Kreditkarten, Booster für die Finanzielle Freiheit?  

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Pascal Weichert
(@pascal-weichert)
Verdienter Freiheitskämpfer

Hallo Freiheitsliebenden, 

ihr kennt bestimmt diese ganzen Kreditkarten Cashback Programme. Bei meist Kostenlosen Kreditkarten gibt es ca 0,5-1% Cashback auf die Umsätze im Deutschen Raum. (Außerhalb meist mehr). Es gibt Kostenlose Karten für so ziemlich jedes Thema, mit der einen Sammelt man Flugmeilen mit der anderen bekommt man 1% Cashback bei Aldi und der Deutschen Bahn. (Curve Card)
Die Kreditkarten sind Umsonst solange man zum vorgegebenen Zahlungsziel Tilgt. Abwicklung der Daueraufträge kann z.B. via Revulut erfolgen.

Dann gibt es auch noch Kreditkarten die einen in Sachprämien wie z.B. Flugmeilen auszahlen.

Folgende Idee: 
Bei Theoretischen 1% Cashback pro Zahlung: 

Miete, drüber laufen lassen. Mein Effektiver Cashback wächst von 1% auf 3%. Wären 5,35€ pro Monat. 
Einkaufen für die WG, selbiger Effekt. 
Cliquenurlaub Planen, da sind es eher bis zu 12% auf meinem Einsatz. 

Man könnte es sogar weiter Spinnen. Bewerbung am Ende von DE. 
Ich fahre mit der Bahn hin. Strecke das Geld vor. Bekomme es komplett vom UN wieder, und sogar noch den Cashback dazu. 

Wisst ihr was ich meine. Das Geld bekomme ich von den anderen sowieso. Die Zahlungen sind eh geplant. Warum es nicht über eine Kreditkarte laufen lassen? Auch wenn es nur 0,5% der Zahlungen seien würden, die Rendite aufs Jahr hochgerechnet ist trotzdem super. Es läppert sich. Eine Sparplanausführung alle 2 Monate wäre selbst bei meinen Minimalistischen Lebenstil mit Sicherheit drin.

Habe ich was übersehen?
Eure Erfahrungen? 

Gruß, 
Pascal

Zitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2019 14:33
Maschinist mögen das
Maschinist
(@maschinist)
Maschinist Admin

Hallo Pascal,

ich selbst bezahle alles was geht mit Kreditkarten um erstens Cashback/Punkte mitzunehmen und zweitens sind die Zahlungen damit auch besser abgesichert.

Ich selbst mache das überwigend noch mit meinen US-Kreditkarten, die im Vergleich zu europäischen Kreditkarten höherere Boni bieten, da dort die Regularien höhere Gewinne für die Kreditkartenunternehmen ermöglichen, die diese an die Kunden weitergeben, die damit umgehen können. (das geht aber nur mit US Anschrift und läuft auch bei mir nun langsam aus).

Aber auch in Deutschland gibt es ja mittlerweile gute Möglichkeiten.

Ich bewerbe deshalb ja auch hier die kostenlose neue American Express Payback Karte, die bei so gut wie jedem Einkauf Punkte gibt auch wo kein Payback angeboten wird:

https://freiheitsmaschine.com/der_maschinist/kreditkarte-kreditkartenvergleich-kreditkartenrechner/

Diese Karte bietet dem Nutzer auf alle Einkäufe 0,5% (außer Tanken) und 1% auf alle Käufe mit etabliertem Payback System.

Regel Nr.1 ist natürlich eine Kreditkarte am Fälligkeitstag immer zu 100% abzubezahlen. Wer damit noch ein Problem hat, weil er mit Karte mehr Geld ausgibt als ohne, läßt davon die Finger.

Die AMEX Karte ist eine Chargekarte, das heißt Sie wird automatisch zu 100% abbezahlt.

Die Finger würde ich in D von Kreditkarten lassen, die sich nicht automatisch zu 100% monatlich ausgleichen lassen (sondern nur manuell per Überweisung). Das ist unethisches Verhalten dieser Anbieter und das Ziel der Betreiber ist natürlich, dass die Kunden mit der Zeit vergessen Ihre Karte jeweils komplett zu bezahlen und damit hohe Verzugszinsen generieren.

Bei Karten wie der AMEX Payback ist das aber nicht so und hier sehe ich nur Vorteile für die Nutzer. Bei der Eröffnung gibt es für den Nutzer normalerweise 10 Euro in Form von 1.000 Punkten zusätzlich und bis Ende Juni sogar 20 Euro / 2.000 Punkte.

Schönen Tag

 

 

Diese r Beitrag wurde geändert 5 Monaten zuvor 6 Mal von Maschinist
AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2019 14:50
Pascal Weichert
(@pascal-weichert)
Verdienter Freiheitskämpfer

Okay das ist interessant. 
Die Britten scheinen was das angeht bessere Regularien zu haben als wir Deutschen. 
Hier gibt es die 1% bei Aldi, Lidl, Rewe, Amazon, Ikea, Deutsche Bahn, Netflix, Spotify. 1% Cashback. Ist ein Fintech.

https://www.curve.app/en/cards

Weiterführend gibt es die Miles and  More Card. Man Sammelt je Umsatz flugmeilen. Wie hier beschrieben: 
https://globaltraveler.tv/wie-miete-strom-co-meilen-fuer-freifluege-bringen
Hier ein Reisekreditkarten vergleich, wobei auch die Paypack Amex empfohlen wird: 
https://reisetopia.de/kreditkarten-meilen-sammeln/

Dann gibt es noch Amazon, wo man 0,5% des Umsatzes als Amazongutschein bekommt. Kostet aber 20€ p.a.
https://www.amazon.de/amazon-visa-karte/dp/B00OSAGJTY

Und natürlich die Payback. Wo man für 2.000p ca. 20€ Gutschein bekommt. 
https://freiheitsmaschine.com/der_maschinist/kreditkarte-kreditkartenvergleich-kreditkartenrechner/
Einziger Wehrmutstropfen an der Amex. Sie funktioniert nicht mit Revulut. Sie geben dir die Möglichkeit die Kreditkarte wie ein Ganz normales Bankkonto zu verwenden. 

Ob die einzelnen Karten einen Automatischen ausgleich haben weiß ich leider nicht. Die Curve wird grade von einem Kumpel getestet. 

Euch einen Erfolgreichen Tag. 

Gruß, 
Pascal

Diese r Beitrag wurde geändert 5 Monaten zuvor 4 Mal von Pascal Weichert
AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Mai 2019 15:26
Maschinist
(@maschinist)
Maschinist Admin

"Bessere" Regularien liegt immer im Auge des Betrachters. 😉

Die EU hat die Kreditkartenfirmen reglementiert um einen Verschuldungswahnsinn der finanziell ungebildeten Bevölkerungsgruppe wie in den USA zu verhindern.

Das US Kreditkartensystem bietet finanziell gebildeten Menschen wie uns viele Vorteile. Aber diese Vorteile werden von den finanziell Ungebildeten bezahlt und erzeugen in dieser Gruppe viel Leid.

In den USA erhalten die Kreditkartenfirmen für jede Transaktion ca. 2-3% vom Verkäufer.

Dieser Rabbat wird von den Kreditkartenunternehmen an die Kreditkartenkunden mit guter Kredithistorie und die natürlich immer Ihre Kreditkarte vollständig zurückzahlen weiter gegeben (es gibt dort Karten mit 2% auf alles). Die finanziell ungebildeten Kunden mit schlechter Kredithistorie bekommen diese Kreditkarten nicht (wegen schlechter FICO Score, ähnlich Schufa).

Das heißt diese Kunden bezahlen dort schon einmal diese 2% mehr. Zusätzlich bezahlen Sie Zinsen von 15-30% auf Kreditkartenschulden, die sich nicht begleichen.

Wenn ich das Curve Angebot durchsehe, sind die 1% auf Retailer nur ein temporäres Lockangebot für neue Kunden oder?

Egal ob Privatleben, Beruf oder Handel: Ich würde mich generell auf (Vertrags-)partner konzentrieren, die Ihr Produkt transparent und in verlässlicher Weise anbieten.

Deshalb zum Beispiel Onvista als Broker und keiner mit hohem Kontoeröffnungsbonus oder Lockangeboten aber langfristig hohen Gebühren oder ähnlichem.

Und deshalb auch eine DKB Kreditkarte zusammen mit einem Girokonto plus/oder einer AMEX Payback Kreditkarte mit umgerechnet 0,5% auf (fast) alles und 1% auf Payback Produkte und keine Anbieter, die nur temporäre Aktionen oder keine vollständige automatische Rückzahlungsoption anbieten um Ihre Kunden schleichend in Kreditkartenschulden hereinzulocken.

Schönen Tag!

Diese r Beitrag wurde geändert 5 Monaten zuvor 9 Mal von Maschinist
AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. Juni 2019 09:27
Pascal Weichert mögen das
Pascal Weichert
(@pascal-weichert)
Verdienter Freiheitskämpfer

Ja das Curve angebot halte ich auch für weniger Nachhaltig. 
Aus selbigen Gründen bin ich sowohl bei der DKB und Comdirekt Kunde. (Obwohl die Comdirekt auch ein Margenproblem hat) . Da denken wir zum Glück sehr ähnlich. 

Ich werd mir die Amex die Tage bestellen. 

Dir noch schöne Tage. 

Gruß, 
Pascal 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 5. Juni 2019 11:55
Martin
(@martin)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: Maschinist

Deshalb zum Beispiel Onvista als Broker und keiner mit hohem Kontoeröffnungsbonus oder Lockangeboten aber langfristig hohen Gebühren oder ähnlichem.

Gibt es Szenarien was bei einer Insolvenz der Commerzbank (Mutter von Onvista) passiert? Klar, ETFs sind Sondervermögen und somit geschützt, aber wie lange dauert es im Fall des Falles, bis man wieder Zugriff auf seine ETFs hat bzw. sie erfolgreich zu einem anderen Broker transferiert hat?

Die Konditionen für die Freebuys wurden aktuell verschlechtert, sind wohl zu viele Sparfüchse bei Onvista.

 

Ciao

Martin

AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. Juni 2019 12:04
Maschinist
(@maschinist)
Maschinist Admin

Die ungeordnete Insolvenz einer systemrelevanten Bank ohne das der Staat eingreift, ist besonders nach den Lehman Erfahrungen 2008 nach meiner Meinung extrem unwahrscheinlich. Das heißt nicht, dass Aktionäre der Bank selbst Ihr Geld dabei verlieren können, weil deren Aktien gegen Null gehen.

Aber dort gehaltene Vermögen sind nach meiner Einschätzung durch Staat und Sicherungsfonds gut geschützt plus die Sondervermögennummer bei Aktien selbst.

Ein mir bekanntes Beispiel einer größeren Brokerpleite in neuer Zeit ist MF Global in den USA:

https://eu.usatoday.com/story/money/2016/02/09/mf-global-liquidation-completed/80072110/

Aufgrund des Betruges dort hat es insgesamt 2,5 Jahre gedauert, bis Kunden 100% Ihrer Geldforderungen zurück erhielten.

 

Diese r Beitrag wurde geändert 5 Monaten zuvor von Maschinist
AntwortZitat
Veröffentlicht : 6. Juni 2019 13:23
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