Hallo Zusammen,
viele Freiheitskämpfer lieben es, die Welt zu sehen und zu reisen.
Was liegt näher als dafür einen eigenen Thread zu starten.
Beschreibt eure letzten oder besten Reiseziele und Orte. Egal ob alleine, mit Partner/Familie oder als Gruppe.
Gerne mit eignen Fotos, damit wir alle mitreisen und neue Ideen erhalten können.
Los gehts!
Motorradreise / Rennradreise Französische Seealpen.
Reisezeit Mitte Juni.
Alle Passstraßen geöffnet und schneefrei aber noch wenig Touristen, da Schulferien in Frankreich erst im Juli starten.
Pros: Grandiose Landschaft, wenig Verkehr auf den Straßen (im Vergleich zu den Dolomiten fast menschenleer), französische Campingplätze von einfach bis 7 Sterne Glamping alle mit freien Plätzen und spontan buchbar.
Ich habe die Reise mit Basislager in Briançon gemacht und dann alle Pässe in der Umgebung abgefahren.
Top Pässe waren für mich:
Landschaftlich: Col du Galibier.
Fahrspaß: Col de Vars (besonders die Nordseite für Supersportler), Alpe d’Huez: (Serpentinen Gallore)
Cons: Gegenüber anderen Alpenregionen wie Zentralalpen oder Dolomiten ist der Straßenbelag teilweise schlecht und mit einem Supersportler ist etwas leidensfähigkeit notwendig. Außerdem ist der Cappucino auf der italienischen Seite definitiv besser ;).
Würde ich die Reise wiederholen?
Absolut.
Briançon ist ein sehr gutes Basislager für Juni oder September. Durch die Höhenlage sind die Nächte angenehm kühl und in jeder Himmelsrichtung gibt es Pässe oder auch Wanderwege.
Für eine weitere Reise würde ich zur Abwechslung ein Basislager weiter südlich wählen, dabei die Verdonschlucht mit einbinden und die Reise dafür schon im Mai machen (höchste Alpenpässe dann noch geschlossen).
Schönen Tag
Schöne Bilder!
... und gute Idee. Muss ich auch mal machen.
Ich war im Juni für drei Wochen mit dem Moped in den Cevennen und den Pyrenäen unterweg.
Sehr gute Thread Idee! Muss ich die ganzen Reisen wieder rauskramen ![]()
Kannst du im Bus schlafen, wenn Maschine und Rennrad drin sind?
Falls ja kannst du bitte ein Foto vom Ausbau machen?
2015 waren meine Frau und ich Mitte Februar für 2 Wochen in Japan auf der Insel Hokkaido zum Skifahren. Japan bekommt durch die kalte Luft aus Sibirien, die sich über dem Meer mit Feuchtigkeit sättigt, enorme Neuschneemengen ab. Es schneit dort beinahe täglich, was es zu einem Traumziel für Freerider macht.
Wir waren eine Woche in Niseko im Skigebiet wenn es Neuschnee hatte. Bei "gutem Wetter" haben wir Skitouren gemacht, unter anderem auf den Vulkan Mt Yotei.
Die zweite Woche hatten wir ein Wohnmobil gemietet und haben die Insel erkundet. So ist man auch in die weniger/nicht touristischen Ecken gekommen und hat viel Natur gesehen.
Würde ich den Trip nochmal machen: Auf jeden Fall
2015 waren meine Frau und ich Mitte Februar für 2 Wochen in Japan auf der Insel Hokkaido zum Skifahren.
2015 war auch bei uns ein tolles Reise-Jahr. Wir hatten damals noch keine kleinen Kinder und sind viel mit Rucksack und Zelt umhergezogen.
Im Sommer 2015 waren wir in Norwegen mit dem Zelt unterwegs und haben diverse Touren gemacht. Besonders in Erinnerung blieb mir eine mehrtägige Tour mit Rucksack und Zelt auf der Rondane Hochebene. Wir haben hier 3 Tage lang keinen einzigen Menschen und nur Schafe getroffen. Und weil Schafe auch wissen, wo die guten Schlafplätze in der Wildnis sind, haben jede Nacht Schafe um unser Zelt gepennt 🤣.
Ein weiteres Highlight war eine Bergbesteigung im Jotunheimen National Park. Eigentlich war geplant oben im Zelt zu übernachten, wir haben uns dann aber spontan zu einer Übernachtung in der Berghütte auf dem Gipfel entschlossen. Das Besondere war, dass hier nur Norweger waren und wir die einzigen Touristen. Wir hatten dort auf der Hütte einen richtig tollen Abend mit den Leuten.
Dann haben wir im Herbst noch eine Reise in die USA unternommen und sind durch Kalifornien gezogen. Das Highlight war eine drei tätige Tour mit Zelt zum Merced Lake im Hinterland des Yosemite Nationalparks. Wir hatten Glück und noch einen der letzten Backcountry-Permits für dieses Wochenende ergattert. Yosemite ist zu jeder Jahreszeit ziemlich überfüllt, daher würde ich jedem empfehlen - der es sich zutraut - auf eine Faust mit Backcountry-Permit einige Tage den Park abseits der Touristen-Massen zu erkunden. Auf den Trails im Hinterland begegnet man kaum jemanden und kann diese wahnsinnig schöne Natur dort genießen und erleben.
Wir haben im Laufe der Zeit in den USA gut die Hälfte aller Nationalparks besucht und für Outdoor-Freunde sind die Nationalparks dort einfach sagenhaft. Yosemite war aber tatsächlich ein besonderes Erlebnis - abseits des Massentourismus. Es lohnt sich zu versuchen einen Backcountry-Permit zu bekommen um den Park abseits der Massen zu erkunden, aber man muss auch wissen worauf man sich einlässt: Echte Wildnis ohne Netz und doppelten Boden - man ist im Notfall komplett auf sich alleine gestellt.
Und auch Norwegen ist für alle Outdoor-Begeisterten ein wahres Paradies. Man darf dort einfach überall(!) sein Zelt aufschlagen und kampieren und es ist abseits der Hauptreisezeit auch nicht wirklich überlaufen.
Sehr gute Thread Idee! Muss ich die ganzen Reisen wieder rauskramen
Kannst du im Bus schlafen, wenn Maschine und Rennrad drin sind?
Falls ja kannst du bitte ein Foto vom Ausbau machen?
Hallo Robi,
das ist ein T6.1 Kombi 8 Sitzer.
Bei ausgebauten Sitzen also quasi ein Transporter mit besserer Verzurrmöglichkeit (weil die Sitzbefestigunspunkte im Boden sind) oder wie ein Multivan aber mit mehr Ladehöhe und Breite (weil kaum Verkleidung).
Dadurch kann man die Spanngurte nah am Motorrad führen und eine Person kann daneben drinnen schlafen, wenn das Motorrad ganz auf der linken Seite verzurrt ist (weil rechts Schiebetür).
Bei einer BMW GS 1300 ist natürlich kein Platz mehr 😉 aber Supersportler, Naked oder Crosser / Supermoto geht prima.
Ich wollte keine Einbauten, weil so die ganze Flexibillität erhalten bleibt. Anstatt Schränken habe ich Kunstoffboxen. Mobiler Gasgrill / Kocher anstatt Einbau. Elektrische Kühlbox zwischen den beiden Frontsitzen.
Schönen Tag
Die Erfahrungen mit Norwegen vom Autodidakten kann ich nur bestätigen.
Wir waren 2016 zu unserer ersten Elternzeit 2,5 Monate (Juni bis Mitte August) dort mit Kleinkind und VW-Bus unterwegs.
Sind am Meer bis an die russische Grenze rauf gefahren, auf dem Rückweg sind wir teilweise durch Finnland und Schweden zurück. Wegen dem Kleinkind konnten wir leider keine Mehrtageswanderungen machen, haben aber trotzdem große Tagestouren unternommen. Unter anderem waren wir am Beseggengrat, Galdhoppigen und Trolltunga.
Kanada:
Haben letztes Jahr im Juni einen knapp 3 wöchigen Roadtrip durch Kanada gemacht. Start und Ziel war Vancouver. Sind knapp 3.500km durch die Rocky Mountains und Vancouver Island gefahren.
War ein überragender Trip. Vancouver ist eine unglaublich spannende und extrem lebenswerte Stadt.
Direkt vor den Toren beginnt dann aber auch schon das Naturspektakel und jeder Naturfreund kommt mehr als auf seine Kosten.
Waren auch am Lululemon Hufeisen.
Konnte mich kaum entscheiden, welche Bilder ich hochlade. Es war einfach nur beeindruckend und kann ich jedem ans Herz legen.
Wollten eigentlich auch eine mehrtägige Wanderung am Mount Robson machen, die als eine der schönsten Wanderungen der Welt gilt. Leider hätte das zeitlich nicht hingehauen und es wurde derzeit vor aggressiven Berglöwen und „aufwachenden“ und hungrigen Grizzleys gewarnt. Haben dann nur die erste Etappe bis zum Bergsee gemacht.
Wir waren von West-Kanada auch sehr begeistert, waren 2024 dort.
@chupete das Bild vom Lake Louise mit dem Schnee ist der Wahnsinn! Die Wanderung zu den Seen oberhalb haben wir auch gemacht.
Mein Favorit auf unserer Runde waren die Wanderungen entlang des Icefields Parkway.
Unsere Route:
Ja, wir hatten das tatsächlich etwas unterschätzt und sind nicht davon ausgegangen, dass wir im Juni dort teilweise noch ziemlich im Schnee unterwegs sein werden, während im Tal teilweise 28 Grad waren. Dafür waren wir nahezu alleine unterwegs (sind allerdings auch um 05:00 zum Sonnenaufgang bei -1 Grad mit dem Aufstieg gestartet.)
Am oberen See sah es am Lake Louise noch so aus.
Da haben wir fast die identische Tour gemacht. Wir sind von Banff dann lediglich den kompletten Icefields Parkaway hochgefahren. Haben dann Jasper geskippt, da komplett verbrannt und sind nach Valemount in den Mount Robson Nationalpark, von dort dann über Clearwater zurück nach Kamloops und dann wieder auf der identischen Strecke über Whistler etc. nach Vancouver.
Hi zusammen,
da auch der @Maschinist nachgefragt hatte, möchte ich gerne etwas über unsere letzte Reise nach Singapur und Malaysia berichten.
Kurz vorweg: Wir sind absolute Südostasien-Fans und waren bereits mehrfach mit und ohne Kind in Thailand unterwegs. Da uns dort an einigen Orten der zunehmende Massen- und Partytourismus mittlerweile etwas auf die Nerven ging, wollten wir dieses Jahr etwas Neues ausprobieren. So sind wir schließlich auf Malaysia gestoßen.
Unsere Reise begann mit einem Flug von Frankfurt über Istanbul nach Singapur. Dort verbrachten wir zunächst vier Nächte. Singapur war für uns einfach nur wow. Man fühlt sich dort teilweise, als wäre man in der Zukunft angekommen. Die beeindruckende Architektur, die modernen Gebäude, die vielen Angebote für Familien und die zahlreichen Wasser-Spielplätze haben uns wirklich begeistert. Außerdem ist die Stadt unglaublich sauber.
Die Luftfeuchtigkeit war zwar extrem, aber das kannten wir bereits aus Thailand. Kulinarisch haben wir uns vor allem durch die Hawker Center probiert und konnten dort hervorragend essen. Am letzten Abend haben wir uns noch einen Drink in einer Bar ganz oben auf dem Marina Bay Sands gegönnt und den spektakulären Ausblick über die Stadt genossen.
Anschließend ging es mit dem Zug über die Grenze nach Malaysia in die Stadt Johor Bahru. Die Stadt ist einigen vielleicht durch das gigantische Bauprojekt „Forest City“ bekannt, das nie wirklich fertiggestellt wurde. Dort haben wir den Geburtstag unseres Sohnes gefeiert und gemeinsam das Legoland besucht.
Am nächsten Tag flogen wir weiter nach Kota Bharu im Nordosten Malaysias. Von dort aus ging es direkt auf die Perhentian Islands, wo wir fünf Tage verbrachten. Die Perhentians sind kleine, paradiesische Inseln mit traumhaften Postkartenstränden. Für uns war das einer der schönsten Abschnitte der Reise. Wir haben viel geschnorchelt und die faszinierende Unterwasserwelt erkundet. Besonders beeindruckend waren die riesigen Meeresschildkröten, die wir dort beobachten konnten.
Nach fünf Tagen reisten wir weiter nach Langkawi, wo wir mit insgesamt zwölf Tagen die meiste Zeit unseres Urlaubs verbrachten. Langkawi ist zwar eine der bekanntesten und touristischsten Inseln Malaysias, aber überhaupt nicht mit Phuket vergleichbar. Es gibt kaum Partytourismus, alles wirkt deutlich entspannter und ruhiger als in vielen Teilen Thailands.
Auch hier waren die Strände wunderschön, wenn auch etwas welliger als auf den Perhentians. Wir haben zahlreiche Ausflüge unternommen, unter anderem mit der berühmten Seilbahn auf über 700 Meter Höhe. Die Aussicht von dort oben war schlichtweg fantastisch.
Von Langkawi ging es weiter nach Georgetown auf Penang, wo wir vier Tage verbrachten. Georgetown ist eine historische Kolonialstadt aus der britischen Zeit und besitzt einen ganz besonderen Charme. Die Architektur, die Straßenkunst und die entspannte Atmosphäre haben uns sehr gefallen. Die Stadt hat eine tolle Mischung aus Geschichte, Kultur und modernem Leben.
Von Georgetown aus reisten wir schließlich mit dem Schnellzug nach Kuala Lumpur, wo wir die letzten vier Nächte verbrachten. Kuala Lumpur war ebenfalls sehr beeindruckend und mit seinen modernen Wolkenkratzern sowie den Petronas Towers ein echtes Highlight. Allerdings waren wir genau während der Nationalfeiertage dort, weshalb die Stadt sehr voll und teilweise auch etwas stressig war.
Insgesamt waren wir von Malaysia absolut begeistert und würden jederzeit wieder dorthin reisen. Uns ist aufgefallen, dass dort deutlich weniger europäische Touristen unterwegs sind als beispielsweise in Thailand. Stattdessen trifft man viele Reisende aus China, Indien und den arabischen Ländern. Malaysia ist schließlich ein muslimisch geprägtes Land und bietet deutlich weniger Party- und Pauschaltourismus.
Wir haben uns überall sehr wohl und sicher gefühlt. Außerdem hatten wir den Eindruck, dass es vielen Einheimischen wirtschaftlich etwas besser geht als in einigen Regionen Thailands. Die Menschen waren ausgesprochen freundlich und hilfsbereit.
Nur in einem Punkt liegt Thailand für uns weiterhin vorne: Das Essen fanden wir dort insgesamt deutlich besser. 😄
Für nächstes Jahr planen wir eine Reise nach Vietnam. Und 2028, im Jahr der Einschulung unseres Sohnes, möchten wir noch einmal eine richtig große Südostasien-Reise machen. Aktuell denken wir an einen Zeitraum von Anfang Mai bis Ende August. Ab 2029 sind wir dann leider an die Schulferien gebunden.
Vielleicht hat ja der ein oder andere von euch schon Erfahrungen mit einer längeren Südostasien-Reise mit Kindern gesammelt. Über Tipps und Anregungen würden wir uns freuen!
Nächste Woche geht es dann für weitere 3 Wochen nach Antalya zu den Schwiegereltern. 🙂
Viele Grüße
@Heisenberg: Sehr schöner Reisebericht von dir. Wir überlegen nächsten Sommer ebenfalls eine Reise nach Asien. Eigentlich wollten wir ca. 3,5 Wochen unterwegs sein, allerdings sind unsere Kinder schon älter (werden jetzt 11 und 13) und gerade die Größere können wir vermutlich nur noch für 2,5 Wochen überreden 🙂 Wir waren heuer 3 Wochen USA und Kanada (Muss ich hier auch noch meinen Reisebericht posten) und bei ihr hat man dann in der letzten Woche der Reise schon gemerkt, dass sie ihre Freundinnen vermisst - und wir sind natürlich an die Ferien gebunden. Ursprünglich wollten wir Singapur - Bintan - Borneo - Kuala Lumpur machen. Jetzt würden wir 2,5 Wochen planen und hätten da einfach nur Singapur (7 Tage), Bintan (7 Tage) und dann vielleicht noch irgend eine kleine Insel in der Gegend gepant. Also Flug München Singapur und auch retour wieder von Singapur. Wir möchten da natürlich auf Grund der kürzeren Reisedauer auch keinen Stress haben und auch mal ein paar Tage am Strand haben. Singapur möchte ich unbedingt sehen. Wie schätzt du das von der Dauer her ein und den Stationen her ein? Oder hast du noch eine Empfehlung die leicht erreichbar ist von Singapur aus? Wie ists euch gegangen mit dem Flug und den Kindern - Flugzeit ist ja doch recht lange. Als Alternative hätten wir sonst auch noch Japan im Blick. Hier ist die Flugzeit noch etwas länger und auch die Flugpreise wären etwas höher. Würde uns aber auch sehr interessieren.
Lg. Stefan

























