Bist Du ein guter Demokrat? Möchtest Du etwas in Deinem Land ändern und Dich einbringen? Das ist bis zu einem gewissen Grad gut und lobenswert. Wenn Du aber das Gefühl hast, dass der Großteil der politischen Entscheidungen in die falsche Richtung geht und die meisten Deiner Mitmenschen anders als Du in diesen Dingen denkt, dann ist es für Dich wahrscheinlich besser mit den Füssen als an der Wahlurne abzustimmen und Deine Umgebung oder das ganze Land zu verlassen und eines mit besseren Lebenschancen für Dich und deine Familie auszusuchen.


Hier in der Freiheitsmaschine nehmen wir die moralischen und gesellschaftlichen Bedenken dabei zur Kenntnis aber Sie sind für uns nicht entscheidend Das was zählt, ist die Vergrößerung Deiner persönlichen Freiheit, Dein eigenes Wohlbefinden, Deine eigene Suche nach Glück!

Falls Du noch nicht finanziell unabhängig bist, dass heißt wenn der passive Geldstrom aus Deinem Vermögen/Renten oder anderem noch nicht ausreicht, Dir und Deiner Familie ein gutes Leben zu ermöglichen, dann ist (neben Dingen wie persönlicher Sicherheit und demokratischer Grundstruktur) mit der wichtigste Faktor der Standortwahl die Möglichkeit Dir ein eigenes Vermögen aufzubauen. Ohne eigenes passives Einkommen wirst Du immer einen Großteil der eigenen Zeit in einem Unternehmen oder als Selbständiger gegen Geld eintauschen müssen und Du wirst nie wirklich frei sein.

Mir hat bei meiner persönlichen Wahl vor einigen Jahren dabei der Blick auf die Wikipedia Laenderliste nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf  geholfen, sowie ein Blick auf die Gesamtfreiheit der jeweiligen Länder im “Heritage Ranking”

Es gibt einige Länder, die sowohl beim Einkommen als auch bei der gesamtheitlichen Freiheit vor den deutschsprachigen Ländern stehen. Die Schweiz ist nach diesen Kriterien das mit Abstand beste Land aus dem deutschsprachigem Raum. Deutschland und Österreich sind aber auf jeden Fall nicht die erste Wahl und es gibt einige Länder, die dynamischen und freiheitsliebenden Menschen bessere Entfaltungsmöglicheiten bieten.

Welches Land würdest Du für Dich aussuchen, wenn Du frei wählen könntest?

 

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Du kannst nicht nur an der Wahlurne abstimmen

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6 Gedanken zu „Du kannst nicht nur an der Wahlurne abstimmen

  1. Ich persönlich würde auch gerne in die usa auswandern, jedoch habe ich mir einen Studiengang ausgesucht der es stark erschwert. Nach dem Studium müsste ich als Zahnarzt in den usa 2 Jahre lang in die dental school und dafür ordentlich blechen… schade. Da wäre die Schweiz viel einfacher, aber auch recht überlaufen, vom Wetter und der Mentalität der Menschen her wohl auch deutlich weniger interessant als die Usa. Mal schauen was es am Ende werden wird, vielleicht hätte ich Wie du lieber Maschinenbauer werden sollen 😉

    1. Hallo Bilbo.

      Herzlich Willkommen.
      Als junger Mensch, der noch vor eine Studium steht, kann man nicht wissen, was man z.B. 10 Jahre spaeter genau damit machen moechte. Das Thema ist jetzt also fuer Dich durch und ich wuerde das an Deiner Stelle abhaken, Mit Limitierungen, die einem vorher nicht bewusst waren, muessen wir alle auf verschieden Ebenen umgehen.

      Deinen Punkt mit der US Medical School kann ich gut nachvollziehen. Ich haette wahrscheinlich auch keine Lust, vieles noch einmal zu machen. Ohne mich in Deinem Berufsgebiet auszukennen, ergeben sich immer Moeglichkeiten, wenn man unbedingt etwas tun moechte. Mir faellt bei hochausgebildeten Menschen wie Dir immer der Weg ueber einen US MBA ein; der Dir die Tuer in die USA weit oeffnen wuerde. Das heisst, arbeite einige Zeit in Europa in Deinem Beruf. Wenn Du dann nochmal Lust hast, Dich weiter zu bilden und gleichzeitig den Weg in die USA gehen, koenntest Du das darueber tun.

      Ich habe als reines Ideen-Beispiel einen deutschen Freund hier in den USA, der hat zuerst in Deutschland Bio-Technology studiert + promoviert und danach in den USA noch ein Rechtsanwalt Studium (Law) absolviert. Er arbeitet nun in Washington DC als Anwalt und ist auf Biotech Unternehmen spezialisiert. Die Klienten lieben Ihn alle, weil er der einzige Anwalt ist, der Ihre fachlichen Probleme zusammen mit den Rechtlichen betrachten kann. Das ist zwar ein “Ueberflieger” Beispiel aber das geht ja auch auf andern Levels.

      Schoene Woche!

      1. Danke für die ausführliche Antwort,
        darf ich dich Fragen was du von der Schweiz hälst, hast du sie bei der Auswanderung in Erwägung gezogen, was hat für dich dafür/dagegen gesprochen?
        Übrigens toller Blog, hab ihn erst heute entdeckt und alle Artikel gelesen 😀 vllt wirst du ja der deutsche Mr Money Mustache 😉

        1. Dort sind jedenfalls Kapitalgewinne steuerfrei, nur Dividenden werden besteuert, und die Steuern sind allgemein deutlich moderater bei höheren Einkommen … klingt nicht schlecht. Und das während bei uns laut darüber nachgedacht wird die Abgeltungssteuer durch den persönlichen Einkommenssteuersatz zu ersetzen, womit man als Gutverdiener gleich doppelt gefistet wird. Bin auch zuversichtlich dass das kommt, hier gibt es keine Aktionärskultur wie in den USA, keine große Lobby wie die der Immobilienbesitzer, wenn Cash her muss um irgendwelche politischen Fantasien zu finanzieren werden die Aktionäre als “reiche Zocker” ein leichtes Opfer darstellen.

          1. Ja, das sind echte Vorteile. Die persoenliche Freiheit in der Schweiz ist nach meiner Meinung groesser als in Deutschland. Die fehlende Aktienkultur ist eins der groessten Defizite bei den Teutonen und verursacht, wie Du richtig schreibst, ja auch eine eine falsche Politik.

        2. Die Schweiz finde ich auch klasse. Ich habe einen Freund, der ist Informatiker und lebt in Zurich. Man muss sich dort nur deutlich um Integration bemuehen und versuchen das Deutsche nicht allzusehr zu betonen. Die USA sind fuer mich persoenlich unschlagbar betreff Klimazonen und allgemeiner Lebensbedingungen.

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