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Diskussion Energie im Haus - Heizmöglichkeiten & Verbrauch

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Robi
 Robi
(@robi)
Freiheitskämpfer Silber
Veröffentlicht von: @vossi78

Mit dem ungenutzten Freistrom und der Prämie zur Netzstabilisierung haben wir letztes Jahr sogar noch 300 Euro raus bekommen, ohne auch nur einen Cent für Strom zu zahlen. 

Wie hoch ist euer Stromverbrauch im Jahr durchschnittlich?

Veröffentlicht von: @vossi78

mit der App kann man jederzeit verfolgen wie die Produktion, der Verbrauch und wohin der Strom fließt (Netz oder Batterie, rein oder raus). Das hat schon dazu geführt, dass wir unser Verhalten bei Waschmaschine und Geschirrspüler umgestellt haben

Das machen Bekannte von uns auch, die sind bei Sonnen.de

Ist eine nette Spielerei mit der App.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. August 2022 15:42
Dustin und Maschinist mögen das
Vossi78
(@vossi78)
Verdienter Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @robi
Veröffentlicht von: @vossi78

Mit dem ungenutzten Freistrom und der Prämie zur Netzstabilisierung haben wir letztes Jahr sogar noch 300 Euro raus bekommen, ohne auch nur einen Cent für Strom zu zahlen. 

Wie hoch ist euer Stromverbrauch im Jahr durchschnittlich?

Letztes Jahr waren es 3600 kWh. Dieses Jahr wird es auf Grund der Wärmepumpe und den Infrarotheizungen bestimmt mehr.

 

Veröffentlicht von: @vossi78

mit der App kann man jederzeit verfolgen wie die Produktion, der Verbrauch und wohin der Strom fließt (Netz oder Batterie, rein oder raus). Das hat schon dazu geführt, dass wir unser Verhalten bei Waschmaschine und Geschirrspüler umgestellt haben

Das machen Bekannte von uns auch, die sind bei Sonnen.de

Ist eine nette Spielerei mit der App.

Wir sind auch bei denen. Die Philosophie von sonnen hat uns zugesagt

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. August 2022 16:02
Dustin und Maschinist mögen das
Robi
 Robi
(@robi)
Freiheitskämpfer Silber

@vossi78 wir brauchen unter 2500 kWh pro Jahr.

Ich hatte das mal für uns durchgerechnet und bin zu dem Schluss gekommen, dass sich die Investition in so eine Anlage für uns nicht in angemessener Zeit rechnet.

Dafür müsste der Strompreis noch deutlich höher steigen als aktuell.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. August 2022 16:10
Maschinist mag das
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold

Wir sind im Miet DHH auf Gas erstmal angewiesen, daher haben wir energetisch folgende Maßnahmen abgeleitet:

  • Thermostate an den Heizungen so dass es besser regelbar ist
  • silberne Folie an Dachfenster so dass die Sonne mehr reflektiert wird 
  • Wasser fangen wir auf und verwenden zum Gießen des Hausgartens 
  • Heizung ist bald durch, da wollen wir mit den Vermietern reden, was sie mittelfristig planen 
  • Balkon Solaranlage evtl mit Mini Batteriespeicher das muss ich erst im Detail erörtern 
AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. August 2022 18:44
Maschinist mag das
ziola
(@ziola)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @robi

@vossi78 wir brauchen unter 2500 kWh pro Jahr.

Ich hatte das mal für uns durchgerechnet und bin zu dem Schluss gekommen, dass sich die Investition in so eine Anlage für uns nicht in angemessener Zeit rechnet.

Dafür müsste der Strompreis noch deutlich höher steigen als aktuell.

Hi,

nach meiner "Rechnung" hat Balkonkraftwerk in der "Eigenbau-Version" die besten Rendite. Sobald du aber etwas an deiner Elektro-Installation ändern muss, wird es mau.

Bei jetziger Marktlage ( Null Verfügbarkeit in 2022 und Materialpreise mind. +30% vs. 2021) es ist schwer von Wirtschaftlichkeit zu sprechen - man kann halt nichts installieren, weil es nichts zu kaufen gibt.

Wenn die Politik wirklich Interesse an Massenverbreitung von PV-Anlagen hätte, wäre ein Saldierungsprinzip (Verrechnung PV-Produktion mit Eigenverbrauch am Jahresende), das einfachste was man hätte machen können. Es wurde natürlich die "Fläche" der einzelnen Anlagen auf den Eigenverbrauch minimieren, aber dafür wurde sich die Installation für fast jeden lohnen - mind. bei den Preisen aus 2021. Man konnte die ganze Bürokratie auch sich sparen. So wie es hier seit Jahren läuft, liegt der Schwerpunkt eher an Etablieren neuer Gesetze und Verkomplizierung - so eine Art "da sein Berechtigung". Auch jetzt, wo die Grünen defacto an der Macht sind, machen sie nichts. Es wird viel geredet und der auch so tolle "Osterpaket" bestenfalls ab Januar 2023 beschlossen. Warum eigentlich nicht jetzt? Vielleicht haben wir doch kein Stromproblem ;)

Gruss

ziola

AntwortZitat
Veröffentlicht : 18. August 2022 20:23
Dustin, Maschinist und Robi mögen das
Yakari
(@yakari)
Freiheitskämpfer Silber

Danke für diesen informativen Thread.
Habt ihr für Einsteiger Empfehlungen, wie man berechnen kann, ob sich das ein oder andere lohnt?

Wollte mich da auch mal einarbeiten, in unserem Haus gibt’s nur ne Gasheizung. Wir sind allerdings recht sparsam, habe vorgestern die Mehrkosten berechnet durch die Umlage und Preiserhöhung (noch ohne gesenkte MWSt), dürften maximal 600€/Jahr werden, das ist zu verkraften. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt, und das Thema Strom habe ich mir aktuell auch noch nicht vorgeknöpft. Nachbarn haben sich schnell Solar aufs Dach setzen lassen, aber lohnt das für uns?

 Ich nehme mit, mir die Seiten von Stiftung Finanztest und Verbraucherzentrale anzusehen, weitere Links sind hochwillkommen! Danke 🙏 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. August 2022 10:29
Robi
 Robi
(@robi)
Freiheitskämpfer Silber

@yakari schau am besten was du/ihr die letzten Jahre verbraucht habt.

Damit kannst du dann ausrechnen, was du in den nächsten Jahren zahlen musst bei um X% steigenden Strompreisen

Demgegenüber stellst du die Kosten für die Anlage.

Mit Akku wenn du es selber möglichst viel verbrauchen willst, dann sinken deine Stromkosten gegen 0.

Ohne Akku wenn du nur einspeisen willst, dann musst du schauen was die aktuelle Einspeisevergütung pro kWh ist.

Mögliche Anlagengröße kannst du Anhand der verfügbaren Dachgröße überschlagen.

Von einem Freund weiß ich, dass eine rein Süd ausgerichtete Anlage nur minimal mehr Strom liefert als eine mit 50/50 Ost-West Ausrichtung.

EDIT

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. August 2022 10:55
Yakari mag das
Vossi78
(@vossi78)
Verdienter Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @robi

Mit Akku wenn du es selber möglichst viel verbrauchen willst, dann sinken deine Stromkosten gegen 0.

Ohne Akku wenn du nur einspeisen willst, dann musst du schauen was die aktuelle Einspeisevergütung pro kWh ist.

Mögliche Anlagengröße kannst du Anhand der verfügbaren Dachgröße überschlagen.

Von einem Freund weiß ich, dass eine rein Süd ausgerichtete Anlage nur minimal mehr Strom liefert als eine mit 50/50 Ost-West Ausrichtung.

EDIT

Gegen Null ist fast unmöglich wegen den Dunkel-Flaute-Monaten. Wir sind mit Batterie letztes Jahr auf einen Autarkiegrad von 67% gekommen. Deswegen ist die Wahl des richtigen Stromanbieters für den Reststrom auch ein wichtiger Kostenfaktor (Thema Grundgebühr).

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. August 2022 11:44
Robi mag das
ziola
(@ziola)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @robi

 

Von einem Freund weiß ich, dass eine rein Süd ausgerichtete Anlage nur minimal mehr Strom liefert als eine mit 50/50 Ost-West Ausrichtung.

EDIT

Hallo,

dieser "Vergleich" stimmt vielleicht bei bestimmtem Belegungen und Dachneigungen - allgemein ist es aber nicht korrekt.

Für die Effizienz (nicht Rentabilität) einer PV-Anlage ist im Grunde folgendes relevant:

- Standort / Ausrichtung (Lichtinzidenz auf die Modulfläche, Verschattung)

- Anlagenverlusste (Kabellänge, Wechselrichter-Effizienz, Effizienz der einzelnen PV-Module).

Pauschal kann man sagen, dass bei einer Dachneigung von etwa 30Grad, die Ost/West Dachlfächen etwa 75% der Südseite "liefern". Nordseite kommt auf etwa 60%. Fasade (Südseite)  etwa 70%

Dies kann man leicht simulieren - hier bitte nach PVGIS-Tool suchen - ist selbsterklärend.

Sonst empfehle ich auch photovoltaikforum - dort gibt es sehr viel Stoff für einsame Abende ;)

Bezüglich der Batterie - im Bereich "hobby", "preps" usw. ist es mit Sicherheit Interessant. Da die Beschaffungskosten hierfür mit ähnlichem Tempo wie die Strom-Bezugskosten steigen, kanst du davon ausgehen, dass der Bezug von Strom aus deiner kommerziel erworbenen Batterie bei etwa 130-150% der Kosten für Strom aus der Steckdose liegt. Das ergibt sich aus diversen System-Verlussten und Beschaffungskosten. Hierzu kommt, dass Lebensdauer bei typischen LiFePo4-Speicher mit etwa 10-12 Jahren (je nach Nutzungsprofil) vorgesehen ist. Ich möchte hierbei es nicht wirklich schlecht reden - ich habe es auch und ich bin damit zufrieden - das sind lediglich trockene Fakten. Meine Zufriedenheit basiert darauf, dass ich es sehr günstig erworben habe und aufgrund meines Verbrauchprofils und eben auch wg. Hobby, damit gut leben kann.

Die hier angesprochen PV-Cloud-Lösung - hier wurde ich ebenso auf das o.g. Forum verweisen. Das Geschäftsmodel wird dor sehr starkt kritisiert - ich habe aber damit keine persönliche Erfahrungen gemacht.

gruss

ziola

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. August 2022 11:55
Maschinist und Robi mögen das
Robi
 Robi
(@robi)
Freiheitskämpfer Silber

@ziola das ist das Haus, die rechten Module sind nicht genau West/Ost.

Dachneigung sollte bei ca. 23% liegen, das ist hier bei uns so üblich. Verschattung gibt es nur bei der W/O Anlage bisschen ganz früh morgens und abends kurz vor Sonnenuntergang durch das Haus mit den Zellen in Südausrichtung.

Evtl. könnte der fast gleiche Ertrag daran liegen, dass die W/O Anlage neuer ist und die Module besser sind? Die Peak-Leistung ist bei beiden Anlagen gleich.

image
AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. August 2022 12:07
ziola
(@ziola)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @robi

@ziola das ist das Haus, die rechten Module sind nicht genau West/Ost.

Dachneigung sollte bei ca. 23% liegen, das ist hier bei uns so üblich. Verschattung gibt es nur bei der W/O Anlage bisschen ganz früh morgens und abends kurz vor Sonnenuntergang durch das Haus mit den Zellen in Südausrichtung.

Evtl. könnte der fast gleiche Ertrag daran liegen, dass die W/O Anlage neuer ist und die Module besser sind? Die Peak-Leistung ist bei beiden Anlagen gleich.

Hallo,

bei 23Grad und 1kWp-Anlage kommt folgendes raus:

Süd: 1024kWh / Jahr

West (Azimut 70°): 843kWh / Jahr

Ost (Azimut -110°): 801kWh / Jahr

d.h. O/W = ca. 80% von Süd.

Allerdings:

- Verschleiß der PV-Module ist mit ca. 2% pro Jahr anzunehmen

- Steigerung der Leistung wg. Produktentwicklung (heute Effizienz im Bereich 21%, vor 10 Jahre - 16%)

D.h. Wenn die Süd-Anlage mehr wie 5Jahre alt ist, wäre es die Erklärung für die vergleichbare Leistung.

gruss

ziola

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. August 2022 12:16
Dustin, Maschinist und Robi mögen das
Robi
 Robi
(@robi)
Freiheitskämpfer Silber
Veröffentlicht von: @ziola

Allerdings:

- Verschleiß der PV-Module ist mit ca. 2% pro Jahr anzunehmen

- Steigerung der Leistung wg. Produktentwicklung (heute Effizienz im Bereich 21%, vor 10 Jahre - 16%)

D.h. Wenn die Süd-Anlage mehr wie 5Jahre alt ist, wäre es die Erklärung für die vergleichbare Leistung.

Sehr interessant die genauen Hintergründe zu erfahren.

Habe gerade nachgefragt, die Anlagen sind aus 2012 und 2019, also 7 Jahre auseinander.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. August 2022 12:23
ziola
(@ziola)
Aktiver Freiheitskämpfer

@robi Es ist relativ einfach:

1. Verschleiß ergibt sich aus folgenden Faktoren:

a) Degradation der Zellen selbst - je nach Technolgie (Poly oder Mono) ca. 0.5%-1% pro Jahr

b) Verschmutzung / Defekten der Glasfläche

c) evtl. anderen Efekten, die Komponenten wie Wechselrichter u.A. betreffen.

In der Summe kannst du davon ausgehen, dass die PV-ANlage nach 20Jahren im besten Fall 80% der Ursprüngsleistung liefert. das macht etwa 1% pro Jahr - hier waren wohl meine 2% von Oben vielleicht zu konservativ.

2. Verbesserung der Effizienz

Sowohl die PV-Module, wie auch die elektronische Bauteile in den Wechselrichtern werden kontinuierlich weiterentwickelt. Über die Jahre wurden die relativ schlechten Polycrystalin- und Dünnschicht-Module fast komplett durch die Monocrystalin-Module auf dem Markt ersetzt. Dazu wurde auch die Fläche der Module vergrössert - d.h. die gleiche Dachfläche liefert jetzt wesentlich mehr Leistung. Die Effizenz der Wechselrichter liegt auch mitlerweile bei 97%.

 

3. Auslegung der Anlage

Das Thema ist eher Installateur-Sache - aber die Gestalltung der einzelnen Strings (Verbundene PV-Module Gruppen) hat große Auswirkung auf den Wirkungsgrad der Anlage. Es gibt für jeden Wechselrichter eine Kennlinie und sein Wirkungsgrad hängt davon ab, wie die Spannungen der einzelnen Strings aussehen.

Dazu kommen noch die Temperaturfaktoren - je höhere Temperatur unmso schlechterer Wirkungsgrad der PV-Module. Ich kann mir vorstellen, dass die Südanlage in der Hinsicht eher "schlechter" als Ost/West sein kann.

Gruss

ziola

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. August 2022 12:38
Dustin, Nero und Robi mögen das
ziola
(@ziola)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @yakari

Danke für diesen informativen Thread.
Habt ihr für Einsteiger Empfehlungen, wie man berechnen kann, ob sich das ein oder andere lohnt?

Wollte mich da auch mal einarbeiten, in unserem Haus gibt’s nur ne Gasheizung. Wir sind allerdings recht sparsam, habe vorgestern die Mehrkosten berechnet durch die Umlage und Preiserhöhung (noch ohne gesenkte MWSt), dürften maximal 600€/Jahr werden, das ist zu verkraften. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt, und das Thema Strom habe ich mir aktuell auch noch nicht vorgeknöpft. Nachbarn haben sich schnell Solar aufs Dach setzen lassen, aber lohnt das für uns?

 Ich nehme mit, mir die Seiten von Stiftung Finanztest und Verbraucherzentrale anzusehen, weitere Links sind hochwillkommen! Danke 🙏 

Hallo,

um hier pragmatisch vorzugehen, wurde ich eine Ganzheitliche Analyse der Hausbezogenen Haushaltekosten vorschlagen. Das geht relativ einfach:

  • Stromverbrauch pro Jahr in kWh
  • Heizungsverbrauch pro Jahr in kWh
  • Wohnfläche
  • Anzahl der Bewohner

Aus den o.g. Informationen kannst du schon folgendes grob ermitteln:

  • Dämmstandard
  • Abweichung im Stromverbrauch vom typischen Verbraucherprofil

Danach kannst du die „Schuldigen“ suchen und optimieren:

  • Heizkurve deine Heizung optimieren und evtl. einen hydraulischen Heizungsabgleich durchführen. Hierbei ist das Ziel die Vorlauftemperatur der Heizung zu senken und den Durchfluss des Heizungswasser in einzelnen Räumen über Ventile zu regeln
  • Mittels Zwischenstecker den Stromverbrauch der einzelnen Verbraucher zu untersuchen und optimieren.
  • Über intelligente Steckdosen (z.B. Shelly) den Verbrauch tracken und auch gleichzeitig regeln
  • einfache Verbesserungsmaßnahmen am Haus durchführen – hierzu zähl z.B. Isolierung der obersten Geschossdecke (Falls du Speicher hast), Austausch von Hauseingangstür, Tausch der Gläser in Fenster (ist wesentlich günstige als ganzes Fenster zu tauschen, falls Fenster in Ordnung sind)
  • Zeitschaltung / Bewegung-Schaltung der Beleuchtung
  • Austausch der alten Geräte gegen neue (jetzt ist es preislich recht problematisch)
  • Austausch der Umwälzpumpen der Heizung gegen neue (bring ggf. einiges)
  • Ausschaltung der Zirkulationspumpe beim Trinkwasser.

Was die PV-Anlage angehet – wie ich schon hier geschrieben habe – am einfachsten kann man mit einer Balkonkraftwerk starten – das bring auch die beste Rendite. Sonst ist das Maximum an Rendite nicht durch „verkauf“ vom Strom erwirtschaftet, sondern durch die Selbstnutzung. Ist man „typisch“ mit etwa 300kWh pro Monat unterwegs, so hat man schnell im Sommer Überschuss, den man für 6ct verkauft und im Winter Defizit, der für 40+ ct eingekauft werden muss. Da die PV-Preise momentan recht verrückt sind, wurde ich deswegen eher die Zeit mit Verbrauchsoptimierung und Planung nutzen. Ebenso ist es auch wichtig bei Investment in die jeweiligen „Verbesserungen“ den tatsächlichen finanziellen Effekt zu berücksichtigen – sonst kann man schnell für geile Hausautomation wesentlich mehr ausgeben, als es während der Lebensdauer überhaupt einsparen kann.

Was Solarthermie angeht – es ist mittlerweile ein Nischenprodukt geworden und ich wurde davon Abstand halten.

gruss

ziola

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. August 2022 14:32
Dustin, Vossi78 und Yakari mögen das
Robi
 Robi
(@robi)
Freiheitskämpfer Silber
Veröffentlicht von: @ziola

Austausch der Umwälzpumpen der Heizung gegen neue (bring ggf. einiges)

Das ist ein riesen Stellhebel. Bei uns waren noch Pumpen mit 75 oder 100W verbaut, habe ich selber gegen welche getauscht die sich selber einregeln. Laufen jetzt mit 7 bzw. 11W. Die Pumpen haben knapp 90 Euro gekostet glaub ich.

Veröffentlicht von: @ziola

Ausschaltung der Zirkulationspumpe beim Trinkwasser.

Hast du das mal ausgerechnet, kostet das Wasser mehr, das man laufen lassen muss bis es warm kommt oder kostet es mehr, die Energie aus dem Pufferspeicher zu ziehen? Ich hadere schon länger ob ich die Zirku-Pumpe abschalten soll...

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. August 2022 15:05
Dustin mag das
ziola
(@ziola)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @robi
Veröffentlicht von: @ziola

Ausschaltung der Zirkulationspumpe beim Trinkwasser.

Hast du das mal ausgerechnet, kostet das Wasser mehr, das man laufen lassen muss bis es warm kommt oder kostet es mehr, die Energie aus dem Pufferspeicher zu ziehen? Ich hadere schon länger ob ich die Zirku-Pumpe abschalten soll...

Ich habe keine Zirkulation zuhause (habe vom Vorbesitzer abgebaut, war auch alte Pumpe...). Ich habe eine Frischwasserstation die durch Wasserdurchfluß (Sensor) eingeschaltet wird. Über 1 Stockwerk (KG->EG) braucht die Wärme ca. 30s bis es unter der Dusche warm wird. Da ich einen Sparduschkopf mit 9-11l/min habe, verliere ich damit etwa 5l Wasser. das macht dann etwa 4m3 Wasser pro Jahr - aktuell mit Abwasser zusammen - 17 Euro pro Jahr.

Eine 30Watt 24/7 Zirkulationspumpe kostet dich dann 262kWh oder ca. 90 Euro.

Dazu kommen noch Wärmeverlusste durch meistens schlechte Trinkwasserrohrdämmung.

Was als Option auch funktioniert:

Funkzwischenstecker + Funkschalter:

Schalter im Bad, Stecker vor der Zirkulationspumpe in Heizungsraum.

Möchtest du Warmwasser, schaltest du die Pumpe an. Mit intelliegenter Regelung - kann man den Betrieb z.b. auf 15 Minuten einschränken.

Gruss

ziola

AntwortZitat
Veröffentlicht : 19. August 2022 15:28
Dustin mag das
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