Freiheitskämpfer Interview 23 – Nicolas mit 100.000€ Vermögen als Twen

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Freiheitskämpfer Interview Motorrad UrlaubDie Freiheitskämpfer Interviews – Menschen bis 35 & mit selbsterschaffenem sechsstelligen Vermögen berichten über Ihre Motivation, Ihren Lebensweg und Ihre Träume für ein freies und selbstgestaltetes Leben.

Heute schreibt uns Nicolas.

Neben seiner Leidenschaft fürs Motorradfahren gefällt mir besonders, dass er sich schon als Twen eigenständig ein sechsstelliges Vermögen aufgebaut hat.

Das sieht von außen betrachtet fast trivial einfach aus wenn die passenden Parameter einmal eingestellt sind.

Und das ist es eigentlich auch und zusätzlich hat es so viele Vorteile für uns alle.

Denn je mehr Menschen sich auf diesen Weg des eigenen Vermögensaufbaus machen, desto freier, selbstbewusster und mutiger wird unsere gesamte Gesellschaft.

Und an der Maxime: „Freiheit & Vermögen für alle Bürger“ arbeiten wir ja hier in der Freiheitsmaschine mit voller Kraft und unsere stark wachsende Community zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

 

Und damit zum Freiheitskämpfer Interview 100.000€ Vermögen als Twen mit Nicolas

 

Lieber Maschinist,
ich bin seit einiger Zeit treuer Leser der Freiheitsmaschine und freue mich mit einem Freiheitskämpfer Interview der Community einen kleinen Beitrag zurückgeben zu können.
Anbei findest Du auch meine Bilder von besonders schönen Orten in Portugal, welche ich mit Motorrad und Zelt bereist habe.
Da das Motorradfahren eins meiner Hobbys ist, habe ich einen besonderen Bezug zu diesen Reisen.
Viele Grüße,
Nicolas

 

  • Wie alt bist Du (& der Partner falls vorhanden), wie lange seid Ihr schon zusammen und habt Ihr Kinder?
Ich bin gerade 29 geworden und habe noch keine Kinder.

 

  • Wo auf der Welt lebst Du / Ihr (in der Stadt oder auf dem Land)?
Gemeinsam mit meinem Kater lebe ich alleine in einem Außenbezirk einer deutschen Millionenstadt und bewohne eine schöne 2-Zimmer Wohnung.

 

  • Wie sieht Dein bisheriger Lebensweg aus und welche beruflichen wie privaten Erfahrungen hast Du dabei gemacht?
Nach meinem Abitur habe ich eine Ausbildung bei einer Bank gemacht.
Nebenher habe ich mit Ausbildungsbeginn angefangen BWL zu studieren und meinen Betriebswirt Abschluss gemacht.
Das weitergehende nebenberufliche Abendstudium habe ich ohne Abschluss absolviert, da ich zum Ende des Studiums durch eine schwere Erkrankung hierzu nicht in der Lage war und seitdem eine Schwerbehinderung habe.
Hierbei habe ich gemerkt, dass ich viel gelernt habe und mir dieses Wissen auch ohne diesen zusätzlichen Abschluss erhalten bleibt.
Auch aus gesundheitlichen Gründen habe ich mich dazu entschlossen, diesen Baustein nicht nachzuholen, sondern mich auf meinen Vollzeitjob zu konzentrieren und mehr auf mich und meine Gesundheit zu achten.
Ich lebe nach wie vor in meiner Geburtsstadt und habe auch meinen Arbeitgeber seit der Ausbildung nicht gewechselt. Insgesamt empfinde ich meinen bisherigen Lebensweg als eher unspektakulär, wobei ich nicht unzufrieden damit bin. Dennoch liebäugle ich hin und wieder mit einer Veränderung des Arbeitgebers sowie dem Wohnort.

 

  • Wie hoch ist Dein / Euer aktuelles jährliches Nettoeinkommen. Wie hat es sich entwickelt und wie sieht die weitere Entwicklungsmöglichkeit in Deinem Bereich aus?
Meine Nettoeinnahmen haben sich stetig nach oben entwickelt und liegen derzeit bei rund 36.000€ pro Jahr. Wobei davon mittlerweile 2.000€ Kapitalerträge sind und der Rest aus meinem Angestelltenjob stammt.
Die weitere finanzielle Entwicklung ist durch einen Stellenwechsel bei meinem Arbeitgeber positiv und so wird sich mein Nettogehalt voraussichtlich vorerst bei ca. 40.000€ einpendeln – bei weiter steigenden Kapitalerträgen.

 

  • Würdest Du Deine / Eure berufliche Tätigkeit anderen Menschen empfehlen, wenn es um die Punkte Einkommen, Entwicklungsmöglichkeiten und persönliche Erfüllung geht und was sind die Gründe dafür?
Da Finanzbildung in der Schule deutlich zu kurz kommt, kann ich eine Ausbildung bei einer Bank grundsätzlich nach der Schule empfehlen, auch wenn man sich dort nicht seine weitere Karriere vorstellen kann oder auch weiterführend andere Pläne hat.
Für den Wissensaufbau und die persönliche Entwicklung ist das auf jeden Fall positiv und weitere Entwicklungsmöglichkeiten sind definitiv vorhanden.
Hierfür sollte man, zumindest im Vertrieb, jedoch ein gewisses Maß an moralischer Flexibilität mitbringen und kein Problem damit haben, Menschen gelegentlich etwas entgegen der eigenen Überzeugung zu verkaufen.
Diese Flexibilität besitze ich nicht und habe immer so gehandelt, dass ich mir selbst gegenüber ein reines Gewissen habe und zu meinen Beratungen stehen konnte.
Dass ich seit einiger Zeit als Berater innerhalb der Bank selbst, sprich für KollegInnen bei Spezialfragen, in einer Schlüsselabteilung agiere, empfinde ich dadurch als persönlichen Glücksgriff.
Auch ist die Möglichkeit, das Einkommen zügig zu steigern durchaus gegeben, doch ist hierbei neben der “Flexibilität” auch ein schneller Wechsel der Abteilungen und Positionen nötig. Zudem ist natürlich vorteilhaft, in der Hierarchie nach oben zu kommen und Mitarbeiter zu führen.
Mein Antrieb war dies nicht und mein Fokus liegt vielmehr auf einer interessanten Tätigkeit, einem guten kollegialem Umfeld und der flexiblen Einteilung der Arbeitszeiten.

 

  • Wie hoch sind Deine / Eure aktuellen jährlichen Ausgaben und in welchen Bereichen schränkst Du Dich ein, um eigenes Vermögen aufzubauen?
Meine Ausgaben belaufen sich auf etwa 22.000€ pro Jahr.
Dabei sind meine größten Positionen das Wohnen, Lebensmittel,  Mobilität und Urlaube.

 

Motorradurlaub in Portugal mit Vermögen

Ich lege als erstes nach der Gehaltszahlung eine feste Summe beiseite, die sich bisher regelmäßig nach oben entwickelt.
Von dem “Rest” kann ich ganz normal leben.
Das Gefühl mich einzuschränken habe ich kaum bis gar nicht, wobei ich auch insgesamt die Neigung habe, sparsam und in finanzieller Hinsicht rational zu leben. Auch überlege ich lange ob und welche neuen Anschaffung ich tätigen möchte.

 

  • Wie hoch ist Dein / Euer aktuelles Vermögen, wie hast Du es investiert und was möchtest Du in Zukunft dabei noch besser machen?
Mein verfügbares Nettovermögen, ohne Renten- und Pensionsansprüche, beläuft sich auf etwa 103.000 €, welches sich wie folgt aufteilt:
– 44.000 € in global gestreuten ETFs
– 42.000 € in derzeit 19 verschiedenen Einzelaktien (Allianz, Amazon, Apple, BASF, Bayer, Cola, Colgate Palmolive, Datagroup, DIC, Gazprom, Hannover Rück, Procter & Gamble, Shell, Siemens, Siemens Energy durch den Spin-off, Unilever, VW, Vonovia und Xiaomi)
– 13.000 € in noch gut verzinsten Bausparverträgen
– 4.000 € in physischem Gold (wobei ich hierbei den Ankaufpreis großer Goldhändler zu Grunde gelegt habe)
– 4.000 € Cash als Notgroschen
– 2.000 € Cash als Rücklage für Urlaub, PKW, etc.
Die Differenz ergibt sich aus einem Darlehen mit einem derzeitigen Stand von derzeit 6.000 €.
Ich verfolge grundsätzlich eine langfristig orientierte buy & hold Strategie bei allen Investments.
Auch wenn die reine Anlage in ETFs wohl die beste Rendite bringen soll, investiere ich mein Geld weiterhin in ETFs und Einzelaktien.
Einzelaktien und die ausgezahlten Dividenden motivieren mich und geben mir ein direkteres Gefühl mich an der Wirtschaft zu beteiligen. Außerdem erhöhen sie in einem gesunden Maße das Interesse und die Spannung, wobei ich auch nicht mit dem Ziel herangehe den Markt outperformen zu müssen.
Ich vergleiche den Kauf von Wertpapieren gerne mit dem Sammeln von Briefmarken.
Zukünftig möchte ich mir selbst und meiner Strategie noch mehr vertrauen. So investiere ich z.B. entgegen aller Ratschläge hin und wieder auch geliehenes Geld, sofern die Situation sowie der Zins günstig sind.
Hierbei nutze ich Allzweckkredite um Margin Calls ausschließen und eine gewisse Planungssicherheit bei der monatlichen Belastung einkalkulieren zu können. Hiermit erhöhe ich meine Rendite bei gleichzeitig überschaubar erhöhtem Risiko in der Gesamtbetrachtung und fühle ich mich insgesamt auch wohl damit.

 

  • Hast Du ein bestimmtes Vermögensziel?
Mein erstes Vermögensziel habe ich erreicht indem ich mich für das Freiheitskämpfer Interview qualifiziert habe und ein (wenn auch knappes) sechsstelliges Vermögen erreicht habe.
Mein nächstes Ziel ist vorne eine 2 zu haben und dann deutlich vor der Rente an einem Millionär Interview teilnehmen zu können.
Hierbei bin ich zwar nicht an der Vermögenshöhe selbst interessiert, sondern eher an dem damit verbundenen Sicherheitsgefühl, der Freiheit und steigenden Unabhängigkeit.
Mir gibt auch mein bisheriges Vermögen eine gewisse Gelassenheit, da mir z.B. in der aktuellen (Corona-) Zeit eine drohende Kurzarbeit keine Sorgen bereitet – wobei ich in meinem kollegialen Umfeld hiermit eher eine Ausnahme zu sein scheine.
Alleine dies empfinde ich als luxuriöses und keineswegs selbstverständliches Lebensgefühl.
Ebenso möchte ich, sofern ich in den Genuss von Elternzeit kommen sollte, diese möglichst ausführlich nutzen und nicht aus finanziellen Gründen auf diese verzichten oder nur minimal nutzen können. Ob und wie das Ganze einmal aussieht, lässt sich zwar nicht im Voraus sagen, doch möchte ich zumindest die Freiheit dazu haben und mir die Entscheidung nicht von finanziellen Rahmenbedingungen diktieren lassen.

 

  • Welche weiteren Lebensziele hast Du. Wo und wie möchtest Du Leben und was treibt Dich aktuell besonders an?
Wie sich aus der vorherigen Antwort bereits erkennen ließ, wünsche ich mir
  • eine glückliche Beziehung
  • die Gründung einer Familie
  • sowie zur passenden Zeit den Schritt in die Teilzeit um meine Freizeit zu erhöhen und diese möglichst mit meinen Kindern verbringen zu können.
Ansonsten habe ich wenig materielle Wünsche und was mein täglicher Antrieb ist weiß ich häufig selbst nicht, obwohl ich diesen durchaus verspüre.

 

  • Was sagt Dein Umfeld generell zu Deinen Plänen und wirst Du dabei unterstützt?
Mein Umfeld weiß kaum etwas von meinem Plan betreff Vermögensaufbau und auch nichts von meinen aktuellen Vermögensverhältnissen, weshalb ich auch keine Unterstützung erfahre.
Hierbei habe ich durch vorsichtiges herantasten früh gemerkt, dass in meinem Umfeld für dieses Thema generell wenig Verständnis vorhanden ist und es besser ist überwiegend Stillschweigen zu wahren, auch um sich nicht reinreden und verunsichern zu lassen.
Ebenso fürchte ich mich teilweise vor Neid oder das dies das Zwischenmenschliche in irgendeiner Weise negativ beeinflussen könnte.

 

  • Gibt es noch etwas, dass Du den anderen Freiheitskämpfern mitgeben willst?
Mein persönliches Fazit in Bezug auf mein Vermögen ist folgendes:
Seitdem ich die Möglichkeit habe mir frühere materielle Wünsche erfüllen zu können, ist mein Interesse an deren Erfüllung geschwunden.
Also ich könnte wenn ich wollte, doch ich möchte nun nicht mehr, was ich als spannende Lebenserfahrung verbuche.
Zudem habe ich erkannt, dass mich materielle Dinge nicht zu einem glücklicheren Menschen machen.
Lebensgeschichten anderer können eine Inspiration sein, weshalb ich unter anderem die Millionär und Freiheitskämpfer Interviews mit Spannung verfolge.
Im Ergebnis gibt es viele Wege zu eurem individuellen Ziel.
Ich hätte mir selbst nicht vorstellen können, ein solches Vermögen bei einem eigentlich normalen Gehalt noch vor dem 30.ten Geburtstag erreichen zu können.

 

 

Das war das Freiheitskämpfer Interview mit Nicolas

 

Prima dass Du dabei bist.

Neben Deinen Motorradtouren nach Südeuropa gefällt mir auch Deine Reflexion bezüglich Deiner sich entspannenden Wunschentwicklung bei steigendem Vermögen.

Außerdem die geradezu langweilige Selbstverständlichkeit mit 29 Jahren ein Vermögen von 100.000 Euro selbst aufgebaut zu haben.

 

Für ein Leben im endlos steigenden Wohlstand braucht es im Endeffekt nur zwei Dinge:

  • Ein möglichst hohes Delta zwischen den eigenen Einnahmen und Ausgaben (Ausgaben senken und Einnahmen erhöhen sind dabei zwei Seiten derselben Medaille).
  • Dieses finanzielle Delta dann regelmäßig in Cashflow erzeugende Assets investieren (Bargeld und Tagesgeld erzeugen keinen Cashflow und noch nicht mal einen Inflationsausgleich / Aktien und vermietete Immobilien dagegen beides).

Nachdem man seine Gewohnheiten ausreichend angepasst hat, ist es im deutschsprachigen Raum ab einem durchschnittlichen Einkommen dann fast langweilig einfach, wohlhabend zu werden.

 

Und jetzt Ihr

Welche Fragen habt Ihr an Nicolas. Was gefällt euch gut und was würdet Ihr an seiner Stelle noch anders machen?

Außerdem mach auch Du mit bei der Interviewreihe, wenn Du Dich im Lebensabschnitt bis 35 und min. 100.000 Euro selbsterschaffenem Vermögen befindest.

Schreib dem Maschinisten unter: maschinist@freiheitsmaschine.com und nimm an den Freiheitskämpfer Interviews teil.

Neben dem Fakt den anderen hier etwas zurück zu geben, lernst Du durch das Interview selbst wieder Neues und kannst das Feedback für Deinen weiteren Weg nutzen.

Als zusätzliche Möglichkeit, kannst Du Deinen weiteren Weg gerne in einem Tagebuch hier in unserer Community veröffentlichen.

 

Die Millionär Interviews laufen natürlich auch weiter und auch hier freue ich mich auf weitere Gäste.

Gib Gas mit der Freiheitmaschine und mach Dein Leben zu einem wunderbaren Abenteuer!

26 thoughts on “Freiheitskämpfer Interview 23 – Nicolas mit 100.000€ Vermögen als Twen”

  1. Hallo Nicolas,
    vielen Dank für den Einblick in Deine Biographie!
    Für Deinen weiteren Weg und insbesondere Deine Vision einer eigenen Familie wünsche ich Dir alles Beste. 🙂

  2. Sehr interessantes Interview, da der Lebensweg einerseits unspektakulär wirkt (in keiner Weise negativ gemeint!) aber andererseits doch mit erheblichen Problemen verlaufen ist.
    Fühlt sich wirklich nach einem Musterweg für jedermann an und zeigt sehr deutlich, dass eine gute finanzielle Basis für die Meisten erreichbar ist!

    Danke für die Einblicke. 🙂

    1. Vielen Dank für Dein Feedback Eben dies wollte ich auch zeigen, dass es für für die Meisten möglich ist eine finanzielle Basis zu schaffen,

  3. Hi Nicolas,
    herzlichen Glückwunsch zum bisher erreichten!
    Ich kann viele deiner aufgezählten Einsichten/Erkenntnisse (z.B. Ausbildung in der Finanzwelt, “könnte, wenn ich wollte”) absolut nachvollziehen und war selbst mehr oder weniger überrascht wie rasch es doch ging so viel Geld anzuhäufen, wenn man einfach nur nebenbei spart. Natürlich gibt es einen Plan dahinter, aber Grundlage ist das regelmäßige Sparen und Leben unter den maximalen finanziellen Möglichkeiten.
    Ich wünsche Dir, dass deine nun sehr persönlichen Familienwünsche in Erfüllung gehen, viel Gesundheit und alles Gute auf deinem weiteren Lebensweg.
    Herzliche Grüße,
    marwel

    1. Hallo marwel,
      vielen Dank für Deine Wünsche und Dein Feedback!
      Finde ich sehr spannend, dass Du die Einsichten und Erkenntnisse so gut nachvollziehen kannst. Das freut mich auch hiermit nicht alleine zu sein Auch ich war letztendlich überrascht wie schnell es ging so viel Geld anzuhäufen und hätte es anfangs nicht für möglich gehalten.
      Liebe Grüße
      Nicolas

  4. Gratulation Nicolas,

    wirklich ein toller Weg auf dem du dich befindest! Wenn du weiterhin so konsequent deine Strategie durchziehst bin ich mir sicher, dass du vermutlich deutlich vor deinem Rentenantritt die Million erreicht hast.
    Mich würde Interessieren wie du zum Thema Immobilien stehst? Du bist ja aktuell mit >80% in Aktien investiert was ja aufgrund des Alters sicher sinnvoll ist, aber möchtest du mittelfristig auch zur Miete wohnen oder hast du Bestrebungen hinsichtlich selbstgenutzter oder vermieteter Immobilien?
    Sparst du deine Aktien/ETF’s monatlich an? Wenn ja nach welchem System gehst du bei der Auswahl deiner Einzeltitel vor? Jedes Monat ein Unternehmen oder eher Bauchgefühl/Trend Entscheidungen?
    Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg alles Gute und vor allem bei der Partnersuche und der Familiengründung. Aus eigener kürzlich gemachter Erfahrung kann ich berichten, dass ein Kind so ziemlich alle Prioritäten neu ausrichtet und der Vermögensaufbau zwar wichtig bleibt aber zumindest bei mir nicht mehr vorrangig im Mittelpunkt steht.

    Liebe Grüße
    Sturmfan

    1. Vielen Dank Sturmfan!
      Ich möchte hoffen das du Recht behältst und ich hier noch vor meinem Renteneintritt am Millionärinterview teilnehmen kann
      Zu Deinen Fragen:
      Zur Miete zur wohnen hat diverse Vorteile und bisher habe ich keine Bestrebungen dies zu ändern. Jedoch trage ich mich bereits seit einiger Zeit mit dem Gedanken in vermietete Immobilien zu investieren. Zum einen bietet der Kredithebel erhebliches Potenzial was sich positiv auf die Vermögens und Cashflow Entwicklung auswirken könnte. Zum anderen ist das hiermit verbundene Klumpenrisiko sehr hoch und auch die derzeitige politische Lage schwer einzuschätzen (bspw. Mietendeckel). Zudem weiß ich nicht ob ich mich mit mit einem sechsstelligen Kredit wirklich wohlfühle. Hierbei bin ich auch sehr offen für Ratschläge, Tipps und Erfahrungen und würde mich sehr freuen Deine bzw. Eure Meinung zu hören.
      In die ETFs spare ich monatlich eine fixe Summe und teile diese 50/50 in einen All World und einen Emerging Market ETF auf. Das mache ich unabhängig von der aktuellen Marktlage.
      Die Sparpläne in Einzeltitel passe ich regelmäßig an um eine gewisse Balance herzustellen ohne Verkäufe zu tätigen. Ebenso kommt hin und wieder ein neuer Titel in den Sparplan bis dieser in etwa auf gleichem Niveau ist wie die anderen. Hierbei schaue ich mir die Unternehmenszahlen und Berichte an, wobei ein großer Anteil mein Bauch hat und ob ich zu und hinter dem Unternehmen und deren Ziele/ Pläne stehe. Worauf ich versuche zu achten ist auch eine Ausgewogenheit zwischen den einzelnen Branchen zu erreichen. In Schwächephasen wie zuletzt im Corona Crash letztes Jahr investiere ich auch mal deutlich mehr in Einzeltitel, die besonders gelitten haben.
      Vielen Dank für Deine Erfahrungen hinsichtlich Nachwuchs

  5. Hi Nicolas,

    glückwunsch zum Erreichten! Gehöre ja selbst zu den Unter-30-Jährigen-Freiheitskämpfern (siehe Interview 21) und finde das mega hier auf Gleichgesinnte zu treffen, auch wenn ich den Begriff des Twens das erste mal höre (evtl. doch zu alt??). 😀
    Du wirst sehen die 200k-Grenze wird schneller als gedacht fallen, wenn du so weiter machst.
    “Seitdem ich die Möglichkeit habe mir frühere materielle Wünsche erfüllen zu können, ist mein Interesse an deren Erfüllung geschwunden.” – Ja geht mir sehr ähnlich. Wenn man sichs theoretisch leisten könnte, verliert Materielles oft seinen Glanz.

    1. Hi Manu,
      vielen Dank! Ich finde die Interviews auch so spannend, da man merkt es gibt Gleichgesinnte. Nur das man diese wahrscheinlich nicht im näheren Umfeld finden wird.
      Ich bin gespannt wann die 200k Grenze fällt und bleibe am Ball.
      Übrigens mit dem Begriff „Twens“ ging es mir genauso 🙂

    2. Im Forum gibt es noch die Rubrik “Wege in die finanzielle Freiheit”. Wenn ihr mögt, könntet ihr auch da in der Zwischenzeit Updates zu euren Situationen geben, bevor es zum Millionär-Interview kommt. 😉

  6. Hi,

    super Leistung.

    Du schreibst, du hast 2000€ Netto Kapitalerträge.
    Rechnest du da nur die Dividende? Hast du eine Dividendenstrategie oder Wachstumstrategie?

    Wieviel Prozent deines Vermögens hast du denn in dividendenstarken Titeln?

    @Community: Dividenden oder Wachstum? Bin grad am Scheideweg. Was würdet ihr mit Anfang 40 machen.

    LG

    leansoccer.de

    1. Weder noch. Ich halte zwei Thesen für richtig:

      Erstens ist die Dividende keine Zusatzrendite, sondern Teil des Gesamterfolgs. Von dieser Warte macht es keinen Unterschied.

      Zweitens bin ich der Auffassung, dass ein Unternehmen in der Regel besser weiß, ob die erwirtschafteten Mittel innerhalb oder außerhalb des Unternehmens besser aufgehoben sind, als ich das einschätzen kann. Der Markt entscheidet dann, wie dieser Vorschlag honoriert wird.

      Ich sehe eine maßvolle Dividende gerne und nutze tatsächlich Ausschüttungen für meine Lebenshaltung. Ich habe aber auch Unternehmen im Depot, die nicht ausschütten. Darüber hinaus ist eine zu hohe, im Branchenvergleich ungesunde Ausschüttungsquote ein Negativkriterium bei meiner Auswahl von Einzelwerten. Bei ETFs kaufe ich ausschließlich solche, die einen normalen Index nach Kapitalisierung nachbilden

    2. Hi leansoccer.de,
      mit den Kapitalerträgen meinte ich ich Zins- und Dividenerträge sowie Ausschüttungen aus ETFs.
      Ansonsten teile ich die Meinung von Andreas. Wobei ich hierbei ergänzen möchte, unabhängig ob dies sinnvoll ist oder nicht, mich Ausschüttungen motivieren am Ball zu bleiben und diese jedes Mal eine kleine Freude auslösen.
      LG
      Nicolas

  7. Hallo Nicolas,

    Herzlich willkommen bei den Freiheitskämpfern und Glückwunsch zu deinem Erfolgsweg. Muss nicht immer super spektakulär sein – aus deinem Interview kann man trotzdem viel mitnehmen.

    War sicherlich insgesamt nicht einfach zu erreichen und auch einige Steine & Versuchungen lagen auf deinem Weg. Aber du hast ihn bisher durchgezogen – Respekt.

    Planst du eine ca. 50/50 Aufteilung von Aktien und ETF beizubehalten?

    Über das Thema Aktien mit Kredit würd ich mich gern Mal austauschen. Wenn du magst, kannst gern ne Nachricht schicken.

    VG

    1. Hallo Der Ingeneur,

      vielen Dank für Dein Feedback!
      Die Aufteilung zwischen Aktien und ETFs halte ich vorerst bei. Ich tendiere jedoch in kleinen Schritten die Aufteilung zu Gunsten der Aktien bei steigendem Vermögen zu verschieben.

      LG
      Nicolas

    2. Ich habe versucht Dir eine private Nachricht zu schreiben, doch leider steht mir diese Möglichkeit noch nicht zur Verfügung. Eventuell können wir das umgehen indem Du mir eine Nachricht schreibst?

  8. Hi Nicolas,
    sehr interessantes Interview, ich habe mich fast 1 zu 1 wiedergefunden! 🙂 Auch ich werde dieses Jahr mit 27 die erste “100 000 € – Hürde” knacken und freue mich dann, mich bei der Freiheitsmaschine zu melden! Es motiviert zu sehen, dass andere einen sehr ähnlichen Weg gehen – in meinem Umfeld (privat als auch beruflich) kenne ich niemanden mit ähnlichem Hintergrund und Interesse am Thema Finanzen. In meinem Freundeskreis verschaffe ich mir allerdings so langsam immer mehr Gehör 🙂

    Bleib dran und viel Erfolg mit deinen Investments!

    LG
    Clemens

    1. Hallo Clemens,
      ich wünsche Dir viel Erfolg auf dem Weg die „1. Hürde“ zu nehmen. Es ist schade das man sich im direkten/ privaten Umfeld zu solchen Themen kaum austauschen kann.
      Ich freue mich eines Tages Dein Interview zu lesen.

      LG
      Nicolas

  9. Hey Nicolas,
    Super das es mal wieder ein Interview mit dem “Normalo-Weg” geschafft hat. Ich habe bisher nicht geschrieben, weil ich eben dachte fester Job, feste Etf Sparpläne sind so normal das will keiner lesen.
    Glückwünsche zum bisher erreichten, dran bleiben und lieber nach vorne als nach rechts und links schauen, 😉

    Ich verfolge den gleichen Weg nur ein paar Jahre weiter. 34J verh. 2kids, 130k Etfs 15kCash.
    Einfach locker dran bleiben und 25%Sparquote halten.,dann läuft das schon…

    1. Hallo Vinderama,

      hier ist jeder willkommen, der nach mehr Freiheit strebt.

      Und gerade die Diversität macht die Interviewreihen interessant.

      Bei manchen kann man dann je nach eigener Situation mehr lernen.

      Bei anderen geht es vielleicht auch mehr um die Gemeinschaft und dem Gefühl: “wow, dass schaffe / bin ich auch”.

      Wertvoll sind beide.

      Schönen Tag

    2. Hallo Vinderama,
      vielen Dank für Deinen Glückwunsch!
      Anfangs hätte ich auch nicht gedacht es mit einem „Normalo-Weg“ zu schaffen.
      Wenn die Sparquote eines Tages reduziert werden muss, sollte sie 25% nicht unterschreiten 🙂

      1. Hallo Nicolas,
        Wenn meine Frau wieder 50% arbeiten geht in ca 1,5Jahren steht die 45% auch wieder eisern. Kind Nummer 2 ist gerade neu dazu gekommen 😉
        Viele Grüße

  10. Sehr gut!!
    Während ich es gelesen habe, habe ich permanent gedacht, dass könnte auch von mir sein. Gleiches Alter und auch sonst alles sehr ähnlich.
    Du bist nicht allein =)

    Viel Erfolg weiterhin

  11. “Seitdem ich die Möglichkeit habe mir frühere materielle Wünsche erfüllen zu können, ist mein Interesse an deren Erfüllung geschwunden.Also ich könnte wenn ich wollte, doch ich möchte nun nicht mehr, was ich als spannende Lebenserfahrung verbuche.”
    Diese Aussage. Und noch nicht mal 30. Hut ab für diese Einstellung!

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