Tolle Bilder Natman, danke dir!
unglaublich Bild 9 . Wahnsinn!!!!
Bei meiner Frau in der Klinik hat die Oberärztin gekündigt, die mit ihr zusammen die BG-Abteilung leitet. Daher wird meine Frau jetzt ab Juni 2025 Oberärztin werden und von 50% auf 70% aufstocken. Sie hatte bereits gestern das Gespräch mit ihrem Chef. Ich gehe davon aus, dass sie auch einige Überstunden machen wird. Familiär überlegen wir jetzt, wie es laufen kann.
Aktuell arbeite ich ja in einer Task Force und überschieße derzeit die Stunden etwas. Eigentlich habe ich gerade einen 35h Vertrag. Rein finanziell müssen wir nicht über 150% gemeinsam arbeiten. Eine Beibehaltung meiner Arbeitszeit sehe ich mittelfristig eher nicht. Einen genauen Plan für mich persönlich habe ich aber noch nicht.
Hast Du mit echten 35h ein Problem? Ich denke dein Stress kommt eher von Art und Umfang der Task Force, oder?
Hi zusammen, hier eine Zwischenstandsmeldung aus dem Hause Natman.
Wir hatten ein etwas wildes Jahr, es ist viel passiert:
- meine Frau ist seit Herbst Oberärztin und leitet die BG Abteilung in der Klinik. Hochgestuft von 50% auf 70%
- ich stecke schon in einem anspruchsvollen Projekt seit Januar 2025 bei mir und es taugt mir nur so semi-gut. Will etwas weniger Fokus auf die Arbeit legen
- die Große geht ins Gymi 5.Klasse
- Hauskauf noch im Nov/Dezember und Umzug Anfang 2026
- vermietete Immobilien laufen stressfrei
Es reicht also dicke, allerdings sind die meisten Dinge eigenverschuldet. Ich hatte eigentlich mehr Sport dieses Jahr und auch Ruhe geplant, aber es ließ sich nicht sinnvoll arrangieren. Da muss ich noch mehr an mir arbeiten und mehr zu den meisten Leuten und Themen nein sagen.
Ich war dieses Jahr öfter als notwendig krank. Irgendwie haben wir hier nicht genau die Aufteilung geplant und die Kinder brauchen auch dauernd was. Alles ganz normal, aber halt etwas wild insgesamt.
Finanziell läuft es weiterhin gut und wir haben praktisch ein Vermögen von knapp 1,8 Mio inkl. Schulden erreicht, ohne diese sind es allerdings "nur" 1.120.000 Euros. Dies ist alles bedingt durch den Hauskauf. Jetzt stelle ich mir noch die Frage, ob wir eine Risikolebensversicherung oder gar Restschuldversicherung brauchen. Eigentlich wird das ja geraten, aber wir haben bereits eigenes Vermögen und auch eine Unfallversicherung und BU-Versicherung / Todesfallleistung bereits über die Arbeitgeber. Gibt es dazu eine Forumsmeinung?
Bei 700.000€ Schulden würde ich eine Risiko-Lebensversicherung über Kreuz abschließen. Bis zu einem Alter von 55-60.
Längere Laufzeit bedeutet deutlich höhere Kosten und in den kommenden Jahren werdet ihr ja einen guten Teil der Schulden tilgen und euer Vermögen weiter aufbauen.
Hi,
ich würde hier keine Risiko-LV oder sonstiges versichern. Ich sehe das Risiko einfach nicht. Euer liquides Vermögen ist deutlich höher als die Schulden. Ihr könntet theoretisch jederzeit den Kredit einfach cash glattstellen. Zumal hier die Zeit ja für euch arbeitet: der Kredit wird getilgt und schrumpft und gleichzeitig wächst euer angelegtes Vermögen.
Ich würde bei eurer Konstellation auch die BUs direkt kündigen: Beide Partner sind top ausgebildet in einkommensstarken Branchen, ihr seid somit gegenseitig eure BU.
Wenn das jetzt alles auf Kante finanziert wäre und ihr zu der Kategorie Menschen gehören würdet, die es schaffen jeden Monat ihr gesamtes Einkommen einmal durch den Wolf zu drehen, dann würde ich sagen: ja, besser mit Risiko-LV und BU. Aber ihr habt so einen dermaßen fetten Puffer (der sogar noch weiter ansteigt), dass es aus meiner Sicht hier überhaupt keinen Grund gibt sich weiter Sorgen um Absicherungen zu machen.
Hi,
ich würde hier keine Risiko-LV oder sonstiges versichern. Ich sehe das Risiko einfach nicht. Euer liquides Vermögen ist deutlich höher als die Schulden. Ihr könntet theoretisch jederzeit den Kredit einfach cash glattstellen. Zumal hier die Zeit ja für euch arbeitet: der Kredit wird getilgt und schrumpft und gleichzeitig wächst euer angelegtes Vermögen.
Ich würde bei eurer Konstellation auch die BUs direkt kündigen: Beide Partner sind top ausgebildet in einkommensstarken Branchen, ihr seid somit gegenseitig eure BU.
Wenn das jetzt alles auf Kante finanziert wäre und ihr zu der Kategorie Menschen gehören würdet, die es schaffen jeden Monat ihr gesamtes Einkommen einmal durch den Wolf zu drehen, dann würde ich sagen: ja, besser mit Risiko-LV und BU. Aber ihr habt so einen dermaßen fetten Puffer (der sogar noch weiter ansteigt), dass es aus meiner Sicht hier überhaupt keinen Grund gibt sich weiter Sorgen um Absicherungen zu machen.
Genau das!
Selbst wenn morgen einer von euch beiden nun tot umfällt, hat der überlebende Partner eine abbezahlte Immobilie und knapp 0,5 Millionen zusätzliches Vermögen und das jährlich steigend.
Das heißt dem überlebenden Partner reicht eine Halbtagsstelle im aktuellen Job um das alles zu Wuppen.
Ihr seid durch euren fleißigen Vermögensaufbau und durch eure gute Ausbildung zu euerer eigenen und gegenseitigen Versicherung geworden.
Schönen Tag!
Ich sehe das Risiko einfach nicht.
Das heißt dem überlebenden Partner reicht eine Halbtagsstelle im aktuellen Job um das alles zu Wuppen.
Vergesst nicht dass bei Familie Natman drei noch nicht wirklich große Kindern da sind.
BU würde ich auch nicht machen, aber eine RLV bis die Kinder etwas größer sind macht in meinen Augen schon Sinn. In 5 Jahren sieht die Situation dann wieder komplett anders aus.
@robi Die finanzielle rationale Bewertung sagt wohl das ihr keine Restschuldversicherung oder Risikolebensversicherung braucht. Aber bei der Vermögenshöhe und den relativ gesehen niedrigen Kosten, ist die wichtigere Frage wohl eher mit welcher Variante ihr bzw. du besser schläfst? Die Entscheidung bewegt dein Gesamtvermögen am Ende sicherlich nicht mehr als 0,1%. Von daher kann man hier gefühlsmäßig entscheiden. Wenn du mit einer Versicherung besser schläfst, lohnt sich das Geld.
MFG
Danke @natman für das Update. Ganz schön was los bei euch, ich zolle meinen Respekt, der Alltag mit zwei Top Jobs und drei Kindern ist sicher nicht nur organisatorisch ein großer Aufwand, zumal Deine Frau vom Job her sicher nicht so flexibel bzgl. Arbeitszeiten ist, oder?
Beim Thema Risikoabsicherung bin ich bei @robi und @stoicdoc und würde machen, was sich für mich gut anfühlt. Wie unrealistisch manches Extremszenario auch sein mag, auszuschließen ist nichts und wenn es eintritt ist man froh, eine Baustelle weniger zu haben bzw. nicht die Hälfte des Vermögens opfern zu müssen, wenn es eine Versicherung gegeben hätte, die im Vergleich geringe Kosten bedeutet hätte. Da ein guter Teil des Vermögens risikobehaftet angelegt ist kann es auch sein, dass man mitten im Crash bzw. auf Tiefstand handeln muss, entsprechend gravierend kann der Impact auf das restliche Vermögen und die Freiheitsgrade sein, die man sich damit in Zukunft leisten kann. Wenn es eine Versicherungslösung zu überschaubaren Kosten gibt würde ich persönlich sie in eurer Situation wählen und regelmäßig überprüfen, wann ich darauf verzichten kann. Ich handhabe es mit meiner BU Versicherung ebenso und habe sie noch, obwohl das unsinnig erscheint. Denke ich aber den Impact eines heftigen BU Falles durch und rechne mir aus, was die Versicherung in einem Zeitraum von 1-5 Jahren zahlen würde, sind die Kosten demgegenüber vernachlässigbar, zumal ich diese Versicherung bei Kündigung nie wieder zu aktuellen Kosten abschließen kann.
…auszuschließen ist nichts und wenn es eintritt ist man froh, eine Baustelle weniger zu haben bzw. nicht die Hälfte des Vermögens opfern zu müssen, wenn es eine Versicherung gegeben hätte, die im Vergleich geringe Kosten bedeutet hätte
Es geht ja hier um einen Immobilienkredit. Wieso sollte hier aufgrund des Todes eines Partners Vermögen (gar die Hälfte) verloren gehen? Zweck einer Risiko-LV in Zusammenhang mit dem Immobilien-Kredit ist ja die Bedienung des Darlehns weiterhin zu sichern. Das ist bei der Vermögenshöhe aber ohnehin gegeben. Wie gesagt, die Familie Natman könnte(!) die Immobilie auch einfach cash kaufen - ganz ohne Darlehen. In einem Cash-Kauf Szenario würde man ja auch keine Risiko-LV abschließen.
@der-autodidakt Bin bei dir, was die positive Natman-Familienvermögenssituation angeht. Aber generell hat man schon das Problem wenn ein Elternteil "ausfällt", dass der zweite nicht mehr arbeiten kann, weil er sich um die Familie kümmern muss. Da können die zusätzlichen Euros aus der RV schon helfen, das Haus dann nicht verkaufen zu müssen.
