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            <title>
									Depotabsicherung mit Optionen - gute Idee oder Schwachsinn ;-) - Allgemeines				            </title>
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                        <title>RE: Depotabsicherung mit Optionen - gute Idee oder Schwachsinn ;-)</title>
                        <link>https://freiheitsmaschine.com/freiheitsforum/alles-was-sonst-nicht-passt/depotabsicherung-mit-optionen-gute-idee-oder-schwachsinn/#post-13760</link>
                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2020 06:50:27 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[@beast und @maschinist und @sweetnsourich sehe es langsam kommen, dass wir noch eine Beratung im Bereich Aktien und Optionen hier bei der Freiheitsmaschine brauchen könnten oder sehe ich das...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>@beast und @maschinist und @sweetnsour<br />ich sehe es langsam kommen, dass wir noch eine Beratung im Bereich Aktien und Optionen hier bei der Freiheitsmaschine brauchen könnten oder sehe ich das falsch?</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://freiheitsmaschine.com/freiheitsforum/alles-was-sonst-nicht-passt/">Allgemeines</category>                        <dc:creator>Natman</dc:creator>
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                        <title>RE: Depotabsicherung mit Optionen - gute Idee oder Schwachsinn ;-)</title>
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                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2020 06:22:48 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Meiner Ansicht nach gibt es für die Frage keine pauschale Antwort, da es hier auf sehr viele Faktoren ankommt.
Erst mal die auch schon von Pascal erwähnte Eintrittswahrscheinlichkeit des Ri...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Meiner Ansicht nach gibt es für die Frage keine pauschale Antwort, da es hier auf sehr viele Faktoren ankommt.</p>
<p>Erst mal die auch schon von Pascal erwähnte Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos:</p>
<p>Wenn du eine langfristige Long-Position hast, solltest du zumindest so überzeugt davon sein können, dass du nicht permanent laufende Kosten durch Hedge-Absicherungen produzierst und dadurch real deine Gewinne minimierst. Kurzfristig punktuell sinnvoll platzierte Absicherungen sind hier natürlich was anderes, die können sehr wohl ein durchaus nützliches Werkzeug sein - zumindest theoretisch.</p>
<p>Das bringt mich aber auch schon zum zweiten Punkt:</p>
<p>Praktisch kommt es nämlich auch ganz auf deine Art zu traden und deine Erfahrung mit Optionen an.<br />Optionen sind wahrscheinlich nicht für jeden das passende Tool, beziehungsweise muss man sich bewusst sein, dass das ne ganz andere Liga als der normale Aktienhandel ist. Hier muss wirklich alles perfekt sitzen, du brauchst das richtige Timing, das optimale Einstiegsniveau, musst den profitabelsten Strike und die ideale Laufzeit abschätzen, die Volatilität beachten und dir bewusst sein, dass es höchstwahrscheinlich nichts wird, weil es natürlich unwahrscheinlich ist, dass du jeden dieser Punkte so gut getroffen hast.</p>
<p>Bei einem Hedge rechnest du zwar natürlich von vornherein eher damit, dass er wie eine Versicherungszahlung wertlos verfällt, was dann natürlich nicht so das Problem ist, aber es ist dennoch wichtig, ihn so gut zu treffen, dass er im Notfall auch wirklich eine entsprechende Vervielfachung und damit auch ausreichende Absicherung bringt. Und das ist nun mal nicht leicht. Wenn man sich im Nachhinein Kursveränderungen von ausgelaufenen Optionen mit starken Bewegungen im Underlying ansieht, dann gibt es meist trotzdem nur einige wenige Strikes die zum richtigen Einstiegszeitpunkt wirklich profitabel gewesen wären. In den meisten Fällen bzw. die meiste Zeit über sind die Preise von Optionen nämlich sehr fair bewertet, so dass sie am Ende wirklich nicht mehr als eine unnötige Versicherungszahlung waren.</p>
<p>Klingt jetzt vielleicht abschreckender als es eigentlich sein sollte. Alles in allem wollte ich damit nur sagen, dass der Optionshandel eine eigene Disziplin ist, die man erlernen muss (nachdem man schon ne Zeit lang erfolgreich mit Aktien unterwegs war). Zahlt sich meiner Meinung nach aber auf jeden Fall aus, sich in die Materie einzuarbeiten, also einfach ausprobieren, dann lernt man das schon mit der Zeit. Wenn du das Ganze dann beherrschst, macht es in vielen Fällen sicherlich Sinn, das Depot so abzusichern. Wichtig dabei ist auch, es trotzdem nur als Möglichkeit zu sehen und mit anderen Formen der Absicherung zu vergleichen, beispielsweise die simple Reduzierung der Position.</p>]]></content:encoded>
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                        <title>RE: Depotabsicherung mit Optionen - gute Idee oder Schwachsinn ;-)</title>
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                        <pubDate>Sun, 06 Sep 2020 18:44:16 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[@hjp
... und gar keinen Plan von Optionen hat  {blue}:wink:   {blue}:hi:]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>@hjp</p>
<p>... und gar keinen Plan von Optionen hat  {blue}:wink:   {blue}:hi:  </p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://freiheitsmaschine.com/freiheitsforum/alles-was-sonst-nicht-passt/">Allgemeines</category>                        <dc:creator>Natman</dc:creator>
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                        <pubDate>Sun, 06 Sep 2020 18:42:54 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Ich dachte, dass ein Langfristinvestor mit passivem Ansatz (Buy&amp;Hold) den maximalen  Drawdown durch den risikolosen Depotanteil (kurzlaufende Staatsanleihen / heute wohl eher Tagesgeld) ...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ich dachte, dass ein Langfristinvestor mit passivem Ansatz (Buy&amp;Hold) den maximalen  Drawdown durch den risikolosen Depotanteil (kurzlaufende Staatsanleihen / heute wohl eher Tagesgeld) begrenzt?</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://freiheitsmaschine.com/freiheitsforum/alles-was-sonst-nicht-passt/">Allgemeines</category>                        <dc:creator>HJP</dc:creator>
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                        <title>RE: Depotabsicherung mit Optionen - gute Idee oder Schwachsinn ;-)</title>
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                        <pubDate>Sun, 06 Sep 2020 18:22:36 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Veröffentlicht von: @natman 
Ich hatte bisher die Meinung, dass es im Depot hoch u runter geht wie im Leben und ich als Langfristanleger mit passivem Ansatz habe schon Börsen Grundwissen ab...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote data-userid="176" data-postid="13746" data-mention="natman">
<div class="wpforo-post-quote-author"><strong> Veröffentlicht von: @natman </strong></div>
<p>Ich hatte bisher die Meinung, dass es im Depot hoch u runter geht wie im Leben und ich als Langfristanleger mit passivem Ansatz habe schon Börsen Grundwissen aber kein Expertenwissen. Daher war die Frage eher, ob es einfach möglich ist bzw langfristig Sinn macht. Ich vermute ja dass es nicht so trivial ist und eher für die Trader interessant ist.</p>
</blockquote>
<p>Auch in einem abgesicherten Langzeitdepot geht es hoch und runter. Der Unterschied zu einem Long-Only Depot ist der max. Drawdown der Capital-Equity Kurve, der dadurch in Korrekturen reduziert wird.</p>
<p>Ein Trader hedged, weil er damit evtl. auch kurzfristig Profite einfahren will, ein Langzeitanleger hedged, weil er seine Capital-Equity Kurve nach unten reduzieren will.</p>]]></content:encoded>
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                        <title>RE: Depotabsicherung mit Optionen - gute Idee oder Schwachsinn ;-)</title>
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                        <pubDate>Sun, 06 Sep 2020 17:53:42 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Ich hatte bisher die Meinung, dass es im Depot hoch u runter geht wie im Leben und ich als Langfristanleger mit passivem Ansatz habe schon Börsen Grundwissen aber kein Expertenwissen. Daher ...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte bisher die Meinung, dass es im Depot hoch u runter geht wie im Leben und ich als Langfristanleger mit passivem Ansatz habe schon Börsen Grundwissen aber kein Expertenwissen. Daher war die Frage eher, ob es einfach möglich ist bzw langfristig Sinn macht. Ich vermute ja dass es nicht so trivial ist und eher für die Trader interessant ist.</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://freiheitsmaschine.com/freiheitsforum/alles-was-sonst-nicht-passt/">Allgemeines</category>                        <dc:creator>Natman</dc:creator>
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                        <title>RE: Depotabsicherung mit Optionen - gute Idee oder Schwachsinn ;-)</title>
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                        <pubDate>Sun, 06 Sep 2020 13:29:03 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Veröffentlicht von: @hjp 

 Veröffentlicht von: @sweetnsour 
Was ich für&#039;s Langzeit-Depot nutze sind zeitlich unbegrenzte inverse Index ETF&#039;s welche im Underlaying durch eine hohe Liquidi...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote data-userid="1013" data-postid="13733" data-mention="hjp">
<div class="wpforo-post-quote-author"><strong> Veröffentlicht von: @hjp </strong></div>
<blockquote data-userid="480" data-postid="13724" data-mention="sweetnsour">
<div class="wpforo-post-quote-author"><strong> Veröffentlicht von: @sweetnsour </strong></div>
<p>Was ich für's Langzeit-Depot nutze sind zeitlich unbegrenzte inverse Index ETF's welche im Underlaying durch eine hohe Liquidität abgesichert sind und nicht durch irgendwelche Implied-Volatility- oder Rollover-Faktoren im Preis verwässert werden. Das hat den Vorteil, dass ich meine Langzeit-Anlagen im Worst-Case bis zur meiner absolut ultimativen last-line-of-defense stehen lassen kann und ich parallel dazu über die Inversen Massenvernichtungswaffen die Equity-Capital-Balance ausgleichen kann</p>
</blockquote>
<p>Hi sweetnsour,</p>
<p>könntest Du erläutern, wie das konkret aussieht? Mal unterstellt, dass man ein Weltportfolio 70/30 (developed / emerging markets) in Höhe von 100k € hat.</p>
<p>Wie ist Dein invers-ETF Ansatz hierbei?</p>
<p> </p>
<p>Grüße</p>
<p>Jürgen </p>
</blockquote>
<p>Nein, kann ich nicht, da ich mit diesen Märkt-Strukturen zu wenig auskenne und ich von Diversifikation ebenfalls sehr wenig halte. Da EM ETFs meistens ein 50%+ China/Hongkong/Taiwan-Klumpenrisiko und DM ETFs ein 50%+ Europa-Klumpenrisiko aufweisen, würde ich als erstes an dieser Stelle graben, um die passenden inversen Instrumente zu finden. </p>]]></content:encoded>
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                    </item>
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                        <title>RE: Depotabsicherung mit Optionen - gute Idee oder Schwachsinn ;-)</title>
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                        <pubDate>Sun, 06 Sep 2020 11:10:49 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Ich arbeite mit einem Kumpel auch gerade an einer sinnvollen Möglichkeit Depots zu hedgen. Wir sind beide der Meinung, dass das Hedgen mit eine der Königsdisziplinen darstellt und das es hie...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite mit einem Kumpel auch gerade an einer sinnvollen Möglichkeit Depots zu hedgen. Wir sind beide der Meinung, dass das Hedgen mit eine der Königsdisziplinen darstellt und das es hier definitiv auf die Zeitebene ankommt in der man operiert.</p>
<p>Ein anderer Ansatz ohne Shortinstrumente wie inverse ETF, Optionen und Futures kann auch eine Positionsgrößenstrategie sein. Auch damit kann man sich einen Vorteil verschaffen.</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://freiheitsmaschine.com/freiheitsforum/alles-was-sonst-nicht-passt/">Allgemeines</category>                        <dc:creator>MichiBro</dc:creator>
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                    </item>
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                        <title>RE: Depotabsicherung mit Optionen - gute Idee oder Schwachsinn ;-)</title>
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                        <pubDate>Sun, 06 Sep 2020 10:58:44 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Veröffentlicht von: @sweetnsour 
Was ich für&#039;s Langzeit-Depot nutze sind zeitlich unbegrenzte inverse Index ETF&#039;s welche im Underlaying durch eine hohe Liquidität abgesichert sind und nicht...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote data-userid="480" data-postid="13724" data-mention="sweetnsour">
<div class="wpforo-post-quote-author"><strong> Veröffentlicht von: @sweetnsour </strong></div>
<p>Was ich für's Langzeit-Depot nutze sind zeitlich unbegrenzte inverse Index ETF's welche im Underlaying durch eine hohe Liquidität abgesichert sind und nicht durch irgendwelche Implied-Volatility- oder Rollover-Faktoren im Preis verwässert werden. Das hat den Vorteil, dass ich meine Langzeit-Anlagen im Worst-Case bis zur meiner absolut ultimativen last-line-of-defense stehen lassen kann und ich parallel dazu über die Inversen Massenvernichtungswaffen die Equity-Capital-Balance ausgleichen kann</p>
</blockquote>
<p>Hi sweetnsour,</p>
<p>könntest Du erläutern, wie das konkret aussieht? Mal unterstellt, dass man ein Weltportfolio 70/30 (developed / emerging markets) in Höhe von 100k € hat.</p>
<p>Wie ist Dein invers-ETF Ansatz hierbei?</p>
<p> </p>
<p>Grüße</p>
<p>Jürgen </p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://freiheitsmaschine.com/freiheitsforum/alles-was-sonst-nicht-passt/">Allgemeines</category>                        <dc:creator>HJP</dc:creator>
                        <guid isPermaLink="true">https://freiheitsmaschine.com/freiheitsforum/alles-was-sonst-nicht-passt/depotabsicherung-mit-optionen-gute-idee-oder-schwachsinn/#post-13733</guid>
                    </item>
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                        <title>RE: Depotabsicherung mit Optionen - gute Idee oder Schwachsinn ;-)</title>
                        <link>https://freiheitsmaschine.com/freiheitsforum/alles-was-sonst-nicht-passt/depotabsicherung-mit-optionen-gute-idee-oder-schwachsinn/#post-13731</link>
                        <pubDate>Sun, 06 Sep 2020 10:54:47 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Veröffentlicht von: @natman 
Ahoi Forum, 
die Big Boys sichern ihre Underlinings doch mit Optionen (Puts) ab, richtig?
Ist dies auch sinnvoll für Langfristanleger? Generell kosten Versich...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<blockquote data-userid="176" data-postid="13718" data-mention="natman">
<div class="wpforo-post-quote-author"><strong> Veröffentlicht von: @natman </strong></div>
<p>Ahoi Forum, </p>
<p>die Big Boys sichern ihre Underlinings doch mit Optionen (Puts) ab, richtig?</p>
<p>Ist dies auch sinnvoll für Langfristanleger? Generell kosten Versicherungen immer Geld und wenn man länger dies macht, kostet es doch auch Rendite (nach meiner laienhaften Einschätzung).</p>
<p>Die Leute die mehr Trader oder erfahren sind hier. Benutzt ihr derartige Strategien? </p>
</blockquote>
<p>Hallo Natman,</p>
<p>meiner Meinung nach macht das nur intuitiv Sinn. In der Praxis nicht wirklich. </p>
<p>Die Big Boys, die sich täglich mit der Börse beschäftigen und alle Optionen bzw Möglichkeiten, die es zur Absicherung gibt aus dem ff kennen, bekommen ja auch dauerhaft eher wenig auf die Kette. Siehe z.B. den Dirk Müller Fonds. Erst klappt die Absicherung im März, dann kommt die Erholung und sein Fonds stürzt ab, weil er die Lage falsch einschätzt (overconfidence bias). Es gibt unzählige weitere Beispiele. Wieso soll ich als Privatanleger glauben, dass ich das mit weniger Aufwand und Informationen besser hinbekommen sollte?</p>
<p>Nur zur Klarstellung: Ich glaube schon, dass es Leute gibt, die es geschafft haben, so reich zu werden, aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit? Ggf. waren es gute Gedanken aber gepaart mit einer großen Portion Glück? Wer jetzt reich ist mit Bitcoin wird glauben, dass es Wissen und kluge Gedanken waren....</p>
<p>Meines Wissens sind die ganzen Hedgefonds in den letzten 10 Jahre gestorben wie die Fliegen wegen massiver underperformance. Sie haben es eben nicht geschafft den Markt zu timen.</p>
<p>Zudem macht Absicherung aus meiner Sicht wenig Sinn, wenn man in ein ETF Weltportfolio investiert und das mit dem Mindset der „prognosefreien“ Geldanlage macht. Wenn man meint, prognostizieren zu können, dann investiert man ohnehin nicht in ein ETF Weltportfolio sondern pickt sich die 4-6% der weltweiten Aktien heraus, die die wirkliche Performance bringen und handelt aktiv (long und short). Dann macht Absicherung m.E. auch Sinn.</p>
<p>Letztendlich erliege ich aber auch dem Spieltrieb und mache auch mal ein wenig mit Put-Optionen rum. Allerdings eher aus Spaß mit kleinen Summen im Spaßdepot. Mit richtigen Summen, die zur Größenordnung meines ETF Depots passen mache ich nichts. </p>
<p>Soweit meine Gedanken...</p>
<p>Grüße</p>
<p>Jürgen</p>]]></content:encoded>
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