Ja ich weiss, die Arbeitswelt ist hart. Ich bin selbst durch jede Menge Mist hindurch gestiegen und habe sogar manch hübsche Intrige am Wegesrand des Grosskonzerns beobachten dürfen. Es ist oft kein Pappenstil und manchmal ist es sogar Schmerzensgeld, statt eines Gehalts, dass man erhält.

So und Du hast es jetzt einfach satt und könntest Deinen gut bezahlten Job einfach so hinschmeißen und Dir einen ganz anderen Beruf suchen; egal wie schlecht er bezahlt wird. Im Internet liesst Du Geschichten von Menschen, die das getan haben und damit Ihre Erfüllung fanden. Sie schwärmen vom Nirwana und dass Sie jetzt täglich glücklich zu Ihrem neuen Unternehmen fahren. In einem komplett anderen Beruf, obwohl Sie dort nun viel weniger verdienen.

Meine Antwort dazu lautet: Blödsinn!



Es wird Zeit für eine weitere Wahrheit. Eine, die Du sonst nirgendwo lesen kannst, ausser hier in der Freiheitsmaschine. Sie lautet: Ein Angestelltenberuf macht Dich nie dauerhaft glücklich! Er kann es gar nicht.

Das Problem ist nämlich, dass Du mit der Unterschrift unter Deinen Arbeitsvertrag Deine gesamte Arbeitskraft in den Dienst der Unternehmensleitung gestellt hast. Wenn das Unternehmen an der Börse notiert ist, hast Du Deinen Arbeitsvertrag damit also eigentlich mit den Aktionären abgeschlossen (wir kommen darauf am Ende nochmal zurück). Sie geben Dir monatlich ein Gehalt, wenn Du gleichzeitig den ganzen Tag dafür arbeitest, das Sie höherere Gewinne machen.

„Jetzt mal schön langsam Maschinist“, wirst Du einwerfen. “Als ich vor fünf Jahren bei meinem Unternehmen angefangen habe, habe ich meinen Beruf heiss und innig geliebt. Aber bei meinem Unternehmen hat sich seitdem vieles verändert. Mein alter Chef war viel besser und die Projekte waren alle sinnvoller als jetzt. Ich habe gemerkt, dass ich doch kein („setze hier einen gut entlohnten Beruf ein“) sein möchte. Ich will einfach mal etwas ganz anderes ausprobieren; egal wie viel ich dabei verdiene.”

Uhhh…. Das ganze Problem, lieber unzufriedener Angestellter, liegt nicht bei Deinem Chef oder den Projekten, sondern bei Dir! Und das Problem lässt sich auch, zumindest dauerhaft, nicht mit einem anderen Beruf lösen, sondern mit einer anderen Einstellung. Ein Angestelltenberuf kann über einen langen Zeitraum betrachtet gar nicht glücklich machen, weil Du jeden Tag fremdbestimmte Dinge für das Unternehmen tun musst. Wenn Du Glück hast, sind die Unternehmensziele temporär auch Deine Eigenen, aber langfristig ist so ein Zufall sehr unwahrscheinlich.

Wenn Du also Deinen Job wechseln willst, plane es. Plane es richtig gut! Nachdem Du jetzt sechsundzwanzig andere Beiträge hier in der Freiheitsmaschine gelesen hast und immer noch da bist, hast Du wahrscheinlich ein nennenswertes Interesse an finanzieller Unabhängigkeit. Super Sache, kann ich nur unterstützen! Du musst dafür aber einen Preis bezahlen. Mein eiskalter, aber für Dich langfristig sehr hilfreicher Rat lautet: Nimm keinen neuen Job an, der Dir weniger Geld bringt als der Alte, bevor Du nicht brechen musst! Bleib statt dessen zuerst einmal genau dort, wo Du gerade bist und suche von da aus nach einer anderen mindestens gleich gut bezahlten Tätigkeit. Oder am Besten: Strebe nach einem noch besser bezahlten Job, bevor Du es im Alten nicht mehr aushälst!

Ich hatte früher in Deutschland ein nettes Rentner-Ehepaar als Nachbarn und diese hatten zwei Kinder in meinem Alter. Der eine war Architekt; der andere Techniker in einem Automobilunternehmen. Mit dem Architektensohn habe ich mich manchmal am Wochenende zum Bier getroffen und wir haben dann auch zusammen über die Härten des Angestelltendaseins geklagt. Danach ging es uns meistens wieder besser und die Abende waren recht lustig.

Der andere Sohn hatte die gleichen Schmerzen wie wir aber er vertraute mir eines Abends an, dass er im tiefsten Herzen eigentlich Krankenpfleger sein möchte und nicht Techniker und darauf jetzt umschult. Jetzt ist Krankenpfleger ein sehr, sehr ehrenwerter Beruf und ich hoffe inständig, dass ich einen Guten zugeteilt bekomme, falls ich an meinem Lebensende einen brauche. Aber das Problem für meinen Nachbarsnachwuchs war, dass der neue Beruf nur das halbe Einkommen des Alten generierte. Ausserdem gab es zusätzlich noch eine Ausbildungszeit, in der das Gehalt noch geringer war. Aber wir konnten Ihn nicht von seiner Entscheidung abbringen. Der Rap ging bei Ihm ungefähr so, dass er doch noch jung und unverheiratet sei und das jeder doch einmal etwas Neues ausprobieren kann.

Das Pflegerglück währte dann leider nur ungefähr so lange, wie das Technikerglück zuvor; wenige Jahre! Im Gegensatz zum Stress und Wahnsinn des Grossunternehmens, gab es nun den Stress und Alltag im Krankenhaus. Als auch diese Euphorie vorbei war, blieb wieder wie vorher auch, nur die Auseinandersetzung mit dem unsinnigen Teil eines abhängig Beschäftigten, den es überall gibt. Dem ganz normalen Wahnsinn, der entsteht, wenn viele Menschen an einem Ort zusammen Arbeiten und das Interesse des grossen Ganzen über dem Eigenen steht. Bei unserem, nun wieder unzufriedenen Jobwechsler aber jetzt leider nur noch für das halbe Gehalt! Das bedeutet selbst bei einem sehr sparsamen Menschen, dass die Sparquote von vielleicht vorher 50% auf… nahe NULL sinkt. Unser Nachbar hatte sich damit also selbst zu 35 weiteren Jahren Angestelltendasein verdonnert und die Rentenpunkte wachsen bei der Halbierung der Einzahlungen auch nicht gerade schneller. Für den weiteren Ausblick ist es auch nicht förderlich, wenn ein Krankenpfleger, der vorher Techniker war, nun wieder nach einer besser bezahlten Stelle sucht. Es geht; aber es tut weh und es ist unnötig.

Ohne andere auch nur im geringsten kritisieren zu wollen, zieht sich als reine Feststellung, dass Verhalten bei Menschen, die Dinge nur schwer durchhalten, oft durch den ganzen Lebenslauf. Interessanterweise schreiben Sie dann in Ihrer neuen Hochphase nach dem gerade erfolgten Wechsel über ihre endlose Glückseligkeit und dem Nirwana, in dem Sie sich nun befinden. Ahnungslos, dass kurz hinter der nächsten Weihnachtsfeier schon wieder das gleiche Drama lauert.

Oh Mann…” Das sind ja Aussichten; oder? Aber der Maschinist lässt Dich an dieser traurigen Stelle nicht allein. „Wo ist der richtige Weg? Die Richtung? Das Ziel? Maschinist?“ Das Ziel liegt, lieber Leser, in Deiner…. Na, Du weisst schon, was jetzt wieder kommt, oder?! Warte, ich spule mal an die richtige Stelle.- So hier: -„DEINER FINANZIELLEN UNABHAENGIGKEIT!!!“

Wenn Du nach einigen Jahren im ersten Beruf langsam keine Lust mehr hast, kann ich Dich gut verstehen. Wenn aber zu diesem Zeitpunkt schon ein paar Jahresausgaben in Deinem Investmentdepot lagern, hast Du ganz andere Optionen! Anstatt direkt alles hinzuschmeissen und etwas ganz anderes anzufangen, hast Du erstens alleine schon aufgrund des schnell weiter wachsenden Geldhaufens eine ganz andere Motivation, erst einmal mit Deinem aktuellen High-Cashflow-Job weiter zu machen. Wenn das auch nicht reicht und Dir wirklich schon regelmässig arg schlecht wird, könntest Du Dir zuerst einmal eine Auszeit nehmen, bevor Du irgendwelche Zelte abbrichst. Reise z.B. ein paar Wochen oder sogar Monate.

Das hat der Maschinist in 2008 auch gemacht. Und was glaubst Du, wie viel Motivation Du auf einmal wieder an Deinem Angestelltendasein hast, wenn Du in Südafrika oder Bolivien einmal durch die Slums gefahren bist. Wirklich; es gibt Menschen die haben kein fliessendes Wasser und wissen auch nicht, woher die nächste Mahlzeit kommen soll. Diese Erkenntnis – live erlebt – bläst den Kopf frei. Du lebst am besten Platz der Welt und zur besten Zeit; Du merkst es nur nicht mehr. Als der Maschinist damals von seiner mehrmonatigen Weltreise zurück kam, war er ein anderer Mensch. Anstatt weiter über den alten Job zu jammern, hat er sich mit neuer Motivation einen besser bezahlten im gleichen Unternehmen gesucht. Das hat nach einiger Zeit unglaublicherweise sogar funktioniert. Natürlich kam bei dieser Tätigkeit irgendwann auch wieder der erste Frust aber der Maschinist wusste zu dem Zeitpunkt zum Glück schon, wie der Hase läuft und er hatte auch schon bald danach das entgültige Ziel vor Augen.

Also; wenn Du gerade in Deinem Job frustriert bist und etwas ganz anderes machen willst; ich kann Dich verstehen! Aber mach es nicht, wenn Du nach einem Wechsel nicht mindestens das Gleiche verdienst und verwende Deine Energie lieber darauf, Deine ultimative Freiheit zu erreichen. Die Finanzielle!

So und jetzt geh hin und kümmere Dich um Deine monatliche Sparrate!

 

PS: Um den Klammersatz am Anfang des Artikels auch noch einzufangen, sind also die Aktionäre die eigentlichen Entscheider in einem Unternehmen und alle Mitarbeiter inkl. des Vorstandsvorsitzenden arbeiten im Endeffekt nur für Sie.  Die Lösung für Dich heisst also, Dich nicht nur mit Dingen wie Deiner täglichen Glückseligkeit im Job auseinander zu setzen, sondern grundsätzlich auf der richtigen Seite zu stehen! Je mehr Geld Du in passive Index ETF oder Einzelaktien investierst, desto mehr der harten Arbeit von Millionen fleissiger Menschen fliesst direkt auf Dein Konto! Die besten CEO’s dieses Planeten kämpfen mit Ihrer gesamten Energie darum, dass es fast jedes Jahr mehr wird! Und das bis ans Ende Deiner Tage!

Danke, Ihr lieben Angestellten!

 

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Gib Deinen gutbezahlen Job nicht auf, bevor Du brechen musst

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15 Gedanken zu „Gib Deinen gutbezahlen Job nicht auf, bevor Du brechen musst

  1. klasse geschrieben, genau so ist es. Mir geht es auch so. Ich schaffe jetzt jeden Cent zur Seite und in ein paar Jahren habe ich es geschafft !!!

  2. Moin Maschinist,

    na das ist doch mal ein erfrischender Beitrag! Ganz klare Kante. Gefällt mir sehr gut.

    Ich bin da ganz bei Dir. Es wird so viel darüber geschrieben, dass man doch seine Berufung finden und dafür alles stehen und liegen lassen soll. Klingt ja erst mal ganz gut. Nur was ist die Berufung? Und was mache ich, wenn die Berufung sind regelmäßig ändert (was ja der Fall ist, weil wir uns alle immer weiterendwickeln)?
    Dann bist Du in den Arsch gekniffen. Und das nicht zu knapp.

    Es ist eine Sache, sich seinem liebsten Hobby hinzugeben, den Job zu kündigen und z.B. ein Buch zu schreiben oder Blog zu betreiben. Blöd nur, wenn Du davon nicht mehr Deine Familie versorgen kannst. Dann sind es halt nicht nur Glücksgefühle, sondern ganz harte Existenzängste. So macht die Berufung keinen Spaß mehr.

    Erst wenn ich einen gewissen Grad an finanzieller Flexibilität erreicht habe, würde ich mir zutrauen mit meiner Berufung zu experimentieren. Vorher sind die Risiken einfach zu hoch.

    Aber da bin ich als (derzeit alleinverdienender) Familienvater vielleicht auch zu risikoavers gestrickt. 🙂

    Alles Gute,

    Nico

    1. Sehr gut! Genau so ist es!
      Habe mich im Laufe des Jahres exakt darüber öfter mit meiner Frau unterhalten. Ich bin auch in solcher Phase, aber da muss man durch. Das ist für mich ganz klar. In kritischen Situationen einfach an das eigene Ziel denken: in x Jahren nicht mehr arbeiten zu müssen. Da wird einem plötzlich wieder ganz warm ums Herz. Persönliches vom beruflichen gut trennen ist wichtig. Die Probleme, die man im Angestelltendasein oft hat, haben mit dem Privatleben ja nichts zu tun. Augen zu und an das Depot denken, das monatlich anwächst. Sparrate hoch halten, mindestens 50%, wenn es irgendwie geht.

      Toller Blog!
      vonaufdenboden

    2. Hi Nico,
      ok und danke!

      Rueckblickend ist meine “Berufung” ueber viele Jahre auch nie die Gleiche geblieben. Beim Beufseinstieg, dachte ich dass ich damit die naechsten 40 Jahre gluecklich sein wuerde. Einige Jaehre spaeter sah es schon deutlich anders aus.

      Dann dachte ich, dass ich die naechsten 40 Jahre 12 Stunden am Tag vor dem Rechner Traden will. Ein paar Jahre spaeter sah ich die Lebenszeit, die mir so aus den Fingern rann. Dann hatte ich Kinder und die Prioritaeten aenderten sich schlagartig sehr stark. Versorgung und Stabilitaet wurden auf einmal sehr wichtig. Ein paar Jahre spaeter nun dominiert mich die Frage, was ich meinen Kindern mit auf den Weg geben und auch Vorleben moechte? Was macht Sie spaeter gluecklich aber auch nicht faul und “Problemen aus dem Weg gehend….”

      Ich bin wirklich gespannt, was ich in z.B. fuenf weiteren Lebensjahren darueber schreiben werde.

      Schoene Woche

  3. Hallo
    Bis jetzt dein bester Beitrag. Obwohl ich es geahnt hatte, habe ich in der Konsequenz so noch nicht darüber nachgedacht.
    Da es mir gut geht, mache ich das was die meisten Menschen machen. Ich lese Lebensratgeber.
    In jedem, wirklich in jedem geht es um persönliche Selbstverwirklichung.
    Eigentlich sollte doch jedem denkenden Menschen klar sein dass mit der Unterzeichnung eines Vertrages
    (Arbeitsvertrag) es gar nicht um Verwirklichung oder gar Spaß gehen kann. (nicht in erster Linie)
    Ich musste 27 Jahre alt werden bis mir der erste Verdacht kam. Habe diesem Mantra dann aber immer noch gerne hinterher gehangen. Es ist aber auch zu verlockend.

    Legst mit deinen Beiträgen eine beeindruckende Schlagzahl hin.
    Fleißiges Bürschchen!

    Gruß
    Hilfsschlosser

  4. Ich denke mir: Es ist nie zu spät, eine zweite Ausbildung zu machen, um der wahren Berufung zu folgen. Allerdings ist es wesentlich leichter, wenn man davor viele Jahre gut verdient hat.

    Ich habe nun 3 stressige Berufsjahre mit vielen Überstunden hinter mir. Ich bereue es nicht. Mit Anfang 20 geht sowas noch. Mit einem gewissen finanziellen Polster kann ich nun entspannter durchs Leben gehen, egal was die nächsten Jahre passiert.

    1. Hallo Ex-Studentin,

      nein es ist nie zu spaet aber es hat immer mehr Auswirkungen, je spaeter im Leben man das macht.

      Genau wie beim Scheitern, lautet die Regel deshalb auch bei der Umorientierung: “Mach es moeglichst frueh und mach es schnell”.
      Einem z.B. vierzigjaehrigen Familienvater ohne grosse Ersparnisse einen komplett neuen Berufsweg zu empfehlen, und dazu noch einen, bei dem er dann weniger verdient, hat sehr grosse negative Konsequenzen fuer Ihn und seine ganze Familie.

      Manchmal muss man Dinge einfach mal eingige Zeit lang durchhalten. Der langfristige Vorteil ist oft um ein Vielfaches groesser als der Preis, der am Anfang zu bezahlen ist.

  5. Hallo Maschinist,

    super Beitrag! ich habe in meinem bisherigen Angestelltenleben auch die Erfahrung gemacht, dass es egal ist was genau du machst, du bist als fremdbestimmter Angestellter immer in der grundsätzlich gleichen Situation. Man kann natürlich trotzdem Spaß an einzelnen Projekten haben aber es wird auch immer Tage geben an denen man den Wecker morgens verflucht und den ganzen Tag über die Minuten bis zum Feierabend zählt, während man lustlos (und untätig) auf den Computermonitor starrt 😉

    Mir hat es allerdings sehr geholfen, nach ein paar Jahren die Firma zu wechseln. Das hat neue Motivation gebracht (wenn vielleicht auch nur für eine gewisse Zeit), selbst wenn es ein vergleichbarer Job wie vorher ist. Alleine das neue Umfeld, die neuen Kollegen etc. sind erstmal etwas, woran man wieder Spaß hat.

    Ich kann mich dir also nur anschließen: Wenn der Job den man macht nervt, sollte man wechseln. Aber nicht Hals über Kopf, sondern wohl überlegt.

    Und wenn man realistische Chancen hat, finanziell frei zu werden bevor man eh kurz vor der Rente ist, hat man dann natürlich völlig andere Möglichkeiten um sich selbst zu verwirklichen.

    Wirklich gut kann man immer nur sein wenn man die Dinge tut, die man liebt!

    Gruß
    Jonas

  6. Hallo Maschinist,
    das hätte Heiko Mell von der VDi-Karriere nicht besser schreiben können. Während meines Studiums hatte er immer eine Kolumne in den VDI Nachrichten. Keine Ahnung, ob das heute immer noch so ist und ob ihr Jüngeren den Herrn Mell noch kennt.

    Gruß
    Finanzwesir

    1. Hallo Finanzwesir,

      ja den kenne ich natuerlich auch noch gut.
      Habe Ihn waehrend meines Maschbaustudiums woechentlich gelesen. Das war manchmal richtig schmerzhaft. Hr. Mell hat naehmlich zwar das Berufsleben perfekt beschrieben aber keine Alternative- keine Tuer aufgezeigt, wie man dort wieder rauskommt.

      Die Tuer, die Du und ich aufzeigen, haette mir damals die Schmerzen genommen, ein deutliches Ziel aufgezeigt und dem Ganzen mehr Sinn gegeben.

      Gruss und schoenen Tag!

  7. Toller Artikel. In der Tat 50% des Gehaltes ist so ziemlich dumm. Allerdings widerspreche ich, dass man alles tun sollte um so schnell wie möglich seine finanzielle Freiheit zu erreichen. Man kann die Zeit vor diesem Ziel doch schon schrittweise das Leben geniessen: in Teilzeit gehen oder kündigen und mit sehr niedrigem Budget lange reisen (während das Vermögen steigt).

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