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Steuern Staking&Liquidity Mining - Fall: Cake DeFi

langfristinvestor
(@langfristinvestor)
Verdienter Freiheitskämpfer

Hallo,

leider hatte ich mich nicht ausreichend vor dem Einstieg in Liquidity Mining/Staking mit den steuerlichen Auswirkungen befasst und auf den Steuerreport vertraut. Zunächst eine Schilderung meines aktuellen Wissensstands zur Besteuerung

1)Liquidity Mining:

Folgende steuerbare Transaktionen fielen an:

a)Tausch BTC-DFI: Veräußerung BTC zum Tauschzeitpunkt, privates Veräußerungsgeschäft steuerbar falls <1 Jahr Haltefrist

b)Einbringung BTC&DFI in Pool => Privates Veräußerungsgeschäft falls Haltefrist <1 Jahr steuerbar, sonst steuerfrei

c)Rewards Liquidity Mining: Sonstige Einkünfte

d)Exit Liquidity Mining Pool => Privates Veräußerungsgeschäft falls Haltefrist <1 Jahr, sonst steuerfrei

=> Einbuchung der BTC&DFI Anteile zum Exitpreis, nun wieder als privates Veräußerungsgeschäft zu behandeln, das nach >1 Jahr steuerfrei wird.

e) Verkauf der Rewards: privates Veräußerungsgeschäft mit Anschaffungskurs entspricht dem Kurs bei Einbuchung des Rewards des jeweiligen Coins

Der Cake Steuerreport deckt c) ab in € und wird ordnungsgemäß dokumentiert.

Für a,b,d muss ich diese Kalkulationen wohl in Excel dem FA übermitteln oder auf z.B. Cointracking manuel erfassen.

 

2)Staking
a)Tausch BTC-DFI: Veräußerung BTC zum Tauschzeitpunkt, privates Veräußerungsgeschäft steuerbar falls <1 Jahr Haltefrist

b) Einbringung DFI in Staking Pool ist nicht als steuerbarer Vorgang zu sehen - Verlängerung der Haltefrist auf 10 Jahre als privates Veräußerungsgeschäft

c) Staking Rewards

e) Verkauf der Rewards: privates Veräußerungsgeschäft mit Anschaffungskurs entspricht dem Kurs bei Einbuchung des Rewards des jeweiligen Coins

Der Cake Steuerreport deckt c) ordnungsgemäß ab mit ordnungsgemäßer Dokumentation.

Jetzt ist meine Situation die folgende:

Thematik Liquidity Mining: Pool vor kurzem Verlassen, BTC&DFI zurückerhalten. Leider hatte ich aber auch schon auf Cake DFI Rewards liegen, sodass ich jetzt mich frage, wie ich die Trennung bei einem Verkaufsvorgang vornehmen kann.

Beispiel: 100 DFI aus Staking Rewards vor Exit Liqudity Mining auf DFI Konto,

weiter 100 DFI aus Auflösung Teilposition Staking mit 10-jähriger Haltefrist.

Nun kommen 1000 DFI aus Auflösung des Liquidity Pools auf das DFI Konto

Stand am Ende der Periode: 1200 DFI.

Wenn ich nun die 1000 DFI auf einer anderen Exchange veräußern möchte, wie funktioniert das denn? Oder soll ich steuerlich am einfachsten die 1200 DFI veräußern, um die Problematik zu umgehen?

Nächster Punkt, der mir am meisten Kopfschmerzen bereitet: Einstandskurse Rewards.

Wenn die steuerliche Behandlung wie in Punkt e) oben beschrieben zutrifft, muss ich die jeweiligen Einstandskurse wissen. Da täglich Auszahlungen erfolgen ist das aus einer Liste ersichtlich, heißt aber für mich, dass ich eine riesige Excelliste erstellen müsste und die zugehörigen Verkaufspreise einzutragen, um den Gewinn zu errechnen. (Täglich ca. 4 Auszahlungen aus Staking+Liquidity Mining – somit ein Alptraum…)

Das Problem bei mir ist, dass aktuell die DFI auf dem Konto auch mit einigen DFI durchmischt ist, die der 10-jährigen Haltefrist unterliegen und ich dies nur durch eigene Aufarbeitung aller Transaktionen herausfinden kann, falls das Cointracking nicht schafft.

Die Lösung für mich wäre, dass Cake Unterkonten für jede Währung einführt und die jeweiligen Einstandskurse zu den einzelnen Coins darauf separat aufführt. Dann würde mein DFI Konto in mehrere Teile zerlegt und ich könnte die 1000 DFI aus der Auflösung des Liquidity Pools einfach veräußern. Eine Anfrage ergab, dass sie keine steuerfragen beantworten, aber meine Anregungen ans Entwicklerteam weitergeben.

Hat jemand Erfahrung mit Cointracking und dem einlesen von Daten zu Staking/Liqudity Mining in Cake? Falls das wirklich automatisiert klappt, wäre ich auch gern bereit zu den zahlenden Kunden zu gehören. Mit meinem Free-Account habe ich testweise meine Daten eingelesen und bekomme unplausible Werte für die GuV der Coins sowie beim Staking.

 Mir ist bewusst, dass das BMF Schreiben nur ein Entwurf ist und auch durch Rechtsprechung die meisten Annahmen, die ich zur Besteuerung machte, sich ändern können. Ich möchte eine saubere Lösung, die ich langfristig steuereinfach ist, daher tendiere ich zur Veräußerung der Coins und zum Buy&Hold.

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 5. November 2021 18:28
Kapitalas, Dustin, Feivel2000 und 4 User mögen das
langfristinvestor
(@langfristinvestor)
Verdienter Freiheitskämpfer

Anyone, anyone? Bueller?

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 20. Dezember 2021 01:16
Dustin
(@dustin)
Verdienter Freiheitskämpfer

@langfristinvestor

Vielen Dank für deine Ausführungen. Auf Grund der steuerlichen Betrachtungsweise in Deutschland habe ich bisher um das Thema einen großen Bogen gemacht. Deswegen kann ich auch keine Erfahrungen dazu beisteuern.

Ich könnte mir jedoch vorstellen in vielleicht fünf Jahren, wenn das Thema mehr im Mainstream angekommen ist und die Wertschwankungen geringer, ein Teil meines Vermögens so anzulegen bzw. es so für mich arbeiten zu lassen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. Dezember 2021 18:49
yok
 yok
(@yok)
Freiheitskämpfer Gold

Frag doch das Finanzamt, mit klar formulierten Fragen. Du musst es im Endeffekt eh so machen, wie sie es wollen. Wenn du es erst anders versuchst, hast du nur mehr Arbeit. Ich habe einen ähnlichen Fall, den ich selbst nicht verstanden hab mit der Alcon-Abspaltung von Novartis über mehrere Tranchen. Ich hatte einen ganz einfachen Vorschlag gemacht, bei dem exakt das gleiche unter dem Strich herausgekommen wäre, aber nein, sie wollen das so kompliziert, dass ich wahrscheinlich Stunden für die Exceltabelle brauchen werde... aber sie wollen's halt so. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. Dezember 2021 20:41
Feivel2000
(@feivel2000)
Freiheitskämpfer Silber

Eine Idee die ich habe, wie man es besser verständlich und einfacher vorschlagen kann, wäre, das Befüllen des Liquidity Pools nicht als Verkauf und Kauf zu sehen (und den Rücktausch ebensowenig).

Die Idee wäre, es wie das Verleihen von Aktien zu handhaben, die DFI-DUSD Token sind ja nichts anderes als Zusicherungen, gewisse Anteile aus dem Pool wieder entnehmen zu können, wie eine Zusicherung eines Aktien-Leihers, dir die Aktie wiederzugeben.

Für 2021 ist es noch nicht wichtig, das ich kaum Erträge habe, aber nächstes Jahr wird es wahrscheinlich auf mehr als den Freibetrag hinauslaufen. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 26. Dezember 2021 21:29
Natman mag das
Kapitalas
(@kapitalas)
Verdienter Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @langfristinvestor

Hallo,

leider hatte ich mich nicht ausreichend vor dem Einstieg in Liquidity Mining/Staking mit den steuerlichen Auswirkungen befasst und auf den Steuerreport vertraut. Zunächst eine Schilderung meines aktuellen Wissensstands zur Besteuerung

1)Liquidity Mining:

Folgende steuerbare Transaktionen fielen an:

a)Tausch BTC-DFI: Veräußerung BTC zum Tauschzeitpunkt, privates Veräußerungsgeschäft steuerbar falls <1 Jahr Haltefrist

b)Einbringung BTC&DFI in Pool => Privates Veräußerungsgeschäft falls Haltefrist <1 Jahr steuerbar, sonst steuerfrei

c)Rewards Liquidity Mining: Sonstige Einkünfte

d)Exit Liquidity Mining Pool => Privates Veräußerungsgeschäft falls Haltefrist <1 Jahr, sonst steuerfrei

=> Einbuchung der BTC&DFI Anteile zum Exitpreis, nun wieder als privates Veräußerungsgeschäft zu behandeln, das nach >1 Jahr steuerfrei wird.

e) Verkauf der Rewards: privates Veräußerungsgeschäft mit Anschaffungskurs entspricht dem Kurs bei Einbuchung des Rewards des jeweiligen Coins

Der Cake Steuerreport deckt c) ab in € und wird ordnungsgemäß dokumentiert.

Für a,b,d muss ich diese Kalkulationen wohl in Excel dem FA übermitteln oder auf z.B. Cointracking manuel erfassen.

 

2)Staking
a)Tausch BTC-DFI: Veräußerung BTC zum Tauschzeitpunkt, privates Veräußerungsgeschäft steuerbar falls <1 Jahr Haltefrist

b) Einbringung DFI in Staking Pool ist nicht als steuerbarer Vorgang zu sehen - Verlängerung der Haltefrist auf 10 Jahre als privates Veräußerungsgeschäft

c) Staking Rewards

e) Verkauf der Rewards: privates Veräußerungsgeschäft mit Anschaffungskurs entspricht dem Kurs bei Einbuchung des Rewards des jeweiligen Coins

Der Cake Steuerreport deckt c) ordnungsgemäß ab mit ordnungsgemäßer Dokumentation.

Jetzt ist meine Situation die folgende:

Thematik Liquidity Mining: Pool vor kurzem Verlassen, BTC&DFI zurückerhalten. Leider hatte ich aber auch schon auf Cake DFI Rewards liegen, sodass ich jetzt mich frage, wie ich die Trennung bei einem Verkaufsvorgang vornehmen kann.

Beispiel: 100 DFI aus Staking Rewards vor Exit Liqudity Mining auf DFI Konto,

weiter 100 DFI aus Auflösung Teilposition Staking mit 10-jähriger Haltefrist.

Nun kommen 1000 DFI aus Auflösung des Liquidity Pools auf das DFI Konto

Stand am Ende der Periode: 1200 DFI.

Wenn ich nun die 1000 DFI auf einer anderen Exchange veräußern möchte, wie funktioniert das denn? Oder soll ich steuerlich am einfachsten die 1200 DFI veräußern, um die Problematik zu umgehen?

Nächster Punkt, der mir am meisten Kopfschmerzen bereitet: Einstandskurse Rewards.

Wenn die steuerliche Behandlung wie in Punkt e) oben beschrieben zutrifft, muss ich die jeweiligen Einstandskurse wissen. Da täglich Auszahlungen erfolgen ist das aus einer Liste ersichtlich, heißt aber für mich, dass ich eine riesige Excelliste erstellen müsste und die zugehörigen Verkaufspreise einzutragen, um den Gewinn zu errechnen. (Täglich ca. 4 Auszahlungen aus Staking+Liquidity Mining – somit ein Alptraum…)

Das Problem bei mir ist, dass aktuell die DFI auf dem Konto auch mit einigen DFI durchmischt ist, die der 10-jährigen Haltefrist unterliegen und ich dies nur durch eigene Aufarbeitung aller Transaktionen herausfinden kann, falls das Cointracking nicht schafft.

Die Lösung für mich wäre, dass Cake Unterkonten für jede Währung einführt und die jeweiligen Einstandskurse zu den einzelnen Coins darauf separat aufführt. Dann würde mein DFI Konto in mehrere Teile zerlegt und ich könnte die 1000 DFI aus der Auflösung des Liquidity Pools einfach veräußern. Eine Anfrage ergab, dass sie keine steuerfragen beantworten, aber meine Anregungen ans Entwicklerteam weitergeben.

Hat jemand Erfahrung mit Cointracking und dem einlesen von Daten zu Staking/Liqudity Mining in Cake? Falls das wirklich automatisiert klappt, wäre ich auch gern bereit zu den zahlenden Kunden zu gehören. Mit meinem Free-Account habe ich testweise meine Daten eingelesen und bekomme unplausible Werte für die GuV der Coins sowie beim Staking.

 Mir ist bewusst, dass das BMF Schreiben nur ein Entwurf ist und auch durch Rechtsprechung die meisten Annahmen, die ich zur Besteuerung machte, sich ändern können. Ich möchte eine saubere Lösung, die ich langfristig steuereinfach ist, daher tendiere ich zur Veräußerung der Coins und zum Buy&Hold.

Moin

Ich habe mir ein Steuerbüro gesucht, welche sich auf Crypto spezialisiert hat. Zuerst habe ich meinen Steuerberrater interviewed, welche tools er nutzt...das war cointracking... und dann habe ich ihn abgefragt, welche Protokolle er kennt und was er macht. Es ist mehr Degen als ich von daher alles gut...hahaha 

ich nutze Cake und cointracking. Habe mir gleich eine lifetime Lizenz gekauft. LM mache ich nicht, nur staking bzw lending.

Mir war es wichtig alles von Beginn an sauber aufzusetzten, um keinen Ärger zu bekommen.

Wichtig ist die Dokumentation. Alles aufschreiben, abspeichern etc.

Es kann durch das staking teils zu heftigen Nachzahlungen kommen! Das darf man nicht vergessen. Ideal ist die Kombination mit Modernisierungen bei vermieteten Immobilien. Durch die Modernisierung KANN man sein zu versteuerendes Einkommen verringern und gleicht dadurch die Steuern die aus LM, staking und lending kommen aus. Ist aber von Fall zu Fall unterschiedlich.

Intelligent Steuern zu zahlen ist doch ok! Das heißt nämlich, dass man mehr Geld verdient hat.

 

Cheers kapitalas

AntwortZitat
Veröffentlicht : 25. Januar 2022 13:25
langfristinvestor
(@langfristinvestor)
Verdienter Freiheitskämpfer

Neues BMF Schreiben zur Kryptobesteuerung -> Main takeaway für mich: keine Verlängerung auf 10-jährige Haltefrist für Coins in Staking/Liq. Mining!

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2022-05-09-einzelfragen-zur-ertragsteuerrechtlichen-behandlung-von-virtuellen-waehrungen-und-von-sonstigen-token.html

 

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 13. Mai 2022 08:56
A. Derra
(@a-derra)
Verdienter Freiheitskämpfer
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold

@a-derra das Fazit ist also, dass man noch staken kann und die Steuerfreiheit nicht auf 10 Jahre ist. Gut, wenn man sowieso als HODLer die richtigen Coins (BTC und ETH) halten will und Income brauchen würde. 

Ein gute Entscheidung pro private Investoren. 

Und wie ist es dann steuerlich genau mit dem Staking zu sehen, macht es einen Unterschied ob man einen Teil Coins oder Euros bekommt und wie ist die Steuer genau? 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 4. Juni 2022 12:26
Sturmfan7
(@sturmfan7)
Aktiver Freiheitskämpfer

Hallo,

ich bin seit August letzten Jahres am Hydra staken ( https://docs.hydrachain.org/). In Österreich gilt seit 1.3.2022 eine neue gesetzliche Regelung hinsichtlich Staking. Bislang wurden die Staking Einnahmen zu Anschaffungskosten (= Wert an dem Tag in dem die Staking Einnahme generiert wurde) mit deinem persönlichen STeuersatz (in der Regel zw. 40-50%) besteuert. Das Problem ist dabei, wenn wie zuletzt die Kryptos fallen und vielleicht nur noch 1/10 vom damaligen Wert haben musst du 4/10 aus deinem anderen Privatvermögen aufbringen um überhaupt die Steuerlast bedienen zu können. Das war eine Vollkatastrophe.

Seit dem 1.3.2022 wird Staking gleich behandelt wie anderes Kapitalvermögen (Aktien, Anleihen,...) und mit Anschaffungskosten von 0 gewertet dafür aber auch die 1-jährige Spekulationsfrist nachdem das Asset steuerfrei ist abgeschafft. Erst bei einem allfälligen Verkauf sind dann 27,5% KEST fällig. Ich hab aktuell ~2,5k brutto Einnahmen pro Monat dadurch und bin mit der neuen gesetzlichen Regelung sehr glücklich, wenngleich meine Steuern fürs vorige Jahr aus Staking deutlich höher sind als der aktuelle Wert der entsprechend gestakten Units, aber da muss man wohl durch. Smile

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 13. Juni 2022 11:27
Vossi78
(@vossi78)
Verdienter Freiheitskämpfer

Passt nicht ganz zum Thema, denke ist aber immer noch der beste Thread. Ein Artikel über CakeDeFi und im speziellen über Dr. Hosp von Fabio De Masi:

https://financefwd.com/de/hosp-cakedefi-de-masi/

image
AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2022 13:05
Maschinist
(@maschinist)
Maschinist Admin

Danke für den Link @vossi78

 

Ich bin in keinerlei Hinsicht mit Hr. Hosp verbunden und kenne Ihn auch nicht aber finde das sehr tendenziös geschrieben und der bewußt herbeigeführte Vergleich mit dem Wirecard CEO ist nach meiner Meinung eine Frechheit.

 

Der Schreiber Fabi de Masi war langjähriges Mitglied der Linkspartei und ist auch für seine Abneigung gegen Kryptowährungen bekannt inkl. Bitcoin.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 22. September 2022 14:20
Tradevestor und Vossi78 mögen das
langfristinvestor
(@langfristinvestor)
Verdienter Freiheitskämpfer

@Vossi78 Mehrere Punkte:

1) Meiner Meinung nach sollte man sich Ökonom nur nennen, wenn man wissenschaftlich Publiziert hat. Heute bezeichnen sich viele ja schnell als Experten und haben nur das beste für ihr Publikum im Sinn.

2) Cui bono - deshalb habe ich aus Vorlesungen zu politischer Ökonomie gelernt, dass es sehr vorhersagbar ist, was einzelne Politker sagen. Die Linke hat natürlich auch Angst, dass Vermögende diese Infrastruktur (Kryptos im Allgemeinen) nutzt, um sich vor "Wohlfahrtsabgaben" zu drücken... Jetzt ist er zwar nicht mehr Mitglied dieser Partei aber der Spirit setzt sich fort.

3) Ich streite gar nicht ab, dass Hosp nicht eine, wie man im Deutschen sagt, "weiße Weste" hat. Aber ich mache mir mein eigenes Bild und evaluiere auch "Hetzschriften" wie diese kritisch und lerne daraus.

4) Mein Geld, meine Entscheidung - auch wenn ich alles verlieren würde bei meiner Defi Investition, wäre das langfristig komplett egal für mein Leben.

5) Content von Julian Hosp: Ich persönlich habe einiges gelernt von seinen YT Videos und sehe was er macht als Net Benefit für mich, auch falls Defi zu 0 convergiert. Langfristig werden viele Coins scheitern.

 

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 24. September 2022 22:40