Frag den Maschinisten – Konten, Depot und Kreditkarten

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Als Ingenieur, Trader, Investor und Arbeiterkind, hasst der Maschinist unsinnigen Konsum. Und er hat auch eine Abneigung gegen die Services und Gebührenmodelle von Firmen, die keinen Mehrwert liefern aber den Bürgern mit großem Tamtam angepriesen werden.

Oft überleben diese Modelle nur deshalb über einen längeren Zeitraum, weil der durchschnittliche Kunde wenig Fachwissen zum Thema hat und eine kleine Gruppe von Menschen auf der anderen Seite von diesem Modell kurzfristig finanziell stark profitieren.

Aber das Schöne am freien Markt ist, dass Produkte und Services grundsätzlich langfristig immer besser werden und damit geht jedes von diesen Profiteuren auch noch so geliebte, aber für den Kunden nicht besonders sinnvolle System einmal zu Ende.

Es wird dann durch deutlich bessere Systeme von Unternehmen beiseite gefegt, deren Produkte viel wertvoller für die Menschen sind. Diese geben den Bürgern dann etwas, dass es entweder sonst gar nicht- oder wenn doch dann nur zu einem deutlich höheren Preis gibt – Das Konzept der kreativen Zerstörung nach Joseph Schumpeter.

Unternehmen die so kundenorientiert handeln, sind der eigentliche Antrieb für unseren immer weiter steigenden Wohlstand und Freiheit.

Als triviales Beispiel für den deutschsprachigen Raum sehe ich z.B. die großen Discounter Aldi, Lidl und co. Sie haben den Bereich Lebensmittel in Deutschland in den letzten Dekaden unglaublich günstig bei gleichzeitig guter Qualität für alle Menschen gemacht. Selbst diejenigen, die noch niemals dort Einkaufen waren, profitieren von diesen Anbietern, da der gesamte Wettbewerb durch sie gezwungen wird, Ihre Waren ebenfalls günstiger anzubieten.

Als Ergebnis hat Deutschland europaweit mit die günstigsten Lebensmittelpreise. Das heißt diese Unternehmen haben mit Ihrem Streben nach Kosten- und Qualitätsoptimierung nebenbei die Armut der unteren Bevölkerungsgruppen reduziert und das nun anderweitig verfügbare Einkommen der Mittelschicht deutlich vergrößert. Aldi, Lidl und co haben dadurch mehr für das „Soziale“ in der deutschen Marktwirtschaft getan als viele Umverteilungsprogramme und die Firmengründer haben sich jeden Euro Ihres Vermögens redlich verdient.

Der Maschinist geht dort natürlich auch regelmäßig einkaufen und zwar auf beiden Seiten des Atlantiks. Lidl gibt es nun auch in den USA, Aldi sogar schon länger und auch hier treiben Sie den Wettbewerb zum Wohle der Verbraucher vor sich her.

Wir haben uns alle an die unglaublich günstigen Preise bei guter Qualität gewöhnt und deshalb denken wir darüber nicht mehr groß nach. Dabei ist es eines der besten Konzepte, die unsere freie Marktwirtschaft hervorgebracht hat.

 

Aber auch im Finanzbereich, über den wir heute hier sprechen, gibt es mittlerweile einige ähnlich gute Anbieter wie in unserem Beispiel. Auch wenn es hier oft länger dauert bis sich die wirklich guten Unternehmen durchsetzen, weil die Masse der Menschen sich damit nicht beschäftigt und deshalb auch viel weniger darüber berichtet wird.

Um diese Optimierung auch im deutschsprachigen Raum ein kleines bisschen zu beschleunigen, kommen wir nun zum zweiten Teil der Frag den Maschinisten Reihe – Konten, Depots und Kreditkarten!

Welche Services und Unternehmen im deutschsprachigen Raum gibt es? Welche sind dabei gut und welche machen im Jahr 2017 noch Sinn.

Let´s go!

 

Konten

Vorab: Es gibt Konten die früher einmal zum Ansparen von Vermögen entwickelt wurden und welche, bei denen es um den reinen Zahlungsverkehr geht. Da sich mittlerweile erstens bei der Zinsstruktur einiges geändert hat und zweitens die meisten Geschäfte nun online abgewickelt werden, ist derzeit ein ganzes Sammelsurium am Markt, das sich aktuell nur langsam sortiert.

Ich fange bei dieser Übersicht, wie auch beim Versicherungsgleich bei den Produkten an, die im Jahr 2017 im deutschsprachigen Raum am unsinnigsten sind.

 

Sparbuch

Es ist mir peinlich das Wort hier überhaupt aufzuschreiben aber tatsächlich hat noch fast jeder zweite Deutsche Bürger ein Sparbuch.

Die Verzinsung der Geldvermögen bei diesem Produkt beträgt schon seit einigen Jahren nominal null Prozent was real bedeutet, dass die Vermögen in diesem hübschen Büchlein jedes Jahr 1.5-2% an Wert verlieren. Die darin so schön notierte Geldsumme bleibt natürlich gleich aber die Inflation, die für Aktien- oder Immobilienbesitzer langfristig völlig egal ist, verringert bei verzinsten Geldvermögen wie beim Sparbuch permanent den Wert der Anlage. Das ganze Produkt kommt gefühlt aus der Zeit der Pferdekutschen und Straßengaslampen.

Von Online und co brauchen wir dabei gar nicht zu sprechen. Die Hauptfrage der Sparbuchbesitzer lautete früher, ob man zur Volksbank ging oder lieber zur Sparkasse. Diese hatte die schöneren Aufkleber. Egal wie man es betrachtet – Im Jahr 2017 gibt es keinen einzigen Grund mehr ein Sparbuch zu besitzen.

– Deshalb gibt es dafür die Maschinistenbewertung: Note 6 im Arbeitszeugnis – Er bemühte sich stets!

Falls Du so etwas noch besitzt oder geerbt hast, löse das sofort auf und überweise das Geld auf Dein Girokonto bevor Du den Artikel weiter liest. Es bringt zwar dort auch keine Zinsen aber das Geld ist dann zumindest liquide für Dich per Knopfdruck verfügbar und Du musst Dich danach um eine Sache weniger kümmern.

 

So – Nach dieser einfachen Steilvorlage zum Aufwärmen kommen wir zu:

Deutsche und Europäische Festgeldkonten

Falls Du jetzt denkst das Du deutlich schlauer bist, weil Du das Sparbuch wie der Maschinist als finanziellen Komposthaufen erkannt hast und mich nun glücklich mit Deinen hohen Vermögenswerten auf Deinen Festgeldkonten anstrahlst, muss ich Dich leider enttäuschen.

Durch die politisch legitimierte Nullzins- bzw. Negativleitzinsvorgabe der EZB, gibt es seit mehreren Jahren auch hier keine nennenswerten Zinsen mehr. Falls Du immer noch darauf hoffst, dass sich daran wieder etwas in den nächsten Jahren ändert, solltest Du noch einmal gut nachdenken.

Wir leben aktuell in einer Zeit des weltweiten wirtschaftlichen Aufschwungs. Der aktuelle Zyklus geht dabei nun schon seit mehr als acht Jahren. In einem Aufschwung erhöhen die Zentralbanken normalerweise die Zinsen um eine Marktüberhitzung und damit Fehlallokation von Kapital zu begrenzen. In den USA sowie einigen Emerging Markets ist dieses Vorgehen ja auch aktuell wieder zu sehen. Die Zinsen in diesen Wirtschaftsräumen steigen.

Besonders die europäischen Südländer sind aber wirtschaftlich so schwach (unter anderem durch die für Sie deutlich zu starke gemeinsame Währung), dass es in der Alten Welt weiterhin keine Möglichkeit für Zinsanstiege gibt, ohne den weiteren Fortbestand der Euro Zone zu gefährden.

Irgendwann geht aber auch der stärkste Aufschwung vorbei und macht Platz für die Rezession. Eine temporäre Abkühlung alle paar Jahre, in Summe zusammen mit dem vorherigen Boom Wirtschaftszyklus genannt, gehört einfach zur freien Marktwirtschaft dazu und dieser Zyklus hat viele Vorteile und Eigenheiten.

Eine Eigenheit davon ist, dass die europäische Zentralbank bei der nächsten Rezession die Zinsen dann gerne noch weiter senken würde, um die Wirtschaftstätigkeit dann wieder anzukurbeln – Kann Sie dann aber leider nicht mehr.

Ich will hier gar nicht so weit gehen und die möglichen Sondermaßnahmen beschreiben, die sich die EZB einfallen lassen könnte, da in der nächsten Rezession die Zinssenkungsoption nicht vorhanden ist – Aber eines ist für den Maschinisten extrem wahrscheinlich: Es wird in den nächsten Jahren keine Zinserhöhung im Euroland geben.

Das heißt, jeder der immer noch größere Vermögen auf Festgeldkonten hält, wird auch weiterhin jedes Jahr um die Inflationsrate minus dem mickrigen Zins, den ein solches Konto bringt, enteignet werden. Zusätzlich hat er den Nachteil, dass sein Geld während des festgesetzten Zeitraums nicht liquide ist. Kaum Zinsen und das Geld ist nicht verfügbar. Was für ein Deal ist das?

Den einzigen Vorteil, den ich durch ein Festgeldkonto (und später beim Tagesgeld) gegenüber einem Girokonto (kommen wir auch gleich dazu) sehe, ist das man mit einer EC Karte nicht direkt darauf zugreifen kann. Das heißt es ist ein kleiner Sicherheitspuffer gegen externe Gaunereien. Das war es dann aber auch schon.

Deine Freunde und Bekannten nach einem Ratschlag zu Fragen, bringt diesbezüglich leider auch nichts. Der durchschnittliche Deutsche Bürger hat nur sehr wenig Ahnung von echten Investments mit passivem Cashflow.

Etwas besser als die deutschsprachigen Festgeldanbieter sind derzeit oft die Konditionen in einigen anderen europäischen Ländern.

Die Banken dort sind zwar nicht Teil des Deutschen Einlagesicherungsfonds aber dafür des Europäischen Pendants. Dadurch sind auch diese Vermögen abgesichtert. Und zwar bis 100k Euro je Kunde.

Gleichzeitig haben diese Anbieter oft aber nicht den gleichen Zugang zu Nullzins-Zentralbankgeld wie Deutsche Bank und co. Um diese Liquidität trotzdem zu erhalten, geben sie Ihren Kunden nun diese leicht verbesserten Zinskonditionen. Um auf ein europäisches Festgeldangebot zugreifen zu können, müsstest Du Dein Geld normalerweise über Landesgrenzen hinweg durch die Gegend senden – Hätte nicht eine Gruppe schlauer Menschen diese Marktlücke entdeckt und würde diese Konten im deutschsprachigen Raum nun durch mehrere Unternehmen anbieten.

Dagegen ist erst einmal nichts einzuwenden.

Die allerwichtigste und niemals zu vergessene Regel in diesem Fall ist, das diese Gelder wie geschrieben nur bis zu einem Betrag von 100k Euro abgesichert sind. Bei einer echten Zahlungskriese eines dieser Länder (erinnert sich noch jemand an Zypern?), sind Anlagesummen oberhalb dieser Grenze nicht garantiert und wer denkt das kann nicht passieren, sollte auch hier noch einmal gut überlegen.

Zusammengefasst betragen die Zinsen im Bereich Festgeld bei Deutschen Anbietern nominal nur wenig über null. Real liegen Sie bei minus 1-1,5% (Lockangebote mit zumeist Sechsmonats-Zinsangebot ausgenommen). Bei europäischen Festgeldanbietern sind die Konditionen etwas besser aber liegen meistens immer noch unterhalb der Inflationsrate und bedeuten Mehraufwand für den Kunden.

Insgesamt macht das für Festgeldkonten die Arbeitszeugnisnote 4 Minus.  „Wir wünschen Ihr/Ihm für die Zukunft alles Gute!”

Immer noch tausendmal besser als gar nicht zu sparen aber es geht viel besser

Wer sich vom Maschinisten trotzdem nicht davon abbringen lässt, größere Euro Vermögen auf Festgeldkonten zu halten, kann über diesen Link einmal die besten Zinsangebote der deutschen und europäischen Festgeldkontenanbieter vergleichen.

 

Deutsche- und Europäische Tagesgeldkonten

Das können wir kurz machen. Bewertung wie bei den Festgeldkonten mit durchschnittlich noch etwas geringeren Zinssätzen aber dafür mit dem nicht unbedeutenden Vorteil, dass Du Deinen Fehler, größere Vermögenswerte dort liegen zu lassen hier schneller wieder korrigieren kannst. Das heißt es gibt beim Tagesgeldkonto kein Zeitschloss.

Ein Tagesgeldkonto ist liquide und Du kannst es, wie der Name sagt, täglich auflösen oder Positionen umbuchen. Einige Monatsgehälter dort im aktuellen Zinsumfeld liegen zu lassen ist ok aber mehr auch nicht.

Auch hier wieder ein Link auf eine Tagesgeldkonto-Vergleichsübersicht mit den aktuell besten Konditionen der Deutschen- und Europäischen Anbieter.

– Note 4 Plus. Die Liquidität macht den Unterschied.

 

Girokonto

Hier liegt systembedingt jetzt eine Trennlinie. Wir haben bisher nur von Konten gesprochen, die ursprünglich einmal als Verzinsungsprodukte gestartet sind. Ein Girokonto lieferte das früher zwar auch aber der primäre Nutzen lag und liegt hier im reibungslosen Zahlungsverkehr.

Das Online Zeitalter hat die Girokonten noch einmal deutlich aufgewertet. Weltweiter Onlinezugriff für den Nutzer und durch die IBAN Nummer ist nun ein Geldtransfer in fast alle Länder der Welt möglich.

Zinsen gibt es hier natürlich auch keine mehr aber mit etwas Suche kann man immer noch Konten ohne Gebühren finden und mit etwas mehr Suche auch Welche mit netten Zusatzfeatures.

Wie auch in anderen Bereichen, würde ich als Regel auch hier immer einen Anbieter mit dauerhaft guten und fairen Konditionen wählen anstatt bei Lockangeboten zuzubeißen, die Dich danach lange an ein mittelmäßiges Produkt binden.

Das heißt, blende Kontoeröffnungs-Bonus und ähnliches Beiwerk mental bei Deiner Entscheidung für einen Anbieter aus! Das sind nur einmalige Leistungen und langfristig völlig vernachlässigbar. Du möchtest einen Partner, dem Du langfristig vertrauen kannst mit geringen Kosten und gutem Service.

Hier findet Ihr eine nette Vergleichsübersicht mit den aktuellen Girokontokonditionen deutscher Anbieter.

Ich würde mich als Erstes auf einen der Anbieter ohne Gebühren konzentrieren und dann auf jemanden der auch schon in den vergangenen Jahren im Spitzenbereich dieser Vergleiche lag.

In diesem Fall hat der Maschinist eine klare Empfehlung. Die DKB Bank.DKB - Deutsche Kreditbank AG

Ich habe dort selbst ein Girokonto (mit Kreditkarte). Die DKB Bank hat über viele Jahre bewiesen, dass Sie ein langfristig gutes Angebot bereitstellt und nicht mit Lockmittelangeboten auf den schnellen Profit aus ist.

Das Girokonto ist echt gut und mit der zugehörigen Kreditkarte kann man bei einem regelmäßigen Geldeingang weltweit nicht nur kostenlos bezahlen sondern auch kostenlos Geld abheben und bekommt zusätzlich einen kleinen Zinsbetrag von 0,2% auf Beträge, die man auf die Visakreditkarte schiebt.

Ergebnis: Sehr empfehlenswerter Anbieter. Wenn Du nach einem passenden- oder zweiten Girokonto suchst oder von Deinem aktuellen Anbieter die Nase voll hast, schau Dir das Angebot der DKB einmal an.

 

Kreditkarten

Der Maschinist liebt Kreditkarten!

Man kann mit Ihnen mittlerweile fast überall bezahlen (selbst bei ALDI in Europa zahle ich mittlerweile nur noch damit). Waren die man damit kauft, haben durch das Bezahlen mit einer Kreditkarte oftmals einen deutlich verbesserten Rückgabe- und Versicherungsschutz und auch einen Mietwagen erhält man damit viel leichter. Für die Urlaubsreise in die USA ist eine Kreditkarte sowieso unverzichtbar.

 

Aber bevor jetzt alle anfangen mit mir zu Jubeln, noch ein paar Grundregeln zur Nutzung:

  1. Eine Kreditkarte ist ein Werkzeug, vergleichbar mit einem Fleischermesser. Sie ist kein Freifahrtschein um Geld auszugeben! Wer das nicht berücksichtigt und mit einer Kreditkarte mehr Geld ausgibt als ohne, gibt seine Karte am besten zurück.
  2. Konzentriert euch bei eurer Suche auf eine kostenlose Kreditkarte ohne Jahresgebühren. Kreditkarten mit jährlichen Gebühren haben oft nette Vorteile aber über lange Sicht nutzt man diese Benefits statistisch immer weniger – Die Jahresgebühren aber bleiben.
  3. Der monatliche Zinssatz der Kreditkarte kann Dir total egal sein, weil Du natürlich immer (!) Deine Karte am Monatsende vollständig abbezahlst (am besten per automatisierter Lastschrift)! Das heißt, Du nutzt sie ausschließlich als Cash Karte. Wenn Du das (noch) nicht schaffst, gilt für Dich definitiv Regel Nr. 1!

 

Nachdem wir das erledigt haben, findest Du hier eine Übersicht über die aktuell besten Kreditkartenangebote.

Interessanterweise steht dort aktuell die Kreditkarte an der ersten Stelle von der es auch das passende Girokonto gibt. Die DKB. Wir haben hier also ein nettes Paket und wer gerade auf der Suche nach einer passenden Gesamtlösung aus Girokonto und Kreditkarte ist, dem kann ich das DKB Bankkonto + Kreditkarten Angebot empfehlen:

Kreditkarte 180x114

 

Wer noch eine Kreditkarte braucht aber dafür kein weiteres Girokonto eröffnen will, für den gibt es mittlerweile auch einige Angebote. Die beste Karte, die ich diesbezüglich gefunden habe, kommt aktuell von der Santander Bank mit der 1-Plus Visa Card:

Diese Kreditkarte ist ebenfalls dauerhaft gebührenfrei und Du kannst mit Ihr wie bei der DKB Kreditkarte auch, weltweit kostenlos bezahlen und kostenlos Geld abheben. Zusätzlich bietet die Karte noch einen 1% Rabbat an der Tankstelle.

Wie in den Grundregeln schon erwähnt, gleichst Du alle Deine Kreditkarte natürlich jeden Monat per automatisiertem Bankeinzug zu 100% aus und lässt wie bei einem Girokonto niemals einen Betrag dort offen. Kontrolliere dazu nach Erhalt der neuen Kreditkarte einmal alle Einstellungen im System.

 

Depot / Broker für Investoren

So jetzt machen wir einen ordentlichen Sprung.

Während das bisher alles klassisches Banking oder im Falle des Sparbuchs sogar purer Anachronismus war, geht es jetzt an das Aufbewahrungsmittel für die bösen Aktien und Aktien ETF! 🙂

Das kleine Späßchen müsst Ihr mir lassen. Ich kann einfach nicht verstehen, wieso die Aktionärsquote in Deutschland auch im Jahr 2017 immer noch unter 10 Millionen Menschen liegt. So viel verschenktes Geld und langfristig auch so viel unnütz eingegangenes Risiko durch das Halten von Bargeld in Form von Cash oder auf Geldkonten.

Werft bitte noch einmal einen Blick auf den Aktienrenditerechner.

Voreingestellter Zeitraum 1971 bis 2017. Aus einem US-Dollar werden 100! Wohlstandsmaschine Nr. 1.

Aber das weißt Du hoffentlich schon alles. Du hast Deine Aktien und oder Aktien ETF schon in Deinen Depots liegen und kannst Dich freuen, an der Wohlstandsmaschine Nr. 1 permanent angeschlossen zu sein. Die Geldströme in Deine Richtung werden dadurch langfristig immer grösser. Von den zwischenzeitlichen Schwankungen lässt Du Dich nicht mehr beeinflussen. In den letzten 200 Jahren betrug die Nettorendite dabei jährlich mehr als 6,5%. Dazu gibt es zusätzlich noch den Inflationsausgleich. Dadurch betrug die Bruttorendite in den letzten 80 Jahren ca. 10% im Jahr.

Falls Du aktuell noch nicht das richtige Aktiendepot hast oder Du Dich aktuell nach einem Weiteren umsiehst (z.B. da Dein Anbieter die Konditionen geändert hat oder Du Dich weiter diversifizieren möchtest) kannst Du in dieser Vergleichsübersicht einmal nachsehen, welche Anbieter es im deutschen Raum aktuell gibt.

Auch hier gilt es wieder auf das langfristige Verhalten des Brokers zu schauen der ein Depot anbietet und sich nicht von einmaligen Leistungen wie einer Depoteröffnungsprämie  beeinflussen zu lassen.

Ich mag im deutschsprachigen Raum für Aktien und Aktien ETF Investoren die Onvista Bank: OnVista Bank - Die neue Tradingfreiheit

 

Sie bietet für den Einzelaktienhandel ein 5 Euro Festpreis Angebot (plus ~1.5 Euro Börsengebühren) und für hunderte von ETF gibt es kostenlose Sparpläne. Kontoführungsgebühren gibt es natürlich keine. Auch die nun erstmals auch an deutschen Börsen gehandelten Vanguard ETF aus Irland gibt es dort aktuell kostenlos per Free Buy Programm zu kaufen.

Im Vergleichsrechner oben kommt dieser Broker zu schlecht weg, da das 5 Euro Festpreisangebot für Einzelwerte und die kostenlosen ETF Sparpläne dort gar nicht beachtet werden. Also am besten direkt einmal hier die Konditionen nachschauen.

 

Depot / Broker für aktive Trader

Wie schon geschrieben, sollte die überwiegende Mehrheit der Menschen nicht Traden, sondern Ihr Geld permanent passiv an der Börse anlegen.

Der aktive Börsenhandel ist eine eigene Profession. Wie alle Berufe die man lernt, braucht man tausenden Stunden, bis man diese Tätigkeit soweit beherrscht um an eine Überperformance zum Gesamtmarkt überhaupt denken zu können. Es sieht am Anfang nur so aus, als wäre es einfach.

Die meisten Menschen verlieren mit dem aktiven Handel Geld und wenn Du denkst Du kannst das besser, dann brauchst Du verdammt gute Gründe dafür.

Wer sich mit dem aktiven Handel richtig gut auskennt und dabei auch schon ein größeres Depot besitzt, für den gibt es in Europa nach meiner Meinung mittlerweile einen Topanbieter, der wie Aldi und co. die gesamt Brokerlandschaft verändert hat – Die InteractiveBrokers Plattform.

Der Handel ist damit an so ziemlich allen Börsen und mit allen Produkten dieser Welt möglich. Die Handelskosten sind konkurrenzlos günstig und die kostenlose TWS Handelsplattform ist sehr gut.

Für alle Expats und Weltenbummler ist dieser Broker doppelt interessant, da man alle eigenen weltweit vorhandenen Girokonten an diese Handelsplattform anbinden kann und dann kostenlos auf diese Konten Geld in jeder möglichen Währung überweisen kann.

Und mit kostenlos meine ich absolut umsonst und es gibt im Gegensatz zu Banken und anderen Anbietern dabei auch keine Währungsabschläge durch schlechte Kursstellungen.

Als Hinweis lohnt sich dieser Broker erst richtig ab einer Depotgröße von $100.000, da ansonsten eine Monatsgebühr von $10 berechnet wird. Für alle Händler ab dieser Depotgröße gibt es diese Gebühr nicht. Wegen der kostenlosen Girokonto Multiwährungs-Geldtransferfunktion kann dieser Broker ab sechsstelligem Depot also auch für passive Investoren lohnenswert sein. Vanguard ETF kann man damit dann zum Beispiel einfach über die Börsen kaufen. 200 Stück kosten dann einen (!) USD.

Wer daran Interesse hat, kann mich betreff weiterer Fragen und auch einem möglichen weiteren Discount für Dich bei der Eröffnung unter maschinist@freiheitsmaschine.com anschreiben.

 

Wer derzeit noch mit maximal fünfstelligen Geldmengen aktiv handeln möchte, dem empfehle ich als Alternative einen deutschsprachigen InteractiveBrokers Ableger, von denen es mittlerweile mehrere gibt und die alle die gleiche Handelssoftware TWS nutzen.

Die Handelspreise sind im Vergleich zu IB etwas höher aber immer noch sehr gut. Dafür gibt es nur eine geringe Mindesteinlage und keine Monatsgebühren. Bekannt sind dabei zum Beispiel:

oder

Das sind sind seriöse Anbieter mit guten Konditionen.

 

Bei all diesen Brokern wie auch bei IB selbst wird die deutsche Kapitalertragsteuer nicht automatisch abgeführt und man macht das mit der jährlichen Steuererklärung nachträglich selbst. Das ist im ersten Jahr etwas Arbeit. Danach aber kein Problem mehr und man hat wieder etwas gelernt.

 

So, das war der zweite Teil der Reihe Frag den Maschinisten – Konten, Depot und Kreditkarten.

Die Freiheitsmaschine – Macht Dich Frei!

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21 Kommentare auf "Frag den Maschinisten – Konten, Depot und Kreditkarten"

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Gast

“Und mit kostenlos meine ich absolut umsonst und es gibt im Gegensatz zu Banken und anderen Anbietern dabei auch keine Währungsabschläge durch schlechte Kursstellungen.”

DAS ist der wichtigste Punkt! Nicht nur dass deutsche Broker bei nicht in Euro gezahlten Dividenden durch schlechte Wechselkurse USD/EUR und Gebühren abzocken, nein, gerade bei Sparplänen wird durch Zwangsausführung an Minibörsen wie der in Stuttgart mit extremen Spreads verdient.

Der Kunde freut sich ob der offensichtlich geringen Gebühren und wird hintenrum ordentlich “abgezockt”.

Besonders lustig ist da Ing-Diba, welche ETF-Käufe kostenlos über Direkthandel anbieten, sich dann aber (zumindest bis vor kurzem) über extreme Spreads die entgangenen Gebühren derbe und mehr als einfach wieder reinholen.

Zum Thema IB: 200 Shares für 1 Dollar gilt aber nur für US-ETFs. Kauft man bei IB über Xetra den europäischen ETF, sind es 0,1%, mindestens 4 Euro. Immer noch deutlich besser als jeder deutsche Broker und dann gibt es für Fortgeschrittene noch das “Tiered Model”, bei dem man durch geschickte Limits = Liquiditätsschaffung die Gebühren gegen Null drücken kann oder sogar Geld bekommt.

Gast

Vielen Dank für den Artikel. Die einzelnen Modelle wurden gut vorgestellt, allerdings finde ich die Konsequenzen bzw. Schlüsse die daraus gezogen werden nicht richtig. Dem “All-In-Anleger” der seit 2008 eine Schönwetterphase an der Börse nach der anderen mitgenommen hat mag das vielleicht noch nicht aufgefallen sein, aber an der Börse kann es massiv bergab gehen und die Volatilität die wir momentan erleben ist alles andere als marktüblich, nämlich sehr gering.

Es sollte dem Anleger daher ein hohes Anliegen sein sein Depot mit einer gewissen Widerstandsfähigkeit auszustatten und das wäre am besten mit Anlagemitteln die eine negative Korrelation zum Aktienmarkt haben. Anleihen wären ein solches Mittel, sind aber aufgrund der laufenden Kosten und geringen Mehrwerte gegenüber liquiden Konten für Privatanleger wenig interessant. High Yield Anleihen hingegen bewegen sich ähnlich dem Aktienmarkt.

Es bleiben also die üblichen Verdächtigen um Ruhe ins Depot zu bringen, Giro, Tages und Festgeld. Die rendite wird im risikoreichen Anteil erwirtschaftet und das risikofreie Bereich des Depots hat eben sicher zu sein. Insbesondere krisenunerfahrenen Anlegern empfehle ich mindestens eine 30%(Giro/TG/FG)/70% Aktienaufteilung. Es spielt dabei nur unsesentlich eine Rolle ob man im risikofreien Bereich 0, 0,5% oder 1% Zinsen erhält.

<<>>
Daher kann ich diese Aussage nicht unterschreiben und würde sie nicht empfehlen. Wer 100.000€ im Depot hat, darf meines Erachtens auch gerne 30.000€ auf diesen Konten liegen lassen die nichts bis wenig erwirtschafen. Wichtig ist, dass man eine saubere Asset-Allokation hat und sich auch daran hält. Eine Alibi-Reserve mit ein paar tausend € auf den Konten wird einem zwar in der Krise erlauben einkaufen zu gehen, aber das Depot wird genauso schwanken und einbrechen wie der Aktienmarkt. Es kann ja jeder mal selber nachschauen was da 2008/2009, auch auf breiten Indizes, los war.

Gruss Hagebutte

Gast

Der Artikel ist sehr interessant!
Interessant, wenn man deinen Artikel über Affiliates dagegen legt: http://freiheitsmaschine.com/2017/11/07/affiliation-einkommen-moeglichkeiten-grenzen/

Warum sind in deinem Vergleich nur Konton und Depots drin, die bei financeads gelistet sind?
Prostituiert sich da Jemand?

Deine Aussagen wie:
“das Ganze nach meiner Meinung aufhört lustig zu sein ist, wenn ein Blogbetreiber sich von den Entlohnungsmodellen seiner Werbepartner so beeinflussen lässt, das in seinem Blog dann nicht mehr seine eigene Einschätzung steht, sondern die aufgrund des wie ein Magnet wirkende finanzielle Belohnung, die des Affiliate Partners.”
steht in diesem Artikel in sehr schlechtem Licht. Dein Fokus auf das abfischen von Affiliate Präme ist nicht zu übersehen.

Und laut diesem Zitat:
“Warum kaufen die Menschen den PKW einer bestimmten Marke. Warum hören Sie auf den Ratschlag eines Freundes und stehen zu Ihrem Ehepartner auch in schlechten Zeiten?
Die Antwort heißt Vertrauen!”
sollen dir deine Leser vertrauen.
Warum Kennzeichnet der Maschienist seine Affiliate-Links nicht? Würde die Transparenz nicht das Vertrauen erhöhen?

Rene

Gast

Ich bin auch ein Fan von Kreditkarten und erhalte vom Arbeitgeber die Jahresgebühren geschenkt, erst gerade habe ich von der Standard Kreditkarte auf die Gold Version gewechselt. Immer noch kostenlos, dafür profitiert man mehr von den Boni und hat bessere Versicherungen und Cashbackgarantien.

Ausserdem habe ich nun eine weitere Kreditkarte bei einem anderen Anbieter die völlig kostenlos ist bestellt, sodass wenn ich nicht mehr beim jetzigen Arbeitgeber bin. Diese einfach kündigen kann, sodass ich die jährlichen Gebühren nicht zahlen muss.

Und die USA ohne Kreditkarte definitiv ein No-Go, auch wenn man praktisch überall mit Maestro zahlen kann, sind Dinge wie Hotel, Auto mieten ansonsten der Horror.

Grüsse
Thomas

Gast

Hallo, tschuldigung dafür aber als Linzer kann ich das so nicht stehen lassen. Kreative Zerstörung die für die positiven wirtschaftlichen Eigenschaft der kapitalistischen Produktion steht, ist von Joseph Schumpeter und nicht von Adam Smith

Gast

Wieder mal ein toller Artikel. Bei der DKB Bank bin ich auch schon jahrelang Kunde und sehr zufrieden. Geld umsonst an den Automaten weltweit abzuheben ist einfach klasse. Und selbst, wenn ein Geldautomat Gebühren berechnet, wird es von der DKB zurückerstattet.

Zu IB würde ich so gerne rüberwandern, aber keine Wikifolio Zertifikate handelbar. Ich frage mich, ob man da überhaupt Zertifikate handeln kann. Ich bin wieder aktiv mit KO-Zertis.

Gast

Fremdgebühren werden von der DKB nicht mehr erstattet.

Gast

habe mein girokonto gewechselt, wahl zwischen comdirect und dkb, nachteil bei dkb, nur kostenlos bei geldeingang von 700euro monatlich und sehr wenige automaten…
comdirect girokonto ist komplett kostenlos ungebunden an einen geldeingang und gehört zur cashgroup…
las sich nach einer schönen werbung für dkb…

Gast

Als gelernter alter Bankkaufmann (ich arbeite seid 30 Jahren nicht mehr in dem Beruf) musste ich ein bisschen lächeln. Das gute alte Sparbuch hatte damals schon einen leicht zweifelhaften Ruf mit 2%, wurde aber von sehr vielen Leuten inkl. der Sparkasse nur als besserverzinstes Verrechnungskonto verwendet. Tagesgeld war nicht so üblich, die EDV war erst in den Babyschuhen. Es gab sogar noch die netten Kontoauszugsdamen und die Drucker wurden etwas später eingeführt. Ich denke, sowohl damals als auch heute wird das klassische Sparbuch etwas unterschätzt. Deshalb würde ich dem keine 6 geben, weil es ein kleines Geheimnis birgt. Die Schufa erfasst so ziemlich alle Konten mit Ausnahme von Sparbüchern. Der Staat auch. Sparbücher kosten nichts, bringen nichts und sind heute eigentlich neutrale Konten. Ich kann dort Geld parken und es wird nicht wahrgenommen. In Verbindung mit einem Schließfach eine ganz nette Kombination. Nur als Gedanke, d.h. mit richtiger Verwendung kann das Konto eine glatte 1 sein.

Bei den Brokern bin ich bei Consors und Lynxbroker. Über IB habe ich schon sehr intensiv nachgedacht. Ich möchte, obwohl Aktien Sondervermögen sind, nicht zu viel auf einer einzelnen Bank haben. Mit Consors war ich lange Zeit sehr zufrieden, inzwischen bin ich nur noch neutral zufrieden. Es gibt ein paar Dinge, die ich persönlich gut finde, andere haben sich wesentlich verschlechtert. Ich rede jetzt nicht von den 1,5% Kaufgebühren bei ETF-/Aktiensparverträgen, da ich solche Sparverträge von der Kostenstruktur zu teuer finde und ich das Glück habe, genug Geld zu verdienen, dass ich mir die Dinge nach Erreichen bestimmter Summen kaufen kann. Selbst als Nichttrader kann ich Lynxbroker sehr empfehlen, ich habe bis auf eine Kleinigkeit nur gute Erfahrungen gemacht. Als langweiliger ETF-Sparer weiß ich aber nicht, ob die Software das richtige ist. Es kam allerdings eine vereinfachte heraus, aber hier kann ich nicht mitreden, da ich die klassische inzwischen ganz gut beherrsche.

Einer hat es schon sehr richtig beschrieben: Gerade deutsche Broker bauen sehr gerne Zwischenschritte ein, die einem Anleger viel Geld kosten können. Umrechnungskurse ist extrem beliebt, schlechte Spreads das gleiche Stichwort. Beides sind für mich wichtige Themen, dazu natürlich auch die Kosten der einzelnen Anlagen. Die letzten Diskussionen bei Finanzwesir, Tim Schäfer oder im Lifestyle-Blog bei Jenny haben mir gezeigt, dass viele sehr emotional mit ETFs umgehen und den Dingen z.T. aus Unwissendheit und Bequemlichkeit nicht so auf den Grund gehen, wie es notwendig wäre. Andererseits machen selbst diese Personen es besser als die Masse. Einfach weil sie regelmäßig sparen. Da die Summen als Anfänger nicht so groß sind, ist der Schaden auch wesentlich geringer. Von daher ist es nicht so schlimm, mit der Erfahrung kommt auch die Erkenntnis, dass Bequemlichkeit immer Geld kostet.

Zu all den anderen Konten: Tagesgeld und Monatskonto finde ich ggw. total überflüssig. Andererseits kommt es hier darauf an, wie man mit seinem Geld umgeht. ich bekomme jetzt nicht den Kaufrausch, wenn ich größere Summen auf meinen Giro habe. Mich interessieren die Stände seid Jahren sowieso nur noch, um zu sehen, was ich neben den normalen Kosten anlegen kann. Kreditkarten werden leider immer wichtiger. Viele Hotels sind sonst ein Drama zu reservieren oder gar zu buchen, selbst auf den großen Portalen. Ich bin kein Kartenliebhaber, da ich bei den Beträgen schnell die Übersicht verliere. Aber da die Hotels so etwas gerne für die Reservierung möchten, zahle ich dann inzwischen bei denen ausschließlich damit. Kostet halt für die Betreiber die Gebühren, wobei mir klar ist, dass die sowieso auf die Preise geschlagen werden. Aber dann sollen die es halt zahlen, besitze eine VISA-Karte und die Aktien dazu. So what.

Man sollte Konten und Banken nur als Tools sehen und ganz unsentimental an die Sache gehen. Ich schenke keiner Bank etwas und suche mir durchaus immer wieder die interessantesten Angebote raus. Interessant ist, dass Loyalität seid einigen Jahren bestraft wird und wechseln Geld bringt. OK, ich habe auch besseres zu tun, aber wenn irgendwo mal eine nette Prämie drin ist, mache ich mir sporadisch die Arbeit. Mein Postbank-Konto ist mir inzwischen zu teuer, da bin ich z.B. 2018 durchaus bereit, was anderes zu suchen.

Gast

Lieber Maschinist,
Danke für den ausführlichen Artikel!
Mir gefällt besonders gut, wie Du an das Thema Kreditkarten herangehst. Denn ohne Kreditkarten als Vehikel zu Konsumschulden generell zu verteufeln, zeigst Du einen sinnvollen Einsatz und Verhaltensregeln auf. Super!
Viele Grüße
MFF

Gast

“Bei all diesen Brokern wie auch bei IB selbst wird die deutsche Kapitalertragsteuer nicht automatisch abgeführt und man macht das mit der jährlichen Steuererklärung nachträglich selbst. Das ist im ersten Jahr etwas Arbeit. Danach aber kein Problem mehr und man hat wieder etwas gelernt.”

Wie sieht es dann eigentlich bei einem IB-Depot mit der Pauschalversteuerung von Fonds ab nächstem Jahr aus? Verursacht das nicht einen Riesenaufwand, wenn man das über die gesamte Haltezeit von teilweise Jahrzehnten dokumentieren, aufg

Gast

“Bei all diesen Brokern wie auch bei IB selbst wird die deutsche Kapitalertragsteuer nicht automatisch abgeführt und man macht das mit der jährlichen Steuererklärung nachträglich selbst. Das ist im ersten Jahr etwas Arbeit. Danach aber kein Problem mehr und man hat wieder etwas gelernt.”

Wie sieht es ab nächstem Jahr bei einem IB-Depot mit der Pauschalversteuerung von Fonds aus? Verursacht das DIY nicht einen riesen Extraaufwand durch deren eigene Dokumentation, Aufbewahrung und kauftranchenweise Berücksichtigung bei Verkauf vielleicht erst nach Jahrzehnten, von Generationen bei Vererbung ganz zu schweigen?

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