Geh in Rente wann Du willst! – Reich sein! – Frei sein!

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Eine eigene Internetseite zu haben ist spannend. Ich hatte vorher keine Ahnung wie das überhaupt geht. Dann habe ich mich hingesetzt und kurz danach war Die Freiheitsmaschine geboren.

Menschen können also komplett neue Dinge lernen. Und das ganz besonders,  seit das gesamte Wissen der Menschheit einfach per Knopfdruck auf Deinem Bildschirm abrufbar ist. Der passende Lehrer, den Du für das Erlernen einer Sache brauchst, ist nun direkt verfügbar. Und das ganz egal wo Du bist. Das Internet ist nach meiner Meinung die beste Erfindung seit dem Rad. Die für mich wertvollsten Dinge der letzten beiden Dekaden habe ich von anderen Menschen im weltweiten Netz gelernt.

Genauso wie man lernen kann eine eigene Internetseite aufzubauen, kann man auch lernen sich selbst ein passives Einkommen zu erzeugen, das einem ohne eigenes weiteres Zutun regelmäßig Geld zu Dir schaufelt. Wenn diese Geldströme irgendwann groß genug werden, sind diese Geldströme zu Dir nicht nur ein Zusatzeinkommen, sondern Sie können so groß werden, dass Du aus eigener Kraft finanziell unabhängig geworden bist. Das das für jeden Bürger ab der gutverdienenden Mittelschicht im deutschsprachigen Europa ab Mitte / Ende 40 möglich ist, habe ich hier beschrieben.

Jeder mit einem halbwegs durchschnittlichen Einkommen sollte sich also um seine Rente überhaupt keine Gedanken machen müssen und diese mit einem zusätzlichen passiven Einkommen zumindest deutlich aufstocken. Bei genügend hoher Sparquote und Spardauer, ist die gesetzliche Rente vom Staat dann nicht mehr als ein zusätzliches Geschenk, auf das niemand ab der Mittelschicht angewiesen sein sollte.

Das Thema heißt: Mach Dir Deine Rente einfach selbst!

Sich alleine auf den Staat zu verlassen ist blauäugig und langfristig auch riskant. Historisch betrachtet gehen fast alle Staatsgebilde irgendwann einmal  Bankrott und damit stehen im Falle des Falles dann auch Deine Rentenzahlungen zur Diskussion. Du bist ein erwachsener Mensch und Du solltest Dir neben Deiner gesetzlichen Rente auf jeden Fall ein zusätzliches anstrengungsloses Einkommen generieren. Dieses zweite Einkommen bringt Dir ein deutliches mehr an persönlicher Freiheit und Unabhängigkeit. Eine rein staatliche Rente ist wie ein Almosen, über die ein zufällig gewählter Politiker entscheidet! Nachdem Du viele Jahrzehnte gearbeitet hast, hast Du etwas Besseres verdient! Das bist Du Dir selbst schuldig. Du brauchst Deinen eigenen permanenten und lebenslang garantierten Geldstrom! Und das unabhängig von der Entscheidung Anderer.

“Garantierter Geldstrom Maschinist; wenn das nur so einfach wäre. Die Banken geben keine Zinsen mehr, seitdem die EZB diese auf null gesenkt hat. Alles ist riskant. Jammer! Mecker! Deutsche Brille…“ Stop! Sofort aufhören!

Das Problem ist nicht die EZB oder die Politik. Das Problem ist, dass Du als deutschsprachiger Bürger wahrscheinlich bisher zu wenig darüber gelernt hast, wie man wirklich langfristig sein Geld anlegt. Aber das können wir lösen. Du bist hier schließlich bei der Freiheitsmaschine gelandet. Los geht’s!

Wie Investieren

Du verwendest nun eine Handvoll Stunden Deiner kostbaren Lebenszeit und schaust hier, wie Du langfristig und unbegrenzt knapp 7% Nettorendite plus Inflationsausgleich durch passives permantes Investieren in den Aktienmarkt erhältst. Kursschwankungen interessieren Dich dabei nicht. Gefallene Kurse sind vielmehr in der Ansparphase eine Chance schneller zu Deinem Ziel zu kommen.

Alleine durch diesen Schritt hast Du nun einen Vorsprung gegenüber mehr als 95% Deiner deutschsprachigen Mitbürger, die das nicht verstanden haben oder aus Angst vor den Kursschwankungen einfach die Ohren zumachen. Das ist sinnvoller als zehntausende Überstunden anzuhäufen oder sich für die nächste Gehaltserhöhung abzurackern.

Die sichere langfristige Entnahmerate

Wenn das Thema durch ist und Du fleißig am Sparen und Investieren bist, nimmst Du Dir noch etwas zusätzliche Zeit und verinnerlichst, was bei einem solchen Investmentdepot die sichere langfristige Entnahmerate ist, bei der das Geld niemals ausgehen kann. Dann brauchen Dich nämlich auch später bei der Entnahmephase Kursschwankungen nicht zu interessieren. Im Internet gibt es besonders im englischsprachigen Raum einige tolle Rechner dazu. Hier hatte ich dazu schon einmal vom wunderbaren Tool cfiresim geschrieben, mit denen Du die letzten 150 Jahre testen kannst.

Viele Finanzberater und ein großer Teil der Internetgemeinde rechnet meistens mit einer anfänglichen jährlichen Depotentnahme von 4% und hat damit über 30 Jahre eine Ausfallsicherheit des Depots von über 90%. Da der US Aktienmarkt aktuell relativ hoch bewertet ist und ich ein in Finanzdingen konservativ handelnder Mensch bin, den zusätzliche Sicherheitsfaktoren glücklich machen, rechne ich persönlich für mich selbst mit einer 3% jährlichen Entnahmerate und kann damit einfach von den Dividenden meiner weltweiten Aktien-ETF leben und muss nie mehr auch nur eines meiner Investments verkaufen. Und das solltest Du auch tun, besonders wenn Du eine Entnahme über viele Dekaden planst.

Das kann nur scheitern, wenn die gesamte Welt untergeht und dann brauchst Du sowieso kein Geld mehr. Das ist also sicherer als alle staatlichen Transferzahlungen inkl. Deiner Rente. Ich habe diese finanzielle Unabhängigkeit durch eine hohe Sparquote und dem Anlegen des gesamten Geldes im Aktienmarkt in etwas weniger als zwei Dekaden geschafft. Du kannst das auch! Es muss ja nicht direkt das gesamte notwendige Einkommen sein das Du ersetzen willst. Selbst wenn Du einen Teil davon erreichst, ist das eine wunderbare Sache.

Du kannst das dann (zusätzliche) „Rente“ nennen oder bei höherer Sparleistung  auch „Nie mehr arbeiten“. Ich nenne es einfach machen zu können was man möchte. Das kann dann sogar bei vollständiger finanzieller Unabhängigkeit noch vor dem offiziellen Rentenalter heißen, wie bisher weiter zu arbeiten. Aber im Unterschied zu vorher dann zu den eigenen Bedingungen.

Warum

Wer das Arbeitseinkommen nicht mehr braucht, kann Geld emotional von Arbeit trennen. Du kannst Dir danach aussuchen, was Du machen möchtest und was nicht. Der Mensch erschafft von Natur aus sehr gerne und es macht Ihn glücklich. Dazu braucht man nur ein Kind beim Spielen zu beobachten. Meine Kinder z.B. erschaffen stundenlang Dinge mit Lego, Pappkartons oder Stiften. Höre ich Sie dabei etwa rummeckern? Höre ich Sie sagen, dass Sie sich wünschen dass „Endlich Freitag“ ist. Nein, natürlich nicht. Es macht Ihnen große Freude. Sie werden nicht müde davon und sind abends glücklich.

Das Problem entsteht dann, wenn Arbeit zum Zwang wird. Wenn Du Dir die Dinge und den Zeitpunkt dagegen aussuchen kannst, der am besten zu Dir passt, kehrt die kindliche Freude am eigenen Schaffen zurück. Deshalb hat das Lebensglück auch statisch die Form eines U. Menschen mit viel selbstbestimmter Lebenszeit (das sind Kinder, Jugendliche, Studenten und dann erst wieder Rentner), haben eine hohe Lebenszufriedenheit. Ich denke es wird Zeit, dass Du , ja Du! die Statistik manipulierst! Der Maschinist will keine unglücklichen 50 Jährigen mehr sehen, die arbeiten „müssen“ anstatt wollen und er will keine meckernden Rentner mehr hören, dass die staatliche Rente zu gering ist oder zu spät kommt.

Die Sparquote

So nachdem nun die Themen langfristige Nettorendite und sichere Entnahmerate abgehakt sind, brauchst Du jetzt noch ein Gefühl dafür, wie hoch Deine Sparquote sein muss, um diesen notwendigen permanenten Kapitalstrom nach einer bestimmten Zeit zu erreichen. Auch hier gab es schon fleißige Leute und Oliver hat diesen Rechner auf seiner schönen Frugalisten Webseite sogar netterweise für die deutschsprachigen Mitmenschen übersetzt und noch ein wenig erweitert.

Bei einer Spar- und damit natürlich auch Investitionsquote von z.B. 50% Deines Nettoeinkommens kommt je nach gewählter prozentualer Entnahmerate und der zwischenzeitlichen Aktienmarktbewegungen ein Ansparzeitraum von ungefähr 15-20 Jahre heraus. Das bedeutet für die meisten motivierten Menschen ein Vermögensaufbau im Lebensabschnitt von Mitte/Ende Zwanzig bis Mitte/Ende Vierzig. Das sind schöne Jahre. Zeig, was in Dir steckt! Mach das Ganze zwanzig Jahre lang und danach bist Du viele Dekaden lang finanziell unabhängig!

Selbst wenn Du weniger verdienst, weniger sparst oder diesen Blog erst mit 40 entdeckt hast, will ich solchen Blödsinn wie den hier von der Welt über die “gefährliche Wunschtraum-Rente mit 60” nie aus Deinem Mund hören! Der Artikel bezieht sich auf die alleinige Rente vom Staat. Was interessiert Dich die Rente vom Staat! Ich weiß, ich wiederhole mich aber Du bist ein erwachsener, selbständiger Mensch – kein Almosenempfänger. Die staatliche Rente ist ein nettes Zubrot. Du machst Dir Deine Rente, oder zumindest einen bedeutenden Teil davon einfach selbst!

Fazit

Ich selbst komme aus einem kleinen Dorf in einem deutschen strukturschwachen Gebiet. Meine Eltern wussten nichts über Sparquoten, passives Einkommen oder den Aktienmarkt. Wenn ich es geschafft habe, kann es jeder schaffen. So und jetzt mach hin. Mach die nächsten Jahre zum entscheidenden Zeitraum Deines Lebens! Der Zeitraum, in dem Du gelernt hast Dich selbst als allererstes zu bezahlen, dieses Geld dann regelmäßig in passive Anlageprodukte wie Aktienmarkt ETF zu investieren und damit das Tor zu Deiner persönlichen Freiheit zu öffnen.

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13 Kommentare auf "Geh in Rente wann Du willst! – Reich sein! – Frei sein!"

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Gast

Hallo lieber Maschinist,

Zuallererst: Happy New Year!!

Mit Deinem Artikel sprichst Du mir aus der Seele! Besonders schick finde ich Deinen Slogan “Mach Dir Deine Rente einfach selbst!” – wie wahr. Auf meinem Blog erscheint demnächst ein Artikel, der genau in diese Richtung gehen wird – also stay tuned!

Bis bald – viele Grüße,
FF

Gast

Wow, was für ein Start ins neue Jahr: Gleich zwei super Artikel hintereinander, die unglaublich motivierend sind.

Herzlichen Dank
Maschinist!

Gast

Hallo Maschinist,
vielen Dank für diesen motivierenden Artikel. Es ist immer wieder wichtig zu betonen, wie sehr es jeder einzelne selbst in der Hand hat sein Leben selbst zu steuern.
Ich finde deine Perspektive aus den USA auch sehr interessant.
Mache bitte im neuen Jahr weiter damit. In den letzten Monaten in 2016 waren es etwas wenig neue Artikel.

Gast

Hi Maschinist,

ich habe seit längerem mal wieder auf deinem Blog vorbeigeschaut und kann nur sagen: 100 % Zustimmung! Ich führe oft Diskussionen mit Bekannten / Kollegen über das Sparen, Investieren, Vorsorgen, gebe in letzter Zeit aber auch oft schnell auf. Wer wirklich was erreichen will schafft es in Zeiten des Internets auch, sich zu informieren, viele suchen allerdings nur nach Ausreden warum sie bisher nichts unternommen haben.

Frohes neues
Jonas

Gast

Der Artikel ist wie in gewohnt maschinistischer Art sehrg gut, wo es um die Altersabsicherung ohne Staat geht. Das Argument “Staaten gehen pleite” geht allerdings noch etwas weiter, denn damit steht auch die Rente zum Selbermachen auf dem Prüfstand. Denn bei Staatsbankrott ist die Frage offen was mit Aktiendepots, Banken sowie der Landeswährung passiert. Es gibt inzwischen spezialisierte Vermögensdienstleister die bestimmte Szenarien für Superreiche absichern (und das nicht nur über Steueroasen in der Karibik sondern inkl. Staatsbürgerschaften aus Drittstaaten), allerdings dürften solche Szenario für die wenigsten Menschen praktikabel absicherbar sein. Das sollte aber die Intention der Rente zum Selbermachen nicht in Frage stellen, im Gegenteil.

Mitglied

hah. Aber genau so ein Szenario geht mir auch durch den Kopf, da brauchst du kein superreicher zu sein. Wenn du nur von deinem Kapital lebst und kein Bock auf arbeiten hast, muss man an so was eben denken. Nachdem man die finanzielle Freiheit erreicht hat, sollte man finde ich immer einen Sicherheitspolster haben, der pro Jahr das Vermögen erhöht. Dieses zusätzliche Vermögen eignet sich bestens um sie für solche Fälle zu investieren: Ins Ausland, das nicht gut mit dem Heimatdepot / der Heimatwirtschaft vernetzt ist.

Gast

Hallo,

frohes neues Jahr!
@Chris: Ich finde eine Aufteilung in mehrere Assetklassen aus dem Grunde sinnvoll. Immobilien und Gold sind gute Absicherungen.

Gast

Hallo Maschinist,
ich bin erst heute auf deinen Blog gestossen und finde ihn grossartig. Ganz toll, deine Einstellung und die Artikel dazu.

Ich betreibe selbst den Dividenden-Blog und vertreibe Dividenden-Produkte wie den Dividenden-Manager und die Dividenden-Fibel, und ich lebe auch seit 12 Jahren in den USA. Wo lebst du denn genau?

Jedenfalls werde ich hier nun oefters vorbeischauen, endlich mal wieder ein Gleichgesinnter (fast, da ich ja auch Einzelaktien stehe :))

Viele Gruesse
Markus

Gast

Hi, wir ähneln uns hier sehr! Ich finde auch, dass es wichtig ist, etwas Zeit zu investieren, um die persönliche Kapitalrendite zu verbessern. Sparen und Einkommen sind zwar wichtige Pfeiler, aber je besser die Rendite ist, desto schneller erreicht man auch sein Ziel. Der zweite Faktor ist, dass bei besserer Rendite auch weniger Kapital erforderlich ist, um sein Ziel zu erreichen. Das vergessen viele!
VG, Rico

Gast

Hi Rico, ich glaube nicht, dass das viele Menschen vergessen.
Viele Menschen, die schon sehr lange an den Kapitalmaerkten sind, haben aber irgendwann verstanden, das es langfristig betrachtet, extremst schwierig ist, den Markt zu schlagen. Es ist sogar so schwierig, dass, wenn Du das ueber zwei Dekaden oder laenger schaffst, in einem Atemzug mit Waren Buffet genannt wirst.

Viele Trader und Investoren koennen zwei oder meinetwegen sogar fuenf Jahre lang den Markt schlagen. Das ueber zwei Dekaden oder mehr zu erreic hen, hat bisher nur eine Handvoll Menschen auf dieser Welt geschafft und ueber die kannst Du jetzt in Buechern lesen.

Je staeker der Druck dabei ist eine bestimmte Rendite erreichen zu “muessen” um davon leben zu koennen, desto unwahrscheinlicher wird es, dass Du das ueber einen langen Zeitraum schaffst.

Falls Du mich einmal luegen strafst, freue ich mich darauf in einer oder zwei Dekaden ueber Dich zu lesen. Alle anderen Menschen sind sehr gut damit beraten mit einer Durchschnittsrendite des Aktienmarktes zu rechnen und davon abspringend mit der Fail Safe Entnahmerate zu planen.

Die meisten Menschen haben schon genug Probleme damit, dass ueberhaupt zu erreichen; da Sie versuchen den Markt zu schlagen und als Ergebnis davon den Markt unterperformen.

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