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Bin ich auf dem richtigen Weg? Wie "sollte" er aussehen?

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(@mountainbiker)
Aktiver Freiheitskämpfer

Lieber Maschinist,
Liebes Forum,

zunächst möchte ich mich für die vielen Anregungen, Ratschläge und Inspirationen aus den Interviews sowie aus dem Forum hier bedanken. Ich habe nun gedacht ich eröffne einfach auch mal ein Thema und hoffe auf eine interessante Diskussion.

Mein Ziel ist es irgendwann finanziell frei zu sein, wobei das für mich nicht heißt, dass ich nicht mehr arbeiten möchte. Ich finde es einfach ein schönes Gefühl, das machen zu können auf was man Lust hat und sich auch zwischendurch mal Auszeiten zum Reisen oder so nehmen zu können.

Für mich ist aktuell die entscheidende Frage: Wie kann ich dies am schnellsten erreichen? 

Für mich ist es nicht das Ziel, im Leben nur zu sparen um dann mit 65 Jahren finanziell frei zu sein. Wie schon oben erwähnt wäre es auch schön in Teilzeit oder so zu arbeiten. Ich denke das ist auch schon ein Luxus, den nicht viele Menschen haben.

Kurz zu meiner Person:
Ich bin 32 Jahre alt, arbeite im öffentlichen Dienst (ca. 3k netto Gehalt) und bin schon seit ich etwa 20 bin an der Börse sehr interessiert. Damals hatte ich aber keine Strategie (bin mir auch noch nicht sicher, ob ich heute eine Strategie habe) und habe immer Aktien gekauft, ein paar Monate später wieder verkauft etc. 

Ende 2017 bin ich dann auf die Anlagestrategie von Christian W. Röhl gestoßen und habe mit einem soliden Dividendenportfolio angefangen. Mit der Zeit wurde die Anzahl der Aktien immer mehr, so dass ich heute etwa 45 Aktien besitze. Immer hatte ich das Gefühl ich brauche die Aktie noch, diese ist auch spannend etc. Wie ihr euch sicher denken könnt habe ich noch 50 Ideen. Von meinem Gefühl her ist das einfach viel zu viel. Viele Aktien habe ich auch per Sparplan angefangen aufzubauen und diese sind noch sehr klein. Das Aktiendepot will ich auf jeden Fall verkleinern, mir fehlt aber das gute Gefühl welche Aktien ich verkaufe. 

Das Aktiendepot ist eine breite Mischung über einige Länder und alle Branchen. Ich habe mir beim Aufbau damals gedacht, dass ich auch hier breit diversifiziert sein möchte. Mittlerweile sehe ich das ein wenig anders, da ich ja als Diversifizierung ein ETF-Depot habe (siehe unten).

Mein Aktiendepot umfasst aktuell ca. 45k und beeinhaltet die folgenden Werte:

image

Im April 2019 habe ich dann parallel ein ETF-Weltdepot angefangen zu besparen. Ich habe mir da einfach gedacht, dass dies meine Basis sein soll. Konkret habe ich die folgenden ETFs.

1. Vanguard FTSE Developed World (60 %)
2. Vanguard FTSE Emerging Markets (30 %)
3. iShares Stoxx Europe Mid 200 (10 %)

Den Mid200 habe ich noch dazu genommen, um den Europa Anteil höher zu gewichten (wegen dem hohen USA Anteil) und dabei nur die Mid-Caps weil ich hier eine höhere Rendite erwarte, was die Vergangenheit ja auch gezeigt hat. Aktuell überlege ich noch einen MSCI World Small Cap ETF zu ergänzen. Das ETF-Depot umfasst aktuell ca. 14 k.

Alle meine ETFs sind ausschüttend, ich stehe einfach bei Aktien wie bei ETFs auf Ausschüttungen und möchte auch in der Zukunft von den Ausschüttungen/Dividenden leben - zumindest soll dies zum größten Teil erfolgen.

Oben habe ich ja geschrieben, dass die ETFs meine Basis sein sollen. Ich denke hier so an etwa 50-60%. Wie ihr seht ist die Gewichtung noch nicht einmal in der Nähe. Das bin ich gerade am ausgleichen und besparen die ETFs höher.

Im letzten Jahr habe ich bereits knapp 1.000 € an Dividenden/Ausschüttungen bekommen.

Nun zu meinen Fragen:

1. Was haltet ihr von meiner aktuellen Strategie?
2. Nach welchen Kriterien würdet ihr hier Aktien aussortieren?
3. Was meint ihr wie viele Aktien man in etwa "braucht" um ein solides Depot zu haben?
4. Wie kann ich schneller vorankommen?
5. Gibt es eine Simulation wie ich mein Ziel berechnen kann? So eine Art Fahrplan, dass ich weiß wann ich wo sein muss?
6. Macht es Sinn noch Anleihen ETFs mit aufzunehmen? Wie z. B. auf weltweite Unternehmensanleihen von Vanguard?

Zusammenfassend würde ich mich über ein paar Ratschläge freuen. Meine Sparrate ist aktuell bei etwa 1.600 €. Durch einen Hauskauf oder Kinder wird sich das wohl in den nächsten 1 bis 2 Jahren verringern. Die Sparrate ist aber nur von mir, meine Partnerin spart selbst ihr eigenes Geld. Bedeutet durch einen Hauskauf etc. wird auch sie ihren Beitrag leisten und wahrscheinlich auch nur 1 Jahr in Elternzeit sein.

Viele Grüße
Mountainbiker

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 22. Januar 2021 16:34
OdioGaming, Praezisionsminister, viper2333 und 3 User mögen das
Schlagwörter für Thema
Maschinist
(@maschinist)
Maschinist Admin

Herzlich Willkommen in der Freiheitsmaschine Mountainbiker und danke für den Einblick in Dein Leben!

 

Nach meiner Erfahrung und Meinung starten sehr viele Menschen mit Einzelaktieninvestments an der Börse um dann mit den Jahren verblüffend oft festzustellen, dass ein Gesamtmarkt ETF nicht nur besser abgeschnitten hätte, sondern auch weniger Arbeit und auch weniger Sorgen verursacht.

Und ein solches Einzelaktieninvestment verliert immer mehr den Sinn, je mehr Werte man besitzt, weil sich die Gesamtrendite daraus mit steigender Aktienanzahl immer mehr einem Gesamtmarkt ETF angleicht (aber leider nicht der Aufwand zur Portfoliopflege, der geht immer mehr nach oben).

Ich würde Einzelaktien nicht generell ausschließen wenn Du Spaß an der Recherche hast und ich halte selbst welche. Aber ich würde dort immer mit der grundsätzlichen Denke herangehen, dass diese Einzelwerte den Gesamtmarkt deutlich schlagen müssen um es wert zu sein in Deinem Depot zu landen.

Durch das Prinzip der kreativen Zerstörung im Kapitalismus geht fast jedes einzelne Unternehmen über sehr lange Sicht so gut wie immer pleite, wird aufgekauft oder befindet sich irgendwann in der letzten Phase seines Lebenszyklusses und damit oft jahrelang im Niedergang.

Als Einzelaktieninvestor ist es Deine Aufgabe, jedes Unternehmen zu analysieren und abzuschätzen, dass dieser Niedergang noch sehr weit in der Zukunft liegt.

Mit einem Gesamtmarkt ETF hast Du diese Sorgen nicht und er liefert über lange Sicht bei einem regelmäßigen Geldeintrag eine relativ verlässliche Rendite von ca. 5% Realverzinsung nach Inflation und nach Abgeltungssteuer auf die Dividenden.

 

Den gesamten US Aktienmarkt kannst Du dabei mit einem Einzelinvestment in jedem möglichen Zeitraum hier überprüfen:

https://freiheitsmaschine.com/aktienmarkt-rechner-rendite-performance/

 

Der Markt schwankt dabei über die Dekaden in seiner Bewertungshöhe. Niemand weiß wie sich dabei die Kurse im nächsten Jahr entwickeln aber wenn das freie Wirtschaftssysten nicht weltweit abgeschaft wird, folgt auf einen Crash immer wieder eine Erholung und ich würde an Deiner Stelle mit dieser 5% Realrendite planen.

Wenn Du Deine Sparrate und diese Realrendite nach Steuer dann in einen Zinseszinsrechner eingibst, kannst Du ungefähr abschätzen wo Du landest.

 

Zusammengefasst würde ich mich in Deiner Lebenssituation unterhalb eines sechsstelligen Aktiendepots nicht um die 65.te Einzelaktie kümmen sondern darum, dass investierbare Delta zwischen Deinen Einnahmen und Deinen Ausgaben möglichst groß zu machen und dieses Geld dann regelmäßig in passive Gesamtmarkt ETF zu investieren.

Die Erarbeitung eines hohen Einkommens ist dabei kein Betrug an der Sache sondern einfach eine der beiden Stellschrauben um Deine Ziele zu erreichen.

Wenn Du dann zwischendurch einmal eine verheißungsvolle Einzelaktie findest, bei der Du nach Deiner Recherche darauf spekulieren möchstest, dass sie wahrscheinlich deutlich besser performen wird als der Gesamtmarkt, dann kannst Du das machen aber ich würde meine Energie generell auf den Bereich richten, wo Du wirklich etwas bewegen kannst. Dein Einkommen und Deine Ausgaben.

 

Ich würde in Deiner Situation keine Anleihen kaufen, weil diese Real aktuell leider fast alle eine negative Rendite aufweisen und beim Bargeld gilt ähnliches. Die einzigen Ausnahme davon ist, wenn Du zu einem definierten Zeitpunkt in der Zukunft eine bestimte Geldmenge brauchst (zum Beispiel als Eigenkapital bei Deinem angesprochenen Hauskauf).

Gruß und ein schönes Wochenende

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Januar 2021 01:26
Praezisionsminister, Judge Dredd, Yakari und 2 User mögen das
Der Autodidakt
(@der-autodidakt)
Verdienter Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @mountainbiker
 
4. Wie kann ich schneller vorankommen?

Hi,

die Antwort auf diese Frage ist ziemlich einfach:
Steigere dein Einkommen!

Leider scheint diese Antwort ziemlich unbeliebt in der ganzen FI-Szene zu sein, denn man liest ja immer nur von Ausgaben reduzieren und ETF sparen. Das Problem ist wohl, dass ein höheres Einkommen mit Schweiss und Mühe verbunden ist. Wer will schon 70 Stunden pro Woche arbeiten, wenn alle von 35 Stunden Woche reden... man will ja schließlich auch "noch Leben". Die Leute verbringen dann unglaublich viel Zeit damit, die optimale ETF Strategie auszuknobeln, haben zig Sektor-ETFs im Portfolio und merken dabei nicht, dass sie die ganze Idee des passiven Investierens ad absurdum führen, indem sie daraus eine aktive Beschäftigung machen!
Man könnte die gleiche Zeit auch einfach damit verbringen direkt Geld zu verdienen.

Sparen und investieren ist das Fundament, aber der Superturbo in die Finanzielle Freiheit ist die Höhe deines Einkommens! Dein Einkommen ist nach oben hin unbegrenzt, bei der Reduzierung deiner Ausgaben hingegen hat man sehr schnell die Grenze erreicht.
Was spricht dagegen einmal 10 Jahre lang richtig Gas zu geben und Geld zu verdienen?

Hier mal 2 Szenarien, die gegen den Status Quo laufen:

Status Quo:
- Vermögen: 60.000 €
- Sparrate: 1.000 € (reduziert von 1.600 €, weil du von Hauskauf gesprochen hast)
- angenommene Rendite: 5%
Kapital vor Steuern in 20 Jahren: ca 600.000 €

Szenario 1: Du schaffst es deine Ausgaben um 300€ zu senken.
- Vermögen: 60.000 €
- Sparrate: 1.300 €
- angenommene Rendite: 5%
Kapital vor Steuern in 20 Jahren: ca 700.000 €

Szenario 2: Du schaffst es deine Ausgaben um 300€ zu senken und verdienst jeden Monat zusätzlich 1.000 €, die du investierst.
- Vermögen: 60.000 €
- Sparrate: 2.300 €
- angenommene Rendite: 5%
Kapital vor Steuern in 20 Jahren: ca 1.100.000 €

Wenn du Szenario 2 nur 12 Jahre lang durchziehst, kommst du auf ziemlich genau den gleichen Betrag wie bei Status Quo nach erst 20 Jahren! Das ist der Turbo!

Auch wenn ich Gefahr laufe mich damit unbeliebt zu machen:
Meiner Meinung nach kann jeder gesunde Mensch in Deutschland locker 1.000 € zusätzlich im Monat verdienen, sei es durch Gehaltssteigerungen, Nebenjob oder eine kleine nebengewerbliche Selbstständigkeit... es sei denn die Bequemlichkeit hat das Zepter übernommen!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Januar 2021 08:20
(@judge-dredd)
Freiheitskämpfer Silber

Hallo Mountainbiker, herzlich willkommen und danke für das Teilen deiner aktuellen Situation. Vielen Dank an den Maschinisten und den Autodidakten für die super Antworten, da kann jeder sehr sehr viel drauß mitnehmen. Dem schließe ich mich voll an.

 

@Mountainbiker: Ich bin ebenfalls über Einzelaktien ans Investieren gekommen und habe 2017 mit einem Incomedepot und Einzelaktien gestartet. Wir sind da in einer ähnlichen Situation (mein Einzelaktienanteil ist viel zu groß).Vielleicht macht es für dich Sinn, dein Dividendendepot jetzt nicht wild umzuschichten oder groß was zu verkaufen, sondern dieses weiterlaufen zu lassen und dann mit den weiteren monatlichen Investments zu einem großen Teil ein ordentliches ETF Depot aufzubauen. Die Divdenden kannst du ja zusätzlich reinvestieren. Und natürlich die herzliche Einladung, wenn du einen vielversprechenden Dividendenwert hier im Forum mal vorstellen möchtest, wir haben ja hierfür einen eigenen Bereich. Dann nur zu 🙂 Denn dein Dividendendepot sieht gut durchdacht aus.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Januar 2021 10:46
BananenRapper
(@bananenrapper)
Verdienter Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @der-autodidakt
Veröffentlicht von: @mountainbiker
 
4. Wie kann ich schneller vorankommen?

...

Sparen und investieren ist das Fundament, aber der Superturbo in die Finanzielle Freiheit ist die Höhe deines Einkommens! Dein Einkommen ist nach oben hin unbegrenzt, bei der Reduzierung deiner Ausgaben hingegen hat man sehr schnell die Grenze erreicht.
Was spricht dagegen einmal 10 Jahre lang richtig Gas zu geben und Geld zu verdienen?

...

Da spricht wirklich nichts dagegen und ich stimme dir zu, dass auf der Einkommensseite mit den nötigen Engagement und Glück die größten Sprünge zu machen sind. Jedoch würde ich die Ausgabenseite etwas differenzierter betrachten. Ich denke auch, dass es keinen Sinn macht von 3-lagigen Klopapier auf Zeitungspapier umzusteigen, aber oft gibt es auch auf der Ausgabenseite dicke Posten (Auto, Wohnen, Versicherung, Reise) die ordentlich reinhauen und nicht unbedingt das Lebensglück nachhaltig steigern. Die Senkung der Ausgaben ist von 8000 auf 4000 sicher einfacher als von 3000 auf 1500.

Also am besten Ausgaben von 8000 auf 4000 senken und gleichzeitig das Einkommen schnell von 10000 auf 15000 steigern 😉

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Januar 2021 11:11
(@mountainbiker)
Aktiver Freiheitskämpfer

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Ratschläge.

Vielleicht noch ein paar Worte dazu, warum ich auch in Einzelaktien investiere. Ich habe ja oben geschrieben, dass ich irgendwann gerne zum Teil von Ausschüttungen/Dividenden leben möchte. Da finde ich Einzelaktien einfach interessanter, gerade die Werte, die Ihre Dividende seit 50 Jahren oder noch länger steigern wie z. B. P&G, Johnson & Johnson etc. Oder auch eine HomeDepot, die in den letzten Jahren im Schnitt um 20% die Dividende jedes Jahr erhöht hat. So etwas bekommt man mit dem ETF nicht hin.

Klar ich verstehe es schon, dass ich bei einer Aktie ein viel höheres Risiko habe. Daher will ich auch den größten Anteil in ETFs anlegen. Trotzdem möchte ich auch weiterhin Einzelaktien kaufen. Aber das sollte natürlich nur in abgespeckter Form erfolgen und nur in solide Titel. Da werde ich auf jeden Fall noch gut ausmisten. Denke max. solide 20-25 Titel.

Ich fühle mich einfach wohler, wenn ich beides Habe. Ein ETF ist ja auch ein Finanzprodukt und wer weiß wie es da in 10 Jahren damit aussieht. Gerade was Regularien, Kosten, Steuern etc. angeht. 

Ich denke auch, was ihr geschrieben habt, dass der größte Turbo die Einzahlungen ist. Bei meiner Seite geht es da nur um mehr verdienen. Meine Ausgaben habe ich alle schon optimiert. 

@Maschinist: Mit Anleihen meinte ich z. B. so einen ETF: https://de.extraetf.com/etf-profile/IE00BZ163K21

Der Autodidakt: Ich finde deine Meinung absolut gerechtfertigt und richtig. Bin schon länger am überlegen, wie ich nebenbei noch Geld verdienen könnte - aber habe absolut keine Idee. Am liebsten würde ich gerne etwas selbstständiges online machen.

@Judge Dredd: Welche Aktientitel hast du so?

@BananenRapper: Ja da hast du Recht, die Ausgaben spielen auch eine Rolle. Bei mir ist das aber schon gut optimiert. Da geht nichts mehr ohne in Geiz zu verfallen und das möchte ich nicht.

Viele Grüße
Mountainbiker

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 23. Januar 2021 17:20
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold Moderator

Meine Anmerkungen: Anleihen ETFs als Beimischung sind mMn OK, aber erst wenn man die Ausschüttungen braucht. Vorher kostet das nur unnötig Steuer. Ich werde mit FF so ca 6-7% gesamt ANL ETFs kaufen einmal den den du vorgeschlagen hast und noch EM HY government Bonds. 

Zu den Einzelaktien ist zu bedenken, dass die Teilfreistellung es nicht gibt bei der Abgeltungssteuer u Verkauf und auch die Quellensteuer Abzüge sprechen da pro ETFs. Mir wären konzentrierte Einzelwerte und max. 10-15 verschiedene lieber als den Urwald, den z.b. judge_dredd pflegt (sorry Judge Wink ), ich habe derzeit nur 12 Positionen im Depot und will auf jeden Fall keinen Wildwuchs mehr haben. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Januar 2021 18:16
(@mountainbiker)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @natman

Zu den Einzelaktien ist zu bedenken, dass die Teilfreistellung es nicht gibt bei der Abgeltungssteuer u Verkauf und auch die Quellensteuer Abzüge sprechen da pro ETFs. Mir wären konzentrierte Einzelwerte und max. 10-15 verschiedene lieber als den Urwald, den z.b. judge_dredd pflegt (sorry Judge Wink ), ich habe derzeit nur 12 Positionen im Depot und will auf jeden Fall keinen Wildwuchs mehr haben. 

Danke für deine Meinung. Ja da hast du Recht. Ich bin auch gerade dabei mein Depot am zu verkleinern, fühle mich so auch nicht mehr wohl damit. Setze jetzt nur noch auf die Firmen, die für mich passen - neben  meinen ETFs natürlich.

Deine Aktien würden mich natürlich noch interessieren und warum du die gekauft hast Sweaty  

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 23. Januar 2021 18:26
Maschinist mag das
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold Moderator

@mountainbiker:

  • Abbvie: preiswerter Kurs, gute Divi, gute Aussichten 
  • CME Group: Momentumtitel, stark im volatilen Umfeld 
  • Canadian National Railway: großer Burggraben, wenig Divi aber Steigerungen, langweiliges Geschäftsmodell
  • Danaher: bestes Unternehmen ever 🙂 
  • Disney: mehrere Geschäftsfelder, etwas konservativ, gutes Management, Streaming 
  • Lyondell Basell: gute Divi, etwas unterbewertet zum Kauf, Vorschlag vom Maschinisten 
  • OHI: war zur Zeit wo ich Hochdiviwerte gekauft hatte, aber auch gute Kurssteigerungen bisher 
  • SAP: war nur wegen des 30% Einbruchs 
  • Singapore Telecommunications: viel Umsatz in Emerging markets, ordentlich Dividende aber etwas zu viel Ausschüttungsrate 

Ich habe die Regel kein Einzelwert über 15.000 Euro. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 23. Januar 2021 18:41
Pascal
(@pascal)
Freiheitskämpfer Gold

@maschinist selbst ohne Video bricht es heraus. Im Endeffekt sieht es bei mir grad immer so aus. Egal ob mit oder ohne Video

bug

Ohne Video: 
Habe überall ein Text dazwischen eingefügt. Auch keine Veränderung.
Ohne Video + Ohne IG Link: Keine Veränderung. 
Satzzeichen im Spoiler drin am Anfang und ende Entfernt. Keine Veränderung

@Maschinist, fehler gefunden. Der Spolier mag keine Absätze

Absätze & Iframe zusammen 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. Januar 2021 11:46
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold Moderator

Der Fragesteller kann die Antwort "bin ich auf dem richtigen Weg?" nur selbst geben. Ist ja sein eigener Weg egal was wir hier schreiben. Ich muss noch Pascals Bsp von oben aufgreifen mit dem Rasenmähen. Nicht nur ist es rein aus ROTI relevant, sondern wie sehr es Spaß macht. Dann macht es Sinn, es selbst zu tun Wink Der Rasentraktor bei Grillfesten war bei uns so ein Erfolg, dass ich langfristig überlege, so ein Event gegen Geld anzubieten. Es gab tatsächlich Männer die saßen da 2-4h oben unter Kopfschütteln ihrer Frauen LOL. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. Januar 2021 11:50
Yakari mag das
Pascal
(@pascal)
Freiheitskämpfer Gold

@maschinist Okay. 
Ich hab meinen Beitrag wohl ausversehen gelöscht dann müssen wir uns so aushelfen. Iframe + Absätze sind das wohl was nicht so gut ist. 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. Januar 2021 12:00
Maschinist
(@maschinist)
Maschinist Admin

@pascal

 

Schade, dass Dein Beitrag weg ist und danke für die Info.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. Januar 2021 12:21
Pascal mag das
Pascal
(@pascal)
Freiheitskämpfer Gold

Um meinen Post kurz zusammen zu fassen. Ich stimme den Autodiktaten zu. Arbeiten + ROTI. Effektivität sollte nicht vergessen werden. Effizienz kommt mit der Zeit. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 24. Januar 2021 15:14
(@mountainbiker)
Aktiver Freiheitskämpfer

@pascal

Danke dir. Schade, dass dein Beitrag gelöscht wurde. Hast du gar nichts mehr von dem? Gerade das Video oder so hätte mich mega interessiert. Du hattest ja glaube ich zu vielen Punkten etwas geschrieben...

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 24. Januar 2021 15:25
Natman mag das
Pascal
(@pascal)
Freiheitskämpfer Gold

@mountainbiker
Ja war ein längerer Beitrag. Wenn du ein paar Tage warten kannst, werd ich das abdrehen. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 25. Januar 2021 13:46
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