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Neuer Lebensabschnitt -> Wie soll es weitergehen?

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(@michael91)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @meex

Nach meinem Verständnis kannst Du bei der Postbank Sparpläne bis max. 1.000 EUR je Ausführung abschließen. Die Transaktionsgebühr dafür beträgt 0,90 EUR. 

Die 0,20% sind die jährlichen Kosten des ETF.

das sind doch super Konditionen oder?

Und für die Einmalorder gibt es aktuell eine Aktion von 4,95 €.

Da wäre mein favorisierter ishares MSCI World (IE00B4L5Y983) mit drin.

Spricht sonst irgendwas gegen die Postbank?

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 4. Januar 2020 16:39
Maschinist
(@maschinist)
Maschinist Admin
Veröffentlicht von: @michael91
Veröffentlicht von: @meex

Nach meinem Verständnis kannst Du bei der Postbank Sparpläne bis max. 1.000 EUR je Ausführung abschließen. Die Transaktionsgebühr dafür beträgt 0,90 EUR. 

Die 0,20% sind die jährlichen Kosten des ETF.

das sind doch super Konditionen oder?

Und für die Einmalorder gibt es aktuell eine Aktion von 4,95 €.

Da wäre mein favorisierter ishares MSCI World (IE00B4L5Y983) mit drin.

Spricht sonst irgendwas gegen die Postbank?

Die ETF Sparplankosten sind ein gutes Angebot der Postbank Michael.

Das unschöne sind die normalen Handelskosten außerhalb der Aktienszeiträume:

https://www.postbank.de/privatkunden/docs/Preisverzeichnis-923-955-000.pdf

Das ist halt echt hoch und Einmalsummen zum Investieren gibt es bei den meisten Menschen zwischendurch immer mal wieder.

Die Freiheitsmaschine erhält eine Kommision für jeden geworbenen Brokerkunden. Das heißt es ist egal welchen Broker ich empfehle und deshalb die Empfehlung des nach meiner Meinung besten Gesamtpakets.

Falls Du wirklich die "günstigste" Lösung willst, Dein Geld anzulegen, kannst Du auch bis Ende Januar das Onvista Depot mit der 100 Euro Tradeguthaben Aktion mitnehmen:

Onvista Depot mit 100 Euro Tradeguthaben

Damit kannst Du Deine Geldsumme fast kostenlos anlegen und danach je Sparplan 1 Euro (oder Einmalsummen für 5 Euro plus 2 Euro Börse). 

 

Das wichtigste ist sowieso das Du es überhaupt tust

Viele Deutsche Bürger haben diesen "lustigen" Optimierungswahn bei relativen Nebensächlichkeiten, der bei Dingen wie der Börse dafür sorgt, dass Sie es nach vielem Überlegen und abwägen dann gar nicht tun.

Durch Deine nichtinvestierte Geldsumme hast Du ja in den letzten Jahren schon zehntausende Euro an Vermögen verloren, dass sich durch den auch in Zukunft entgangenen Zinseszins zu hundertausenden von Euro aufsummieren wird.

Das heißt, der teuerste Fehler überhaupt ist das Nichthandeln aufgrund Unkenntnis beim Thema Investieren.

Von daher ist der wichtigste Schritt mit kleinen Geldsummen anzufangen um dadurch auch ein Gefühl für die Bewegungen zu erhalten und mit den eigenen Gefühle die dabei entstehen dann umzugehen.

Schönen Abend

AntwortZitat
Veröffentlicht : 4. Januar 2020 23:10
(@michael91)
Aktiver Freiheitskämpfer

kann ich bei onvista theoretisch auch zwei Sparpläne mit jeweils 500€ auf denselben ETF einrichten?

Und mit dem MSCI World IE00B4L5Y983 von iShares mache ich nichts verkehrt?

Und zuletzt, von welcher Börse sollte man kaufen (Stuttgart, Amsterdam, Lang&Schwarz, etc.)? Wo sind da die Unterschiede

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 5. Januar 2020 12:42
(@michael91)
Aktiver Freiheitskämpfer

Ich habe am 7.1 bei onvista ein Depot eröffnet und direkt per Video-Ident. verifiziert (hatte gelesen, es geht nur Post, aber Video geht inzwischen scheinbar auch?).

Habe noch immer keine Unterlagen erhalten.

Wie lange dauert das für gewöhnlich?

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 16. Januar 2020 09:14
(@michael91)
Aktiver Freiheitskämpfer

Hallo zusammen,

jetzt ist gut 1 Jahr vergangen seitdem ich die Freiheitsmaschine gefunden habe.

Ich dachte, für mich und euch ist es ganz interessant mal einen Zwischenstand zu geben.

Meine Ausgangsparameter sind ja in Post #1 zu finden 😉

Meine berufliche und private Situation ist im Grunde unverändert, finanziell haben sich die Werte wie folgt geändert:

 

Monatliches Einkommen:

Nettogehalt: 2.400 € 

Warmmiete 50% (die andere Hälfte zahlt meine Freundin): 320 €

Alle weitere Ausgaben: 1.300 €*

*beinhaltet etwa 220€ für Riester+Bausparen, das Geld ist also keine echte Ausgabe)

= zum Sparen/Investieren: 780 €

 

Finanzen:

Konto: 20.000 €

Notgroschen (soll nicht investiert werden): 10.000 €

ETF: 75.000 €

Riestervertrag inkl. staatl. Zulage: 11.000 €

Bausparvertrag inkl. Arbeitgeber-VL: 5.000 €

 

Der größte Unterschied ist, dass ich begonnen habe mein Vermögen in ETF umzuschichten. Ich habe mich besser damit gefühlt, immer mal wieder für 15k oder 10k ETF zu kaufen, anstatt alles auf einmal. Das bisschen Order-Gebühren war mir egal. Ich hatte das Glück, einen Großteil an ETF im März und April zu kaufen, sodass mich jeder Blick ins Depot sehr freut Smile Allerdings habe ich verinnerlicht, dass es egal ist, wann man ansteigt, wichtig ist lange dabei zu bleiben. Trotzdem möchte ich nicht in der Situation sein, im Januar 2020 alles auf einmal investiert zu haben. Die 20.000 € auf meinem Konto sollen auch noch investiert werden, da warte ich aber noch etwas ab, falls der Kurs nochmal einbricht.

 

Ich lese hier oft von Nettogehältern > 4.000€. Gut, ich bin zwar erst 29 Jahre alt, aber in meiner aktuellen Position ist das undenkbar. Wenn ich so weiter mache, hört es vermutlich bei ca. 3.000 € auf. Wenn ich von diesen Gehältern lese, werde ich oftmals leicht neidisch, wenngleich jeder seines eigenen Glückes (Gehalts) Schmied ist.

Jetzt noch ein paar Gedanken zur Zukunft, was ich mir so vorstelle. Das ist nicht alles vollständig durchdacht, einiges schreibe ich einfach so runter, mag an manchen Stellen vielleicht auch etwas naiv sein, nehmts mir nicht übel 😉

Hatte ja schon vor einem Jahr geschrieben, dass ich nicht unbedingt an meinem Arbeitgeber hänge, mittlerweile glaube ich jedoch, dass ich überhaupt nicht gerne für jemanden angestellt bin, zumindest nicht in Vollzeit, dafür erscheint mir die Lebenszeit einfach zu begrenzt. Auch ein anderer Arbeitgeber würde das vermutlich nicht ändern. Studiert habe ich bereits, mein Wissen da weiter zu vertiefen, spricht mich auch nicht an. Ich habe 2020 genutzt um ein Kleingewerbe zu gründen, dass sich im Bereich An- und Verkauf ansiedelt. Damit sind aktuell nebenbei ca. 400€ pro Monat möglich. Ich vermute, das ganze ließe sich auf etwa 1.000 € erhöhen, wenn man mehr Zeit investiert. Das Ganze macht mir sehr viel Spaß, vor allem, weil ich mein eigener Chef sein kann. Mein Traum ist aktuell Teilzeit als Angestellter zu arbeiten und das Kleingewerbe weiter auszubauen. Vermutlich verdiene ich in diesem Modell weniger als aktuell, aber ich verbringe mehr Zeit mit Dingen, die mich zufrieden stellen. Und so habe ich auch eine gewisse Sicherheit aus dem Angestelltenverhältnis.

Bzgl. Eigentum/Mieten hatte ich damals geschrieben, dass ich mittlerweile eher für Mieten bin um möglichst viel ETF für sich arbeiten zu lassen. Das ist noch immer so. Inzwischen hat sich aber die Situation ergeben, dass ich durch ein Erbe an ein älteres Haus aus den 70ern komme. Das Haus gehört meiner Mutter, sie würde es aus Ihren Mitteln komplett renovieren lassen und ich würde vorerst zur Miete einziehen. Wenn alles passt, sollte eine Übertragung nach einigen Jahren möglich sein. Das ist natürlich eine Luxussituation. Das käme der oben genannten Kombi aus Teilzeitstelle + Kleingewerbe sehr entgegen. Da ich ja aktuell schon einiges angespart habe und auch weiterhin einen Teil in ETF stecken würde, ist mir da vor dem Rentenalter nicht bange.

Ein anderer Traum ist das Reisen. Schon vor Corona haben meine Freundin und ich darüber nachgedacht, die Jobs zu quitten und einige Monate zu reisen. Aus Sicht der finanziellen Freiheit natürlich ein Alptraum 😀 (wobei, das Reisen an sich ist nicht so teuer, man spart ja auch einiges zu hause ein wie z.B. Autos, Feiern, etc. das Teurste sind die Opportunitätskosten wie entgangenes Gehalt). Aber wie beschrieben, frage ich mich mittlerweile immer öfter, wozu jeden Tag zu dieser Arbeit fahren. Ich bin ja nun mal in dieser komfortablem Situation aus voraussichtlich baldigen Eigentum und ordentlich Vermögen auf der hohen Kante. Warum dann also nicht jetzt in jungen Jahren, vor Kindern, sowas machen. Vor allem wäre das auch eine super Erklärung den Job zu quitten. Und ein sauberer Cut an der Stelle, so eine Art Neuanfang. Während der Reise kann ich mein Kleingewerbe fortführen (machen das als GbR, wir haben es so aufgeteilt, dass ich räumlich nicht gebunden bin). Nach der Rückkehr könnten wir in Eigenheim ziehen (zur Miete), ich suche eine Teilzeitstelle und gehe das Kleingewerbe weiter an.

So, das waren mal einige Gedanken, teils emotional runtergeschrieben 😉

Das der aktuelle Stand bei mir. Über Feedback, Anregungen bin ich wieder immer dankbar.

Liebe Grüße

Michael

 

 

 

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 11. Januar 2021 17:37
morrich und Vossi78 mögen das
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold Moderator

@michael91

Lieber michael91, diesen Absatz zu Gehalt < 4000 da kommt man nie hin ist erstmal ein Glaubenssatz. Überprüfe doch einmal, ob du mehr verdienen willst oder traust du dir es nicht zu kannst du dich weniger gut verkaufen. Ich hatte jahrelang wenig Wünsche zu hohem Gehalt und bin einer der über 4000 Netto Bezieher. Geht sicher nicht überall, aber mit gutem Einsatz, Arbeitgeberwechseln u super Leistung schon möglicher. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 11. Januar 2021 17:53
(@feivel2000)
Verdienter Freiheitskämpfer

Sorry, aber du hast BWL studiert und nebenberufliche/selbständige Ambitionen. Klar kannst du 4000€ pro Monat netto verdienen.

Zumal du mit 28/29 ja auch noch im ersten viertel deiner Karriere stehst.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 11. Januar 2021 20:14
Yakari und Maschinist mögen das
(@blubbha)
Aktiver Freiheitskämpfer

@michael91

Gute Überlegungen die du anstellst. 

Ich bin 33 und habe nebenher einige Projekte versucht auszubauen. 

Für mich war hier corona 2020 ein gutes Jahr zum üben da ich in Teilzeit gearbeitet habe.

Da ich ein Haus und zwei kleine Kinder habe, hatte ich den kompletten Schritt in die Selbständigkeit nicht gewagt. Obwohl es Gelegenheiten gab Mitgründer zu werden.

Was ich für mich sagen kann:

Ohne Kinder hatte ich sofort den Job gekündigt und wäre in die Gründung gegangen.

Daher für mich and dich. Volles Commitment da du sonst mindestens 18 Stunden arbeiten musst. 

Ich stehe jeden Tag 5 Uhr auf und bin meist am Abend noch einmal online. Sei es Vollzeitjob oder Nebenprojekt.

Das muss man wollen und auch bereit sein. Das sind dann viele nicht. 

Mit Kinder sieht es anders aus und ich muss jetzt einen eleganteren Weg finden.

Wie du mehr verdienst: lose Probleme für deinen Chef oder für einen anderen.

Und werde darin gut.

Ich hatte vor 10 Jahren im Praktikum gestartet als Quereinsteiger mit BWL Studium.

Jetzt verdiene ich oberhalb der 7 netto im Monat.

Auf Teufel komm raus muss ich jetzt nicht in die Selbständigkeit gehen, aber wer Vermögen aufbauen möchte, muss mehr Risiko hinnehmen. 

 

Ich wünsche dir viel Erfolg und kann deine Punkte sehr gut verstehen. Ich glaube es geht vielen so hin und her gerissen zu sein.

Wichtig ist, das man nicht in eine starre verfällt und dann nichts aktiv angeht.

Bin gespannt wie du dich entscheidest.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 11. Januar 2021 20:30
Vossi78 und Natman mögen das
(@michael91)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @feivel2000

Sorry, aber du hast BWL studiert und nebenberufliche/selbständige Ambitionen. Klar kannst du 4000€ pro Monat netto verdienen.

Zumal du mit 28/29 ja auch noch im ersten viertel deiner Karriere stehst.

Hallo,

ja, da hast du natürlich Recht.

Meine Aussage bezog sich auf meine aktuelle Stelle und Unternehmen. In dieser Position komme ich nicht auf 4.000 netto, das ist nun mal so. Für meine Qualifikation ist die Stelle trotz meines noch jungen Alters etwas unterbezahlt.

Also was tun? Internen Wechsel anstreben -> aktuell nichts frei, eher im Gegenteil, und wie beschrieben möchte ich eigentlich nicht langfristig im Unternehmen bleiben. Bleibt ein Wechsel zum anderen Arbeitgeber. Bin aber mittlerweile der Meinung, auch das wird mich nicht zufriedenstellen. Klar, das kann man erst sagen, wenn man es dann gemacht hat, aktuell komme ich ja nicht aus meiner Komfortzone raus. Zudem sehe ich mich auch nicht als den Karriere-Typen, der für zig Leute verantwortlich sein möchte. Dann lieber Fachmann für ein spezielles Gebiet, wo ich mich richtig gut auskenne.

Dritte Option wäre nochmal was ganz anderes machen, sprich kein Bürojob. Z. B. Ausbildung im handwerklichen Bereich, etc. Allerdings gibt es da keinen Bereich wo ich heute sage "ja, das habe ich richtig Bock drauf". Zudem rät der gesunde Menschenverstand eher davon ab, schließlich habe ich halt auch viel Zeit investiert (Ausbildung, Studium, Berufsjahre)...

oh man als Außenstehender muss sich das echt hart lesen, aber so sieht es in mir drin zur Zeit aus.

Gruß

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 12. Januar 2021 13:30
Natman mag das
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold Moderator

@michael91

Also meine meisten Gehaltssteigerungen hatte ich immer über einen Arbeitsplatzwechsel bzw. Wechsel der Position war nur an 2.Stelle. Man muss niemanden unter sich haben, um mehr Geld zu erhalten, Stichwort: Fachkarriere. Mein erster Job war unterbezahlt, danach habe ich bei 2.Stelle 45% mehr verdient, der letzte Stellenwechsel waren schon wieder 37% und näher zum AG und in Radfahrweite. Aber auch mehr Verantwortung. Von daher, es geht einiges, allerdings sollte man mMn nie zuviel in der Komfortzone bleiben. 

Bei mehr Gehalt bzw. Vermögen hat man es in den Krisen Stichwort Corona leichter, Vermögensaufbau geht leichter von der Hand. Es ist möglich, beim alten Arbeitgeber mit der möglichen neuen Zusage zu pokern, ist aber riskant und man muss der Typ dazu sein. Ich würde mich an deiner Stelle einmal bewerben und deinen Marktwert testen. Mit breiter Brust und Selbstbewusstsein, gerade schwieriger Zeitpunkt aber why not.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 12. Januar 2021 14:05
Pascal, Blubbha, viper2333 und 1 User mögen das
(@michael91)
Aktiver Freiheitskämpfer

Hallo zusammen,

ich muss nochmal ein paar Anfängerfragen stellen, da ich mir unsicher bin.

Seit Februar 2020 bespare ich den thesaurierenden ishares IE00B4L5Y983.

Ich habe bei onvista für das Jahr 2020 und 2021 jeweils einen Freistellungsauftrag von 801 € eingereicht. Zudem bespare ich noch aktiv einen Riestervertrag und einen Bausparvertrag.

1) Für 2021 steht in meinem onvista-Account nun ein ausgeschöpfter Freibetrag von 18,10€. Wie kommt der zustande? Warum steht bei 2020 nichts?

2) Ich habe sicherlich aus Festgeld Zeiten noch bei anderen Banken Freistellungsaufträge hinterlegt (vermutlich auch mit 801 €). Allerdings wird der Betrag dort natürlich zu 0% ausgeschöpft, da kein Guthaben mehr vorhanden ist. Ist das dennoch ein Problem?

2a) Wenn das ein Problem ist, gibt es irgendeine zentrale Stelle, bei der meine erteilten Freistellungsaufträge zusammenlaufen und ich diese abfragen kann? Dummerweise bin ich nicht sicher, wo ich welchen Auftrag in welcher Höhe vergeben habe.

2b) Für die Riesterrente stellt man ja keinen Freistellungsauftrag ein, für einen Bausparvertrag aber schon? Das müsste ich dann dringend prüfen und den Freistellungsauftrag löschen, um keinen Ärger zu bekommen, richtig? Weitere aktive Sparkonten habe ich nicht.

3) Wenn ich demnächst meine ESt-Erklärung für 2020 mache, muss ich meinen ishares dann in irgendeiner Form berücksichtigen? Oder brauche ich hierauf nicht weiter zu achten, da dies mein Depotanbieter alles für mich übernimmt?

 

Ich bedanke mich im Voraus.

Liebe Grüße

Michael

 

 

 

 

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 27. Januar 2021 10:46
(@viper2333)
Aktiver Freiheitskämpfer

@michael91

 

"2) Ich habe sicherlich aus Festgeld Zeiten noch bei anderen Banken Freistellungsaufträge hinterlegt (vermutlich auch mit 801 €). Allerdings wird der Betrag dort natürlich zu 0% ausgeschöpft, da kein Guthaben mehr vorhanden ist. Ist das dennoch ein Problem?"
Nein, das ist kein Problem. Es werden mWn das Ausschöpfen des Freistellungsauftrages übermittelt. Wenn du mehr als 801€ nutzt, könntest du ein Schreiben mit der Aufforderung zur Abgabe einer Steuererklärung bekommen. Wenn die FG-Konten eh leer sind, ist das also egal.

 

"2a) Wenn das ein Problem ist, gibt es irgendeine zentrale Stelle, bei der meine erteilten Freistellungsaufträge zusammenlaufen und ich diese abfragen kann? Dummerweise bin ich nicht sicher, wo ich welchen Auftrag in welcher Höhe vergeben habe."
Nein, wobei dir deine jeweiligen Banken eigentlich das mitteilen können. Du kannst auch einfach bei den Instituten für 2021 einen neuen Freistellungsauftrag in Höhe von 0€ erteilen.

2b) Solange der Riestervertrag nicht ausbezahlt wird, benötigt er keinen Freistellungsauftrag, nein. Der Bausparvertrag natürlich schon. Eventuell kannst du dir ja ausrechnen, wie viel du dort brauchst und den für 2021 passend vergeben und den Rest an Onvista für 2021 vergeben. 

 

3) Die Abgeltungssteuer ist dafür da, dass man keine Anlage KAP ausfüllen muss, wenn sämtliche Kapitalerträge der Abgeltungssteuer unterlegen haben. Du wirst aber bald eine Steuerbescheinigung erhalten für 2020. Das kannst du auch in eine Anlage KAP eintragen und fertig. Dann hast du noch die Günstigerprüfung vom Finanzamt durchgeführt. Das ist vermutlich unnötig, aber nicht schädlich. 

 

Viele Grüße 

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27. Januar 2021 11:06
 McG
(@mcg)
Aktiver Freiheitskämpfer

@michael91

1) Für 2021 steht in meinem onvista-Account nun ein ausgeschöpfter Freibetrag von 18,10€. Wie kommt der zustande? Warum steht bei 2020 nichts?

Das dürfte die Vorabpauschale für 2020 sein.

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/investmentsteuerreformgesetz/

Die wird immer im Januar des Folgejahres berechnet und gebucht. Schau mal in deinem Postfach nach, da sollte ein Dokument "Wertpapiererträge" irgendwann im Januar aufgetaucht sein, in dem die Berechnung der Vorabpauschale aufgelistet ist.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27. Januar 2021 12:50
Natman mag das
John Smith
(@john-smith)
Verdienter Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @judge-dredd

[..]
Die 70k würde ich vielleicht erst investieren, wenn ihr sicher seit, nicht bauen zu wollen. Ansonsten sollten davon zumindest die Kaufnebenkosten gezahlt werden können. Sofern ihr ein Haus bauen wollt, ist es auch fraglich ob 10k als Notgroschen reichen.

 [..]

Ich würde nur mal bei diesem Absatz dazwischen grätschen:
Ich habe mein Haus vor 5 Jahren zu 120% finanziert (5.000 EK, 210.000 Kredit) - schlechtester Zinssatz 2,78%, aber der war für weniger als die Hälfte-

Aktuell haben Freunde in diesem Monat ein Angebot, Kaufpreis 265K, Kredit insgesamt 350K zum kaufen + renovieren für zusammen 1,23% (!!). Bei den Zinsen würde ich so gut wie kein Eigenkapital einbringen und mir lieber die Liquidität erhalten. 20K Tagesgeld, Rest über das Jahr verteilt in die ETFs....
Die Banken schmeissen einen gerade zu mit langen Laufzeiten...ich habe bei den besagten Freunden nur Angebote mit 20, 25 und 30 Jahren Laufzeit gesehen.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 27. Januar 2021 23:36
(@judge-dredd)
Freiheitskämpfer Silber

@john-smith

moin! Rein wirtschaftlich betrachtet hast du wegen der niedrigen Zinsen wahrscheinlich recht.  Ist ja immer die Frage wie hoch man hebelt und ob es noch vertretbar ist. Ich selbst bin da wahrscheinlich auch übervorsichtig und würde zumindest die Kaufnebenkosten mit EK zahlen

schönen Tag.

 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 28. Januar 2021 07:25
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