Ein magischer Moment, beim monatlichen Saldoabruf wurden zum ersten Mal die 6-stellige 100.000 auf der "Haben" Seite überschritten, davon aktuell über 90K in ETFs
Also ich Ende 2018/Anfang 2019 mich das erste Mal "richtig" mit Geldanlage über das Tagesgeldkonto hinaus beschäftigt habe waren 2 Entwicklungen, die ich mit "zinsen-berechnen.de" ermittelt und dann auch visualisiert habe entscheident:
1.) Von 10.000 Euro auf dem Tagesgeld sind nach 10 Jahren ~ 2.000 einfach weginflationiert. Na klar, da steht immer noch 10K aber die ist es halt nicht mehr wert -> das muss besser gehen.
2.) Mit meinen damals Ende 30, Schulden aufs Haus und gerade das erste Mal eine 5-stellige Summe auf irgendeinem Konto, schien eine damals utopische Summe von 100.000 Euro plötzlich doch bis zur Rente erreichbar. 150 Euro monatlich über 30 Jahre bei konservativen 4% und ich hätte meine elende abgeschlossene Zusatzrente locker übertroffen.
Mit dieser Grafik auf meiner Seite erfolgte die Motivation:
Jetzt, knapp 7 Jahre und viele Erkenntnisse und Ereignisse später, habe ich dieses Etappenziel schon erreicht. Und das sogar ohne absolut frugal zu leben...
Herzlichen Glückwunsch @john-smith!
Als weitere Motivation gehen die nächsten 100k schon ein gutes Stück schneller
Schöne Woche
Ich hab ja hier schon unterschiedliche Ideen und Szenarien zur FIRE-Situation gesehen, aber bin noch konkret unschlüssig, wie es WIRKLICH weiter verläuft:
Der grobe gedachte Plan war, mit 60 aufhören, mit 63 Rente (schon mit 62 die VBL Zusatzrente) kassieren und maximal noch Spassdinge arbeiten.
Jetzt stellt sich für mich die Frage, wie ermittele ich das wirklich benötigte Kapital:
Aktuell gibt es keine Kinder, ich muss also nichts vererben und könnte alles aufbrauchen.
Ich habe aktuell etwas über 22 RP (die 25er Rechnung fehlt noch) und zuletzt zwischen 1,4 und 1,7 pro Jahr gemacht.
Die VBL Betriebsrente steht aktuell bei 400 Eur, im Jahr kommen so 32 Eur dazu, wenn der Rechner stimmt, könnte die ab 62 laufen.
Aktuell haben wir zusammen so ca 120k ETF vermögen, bei mir wird verm. im Laufe des Jahres irgendetwas zwischen 100-120K an Erbschaft dazu kommen.
Wenn ich das mit unsrer aktuellen Rate von 1400Eur im Monat rechne, und ca 5% im Jahr erhöhe, komme ich ~800K in 15 Jahren wenn ich 60 werde.
Meine Frau ist 10 Jahre jünger, hat dementsprechend weniger Rentenpunkte und noch länger bis sie beantragt werden kann.
Nach Abzug von ETF-Sparrate und Hausabtragung haben wir aktuell ein Budget von ca 4K im Monat (wo aber noch einiges an Rücklagen für Fahrzeuge, Haus, Urlaub etc abgeht.
Denke wenn ich die Inflation bei allen Rechnungen aussen vorlasse, müsste das ja hinkommen (deswegen nur 5% ETF wachstum)
Ich war immer gesetzlich versichert und bin auch jetzt nach überschreitung der pflicht immer noch freiwillig drin.
Ich blick nur gerade nicht mehr durch, welche Kosten mich noch alle REAL erwarten, wenn ich z.b. 50K jährlich entnehme (bis zur Rente) und anschließend entsprechend weniger. Mit der 50K Kalkulation komm ich nach der Anfangsentnahme von 6,25 % (von 800K) auf Werte, die mit einsetzender Rente das Vermögen wieder wachsen lassen.
Hab ich irgendwelche Kosten vergessen? Wie bekomme ich den SweetSpot hin, an dem ich Aussteigen könnte. Mit der KI bin ich nicht richtig weitergekommen, zumal hier auch mehr Erfahrung ist.
Die Immo ist mit ca. 55 abgezahlt, für jedes Folgejahr arbeiten, könnte also noch mehr vor-Renten-Puffer aufgebaut werden, ohne auf etwas zu verzichten.
Achja, meine Frau HÄTTE ich den Szenario ja quasi ab 50 dabei, aber sie wird sich vermutlich langweilen und zumindest eine Teilzeitgeschichte noch machen...von ihrer in dem Zeitrahmen _möglichen_ Erbschaft hab ich nichts einkalkuliert)
Hast Du bedacht, dass das Rentenalter/-Eintritt/-Höhe sich in den nächsten Jahren verändern wird?
Wenn deine Frau noch weiter arbeitet und sie nicht privat Krankenversichert ist, kannst du dich in der Übergangszeit bei ihr mitversichern. Du musst aber beachten, dass dein Einkommen durchschnittlich nicht über 565€ im Monat liegt.
Hallo John,
ich bin heute den Thread von Anfang an durchgegangen. Was für eine motivierende Reise! Ich bin auch nicht der Hardore-Frugalist und finde es schön, dass du es alles geschafft hast, ohne dich stark einzuschränken.
Ganz am Anfang hattest du mal eine Ausgaben/Einnahmen-Übersicht vorgestellt. Seitdem ist ja eine Menge passiert (Heirat, Inflation, persönliche Weiterentwicklung, etc). Darf ich fragen, wie die nun, 5,5 Jahre später aussieht?
Hast Du bedacht, dass das Rentenalter/-Eintritt/-Höhe sich in den nächsten Jahren verändern wird?
Also ich gehe derzeit von 67 bzw. 63 mit Abzügen aus. Wenn sich da was ändert, wird das ja meist über einige Jahrgänge verteilt. Aber noch habe ich ja nicht gekündigt und könnte bei sich ändernden Vorraussetzungen auch den Plan anpassen...
Wenn deine Frau noch weiter arbeitet und sie nicht privat Krankenversichert ist, kannst du dich in der Übergangszeit bei ihr mitversichern. Du musst aber beachten, dass dein Einkommen durchschnittlich nicht über 565€ im Monat liegt.
Einkommen aus Arbeit oder Kapitalvermögen?
Oh Shit
Hallo John,
ich bin heute den Thread von Anfang an durchgegangen. Was für eine motivierende Reise! Ich bin auch nicht der Hardore-Frugalist und finde es schön, dass du es alles geschafft hast, ohne dich stark einzuschränken.
Ganz am Anfang hattest du mal eine Ausgaben/Einnahmen-Übersicht vorgestellt. Seitdem ist ja eine Menge passiert (Heirat, Inflation, persönliche Weiterentwicklung, etc). Darf ich fragen, wie die nun, 5,5 Jahre später aussieht?
Ich gehe davon aus, du meinst das hier:
Ich hab das mal versucht zu aktualisieren, auch wenn wir weiterhin größtenteils getrennte Konten haben, habe ich bei den Ausgaben wo meine Frau sich mit einbringt nur meinen Teil angegeben.
Trotz der Megainflation zwischen drin, sind manche Sachen sehr stabil geblieben oder sogar gesunken (Handy). Investition konnte auch gesteigert werden.
Signifikant höhere Kosten sind vor allem bei der Mobiltät - einmal natürlich durch gestiegene Preise, aber ich gönne mir auch gerade den Luxus 2 Autos zu haben, einen Wohnwagen, eine 125er und 4 Mopeds - und beim Urlaub, aber das in Kombination mit den Mopeds bedeutet für mich "Freiheit now!"
Werde auf jeden Fall mit der aktuellen Entwicklung dem Plan jedes Jahr monatlich 50 Eur mehr ETF wahrnehmen können.
Da ich seit ein paar Wochen Amazon-Vine Teste bin, können sich diverse "Lustausgaben" auch drastisch reduzieren, hab nämlich schon viel Krempel den ich/wir eh brauchten zum "Testen" bestellt und denke für den geldwerten Vorteil ist das schon Ok.
Danke für das Update @john-smith!
Ich finde die Entwicklung stark. Die ausgaben sind nur um 20% in ca. 5 Jahren gestiegen. Hierbei ist ja auch noch zu berücksichtigen, dass damals Corona war und die Ausgaben dadurch niedriger waren und wir seitdem eine starke Inflationsentwicklung hatten.
Du konntest ja auch deine Einnahmen gut steigern (3.700 € vs 2.940 €), da ist es ja auch fair nicht alles in den Sparplan zu stecken sondern auch ein wenig für das hier und jetzt zu behalten 😊
Seit Februar habe ich eine neue Einkommensquelle äääh Negatives-Einkommen-Reduzierungs-Möglichkeit erschlossen und bin jetzt Amazon Vine Produkttester. Neben viel Quatsch den es dort gibt, konnte ich schon einiges an Zeug "Testen", dass ich selbst gebraucht/gekauft/überlegt hätte oder sogar "Geschenktauglich" ist nach dem Test. Da es natürlich als Geldwerter Vorteil gilt, ist es natürlich nicht komplett "kostenlos", aber zusätzlich zu dem angegebenen Steuerwert gibt es die Diskussion "wie viel" etwas nach dem Test noch wirklich Wert ist und erfahrene Tester setzen so 50% auf der Steurerklärung an, was mit dem persönlichen Steuersatz verrrechnet dann die die echten Kosten ausmacht.
Deswegen ist auch etwas vorsicht angebracht - Dinge die man nicht braucht und trotzdem anfordert erzeugen trotzdem kosten.
@john-smith Das finde ich total interessant! Gibt‘s irgendwo eine Seite mit kompaktem Überblick? Kannst du die Produkte vorab auswählen? Welchen Zeitaufwand investierst du?
Letztens wurde mir auf Instagram angezeigt, dass man bei Amazon mit Produktbewertungen Geld verdienen kann. Ich bin dem Post nicht nachgegangen, da es klar war, dass der Ersteller für weitere „Tipps“ Geld verlangen würde… aber das sind ja grundsätzlich gute und v.a. echte „Neben-Einkommen“.
Hmm, höchstens was externes, weil in den Vine-Club kommst du nur per Einladung; sprich, ich habe mich in meinem Bewegten Amazonleben über genügend Artikel, dich selbst gekauft habe mit einer Bewertung ausgelassen. Und vermutlich weil meine Rücksendequote und Sprachwahl auch ok waren....aber wer weiss, was es da für Nasenfaktoren gibt...
Ich habe irgendwann einen Artikel bewertet und anschließend kam dann so eine "herzlichen Glückwunsch, sie dürfen Vine-Tester werden" Seite.
Musste dann noch meine Steuer-ID hinterlegen und das wars glaub ich.
Dann musst du dich so durch einen mini-Bildschirm-Kurs klicken, der dir sagt was du machen sollst um Tester zu bleiben und wie man Gold (statt Silber) Status bekommt.
Man hat eine Übersichtsseite, wo aktuell knapp 19000 Artikel auszuwählen sind; im Silberstatus darfst 3 Artikel täglich mit max 90 Eur Gegenwert (pro) aussuchen. Das schwierigste ist die Auswahl, man kann Grob durch die Amazon-Produktkategorien und 1 (!) Unterkategorie filtern, oder nach Begriffen suchen; aber die Suche ist nicht wie die Amazonsuche sondern nur exakte Treffer. Also suche nach "Camping" ergibt nicht zwangsläufig "Campingstuhl".
Es gibt natürlich auch viel Schrott bzw Dinge die man nicht gut testen kann, weil es 1000 Handyhüllen, Schutzgläser und Ladekabel o.ä, gibt für alle möglichen Modelle. Auch Beliebt sind "Schutz" Gegenstände oder "Taschen" für irgendetwas; also das was der Chinamann sowieso für kleines Geld verkauft.
Und natürlich viele Schwerzartikel, Geburtstagskuchendeko oder unnütze Deko. D.H. wenn man sich nicht nur die Bude vollmüllen will, ist die Auswahl das schwierigste.
Der Test - naja kommt drauf an: Ich habe vor allem viele Artikel für meine Mopeds bestellt, Flaschenhalter, Spiegel, Blinkrelais etc., die ich sowieso brauchte.
Dadurch das man innerhalb von 30 Tagen bewerten muss, wird man halt gewzungen, dass auch irgendwann zu machen, dabei mache ich dann meist 1.2.3 Fotos, schreibe nachher kurz 2 Absätze in die KI und die fomuliert mir das sauber um, damit ich damit keine Zeit verliere. Ich hab sie einmal gebrieft, in welchem Stil und wie viel Text sie raushauen soll und mache das dann immer mit neuen Artikeln. So ist es gleichzeitig ein ehrliches Review und ich brauch keine Zeit für Formulierung und Rechtschreibung, sondern kann einfach frei raus hauen was ich gut und schlecht fand.
Wenn du innerhalb von 6 Monaten 80 Artikel und 90% deiner Bestellungen bewertets, kommst du in Gold und darfst 8 Sachen am Tag für Unbegrenzt bestellen. Da bin ich aber noch nicht. Wenn du unter 60% Bewertung bist, wird der Tester-Status wieder entzogen. Das siehst du in deinem Profil, wo du gerade stehst.



