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Grundstück jetzt verkaufen? Wenn ja, wohin mit dem Erlös?

Die_Da
(@die_da)
Aktiver Freiheitskämpfer

Hallo zusammen,

mich beschäftigt eine Frage, zu der ich einen Freund um Rat gebeten habe. Sein Rat ist für mich nachvollziehbar, deckt sich aber nicht mit meinem Bauchgefühl. Er hat mir dieses Forum empfohlen, da hier seiner Meinung nach viel Sachverstand vorhanden ist und Fragestellungen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden. Ich hoffe daher, dass Ihr mir bei meiner Frage helfen könnt zur richtigen/besten Antwort zu kommen. In jedem Fall vielen Dank im Voraus!

Ich habe im vergangenen Jahr die Hälfte eines Grundstücks mit Einfamilienhaus geerbt, das bis dahin von meiner Tante bewohnt wurde. Die Betonung liegt auf Grundstück, da das Haus aus den 50er Jahren für heutige Ansprüche kernsaniert werden müsste. Das Grundstück ist 3000 m² groß, das Haus etwa 150 m². Die andere Hälfte des Grundstücks gehört meiner Mutter.

Da niemand von uns auf dem Grundstück wohnen möchte bestehen Bestrebungen es zu verkaufen. Es gibt auch ein konkretes Angebot über 1.000.000 € (333 €/m²). Der Bodenrichtwert ist 150 €/m².

Meine Mutter (mitte 60) war eigentlich dafür, alles zu verkaufen. Jetzt, wo die Entscheidung näher rückt, wird die Verbundenheit zu ihrem Elternhaus wieder stärker und sie überlegt es zu behalten. Aus Ihrer Sicht gibt es sowieso keine sinnvollen Anlagealternativen und daher ist ihr Grund und Boden lieber als Geld.

Unser eigenes Vermögen besteht aus

  • Selbst bewohnter, abgezahlter ETW mit 110 m², Wert aktuell zwischen 300 und 400 t€
  • Vermietete Gewerbeimmobilie 400 m², Wert irgendwo zwischen 0,5 und 1 Mio. €, belastet mit 490 t€
  • Tagesgeld 100 t€
  • ETFs 20 t€

Die Eltern meines Partners und von mir besitzen jeweils eine ETW und zusammen etwa 800 t€ in Aktien und Anleihen. Da wir beide Einzelkinder sind fallen die mutmaßlich eines Tages an uns.

Alle Immobilien und das Grundstück befinden sich in der gleichen kleineren Großstadt. Von zwei Maklern und einem Bauträger wurde uns geraten das Angebot anzunehmen. Alle drei hatten Interesse das Grundstück selber zu vermakeln/bebauen und würden in diesem Fall nichts verdienen. Ich denke daher, dass die Aussagen ohne "Hintergedanken" getätigt wurden.

Ich frage mich nun was in meiner Situation das Beste/Sinnvollste ist. Vermutlich gibt es darauf nicht die eine Antwort, ich bin jedoch für jede Meinung Dankbar!

Zitat
Themenstarter Veröffentlicht : 2. Juli 2022 10:30
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold
Veröffentlicht von: @die_da

Meine Mutter (mitte 60) war eigentlich dafür, alles zu verkaufen. Jetzt, wo die Entscheidung näher rückt, wird die Verbundenheit zu ihrem Elternhaus wieder stärker und sie überlegt es zu behalten. Aus Ihrer Sicht gibt es sowieso keine sinnvollen Anlagealternativen und daher ist ihr Grund und Boden lieber als Geld.

Gute Frage, die du hier stellst. Es gibt mehrere Aspekte, die es zu beachten gilt. Erstmal will deine Mutter eher drin wohnen bzw. hat den Endowement Effekt, dass es besser ist zu besitzen in dieser unsicheren Zeit. Und du hast keine Verwendung für deinen Teil außer Verpachtung bzw. hast dann auch für das Haus hohe Sanierungskosten. 

In deinem Vermögen gibt es ja schon Schulden (Gewerbe Immo), die man abzahlen könnte und das Aktiendepot ist auch eher klein. Daher denke ich, dass es sicher stressfreier wäre für dich zu verkaufen. 

Ist deine Mutter noch Eigentümerin? Dann könnte sie auch einen Teil gegen Wohnrecht verschenken an dich und du kaufst ihr dafür eine altersgerechte Wohnung. 

Letztendlich ist so ein uraltes Haus in meinen Augen eher ein Klotz am Bein, Dämmung, Raumänderungen, die teuren Baustoffe, das Risiko ist größer geworden...

Ein einfacher Verkauf gegen das Gefühl deiner Mutter bietet natürlich Konfliktpotential, daher kann es keine "einfache" finanzielle Entscheidzng sein. 

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. Juli 2022 12:03
Maschinist und Die_Da mögen das
Die_Da
(@die_da)
Aktiver Freiheitskämpfer

Danke für Deine Antwort @natman

Das Haus würde vermutlich unbewohnt bleiben, eine Art Wochenend-Haus und vielleicht Beschäftigungstherapie für meine Mutter. Sie selber hat Ihre Wohnung in der sie lebt. An entstehenden Kosten würde ich mich in dem Fall nicht beteiligen, hätte allerdings auch keine Erträge.

Die Idee mit dem Wohnrecht in einer altersgerechten Wohnung hatten wir am Rande schonmal angerissen. Vielleicht sollten wir das nochmal weiter verfolgen. Ihre eigene Wohnung ist zwar schön, aber definitiv nicht altersgerecht.

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 2. Juli 2022 12:39
Natman mag das
MKMXX
(@mkmxx)
Verdienter Freiheitskämpfer

Wäre der Abriss eine Idee? Du hättest dann ein 3000 qm Grundstück mit deiner Mutter und könntest mehrere Mehrfamilienhäuser (altersgerecht) bauen und vermieten. Das wäre gleichzeitig ein Rentenmodell für dich.

Dass ein Makler oder Bauträger sagt er würde daran kein Gewinn machen ist mir Vorsicht zu betrachten. Wenn jemand lügt um attraktive Grundstücke zu bekommen. Dann auf jeden Fall diese beiden Berufsbilder! Also aufgepasst.

Ich würde so ein Grundstück nicht abgeben, da du da wahrscheinlich in deinem Leben nicht mehr dran kommen wirst. Du kannst auch noch 2-3 Jahre warten bis die Baukosten sich evtl an die Zinslage angepasst haben! Du hast so viel Potenzial mit dem Grundstück. Könntest auch einen Teil des Grundstücks verkaufen und mit dem Erlös den anderen Teil bebauen!

Alles ein rechen Exempel, ich würde es aber nicht verkaufen.

Wenn doch, kannst du dich gerne bei mir melden 😄

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. Juli 2022 13:46
Natman mag das
Natman
(@natman)
Freiheitskämpfer Gold
Veröffentlicht von: @mkmxx

Wäre der Abriss eine Idee? Du hättest dann ein 3000 qm Grundstück mit deiner Mutter und könntest mehrere Mehrfamilienhäuser (altersgerecht) bauen und vermieten. Das wäre gleichzeitig ein Rentenmodell für dich.

Dass ein Makler oder Bauträger sagt er würde daran kein Gewinn machen ist mir Vorsicht zu betrachten. Wenn jemand lügt um attraktive Grundstücke zu bekommen. Dann auf jeden Fall diese beiden Berufsbilder! Also aufgepasst.

Ich würde so ein Grundstück nicht abgeben, da du da wahrscheinlich in deinem Leben nicht mehr dran kommen wirst. Du kannst auch noch 2-3 Jahre warten bis die Baukosten sich evtl an die Zinslage angepasst haben! Du hast so viel Potenzial mit dem Grundstück. Könntest auch einen Teil des Grundstücks verkaufen und mit dem Erlös den anderen Teil bebauen!

Alles ein rechen Exempel, ich würde es aber nicht verkaufen.

Wenn doch, kannst du dich gerne bei mir melden 😄

Der letzte Satz Made my day Inlove  

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. Juli 2022 13:50
MKMXX
(@mkmxx)
Verdienter Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @natman
Veröffentlicht von: @mkmxx

Wäre der Abriss eine Idee? Du hättest dann ein 3000 qm Grundstück mit deiner Mutter und könntest mehrere Mehrfamilienhäuser (altersgerecht) bauen und vermieten. Das wäre gleichzeitig ein Rentenmodell für dich.

Dass ein Makler oder Bauträger sagt er würde daran kein Gewinn machen ist mir Vorsicht zu betrachten. Wenn jemand lügt um attraktive Grundstücke zu bekommen. Dann auf jeden Fall diese beiden Berufsbilder! Also aufgepasst.

Ich würde so ein Grundstück nicht abgeben, da du da wahrscheinlich in deinem Leben nicht mehr dran kommen wirst. Du kannst auch noch 2-3 Jahre warten bis die Baukosten sich evtl an die Zinslage angepasst haben! Du hast so viel Potenzial mit dem Grundstück. Könntest auch einen Teil des Grundstücks verkaufen und mit dem Erlös den anderen Teil bebauen!

Alles ein rechen Exempel, ich würde es aber nicht verkaufen.

Wenn doch, kannst du dich gerne bei mir melden 😄

Der letzte Satz Made my day Inlove  

Hahaha ja, ich habe den nachträglich editiert. Ich konnte nicht anders 🤣🤣🤣

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. Juli 2022 14:13
Die_Da
(@die_da)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @mkmxx

Dass ein Makler oder Bauträger sagt er würde daran kein Gewinn machen ist mir Vorsicht zu betrachten. Wenn jemand lügt um attraktive Grundstücke zu bekommen. Dann auf jeden Fall diese beiden Berufsbilder! Also aufgepasst.

Das ist ein Missverständnis. Makler, die das Grundstück auch gerne vermakeln würden, haben das gesagt. Sie würden nichts verdienen, weil sie in dem Fall an dem Verkauf nicht beteiligt wären. Und auch nicht wissen, wer das Angebot abgegeben hat. Also gänzlich unabhängig sagen können, dass es ein guter Preis für das Grundstück zur aktuellen Zeit ist.

Selber bebauen ist sicherlich eine Option. Nur wer weiß ob es 2, 3 oder 10 Jahre sind bis das wieder sinnvoll finanzierbar ist? Bis dahin bleibt das Klumpenrisiko von einem hohen Anteil Immobilien in der gleichen Stadt. Oder sehe ich das falsch?

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 2. Juli 2022 15:29
Die_Da
(@die_da)
Aktiver Freiheitskämpfer
Veröffentlicht von: @mkmxx

Wenn doch, kannst du dich gerne bei mir melden 😄

Wenn Du wirklich Interesse hast schreib mir gerne eine Nachricht.

AntwortZitat
Themenstarter Veröffentlicht : 2. Juli 2022 15:40
MKMXX
(@mkmxx)
Verdienter Freiheitskämpfer

Das Klumpenrisiko würde ich als überschaubar sehen. Du hast es doch unverschuldet geerbt und es geht sofort als Vermögensgegenstand ein.

Wenn du aber eine Anschaffung machen willst oder investieren willst oder oder oder und das Geld nicht nur rumliegt, ist es natürlich eine Überlegung wert.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 2. Juli 2022 17:00
Siduva
(@siduva)
Verdienter Freiheitskämpfer

Hallo @die_da und danke für die Frage, die ist spannend.

Zunächst lese ich heraus, dass es keinen Zeitdruck gibt eine Entscheidung zu treffen. Deine Mutter und Du selbst verfügt bereits über ein tolles Vermögen und könnt die Kosten der täglichen Lebensführung unabhängig von der Frage bestreiten, ob das Grundstück + (altes) Haus euer Eigentum ist oder nicht.
Die Frage ist also nicht existenzieller Natur sondern eher von der Sorte, die sich viele andere Menschen auch gern stellen würden. Herzlichen Glückwunsch dazu Wink  

Du hast selber das Klumpenrisiko durch den (sowieso schon) hohen Immobilienanteil in Deinem Vermögen angesprochen. Das sehe ich auch so. Du müsstest also eigentlich versuchen, den Anteil der Asset-Klasse Immobilien in Deinem Vermögen über Investitionen in andere Asset Klassen zu reduzieren statt ihn weiter zu erhöhen. Für mich persönlich spricht das eher für einen Verkauf.

Wenn ihr das Grundstück + (altes) Haus behaltet, müsstet ihr früher oder später investieren (eher später wenn ich Dich richtig verstehe). Bestehendes Haus sanieren oder abreißen und ein oder mehrere Ein- oder Mehrfamilienhäuser darauf errichten. Das würde Geld kosten, dass ihr sicher nicht aus der Portokasse zahlen wollt/könnt. Vielleicht habt ihr dann auch doch einen kleinen Rest eures aktuellen Kredits laufen, so oder so steigt der Fremdkapitalanteil - das muss man vertragen können und auch wollen. Keine Ahnung wie ihr da gestrickt seid, aber für mich persönlich würde auch das für einen Verkauf sprechen.

Selbst ein oder mehrere Ein- oder Mehrfamilienhäuser bauen zu lassen muss man zudem auch wollen (oder viel Geld an jemanden bezahlen, der den ganzen damit verbundenen Kram für einen erledigt). Ich habe noch nie ein Haus bauen lassen und würde das auch ungern tun, da ich im Familien- und Freundeskreis ausreichend Beispiele habe, die mir den damit verbunden Stress nicht als positiven Stress in die Erinnerung gebrannt haben.

Selbst wenn irgendwann ein oder mehrere neue Ein- oder Mehrfamilienhäuser errichtet wurden und die zu Deinem Eigentum zählen, wirst Du Dich zusätzlich zu um alle damit verbundenen Vermietungsthemen kümmern dürfen oder jemanden dafür bezahlen, das zu tun. Auch das muss man langfristig wollen.

Und wer weiß, welche Gemeinheiten sich der Gesetzgeber zukünftig ausdenkt. Vielleicht bestraft er alle Eigentümer von großen Grundstücken mit (im Verhältnis) kleinen Häusern darauf über noch höhere Steuern.

Irgendwie alles so negativ bisher, ich versuche mal einen anderen Blickwinkel und komme an den Anfang: Du hast keinen zeitlichen oder finanziellen Druck!
Du wirst einmal Vermögen erben, darunter den Anteil Deiner Mutter an diesem Grundstück + (altem) Haus, falls ihr es vorher nicht verkauft. Deine Mutter hängt emotional an dem Haus/Grundstück und möchte nicht verkaufen. Du bleibst in dem Fall Miteigentümerin und müsstest nicht für laufende Kosten aufkommen (wenn ich richtig verstanden habe).
Da Du Dich in einer Eigentümergemeinschaft mit Deiner Mutter befindest und ihr ein gutes Verhältnis zu haben scheint würde ich nichts tun, was dieses gute Verhältnis belastet. Ich würde daher an Deiner Stelle nochmal mit ihr sprechen, alle Punkte die für oder gegen einen Verkauf sprechen gemeinsam auf den Tisch packen, Optionen für den Fall besprechen, dass das Grundstück + (altes) Haus nicht verkauft wird und dann Deiner Mutter allein die Entscheidung überlassen.

Ihr müsst nicht verkaufen und auch nicht jetzt entscheiden, da es keinen zeitlichen oder finanziellen Druck gibt. Ob das Grundstück in 5 oder 20 Jahren 50% mehr oder weniger Wert haben wird ist für euch nicht von existenzieller Bedeutung und kann sowieso niemand voraussagen. Daher würde ich die Entscheidung auch nicht vom finanziellen Aspekt abhängig machen sondern davon, dass Du und Deine Mutter eine Lösung findet, die für euch beide gangbar ist. Ob das vorliegende Angebot gut oder schlecht ist lässt sich sowieso erst in Zukunft bewerten.

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. Juli 2022 07:49
MKMXX und Natman mögen das
TakeTwo
(@taketwo)
Aktiver Freiheitskämpfer
  • Hallo,  meine Meinung:  ohne Not niemals ein (Bau)- Grundstück verkaufen.  Die Gemeinden weisen eh kaum mehr Bauland aus, ein Grundstück, das Du nicht bebauen musst, und der Altbestand keine Arbeit macht - niemals verkaufen. Inflationschutz, kaum Risiko.  
  • Wir haben kürzlich ein altes Dokument gefunden, der Uropa hat in den Kriegswirren eine Wiese für 500 Reichsmark verkauft, viel Geld damals.  Heute ist das Bauland geworden und wäre einen 7-stelliger Eurobetrag  wert.
AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. Juli 2022 13:59
Maschinist
(@maschinist)
Maschinist Admin
Veröffentlicht von: @taketwo
  • Hallo,  meine Meinung:  ohne Not niemals ein (Bau)- Grundstück verkaufen.  Die Gemeinden weisen eh kaum mehr Bauland aus, ein Grundstück, das Du nicht bebauen musst, und der Altbestand keine Arbeit macht - niemals verkaufen. Inflationschutz, kaum Risiko.  
  • Wir haben kürzlich ein altes Dokument gefunden, der Uropa hat in den Kriegswirren eine Wiese für 500 Reichsmark verkauft, viel Geld damals.  Heute ist das Bauland geworden und wäre einen 7-stelliger Eurobetrag  wert.

Hi.

 

Das kann man nach meiner Meinung umso mehr über ein passives Gesamtmarkt- Aktienmarktinvestment sagen.

500 Euro z.B. im Jahr 1944 in den SP500 investiert wären mittlerweile mit reinvestierten Dividenden auf über 2 Millionen Euro angewachsen.

Und dafür brauchte es dann im Gegensatz zu Deinem Beispiel keine Kriegswirren und auch keine glückliche Fügung bei der Umwandlung von Wiese in Bauland.

(Bauland wie auch S&P500 Werte sind Brutto vor Inflationsausgleich)

 

Ich würde daraus eher mitnehmen, dass:

  • Sachwerte langfristig immer unschätzbar besser sind als ungedecktes Papiergeld.
  • Und verläßlich Cashflow generierende Sachwerte sind langfristig noch einmal deutlich besser als Sachwerte, die das nicht tun.

 

Dabei würde ich aber immer ein Klumpenrisiko vermeiden.

Wenn Deutschland z.B. in der Zukunft über Nato Artikel 5 aktiv in das Kriegsgeschehen gegen Russland hineingezogen wird (nicht so unmöglich wie viele denken), dann wäre man froh bewegliches Vermögen weltweit gestreut und teilweise einfach liquidierbar zu besitzen). Das deutsche Grundstück ist dann temporär zu einem normalen Preis unveräußerbar (wie bei Deinem Beispiel) und hat so auch keinen Cashflow.

Nach dem WK2 geflüchtete Grundstückbesitzer aus der ehemaligen DDR können das bestätigen...

 

Natürlich ist das Grundstück wie erwähnt trotzdem tausendfach besser als Tagesgeld und Festgeld bei unserem ungedeckten Papiergeldsystem. Das wird langfristig alles wertlos. Nur die Geschwindigkeit hin zu Wertlosigkeit ist diskutabel. Aber das hat hier glaube ich jeder verinnerlicht.

Schönes Wochenende

AntwortZitat
Veröffentlicht : 3. Juli 2022 14:32
reinvest und Natman mögen das