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Investieren für Berufseinsteiger

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Goldmariee
(@goldmariee)
Neuer Freiheitskämpfer

Hallo :-)

als Berufseinsteiger habe ich eine monatliche Sparquote von 1.000 bis 1.500€, nachdem ich mir einen Notgroschen von 16.000€ aufgebaut habe, würde ich nun gerne mit dem Vermögensaufbau starten. Habt ihr Tipps wie ich mit kaum VORWISSEN starten sollte ?

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 28. Februar 2021 12:06
Roeddi und viper2333 mögen das
Maschinist
(@maschinist)
Maschinist Admin
Veröffentlicht von: @goldmariee

Hallo Smile

als Berufseinsteiger habe ich eine monatliche Sparquote von 1.000 bis 1.500€, nachdem ich mir einen Notgroschen von 16.000€ aufgebaut habe, würde ich nun gerne mit dem Vermögensaufbau starten. Habt ihr Tipps wie ich mit kaum VORWISSEN starten sollte ?

 

Herzlich Willkommen Goldmariee!

 

1. Ich würde an Deiner Stelle ein Aktiendepot bei einem der besten Broker hier eröffnen:

https://freiheitsmaschine.com/der_maschinist/depotvergleich-depotrechner-etf-sparplan/

 

2. Ich würde dann einen Sparplan einrichten, mit dem Du zum Beispiel einen Welt ETF besparst (wie zum Beispiel den Vanguard All World FTSE ETF).

Das ist ein Aktienkorb, in dem sich tausende der größten Unternehmen befinden. Du wirst dadurch Mitbesitzer all dieser Unternehmen. Die weltweiten Aktienmärkte verdoppeln sich brutto alle ca. 7-9 Jahre. Nach Inflation alle ca. 10-12 Jahre und nach Inflation und Steuer alle ca. 13 Jahre:

https://freiheitsmaschine.com/die-groesste-wohlstandsmaschine-aller-zeiten/

Du musst dabei nur die Schwankungen aushalten.

Das lernst Du am besten, wenn Du monatlich Deinen Sparbetrag mittels automatischem Sparplan dort anlegst und diese Schwankungen dann selbst einmal erlebst.

Wenn Du zum Beispiel 1.000 Euro monatlich in einem All World Aktien ETF automatisch anlegst, besitzt Du nach 30 Jahren eine Endsumme von ca. einer Million Euro inflationsbereinigt (also nach heutiger Kaufkraft). Dabei stammt dann nur ca. ein Drittel der Summe aus Deiner Sparleistung (1000 x 360) der Rest sind Kursgewinne und wiederangelegte Dividenden. Die Inflation wird zusätzlich auch noch ausgeglichen, da Aktien Anteile an einem Unternehmen sind und damit Sachwerte.

 

Wenn Du später noch etwas mehr dazu lernen möchtest, kannst Du das Geld auch in mehrere Wirtschaftsregionen in mehrere ETF diversifizieren um eventuell Deine Rendite noch etwas zu steigern aber das ist besonders zu Beginn unnötig.

Das wichstigste überhaupt ist nun, dass Du damit anfängst und Dich dann bei temporären Kurseinbrüchen, die es ab und zu immer wieder geben wird, nicht aus der Ruhe bringen lässt.

Schönen Sonntag

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Februar 2021 13:49
BananenRapper
(@bananenrapper)
Verdienter Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @goldmariee

...einen Notgroschen von 16.000€ aufgebaut habe, ...

Hallo Goldmariee,

dem Maschinist ist da wenig hinzuzufügen.

Der einzige Punkt wäre noch der Notgroschen. Der kommt mir für eine Berufseinsteigerin etwas hoch vor. Ich kenne natürlich deine private Situation nicht und es kommt natürlich auch auf die eigenen Risikoeinstellung an. Frag dich einfach mal was du absichern möchtest. Falls du das reduzieren kannst, könntest du natürlich gleich etwas mehr investieren, obwohl 1000-1500€ im Monat natürlich auch schon mal super sind. 

Mit persönlich tut es immer weh, wenn das Geld untätig auf dem Konto liegt.

Viel Spass im Forum!

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Februar 2021 15:05
viper2333, Praezisionsminister, Yakari und 2 User mögen das
Olivia
(@olivia)
Neuer Freiheitskämpfer

Hallo Goldmariee,

danke dass du diesen Thread eröffnet hast. Mir geht es ähnlich und hoffe es ist in Ordnung, wenn ich deine Fragestellung aufgreifen und erweitere. Bin auch Berufseinsteigerin und neu im Forum. 

Wie hoch sollte der Notgroschen bei Berufseinsteigern sein? Gibt es hierzu Erfahrungswerte?

Zu meiner aktuellen Situation: Ich habe einen Notgroschen in Höhe von 10.000 Euro gespart und ringe gerade mit mir ob ich meine monatliche Rate in Höhe von 800 Euro investieren möchte oder noch weiter in TG sparen sollte. Mein Vertrag ist auf nächstes Jahr befristet. Die 10.000 Euro decken etwa 10 Monatsausgaben ab ( 500 Euro Miete + 150 Euro Essen + 100 Euro Auto + 250 Euro Variable Kosten). Momentan sieht es so aus, dass mein Unternehmen mich aufgrund von Personalkürzungen nicht weiterbeschäftigen kann.

Würdet ihr liebe Community, insbesondere @BananenRapper, mir empfehlen trotzdem ins "Risiko" zu gehen oder lieber die zusätzlichen 9.600 Euro aufs TG zu legen bis ich einen sicheren Job habe?

@Goldmariee bin auch über deine Meinung gespannt, warum du dich nun fürs investieren entschieden hast.

Grüße, Olivia 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Februar 2021 18:35
viper2333, Judge Dredd, BananenRapper und 1 User mögen das
Maschinist
(@maschinist)
Maschinist Admin

Hallo @olivia,

ebenfalls herzlich willkommen.

Du könntest in Deiner Situation die Sparrate der nächsten Monate z.B. aufteilen, zwischen Tagesgeldreserve noch etwas vergrößern und investieren.

Beim Investieren geht es besonders zu Beginn auch stark darum, Erfahrungen zu sammeln und ein Gefühl dafür zu bekommen.

Das hat einen eigenen Wert und wenn es dann wieder einmal einen Crash gibt ist man emotional besser darauf vorbereitet, wenn man das zuvor mit kleineren Summen schon einmal erlebt hat.

Im Crash selbst kann man dann auch leichter zusätzliches Geld investieren, wenn man das Depot schon offen hat und mit den Vorgängen vertraut ist. Dass ist dann meist auch "sehr wertvolles Geld" weil man damit in einer Aktienmarktkorrektur mehr ETF Anteile kaufen kann.

Außerdem käme in Deinem Fall selbst bei einer Arbeitslosigkeit doch zuerst einmal ALG1, was das Risiko für Dich deutlich reduziert, oder?

Schönen Abend

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Februar 2021 18:44
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold Moderator

@olivia

Interessante Frage. Ich kann dir das Folgende sagen. Wir hatten immer erst 6 Monatsausgaben auf dem Tagesgeld und selbst als ich zur Krise 2009 mit Studium fertig geworden bin, war ich nur kurz auf Arbeitssuche. Daher empfinde ich 10 Monatsausgaben als hoch, allerdings musst du dich wohlfühlen. Ich würde an deiner Stelle hineinhorchen, warum du da unsicher bist. Als gut ausgebildete Person und mit Können findet man immer etwas. Und nochmal zu dem Risiko in Spiegelstrichen: welches Risiko du gehst doch nur mit zu viel Tagesgeld das Risiko ein, an der Börse nicht zu verdienen :-). 

Ich würde es zeitgleich angehen, die Fühler auszustrecken nach einem neuen Arbeitgeber, wenn es vermutlich unsicher wird. Das wäre für mich ein größeres Risiko als deine Eingangsfrage. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Februar 2021 19:01
viper2333, Olivia, Judge Dredd und 2 User mögen das
Judge Dredd
(@judge-dredd)
Freiheitskämpfer Gold

@olivia

Vielen Dank für die Beiträge.Der Maschinist und der  Natman haben es ja schon gesagt. Starten würde ich auf jedenfall. Die Frage wie hoch der Notgroschen sein soll bzw. wieviel deiner Sparrate investiert werden kann hängt von deiner individuellen Situation ab. Wenn absehbar größere Investitionen anstehen sollten (Umzug ein paar Möbel oder ein neues günstiges gebrauchtes Auto welches du zwingend brauchst) würde ich die Liquidität noch etwas erhöhen, damit du nie nie nie Komsumschulden machst. 10 Monatsausgaben ist solide. Wir selbst haben immer 12 Monatsausgaben und das Geld für einen guten Gebrauchtwagen (da wir auf ein Auto angewiesen sind)auf der hohen Kante an Liquidität. Vielleicht zum Start 400 aufs Tagesgeld und 400 investieren? So würdest du mit den Investitionen starten und könntest gleichzeitig in dem Jahr noch 5000 Liquidität als Reserve aufbauen und sobald du einen neuen Vertrag hast, könntest du die Investitionen dann weiter hoch fahren. Und du wirst schnell was Neues finden

Aber das Wichtigste ist anfangen und auf eine ordentliche Sparquote  achten. 

VG

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Veröffentlicht : 28. Februar 2021 22:15
viper2333, Yakari, Maschinist und 1 User mögen das
Olivia
(@olivia)
Neuer Freiheitskämpfer

Hallo @Maschinist, @Natman, @Judge-dredd

danke für eure schnellen Rückmeldungen. Ihr habt viele interessante Aspekte angesprochen, die mir weitergeholfen haben. Meine Befürchtungen keinen Job zu finden, sind sehr wahrscheinlich unbegründet - ich arbeite momentan in einem internationalen Unternehmen in der Kommunikation und mache nebenher noch einen berufsbegleitenden Master. Da das Unternehmen den Master übernimmt, ist das Gehalt und damit auch mein ALG 1 Anspruch relativ niedrig (ca. 700 Euro), der Aspekt senkt jedoch dennoch objektiv betrachtet mein Risiko. Zudem wohne ich in einer Großstadt, es sollte also irgendwas zu finden sein. Auf der anderen Seite sind momentan viele Bekannte aus dem Freundeskreis arbeitssuchend oder haben Angst um ihren Job. Auch in meiner Abteilung wurde etwa die Hälfte aller Arbeitnehmer entlassen.

Unter dem Aspekt, dass ich meinen Gebrauchtwagen (leider) irgendwann aufgeben muss, oder ein Umzug aus beruflicher Perspektive attraktiv erscheint, habe ich ein besseres Gefühl nicht gleich auf 100 % Sparquote auf Aktien zu gehen. Gleichzeitig merkt eine Stimme in meinem Kopf an "Zinses-Zins-Effekt", "Inflation", "Rendite",...

Der beste Weg meine Risikobereitschaft auszutarieren ist wahrscheinlich tatsächlich der 50:50 Weg.

Ich danke euch für die Ermutigungen! Habt morgen einen guten Start in die neue Woche.

Grüße, Olivia 

 

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Veröffentlicht : 28. Februar 2021 23:12
viper2333, Judge Dredd, Praezisionsminister und 3 User mögen das
Praezisionsminister
(@praezisionsminister)
Verdienter Freiheitskämpfer

Hallo @Olivia und @Goldmariee,

ich kann mich in Bezug auf den Notgroschen/die Geldreserve grundsätzlich @BananenRapper anschließen, möchte aber noch ein paar Punkte ergänzen: Es geht dabei elementar um zwei Dinge: 1) Wie Du Dich mit bestimmten Summen als Geldreserve auf dem Konto fühlst und 2) Welche finanzielle Last auch durch das Aussetzen von den monatlichen Sparraten geschultert werden könnte.
Dazu ein Beispiel aus meinem eigenen Leben: Ich halte konstant weniger als 1.000€ auf dem Girokonto, der Rest ist im Depot. Letzten Monat war es zeitweise sehr kalt und mein Auto ist nicht angesprungen. Es sah so aus, als wenn die Batterie getauscht werden müsste, was so um die 100€ gekostet hätte. Zum Glück bin ich für den Arbeitsweg (und auch sonst nicht) auf das Auto angewiesen, da ich auch mit dem Rad oder dem Bus fahren kann. Wichtig ist, dass ich diesen Betrag zum einen ohnehin vom Konto hätte nehmen können, zum anderen aber auch keine Dringlichkeit bestanden hätte, dies zeitnah zu erledigen. Du merkst, dass es sehr individuell und situativ ist. Die Kernaussage bleibt aber gleich, je höher die monatliche Sparquote, umso einfacher kannst Du auf die Unabwägbarkeiten des Lebens reagieren.

Und ich - persönlich - finde es ohnehin unrealistisch, dass zeitgleich das Auto (falls vorhanden), das Dach des Hauses (nur für Eigentümer relevant...) und die berüchtigte Waschmaschine den Geist aufgeben. 😉 

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Veröffentlicht : 1. März 2021 09:54
Judge Dredd, Maschinist und Olivia mögen das
BananenRapper
(@bananenrapper)
Verdienter Freiheitskämpfer

Noch einen Punkt zum Notgroschen. Eine ETF-Anlage ist ja auch ein extrem liquides Investment. Wenn das Auto kaputt ist, kann ich auch einfach ein paar ETF verkaufen und habe das Geld sofort. Es ist ja keine Kapitalebensversicherung bei der man nicht mehr an sein Geld käme

Man hat dann natürlich die Transaktionskosten, das Kursrisiko und eventuell Steuer. Aber wenn du Steuern zahlen muss ist das auch gut, weil du dann auch Geld verdient hast im Vergleich zum Konto.

 

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Veröffentlicht : 1. März 2021 10:01
viper2333, Maschinist, Olivia und 1 User mögen das
Yakari
(@yakari)
Verdienter Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @praezisionsminister

Und ich - persönlich - finde es ohnehin unrealistisch, dass zeitgleich das Auto (falls vorhanden), das Dach des Hauses (nur für Eigentümer relevant...) und die berüchtigte Waschmaschine den Geist aufgeben. 😉 

 Murphy‘s law besagt das Gegenteil!

Spaß beiseite, im Fall einer räumlichen Trennung vom Partner zum Beispiel braucht man 4 Kaltmieten auf einmal (1. Miete für neue Wohnung plus Kaution, ggf. Auf 3 Raten aufteilbar), neue Möbel usw.

Ich kenne viele Menschen, die sich allein aus wirtschaftlichen Gründen nicht trennen, das hat mit Freiheit nichts mehr zu tun.

 Ich gebe dir aber recht, insbesondere bei hohen Sparraten kann man in einem solchen Notfall auch mal aussetzen mit Sparen/Investieren, bis die Notlage beherrscht wird.

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Veröffentlicht : 1. März 2021 10:07
viper2333, Judge Dredd und Olivia mögen das
Schildkroete
(@schildkroete)
Aktiver Freiheitskämpfer

Hallo @olivia,  hallo @goldmariee,

dem bereits Gesagten kann ich nur zustimmen: cool, dass ihr hier dabei seid und anfangen wollt zu investieren. 

Aus meiner eigenen Erfahrung würde ich noch bekräftigen, dass es das wichtigste ist Mal anzufangen, um die Scheu zu verlieren und um zu sehen, wie der Kauf in der Praxis funktioniert. Wenn das Anfangen mit kleineren Beträgen leichter fällt, würde ich erstmal auch mit weniger anfangen. Man kann den Sparplan ja normalerweise sehr unproblematisch höherer stellen. 

Ein weiterer Punkt ist aus meiner Sicht die eigene Risikotoleranz kennen zu lernen und zu sehen, wie es sich dann tatsächlich anfühlt, wenn ein größerer Betrag aus dem Depot verschwindet und der Saldo Mal negativ wird. Hier ist es aus meiner Sicht wichtig, dass man sich nicht überschäzt und dann Panik bekommt. Bei mir ist die Risikotoleranz definitiv mit der Zeit gewachsen.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. März 2021 21:40
Pascal, viper2333, Judge Dredd und 3 User mögen das
Judge Dredd
(@judge-dredd)
Freiheitskämpfer Gold

@yakari

hope the best, prepare for the worst. 

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Veröffentlicht : 1. März 2021 22:40
John Smith
(@john-smith)
Verdienter Freiheitskämpfer

Also, meine Lebensgefährtin hat nach dem Masterstudium 6 Monate auf den nächsten Job gewartet, solange der Job nicht fest ist, würde ich schon notfalls die Ausgaben für 1 Jahr mal vorhalten, damit man nicht so schnell ins schwitzen kommt, wenn's dann nicht sofort klappt mit der Anstellung. Mit festem Job ohne Befristung sind 10.000 wohl ausreichend.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. März 2021 03:01
Olivia, Maschinist, viper2333 und 2 User mögen das
viper2333
(@viper2333)
Verdienter Freiheitskämpfer

Ich möchte noch einen zusätzlichen Aspekt ansprechen, nämlich die Familiensituation / Partnerschaft. 

Wenn bei mir alle Stricke reißen, hätte ich sowohl meine Frau als Backup, welche ausreichend verdient um uns beide durchzubringen. Aber auch, überspitzt ausgedrückt, mein Kinderzimmer würde bereit stehen und ich könnte mit Hilfe von meinen Eltern, meinem Bruder und, so bilde ich mir ein, meiner Schwiegerfamilie rechnen. 

Das ermöglicht mir persönlich einen geringen Notgroschen. Mein Ziel ist ganz klassisch 3 Monatsausgaben auf dem TG-Konto und ca. 1.000€ auf dem Girokonto zu haben. Dazu noch ein bisschen Bargeld zu Hause. Persönlich hat das wenige Geld auf dem Girokonto eine disziplinierende Wirkung auf meine Ausgaben, das merke ich immer wieder. Daher auch die Trennung zwischen Giro- und TG-Konto.

Meine Frau hingegen hat ein deutlich höheres Sicherheitsbedürfnis, obwohl Sie dieselben (oder bessere?) Notleinen hat und daher auch mehr Notfallgeld.

Wir haben uns deshalb auch darauf geeinigt, zusätzlich einen gemeinsamen Notgroschen über 10.000€ aufzubauen. Persönlich schmeckt mir das wenig, da es eben Opportunitätskosten (weggefallene Rendite) darstellt, aber man muss Kompromisse eingehen.

Da meine Frau befristet im ÖD als Wissenschaftlerin arbeitet, ist ihre Jobsituation auch nicht ideal. Der Vertrag ist immer auf 2 Jahre befristet und der Erste läuft in 4 Monaten aus. Mein Job ist deutlich sicherer, da das Unternehmen diversifiziert aufgestellt ist, über eine riesen Menge an Liquidität verfügt und praktisch alles aus EK finanziert. 

Der Vertrag meiner Frau wurde bereits im Januar für die Verlängerung vorbereitet, erfahren hat es meine Frau jedoch letzte Woche. Tatsächlich ist uns beim Monatsabschluss vorgestern aufgefallen, dass wir beide unabhängig voneinander und auch in meinem Fall eher unbewusst in diesem Jahr zusätzliches Cash aufgebaut haben für den Fall der Fälle. 

 

Aber der Aspekt Sicherheitsnetz und vor allem individuelles Sicherheitsbedürfnis spielt meiner Ansicht nach eine wichtigere Rolle. Vor allem Letzteres kann man auch nur bedingt mit Logik beikommen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. März 2021 12:54
Praezisionsminister, Pascal, Olivia und 5 User mögen das
Pascal
(@pascal)
Freiheitskämpfer Gold

Mir gefällt dieser Thread sehr gut Smile
Finde die Anregungen durchweg gut. Auch von mir ein schön das ihr dabei seid Smile

Er hat mich mal wieder daran erinnert, dass ein bisschen Cash auch sehr gut sein kann

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. März 2021 13:43
Olivia mag das
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