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Sonnys Weg in die finanzielle Unabhängigkeit

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Vroma
(@vroma)
Beiträge: 780
Silber Freiheitskämpfer
 

🤓 👍 


 
Veröffentlicht : 26. Mai 2026 07:14
Heisenberg mag das
Tobias
(@tobias)
Beiträge: 9
Freiheitskämpfer
 

Erstmal Glückwunsch zur halben Million, ein riesiger Meilenstein. In deiner jetzigen, sehr priviligierten Position kannst du dir durchaus überlegen, die Sparrate massiv zu drosseln oder gar komplett einzustellen. Der Zinseszinseffekt ist bei dir mittlerweile so groß, dass das zusätzliche Sparen keinen großen Effekt mehr hat. Stattdessen einen ETF-Sparplan für den Nachwuchs anlegen, um diesem beispielsweise ein stressfreies Studium oder ein tolles finanzielles Polster beim Ausbildungsbeginn zu ermöglichen...welcher Weg letztendlich eingeschlagen wird, ist schwer vorhersehbar.

Persönlich kann ich dir den Ratschlag geben: Nicht vergessen zu Leben. Zeit und Gesundheit sind eine endliche Ressource und wir wissen alle nicht, wieviel Zeit uns bleibt. Erfülle dir Träume und Wünsche, das hast du dir auf jeden Fall verdient. Aber wenn du vom Strand in Malaysia schreibst, machst du dies offensichtlich auch...


 
Veröffentlicht : 26. Mai 2026 07:24
Heisenberg, Keinen_Plan und Natman mögen das
Heisenberg
(@heisenberg)
Beiträge: 334
Bronze Freiheitskämpfer
Themenstarter
 

@tobias 

vielen Dank Tobias!

sparrate jetzt reduzieren oder komplett einstellen, wäre jetzt aktuell vermutlich nicht so schlau. Ich bin aktuell 35 jahre alt und habe hoffentlich noch ein langes Leben. 

aber das mit den „nicht vergessen zu leben“ muss ich noch weiter beherzigen. Oftmals sind die Gedanken bei der beruflichen umZukunft und oft bei finanziellen Themen.

Das muss ich lernen abzustellen und einfach das Leben genießen


 
Veröffentlicht : 27. Mai 2026 02:01
Natman mag das
Tobias
(@tobias)
Beiträge: 9
Freiheitskämpfer
 

@heisenberg Am wichtigsten ist, dass es sich für dich gut anfühlt. Wenn du in dem Tempo weitermachst, könntest du sogar noch vor deinem 40. Geburtstag in den 7-stelligen Bereich vorrücken.

Allerdings bleibt es eine mathematische Gewissheit, dass die Sparraten, je höher dein Vermögen ist, immer unwichtiger werden. Das Hold (vom Buy and Hold) ist dann der Haupttreiber für dein Vermögen, der mächtige Zinseszins. Ich hab dazu mal einen schönen bildlichen Vergleich gelesen: Dein Vermögen ist mittlerweile wie ein tief verwurzelter Baum. Am Anfang war es ein zartes Pflänzchen, wo es sehr wichtig war, dass du es mit deinen regelmäßigen Sparraten konsequent gegossen hast, um wachsen zu können. Heute sagt dein Baum natürlich immer noch Danke, wenn du mit einem Eimer Wasser kommst und ihn drüberkippst. Aber je größer er wird, desto weniger braucht er dein Wasser, seine Hauptkraft zum Wachsen holt er sich aus den Weltmärkten mit seinen starken, tiefen Wurzeln. Ein super bildlicher Vergleich, um sich exponentielles Wachstum vorzustellen, womit das menschliche Gehirn so seine Schwierigkeit hat


 
Veröffentlicht : 27. Mai 2026 03:42
Natman mag das
Heisenberg
(@heisenberg)
Beiträge: 334
Bronze Freiheitskämpfer
Themenstarter
 

Kleines Update von mir:

Mein Vermögen ist mittlerweile auf 527.000 € angewachsen. Die erwarteten jährlichen Brutto-Dividenden liegen aktuell bei rund 8.120 € und entwickeln sich damit ebenfalls kontinuierlich in die gewünschte Richtung.

Im September stehen zudem noch eine Bonuszahlung von netto 10.000 € sowie eine Steuererstattung von ca. 6.000 € an. Aktuell ist geplant, beide Beträge erneut in Münchener Rück und Hannover Rück zu investieren, um den Dividendenstrom weiter auszubauen.

An meiner grundsätzlichen Strategie ändert sich nichts: Es wird weiterhin stur und konsequent investiert. Monat für Monat fließen derzeit 4.000 € in den FTSE All World sowie in Münchener Rück und Hannover Rück.

Ich bin nach wie vor überzeugt, dass langfristiger Vermögensaufbau vor allem durch Geduld, Disziplin und einen langen Anlagehorizont entsteht. Deshalb heißt es für mich weiterhin: investieren, Dividenden kassieren und dem Zinseszinseffekt Zeit geben.


 
Veröffentlicht : 27. August 2026 09:06
Maschinist, NiMaZi, Trafers und 3 weitere Freiheitskämpfer mögen das
Heisenberg
(@heisenberg)
Beiträge: 334
Bronze Freiheitskämpfer
Themenstarter
 

Hallo zusammen,

Heute möchte ich mal ein etwas anderes, sehr persönliches Update mit euch teilen, das nicht nur massive finanzielle, sondern vor allem mentale Spuren hinterlässt.

Nach vielen Jahren, in denen meine Frau und ich uns ehrlich gesagt schon nicht mehr gut verstanden und quasi „gute Miene zum bösen Spiel“ gemacht haben, kam es, wie es kommen musste: Die Trennung war absehbar und ist nun Realität geworden. So bitter das emotional ist, so hart schlägt das Ganze jetzt auch im Portemonnaie durch.

Die aktuelle Situation:

  •  Wohnsituation: Ich lebe aktuell übergangsweise bei meinen Eltern und bin aktiv auf der Suche nach einer neuen Wohnung in der Nähe meines Sohnes, um alles so nah und unkompliziert wie möglich zu halten
  •  Das Kind: Zum Glück ziehen wir beim Thema Kind an einem Strang. Es gibt null Ärger, ich kann meinen Sohn jederzeit sehen, wann ich will – das ist das Wichtigste und gibt mir in dieser Phase extrem viel Kraft.
  •  Finanzen & Formalitäten: Hier tut es richtig weh. Meine Frau war bereits beim Anwalt, um Trennungs- und Kindesunterhalt berechnen zu lassen. Dazu kommt das leidige Thema Vermögensaufteilung: Nach Jahren des gemeinsamen Sparens ist es extrem ärgerlich, das Portfolio aufzuteilen und dadurch einen schmerzhaften Teil abzugeben. Der jahrelange Zinseszins-Effekt und das gemeinsame Fundament sind erst mal empfindlich getroffen.

Der mentale Kampf und das Wieder-Aufrappeln:

Der finanzielle Verlust ist das eine, aber der Kopf ist das andere. Wenn man merkt, dass das bisherige Lebensmodell, für das man jahrelang geschuftet hat, in Trümmern liegt, zieht das einem erst mal den Boden unter den Füßen weg. Dazu kommt die guilt-tripping-Phase, in der man sich fragt, wie man so vieles hat kaputtgehen lassen.

Sich da mental wieder rauszuziehen, ist verdammt harte Arbeit. Von dem Punkt, an dem man nur noch funktioniert und leidet, hin zu dem Moment, an dem man akzeptiert: Es ist, wie es ist. Du kannst die Vergangenheit nicht ändern, aber du hast es in der Hand, wie die nächsten Kapitel aussehen. Der Fokus schwenkt langsam von „Was habe ich verloren?“ zu „Was baue ich jetzt für mich und meinen Sohn neu auf?“.

Es fühlt sich surreal an, nach so langer Zeit wieder bei einer harten finanziellen Neuaufteilung (ca. 300.000€) zu starten, während man parallel lernt, emotionale Grenzen zu ziehen und innerlich anzukommen.

Mich würde brennend interessieren: Wie sind diejenigen unter euch, die diesen harten Weg einer Scheidung schon hinter sich haben, damit umgegangen? Wie habt ihr es geschafft, mental nicht im Frust stecken zu bleiben, den finanziellen Einschnitt zu verdauen und den Kopf wieder so freizukriegen, dass man finanziell wie persönlich wieder nach vorne blickt?

Danke fürs Lesen und für euren ehrlichen Austausch.


 
Veröffentlicht : 27. Oktober 2026 13:55
Maschinist mag das
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