Freiheitskämpfer Interview 7 – Erle 110%

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Freiheitskämpfer Interview diverse Einkommensströme Immobilien mit großem HebelDie Freiheitskämpfer Interviews. Junge Menschen bis 35 berichten über Ihren Weg hin zu eigenem Vermögen, Freiheit und Optionen.

 

Heute schreibt uns Erle

Er hat sich zusammen mit seiner Partnerin diverse Einkommensströme als Angestellter wie auch im Bereich Selbständigkeit aufgebaut und investiert Vollgas und mit hohem Hebel in vermietete Immobilien.

Sein Ziel ist die finanzielle Freiheit.

 

Lest selbst


Lieber Maschinist,

du bietest mit deiner Website sehr vielen Menschen einen Ort der Inspiration. Vielen Dank für deine wertvolle Arbeit.

Ich möchte deine Fragen gerne beantworten. Vielleicht auch, um mehr über mich zu lernen.

 

  • Wie alt bist Du (& der Partner falls vorhanden), wie lange seid Ihr schon zusammen und habt Ihr Kinder?

Meine Frau ist 32 und meine Wenigkeit 31 Jahre alt. Wir haben 2018 geheiratet und sind seit 2015 liiert.
Aktuell haben wir keine Kinder.

 

  • Wo auf der Welt lebst Du / Ihr (in der Stadt oder auf dem Land)?

Wir leben eher ländlich. Die nächstgrößere Stadt hat um die 60.000 Einwohner.

 

  • Wie sieht Dein bisheriger Lebensweg aus und welche beruflichen wie privaten Erfahrungen hast Du dabei gemacht?

Ich bin in der elterlichen Gastronomie groß geworden. Mit anpacken und „zu dienen“ bzw. sehr aufmerksam zu sein, wurde mir früh in die Wiege gelegt. Das hat viele Vorteile im beruflichen und privaten Leben. Vor allem, weil es mir dadurch nun keine Mühen macht.

Nach Abitur und Zivildienst entschied ich mich für eine Ausbildung im medizinischen Bereich mit dem Ziel irgendwann Medizin zu studieren. Mich fasziniert der menschliche Organismus. Auch wenn ich heute nicht mehr in der Medizin arbeite, war die Ausbildung für mich menschlich betrachtet eine wichtige Erfahrung.

Ende 2013 lief mein befristeter Arbeitsvertrag im Krankenhaus aus und ich hatte noch zwei Jahre Wartezeit vor mir bis zum Medizinstudienplatz. Ich entschied nach Gesprächen mit Bekannten (Selbständigen) mir ein eigenes Business innerhalb von zwei Jahren aufzubauen. Ziel war, dass ich über die Studienzeit mit überschaubarem Aufwand und ortsunabhängig Geld verdienen kann.

2014 machte ich mich also im Bereich Marketing & Vertrieb selbständig, obwohl ich einen neuen Arbeitsvertrag erhalten hätte. Ich sag es mal so; meine Vorkenntnisse waren so lala.

Primär ging es anfangs um den Verkauf von Webseiten. In den folgenden zwei Jahren hatte ich einen ausreichend großen Kundenstamm aufgebaut und konnte vom Umsatz leben. Die Aufbauphase habe ich teilweise mit gesparten Eigenkapital überbrückt. Das Potential in der freien Wirtschaft und die Tatsache, dass meine zukünftige Frau zur Kundin wurde hat meine Zukunft stark beeinflusst.

Ende 2015 begann ich dann mit dem Wirtschaftsingenieur-Studium – trotz Zusage für ein Medizinstudium. Das war eine reine Bauchentscheidung. Ich hatte mir damals gedacht, dass ich Medizin noch mit 40 studieren kann, wenn ich finanziell ausgesorgt habe. Zu dem Zeitpunkt war meine Frau auch Selbständig und hat parallel auf Lehramt studiert.

Die grundlegenden Gemeinsamkeiten sind meines Erachtens absolut notwendig, um sich in so einer Phase nicht zu verlieren.

Wenn es in die Klausurphase ging, haben wir teilweise zwei Monate am Stück 10 bis 12 Stunden täglich gearbeitet und/oder gelernt.
Ich muss jetzt immer lachen, wenn ich höre, dass das Studium so schwierig ist.

In dieser Lebensphase ist mir bewusst geworden, wie wichtig ein starker Partner ist und das Fleiß und Disziplin mit die wichtigsten Eigenschaften für den Erfolg sind.

Über die Studienzeit habe ich mein Business heruntergefahren und meine Frau mehr im Bereich Immobilien unterstützt. Seit 2018 arbeite ich zu 95% in ihrer Firma.

Meine Frau ist jetzt Anfang 2020 fertig mit dem Referendariat und beginnt eine Vollzeitstelle. Mal schauen wo die Reise hingeht. Im Nachhinein war es schon eine Achterbahnfahrt.

Mein bisheriges Fazit:
Es muss kein geradliniger Weg im Leben sein. Gerade in jungen Jahren.

Ich habe sehr viele Interessen und keine Angst mir neues Wissen anzueignen.
Meine Kernkompetenz ist verkaufen. Dabei spielt es am Ende keine Rolle was ich verkaufe, solange ich mich mit dem Produkt identifizieren kann.

 

  • Wie hoch ist Dein / Euer aktuelles jährliches Nettoeinkommen. Wie hat es sich entwickelt und wie sieht die weitere Entwicklungsmöglichkeit in Deinem Bereich aus?

Wir sind sowohl selbstständig im Immobilienbereich (Verkauf und Vermietung von Immobilien), Marketing/Vertrieb (Beratung im Online-Marketing) als auch im angestellten Verhältnis (Lehrerin).

Unser Nettoeinkommen schwankt seit 2018, ohne unsere Mieteinkünfte, zwischen 70.000 € und 90.000 € im Jahr.

Ich bin in der Firma meiner Frau für 2.000 € Netto angestellt. Meine Frau bekommt im Referendariat aktuell 1.500 €. Ab Februar dann ca. 2.700 Netto.

Im Bereich Marketing / Vertrieb bekomme ich im Schnitt 1.000 € Provision im Monat von den Firmen. Das ist nur Nebenkriegsschauplatz. Ich investiere in der Woche vielleicht 3 Stunden.
Mit dem Verkauf und der Vermietung von Immobilien erwirtschaften wir den Rest. Das variiert stark.

Unsere Mieteinkünfte belaufen sich aktuell auf 23.760 € im Jahr, vor Steuern.

Finanzielles Entwicklungspotential im beruflichen besteht in unserem Fall immer. Wir arbeiten deshalb verstärkt an der regionalen Bekanntheit.

Im privaten Bereich ist es mir wichtig, dass wir weitere Kapitalanlagen kaufen. Für dieses Jahr haben wir geplant, zwei weitere Doppelhaushälften zu erwerben, die in Summe ca. 500.000 € Kosten inkl. Kaufnebenkosten. Wir streben dabei eine 110 % Finanzierung an (Kaufpreis + Kaufnebenkosten).

Somit versuchen wir die 1 Million Bruttovermögen vor Schulden zu knacken. Als junger Mensch hatte ich mir vorgenommen bis 35 Vermögensmillionär zu sein, deshalb hat die Zahl einen symbolischen Charakter für mich. Mehr aber auch nicht und ich weiß, dass das durch die gegenläufigen Schulden eine symbolische Zahl ist.

 

  • Würdest Du Deine / Eure berufliche Tätigkeit anderen Menschen empfehlen, wenn es um die Punkte Einkommen, Entwicklungsmöglichkeiten und persönliche Erfüllung geht und was sind die Gründe dafür?

Einkommen:
Grundsätzlich kann ich jede einzelne Tätigkeit empfehlen, die wir ausüben. Die Höhe unseres Einkommens ist gut, ist aber nicht der Grund, warum wir unsere Arbeit empfehlen.

Es ist die Geschichte und der Weg hinter dem Einkommen bzw. der Weg hin zum Einkommen.

Beispielsweise einen Deal abzuschließen und 10.000 € Umsatz zu machen ist toll. Aber den Kontakt durch sein Netzwerk auf Empfehlung zu bekommen ist das Beste an unserer Arbeit.

Die vielen Tage, Wochen und Monate, die wir teilweise am Limit gearbeitet und uns trotzdem gegenseitig unterstützt haben, sind ein weiteres Beispiel.
Vielleicht ist das nicht ganz nachvollziehbar, aber Geld ist für uns eine Form von Energie.

Ich kann dir empfehlen, verschiedene Einkommensströme zu schaffen. Vor allem immer neugierig zu sein und auszuprobieren.

Das fängt beim Essen an und hört auch nicht bei Weiterbildungen auf.

 

Entwicklungsmöglichkeit:

Unabhängig von den Entwicklungsmöglichkeiten in den jeweiligen Bereichen kann und solltest du immer an deiner Persönlichkeit und Empathie arbeiten und diese verfeinern. Ich habe festgestellt, umso intensiver ich daran gearbeitet habe, desto erfolgreicher wurde ich. Erfolg wandert dabei immer zu den Geduldigen. Vor allem erkennen andere besondere Persönlichkeiten dein Potential, weit bevor es ausbricht. Hierdurch ergeben sich manchmal interessante Möglichkeiten.

Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen. Wir bilden und entwickeln uns in den jeweiligen Bereichen fort und können alles empfehlen. Aber das was uns am Ende weiterbringt, ist die Persönlichkeitsentwicklung und diese ist unabhängig von jeder Expertise, die wir uns aneignen.

 

Persönliche Erfüllung:

Wir machen viele unterschiedliche Sachen. Aber in meinem Fall ist der Kern immer identisch.

Ich verkaufe!

Neben der Expertise vor allem Träume, Emotionen, Erfolg, ein Zuhause, Aufmerksamkeit.

Das mache ich sehr gerne.

Was mich dabei wirklich erfüllt ist die Arbeit gemeinsam mit meiner Frau. Das Gefühl ein starkes Team zu sein und Hand in Hand zu arbeiten.

 

  • Wie hoch sind Deine / Eure aktuellen jährlichen Ausgaben und in welchen Bereichen schränkst Du Dich ein, um eigenes Vermögen aufzubauen?

 

Unsere Ausgaben

Unsere privaten Ausgaben belaufen sich im Durchschnitt auf 2.200 € im Monat. Ich führe kein Haushaltsbuch, versuche es aber mal grob aufzuschlüsseln.

  • Miete inkl. NK 500 € – Leben in einem Zweifamilienhaus mit unserer Familie
  • Versicherungen ca. 300 €
  • Krankenkasse ca. 800 €
  • Lebenshaltungskosten (Lebensmittel, Kleidung, Urlaub, Medien) ca. 600 €

Kostenpositionen wie Auto, Handyverträge, teilweise Essen gehen, usw. lassen wir über unsere Firmen laufen.

 

Einschränkungen

Die Zeit, wo wir uns wirklich stark eingeschränkt haben ist vorbei. Wir konsumieren bewusst und leben aktuell noch in einer Dachgeschosswohnung zur Miete. Meine Frau möchte aber gerne in eines unserer Häuser ziehen. Den Wunsch werden wir dieses Jahr auch angehen.

Urlaub kann und möchte ich ihr auch nicht verwehren, nur damit wir ein paar Monate schneller unabhängig sind.

Ich habe in der aktuellen Lebensphase meinen Fokus auf Vermögensaufbau bzw. der Arbeit und kann eigentlich auf alles verzichten.

Ich bin bereit 10 Jahre so zu leben, wie keiner leben möchte, um in Folge den Rest meines Lebens so zu gestalten, wie es nur die wenigsten machen können.

Da meine Frau dort anders eingestellt ist, nehmen wir halt die goldene Mitte.

Das ist auch gesünder für mich. Ich habe den Drang zur Übertreibung.

 

  • Wie hoch ist Dein / Euer aktuelles Vermögen, wie hast Du es investiert und was möchtest Du in Zukunft dabei noch besser machen?

Das Nettovermögen beläuft sich auf 200.000 €. Wobei ca. 550.000 € an Bruttovermögen, Verbindlichkeiten in Höhe von 350.000 € gegenüber stehen.

Wir besitzen drei vermietete Immobilien, die ca. 490.000 € an Wert haben. Darüber hinaus verfügen wir aktuell ca. 70.000 € an Cash, verteilt auf Bausparverträgen, Lebensversicherung und Tagesgeldkonten.

Für uns persönlich sind Immobilien der beste Weg um nachhaltiges Vermögen aufzubauen. Essen, Trinken und ein Dach über dem Kopf, sind halt Grundbedürfnisse.

  • 2016 haben wir eine 2-Zimmer-Wohnung in einer Unistadt gekauft.
  • 2017 kam ein freistehendes Einfamilienhaus bei uns im Ort dazu, welches wir dieses Jahr beziehen werden. Wir haben beim damaligen Kauf eine 120 % Finanzierung getätigt und vor der Vermietung sämtliche Renovierungen (ca. 14.000 €) durchgeführt, die durch die Vermietung direkt als Werbungskosten absetzbar waren. Es muss dabei beachtet werden, dass die Netto-Aufwendungen nicht mehr als 15 Prozent der Anschaffungskosten des Gebäudes betragen.
  • 2019 haben wir noch eine Doppelhaushälfte in der nächstgrößeren Stadt gekauft. Hierbei haben wir eine 105% Finanzierung durchgeführt.

Ich bin sehr hinterher, dass wir in Immobilien investieren. Deswegen soll dieses Jahr das nächste Projekt kommen. Unsere Bonität ist ganz gut, deswegen versuchen wir, weitere 500.000 €  mit 110 % zu finanzieren.

 

Maximaler Hebeleffekt

Teil unserer Strategie ist es, dass wir immer 10% der Gesamtinvestitionssumme als Cash zur Verfügung haben, um in Notfall sämtliche Immobilien selber tragen zu können.

Aktuell führen wir Buy & Hold durch. Je nach Entwicklung, werden wir nach Ablauf der Spekulationsfristen verkaufen und reinvestieren um das Investitionsvolumen zu erhöhen.

Die eigentlichen Motoren bleiben aber unsere Firmen. Deshalb achte ich darauf, dass da immer alles bestmöglich läuft und wir im Gespräch bleiben. Hierfür spiele ich in zwei Fußballvereinen, sind im Lions-Club, der Werbegemeinschaft und Netzwerken regelmäßig (auch privat) mit anderen Selbständigen und Unternehmern. Die sind auch meistens 15 bis 20 Jahre älter als wir.

 

  • Hast Du ein bestimmtes Vermögensziel?

Ich habe oft über die Frage nachgedacht und diese Frage mehrmals beantwortet und wieder revidiert.

Es muss ein so hohes Nettoeinkommen sein, dass ich mir keine Gedanken mehr über Geld machen muss. Ich fände es schön Einkommensmillionär zu sein. Warum? Darum! 🙂

Ich finde die Vorstellung grauenvoll, sein ganzes Leben hart zu arbeiten, um im höheren Alter nicht ausreichend abgesichert zu sein. Ich finde es auch beruhigend, wenn es in der Familie oder bei engen Freunden zu finanziellen Nöten kommt, dass wir helfen können. Wir werden auch der Allgemeinheit etwas wiedergeben. Wie das genau aussehen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen.

 

  • Welche weiteren Lebensziele hast Du. Wo und wie möchtest Du Leben und was treibt Dich aktuell besonders an?

Lebensziele:
Für mich ist der Weg das Ziel und ich setze mir immer neue Meilensteine. Vor allem plane ich nicht weit in die Zukunft. Mein erstes Ziel dieses Jahr war es alle Kosten zu decken für 2020.

Das habe ich Ende Januar mit unserem Umsatz erfüllt (ca. 75.000 €). Wir brechen dieses Jahr die 100.000 € Nettoeinkommen.

 

Wo und wie möchte ich Leben
Darüber mache ich mir keine Gedanken

 

Was treibt mich an
Der Gedanke unabhängig zu sein. Einzigartige Persönlichkeiten kennenzulernen. Es geht nichts über ein ehrliches und tiefgründiges Gespräch bei gutem Wein und Essen.

Für die Zukunft möchte ich meiner Frau jeden Urlaub ermöglichen, den Sie sich wünscht – ohne Kompromiss. Ich bin sehr genügsam erzogen worden, habe jedoch auch eine andere Seite.

Wir werden auch nie aufhören zu arbeiten. Dafür ist die Selbständigkeit zu aufregend. Ich kann mir vorstellen irgendwann junge Menschen zu unterstützen den Weg in die finanzielle Freiheit zu finden.

 

  • Was sagt Dein Umfeld generell zu Deinen Plänen und wirst Du dabei unterstützt?

Finanzielle und mentale Unterstützung aus unserem privaten Umfeld gab und gibt es nicht. Wir haben ein zu hohes Tempo bei unserer Entwicklung. Das kann keiner im privaten Umfeld nachvollziehen.

Gibt schlimmeres 🙂 Dafür gibt es eine Community wie euch.

 

  • Gibt es noch etwas, dass Du den anderen Freiheitskämpfern mitgeben willst?

 

Privat:

Du brauchst einen starken Partner / Freund / Mentor, mit dem du über deine Ziele / Visionen reden kannst und der dich pusht. Alleine stößt man ziemlich schnell an seine Grenzen bzw. die Wachstumsphase dauert einfach länger. Es ist halt nicht immer einfach Entscheidungen ins Blaue zu treffen. Vor allem muss man auch einfach mal hören, dass man nicht verrückt oder abgehoben ist, sondern dass man einfach anders denkt. Man kann das Leben halt aus vielen Perspektiven betrachten.

Vor allem der Lebenspartner ist Gold wert, wenn man zusammen am Erfolg arbeitet und beide überdimensioniert träumen.

Ich kann nur empfehlen, dass man sich mit Menschen umgibt, die genauso groß denken, wie man selbst. Es ist unglaublich anstrengend mit Familie und Freunden über das Thema Vermögensaufbau zu sprechen, wenn sie sich nicht damit befassen. Das hat in der Vergangenheit meine persönliche Entwicklung verlangsamt.

Arbeite vor allem IMMER an deiner Persönlichkeit.

 

Geschäftlich:

Das gleich gilt auch für den geschäftlichen Bereich. Geh raus und arbeite an deinem Netzwerk. Wir haben tagtäglich mit Selbständigen und Unternehmern zu tun und es ergeben sich so viele Gelegenheiten, weil wir offen kommunizieren.

 

Strategie:

Ich bin davon überzeugt, dass man seine eigene Investitionsstrategie entwickeln muss. Vor allem sollte man seine Strategie regelmäßig reflektieren und anpassen.

Die Grundlage ist, dass man parallel diszipliniert Geld an die Seite legt.

Am Ende geht es im Leben darum, dass du dir deinen eigenen Mikrokosmus schaffst in dem DU dich wohlfühlst.

Ich freue mich über jegliche Form der sachlichen Rückmeldung.

Euer Erle

 

Das war das Freiheitskämpfer Interview mit Erle

Prima, dass Du dabei bist.

Man kann aus Deinem Interview gut herauslesen, wie hungrig Du bist, weiter zu kommen und Deine Ziele zu erreichen. Deine aktuelle Investitionsstrategie in Immobilien mit Finanzierungsquoten > 100% hört sich für mich riskant an. Aber das Denke ich schon seit mehreren Jahren und bisher hat sich das für die Investoren immer ausgezahlt.

Ich wünsche Dir also alles Gute dabei und bin natürlich interessiert, wie es bei euch weiter geht.

 

 

Und jetzt Ihr

Welche Fragen und Anregungen habt Ihr an Erle

Wie steht Ihr zu seinem Fokus im Immobilienbereich mit hohem Kredithebel. Findet Ihr selbst aktuell noch Immobilien mit einer guten Rendite?

 

Außerdem

Mach auch Du mit bei der neuen Interviewreihe, wenn Du Dich im Lebensabschnitt bis 35 und min. 100.000 Euro selbsterschaffenem Vermögen befindest.

Schreib dem Maschinisten unter: maschinist@freiheitsmaschine.com und nimm an den Freiheitskämpfer Interviews teil.

Neben dem Fakt den anderen hier etwas zurück zu geben, lernst Du durch das Interview selbst wieder Neues und kannst das Feedback für Deinen weiteren Weg nutzen.

Als zusätzliche Möglichkeit, kannst Du Deinen weiteren Weg in einem Tagebuch hier in unserer Community veröffentlichen.

Die Millionär Interviews laufen natürlich auch weiter und auch hier freue ich mich auf weitere Gäste.

Mach 2020 zum besten Jahr Deines Lebens und gib Gas mit der Freiheitsmaschine!

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Pascal Weichert
Gast
Pascal Weichert

Vermietung und Verkauf von Immobilien. Benutzt ihr auch so eine 360° Kamera wie eine Matterport: https://matterport.com/cameras
Ich kann mir gut vorstellen, das dies den Kundennutzen und die Conversionrate erhöht. Die Kunden können damit direkt ihre Träume von Zuhause aus ansehen und sich selbst vorqualifizieren. Deutschland und grade die Immobilienbranche ist mit den Digitalisierungsthemen sehr Konservativ. Dabei wirkt so etwas schon fast wie ein Alleinstellungsmerkmal.

“Mentor, mit dem du über deine Ziele / Visionen reden kannst und der dich pusht.” (wieso muss ich jetzt an @der-Autodiktat denken?!)

“Netzwerken regelmäßig (auch privat) mit anderen Selbständigen und Unternehmern. Die sind auch meistens 15 bis 20 Jahre älter als wir.” – Setzen wir mal direkt um! Dies nehme ich gerne als Anlass euch als 23 Jähriger zu einem Essen einzuladen. Ich komme gerne bei euch vorbei. Weil ich lernen möchte, wie ihr die Webseiten verkauft habt, was für Kniffe es im Umgang mit Menschen gibt. Und ich mit meinem Treffen mit den Autodiktaten und Robert Heinike gemerkt habe, dass man bei einem Persönlichen Gespräch mit Menschen die weiter als man selbst sind, so viel mehr mitnehmen kann.
Am besten könnten ihr mir einfach eine PN über das Forum schreiben.
Ich würde mich freuen!

Gruß,
Pascal

Erle
Gast
Erle

Hallo Pascal,

vielen Dank für deine Nachricht.

Die „Matterport“ steht ziemlich weit oben auf meiner To-Do-Liste.
Ich sehe die Kamera als hilfreiche Möglichkeit eine Vorabselektion der Kaufinteressenten durchzuführen.

Wir sind gespannt, wie sich die Branche in der nächsten Zeit entwickeln wird. Was ich dir aber garantieren kann…

Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

Beste Grüße
Erle

Paul
Gast
Paul

Vielen Dank für die Einblicke!

1) Ist dein Studium an einer Uni oder einer FH?
2) Möchtest du nach deinem Studium auch einen reguläre Vollzeitstelle annehmen?
3) Wie siehst du aktuell die Immobilienbewertungen? Zu welchem Faktor kaufst du aktuell ein und worüber findest du die Immobilien?

Erle
Gast
Erle

Hallo Paul,

danke für deine Nachricht.

1 und 2) Mein Studium war an der FH und ist seit 2018 abgeschlossen. Ich arbeite seit diesem Zeitpunkt Vollzeit in der Firma meiner Frau und bin anteilig beratend tätig für Online-Marketing.

Meine Frau arbeitet jetzt auch Vollzeit als Grundschullehrerin.

3) Das sind Fragen über die ich ein Buch schreiben könnte  Ich halte mich aber kurz.

Die Immobilienbewertung ist im europäischen Vergleich „überschaubar“. Im Prinzip gab es in den letzten 40 Jahren nur eine Seitwärtsbewegung bei den Immobilienpreisen mit inflationsbedingten Anpassungen.
Der Preisanstieg ist einfach geldpolitisch bedingt und auch noch nicht auf seinem Zenit angekommen. Eine Blasenbildung sehe ich aber nicht. Es existieren natürlich Ausreiser (bspw. München), wo das Geld einfach angelegt wird ohne eine Rendite zu erwarten.

Wir kaufen Bestandsimmobilien aktuell bis zu einem Kaufpreisfaktor von 25.
Es kommt natürlich auf das Objekt an. Wir verzichten im ersten Blick gerne auf etwas Rendite, wenn das Objekt in einem guten Zustand ist.

Wir suchen Immobilien über die gängigen Portale.
Ansonsten weiß jeder in unserem Umfeld, dass wir Immobilien suchen.

Beste Grüße
Erle

Mitglied
Judge Dredd

Hallo Erle, herzlichen Glückwunsch zum bereits aufgebauten Vermögen. Ihr kümmert euchauch um die Verwaltung der eigenen Immobilien (Vermietung etc.) selbst vermute ich?

Ich bin selbst ein Freund von einer Liquiditätsreserve. Wäre eure Cashreserve nicht besser auf einem Tagesgeldkonto, als in einem Bausparvertrag oder in einer Lebensversicherung aufgehoben. Da gibt es ja meistens Kündigungsfristen, was die Produkte aus meiner Sicht für eine sofort verfügbare Reserve nicht so geeignet erscheinen lassen. Weil ihr ja 10% der Investitionssume verfügbar halten wollt.

Ich bin jetzt kein Immobilienfachman aber finanzieren die Banken so einfach 110%, also auch Kaufnebenkosten? Hatte immer gedacht die wollen auch einen gewissen Eigenkapitalanteil sehen.

Anonsten kann ich deine Aussage hinsichtlich des Partners uneingeschränkt unterstützen. Das ist sehr sehr wichtig, sich hier als Team zu verstehen. Was mir bei euch sehr gut gefällt ist die Kombination aus Angestellteinkommen mit unternehmerischer Tätigkeit, also das Beste aus beiden Welten.

Wünsche Euch für die Zukunft alles Gute und drücke die Daumen für den nächsten großen Deal!
Vielleicht sieht man sich ja beim Lesertreffen.

VG
Judge Dredd

Erle
Gast
Erle

Hallo Judge Dredd,

vielen Dank für deine Nachricht und Glückwünsche.

Die Vermietung der Immobilien führen wir selber durch. Für die ETW haben wir zusätzlich eine Hausverwaltung.

Du hast natürlich recht, dass wir die Kündigungsfristen einhalten müssten.
Heute würde ich auch keine Bausparverträge oder Lebensversicherung mehr abschließen. Auf unseren Tagesgeldkonten liegen ca. 35 K. Im Notfall bekommen wir damit einiges gestemmt.

Eine 110%-Finanzierung bekommt man in der Regel nur, wenn folgende Punkte passen.

1. sehr gute Bonität
2. hohes, gering schwankendes, gesichertes Einkommen. Hierbei müssen Lebensumstände z.B. Kinder mit einkalkuliert werden
3. Einkauf der Immobilie unter Beleihungs- und Marktwert
4. Gute Lage mit Wertentwicklungspotential
5. Vermietungsstrategie in Bezug auf das neue Objekt

Es freut mich, dass du meine Aussage mit dem Partner bestätigen kannst.

Wir wünschen dir auch alles Gute für die Zukunft.

Beste Grüße
Erle

Gast
Julian

Hi Erle,

Spannende Strategie und tolle Motivation!

Hast Du bei dem ganzen Vorgehen aber nicht doch Skrupel?

Persönlich finde ich es nicht erstrebenswert das Ziel „1 Mio Vermögen“ zu „erreichen“ indem ich nur die Bilanzsumme ausweite. Plakativ gesagt kann in dieser Definition jeder „Multimillionär“ werden – einfach viel Kredit aufnehmen. Hat also nichts zu sagen und mit Zielerreichung m.E. nichts zu tun.

Sorry wenn ich das so hart (als meine Meinung) sage, aber ich halte das für extrem riskant.

Blöd wenn die Banken plötzlich bei einem Preisrückgang von 20-30% einen Eigenkapital Nachschuss verlangen. Wenn dann 1M+ auf der Schuldenseite stehen, kann das entsprechend mehrere hundert k in Cashbedarf bedeuten. Da reichen die paar tausend Puffer die ihr habt nicht aus. Was ist euer Plan für das Szenario?

Erle
Gast
Erle

Moin Julian,

danke für deine Nachricht. Ich finde deine Fragen und Anmerkungen super und versuche alles ganzheitlich darzulegen.

Bei deinem Szenario – der Nachbeleihung – haben wir in Deutschland respektive Europa ein anderes Problem. Nach meinem Verständnis kommt ein „Preisrückgang“ bei Immobilien zustande, wenn die Zinsen in Europa steigen.
Wenn das in Kraft tritt ist eine Rezession das größere Übel für uns. Hierbei werden Aktienanleger sich ebenfalls freuen 🙂 Endlich nachkaufen….

Du hast natürlich recht, dass ab einer bestimmten Kredithöhe eine Nachbeleihung von 20-30 % heftig ist. Du darfst aber auch nicht vergessen eine heutige 110 % Finanzierung in 10 Jahren (je nach Tilgung) z.B. eine 70 % Beleihung der Immobilie ist.

Wir fahren eine von vielen Möglichkeiten, den Weg in die finanzielle Freiheit zu finden.
Wir leben für Immobilien und die wenigsten Menschen können sich diese „cash“ kaufen.
Das macht auch wirtschaftlich keinen Sinn. Eigenkapital ist ein scheues Reh.

Ich weiß, dass viele ein ungutes Gefühl bei dem Thema Kredit haben. Wir sehen das als Chance überdurchschnittlich zu wachsen. Wir sind aber auch keine Laien in unserem Genre.

Was ich dir garantieren kann ist, dass man nicht einfach so > 500k an Kredit erhält. Hierfür musst du anderweitig Sicherheiten bieten bzw. einen vernünftigen „tracking record“ vorweisen. Für mich ist die Bilanzverlängerung ein Mittel zum Zweck.
Grundsätzlich bin ich dankbar für die Möglichkeit mit „Geld“ (welches mir nicht gehört) Immobilien (die mir bis zur letzten Rate auch nicht gehören) zu erwerben.

Mich interessiert in diesem Zusammenhang was für dich persönlich erstrebenswert ist.

Ich hoffe meine Gedanken sind nachzuvollziehen.

Beste Grüße
Erle

Gast
Julian

Hi Erle,

Danke für Deine Ausführungen.

Du hast natürlich recht – das Risiko, Pleite zu gehen, sinkt über die Jahre mit dem Abbau des Kredithebels. Andererseits bleibt das Risiko von deutlich negativen Renditen auf Dein Eigenkapital immer gleich hoch.

Für Deutschland allgemein sieht es m.E. mittelfristig im Immobilienmarkt nicht so rosig aus. Aktuell treiben die Kinder der Babyboomer Generation noch die Nachfrage (sind jetzt im Alter für Familienexpansion mit großem Flächenbedarf), was sich allerdings noch diese Dekade demographisch ins Gegenteil kehren wird.

Unter der Annahme, dass wir weiterhin keinen starken Zuzug von Gutverdienern (!) haben, wird der Wohnraumbedarf nur abnehmen. Möglicherweise mit Ausnahme von Top-Städten, wobei das auch unklar ist – neue Technologien wie VR und Autonomes Fahren ermöglichen es ebenfalls noch in dieser Dekade freier in der Wohnortwahl zu sein.

Als weiteren Faktor – teilweise demographiebedingt, teilweise auch aus anderen Gründen – sehe ich die tendenziell stark abnehmenden relative Standortqualität von Deutschland. Bislang hat das Land noch nicht zeigen können, dass es in Industrien des 21. Jahrhunderts erfolgreich sein kann.

Zusammen mit der ausgeprägt linken, teilweise sogar wirtschaftsfeindlichen Einstellung und Ausrichtung der Politik (Mietenbremse, Enteignung, Mieterschutz über das sinnvolle Maß hinaus, etc.) macht das m.E. keinen attraktiven Standort.

Aus meiner Sicht eine gute Frage die man sich stellen sollte ist: Wenn ich nicht zufällig hier geboren wäre und global agieren könnte: würde ich genau hier investieren, oder die Finger davon lassen? Die Frage habe ich für mich eindeutig beantwortet.

Daher:

Als wesentlich risikoärmer und auf Sicht von 10+ Jahren m.E. erfolgreicher ist für mich eine global diversifizierte Vermögensanlage, gerne in mehreren Assetklassen, ohne Kredithebel. Zum Glück leben wir in einer Zeit in der das für jeden von uns gut möglich ist!

Erle
Gast
Erle

Moin Julian,

danke für deine Rückmeldung.

Jetzt interessiert mich natürlich deine Assetallokation.

Ich glaube, dass die Megatrends und der Eintritt der Babyboomer ins Rentenalter grundsätzlich sämtliche Assets beeinflussen/ erschüttern werden. Ich glaube aber auch, dass es ein fliesender Prozess sein wird.

In diesem Zusammenhang frage ich mich, ab welchem Volumen eine Diversifikation wirklich sinnvoll ist.

Jetzt kennst du die politische Lage in Deutschland (zumindest was der Mainstream dir vorgibt). Setzt du dich auch so intensiv mit allen anderen Ländern auseinander, in denen du investierst?

Ich muss in diesem Zusammenhang an die politischen Ratschläge von Machiavelli denken. Sinngemäß bewegt sich die Politik sowieso wie eine Fahne im Wind – weltweit.

Beste Grüße
Erle

ugly duckly
Gast
ugly duckly

Hallo Erle, ihr scheint ja beide (trotz Umwegen) sehr zielstrebig zu sein, Glückwunsch dazu! Umso mehr interessiert mich eure Immobilienstrategie, vielleicht habe ich da etwas falsch verstanden im Interview: Handelt ihr mit Immobilien, oder makelt ihr nur im Auftrag und investiert privat in einer buy and hold Strategie? Für das Vermietungsgeschäft, also buy-and-hold, wäre euer Fokus auf Einfamilienhäuser bzw Doppelhaushälften schon sehr ungewöhnlich. Außerdem müsste man bei einer 110% Finanzierung und einem Kaufpreisfaktor von 25 jeden Monat aus anderen Einkommensströmen draufzahlen, oder? Wäre also wirklich schön, wenn du zu euren immobiliengeschäften noch ein paar Infos bereitstellen könntest, gerne auch mit konkreten Zahlen. Bin für Anregungen immer offen und lerne gerne etwas über andere Möglichkeiten oder Sichtweisen.
Vielen Dank, Gruß, Ente

Erle
Gast
Erle

Hallo Ente,

danke für deine Nachricht.

Wir haben eine Immobilienfirma und investieren privat in Immobilien (buy & hold).
Bis Ende 2017 sind in unserer Region Häuser verhältnismäßig günstig gewesen. Unser erstes Haus haben wir mit einer Portion Glück für ca. 190.000 € inkl. Kaufnebenkosten erworben. Ich kann mir das bis heute nicht erklären.

In der aktuellen Marktsituation könnten wir das Haus für ca. 320.000 – 340.000 € verkaufen. (Bj. 90, ca. 170 qm Wfl., ca. 700 qm Grundstück, Vollkeller, freistehend, Doppelgarage, 5 Zimmer) Wir leben nicht in der Pampa.

Die DHH in 2019 haben wir für ca. 170.000 € inkl. Kaufnebenkosten erworben.
Im Prinzip schlagen wir zu, wenn ein gutes Angebot vorliegt. Wir vermeiden es, aus anderen Einkommensströmen draufzuzahlen.

Unsere ETW hatten wir damals für ca. 75.000 € inkl. Kaufnebenkosten erworben. Die Wohnung ist lastenfrei.

Beste Grüße
Erle

ugly duckly
Gast
ugly duckly

Hallo Erle, vielen Dank für die Zusatzinfos, das klingt wirklich nach lohnenden Einkäufen! Ich war nur etwas irritiert durch die Aussage, dass ihr bis Kaufpreisfaktor 25 kaufen würdet. Aber da lagen eure bisherigen Einkäufe ja offensichtlich ganz deutlich darunter.

Viel Glück für weitere Käufe, Gruß, Ente

Mitglied
Judge Dredd

Hallo Erle. Klingt nach sehr guten Geschäften! Glückwunsch. Hoffe ihr habt auch beim nächsten Einkauf so ein gutes “Händchen”.
VG, Judge Dredd