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Auswandern in die Schweiz?  

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OdioGaming
(@odiogaming)
Freiheitskämpfer Gold

Hallo zusammen,

ich habe ein attraktives Jobangebot aus der Schweiz erhalten. Bin derzeit am überlegen es zu machen. Größte Entscheidung wäre natürlich, Familie und Freunde nicht mehr oft zu Gesicht zubekommen. Entschieden habe ich mich noch nicht.

Habe hierzu ein paar Fragen zu Depot und Konten. Eventuell kann jemand diese Fragen beantworten:

- Mit dem Wohnsitz in der Schweiz, kann ich weiterhin ein Depot und Konto in Deutschland führen?

- Kann ich meinem Aktienbestand einfach an eine schweizer Bank oder Broker übertragen?

- Wie würden dann Gewinne besteuert, die ich über ein deutsches Depot realsiere?

- Nach dem Sparerfreibetrag von ca. 800€ wird in Deutschland mit 25% + Soli + Kirche besteuert. Wie ist das in der Schweiz?

- Kennt jemand in der Schweiz "normale Banken" die gleichzeitig günstige Depot-Konditionen haben oder reine Broker?

Eventuell kennt jemand die Antworten oder weiß gute Websites zum informieren.

Danke euch Smile

Zitat
Veröffentlicht : 30. Dezember 2019 14:22
SweetNSour
(@sweetnsour)
Freiheitskämpfer Gold
Veröffentlicht von: @odiogaming

Hallo zusammen,

ich habe ein attraktives Jobangebot aus der Schweiz erhalten. Bin derzeit am überlegen es zu machen. Größte Entscheidung wäre natürlich, Familie und Freunde nicht mehr oft zu Gesicht zubekommen. Entschieden habe ich mich noch nicht.

Habe hierzu ein paar Fragen zu Depot und Konten. Eventuell kann jemand diese Fragen beantworten:

- Mit dem Wohnsitz in der Schweiz, kann ich weiterhin ein Depot und Konto in Deutschland führen?

- Kann ich meinem Aktienbestand einfach an eine schweizer Bank oder Broker übertragen?

- Wie würden dann Gewinne besteuert, die ich über ein deutsches Depot realsiere?

- Nach dem Sparerfreibetrag von ca. 800€ wird in Deutschland mit 25% + Soli + Kirche besteuert. Wie ist das in der Schweiz?

- Kennt jemand in der Schweiz "normale Banken" die gleichzeitig günstige Depot-Konditionen haben oder reine Broker?

Eventuell kennt jemand die Antworten oder weiß gute Websites zum informieren.

Danke euch Smile

Freut mich für Dich! 

Ich wohne auch in der CH. Mit offiziellem Wohnsitz in der CH kannst Du Problemlos ein Depot in DE führen, macht aber wenig Sinn weil alleine schon die Fiskus-Konditionen in der CH exorbitant besser sind. Alles was der Schweizer Fiskus von Dir sehen will ist mit dem einreichen der Steuererklärung ein Vermögensausweis per 31. Dez. Als nicht-professioneller Privatanleger (wovon ich ausgehe) bezahlst Du einzig und alleine eine Vermögenssteuer welche max. 0.46% vom Vermögen ausmacht.  

Der richtige Broker hängt von Deinem Handelsprofil ab. Zudem sind die Konditionen bei bestimmten Brokern auch abhängig vom Vermögensvolumen.  

Hier kannst Du das mal prüfen: https://www.moneyland.ch/de/onlineTrading/index

AntwortZitat
Veröffentlicht : 30. Dezember 2019 16:36
OdioGaming mag das
(@judge-dredd)
Freiheitskämpfer Silber

Glückwunsch! Klingt sehr gut! Darf ich fragen, in welcher Branche du arbeitest? Wünsche dir, falls du dich dafür entscheiden solltest, einen guten Start in der schönen Schweiz.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 30. Dezember 2019 18:28
OdioGaming mag das
OdioGaming
(@odiogaming)
Freiheitskämpfer Gold

@sweetnsour

Danke dir schon mal für die Info. Das hört sich schon mal an, wenn man solche Vorteile dort genießt.

@JudgeDredd 

Ist Maschinenbau im Bereich Infrastrukturprojekte. Muss mal darüber nachdenken. Die Gegend ist zumindest unglaublich schön Smile

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 30. Dezember 2019 23:15
Maschinist mag das
Pascal Weichert
(@pascal-weichert)
Freiheitskämpfer Silber

@sweetnsour

Als nicht-professioneller Privatanleger (wovon ich ausgehe) bezahlst Du einzig und alleine eine Vermögenssteuer welche max. 0.46% vom Vermögen ausmacht.  

Wenn ich das Richtig mitbekommen habe, hat die Schweiz auf Dividenden und Zinsen 35% Verrechnungssteuer. Wenn du einen Daueraufenthalt hast, wird diese auf die Einkommensteuerschuld angerechnet bzw. erstattet. Die bekommt man nur wieder wenn man die Dividendenzahlung Deklariert. Ansonsten gelten die 35% endlich. 

Veröffentlicht von: @sweetnsour

Alles was der Schweizer Fiskus von Dir sehen will ist mit dem einreichen der Steuererklärung ein Vermögensausweis per 31

@odiogaming also unbedingt eine Steuererklärung einreichen. Smile
(Mit Wohnsitz Schweiz würde in DE auch der Sparerpausch verfallen.)

Wie immer alles ohne Gewähr

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31. Dezember 2019 02:38
OdioGaming mag das
SweetNSour
(@sweetnsour)
Freiheitskämpfer Gold
Veröffentlicht von: @pascal-weichert

@sweetnsour

Als nicht-professioneller Privatanleger (wovon ich ausgehe) bezahlst Du einzig und alleine eine Vermögenssteuer welche max. 0.46% vom Vermögen ausmacht.  

Wenn ich das Richtig mitbekommen habe, hat die Schweiz auf Dividenden und Zinsen 35% Verrechnungssteuer. Wenn du einen Daueraufenthalt hast, wird diese auf die Einkommensteuerschuld angerechnet bzw. erstattet. Die bekommt man nur wieder wenn man die Dividendenzahlung Deklariert. Ansonsten gelten die 35% endlich. 

Veröffentlicht von: @sweetnsour

Alles was der Schweizer Fiskus von Dir sehen will ist mit dem einreichen der Steuererklärung ein Vermögensausweis per 31

@odiogaming also unbedingt eine Steuererklärung einreichen. Smile
(Mit Wohnsitz Schweiz würde in DE auch der Sparerpausch verfallen.)

Wie immer alles ohne Gewähr

Ja die Verrechnungssteuer auf Dividenden kann man in der CH über die Steuererklärung zurück fordern.

Die Vermögenssteuer ist Kantonal unterschiedlich. Ich lebe im Kanton BL und dort ist die Obergrenze bei 0.46%. Günstig wird's vor allem in der Innerschweiz. Städte wie Genf Basel Zürich Bern sind eher im oberen Bereich.

Hier eine Übersicht der Vermögenssteuer nach Kanton: Vermögenssteuersätze in der Schweiz nach Kantonen im Jahr 2018

Für Selbständige gibt's in der CH zusätzlich das Dividendenprivileg. Man kann sich jedes Jahr aus der Firmenkasse eine Dividende auszahlen lassen, welche die gleiche Funktion hat wie bei Aktien. Der grosse Vorteil hierbei ist dass man an den Sozialversicherungsbeiträgen und an der "hohen" Einkommenssteuer vorbei geht und sich so einen Teil des Einkommens zu best möglichen Konditionen aus der Firmenkasse holen kann.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31. Dezember 2019 11:37
 yok
(@yok)
Freiheitskämpfer Silber

wo solls denn hingehen in der CH?

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31. Dezember 2019 11:38
OdioGaming
(@odiogaming)
Freiheitskämpfer Gold
Veröffentlicht von: @yok

wo solls denn hingehen in der CH?

Die Arbeit wäre im Kanton Schwyz. Hab mal nachgeschaut, da zahlt man am zweitwenigsten vom Arbeitseinkommen.

@SweetNSour bist du dort geboren oder zugezogen?

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31. Dezember 2019 15:01
SweetNSour mag das
SweetNSour
(@sweetnsour)
Freiheitskämpfer Gold

@odiogaming

Bin in der CH (Bern) geboren und aufgewachsen.

Ist fast perfekt der Kanton Schwyz. Steuertechnisch eine der günstigsten Regionen der Schweiz, besonders für Vermögende. Aber ein Haus kostet soviel wie ein ganzes deutsches Dorf.

Die Schweizer dort sind etwas von sich befangen, das heisst je nach Ortschaft nicht besonders offen gegenüber Ausländern (Hochburg der SVP). Trotzdem eine sehr schöne Region, See und Skiorte liegen in Reichweite und auch die Lebensqualität im Kanton Schwyz ist zusammen mit Zug und Obwalden an dritter Stelle. 

Damit Du unsere teils besonderen Eigenheiten (ein gallisches Dorf im römischen Reich) etwas besser verstehst, guck unbedingt "Reiz der Schweiz" auf Netflix von Kaya Yanar. Der ist vor 8 Jahren in die CH ausgewandert und bringt vieles von uns sehr humorvoll rüber. 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 31. Dezember 2019 16:03
 yok
(@yok)
Freiheitskämpfer Silber

odio, ich neige immer dazu, meine anderen Freiheiten noch höher zu bewerten, als die finanzielle. ich würde mir an deiner stelle als erstes überlegen, ob du im kanton schwyz leben willst und ob dich der angebotene job interessiert. die Landschaft ist traumhaft, wenn du was für outdoor übrig hast, kannst du dich da das ganze jahr über verschiedentlich aufs herrlichste austoben. für einen deutschen ins tiefste innere der schweiz zu ziehen, kann glaube ich vom menschlichen umfeld her belastend sein, aber das kommt sehr auf deinen typus mensch an, wie du mit einer anderen rezeption als zuhause umgehst. wenn du bisher alles mit ja beantwortet hast, dann wirst du mit sicherheit die Finanzen gut geregelt bekommen, sehr wahrscheinlich profitabler als daheim - die schweiz ist seit jahrhunderten kapitalfreundlich aufgestellt.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Januar 2020 10:51
Maschinist und OdioGaming mögen das
SweetNSour
(@sweetnsour)
Freiheitskämpfer Gold

Ich habe selber schon mehrere Jahre am Stück im Ausland ausserhalb Europa gelebt. Obwohl ich dadurch teils massive finanzielle Vorteile geniessen konnte, hat's mich aufgrund der hohen Schweizer Lebensqualität immer wieder zurück nach Hause gezogen. Allerdings erlaubt es mir die finanzielle Freiheit, mein Leben frei zu planen, so dass ich etliche Monate im Jahr im sonnig-warmen Ausland leben kann. Soziale Herausforderungen mit der Heimat kann man Heute dank Internet ziemlich einfach überbrücken. Interkulturelle Herausforderungen über einen längeren Zeitraum gesehen, meistert jeder etwas anders. Die einen besser, die anderen gar nicht. Nur aus finanziellen Gründen die Heimat zu verlassen ist natürlich Nonsens. Ich habe in der Zeit im Ausland gelernt, dass man erst im Land angekommen ist, wenn man den eigenen Landsleuten aus dem Weg geht. Trotzdem sollte jeder, der die Möglichkeit hat, einen ca. zwei-jährigen "Expat-Versuch" starten und danach entscheiden, ob das Gesamtpaket wirklich stimmt oder ob eine Rückkehr womöglich die besser Option ist.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Januar 2020 13:34
OdioGaming und Maschinist mögen das
OdioGaming
(@odiogaming)
Freiheitskämpfer Gold

Also ich würde es hauptsächlich Aufgrund der beruflichen Entwicklungsperspektive und dem hohen Gehalt machen. Keine Ahnung wie es sich entwickeln würde, aber gedanklich gehe ich erstmal von einem begrenzten Aufenthalt von grob 2 bis 5 Jahren aus. Wenn ich zurückkomme, würde mir diese Referenz sicherlich auch helfen einen besseren Job in Deutschland zu bekommen.

Aber auch bezogen auf die Persönlichkeit kann es mir helfen mich weiterzuentwickeln. Mit 35 Jahren wäre es nochmal eine Chance etwas anderes zu erleben. Gedanken macht sich dann natürlich schon, ob man sich nicht zu einsam fühlt und wie man den Anschluß dort findet.

Habe nun viel im Internet gelesen zur Schweiz und YouTube-Videos geschaut. Scheint wirklich ein tolles Land zu sein.

Schwierig wird für mich "nur" die Entscheidung meine Leute nicht mehr so oft sehen zu können. Hab im Netzt geschaut. 100 bis 200 CHF kostet Hin- und Rücklflug ins Ruhrgebiet. Ist nicht unbedingt die Welt.

Nächste Woche rede ich nochmal mit dem Chef.

Also die Arbeit wäre im Süden des Züricher Sees, der Bereich gehört schon zur Schwyz. Also noch nicht ganz weit vom Schuss. 30 Minuten mit Bahn oder Auto nach Zürich Stadt. Hätte also noch die Möglichkeit nach Zug zu ziehen oder in den südlichen Bereich vom Kanton Zürich.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Januar 2020 16:27
Maschinist mag das
SweetNSour
(@sweetnsour)
Freiheitskämpfer Gold

@odiogaming

Du kannst den Kanton Schwyz in zwei Bereiche aufteilen. Die Zürichsee-Seite und der Westen (dazu gehört auch Zug) ist sehr International. Daher wirst Du, sofern Du nicht allzu viel falsch machst, über den Arbeitsplatz erst mal problemlos Anschluss finden. Die echten Kuh-Schweizer, welche sich mit fremden schwer tun, leben besonders im Süden und Osten des Kantons sowie Richtung Luzern, also mehr die Gegend in der Freizeitaktivitäten angesagt sind und sich auch viele Touristen aus Asien/Arabien die Zeit tot schlagen. Da fällst Du als Deutscher nicht besonders auf. 

Pass auf mit dem Ausdruck hohes Gehalt. Die CH ist für Deutsche, besonders wenn sie nicht aus Süd-Deutschland kommen erst mal sehr teuer und das nehmen sie meist erst wahr, wenn sie hier leben. Der Unterschied zu DE besteht wohl darin, dass wesentlich mehr vom Kuchen für Dich übrig bleibt und der Staat sich nicht als  unersättliches Monster bei Dir bedient. Im Kanton Schwyz liegt zB der aktuelle jährliche Medianlohn für einen Informatiker bei 78'000€ (inkl. 13. Monatslohn und Bonus). Damit macht man keine grossen Sprünge, besonders nicht in einer Gegend, in der bevorzugt die Oberschicht aus dem Zürcher Finanzsektor wohnt. Generell gilt das ganze Zürichsee-Ufer hinsichtlich Lebenshaltungskosten als eines der teuersten Gebiete der CH. Ich gehe aber davon aus, dass Du aufgrund einer speziellen Qualifikation in die CH kommst und daher eher in einer Kader-Position platz nehmen wirst?  

EDIT:

Du hast übrigens in der CH zusätzlich den Vorteil dass Du nicht mehr den europäischen Finanzrepressionen und Regulierungswahnsinn wie MiFID, ESMA und PRIIP unterliegst. Kannst also wieder amerikanische Produkte handeln, welche durch die EU unverständlicherweise als Selbstvernichtungswaffen für Privatanleger deklariert wurden.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Januar 2020 19:32
Dr.Bundy, OdioGaming, auf_dem_Weg und 1 User mögen das
OdioGaming
(@odiogaming)
Freiheitskämpfer Gold

@sweetnsour

Danke für deine Ausführungen. Ja ich würde eine leitende Funktion in einem kleinen Unternehmen übernehmen. 

Habe mal geschaut. Bei Nahrung und Essen gehen kann man gut das doppelte rechnen. Auch wohnen ist teuer. 

Weißt du wie es sich mit dem Rentenanspruch verhält? Also wenn ich nach Deutschland zurückkehren sollte? Wird das Geld was ich in der Schweiz eingezahlt dann nach Deutschland transferiert? 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Januar 2020 23:11
SweetNSour
(@sweetnsour)
Freiheitskämpfer Gold

@odiogaming

Wir haben ein drei Säulen System. Einfach erklärt und auf die Altersrente bezogen ist das wie folgt:

Die erste Säule ist die sogenannte AHV. Dort zieht dir der Arbeitgeber monatlich an die 5%-6% an Beiträgen vom Bruttolohn ab. Das ist Geld, welches dir die AHV als Rentenbeitrag nach Deinem 65. Lebensjahr monatlich auszahlt.

Die zweite Säule ist die BVG. Die ist je nach Arbeitgeber ziemlich unterschiedlich, aber in der Regel so um die 10% des Lohnes (nach Abzug AHV). Dort fliesst Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeitrag rein. Das ist Geld, welches Du dir auszahlen lassen kannst, sobald du Dich von der CH abmeldest.

Die dritte Säule ist freiwillig und dient primär dazu, (noch mehr) Steuern einzusparen. Der jährliche Betrag, den Du dort einzahlen kannst liegt aktuell bei 6826 CHF (selbsständige max. 34128 CHF). Auch das ist Geld welches Du dir auszahlen lassen kannst, sobald du Dich von der CH abmeldest.

Bei der Auszahlung der zweiten und dritten Säule Gelder entfallt in der CH eine Quellensteuer von ca. 8%. Diese kannst Du vom CH Fiskus zurückfordern, sobald Du nachweisen kannst, dass der DE Fiskus (oder ein anderes Land, in dem Du danach gemeldet bist, sofern dieses Land überhaupt eine Steuer auf Vermögen oder Rentengelder hat) davon Kenntnis hat.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 1. Januar 2020 23:45
Maschinist und OdioGaming mögen das
Dr.Bundy
(@dr-bundy)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @sweetnsour
Veröffentlicht von: @odiogaming

Hallo zusammen,

ich habe ein attraktives Jobangebot aus der Schweiz erhalten. Bin derzeit am überlegen es zu machen. Größte Entscheidung wäre natürlich, Familie und Freunde nicht mehr oft zu Gesicht zubekommen. Entschieden habe ich mich noch nicht.

Habe hierzu ein paar Fragen zu Depot und Konten. Eventuell kann jemand diese Fragen beantworten:

- Mit dem Wohnsitz in der Schweiz, kann ich weiterhin ein Depot und Konto in Deutschland führen?

- Kann ich meinem Aktienbestand einfach an eine schweizer Bank oder Broker übertragen?

- Wie würden dann Gewinne besteuert, die ich über ein deutsches Depot realsiere?

- Nach dem Sparerfreibetrag von ca. 800€ wird in Deutschland mit 25% + Soli + Kirche besteuert. Wie ist das in der Schweiz?

- Kennt jemand in der Schweiz "normale Banken" die gleichzeitig günstige Depot-Konditionen haben oder reine Broker?

Eventuell kennt jemand die Antworten oder weiß gute Websites zum informieren.

Danke euch Smile

Freut mich für Dich! 

Ich wohne auch in der CH. Mit offiziellem Wohnsitz in der CH kannst Du Problemlos ein Depot in DE führen, macht aber wenig Sinn weil alleine schon die Fiskus-Konditionen in der CH exorbitant besser sind. Alles was der Schweizer Fiskus von Dir sehen will ist mit dem einreichen der Steuererklärung ein Vermögensausweis per 31. Dez. Als nicht-professioneller Privatanleger (wovon ich ausgehe) bezahlst Du einzig und alleine eine Vermögenssteuer welche max. 0.46% vom Vermögen ausmacht.  

Der richtige Broker hängt von Deinem Handelsprofil ab. Zudem sind die Konditionen bei bestimmten Brokern auch abhängig vom Vermögensvolumen.  

Hier kannst Du das mal prüfen: https://www.moneyland.ch/de/onlineTrading/index

Warum ist es so viel besser in der Schweiz ein Depot zu führen? Die Gebühren in CH sind viel höher als in Deutschland und die man zahlt nur Dividendensteuern.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 16. Januar 2020 12:33
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