Endlich Crash!

Veröffentlicht am
Teile die Freiheitsmaschine

Börse Vermögensaufbau trotz Crash„Hurra, die Kurse fallen!“

 

Was sich für viele Börsenteilnehmer vielleicht verrückt anhört, sollten alle Menschen, die sich noch in der Vermögensaufbauphase befinden, gut gelaunt rufen.

Sie sollten die frohe Kunde der gecrashten Börsen strahlend Ihren Freunden und der Familie berichten und möglichst viele Menschen gerade jetzt vom Investieren an den Aktienbörsen überzeugen.

Aber anstatt jubelnde und auf den Straßen tanzende Investoren, sehe ich viel zu oft schon wieder Angst.

Die Angst um das eigene kostbare Geld

Für viele Menschen fühlen sich Börseneinbrüche an, als würde Ihnen ein Stück eigene Lebensenergie weggesaugt. Und dann starren sie alle auf die Kurse und bangen der nächsten Börseneröffnung entgegen.

Aber dieses Angstspiel machen wir hier in der Freiheitsmaschine nicht mit!

Der durchschnittliche Freiheitskämpfer ist Anfang Dreißig und hat ein gutes Einkommen. Fallende Kurse sind das Beste, was diesen Menschen passieren kann. Zusätzliche Anteile der größten Wohlstandsmaschine aller Zeiten können in Crashzeiten für kurze Zeit günstiger erworben werden, bevor die Börse wie immer langfristig weiter steigt und das Vermögen in einem nicht enden wollenden Geldstrom zu den Anteilseignern (und damit Unternehmensbesitzern) schaufelt.

 

Virenepidemien & Ölpreisschocks

Das sind aus historischer Betrachtungsweise zwar unschöne aber im 20.ten Jahrhundert mehrmals dagewesene Ereignisse. Und dazu muss man gar nicht bis in die Zeit der Spanischen Grippe zurück reisen.

Bei der 1957er Grippewelle (Asiatische Grippe) sowie der 1968er “Hong Kong”-Grippe starb jeweils eine siebenstellige Zahl an Menschen.

Das ist nicht nett, ich weiß. Und ich wünschte, ich könnte es verhindern.

Aber diese Dinge passieren und man kann sich zum guten Teil auch davor schützen, indem man mittels Sport und einer gesunden Ernährung auf seine Gesundheit achtet.

Kurstechnisch gab es bei diesen vergangenen Events dann jeweils nur kurze scharfe Börseneinbrüche. Und wie die Viren auch, war die Börsenpanik nach wenigen Monaten vorbei (und wie immer hatten auch die Boulevardmedien nach einiger Zeit das Interesse daran verloren und die quotenheischende Meute musste sich ein neues Thema suchen)

 

Ich verrate Dir ein Geheimnis

In diesen Wochen und Monaten entscheidet sich, ob Du wohlhabend und frei wirst.

Und damit meine ich keinen Lottogewinn oder andere glückliche Fügungen, sondern ich rede über Dein Verhalten in diesen emotionalen Börsenzeiten.

  • Kannst Du nun den Finger vom Verkaufsknopf lassen, wenn alle um Dich herum nervös werden und Dir raten, Dein Geld zu retten?
  • Schaffst Du es, Deinen monatlichen Sparplan weiter laufen zu lassen?
  • Gibt es sogar weitere Geldbeträge, die Du jetzt zusätzlich anlegen kannst und das dann auch tust?

Ja? – Dann beglückwünsche ich Dich!

Denn dann kann Dich niemand auf Deinem eigenen Weg hin zu finanzieller und persönlicher Freiheit aufhalten!

 

Die meisten Aktienmärkte außerhalb den USA sind mittlerweile günstiger als im historischen Durchschnitt und es gibt dabei einige Perlen, die mittlerweile sehr attraktiv bewertet sind.

Der gesamte Asia Pazifik ex Japan Raum hat nach dem Kursrückgang nun eine Dividenden Rendite von 4%. Der gesamte englische FTSE 100 hat eine Dividendenrendite von 5% und beide sind deutlich unterhalb Ihrer historischen Mittelwerte bewertet, was langfristig eine überdurchschnittliche Rendite für die Anleger geradezu garantiert.

Wenn Du aktuell eine Mietimmobilie mit einem Kauf- / Mietverhältnis von z.B. 13 inkl. kostenloser Instandhaltung, Sanierung, Immobilienverwaltung und lebenslang garantiertem Mieter in einem freien und aufstrebenden Wirtschaftsraum kaufen könntest, würdest Du dann zögern?

Wenn Deine Antwort darauf „natürlich nicht“ lautet, wieso zögerst Du dann beim Kauf der oben erwähnten Wirtschaftsräume oder des gesamten Emerging Markets mit einem einzigen ETF?

Denn diese Wirtschaftsräume bieten Dir durch Ihre aktuell günstige Bewertung ungefähr diese langfristige Rendite.

 

Können die Börsen nun noch weiter fallen?

Natürlich können sie das und ich habe keine Ahnung wo z.B. nächste Woche oder nächsten Monat die Kurse stehen werden.

Eines weiß ich aber ganz genau. In vielen Jahren stehen die Börsenindizes deutlich höher als heute und in der Zwischenzeit läuft Dir ob der hohen und historisch sehr verlässlichen Dividendenzahlungen Dein Depot fast über.

Denn die Weltbörsen steigen langfristig immer weiter und haben historisch die höchste und auch sicherste Rendite aller Anlageklassen.

 

Es gibt also keinerlei Grund, Trübsal zu blasen

Aus finanzieller Sicht gibt es vielmehr einen Grund zum Feiern.

Die größte Wohlstandsmaschine aller Zeiten gibt es für kurze Zeit im Sonderangebot!

Also los! Ins Depot einloggen (oder hier eines der Besten neu eröffnen), Sparplan einrichten/aufstocken und mit dabei sein.

Freiheitskämpfer lassen sich von niemandem aufhalten und bange machen schon gar nicht.

44
Hinterlasse einen Kommentar

avatar
17 Comment threads
27 Thread replies
1 Followers
 
Most reacted comment
Hottest comment thread
22 Comment authors
MartinDividendenhaiDr.Bundy Recent comment authors
  Subscribe  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Pascal Weichert
Gast
Pascal Weichert

Eine Freundin konnte ich schon überzeugen 🙂
Sie hat seit 2 Tagen ein Depot^^

Bei einen Teil meiner Familie, die meist für ihre Kinder ein ETF Depot eingerichtet haben, habe ich gestern / vorgestern versucht durchzurufen. Bis jetzt konnte ich niemanden erreichen.

Bei meinen Freunden ist der Durchhaltewille durchaus spürbar. Meine WhatsApp Storrys waren seit ende Januar durchgehend auf dem “Irgendwas stimmt nicht” tripp, spätestens als die China Automobil Absatzzahlen gemeldet worden sind (-92%). Also die wurden mehr oder weniger ein wenig Mental vorbereitet, auf das Durchhalten.

Dir alles gute. Bleib gesund!

Gruß,
Pascal

Ps. Bin jetzt im Fitnessstudio angemeldet.

Gast
Philipp

Danke für diesen motivierenden Beitrag!
Ich war gestern sehr stolz auf meine Frau. Bei ihr auf Arbeit greift wohl auch die Corona-/Börsenangst um und ein Kollege war etwas panisch wegen seiner (vermutliche kleinen) Aktienposition. Da sagte sie, er könne doch einfach nachkaufen und es sei doch gut, wenn die Aktien jetzt billiger sind als vorher.
Dem kann man nichts hinzufügen 🙂

Georg
Gast

Moin Maschinist,

wahre Worte. Ein Crash zu Beginn der Ansparphase ist das beste was einem passieren kann. Auch ich werde einfach weiter durchziehen und regelmäßig nachkaufen. Mit etwas Glück bleiben die Kurse noch ein paar Wochen unten bis im April der Bonus gezahlt wird.

Nicht mehr ganz so toll ist das ganze wenn man kurz vor der Entnahmephase steht oder sogar gerade damit begonnen hat. Aber auch hier gibt es etwas Entwarnung. Denn durch die geringere Marktbewertung steigt auch die sichere Entnahmerate, wie ich in diesem Artikel demonstriere: https://www.finanzen-erklaert.de/entnahmestrategien-optimieren-bessere-rente-dank-cape-ratio/

Beispiel: vor dem Crash war das MSCI World CAPE bei ca. 25. Entsprechend der Formel liegt die sichere Entnahmerate bei 3,2%. Jetzt nach dem Crash liegt das CAPE bei 18,75. Daraus ergibt sich eine sichere Entnahmerate von 3,7%.

Fazit: obwohl der Markt um 25% eingebrochen ist, ist der sichere Entnahmebetrag nur um 9,5% zurückgegangen. Denn der geringere Portfolio- / Marktwert erlaubt eine 15,5% höhere, sichere Entnahmerate.

Vielleicht hilft das dem einen oder anderen in diesen Zeiten.

Schöne Grüße
Georg

Gast
Alex

Hallo Georg, wo bekommst du die aktuellen CAPE – Zahlen für den MSCI World her, wenn ich fragen darf? Ich hole mir diese immer bei Starcapital, dort aber nur auf monatlicher Basis verfügbar…danke!

Mitglied
Judge Dredd

Hallo Georg,
vielen Dank für den Hinweis. Eine schöne und lesenswerte Website.
VG
Judge Dredd

Martin (Finanzbulle)
Gast

Es ist sehr wichtig in solchen Phasen durchzuhalten und wirklich nachzukaufen. Es gibt ja viele die bei steigenden Kursen immer sagen “hoffetnlich kommt der Crash bald. Dann kann man nachkaufen” und jetzt zitternd eine Position nach der anderen verkaufen.

Wichtig dabei ist, was viele wohl vergessen haben, sich in den guten Zeiten Gedanken zu machen, wie sie in den schlechten Zeiten reagieren. Meiner Community versuche ich zu zeigen und beizubringen, wie man reagieren KANN in diesem Umfeld.

Ich pflichte dir aber völlig bei. Jetzt wird das Fundament gelegt um später wohlhabend zu werden. Bei mir hat es am Montag (09.03.2020) eine Aktie mit fast -40% erwischt. Das Geschäftsmodell ist aber weder ernsthaft durch den Ölpreisverfall noch durch Coronavirus gefährdet. Die Zahlen sehen seit Jahren gut aus.
Also was habe ich gemacht? Mich gefreut wie ein Kind an Weihnachten, weil ich mir noch mehr Anteile von den Dividenden kaufen kann. Dies erhöht jedesmal mein Einkommen. Nachgekauft habe ich noch nicht, weil noch nicht meine Nachkaufkurse erreicht wurden sind (habe da recht strenge Regeln. Ich kaufe nur bei Extremen nach. Diversifikation ist mir wichtiger, als Positionen nachzukaufen)

Johannes
Gast

Bei solchen Gelegenheit wäre man dann doch gerne nicht voll investiert, da mangelt es bei drops eben an Munition. Wie man’s macht, macht man’s falsch 🙂

Ciao
Johannes

Mitglied
LeKai

Schöner Beitrag. Ich finde es interessant, wie schnell selbsternannte Börsianer weiche Knie bekommen und aussteigen.

Ich habe im Februar meine Sparplanquote auf den FTSE All World erhöht. Im März konnte ich bereits mehr Anteile kaufen.

Ich bin 28, ich habe mein Leben lang Zeit. Langfristig steigt der Markt.

Gruß
Kai

Mitglied
Judge Dredd

Hallo Maschinist, der richtige Beitrag zur richtigen Zeit! Vielen Dank. Wir haben noch eine relativ hohe Cashquote, da wir erst seit knapp einem Jahr die gesamte Sparquote zu investieren. Davor waren es halt lange Zeit immer nur 50/50. Die Cashquote wird jetzt bis auf eine “Reserve” sukkzessive in den nächsten Wochen zugunsten von qualitativen Dividendenwerten und Vanguard-ETF`s reduziert. Daneben wird natürlich weiterhin volle 100% der monatlichen Sparquote investiert, egal ob Corona zufällig zuschlägt oder nicht.

Beste Grüße,
Judge Dredd

Natman
Mitglied
Natman

Coole Sache judge, mich trifft der Crash zu früh habe kein Geld zum Investieren mehr. Ich bin einfach drin u kratze das nächste überschüssige Geld zusammen u dann rein. Geht wegen aktueller Lebenssituation nicht mehr… werde im April/Mai erst wieder nachlegen

Und um meine Avatar Band zu zitieren:
Born to lose – lived to WIN

Mitglied
Judge Dredd

hi natman. Nicht schlimm. Market Timing funktioniert meistens sowieso nicht. Dafür bist du schon voll investiert und nimmst den ganzen nächsten Aufschwung voll mit.

Und so wie du Vollgas gibst, wirst du trotzdem lange vor mir das Millionärs-Interview beim Maschinisten abgeben.

Mitglied
FinancialStrategy

Sparplan läuft weiter und versuche aufzustocken. Evtl. Sparrate nochmal 50% hoch, oder Einzelbeitrag.
Wenn ich mir Sorgen mache dann eher um die Gesundheit von mir und anderen (jeder hat Eltern/Großeltern die nicht unter 30 und durchtrainiert sind.)

Gast
Dominik

Ich fahre seit Beginn des Crashs eine (abgeschwächte) Verdopplungsstrategie, die man so ähnlich vom Roulette kennt. Für jede 3-5%, die es runter geht, kaufe ich nach (der Einfachheit halber Vanguard All World) und zwar jedes zweite Mal für das doppelte (5k, 5k, 10k, 10k, 20k, 20k, …). Die ersten 70k sind investiert, die große Frage ist, ob mir schneller das Geld ausgeht oder die Kurse wieder hochgehen.

Uns allen gutes Durchhalten!

expat_in_silicon_valley
Gast
expat_in_silicon_valley

Sehr interessante Strategie!

Was denkt ihr wann der Boden erreicht ist?

Ich habe verpeilt 300k USD cash in den letzten 4 Jahren anzulegen und zu spaet von Finanzwesir&Freiheitsmaschine gehoert. Dieses Geld wuerde ich jetzt in ETFs investieren.

S&P500 geht heute wohl auf 2600 Punkte runter. Das waere der Stand von Nov 2017. Nicht schlecht, aber ich habe das Gefuehl da geht noch mehr. Ich denke Deutschland und die USA koennen Italien-aehnliche Verhaeltnisse erleben, da nicht entschlossen genug gehandelt wird.

Gast
Dominik

Heute wurde der nächste Kauf ausgelöst, diesmal mit 40k. Mein Cash reicht insgesamt für einen 42% Drawdown von der Spitze. Bin aber auch froh, wenn wir nicht bis ganz runter gehen würden. Der Blick ins rote Depot macht bei nun teilweise 5stelligen Tagesverlusten nicht so viel Spaß. Aber ein Glück habe ich 2000 und 2008 mitgemacht, so dass ich an der Strategie festhalte und ich nicht zu sehr beunruhigt bin. Wie tief es gehen wird? Keine Ahnung. In 20 Jahren wird aber keiner mehr von Corona sprechen.

Gast
Alex

Ich habe heute auch kräftig nachgekauft. Mittlerweile ist World auch unter 20 (Cape) –> d.h. billiger als im Durchschnitt. Da EM noch billiger ist, habe ich meine Verteilung auf World 65% und EM 35% geändert.

Mitglied
Ralex

Klasse Beitrag – gute Kommentare! Ich habe seit einigen Monaten Cash-Positionen aufgebaut und auf eine leichte Korrektur gehofft. Verkauft habe ich nichts – investiert bin ich in ETF´s! Ich habe bereist nachgekauft, die Sparverträge aufs absolute mtl. Maximum erhöht – aber immer noch Cash. Leider muss ich gestehen, dass ich leichte irrationale Ängste verspüre. Die Beiträge motivieren aber meinen rationalen Teil – Danke! Der community wünsche ich Gesundheit und viel Ratio!

Grind2FI
Gast
Grind2FI

Guter Beitrag!
Bewege mich langsam Richtung mittlere 5stellige Buchverluste und es juckt mich einfach garnicht.
Gestern erstmal ne ordentliche Patrone in die ETFs reingehauen. SParpläne laufen natürlich weiter. Aber auch noch Cash in der Hinterhand, falls es weiter absackt (was ich fast hoffe :), hehe!)

18 gute Jahre
Gast

Ich will in Anbetracht der Situation mal eine völlig konträre Meinung los werden. Zwar stimme ich im Kern diesem Artikel zu und im Wesentlichen auch der Buy & Hold-Strategie. Für die meisten Anleger macht diese Korrektur fast keinen Unterschied. Ich war bisher überzeugter Buy & Hold-Anleger. Die -20% von 2018 hab ich kaum mitbekommen und nach einem Jahr waren die auch wieder drin.

Aber: Die bisherige Korrektur war vorhersagbar. Als China die erste Quarantäne eingerichtet hat, gingen die Börsenkurse weiter hoch und erreichten ein neues Allzeithoch. Da war noch rein gar nichts eingepreist.

Am Montag, den 24.2. fingen die Kurse dann an zu rutschen und ich bin diesmal ausgestiegen bei etwa -2% vom Allzeithoch. Nicht nur das, ich hab außerdem eine saftige Summe in PUT-Optionsscheine auf den S&P500 und den DAX gepackt. Das hat zwar ganz gut funktioniert, zwischendurch hab ich leider bei einem Rebound trotzdem kalte Füße bekommen und die Position mit etwa +50% Gewinn verkauft – ein Tag später wären es +500% gewesen.

Die aktuelle Situation ist anders, weil wir gesehen haben, was in China passiert und die Auswirkungen auf Lieferketten bereits Mitte Februar angekündigt wurden (u. a. mit Apples Gewinnwarnung). Das ist sowas wie Insider-Trading. Jeder hatte die Info, dass hier alles den Bach runtergeht. Man hätte handeln können.

Klar, wer weiterhin einzahlt und sich nicht unterkriegen lässt, ist auf dem besten Weg zu finanzieller Freiheit. Aber die, die den Crash kommen sehen haben und Puts auf DAX & Co gesetzt haben, sind diesem Ziel innerhalb sehr kurzer Zeit DEUTLICH näher gekommen.

So traurig es ist: Je mehr Geld man hat, desto einfacher wird das Spiel. Da mein Vermögen bereits bei rund 700.000€ liegt und ich gut verdiene, kann ich auch mal 100.000€ auf eine “Wette” mit Optionsscheinen setzen, wenn das Szenario so offensichtlich ist wie es ist. Und 100.000 + 500% ergeben schon ein krasses Sümmchen. Abgesehn davon, dass ich den Verlust von 15-20% vom Allzeithoch eben außerdem gespart habe.

Was soll das ganze Blabla von meiner Seite? Buy & Hold ist für die Allermeisten rein aus psychologischer Sicht die richtige Strategie. Aber einmalige Gelegenheiten gibt es trotzdem. Wenn man da ein bisschen die Augen offenhält, gibt es schöne Abkürzungen zur finanziellen Freiheit.

PS. Ich hab in meinem Blog meine Positionen aufgelistet für alle, die eine etwas andere Perspektive wollen, was an der Börse so erreichbar ist.

Judith
Gast
Judith

Mein Mann und ich machen gerade Freudentänze und versuchen noch mehr zu investieren neben unserem normalen Sparplan. Das ist gar nicht so leicht, wenn man den Notgroschen nicht anfassen will, um natürlich nicht in die Verlegenheit zu kommen, notgedrungen doch verkaufen zu müssen.
Der Crash kommt für uns natürlich passend, sind erst im 3. Jahr der Ansparphase. Wir hoffen noch auf mehrere Wochen niedrige Kurse.
Meine beste Freundin habe ich auch schon überzeugt und sie investiert mittlerweile mit Vergnügen. Allerdings ist es nicht so leicht, offene Ohren im unmittelbaren Umfeld zu finden…

Mitglied
Max

Hallo Judith,

das war eine gute Entscheidung. Ich habe auch schon etwas nachgekauft.

Allerdings wäre ich sehr vorsichtig mit Ratschlägen oder sogar “Überreden” von Freunden. Es kann durchaus auch noch weiter bergab gehen und das kann auch mehrere Jahre so bleiben. Anfänger verlieren dann oft die Nerven. Und dann kannst Du Dir evtl. Vorwürfe anhören.

Schöne Grüße
Max

trackback

[…] Endlich Crash! – Recht hat er, jetzt gibt es die Unternehmen im Sonderangebot, nur leider nicht im kuschlig, weichen Umfeld. Und natürlich gibt es in den Kommentaren bereits die Leute, die es vorher gewusst haben “Die bisherige Korrektur war vorhersagbar.” – na dann. […]

Dr.Bundy
Gast
Dr.Bundy

Es ist nicht nur so, dass ich nicht verkaufe und weiterhin einkaufe, sondern einen kleinen Konsumkredit beantragt habe, den ich mit meinem sicheren Job locker finanzieren kann. Was mich am meisten ärgert: Die Bank hat das immer noch nicht bearbeitet.

Dividendenhai
Gast

Dem stimme ich absolut zu. Vor allem dem “Geheimnis” um die finanzielle Freiheit in Zukunft. Ich muss sagen in der Theorie geht man das Szenario ja ständig durch und weiss wenn ein Börsencrash kommt muss man kaufen. Ich muss aber feststellen (wie viele andere bestimmt auch), es ist dann in der Praxis nicht so einfach. Geht es noch weiter runter? OK, Timing wollen wir ja nicht versuchen aber dieser Crash ist wieder anders als die Vergangenen. Wird es dieses mal vielleicht ein grosser Big Bang und wir warten womöglich Jahrzente bis die Kurse wieder im Plus sind? Fakt ist, und daran halte ich mich derzeit fest: Alle die mutig waren in der Krise zu kaufen wurden historisch gesehen immer belohnt. Beten wir das es diesmal auch so ist.:-)

Natman
Mitglied
Natman

OK und wenn es nicht so ist und es für einen selber nicht mehr reichen sollte, profitieren die Erben / Kinder etc. Irgendwie tröstlich. Außerdem wenn ein Reset kommt, werden sie Freiheitskämpfer wieder schnell Vermögen aufbauen. Ich denke positiv

Martin
Gast
Martin

In dem Artikel sind leider ein paar Denkfehler enthalten.

Ein Preisrückgang für eine bestimmte Ware ist natürlich gut, wenn sich der Wert der Ware (in diesem Fall Aktien, Anteile an Unternehmen weltweit) nicht verändert, sondern eben nur der Preis, welchen ich zahle.

Arbiträre Kursrücksetzer ohne wirtschaftliche Hintergrund sind toll.

Die aktuelle Krise jedoch hinterlässt nachhaltige Schäden. Die Datenlage dazu entwickelt sich erst noch. Aber erste Zahlen sind bspw. ein Anstieg der Arbeitslosigkeit in Österreich um 50% innerhalb weniger Wochen. Das wird nicht anders in Deutschland passieren. Da geht es dann mal schnell von 2,4 auf 3,6 Millionen und weiter. Da haben wir 13 Jahre positive Entwicklung am Arbeitsmarkt verloren.

In Österreich wurde die höchste Arbeitslosigkeit seit 1946 erreicht, innerhalb weniger Wochen!

Bei den Kurzarbeitern gibt es bisher nur Zahlen zu den Betrieben, nicht zur Anzahl der Beschäftigten. Der Spiegel rechnet, dass es etwa 12 Millionen Kurzarbeiter in Deutschland gibt, zur Zeit. 10x mehr als 2008/2009.

Viele, viele Firmen werden pleite gehen. Die Staatsverschuldung wird massiv ansteigen.

Es ist keine Frage, dass es wieder aufwärts gehen wird, aber eben vom neuen niedrigen Level in normalen Schritten und es wird nicht so sein, dass der Kursrutsch plötzlich aufgeholt werden wird. Das wird er nicht.

Und damit haben alle bisherigen Werte natürlich real und dauerhaft an Wert verloren. Neue Sparpläne kaufen ja zu den neuen Normalkursen, sind also so gut wie Sparpläne vor einem Jahr, wenn wir heute kein Corona gehabt hätten. Aber alte Werte sind jetzt dauerhaft weg. Viele, viele Firmen und Arbeitsplätze sind jetzt erstmal vernichtet.

Das haben Firmenchefs ja selbst schon zugegeben. Beispiel Lufthansa, die haben selbst gesagt, dass es die Lufthansa nach der Krise nur noch in einer sehr verkleinerten und abgespeckten Version geben wird. Trifft aber auch auf so viele andere Firmen zu. Und du magst es mir nicht glauben, aber ich vermute ganz stark, dass es mindestens einen großen deutschen Autobauer in 5, spätestens in 10 Jahren nicht mehr geben wird.

Genauso die erwähnten Dividendenrenditen. Ja, das waren die Dividenden aus dem Jahresgewinn 2019. Diesen Jahresgewinn wird es 2020 und 2021 nicht mehr geben. 2022 vielleicht für manche Firmen, viele andere Firmen gehen aber pleite.