teile den Optimismus vom Maschinisten nicht (mit Ausnahmen), und ich denke Trump kann sehr viel Schaden fuer das Land anrichten, momentan ist das noch schwer vorherzusagen. Er scheint definitiv nicht auf den Job vorbereitet zu sein, teils fast naiv, und die Leute die er sich nun in die Regierung holt sind gelinde gesagt gruselig (und nur aeltere weisse Maenner). Ich denke selbst wenn es ihm gelingt in der Einwanderungspolitik oder Wirtschaftspolitik einiges positive zu bewirken, so darf man nicht die grosse Gefahren vergessen, die sich fuer mich vor allem im Umgang mit Klimaschutz, Verbraucherschutz (De-Regulierung bei Unternehmen und an der Wall Street), beim Thema Militaer und Aussenpolitik (wie kann jemand ernsthaft in Frage stellen Nuklearwaffen einzusetzen), und beim Thema Menschenrechte/Gesellschaft (Umgang mit Minderheiten, Rassismus etc.). Er schlaegt zwar momentan ein paar versoehnlichere Toene an, aber wir werden sehen was dann tatsaechlich umgesetzt wird oder nicht. Mit der momentanen Situation hat er ja fast Narrenfreiheit, solange er nicht Widerstand aus der eigenen Partei im Kongress und Repraesentantenhaus bekommt.
Ich finde definitiv nicht dass Clinton eine ideale Kandidatin war, aber das Potential bei Trump fuer ernsthafte globale Konflikte macht mich schon nervoes. Hoping for the best…

An den Maschinist danke fuer den ehrlichen Artikel!

Gast

Vor der Wahl war ich absolut gegen Trump und konnte nicht verstehen, wieso man ihn wählt. Allerdings ist Clinton auch nicht vertrauenswürdig..

Ich habe ja ein wenig naiverweise die Hoffnung, dass Trump (wie die meisten Politiker) viele Wahlversprechen nicht wahr macht. Deswegen abwarten und Tee trinken. Der Typ ist so unberechenbar, dass er seinen Job besser machen könnte als erwartet.

Gast

@Christian

Ein sehr guter Beitrag!
Anderen wird er wieder ein Dorn im Auge sein…

Ich bin am zweifeln, ob der Artikel vom Maschinisten nicht auch auf denselben Marketing-Maßnahmen wie Trump`s Provokation fußt… 😉

Mit Aufreger-Themen macht man Quote…

Mitglied

Ich habe mich tot gelacht und war so froh, dass ich diese Verbrecherin Clinton nicht so oft sehen werde. Ausserdem wird hoffentlich der männerfeindliche Feminismus hoffentlich nicht nur gestoppt sondern zurückgerudert. Alles in allem ein toller Sieg für die Menschheit. Über die Lügenpresse will ich nix schreiben die ignoriere ich schon seit vielen Jahren, manchmal finde ich es amüsant auf was für einen Schwachsinn sie kommen um gute Menschen zu beleidigen, Trump gehört dazu. Ich hatte nicht die Eier dazu mit dem Trump Sieg Geld zu machen, aber dafür habe ich beim Brexit schön verdient 🙂

Gast

Trump wird alle überraschen , positiv! Ich denke dieser Mann ist politisch kein bischen vorbelastet, und wenn er auch nur minimal daran denkt wieder gewählt zu werden, wird er alle überraschen! Natürlich ist er ein Stück weit unberechenbar, aber genau so einen braucht es jetzt! Keinen der immer smart auftritt, sondern jemand vor dem erstmal alle Respekt haben, geben wir ihm eine Chance, denn die hatte er wenns nach den Medien ging niemals gehabt!

Gast

ach,alles was Trump im Wahlkampf gesagt hat das war nur Getöse?
Ich meine
es zeigt doch seine Denke ,da kann man doch nicht sagen ,war ja nur Spaß,
gib ihm eine Chance .
was ist das für ein Land wo eine Knarre eine bessere Lebensversicherung ist als eine Krankenversicherung für alle …

Gast

Genau so!!!!
Du sprichst mir aus der Seele! Danke!

Gast

Kann schon sein, dass Donald Trump die Wirtschaft ankurbelt und wir uns dann alle über schöne Kurssteigerungen freuen. Ich rechne allerdings nicht damit: Trump hat eine lange, lange Reihe von Geschäften schlecht gemanagt und in den Sand gesetzt: Casinos, eine Fluggesellschaft, Steaks, Wein.
(http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/donald-trump-die-wahrheit-hinter-trumps-milliarden-a-1077765.html)

Und dann die “Trump University”, die den Leuten für viel Geld sinnlose “Kurse” andrehte, die im Grunde nur aus Trump-Werbefilmen bestanden. Deswegen ist er übrigens aktuell wegen Betrugs angeklagt, Mitte Dezember ist der Gerichtstermin. (http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/donald-trump-betrugsklage-wegen-schein-universitaet-a-1080182.html)

Überhaupt, Thema Gericht: Er hat aktuell 75 Verfahren am Laufen.
(http://www.stern.de/politik/ausland/donald-trump–seine-vielen-offenen-gerichtsverfahren-7143454.html)
Wenn die Merkel so viele Verfahren offen gehabt hätte, als sie sich zur Wahl gestellt hat, hätte ich sie ehrlich gesagt lieber nicht gewählt.

Die Verluste seiner Unternehmen kann er übrigens nutzen, um seit 18 Jahren keine Steuern mehr zahlen zu müssen. Soviel zu seinem Wirtschaftsverstand und seinem Sinn fürs Allgemeinwohl. (http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-10/donald-trump-us-wahlkampf-steuer-unternehmer)

Fazit: Ein cooler Außenseiter, der verkrustete Strukturen aufbricht – geile Sache. Leider ist Trump vor allem ein Blender. Die ungebildeten Leute vom Land in der Mitte der USA, die sich wünschen, ihre alten Jobs in der Autoindustrie oder in der Kohlegrube kämen auf magische Weise wieder zurück, tun mir leid.

Aber wie gesagt: Vielleicht habt ihr alle ja recht und er macht einen tollen Job. Bis dahin haben halt die muslimischen Amis, die braunen Amis, die schwarzen Amis, die weiblichen Amis, die schwulen Amis und die Amis ohne viel Geld und ohne anständige Krankenversicherung jeden Tag Angst.

Übrigens. Hillary Clintons Email-Affaire wurde über mehrere Jahre immer wieder untersucht, ich glaube, es gab 9 verschiedene Untersuchungen. Ergebnis des FBI im September 2016: Ihr Umgang mit den EMails war “leichtsinnig”, aber man kann ihr keinen vorsätzlichen Gesetzesbruch nachweisen. (http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-09/hillary-clinton-e-mail-affaere-fbi-bericht-ergebnis)

So. Gilt das jetzt? Oder glauben wir das einfach mal trotzdem nicht?

Gast

Auch wenn wir über Details wahrscheinlich endlos diskutieren könnten: Ich teile die Einschätzung, dass Washington schon längst einen Reformer gebraucht hätte, und dass Obama es nicht war – allen Versprechungen von “Hope” und “Change” zum Trotz – und Clinton es auch nicht geworden wäre. Allerdings halte ich es für völlig fehlgeleitet, Besserung ausgerechnet von Trump zu erwarten. Denn es ist m.E. widersinnig, einerseits den (unbestrittenen) Einfluss reicher Spender und Lobbyisten auf das Weiße Haus zu beklagen, es dann aber andererseits als Durchbruch zu feiern, wenn einer dieser Lobbyisten selbst das höchste Amt bekleidet, also letztlich der Bock zum Gärtner gemacht wird.

Denn natürlich ist Trump schon lange Teil des Establishment: Er hat vielleicht noch nie ein politisches Amt bekleidet, doch er pflegte schon jahrzehntelang gute Kontakte in beide großen politischen Lager (und erklärte in einem Interview gar, Bush Senior habe 1992 bei ihm nachgefragt, ob er Interesse habe, als Vizepräsidentschafts-Kandidat anzutreten.) Ganz gleich wie er sich selber gerieren mag: Trump ist kein Außenseiter und auch kein Neuling auf der politischen Bühne. Nur hat er bisher hauptsächlich hinter den Kulissen agiert, nun aber ist er ins Rampenlicht getreten.

Was die Hoffnung angeht, dass sein Reichtum ihn befähigen wird, im Interesse des Volkes statt im Interesse von Geldgebern zu handeln: Trump hat sich meines Wissens bisher nicht als jemand hervorgetan, dem das Gemeinwohl sehr am Herzen liegt, sondern hat dem Anschein nach vor allem im Eigeninteresse gehandelt. Das ist für einen Geschäftsmann legitim; ich befürchte aber, dass er es als Politiker genauso machen wird.

Darum halte ich allerdings auch die viel beschworenen Hitler-Vergleiche für falsch, denn Trump ist m.E. kein Ideologe, sondern Opportunist. (Allerdings hat er anscheinend kein Problem, damit, sich mit Ideologen zu umgeben, wenn es denn seinem Vorteil dient – siehe etwa die Personalie Stephen Bannon.) Ich erwarte von Trump Ähnliches wie von Berlusconi: Dass er sein Amt nicht zum Wohle der Nation sondern zum eigenen Vorteil nutzen wird.

Kurz: Ich glaube nicht an Trumps Versprechen, “den Sumpf trockenzulegen”. Ich glaube, er wird andere Jauche hinein leiten. So, wie es im Moment aussieht, könnte es eine ziemlich braune Gülle sein, die noch schlimmer stinkt, als dass, was jetzt darin ist; und er wird versuchen, den Leuten den Mief als Maiglöckchen-Aroma zu verkaufen. Ich fürchte, er wird sich noch schamloser an seinem Amt bereichern als es jemals einer seiner Vorgänger gewagt hat, und er wird auf diese Weise seinen Teil dazu beitragen, das angeschlagene Vertrauen in die Demokratie weiter zu untergraben.

Wie gesagt, das alles sind nur meine laienhaften Befürchtungen – und natürlich maße ich mir nicht an, die alleingültige Wahrheit zu verkünden. Im Gegenteil, ich würde mich sehr freuen, sollte sich mein Pessimismus als unbegründet herausstellen. Allein, für den Moment sehe ich leider keinen Grund, mich Deiner positiven Einschätzung anzuschließen.

Gast

Ein Trauerspiel ist, dass nach dem Brexit-Votum die Straftaten gegen Ausländer um 40 % zugenommen haben…

Die gesellschaftlichen Veränderungen, die in der Tat statt finden (Globalisierung, Digitalisierung, Stadt-Land-Flucht & die älteren Menschen bleiben zurück, Demographie, Angst vor Abstieg der Mittelschicht) dann alles noch in Verbindung mit Fremdenfeindlichkeit zu bringen und dann diese Leute als Heilsbringer zu sehen…

Klar hat Trump differenziert (die illegalen Einwanderer)… nur die Masse und auch die Medien differenzieren viele Aussagen nicht und dass war ihm durchaus bewusst…

Mühselig über die Zukunft zu fabulieren… aber die Geisteshaltung, den sehr differenziert zu sehenden Geschäftsmann Trump und die Gesellschaftsspaltende Rhetorik ist in meinen Augen kein Change zum positiven.

Gast

Ich denke generell, ihr unterschätzt die „in euren Augen“ Ungebildeten. Nicht wirklich verwunderlich, weil ihr sie nur aus den Deppen-Soaps auf RTL kennt.

Ich denke nicht, das auch nur 5% der Trump-Wähler davon ausgehen das die Stahl-/Kohleindustrie zurückkehrt. Wobei europäische Stahlproduzenten nicht nur planen sondern schon Stahlwerke in den USA bauen. Nicht wegen Trump, sondern wegen der Energiepolitik von Merkel.

Ich denke nicht, das auch nur einer seiner Wähler den Unterschied von „legal“ und „illegal“ nicht kennt, oder ihn nicht wahrnimmt. Das ist das Wunschdenken der linken Groupie-Medien von Clinton & Co. Sie haben alle noch nicht begriffen (so wie der Vorposter Johann Jakob) das es grenzenlos dumm ist, diejenigen die einem selbst das Studium finanzieren dann als ungebildet zu verunglimpfen.

Aber sei‘s drum. Das ist eben die deutsche Sicht auf die Amerikaner, oder der „Gebildeten“ auf die „Ungebildeten“ (fast alle Deutschen halten sich gemeinhin gebildeter als Amerikaner).

Kein Amerikaner erwartet sich von Washington irgend etwas vernünftiges oder gutes, genauso wie sich kein Europäer der noch alle 5 Sinne zusammen hat, von Brüssel etwas sinnvolles erwartet. Es geht um die reine Hoffnung, um den Protest gegen diese dekadente überhelbliche Elite die sich mit dem Steuergeld der Ungebildeten, also arbeitenden Menschen vollsaugt.

Trump hat versprochen Steuern zu senken (gut!), Obamacare abzuschaffen (sehr gut!), Illegale aus dem Land zu werfen (gut!) und von der politischen Korrektheit (Steckenpferd der Linken, Graus jedes denkenden Menschen) hält er auch nichts.
Davon wird er nicht viel umsetzen können, aber Clinton hat das genaue Gegenteil versprochen – und das ist um Potenzen schlechter für jeden freien Menschen.

Gast

@O.T.:

Entschuldige, aber Du machst den gleichen Fehler, den Du selbst anderen vorwirfst. Ich stimme Dir vollkommen zu, dass es verfehlt ist, die Unterstützung für Trump nur auf Dummheit oder Verblendung zu schieben. Seine Wähler haben echte Sorgen und glauben, dass Trump sie lösen wird. Auch wenn ich persönlich der Meinung bin, dass er seine Wähler enttäuschen wird, macht das ihre Probleme nicht weniger real.

Aber dann fängst Du plötzlich selbst an, in Schwarz-Weiß-Denken zu verfallen: Da gibt es dann nur noch ein absolutes “gut” oder “schlecht” was politische Entscheidungen angeht, und jeder Mensch, “der noch alle 5 Sinne zusammen hat” teilt Deine Meinung. Da werden die “überheblichen Gebildeten” gegen die “Ungebildeten, also arbeitenden Menschen” aufgefahren, und “die Linken” werden als Gegenpol zu den “denkenden Menschen” gesetzt.

Wenn Du von Andersdenkenden Respekt und Verständnis für Deine Position einforderst, solltest Du auch selbst andere Ansichten respektieren und Dich mit ihnen inhaltlich auseinandersetzen statt sie pauschal als dumm oder verblendet beiseite zu wischen. Alles andere wäre heuchlerisch.

Gast

Was du in deinem Artikel schreibst, ist für mich nur bedingt nachvollziebar. Ich könnte ihn und seine Politik nicht verteidigen. Donald Trump bewegt sich einfach auf einem ganz anderen Level. Die Berichterstattung hierzulande mag einseitig sein, aber ja auch irgendwie aus gutem Grund, oder?

Gast

Trump und die Medien:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/trump-staucht-medien-zusammen-es-war-wie-ein-verdammtes-erschiessungskommando-14539604.html

Aber die FAZ gehört sicherlich auch zur Lügenpresse.

Nach diesem Beitrag auf der “Freiheitsmachine”, stößt der Name dieser Seite bei mir auf Disharmonie. Schade. Habe hier gerne und regelmäßig “vorbeigeschaut”.

Gast

Das ist doch genau das Denken, dass uns in diese verfahrene Lage gebracht hat: Wenn jemand eine andere Meinung hat, liegt er nicht nur intellektuell falsch, sondern moralisch falsch und muss sanktioniert haben. Die Folge ist, dass die Politik die Fähigkeit verliert umzudenken und neue Argumente zu inkorporieren.

Gast

@Obama
“Nach diesem Beitrag auf der “Freiheitsmachine”, stößt der Name dieser Seite bei mir auf Disharmonie. Schade. Habe hier gerne und regelmäßig “vorbeigeschaut”.

Genau das ist es, was mich an den meisten Mainstream-Menschen stört. Wenn man heut zu Tage politisch anderer Meinung ist als der Mainstream (Politik und Linkspresse), dann ist man automatisch dumm, rechtsradikal, altbacken, ein schlechter Mensch und muss in allen anderen Bereichen des Lebens gemieden werden. Genau so verhalten sich auch die ganzen Anhänger von Merkels (und der anderen Altparteien) Flüchtlingspolitik gegenüber Andersdenkenden. Sehr traurig. Wenn man nicht zum Aussenseiter werden möchte, kann man seine andere Meinung ja fast nur noch bei den anonymen Wahlen ausdrücken. Sehr traurig diese Entwicklung.

Gast

Hallo Maschinist,

Geht es dir gut?

Gast

Ich habe diese Seite gerade entdeckt und bin gleich auf diesen Artikel gestossen. Nach der Hälfe musste ich mit dem Lesen aufhören, da mir für oberflächliches und haltloses Blabla meine Zeit zu schade ist. Ich sage nur, die Zeit wird zeigen, was diese Wahl für uns alle noch bedeuten wird!

Erster und letzter Besuch hier!

Gast

Hallo Maschinist,

jetzt bin ich doch neugierig ob du nach den letzten Wochen / Monaten immer noch happy bist mit dem Wahlausgang. Wir haben zwar jetzt eine Art Anti-Establishment, aber ich finde die allermeisten Entwicklungen extrem besorgniserregend, versuche aber dennoch offen fuer unterschiedliche Argumente und Standpunkte zu sein.
Was denkst du zu offensichtlichen Luegen, seinem Gruselkabinett, Leugnen des Klimawandels und anderen weitgehend unbestrittenen wissenschaftlichen Erkenntnissen, seiner Faszination mit sich selbst, seiner Weigerung mit seinen Steuern und internationalen Verstrickungen transparent zu sein, oder z.b. dem Verbot an diverse Agencies ihre Forschungsergebnisse der Oeffentlichkeit mitzuteilen (> rogue twitter accounts)? Es gibt so viele Veraenderungen dass man kaum hinterher kommt…
Gruss!

Gast

@Maschinist

“und ueber den Einfluss des Menschen auf den Klimawandel treffen wir uns am besten beide nochmal in zehn Jahren hier; dann wissen wir mehr.”

http://www.n-tv.de/wissen/Mensch-ist-schuld-am-Klimawandel-article10655896.html

Vielleicht geht es auch schneller als 10 Jahre wenn man unseren Wissenschaftlern glauben schenken will und Metastudien vertraut???

Sachlichkeit und auch öfters mal Langsamkeit ist in meinen laienhaften Augen seriöser und vertrauenswürdiger…

Dieser Mensch ist diesem Amt und dessen Verantwortung in keinster Weise würdig!
Nur meine persönliche Meinung.

Ich muss nicht Recht behalten.
Mir wäre es lieber ich liege falsch und Du richtig mit Deiner Meinung…

Gast

Das wirtschaftliche Argument mit den niedrigeren Steuern ist auch in meinen Augen hinfällig & nichtig, wenn er einen weltweiten Handelskrieg und Protektionismus forciert.

Gast

@Markus: Sehe ich genauso

Die USA steuert mitlerweile in Richtung Russland/Türkei, was es mit der Meinungsfreiheit zu tun hat…..

http://www.faz.net/aktuell/politik/trumps-praesidentschaft/streit-ueber-trumps-justizminister-sessions-eskaliert-14867413.html

Ich hoffe nur, dass die Demokratie in der USA die Stärke hat, diesem Mann Einhalt zu gebieten.

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