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Die Wirtschaftswoche diskutiert das Faktor Verfahren für die deutsche gesetzliche Rente (leider aus den falschen Gründen)  

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Maschinist
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Die Wirtschaftswoche diskutiert eine "Ungerechtigkeit" der deutschen gesetzlichen Rente wegen der geringen Lebenserwartung von Menschen mit niedrigem Einkommen:

https://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/umverteilung-die-versteckte-ungerechtigkeit-der-rente/24045818.html

Das Thema Faktor Verfahren wie im US-Rentensystem "Social Security" haben wir ja hier schon diskutiert und ich finde das generell eine deutlich bessere Lösung als leistungslose Anreize zu setzen wie eine Grundrente:

https://freiheitsmaschine.com/2018/08/16/rentenvorschlaege-deutschland-rentenreform-mehr-rente-bekommen/

Wer Ungerechtigkeiten der Rentenbezugsdauer diskutiert, kommt schnell in den Wald, weil dazu auch Genderunterschiede in der Lebenserwartung gehören (Männer leben ca. 5 Jahre kürzer als Frauen).

Nach meiner Einschätzung hätte ein Faktor Verfahren eine große politische Mehrheit, wenn man es aus den richtigen Gründen diskutiert.

Die wirklichen Vorteile sind:

- Leistungsanreize bleiben so für alle Einkommensgruppen erhalten

- Keine entwürdigende Grundsicherung für Rentner (die aktuell sogar den Aufenthaltsort festschreibt)

- Ein gutes Gefühl für alle Einkommensgruppen inkl. der Gutverdiener die so zu Beginn schneller Rentenanwartschaften aufbauen können, bevor der Renten-Multiplier in der zweiten Lebenshälfte dann abflacht.

This topic was modified vor 2 Monaten 5 times by Maschinist
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Veröffentlicht : 06/03/2019 10:39 am
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