So wirst Du reich und frei ohne auf Glück angewiesen zu sein – Naval Ravikant

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Die besten Ideen und Projekte, die in den letzten zwei Dekaden mein Leben bereicherten, habe ich so gut wie alle im Internet kennen gelernt.

 

  • Viele Menschen die ich dabei online kennen lernen durfte, haben mir etwas gegeben
  • Einige davon haben mir auch einen neuen Blickwinkel auf mein Leben verschafft
  • Und ganz wenige haben dabei sogar ohne Übertreibung mein Leben verändert

 

  • Von Ed Seykota habe ich z.B. vor fast 15 Jahren gelernt, dass es beim aktiven Trading zum großen Teil auf Dein Unterbewusstsein ankommt, welches größtenteils in Deiner Kindheit programmiert wurde. Und wenn dort von Deinen Eltern z.B. die Message: „Reichtum ist schlecht“ oder „Geld muss man sich durch harte Arbeit verdienen“ einprogrammiert wurde, wirst Du Dich beim Traden an den Börsen immer selbst manipulieren und niemals wohlhabend werden.

 

 


Heute möchte ich über einen weiteren Menschen sprechen, den ich erst im letzten Jahr online kennen gelernt habe.

 

Naval Ravikant

Er ist unter anderem der Gründer von AngelList, einem der mittlerweile größtem Risikokapitalgeber im Silikon Valley für Startup Unternehmen und gleichzeitig Jobbörse für eben diese neuen Unternehmen.

Als Sohn indischer Einwanderer kam er im Alter von elf Jahren nach New York und lebte dort in prekären Verhältnissen. Zum Glück war er wissbegierig und die öffentliche Bücherei wurde nach der Schule für Ihn zum Rückzugsort. Er hat mittlerweile ein Vermögen von mehr als zwei Milliarden US-Dollar erschaffen.

 

Er schreibt unter anderem auf Twitter über seine Lebensphilosophie.

 

Hier sind seine Lebensweisheiten zum Thema:

„So wirst Du reich (und frei) – ohne auf Glück angewiesen zu sein

 

  • Suche Wohlstand, kein Geld oder Status. Wohlstand bedeutet Assets zu besitzen, die Geld verdienen während Du schläfst. Geld ist das Austauschmedium zwischen Zeit und Wohlstand. Status ist Dein Platz in der sozialen Hierarchie.
  • Verstehe, dass ethische Wohlstandsgenerierung möglich ist. Wenn Du Wohlstand insgeheim verabscheust, wirst Du Ihn niemals erreichen.
  • Ignoriere Menschen die Statusspiele spielen. Sie erhalten Status indem Sie Menschen attackieren, die wohlstandserzeugende Spiele spielen.
  • Du wirst niemals reich werden, wenn Du nur Deine Lebenszeit verkaufst (z.B. als Angestellter). Du musst Firmenkapital besitzen – Anteile eines Unternehmens – um finanziell unabhängig zu werden.



  • Du wirst reich, wenn Du möglichst vielen Menschen das gibst was Sie wollen und diese Menschen vorher nicht wussten, wie Sie es bekommen können.
  • Wähle für Dich einen Industriezweig, in dem Du „Langfristspiele“ mit langfristig denkenden Menschen spielen kannst.
  • Das Internet hat die Karrieremöglichkeiten massiv erweitert. Die meisten Menschen haben das bisher noch nicht erkannt.
  • Spiele grundsätzlich „Iterationsspiele“. Jeder Gewinn im Leben, sei es Wohlstand, Freundschaften oder Wissen, hat als Ursache den Zinseszinseffekt (viele kleine Verbesserungsschleifen über Zeit).
  • Schaue bei der Wahl Deiner Geschäftspartner auf hohe Intelligenz, Energie und an allererster Stelle: Integrität.
  • Verbünde Dich nicht mit Zynikern und Pessimisten. Ihre Glaubenssätze werden selbsterfüllend.
  • Lerne zu verkaufen. Lerne etwas aufzubauen. Wenn Du beides gleichzeitig kannst, bist Du nicht zu stoppen.
  • Rüste Dich selbst mit spezifischem Wissen, Vertrauenswürdigkeit und einem großen Hebelarm aus.
  • Spezifisches Wissen ist etwas, dass nicht einfach trainiert werden kann. Ansonsten bist Du einfach ersetzbar.
  • (Dein) Spezifisches Wissen findest Du wenn Du Deiner Neugierde und Deiner Leidenschaft folgst, anstatt etwas das gerade hip ist.
  • Dein persönliches spezifisches Wissen aufzubauen, wird sich für Dich wie ein Spiel anfühlen (weil es Deine Leidenschaft ist) aber für andere sieht es wie Arbeit aus.
  • Wenn spezifisches Wissen vermittelt wird, dann durch direkte praktische Vermittlung und nicht durch Schulen.
  • Spezifisches Wissen ist meistens sehr technisch oder kreativ. Es kann nicht ausgesourced oder automatisiert werden.
  • Nimm Verantwortung und Risiken unter Deinem eigenen Namen an. Die Gesellschaft wird Dich dafür reich belohnen.
  • Die meisten verantwortungsvollen Personen haben singuläre, öffentliche und riskante Markennamen: Oprah (Winfrey), Trump, Kanye, Elon (Musk).
  • “Gebt mir einen ausreichend langen Hebel und einen Platz zum Stehen und ich bewege die Erde“ – Archimedes
  • Große Vermögen benötigen einen Hebel. Unternehmenshebel kommen entweder von Geld, Menschen oder Produkten die fast keine Kosten zur Vervielfältigung benötigen (z.B. Software oder Internetmedien).
  • Um am Markt Geld einzusammeln, hilft es Dir, Dein spezifisches Wissen zusammen mit Verlässlichkeit und gutem Einschätzungsvermögen darzustellen.
  • Arbeit heißt, andere Menschen sind bei Dir angestellt. Das ist die älteste Form eines Hebelarms. Das beeindruckt Deine Eltern aber verschwende nicht Dein Leben dabei, diese Form (des Hebels) zu verfolgen.
  • Geld und Arbeit sind Hebelarme zu der andere Menschen Ihre Zustimmung geben müssen. Jeder möchte Geld haben aber irgendjemand muss es Dir (dafür) geben. Jeder möchte führen aber jemand muss auch bereit sein, Dir zu folgen.
  • Software und neue Medien sind Der Hebel, zu dem niemand seine Zustimmung geben muss. Es ist der Hebel der neuen Reichen. Du kannst Software oder neue Medien erschaffen und diese Dinge arbeiten dann während Du schläfst.
  • Eine Armee an Robotern ist in Datenzentren frei verfügbar – Nutze Sie!
  • Wenn Du selbst keine Software schreiben kannst – Schreibe Bücher und Blogs, erstelle Videos oder Podcasts.
  • Ein Hebelarm ist ein Kräftemultiplikator für Deine Einschätzungsfähigkeit.
  • Eine gute Beurteilungsfähigkeit benötigt Erfahrung kann aber (auch) mit Grundkenntnissen schnell erlernt werden.
  • Es gibt keine Fertigkeit mit dem Namen “Business”. Mache um Business-Zeitschriften und die „Business Klasse“ einen großen Bogen.
  • Studiere Micro-Ökonomie, Spieltheorie, Psychologie, Menschen überzeugen, Ethik, Mathematik und Computer.
  • Lesen ist schneller als zuhören – Tun ist schneller als zuschauen.
  • Bestimme und setze gegenüber Dir selbst einen persönlichen Stundensatz für Deine Arbeit fest. Ignoriere ein Problem, wenn das Abstellen desselben weniger als Deinen persönlichen Stundensatz einspart. Bezahle jemanden anderen Dein Problem zu lösen, wenn es (im Vergleich zu Deinem selbst festgelegten Stundensatz) günstiger ist.
  • Arbeite so hart wie Du kannst. Auch wenn es wichtiger ist, mit wem und an was Du zusammen arbeitest.
  • Werde der beste der Welt in der Sache, die Du machst. Definiere das was Du tust, so lange bis diese Aussage wahr ist.
  • Es gibt keine Abkürzung zum Reichtum. Diese Dinge sind immer nur ein Versuch, wie andere von Dir reich werden.
  • Wende Dein spezifisches Wissen zusammen mit Deinem Hebelarm an und Du wirst bekommen was Du verdienst.
  • Wenn Du irgendwann reich bist, realisierst Du dass Du danach gar nicht gesucht hast. Aber das Thema behandeln wir an einem anderen Tag (damit meint Naval nach meiner Meinung, dass wir beim Vermögensaufbau ultimativ nicht Reichtum sondern Freiheit suchen um mit unserer Lebenszeit tun zu können, was wir wollen).

 

 

Wer sich mit diesen Lebensweisheiten einmal näher beschäftigt erkennt, dass Sie in Summe ein ganzheitliches Lebenskonzept ergeben.

Besonders das Thema Lebensglück wird dabei erst auf den zweiten Blick sichtbar, ist aber in Wirklichkeit das dominante Thema und in vielen der “Wohlstandspunkte” versteckt.

Ich denke, Naval hat diesen Aufbau gewählt, weil er weiß das die meisten Menschen nach Geld streben und dabei oft Ihre eigene Zufriedenheit vernachlässigen, die eigentlich an erster Stelle liegen sollte.

 

Von Naval Ravikant gibt es auch ein sehr gutes Interview auf Farnam Street, dass ich empfehlen kann.

Mit einem Text to Voice Reader wird jede Autofahrt damit zur Bereicherung.

 

Wer hat euch in eurem Leben neue Ideen gegeben?

 

Habt Ihr Empfehlungen für die Freiheitsmaschinenleser, wo Sie etwas ganz Neues lernen können und dass Ihr Leben verändern kann?

 

Schreib uns im Kommentarbereich!

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Spare Geld mit dem Maschinisten:

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Joerg

So wirst du viell. frei & gluecklich, schon bevor du reich bist?

Also ich hoere gerne:
https://johanneshartl.org/medien/podcast-2/

oder mit weniger christlichem; von der philosophischen Seite her aufgerollt (nur fuer Intelektuelle, auf englisch)
https://www.jordanbpeterson.com/podcast/
LG Joerg

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Joerg

Achso, ich bin uebrigens weder intelllektuell, noch kann ich deutsch 😉

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Felix

Vielen Dank für das Sharen der Info, wie man heutzutage sagt. Mir war bislang nur Mr. Mustache bekannt. Mein erster Initiator in dieser Hinsicht war wohl schon Bodo Schäfer. Vorher habe ich meine Geldangelegenheiten so meiner Sparkasse um die Ecke überlassen und mir wenig Gedanken darüber gemacht.
Danach habe ich unzählige Bücher zu diesen Themenbereich und darüber hinaus gelesen: “Rich dad poor dad”, hat mich sicher auch stark beeinflusst. Ebenso Sprengers “Die Entscheidung liegt bei dir!”.
Auch einige Buffett-Biografien fand ich gut.

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Also ich bekam die Tipps wohl doch noch vor dem Internet
1. meine Mutter – Willst du dein ganzes restliches Leben Miete bezahlen?
2. mein Lehrlingsausbilder – Arbeite nach dem ökonomischen Prinzip – man muss nicht immer 100% erreichen.
3. ein Bergsteiger – rauf geht es langsam aber runter zumeist schnell (betrifft auch die Aktienkurse).
4. Wall Street – der erste Teil vom Film – Wow, man kann ohne angestellt und fixem Gehalt zu sein auch gut leben?!
5. Bodo Schäfer – man muss einfach seine Komfortzone verlassen und Risiken eingehen.
6. Bernard Mannes Baruch – Es gibt tausend Möglichkeiten, Geld loszuwerden, aber nur zwei, es zu erwerben: Entweder wir arbeiten für Geld – oder das Geld arbeitet für uns.
Denke das sind meine Top 6
Viele Grüße
Bergfahrten

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Oliver

Hallo,

eigentlich bekommt man immer wieder Ideen, wenn man mit offenen Augen durch die Welt läuft. Mein Problem war immer, dass ich nur einen kleinen Bruchteil meiner Ideen umsetzen konnte.

Ich erinnere mich an eine Begebenheit, die etwas mehr als 10 Jahre zurück liegt. Ich war von einem großen Netzwerksicherheitshersteller für ein Event der wichtigsten Partner in einem sehr edlen Golfhotel in der Nähe von Lissabon eingeladen. Es wurden damals ca. 300 Leute aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika eingeladen. Als ich am Flughafen in Lissabon ankam, wurde ich mit mehreren anderen dort begrüßt. Sie hatten Busshuttles und ein wenig zu eng kalkuliert. Zwei passten nicht rein: Ein Inder und ich. Wir hatten die Wahl, eine Stunde auf den nächsten Shuttle zu warten oder ein Taxi zu nehmen, wofür wir uns entschieden haben.

Ich kannte den Inder nicht und er sagte mir, dass er ein Geschäftspartner aus Paris sei. Dann kamen die für Inder normalen Fragen nach Familie, Kinder usw. Das kenne ich schon, da mein langjährigster Freund zur Hälfte Inder ist. Nach dem Smalltalk fragte ich ihn, bei welcher Firma er arbeitet und was sie so alles machen. Ich kannte die Firma überhaupt nicht und er erläuterte mir, dass Netzwerksicherheit nur ein kleiner Teil ist. Eigentlich baut er Häuser, verkabelt sie, stellt die IT rein und verkauft oder vermietet sie an Unternehmen und/oder Behörden. Mit denen schließt er nach Vermietung oder auch, wenn er das Gebäude übergibt, Service-Verträge ab. Er biete Netzwerke als Gesamtkonzept an und die Position als solches, was die Hardware/Software kostet, erscheint nie auf den Rechnungen. Nicht mal eine Pauschale für Netzwerksicherheit, sondern eine monatliche Gebühr für das gesamte Gebäude + Netzwerk. Das Unternehmen hat das Konzept entworfen wie McDonalds seine Systemgastronomie und vereinheitlicht. Das ist sein Produkt. Man muss dazu sagen, dass sowohl heute als auch vor 10 oder 20 Jahren vergleichbare Produkte immer mit wenig Deckungsbeitrag verkauft werden. Das Problem hat auch heute jeder. Er sagte, seiner Firma geht’s gut und er kann leben. Ich habe nach dieser Erkenntnis auch Serviceverträge eingeführt -> Me-too-Strategie, allerdings keine kompletten Gebäude.

Am zweiten Abend gab es die obligatorischen Ehrungen. Sein Unternehmen wurde unter der Kategorie “am schnellsten wachsendes Unternehmen in EMEA (Europe-Middle East-Africa” aufgerufen, und das bei einem Nischenprodukt in seinem Portfolio. Man hat dem Mann den Erfolg nicht angesehen, er war eher ruhig und bodenständig. Ich wäre nie darauf gekommen, dass er so eine Auszeichnung bekommen würde. So kann man sich irren.

Ich habe dabei zweierlei gelernt. Das eine ist, Produkte zu vermengen, um sie schwerer vergleichbar zu machen. Zum zweiten, dass sich unter den ruhigen Menschen, die sich im Hintergrund halten, fast immer die großen Stars verbergen.

Übrigens das mit der Software bei deiner Aufzählung oben ist richtig. Ich habe damals bei einem großen Hardwareunternehmen eine Langzeitstudie gelesen, wo sehr detailliert aufgeführt wurde, dass Gegenstände (Produkte zum anfassen) von der Wertschöpfung sinken und elektronische Dinge immer wichtiger werden. Ich denke aber, dass sich diese Entwicklung durch den nächsten Schritt Kombination Sache + Elektronik bei der größtmöglichen Wertschöpfung die rein elektronischen Dinge ablösen wird. Eigentlich gibt es schon eine Firma, die das seit einigen Jahren extrem erfolgreich praktiziert: Apple. Sie haben bei Handys zwar nicht die ultimativen Marktanteile, aber sie erwirtschaften bei Mobiltelefonen mehr als 90% der gesamten weltweit generierten Deckungsbeiträge.In Zukunft wird es immer mehr elektronische Geräte, die mit Rechenzentren automatisch und selbstständig kommunizieren geben. Wer hier die besten Lösungen anbieten kann, wird sehr viel Geld verdienen.

Die Aufzählung finde ich über große Strecken sehr gut. Da steckt viel Erfahrung drin. Danke, dass Du sie aufgelistet hast.

Grüße Oliver

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Pascal Weichert

Wer in meinem Leben die Ideen gegeben hatte?

Schwierige Frage.
Mit Sicherheit mein damaliger bester Kumpel aus Bremen. Er war ein super Verkäufer. Hatte alles ein wenig anders gemacht. Er war zwar auch ein richtiger Konsument, also am Monatsanfang wurde erstmal für ein zwei Tausend Euro Kleidung gekauft. Alle halbe Jahr gab es einen neuen Wagen. Frauen mochte er auch sehr gerne.

Dennoch erinnere ich mich an eine Unterhaltung mit ihm. Wir waren damals 16. Er hatte mit seinen Eltern grade seine erste Immobilie gekauft. Sinngemäß:
“Pascal du bist so dumm ey! Schau kauf Immobilien. Von dem was die Abwerfen kaufst du neue Immobilien, davon kaufst du neue Immobilen so dass es immer mehr werden”. Ich zu ihm: “Alter, das ist doch voll Dumm. Ich kauf lieber Aktien. Die werden mehr Wert und ich hab keine Schulden” Er: “Die Schulden zahlt doch eh der Mieter”.

Wir waren damals schon auf den Freiheitstripp. Zu seinem 18. hatte er schon eine mittlere Zweistellige Anzahl an Immobilien. Er liebte den Luxus, konnte Menschen überzeugen, ach Manipulieren. Wenn ich heute daran denke, bin ich immer noch erstaunt wie gut er damals die um die Finger wickeln konnte. Einmal sind wir durch Bremen mit dem Bus gefahren. Er hatte auch immer dieses Sportler denken, wollte es allen beweisen, dass es alles doch ganz einfach ist mit den Frauen. Während der Busfahrt hatte er mehrere Mädchen angesprochen. Er konnte Sie zu Sachen überzeugen wo ich heutzutage immer noch nur den Kopfschüttel, wie er das gemacht hatte.
Er hatte Neider immer als Ansporn genommen. Oder einmal wollte meine Oma ihr Schrott Auto, welches wirklich nicht mehr als 500€ Wert war, verkaufen. Ein durchgerosteter Fiat Panda. Den hatte er für mehr als 4 1/2 k verkauft.

Ich dachte damals ich wäre der Intelligente. Schließlich mache ich Schule. Abitur. Er hatte nur einen Haupt. Aber heutzutage sag ich nicht umsonst, die Intelligentesten Leute kommen von der Sonderschule. Du lernst nicht im Studium wie du Menschen überzeugst, wie du ein Unternehmen aufbaust. Unser Management Modul war eher ein “Wie bringe ich das Unternehmen durch überbürokratieserung um”. Das Studium hängt in Digitalen Trends auch ein paar Jährchen mehr hinterher. #PerformancemarketingstehtnichtimBuch #alsogibtesdasauchnicht (Natürlich kann ein Studium grade in den Mint-Fächern was bringen)

Rich Dad- Poor Dad habe ich Anfang diesen Jahres gelesen. Ich dachte nur, dieses Buch könnte auch heißen Pascal unterhält sich mit seinem Vater. Ich hab keine Ahnung, von wem ich dieses Finanz-Mindset habe.
Martin Hlouschek, über ihn hatte ich damals das Handeln mit Optionen via Youtube angeschaut? Vielleicht lag es daran, dass NTV, im Besonderen Deluxe und Telebörse in der 5-7 Klasse die Erziehung übernommen hatte. Als ich auf der Hauptschule war, haben mich meine Mitschüler wirklich wenig Interessiert. Ich fand die Eltern, die schon gute Positionen hatten irgenwie viel Interessanter.
Das selbe hier in Jena, die meisten meiner Freunde haben grad ihren Doktor gemacht/ haben einen sehr guten Bachelor absolviert. Ich glaub durch diese Angewohnheit sich immer mit Menschen anzufreunden die besser als man selbst ist, kommt man solche Mindsets indirekt mit.
Ich zähle den Guru, den Maschinisten und den Sparkojoten mal mit in diese Kategorie.

Im Heim haben mir meine Betreuer auch schon immer gesagt, dass ich irgendwann mal sehr reich sein werde. Das man das jetzt schon merke. (Funfact: Schon damals stand im HPG Gutachten, “Pascal hat sehr große Kompetenzen bezüglich des Kapitalmarktes und des Wirtschaftens” ^^)

Vielleicht hat mir auch mein Vater sehr viel geholfen. Er Kommunist. Ich -> Wollte nicht so wie er enden.So als Anti-Indikator. (Obwohl ich in der 11 Klasse noch n Hardcore Roter war, mit viel wissen in der Wirtschaft)

Das Geld selbst in die Hand zu nehmen war mir spätestens seit dem 1. Weihnachten im Heim feiern klar, da war ich 13/14. Wir hatten eine Wunschliste, die wir ausfüllen MUSSTEN. Die Betreuer haben uns dann die Sachen von UNSEREN TASCHENGELD gekauft. Meist völlig überteuert. Seitdem verbinde ich Weihnachten mit Enteignung.

Bodo Schäfer fand ich auch super.
Olivers Kommentar kann ich zu 100% unterschreiben.

Und ja man kann verdammt viel durch die Inefffizienzen in den Digitalen Märkten verdienen. In Deutschland kostet ein Designer pro Design gerne 150-300€. In den Philippinen bekommst du dafür einen ganzen Monat lang einen Designer. Also man Flippt die Aufträge. Nimmt die hier in den großen Plattformen an. Und gibt die dann weiter an die Designer in den Philippinen. Der Kunde bekommt das nicht mit. Dann hat man bei 300€ Auftrag 270€ Marge. Lässt sich bis zum gewissen grad Automatisieren. So die Theorie.

Auch ist der Arabische Raum im Internet sehr unterentwickelt. Kaum eine Sparche wird häufiger gesprochen. Aber so wenig Internetangebote.

Gruß,
Pascal

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Zum Thema Unterbewusstsein kann ich ne Menge erzählen – und war wirklich Mr.Selbstsabotage – und habe von Mentaltraining über Familienaustellungen bis zur Hypothese nahezu alles probiert. Ohne diese „inneren Handbremsen“ zu lösen brauchst Du gar nicht erst anfangen zu investieren!

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Hallo Freiheitsmaschine!

Ein sehr stichhaltiger Artikel, der mich angesprochen hat. Naval kenne ich vom Tim Ferriss Podcast (Tipp No.1), aber deine Zusammenfassung reicht eigentlich aus. Einige der Stichpunkt spielen auf Hebel an. Zu diesem Thema habe ich gerade ein Buch angefangen, das ich ebenfalls empfehlen kann: The Leverage Equation von Todd Tresidder (Tipp No.2). Die Grundidee hat wohl Robert Kiyosaki entwickelt oder zumindest bekannt gemacht, aber dieses Buch geht noch mehr ins Detail. Nicht wenige der Punkte deiner Aufzählung finden sich in diesem Buch wieder.

Was dich und deine Leser vielleicht auch noch interessieren könnte (Achtung, Eigenwerbung): der Nein2Five-Podcast (Tipp No.3). Dort stellen Ruben und meine Wenigkeit kreative Geschäftsideen und Side Hustles vor. Für alle, die noch etwas an der Einkommensschraube schrauben möchten…

Keep up the good work!

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Simon

Sehr interessanter Artikel.

Was mich positiv beeinflusst hat war die Integration einer Morgenroutine inspiriert durch das Buch “Miracle Morning” kann ich jeden nur empfehlen. Buch ist gut aber von einem Ami geschrieben, deshalb ein leichter Hang zur Übertreibung 😉

MfG
Simon

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Karl

Als Kind habe ich Comics verschlungen. Unter anderem die LTBs mit Dagobert Duck.
In den Einzelgeschichten kommt das nicht so rüber, in seiner Chronologie ( Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden: Die Biografie von Don Rosa) sind viele Punkte enthalten die sich mit den Bloginhalten bzw. dem Vermögensaufbau decken.

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josef

„Iterationsspiele“ – Beispiele bitte
danke

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Dr.Bundy

Heirat kann Sie finanziell, gesundheitlich, gesellschaftlich und beruflich ruinieren. In unserem ’Rechtsstaat’ kann es Ihnen widerfahren, dass gegen Ihren Willen und ohne Ihnen anzurechnendes schuldhaftes Verhalten Ihre Ehe geschieden, Ihnen die Kinder entzogen, der Umgang mit diesen ausgeschlossen, der Vorwurf, Ihre Kinder sexuell missbraucht zu haben, erhoben und durch Gerichtsentscheid bestätigt wird und Sie zudem durch Unterhaltszahlungen unter das Existenzminimum herabgesetzt werden.

Gilt sicherlich für viele Länder der 1. Welt und ist ein Weg um Unglück, finanzielle Armut und Existenzvernichtung abzuwenden. Ich baue meine Familie ausserhalb Europas auf 🙂