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Smartphone-Zeit runter —> Zufriedenheit hoch + Datenschutz  

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(@reinvest)
Aktiver Freiheitskämpfer

Weißt du, wie viel Zeit du an Deinem Smartphone täglich/wöchentlich verbringst?
Wahrscheinlich nicht, und wenn du eine Zahl nennen müsstest, dann würde sie vermutlich zu gering ausfallen.

Im möchte dir im folgenden ein paar Tipps geben, wie du weniger (sinnlose) Zeit am Smartphone verbringst, seltener von diesen Geräten gestört wirst und im Ergebnis fokussierter und zufriedener werden kannst. Zusätzlich werde ich einige Punkte zu Datenschutz anhängen.

Da ich auf der iOS Plattform unterwegs bin, beziehen sich einige Begriffe, Namen und auch die Schritt-für-Schritt-Anleitung auf iPhones. Ich bin mir aber sicher, dass ihr diese Themen mindestens genauso gut auch auf einem Android umsetzten könnt.

Los geht’s:

Transparenz schaffen : Zunächst musst du wissen, wie lange du am Smartphone hängst. Auf iOS wird das sehr transparent und nach Tagen aufgeteilt unter dem Begriff „Bildschirmzeit“ angegeben. Es wird auch die Anzahl von Mitteilungen angezeigt, also wie oft wird eine Notifikation, Erinnerung etc. angezeigt. Montags erhältst du die „Abrechnung“ mit der Angabe „Durchschnittliche Zeit am Bildschirm pro Tag“ in der letzten Woche.

==> Setze dir ein Bildschirmzeit-Widget auf Dein Homescreen und schaue da regelmäßig drauf:

IMG 5288
Tägliche Aktivität

Durch einen Klick auf das Widget erhältst du genauere Angaben zu deiner Verweildauer in verschiedenen Apps, Seiten etc..

Anzahl der Mitteilungen/E-Mails reduzieren: Apps wie Facebook, Instagram, WhatsApp und Co. werden so programmiert, dass du proaktiv „angestubst“ wirst. Das Ziel ist immer die Aktivität in den jeweiligen Apps zu erhöhen (Facebook gibt in den Quartalskonferenzen die durchschnittliche Verweildauer der User an —> höhere Verweildauer = mehr Werbung kann ausgespielt werden = mehr Umsatz/Gewinn). Auch Newsletter funktionieren genauso. Die (potentiellen) User/Kunden werden in regelmäßigen Zeitabständen angeschrieben, um durch Umwege dir etwas zu verkaufen oder an deine Daten zu kommen. Immer wenn du eine E-Mail erhältst, solltet du dich fragen, ob diese Mitteilung bzw. Nachricht wirklich wichtig für dich ist und dann sofort reagieren.

==> Mitteilungen im Betriebssystem bei einzelnen Apps ausschalten:

4 Suchen
4 Suchen
Mitteilungen erlauben

Das hat den Vorteil, dass die Mitteilungen direkt vom Betriebssystem ausgeschaltet werden. Es gibt nämlich einige Tricks, wie Apps trotz Mitteilungsverbot (Einstellung in der App) dennoch durchkommen können.

Nicht benötigte Apps löschen: iOS beispielsweise löscht ungenutzte Apps nach einiger Zeit um Speicher freizugeben (die Einstellungen bleiben erhalten). Trotzdem solltest du dich in regelmäßigen Abständen fragen, welche Apps du wirklich benötigst. Über die Jahre kommen immer neue Apps hinzu und werden in der Regel nicht richtig genutzt. Diese Apps solltest du regelmäßig löschen und in Zukunft nur benötige Apps installieren. Auf iOS sind von Apple meist viele eigene sehr gute Tools/Apps dabei, die Drittanbieterlösungen nicht erforderlich machen.

==> App Icon gedrückt halten und dann auf das „X“ klicken. Diese Anleitung wäre wahrscheinlich nicht nötig gewesen Smile

Smartphone auf stumm schalten: Generell kann ich dir nur empfehlen dein Smartphone auf „lautlos“ zu stellen. Niemand da draußen wird sich darüber freuen, wenn in einem Gespräch ein Gerät bimmelt und Töne von sich gibt.

==> Du weißt wie das geht.

Smartphone seltener in die Hand nehmen: Die kurze Distanz zum Smartphone (Hosentasche, Tisch etc.) ist sehr verführerisch. Sobald du eine Vibration spürst oder etwas hörst wirst du automatisch danach greifen. Das kannst du nur dann verhindern, wenn die Distanz zu deinem Smartphone größer wird oder du „Smartphonefreie“ Zeiten einführst.
==> Auf der Arbeit (besser im Büro) kannst du das Smartphone in einen 2 bis 3 Meter entfernten Schrank/Kommode legen. Und schon wirst du nicht jedes Mal aufstehen. Zu Hause kannst du das genauso machen. Es gibt aber einen kleinen Nachteil bei dieser Vorgehensweise, denn es könnte etwas Wichtiges ankommen und das meine ich ernst (Kita oder Schule ruft an, der Ehepartner möchte etwas etc.). Ich habe für diesen Fall eine Apple Watch (Jahrgang 2015) diese hat den Vorteil, dass du bei jeder Benachrichtigung eine Vibration an deinem Armgelenk spürst. In diesem Moment hebe ich kurz den Arm (außer man ist am Essen oder in einem Gespräch …) und schaue, ob die Nachricht wirklich wichtig ist. In der Regel ist es nicht der Fall und du kannst weitermachen (der Trick ist, in der Sekunde eine Entscheidung zu treffen und nicht wie auf dem Smartphone hängenzubleiben). Nur bei einer wichtigen Nachricht loht sich das Aufstehen. Du wirst dich wundern, wie oft du eine „wichtige“ Nachricht erhältst. Du brauchst natürlich keine Apple Watch, du könntest auch auch mit deinem Partner/Partnerin vereinbaren, dass du bei etwas Wichtigem direkt auf der Arbeit angerufen wirst. Ziel ist es, die Anzahlt der Kontakte zu deinem Smartphone zu reduzieren.

Datenschutz

Das Thema Datenschutz ist sehr umfangreich und komplex, daher möchte ich dir im folgenden einige simple Tipps geben. Zudem ist es eine individuelle Sache, was für den einen ausreichend ist, ist für den anderen nicht akzeptabel.

Datenschutz bedeutet auch gleichzeitig eine Abwägung zwischen Einfachheit (it just works), (Zeit-) Aufwand und Mehrwert von diversen Diensten/Produkten. Mit viel Expertise und Aufwand gehen bestimmte Sachen noch sicherer. Die einfachste und zugleich sicherste Variante ist vermutlich die Abgabe aller technischen Geräte. Im Gegenzug fallen natürlich gewisse Vorteile der Technik weg.

Browser: Ich nutze auf meinem iPhone (und auch Mac) den hausinternen Browser „Safari“ von Apple. Safari bietet vor allem in der neuesten Version sehr umfangreiche Tools um die Privatsphäre zu schützen und Tracking (Google Analytics & Facebook Pixel) zu verhindern. Chrome beispielsweise ist nicht besonders empfehlenswert, denn Google hat eine für das Unternehmen eher unbedeutende Hardwaresparte und ist vor allem an deinen Daten interessiert. Das gilt auch für Facebook, denn ein wichtiges Ziel dieser Unternehmen ist es, dich besonders gut kennenzulernen, um dir dann passgenaue Werbung anzuzeigen. Eventuell hast du bereits mitbekommen, dass sich Facebook aktuell lautstark gegen die geplanten Privatsphäre Einstellungen/Änderungen von Apple beschwert. Das ist nicht nur ein gutes Zeichen, es zeigt auch, wie sehr das Unternehmen am Tracking interessiert ist. Wenn du ein Android Phone hast, dann würde ich dir Firefox mit entsprechenden Privatsphäre-Tools empfehlen:

https://www.kuketz-blog.de/empfehlungsecke/#firefox

Messenger: Auch hier mache ich mir das mittlerweile sehr einfach und nutze bevorzugt die eigene Messenger App von Apple, wenn der Empfänger auch ein iPhone hat. Wenn es ein anderes Gerät ist, dann nehme ich bevorzugt Signal.
Auch hier würde ich dir raten auf Google und Facebook Messenger zu verzichten. Leider ist das mittlerweile mit WhatsApp (= Facebook) nicht mehr so einfach, da viele Menschen da draußen WhatsApp verwenden, obwohl es andere sehr gute und günstige Alternativen gibt. Daher meine Empfehlung an dich, die Nutzung von WhatsApp auf ein Minimum zu reduzieren und auch mal Freunde und Bekannte auf Alternativen hinzuweisen.

https://www.kuketz-blog.de/empfehlungsecke/#messenger

Suchmaschinen: Auch hier würde ich dir von Google dringend abraten, denn da draußen gibt es viele sehr gute Alternativen wie beispielsweise duckduckgo.com oder startpage.com, die auch sehr gut sind und dich vor allem nicht tracken.

Datenschutz-Einstellungen überprüfen: In den Einstellungen findest du den sehr wichtigen Punkt „Datenschutz“:

Tracking

Hier kannst du ganz genau regeln, welche App Zugriff auf sensible Daten erhält. Ein ganz elementarer Punkt sind Ortungsdaten:

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Jede App, die keine Ortungsdaten benötigt, sollte auch kein Zugriff haben —> „Nie“. Mache Apps dagegen benötigen beim Verwenden zwingend Ortungsdaten (Navigation, Trainings-App beim Joggen, Deutsche Bahn etc.) —> „Beim Verwenden“. Seit der neusten iOS Version kann man der App auch den genauen Standort verweigern:

Nachstes Mal fragen

Im nächsten Schritt solltest du auch die anderen Punkte u.a. Kontakte, Kalender, Fotos, Bluetooth, Mikrofon, Kamera etc. überprüfen und anpassen. Bei Facebook und Google bin ich sehr restriktiv unterwegs.

Unter dem Punkt „Tracking“ bietet Apple mittlerweile auch einen Unterpunkt an —> deaktivieren:

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Wenn du einen Netflix-Zugang hast, dann schaue doch mal „The Social Dilemma“/„Das Dilemma mit den sozialen Medien“ an. Das sollte ein guter Startpunkt sein, um deine Aktivitäten auf einigen Plattformen zu überdenken und zu reduzieren Smile

Zitat
Veröffentlicht : 15. Oktober 2020 20:24
Maschinist, Pascal und Natman mögen das
Schlagwörter für Thema
Pascal
(@pascal)
Freiheitskämpfer Silber

Sehr genialer Beitrag!
Wirklich richtig gut. 

Für die Screentime gibt es auf Chrome auch einige erweiterungen, einfach mal Screentime-Tracker Googlen.

Bei den Datenschutzsachen habe ich noch ein paar Fragen an alle hier: 
Davor Grundsätzlich finde ich Datensparsamkeit gut. Habe die meisten Einstellungen auch so schon umgesetzt. 

  1. Wollen wir nicht, dass uns Google gut kennt? Beispiel grade von heute. Kumpel und ich Googlen Märkte. Er bekommt BILD angezeigt mit "(Weihnachts)märkte wegen Corinna in Gefahr", ich Bloomberg. Oder möchte ich nicht relevante Videos oder Vorschläge erhalten? Oder habt ihr mal versucht etwas über BING zu Finden. Im Deutschen Raum, für mich, kaum zu gebrauchen.
  2. Die Sicht des Marketers. Wenn du jetzt alle dienste Wegblockst, bist du sehr sicher nach kurzer Zeit Identifizierbar. Im Grunde genommen fast genazso schnell wie jemand der das Tracking laufen lassen hat. Eine Befreundete Unternehmerin hatte mal gesagt, "Die Personen die sehr sicherheitsbewusst sind, sind für uns die Spannendsten. Weil das sind die Datenpunkte die förmlich aufleuchten, die wir am besten analysieren können." Meint ihr nicht, das grade in Zeiten von Canvas Fingerprinting o.ä. diese Techniken eher am Ziel vorbeiführen könnten? 
  3. Um das letzte mal wieder zu relativieren. Die NSA und BSI haben beide relativ ähnliche Richtlinien hierzu herausgegeben.

     
    Okay, das mit kein Bluetooth ist wegen Corona App bei mir im Moment schwierig.

  4. Warum ist Telegramm oder Threema nicht in den Empfehlungen? Hat das bestimmte gründe?
  5. Hier noch zwei Tipps für Firefox Erweiterungen. 
    Privacy Badger
    UMatrix

Zu guter Letzt noch was für Android User: Wenn man auf Datensparsamkeit gehen möchte bei Android und die ganzen Google Dienste aussperren möchte, sollte man sein Android Flashen und evtl durch so etwas wie LineageOS ersetzen. Dabei geht idr. die Geräte Garantie verloren. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 15. Oktober 2020 21:37
Natman, reinvest und Maschinist mögen das
(@reinvest)
Aktiver Freiheitskämpfer

Hi Pascal,

vielen Dank für dein Feedback!

Im folgenden einige Überlegungen/Ideen:

* Werbung ist ein völlig legitimes Geschäft, das Problem ist das Tracking. Viele Unternehmen möchten ihre „Zielgruppe pfeilgenau treffen“ —> Beispiel: Zeige die Werbung an alle User mit der Postleitzahl 12345, männlich, Alter zwischen 20 - 30, hohes Einkommen, konsumfreudig etc. (teilweise lassen sich extrem sensitive Themen wie politische Ausrichtung auswählen).

* Das Wissen über die User hat aber auch Vorteile für den User wie beispielsweise die „Vorschläge für Dich“ Sektion bei YouTube, Netflix, Google-Diensten, Spotify etc.. Man weiß wer wir sind und daher bekommen wir auch für uns relevante Vorschläge für Informationen, Musik, Videos etc.. Das hat auch den Nachteil, dass wir in einer Art Blase kommen/stecken. Genau das hast du mit „Märkte“ schön erläutert —> Weihnachtsmärkte / Bloomberg

* Diese Blasen bringen eine Menge Nachteile für freie Gesellschaften und Demokratien mit sich —> egal welche Meinung man hat, diese wird einfach nur verstärkt

* Signal, Telegramm oder Threema? Das ist eigentlich egal, Hauptsache kein/wenig Facebook Messenger/WhatsApp, Google Hangouts etc.. Ziel meines Artikels ist es, dass man generell über dieses Thema nachdenkt, denn Messenger bekommen von uns extrem sensitive Informationen inklusive Bilder (von uns und unseren Kindern). In der Regel hat man auch keine große Wahl, denn der Freundeskreis nutzt A, B oder C und da muss man das nehmen, was noch in Ordnung ist. Wenn dich das Thema aber weiter interessiert, dann schau mal hier:

* Threema: https://www.kuketz-blog.de/threema-instant-messaging-dienst-aus-der-schweiz-messenger-teil2/

* Telegramm: https://www.kuketz-blog.de/telegram-sicherheit-gibt-es-nur-auf-anfrage-messenger-teil3/

Unbenannt

* „Die Personen die sehr sicherheitsbewusst sind, sind für uns die Spannendsten. Weil das sind die Datenpunkte die förmlich aufleuchten, die wir am besten analysieren können.“ —> Ich denke, dass man das so nicht pauschalisieren kann. Das Tracking verschiebt sich (vor allem auch wegen den geplanten Privatsphäre Einstellungen von Apple) mehr in Richtung „Fingerprinting“ (Identifikation der User anhand von Merkmalen/Eigenschaften in der Hardware, Browser (-Erweiterungen) etc.). Aber auch hier machen viele Hersteller etwas dagegen, die Browser-Erweiterungen für Firefox werden angepasst bzw. es kommen neue hinzu und auch die Browser-Anbieter unternehmen viel, um diese Eigenschaften zu verstecken. Das Optimum wäre beispielsweise, wenn alle Browser nach Außen gleich aussehen würden. In Safari unter macOS ist so ein Schutz von Anfang an aktiviert und man kann das auch in den Einstellungen überprüfen:

Bildschirmfoto 2020 10 16 um 10.15.01

Der beste Beweis das Tracking nicht funktionier ist, dass dich Werbung nicht anspricht. Meine Frau und ich erhalten teilweise Werbung für Inkontinenz-Windeln, Hörgeräte, Treppenlifte … und wir sind beide Anfang 30 Smile

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. Oktober 2020 10:27
Pascal mag das
Pascal
(@pascal)
Freiheitskämpfer Silber

Hier noch eine Extension:
https://chrome.google.com/webstore/detail/remove-recommendations-yo/hfnghnjkcpgagjbiheidccjnneoipbmb/related?hl=de

AntwortZitat
Veröffentlicht : 17. Oktober 2020 21:43
reinvest mag das
(@reinvest)
Aktiver Freiheitskämpfer

Sagt dir DNS etwas? Nein? Dann investiere einmal 30 Minuten und lese dir folgenden Artikel durch, gehe auf deine Fritz!Box-Oberfläche mit der Eingabe von "fritz.box" im Browser und richte folgendes ein:

https://www.kuketz-blog.de/empfehlungsecke/#dns

Bildschirmfoto 2020 10 18 um 12.09.34

Der DNS-Resolver als "Bevorzugter DNSv4-Server" von dnsforge.de:

Bildschirmfoto 2020 10 18 um 12.15.37

Und der "Alternativer DNSv4-Server" von digitalcourage.de/support/zensurfreier-dns-server:

Bildschirmfoto 2020 10 18 um 12.18.46

Ich denke, die 30 Minuten sind gut investiert Smile

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. Oktober 2020 12:26
Pascal und Max mögen das
Pascal
(@pascal)
Freiheitskämpfer Silber

Frage zu den Blasen an alle: 

  1. Was ist so schlimm an Blasen? 
  2. Sind Blasen nicht natürlich?
  3. Haben wir nicht so viel Krach miteinander, weil Blasen zerstört werden?

zu 2. Findet ihr nicht das Blasen natürlich sind. Gleiche Menschen begegnen sich öfters mit Menschen mit gleichen Interessen. Youtube Channels, Parteien, Sport, es gibt im echten Leben genügen Beispiele von Natürlichen Filterblasen. Wir wollen Bestätigung, Anerkennung und suchen nach Informationen die unsere Sichtweise entsprechen. Deshalb sind Filterblasen doch nur ein Abbild unserer Gesellschaft. Nur  das wir diese jetzt öffentlich im Netz sehen können. 

zu 3. Beispiel Twitter. Ist für mich das größte Beispiel von einem Filterblasenzerstörer. Es gibt dort so viel Krach weil Leute nicht in ihrer Bubble sondern ständig mit Menschen mit Konträren ansichten in einen raum geworfen werden. Oft hört man auch, das ein Youtuber der in die Trends gekommen ist, es als sehr schlimm entfand. Weil es nicht mehr seine Zielgruppe / Fanbase war. Das ist das Gegenteil von Filterblasen. 
Twitter ist, als würde man die Gegendemo mit der Demo in einen Raum sperren. Wenn ich bedenke wie es wohl ausgehen würde, wenn man dieses im echten Leben machen würde, würde es ja auch ständig stress geben. Deshalb die Frage: "Haben wir nicht so viel Krach miteinander, grade weil Blasen zerstört werden."

Ich mein Natürlich ist es leichter Sachen im Ramen des Internetses zuhause zu machen, als jemanden einen Brief zu schreiben, noch mehr Einsatz zu zeigen etc.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. Oktober 2020 13:55
Max mag das
Max
 Max
(@max)
Aktiver Freiheitskämpfer

@pascal Ich finde Blasen dann schlimm, wenn die Leute in der Blase meinen, sie müssen andere bevormunden und regulieren.

Ich würde sagen, dass Blasen auch gerne negative Gefühle wie Neid und Feindlichkeit gegenüber anderen Gruppen befördern. Dann geht es in Richtung Faschismus.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. Oktober 2020 16:00
reinvest mag das
Pascal
(@pascal)
Freiheitskämpfer Silber

Den Cloudflare Browser sollt man wohl net nehmen. Wenn die den Cloudbasiert machen, bekommen die ja alles mit, als ob man Hotjar standartmäßig mitlaufen hat:
https://www.techradar.com/in/news/cloudflare-wants-to-run-your-web-browser-in-the-cloud
Aber immerhin, ist Cookieless. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 20. Oktober 2020 01:29