Die Rente ist sicher! In echt jetzt – und zwar mit 55!

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Bevor der Maschinist wieder mit seinen Sarkasmus geladenen Beiträgen wild um sich schießt, gibt hier nun etwas Sachliches. Ich habe im Forum einen Beitrag von einem Leser erhalten, der sich die Mühe gemacht hat, seine Lebenssituation zu beschreiben. Ich wollte erst direkt dort antworten aber dann kam mir ein Geistesblitz. Das ist das perfekte Beispiel aus dem echten Leben für alle Zweifler der finanziellen Unabhängigkeit eines fleißigen Normalverdieners. Aber lest selbst:

Hallo Freiheitsmaschine.

Ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen. Und bin begeistert. Warum bin ich nicht schon vor 10-15 Jahren auf dieses Thema aufmerksam geworden. Das geht wahrscheinlich vielen Menschen so. Nun Wichtigste ist, dass man es erkennt und auch den ersten Schritt macht, dieser ist ja bekanntlich der Schwierigste.

Kurz zu mir. Bin 35J. verheiratet und Vater von zwei Kindern (6J. – 4Mon.) Facharbeiter und meine Frau ist gelernte Bürokauffrau. An sich eine normale durchschnittliche Familie in Deutschland könnte man sagen.

Mit dem kleinen Unterschied, dass meine Wurzeln nicht in Deutschland liegen. Meine Familie hat in Deutschland vor 22 Jahren von null angefangen. Ich als 13-Jähriger, schüchterner Junge in einem fremden Land.Verständigungsprobleme, Geldprobleme waren an der Tagesordnung. Das war meine Schulzeit. So habe ich die Hauptschule trotzdem mit dem Quali beendet.

Danach wollte ich nur noch Geldverdienen. Aber eine Ausbildung in der Metallbranche, mit mittlerer Reife abgeschlossen. Und wollte nie mehr von einer Schule was wissen. Es war für mich nur wichtig, dass genug Geld zum Essen und für Ausgaben da war. Solche Erlebnisse in der Kindheit prägen, habe ich mir sagen lassen.

Mittlerweile denke ich mir, damals ist die Zeit für mich stehengeblieben und ich bin stehengeblieben, wenn ich so zurückdenke.

Es ging uns gut. Persönlich oder besser gesagt, innerlich hat was nicht gepasst. Man weiss aber nicht was einem fehlt. Es ist das Gefühl: “Es kann doch nicht alles gewesen sein im Leben.” Dieses monotone Gefühl jeden Tag. Die gleiche Arbeit.

Es hat so lange gedauert, bis die Erkenntnis da war. Wahrscheinlich, als ich mir Gedanken um die Zukunft des Nachwuchs gemacht habe. So habe ich die ersten und zweiten Versuche an der Börse gemacht.

Nach paar Büchern ist mir erst aufgefallen, wie viel Zeit ich eigentlich vergeudet habe.

Jetzt ist das Ganze natürlich schwieriger geworden mit Familie, sich was Neues beizubringen, als ein junger Mensch, der viel Zeit hat. Aber nicht unmöglich!

Ich habe mir als Ziel gesetzt, bei jeder Gelegenheit in ein Buch reinzuschauen und paar Zeilen zu lesen. Nicht das Geld, sondern das “Wissen im Kopf” ist wichtig, denn das ermöglicht erst, dass man mit geöffneten Augen durch das Leben gehen und auf Veränderungen, die in unserer Zeit immer öfter und schneller ablaufen, reagieren.

Durch die Büchern habe ich viele Sachen gelernt. Daraus habe ich mir finanzielle Ziele gesetzt, die ich erreichen werde.

ZIELE:

1) war sozusagen mein persönliches Startziel, dass ich gefunden habe! (will darauf nicht näher eingehen)

2) finanziellen Scharfsinn, langfristige Investition und mittelfristiges Spekulieren aneignen

3) finanzielle Verständnis, Kindern beibringen

4) 750.000€ im Jahr 2036 zu erreichen und finanziell unabhängig werden

5) Meinen Kindern je 30.000€ Depot aufzubauen (es könnte auch weniger sein, je nachdem wie mein Ziel Nr. 3 erreicht wird)

Das sind meine finanzielle Ziele für dieses Leben.

Wie will ich das erreichen?

2) Bücher, Vorträge, Gespräche, praktische Erfahrung

3) siehe 2)

4) zeitlichen Plan, mit jährlichen Zwischenzielen bis zum Ziel. Ausgaben und Einnahmen optimieren.

5) siehe 4)

Soweit so gut. Jetzt wird es etwas schwierig. Um die Einnahmen und Ausgaben optimieren zu können, muss man natürlich genau wissen, wie hoch die sind. Da setzten sich die Meisten (ich auch) das erste Mal hin und denken sich, oha. Es bedarf Einiges an Zeit um da einen Überblick zu bekommen.

Meine gemittelten monatlichen Ausgaben der letzten 15 Monate:

Urlaub 145€

Sonstige Ausgaben 410€

Kleidung/Schuhe 255€

Arzt/Apotheke 65€

Freizeit 375€

Wohnen 205€

Lebensmittel 255€

Versicherung 155€

Kinderausbildung 150€

Telefon/Handy 65€

Auto 115€

Also im Schnitt aufgerundet 2200€

Dazu die gemittelten monatlichen Einnahmen von 3670€

Was einer monatlichen Sparleistung von 1470€ bzw. 40% vom Einkommen.

Da sich aber unsere familiäre Situation geändert hat, wird sich wohl das nächste Jahr auch die finanziellen Möglichkeiten ändern. Da meine Frau jetzt komplett zuhause mit den Kindern beschäftigt ist und ihre Einnahmen wegfallen, dazu ich teilweise, wegen den Kindern etwas kürzer trete und die Ausgaben steigen werden, rechne ich in Zukunft monatlich mit einem Geldstrom:

Einnahmen: 3270€

Ausgaben: 2275€

Monatliche Sparleistung ca. 1000€

Alles sehr konservativ gerechnet und ohne die Ausgaben zu optimieren. Und neue Einnahmen zu generieren.

Meine Vermögenswerte:

– älteres Auto (sollte noch ein Jahr halten, ein zweites steht schon bereit)

– eine Haushälfte mit ca. 80 qm (komplett renoviert, bis auf das Dach)

alles abbezahlt, keine Schulden

Vermögenssumme: 55.000€ ungeb. Kapital / 45.000€ Wertpapier Depot

Ich freue mich diese spannende Reise angetreten zu haben, zwar mit Verspätung, aber lieber später als nie. Muss sagen seitdem habe ich viel mehr Energie und Freude im Leben.

So das wars fürs Erste. PS: Bin offen für Kritik und Tipps, sogar erwünscht! Einen schönen Tag

Nik“

Und hier meine Antwort:

Hallo Nik,

zuerst einmal herzlichen Glückwunsch, für das was Du bisher erreicht hast. Unabhängig von Deinem Gefühl beruflich gerade auf der Stelle zu stehen, ist der Fakt mit mitte dreißig in einer abbezahlten Wohnung zu sitzen und 100tsd. Euro angespart haben in Deiner Lebenssituation eine tolle Leistung! Die meisten Deutschen Bürger ohne Migrationshintergrund wären froh, dass in Deinem Alter geschafft zu haben.

Als zweite Feststellung befinden sich Du und Deine Partnerin aktuell in einer der anstrengendsten Zeiten eures gesamten Lebens. Neben dem (Vor)-Schulkind, zieht das Neugeborene aktuell wahrscheinlich die gesamte Aufmerksamkeit auf sich. Das ist neben dem unglaublichen Glück, einem Menschen bei der Entwicklung zusehen zu können, wahrscheinlich auch erst einmal sehr anstrengend für euch Beide. Vielleicht bleibt weder für Dich, noch für Deine Partnerin in dieser Phase viel selbstbestimmte Lebenszeit. Das ändert sich in einigen Jahren wieder aber erst einmal gilt es, neben all Deinen Ambitionen, das Lebensprojekt Familie immer im Auge zu behalten und Deine Partnerin in Deine Planungen und Ziele mit einzubeziehen.

Nachdem wir das geklärt haben, kann ich Dich rein finanziell betrachtet jetzt schon zu den inflationsbereinigten 750.000 Euro im Jahr 2036 gratulieren. Du wirst Dein Ziel ziemlich sicher erreichen und mit etwas Optimierung auch noch deutlich mehr. Wir starten erst einmal mit dem was Du heute schon zur Verfügung hast. Alles andere kommt als Bonus on Top und das kannst Du Dir selbst erarbeiten. Ok; here we go:


Vorab die Aktienmarktrendite: Wie hier schon geschrieben, bringt der Aktienmarkt über lange Sicht eine Rendite nach Inflationsausgleich von ~6.5%. Wenn Du in passive Indexfonds mit Ausschüttung investierst, werden nur die Dividenden versteuert. Die „nie mehr Nachdenken“ Option ist zum Beispiel ein Welt Index ETF. Der Vanguard all World mit Sitz in Irland hat aktuell z.B. eine ausgewiesene Dividende von 2,6%. Die Versteuerung dieser Dividenden senkt Deine Rendite also im ca. 0,7%. Dazu kommen noch weitere 0,25% an Fondsgebühren. Wir sprechen also über eine Nettorendite nach Inflation und Steuern von ~5,5%.

Deine Vermögenssituation:

– Du hast aktuell eine Summe von 100.000 Euro. Das ist schön. Aber was machen denn die 55.000 Euro da als ungebundenes Kapital? Das ist ja mehr als die Hälfte Deines Geldes. Die hast Du doch nicht etwas auf der Bank bei einem Zinssatz nahe Null? 🙂 Das investiert Du natürlich nach Lesen dieses Beitrages größtenteils. Nein, ehrlich jetzt! Du brauchst, falls Du nicht vorhast davon in den nächsten Monaten eine große Anschaffung zu tätigen, keine so hohe Reserve. Ich selbst habe kaum mehr als insgesamt vielleicht $10-15tsd auf Bankkonten. Das Geld kann dort nicht arbeiten. Falls Du Angst hast, es aktuell zu investieren: Es gibt nie den genau richtigen Zeitpunkt. Wenn Du in zwanzig Jahren mehr als eine Dreiviertel Million in Deinem Investmentdepot hast, dann schwankt der Wert dort fast jedes Jahr um mindestens 10% hin und her. Das sind dann schnell sechsstellige Beträge. Du kannst Dich dann auch nicht dauernd von der Brücke stürzen. Es ist einfach nur eine Zahl.

Sparrate:

– Wenn Du nichts weiteres optimierst, beträgt Deine Sparrate also in den nächsten (z.B drei) Jahren ca. 1000 Euro pro Monat, da Ihr aktuell eure Tage (und Nächte) mit einem Säugling zu Hause verbringt. Das ist völlig in Ordnung und wie schon geschrieben, ist es wichtiger dass Ihr als Familie in dieser spannenden Zeit zusammensteht, als die letzten 50 Euro.

Wenn eurer jüngstes Kind im Kindergarten ist, könnte Deine Partnerin als reines Planspiel von mir in einer Halbtagsstelle 400 Euro netto hinzu verdienen und Ihr würdet eure Einnahmen wieder auf das alte Niveau bringen.


Wenn ich diese beiden Meilensteine:

  • 1000 Euro pro Monat für die nächsten drei Jahre
  • und danach wieder 1.400 Euro im Monat für die folgenden 17 Jahre

in einen Zinsesszinsrechner mit 5,5% Rendite eingebe, komme ich im Jahr 2036 auf einen Wert von 850.000 Euro inflationsbereinigt. Dort ist jetzt also sogar schon etwas Puffer enthalten, falls sich der Markt etwas schlechter entwickelt als im Durchschnitt.

Außerdem solltest Du nochmal auf Deine Ausgaben schaust: Neben den PKW Kosten, die inkl. Abschreibung für jeweils einen gebrauchten PKW wahrscheinlich zu niedrig bemessen sind, gibt für mich besonders zwei Positionen: Die beiden Posten: „Freizeit“ und „sonstige Ausgaben“ machen bei Dir kombiniert 9.500 Euro im Jahr aus und den Urlaub hast Du hier nicht eingerechnet. Das sind 35% Deiner gesamten aktuellen Familienausgaben! Das hört sich für mich sehr hoch an. Dort würde ich nochmal genau hinschauen, ob Du dort nicht noch relativ einfach 200 Euro oder mehr im Monat sparen kannst, ohne Deine Lebensfreude auch nur im geringsten negativ zu beeinflussen.

Alleine diese 200 Euro mehr im Monat Sparrate machen über zwanzig Jahre gerechnet bei 5,5% Verzinsung über 90.000 Euro mehr Vermögen aus! Das heißt, Deine Endsumme betrüge inflationsbereinigte 940.000 Euro.

Als ich die gleiche Übung vor einigen Jahren gemacht habe, sind mir bald die Augen heraus gefallen, wie viel Geld wir für bestimmte Dinge ausgegeben haben, obwohl wir dachten, wir seien schon sparsam. Alleine das Anschauen und Durchrechnen hat bei uns damals nachfolgend nochmal zu einer deutlichen Reduzierung durch Verhaltensänderung geführt.

So, dass sieht doch gut aus, oder? Es sieht sogar so gut aus, dass Du und Deine Partnerin das als Basisszenario nehmen könnt! Um das Jahr 2036 werdet Ihr diesen inflationsbereinigten Geldbetrag haben und von den Dividenden leben können, bis 10-12 Jahre später die gesetzliche Rente noch einen monatlichen Geldbetrag dort drauf setzt.

Wir haben jetzt nämlich noch überhaupt nicht darüber gesprochen, dass Du ja eigentlich noch Dinge dazu lernen willst, um Dich weiter zu bilden und eventuell weitere Geldströme zu erzeugen. Wenn wir Menschen ein festes Ziel vor Augen haben und auch die Rahmenbedingungen so wie Du dabei verstanden und verinnerlicht haben, erreichen wir unser Ziel auch. Dir werden wahrscheinlich in den nächsten Wochen und Monaten noch weitere Ideen kommen, wie Du Dein Ziel noch schneller erreichen kannst.

Also danke nochmal für Deinen Beitrag. Neben Dir selbst hilft das auch anderen Lesern, Ihre eigenen Lebensumstände zu ordnen und sich Ziele zu setzen.

Ich (und wahrscheinlich auch viele Leser) würde mich freuen zu hören, wie es bei euch weiter geht.

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3 Kommentare auf "Die Rente ist sicher! In echt jetzt – und zwar mit 55!"

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Gast

Hallo zusammen,
erstmal vielen Dank für Deine Ideen und sehr lehrreichen Beiträge. Ich kenne Dich von diversen deutschsprachigen Foren/Diensten und finde die Idee, so wichtige und elementare Zusammenhänge auf eine kurzweilige Art zu erklären, klasse. Also weiter so 🙂
Vielleicht kurz zu mir (28). Meine Eltern kommen aus der Türkei, bin ich Deutschland auf die Welt gekommen, habe BWL studiert und arbeite hier bei einer Bank. Kurz nach dem Studium (nach einer kurzen “Konsumphase”) bin ich in den Genuss gekommen, dass mir das Sparen viel Spaß macht. Ich spare ca. 45% meiner Einnahmen in ein Verrechnungskonto und kaufe davon Einzelwerte (meist deutsche Werte). Dabei habe ich ein Depot für langfristige Investments und ein “Trading-Depot”. Zusätzlich läuft ein Sparplan auf einen DAX-ETF (nicht ausschüttend). Hier möchte ich in Zukunft auch ausschüttende ETF’s nehmen.
Sparen wird leider relativ schnall als “Verzicht” eingestuft, aber so ist das nicht. Es geht mehr um ein bewusstes Ausgeben bzw. Entscheiden; so, dass die eigene Lebensqualität nicht beeinträchtigt wird. Naja, der zweite Teil, das Investieren hat mich überhaupt zu einem BWL-Studium bewegt. Schon während dem Studium habe ich festgestellt, dass doch relativ wenig über Kapitalmärkte gelehrt wird. Zwar sind viele betriebswirtschaftliche Grundlagen sehr wichtig, aber so richtig hat sich das nicht angefühlt. Wer in Deutschland ein Abitur mit BWL-Studium abgeschlossen hat, wird relativ wenig über das “richtige” Investieren wissen und anwenden können. Die Schwerpunkte liegen woanders. Aber warum erzähle ich sowas? So wie in vielen Beiträgen/Kommentaren schon zu lesen war, kommt man eher zufällig auf die Idee, durch eine konstante hohe Sparrate und ein konstantes Investieren in den Aktienmarkt, in Zukunft ein passives Einkommen zu generieren. Dabei spielt die eigene Erziehung und der eigene Wille eine wichtigere Rolle, als irgendein Studium.
Auch als “Banker” ist man von den hier genannten Themen sehr weit entfernt. Es ist wirklich sehr lustig, wenn studiere BWL’er ihre eigenen Finanzen nicht unter Kontrolle haben. Unter meinen Kollegen sehe ich immer wieder, wie konsumorientiert und Schulden-lastig das eigene Verhalten ist. So wie von Dir bereits geschildert, musste ich feststellen, dass die eigene persönliche Lebensfreiheit vielen teuren und teilweise unnötigen Anschaffungen untergeordnet werden. So sehe ich immer wieder wie unmotiviert einige immer und immer wieder zur Arbeit gehen und sich am Wochenende als “Ausgleich” etwas teures anschaffen. Kaum einer kommt auf die Idee, etwas daran zu ändern.
Somit gehören wir (zumindest in Deutschland) einer kleinen Bewegung an, die die eigene Freiheit vielen anderen Dingen überordnet. In dem Sinne, mache bitte weiter so.
Grüße adiba

Mitglied

Hallo adiba,

ich will hier nicht oberlehrer-haft auftreten, aber da es keinen Hinweis zu Deiner beschriebenen Anlagestrategie gab:

Du scheinst mir hier ein ziemliches Klumpen-Risiko aufzubauen, denn sowohl “Einzelwerte (meist deutsche Werte)” als auch Dein “Sparplan auf einen DAX-ETF” zielen ja rein auf Deutschland ab!

In allen Foren/ Blog wird eigentlich immer empfohlen Investments breit zu streuen – also wenn nur ein ETF, dann idealerweise einen auf den MSCI World (1.600 Einzelwerte und global diversifiziert).

Wenn es dann noch etwas Stock-Picking on-top sein soll, okay…machen viele…aber die Basis sollte für mich möglichst BREIT aufgestellt sein.

Viele Grüße
Thorsten

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