Freiheit im Rückwärtsgang – Die Sklavenmaschine

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Das hat jetzt ziemlich lange gedauert, bis der Maschinist etwas zu diesem Thema schreibt. Der Grund ist nicht Ignoranz, sondern ich habe einfach keine persönliche Erfahrung damit.

Das Thema heißt Konsumschulden

Schulden an sich sind nichts schlimmes und können z.B. für ein Unternehmen und auch bei der eigenen Kapitalanlage sinnvoll sein. Der Maschinist zum Beispiel hat selbst aktuell Schulden in sechsstelliger Höhe, um die Rendite seiner Kapitalanlagen zu steigern. (sich Geld zu 1.2% zu leihen und es danach zu mehr als 6% in der grössten Wohlstandsmaschine aller Zeiten anzulegen, ist zu gut um daran vorbei zu gehen). Auch ein Kredit für eine Immobilie kann sich finanziell lohnen, wenn beim Vergleich zwischen Mieten und Kaufen herauskommt, dass sich ein Hauskauf in der persönlichen Lebenssituation lohnt.

Der Maschinist hat euch in vielen Beiträgen gezeigt, wie eine Freiheitsmaschine funktioniert. Neben Gesundheit, körperlicher Fitness und der Wahl des besten Lebensortes, geht es auf dieser Seite hauptsächlich darum, passive Einkommensströme zu erzeugen, die ohne Unterbrechung und verlässlich immer mehr und immer schneller Geld zu Dir schaufeln. Eine fantastische Sache! Wenn Du z.B. in passive Aktien ETF investierst, arbeiten tausende der größten und erfolgreichsten Unternehmen dieser Welt Tag und Nacht für Dich, um Dir am Ende den Großteil Ihrer Gewinne auszuzahlen. Und das ganz einfach deshalb, weil Du als Aktionär Besitzer dieser Unternehmen bist. Jeder normal denkende Mensch sollte den Großteil seines Vermögens permanent in solche passive einkommensstromerzeugende Werte investieren und das am besten weltweit gestreut. Ich kenne keine langfristig sichere und gewinn- und damit freiheitsbringendere Art das eigene Vermögen für Dich arbeiten zulassen.

Ok – ok, Maschinist! Ich kenne Dein Thema mittlerweile. Aber was ist denn jetzt eine Sklavenmaschine? Und wieso sollte sich jemand freiwillig in eine begeben?

Eine Sklavenmaschine

ist eigentlich nicht mehr als eine Freiheitsmaschine, die für Dich falsch herum läuft. Anstatt regelmäßig und ohne eigene Anstrengung immer mehr Geld zu Dir zu schaufeln und Dich damit zu befreien, nimmt Sie Dir jeden Monat Geld weg. Sie macht Dich also ärmer und wenn Du nicht sehr stark dagegen arbeitest, wird diese Maschine genau wie die Freiheitsmaschine selbstverstärkend immer mächtiger. Die Geldströme werden durch den Zinseszins immer grösser.

Und wieso sollte sich jetzt jemand freiwillig in eine solche Sklavenmaschine begeben? Tja, das frage ich mich auch oft. Der Grund ist wohl eine menschliche Schwäche, Konsumgegenstände impulsgesteuert sofort haben zu wollen und Sie danach „irgendwann später“ zu bezahlen. Das „irgendwann später“ bedeutet aber nichts anderes, als das Dein zukünftiges Ich dafür bezahlen muss. Du sperrst Deine eigene zukünftige Version also als Sklave in den Schuldenturm. Und das nur, um im jetzt mehr zu konsumieren als Du Dir leisten kannst. Na herzlichen Glückwunsch!

Meistens sind diese Gegenstände dann auch noch nur schnell wertlos werdende Konsumartikel wie das neueste Gadget, Möbelstück oder auch das überteuerte Auto. Es ist der ultimative Selbstbetrug. Du hintergehst damit den Menschen, auf den Du eigentlich am allerbesten aufpassen solltest! Du selbst!

William Blake

schrieb vor über 200 Jahren: „I must create a system or be enslaved by another mans”, oder ‘Ich muss mein eigenes System erschaffen oder werde vom System eines anderen Menschen versklavt“. Konsumschulden sind das ultimative Sklavensystem, bei dem regelmäßig Geld von der Seite der Schuldner auf die Seite der Systembesitzer geschaufelt wird. Das Geld eines Arbeitnehmers ist nichts anderes als durch das Schema „tausche Lebenszeit gegen Geld“, eingetauschte Lebensenergie. Wenn dieses Geld jetzt von Dir abgesaugt wird, ist es nichts anderes als würde Dir Deine Lebensenergie weggenommen. Und Du hast Dich aus mangelnder Impulskontrolle freiwillig in dieses System begeben – Deine eigentlichen Träume weggeworfen für die Erfüllung kurzfristiger Gelüste.

Das System hat Deine menschliche Schwäche ausgenutzt und Dich damit gefangen. Viele Menschen denken darüber nicht wirklich nach. Ein simpler permanenter Dispokredit auf Deinem Girokonto zu sagen wir 8% Überzugszinsen reicht aus, um einen Konsumgegenstand der schon lange wertlos geworden ist, alle 12 Jahre einmal komplett zu finanzieren. Der Gegenwert ist schon lange null aber die Schulden sind immer noch da. Außerdem wurde mit dem übermäßigen Konsum im Gehirn der Schuldner eine Gewohnheit erzeugt, die die Gefahr einer weiteren Verschuldung bringt.

Kreditkarten

Der Maschinist liebt Kreditkarten. Sie sind ein klasse Hilfsmittel. Käufe damit sind besser abgesichert. Außerdem geben Dir die Kreditkartenunternehmen mehrere Wochen kostenlosen Kredit, bevor die Rechnung beglichen wird und in den USA bekommt man mit einer guten Kreditkarte überall noch bis zu 2% Rabatt ohne irgendetwas dafür zu tun. Grandios! Aber auch dieses Hilfsmittel wird für diejenigen zur Falle, die Ihre Kreditkarte am Fälligkeitstag nicht vollständig bezahlen. Negativzinsen von fast 10% in Deutschland und bis zu mehr als 20% in den USA warten auf den armen Teufel, der sich auf dieses Spiel eingelassen hat. Herzlich Willkommen, Du bist nun: „enslaved by another mans“ – Im System eines anderen gefangen und arbeitest nun für Ihn.

Aber wir sind hier bei der Freiheitsmaschine und machen solchen Blödsinn nicht mit. Falls Du solchen Ballast aus Deiner eigenen Vergangenheit noch mit Dir herumschleppst, schaut Dir der Maschinist nun einmal streng in die Augen: Bezahle Deine Konsumschulden schnellstmöglich ab! Nimm nie mehr in Deinem Leben welche auf und fange an, mit Deinem nun überschüssigen Geldstrom regelmäßig in passive Einkommenssysteme zu investieren. Das können Einzelaktien, Aktienfonds oder auch vermietete Immobilen sein.

Sag nein zur Sklaverei und baue Dir Deine eigene Freiheitsmaschine!

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1 Kommentar auf "Freiheit im Rückwärtsgang – Die Sklavenmaschine"

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