Notifications

Vermögensaufbau mit Dividenden-Aristokraten  

Seite 5 / 5
  RSS
(@roselyne)
Aktiver Freiheitskämpfer

@judge-dredd

Und noch einmal vielen Dank! Ich werde es in meine Überlegungen mit einfließen lassen.

@all

Das Aktienuniversum ist so groß, irgendwo muss man anfangen. Natürlich orientiert man sich dabei auch an der bisherigen Entwicklung. Ich habe auch Werte auf meiner Watchlist, die ich in die Kategorie "Technologien für die Zukunft" einordnen würde (z.B. eine Boeing: Stichwort Luft- und Raumfahrt; eine IBM: Stichwort Blockchaine, Cloud und KI). Beide mit Quartalsdividenden, IBM sogar mit gut 5 Prozent. Vielleicht eignen sich diese beiden Werte sogar besser für einen monatlichen Sparplan!?

Den Vanguard ETF zu schlagen wird wahrscheinlich nich möglich sein, alleine finde ich es aber einfach zu "langweilig"!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 17. Januar 2020 15:29
(@strobelix)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @roselyne

Hallo zusammen, auch ich möchte mir ein Dividenden-Depot aufbauen! Dieses Depot fängt bei Null an und soll durch monatliche Einzahlungen (250€ bis 300€) in verschiedene Werte bespart werden. Um eine Grundlage zu erlangen, sollten die genannten Werte auch für mindestens 5 Jahre bespart und ggf. durch Einmalzahlungen aufgestockt werden. Mein erstes Ziel ist es einen Gesamtwert von ca. 20.000€ zu erreichen. Ich habe mich dabei für folgende Werte/ETFs entschieden:

SPDR S&P Global Dividend Aristocrats UCITS ETF (Anteil 20%)

LTC Properties (Anteil 20%)

Royal Dutch Shell (Anteil 20%)

Philip Morris (Anteil 10%)

Exxon Mobil (Anteil 10%)

Procter & Gamble (Anteil 10%)

Coca Cola bzw. PepsiCo (Anteil 10%)

Den ETF habe ich gewählt, da der Vanguard World ETF bereits bespart wird, außerdem halte ich Aktien von BASF, Siemens, Henkel und Merck. Alle genannten Werte sind bei Consors mit einer Gebühr von 1,5% sparplanfähig. Meine Fragen: Haltet ihr diese Aufstellung für sinnvoll? Habt ihr ggf. Verbesserungsvorschläge oder auch grundlegende Bedenken bei einzelnen Werten?

Besten Dank vorab...

Das ist keine Verkaufs- oder Aktienempfehlung sondern nur eine Meinung wie du das Depot besser aufstellen könntest.

Die Mischung aus ETFS und Dividendenwerten ist eine sehr gute Idee. Nur auf ETFs würde ich auch nicht setzen, da replizierende ETFs meistens die Aktien mit Aktienleihen weiterverleihen und bei SWOP-basierten ETFs hat man das Counterparty Risiko. Also ist die Mischung schon recht gut.

Ich würde jedoch das Deport weiter diversifizieren. Statt 5 würde ich auf 10 Aktien erhöhen. Du hast halt eine hohe Gewichtung in der Old-Economy 40 % (Rauchen und ÖL). Ein Sektor der prima geht ist Pharma. Schau dir mal Roche, Johnsen & Johnsen und Novo Nordisk an. Alles höchstprofitable Firmen, profitieren auch vom Bevölkerungswachstum und der alternden Bevölkerung.

Außerdem würde ich noch Nahrungsmittelproduzenten mit aufnehmen: Nestle und Mowi (Marine Harvest) sind alles klasse Werte. Unilever ist ein Pendant zu P&G und auch empfehlenswert. BASF könnte sich langfristig auch rentieren.

Old-Economy mit 40 % würde ich nicht so hoch gewichten. Zu riskant.

 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. Januar 2020 17:03
(@roselyne)
Aktiver Freiheitskämpfer

@strobelix

Hallo und danke für deine Meinung. Das letzte WE habe ich nochmals genutzt und dem Thema meine Aufmerksamkeit geschenkt. Mittlerweile tendiere ich dazu, auf Aktien der "Old-Economy" komplett zu verzichten! Auf meiner Liste stehen neben der schon genannten Johnsen & Johnsen, Novo Nordisk und Unilever auch folgende Werte: GlaxoSmithKline, Pfizer, Verizon, Cicso, Mondelez, Anheuser-Busch, Boeing und Wells Fargo.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Januar 2020 11:26
Der Autodidakt
(@der-autodidakt)
Aktiver Freiheitskämpfer
Unterstützer

Sind das denn - mit Ausnahme von Cisco und Verizon - nicht alles „Old-Economy“ Werte auf deiner Liste?

J&J, Unilever und Novo Nordisk habe ich selbst seit vielen Jahren und halte diese für hervorragende Unternehmen:

  • Stetiges Gewinnwachstum seit Jahrzehnten bei steigendem Umsatz und steigenden Margen. J&J und Novo Nordisk haben den Gewinn sogar in den Krisenjahren der Dot-Com Bubble und der Finanzkrise weiter steigern können. Unilever konnte das nicht, allerdings alleine aufgrund von Abschreibungen, das Geschäft brummte trotzdem.
  • Kontinuierliches Dividenden-Wachstum seit Jahrzehnten.
  • Gesunde Verschuldungssituation.
  • Zukunftsträchtige Produkte.

 

GSK würde ich mit Vorsicht genießen (hatte ich vor Jahren auch im Depot, geblendet von der hohen Dividendenrendite):

  • Die haben seit Anfang der 2000er mit rückläufigen Margen zu kämpfen.
  • Hier gab es seit 10 Jahren kein Dividenden-Wachstum mehr.
  • Die Ausschüttungsquote ist sehr hoch von 2014 bis 2018 hat man sogar massiv aus der Substanz heraus bezahlt.
  • Im Jahr 2000 Stand die Aktie bei rund 18 GBP. Heute steht die Aktie immer noch bei 18 GBP... mit einigen kleinen Auf und Abs in der Zwischenzeit.

 

Hättest du im Jahr 2000 einmalig in GSK angelegt, dann hättest du inklusive der Dividenden eine Gesamtperformance von knapp unter 100%. Bei Novo Nordisk wären es knapp 1.400%, bei Unilever rund 320% und bei J&J knapp 330%.

Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass man die Vergangenheit nicht in Zukunft fortschreiben kann. Aber es gibt doch offensichtlich Firmen, die über Dekaden hinweg gute und nachhaltige Entscheidungen treffen.

Zu den anderen Unternehmen in deiner Liste kann ich nichts sagen, mit denen habe ich mich nie wirklich auseinandergesetzt.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Januar 2020 12:57
 yok
(@yok)
Verdienter Freiheitskämpfer

novonordisk lebt nur vom insulin und analoga... eine neue technologie, die type 1 diabetes heilt, und die sind weg. kannst du durch novartis ersetzen. und natürlich airbus statt boeing.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Januar 2020 17:50
(@quovadis)
Verdienter Freiheitskämpfer

Vielleicht mal Wachstumsstrategie mit Dividendenstrategie kombinieren.

NEE, BAM oder ADP

 

image
image
image
AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Januar 2020 20:37
(@roselyne)
Aktiver Freiheitskämpfer

Feedback meinerseits: Da ich schon ewig ein Konto bei der DKB habe und erst kürzlich der "brutale" Brokervergleich hier online ging, habe ich ein Depot bei der DKB eröffnet. Hier bespare ich jetzt monatlich mit der Gesamtsumme den Vanguard (bis Jahresende sogar für nur 0,49€ je Ausführung). Sparpläne auf einzelne Aktien wird es nicht geben! Viel mehr versuche ich dem Depot Dividenden- und Qualitätswerte regelmäßig beizumischen. Ich danke allen Beteiligten für ihre Ratschläge/Meinungen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 29. Januar 2020 09:28
Natman und Maschinist mögen das
Seite 5 / 5

 

Geld sparen mit der Freiheitsmaschine